Yakuza 0: Exe schrumpft nach Entfernung von Denuvo um 90 %

Die ausführbare Datei des Action-Spiels „Yakuza 0“ ist um satte 90 Prozent kleiner, seitdem Sega den Kopierschutz von Denuvo entfernt hat. Auch die Ladezeiten beim Start des Spieles hat man mittels Beta Patch v3 drastisch reduziert.


Spielehersteller Sega hat kürzlich ein neues Beta-Update des PC-Spiels „Yakuza 0“ veröffentlicht. Nach Angaben der Steam-Nutzer ist die .exe jetzt 90 Prozent kleiner als zuvor. Das neue Update befindet sich noch in der Beta-Phase, weswegen es nicht automatisch installiert wird. Nach Abschluss der Arbeiten erhalten die Käufer die neue Version per Auto-Update.


Sega hat mehrere kleine Bugfixes durchgeführt. Die Entfernung des Denuvo-Kopierschutzes wurde in den Patchnotes nicht explizit erwähnt. Dennoch soll die Ladezeit beim Start drastisch reduziert worden sein. Die .exe ist jetzt statt 220 MB nur noch 22 MB groß. Das alles spricht klar dafür, dass man die Anti-Tamper Software des österreichischen Unternehmens entfernt hat. Die Naspers-Gruppe hat Denuvo vor rund einem Jahr übernommen.

Yakuza 0: Denuvo nicht mehr erforderlich

Bei diesem Spiel sind irgendwelche Kopierschutzmaßnahmen nicht mehr zwingend erforderlich. Für Windows-PCs kam „Yakuza 0“ Anfang August des Vorjahres heraus. Am 11. Dezember, also mehr als vier Monate später, erschien der Crack von Conspiracy (CPY). Die ersten Monate nach dem Verkaufsstart sind für den Spiele-Hersteller immer die wichtigsten. Danach entwickeln sich die Verkaufszahlen mit oder ohne Kopierschutz rückläufig. Bei r/crackwatch gibt es in Bezug auf die Schwarzkopie auch kritische Stimmen, die dazu auffordern, das Spiel im Original zu kaufen. Der Kommentator möchte, dass die Yakuza-Serie nicht nur auf den Spielkonsolen, sondern auch auf dem PC weitergeführt wird. Das wird Sega sicherlich nur tun, sofern sich die Produktion neuer Titel auch auf Windows-PCs bezahlt macht.

Hier klicken, um den Inhalt von Reddit anzuzeigen

Tarnkappe.info

 

Bildmanipulation bei CrackWatch.com entdeckt, thx!

 

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

Vielleicht gefällt dir auch