LuL.to ist Geschichte: Ermittler nehmen „Lesen und Lauschen“ vom Netz

Article by · 21. Juni 2017 ·

 

Laut Pressemitteilung 8/17 vom 21.06.2017 der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ist das illegale Portal LuL.to im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) vom Netz genommen. Die Domain www.LuL.to wurde durch das CyberCrimeCompetenceCenter (SN4C) des LKA Sachsen am 21. Juni 2017 gesperrt. Gegen drei Beschuldigte wurden Haftbefehle vollzogen. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Gegenwärtig laufen gegen die Betreiber umfangreiche Ermittlungen. Unter dem Motto Lesen und Lauschen stellte das Team von LuL.to Nutzern ohne Einwilligung der Urheber sowohl E-Books, darunter auch aktuelle Neuerscheinungen und Spiegelbestseller, Zeitungen und Zeitschriften (E-Paper), als auch Hörbücher gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung. Die Datenbank von LuL.to wies lt. Pressemitteilung einen Buchbestand von mehr als 200.000 Titel auf, darunter allein ca. 160.000 deutschsprachige E-Books und 28.000 Hörbücher. So sollen mehr als 30.000 Kunden die illegalen Dienste des Portals in Anspruch genommen haben. Die Ermittler des SN4C konnten im Rahmen von Durchsuchungen insgesamt über 11 Terabyte Daten sichern.

Im Auftrag der Zentralstelle Cybercrime Bayern wurden bei den Hausdurchsuchungen erhebliche Vermögenswerte sichergestellt (u.a. 24 Bitcoins = ca. 55.000 Euro, rund 100.000 Euro Bankguthaben, ca. 10.000 Euro Bargeld sowie ein hochwertiges Motorrad). Der Gesamtschaden, der zahlreichen Autoren und Urheberrechtsinhabern durch das illegale Bereitstellen der geschützten Werke entstand, kann jedoch erst nach einer Auswertung der tatsächlichen Downloads beziffert werden.

Update:

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins kommentiert die Schließung wie folgt: „Das Einschreiten gegen lul.to ist ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen Internet-Piraterie. Mit der Sperrung eines der größten illegalen Anbieter für E-Books und Hörbücher können viele Verlage wie Händler aufatmen. Piraterie ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl am geistigen Eigentum, das die Grundlage für die Arbeit von Autoren, Verlagen und Buchhandlungen ist. Portale wie lul.to schaden dem Medienmarkt daher massiv. Der Ermittlungserfolg ist ein weiteres Beispiel dafür, dass sich solche illegalen Modelle letztlich nicht halten können.“

Auch der GVU war die Schließung des Portals LuL.to eine Meldung wert. Nach deren Analysen lag der tatsächliche Ladenpreis der angebotenen Werke aktuell bei insgesamt 392.000,- Euro, während die Betreiber von lul.to den Wert dieser elektronischen Bücher auf insgesamt 36.400,- Euro bezifferten und diese zu einem Durchschnittpreis von 23 Cent pro Download verschleuderten.

P.S.: Wer eine Abmahnung oder eine Vorladung wegen der Nutzung von LuL.to bekommt, bitte unverzüglich bei uns melden! Wir werden natürlich jeden Hinweis vertraulich behandeln!!

 

Bildquelle: papirontul, thx! (CC0 Public Domain)

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171 Comments

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    Wireson

    Ich finds echt schade ist die Seite weg. Hier in der Schweiz war der Download ja legal.
    Ausserdem zahlen wir für jedes Speichermedium einen Anteil an die Rechte-Verwertungsgesellschaften. Liebe Autorinnen und Autoren, holt euch eure Kohle von denen zurück.

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      Michael

      Wir in Deutschland zahlen diese Abgabe ausschließlich für Privatkopien. Der Kauf und Download bei lul.to zählt ganz sicher nicht mehr als Privatkopie. Aber da hat Lars ja auch schon bei manchen Videos mitgewirkt, was zu einer Privatkopie zählt und was nicht (einfach gesagt: Ohne Umgehung eines Kopierschutzes Kopien für Leute anfertigen, die du tatsächlich kennst).

      Dazu hab ich auch gleich eine Frage:
      Ich kaufe hin und wieder echte Bücher beim Rheinwerk Verlag und kaufe auch gleich für die paar Euro das E-Book mit. Die E-Books beim Rheinwerk Verlag sind bekanntlich mit einem Wasserzeichen geschützt. Ich nehme mal an, wenn ich das Buch rechtmäßig für einen echten Freund kopiere und er stellt es bei irgendeiner Börse rein, bin ich derjenige der am Arsch ist, oder?

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    Natas

    Was haben die Gespräche mit und Staatsanwaltschaft und Anwalt ergeben? Folgt bald ein Update im Text?

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      Ich warte noch auf ein letztes Gespräch. Nein, kein Update, es wird einen neuen Artikel dazu geben.

