Internetseite für diskriminierte HIV-Positive

In Deutschland leben laut Deutscher Aids-Hilfe rund 88 400 Menschen mit einer HIV-Infektion.
Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) hat eine Internetseite für diskriminierte HIV-Positive gestartet.
Laut Aids-Hilfe erleben Menschen mit HIV immer wieder Diskriminierung, etwa im Beruf oder im Gesundheitswesen

Auf www.hiv-diskriminierung.de können sich Betroffene darüber informieren, wie sie sich wehren können und sich Unterstützung holen, wie die DAH am Montag mitteilte. Vorfälle können auf der Internetseite auch gemeldet werden. “Nur wenn wir wissen, wie oft, in welcher Form und durch welche Institutionen Menschen mit HIV diskriminiert werden, können wir strukturelle Veränderungen einleiten – damit Diskriminierung künftig nicht mehr geschieht“, sagte DAH-Vorstand Sven Warminsky.

„Menschen mit HIV erleben auch heute noch Diskriminierung, sei es als Patient_innen im Gesundheitswesen, als Kund_innen von Dienstleistungen, als Arbeitnehmende oder im Privatleben.
Wir wollen dich ermutigen, dich gegen Diskriminierung zu wehren, und haben auf dieser Website wichtige Informationen zum Thema zusammengestellt.
Hier werden Wege beschrieben, wie du selbst gegen Diskriminierung vorgehen kannst, und Ansprechpartner_innen genannt, die dich beraten und unterstützen können. Neben wichtigen Adressen, hilfreichen Broschüren und Links findest du Hinweise zu Schulungen und Veranstaltungen der Deutschen AIDS-Hilfe für Menschen mit HIV”!

Quelle: Beitragsbild geralt,thx! (CC0 1.0)

 

 

 

2 Kommentare

  1. JohnBoy sagt:

    Ganz erlich, warum sagt man anderen überhaupt dass man HIV hat AUSSER es besteht eine Aktive Ansteckungsgefahr?

  2. bin es Leid sagt:

    dann lebt mal als Adipöser, Kleinwüchsiger… oder im Rollstuhl, das Leben hat für jeden Herausforderungen. Heutzutage wird jeder Diskriminiert und auf den sozialen Medien ist ja das eigentlich das Wichtige, ach wie schlimm ist meine Leben, was ja richtig ist, wenn überdenkt was das Netz (sozialen Medien oder besser Mist) mit den Menschen macht.

    Ich denke bei dem Artikel gleich an Little Britain und der einzige Schwule im Dorf

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