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    Schmunzel

    Fehlt eigentlich nur noch edoep.
    Die darf aber nicht mehr mittrollen.
    Popcorn, beachtlich wie die sich hier hochschaukeln.
    Eigentlich ein schönes Beispiel wie Progromstimmung und Kriege aus dem nichts entstehen können.

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      Die Damen & Herren (es sind wahrscheinlich mehrere) Edoep bleiben draußen, die hatten ihre Chancen aber man wollte sie vertun. Nein, danke, die können gerne woanders rumtrollen. Hier nicht mehr.

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    SickOfYouAll

    Traurig, wie hier von beiden Seiten polemisiert wird. Es gibt sicher User, die ihre Handlungen im Nachhinein bereuen. Wer von der Downloader-Seite auch noch pöbelt, ist im Unrecht. Ganz klar – Bücher klauen war übel. Wie das rechtlich zu bewerten ist, wird man sehen. Wer was falsch gemacht hat, muss jetzt halt die Ohren anlegen. In Gottes Namen. Ist halt so.

    Aber manche Kommentatoren, die hier Gift und Galle spucken schiessen weit über das Ziel hinaus. Von manchen wird hier teilweise eine regelrechte Hexenverbrennung gefordert, O-Ton „wir wollen Blut sehen“. Habt ihr sie eigentlich noch alle? Wir sind hier nicht im Dritten Reich, okay? Was sind das für Autoren? Wie gesagt, nicht jeder Downloader war der Teufel höchstpersönlich. Ein bisschen weniger Schaum vor dem Mund wäre angebracht.

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      Esther

      Danke

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    nanu

    Zitat: „Ja, ich habe die Nachricht, dass sie Lysander & Co. bekommen haben (nette PR-Aktion übrigens mit dem vorgetäuschten Krebstod)“

    Lysander höchstpersönlich?
    und Motorrad? – war da nicht mal was bei torboox?

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    Jason Borowski

    Versteh hier diese „Wut-Beiträge“ von den 99,99% der Autoren die mit ihren eBooks kein Geld verdienen (vielleicht können ein paar die gerade mal so Stromrechnung davon bezahlen).

    Wenn ihr eure Emotionen in gute Bücher umlenkt, dann habt ihr dabei sicher mehr Erfolg. Piraterie gab es immer und wird es immer geben und es gibt dazu zahlreiche Studien, dass gute Qualität – selbst wenn sie raubkopiert wird – auch dadurch zu mehr Verkäufen führt durch indirektes Marketing/PR.

    Klaus sieht ein tolles eBook auf Lul.to, er „kauft“ und lädt es sich runter, erzählt seinem Bekannten davon der mit lul.to nix zu Tun haben möchte, der kauft es dann bei Amazon. Und schon ist ein zusätzlicher legaler Verkauf zustande gekommen, und vielleicht erinnert sich Klaus in 10 Jahren noch an diesen Autoren und kauft das nächste Buch auch deswegen, weil er erst durch lul.to auf den Autor aufmerksam wurde, das Buch.

    Also da muss ein erfolgsloser Autor schon äusserst kleinkariert denken, dass er das nicht erkennt. Wobei ich glaube stark, dass die meisten Autoren, selbst wenn sie noch nicht soviel verdienen, das durchaus wissen.

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      Goove

      https://www.youtube.com/watch?v=BK8dHzlV5wk

      Jason, Du hast noch was vergesseN. Der Autor kann T-Shirts verkaufen oder Baseball Caps.
      Außerdem, wegen der vielen Empfehlungen, Lesereisen (gegen Bezahlung).
      Hollywood Studios sind auch ganz scharf auf Bestseller aus den einschlägigen Seiten.
      In solche Filme gehen Klaus und sein Freund und alle sind glücklich und zufrieden….

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    Ich habe vorhin mit Oberstaatsanwalt Huber telefoniert, der für Presseangelegenheiten zuständig ist.

    Außerdem warte ich noch auf einen Rückruf eines Anwalts, der mir mehr zu den straf- und zivilrechtlichen Fragen für Downloader sagen kann.

    Dann kann ich endlich in einem Artikel (nicht Kommentar) schreiben, was Sache ist!!

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      Jason Borowski

      Danke! Ist hier alles sehr informativ und interessant.

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        So wie BILD-Online das gebracht hat, wurde das von Herrn Huber nicht bestätigt, das kann ich schon mal sagen. Leider habe ich die entsprechenden Anwälte noch nicht selbst ans Rohr bekommen, sonst wäre der Artikel schon fertig.

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      Esther

      Danke

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    Theresa

    Wenn man so die Kommentare liest, wundert man sich schon.

    lul.to war schon Geschichte, als die Daten aus cloudflare geleakt sind,
    An dem Gerücht ist was dran.
    Es geht nur das Gerücht, dass die ip nummern aller user von lul offenliegen.

    Wäre den Verlagen und den geschädigten Autoren zu wünschen.

    Ich denke auch, die urheberrechtliche Seite wird mit den Usern abgerechnet und die Straftaten, wie da wären Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, etc. bringen die „Helden von lul“ schnell für Jahre hinter Gitter.

    Bei lul haben ganz andere Kräfte gewirkt, es sollen aus der ganzen Welt Strafanzeigen vorliegen.

    Das ist auch gut so, weil Autoren ihr geistiges Eigentum verteidigen sollen.

    Einige Autoren haben sich zusammengeschlossen und wollen an lul ein Exempel begehen, das richtig abschreckt. In den nächsten Tagen werden sicherlich User Post erhalten, die nicht so toll für die ex lul Leser ist.. das kann aber teuer werden. Rechtsanwaltsgebühren, ISBN Nummern ungültig erklärt, Neuausgaben produziert, Dann die Abmahnung an sich. Einige scheinen immer noch zu träumen.
    Ah und ich denke, die Staatsanwaltschaften werden die Mehrarbeit unter sich verteilen, um Strafbefehle schreiben zu können, ggf. auch Hafturteile sprechen zulassen. Das lassen die Justizbehörden sich nicht entgehen.
    Nachdem lul wirklich Geschichte ist, will niemand mehr Raubkopien kaufen, das begreift so ein Analphabet.

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      Ja, es war falsch, mit Warez Geld zu verdien, da bin ich ganz bei Ihnen. Aber zu glauben, Abschreckung würde helfen, das wird es nicht. Und wenn nur für sehr kurze Zeit. In dem Fall müssten die P2P-Tauschbörsen bei den unzähligen Abmahnungen, die schon verschickt wurden, leer sein. Das Gegenteil ist der Fall. Und dort tummeln sich primär Personen OHNE vpn und nicht mit. Also Teilnehmer, die sofort und problemlos identifiziert werden können. Die Abschreckung hat nur sehr eingeschränkt funktioniert, obwohl das Thema in den Medien immer wieder aufgegriffen wurde.

      Klar war ich damals auch sauer, als sie unser Werk für nur 15 Cent angeboten haben. Mit Schwarzkopien Geld verdienen zu wollen, das ist einfach daneben. Und das gehört auch bestraft, keine Frage. Aber bitte mit bedenken, dass E-Books nur einen extrem kleinen Teil für sich beanspruchen. Weit mehr als 90% der verkauften Bücher sind gedruckter Natur. Und das liegt nicht an den ach so bösen RaubMordKopierern dieser Welt und auch nicht an TorBoox oder den LUL.to’s, die da kreuchen und fleuchen.

      Abmahnungen helfen wem? Den Anwälten, die sie verschicken und denen, die die Abgemahnten vertreten. Machen wir uns nichts vor. Da bin ich ganz bei Manuel Bonik, der mit der Materie ja auch sehr vertraut ist.

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        Goove

        Hier geht es ja munter drunter und drüber.

        Vielleicht sollten sich einige mal über Abmahnungen informieren.
        Mein Tipp: kein einziger „Kunde“ im Lul Fall wird abgemahnt. Das macht man nämlich um eine Störung zu beseitigen und die gleiche Tat für die Zukunft auszuschließen.
        Da das Portal aber offline ist, ist ohnehin ausgeschlossen.

        Was soll von den Downloadern als Schadenersatz verlangt werden?
        Die Differenz zwischen Ladenpreis und Lul Preis pro gekauftem Buch
        Viel Spaß beim Auseinanderrechnen.

        Bis jetzt ist das eine Strafsache der Justiz und keine zivilrechtliche Angelegenheit.
        Daher besser mal ruhig bleiben und den Staatsanwalt seine Arbeit machen lassen.
        Das Geld wird Vater Staat sich holen, er hat ja auch Ausgaben in dem Fall.

        Weder Autoren noch Abmahnanwälte werden da etwas sehen.

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          qwertzuiop1234567890yxcvbnm

          Nicht die Differenz, die volle Höhe.
          Die Autoren hatten nichts vom Verkauf bei lul.
          Ist pro Buch immer noch nicht so doll.

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            tjsthaejtd7srthbydvaera

            Der Einfachheit halber würde vor Gericht vermutlich tatsächlich der durchschnittliche Verkaufspreis des Werkes als entstandener Schaden angenommen werden, was aufgrund der Buchpreisbindung leicht zu ermitteln ist.

            Aber der durchschnittliche Verkaufspreis ist nicht der tatsächlich dem Autor entstandene Schaden. Denn der durchschnittliche Verkaufspreis verteilt sich auf den Staat in Form der Umsatzsteuer, den Händler (in Form der Handelsmarge), den Verlag und ganz am Ende dem Autor (sofern er vom Verlag eine Provision pro verkauften Werk bekommt und keine pauschale Vergütung). Von der Staatsanwaltschaft abgeschöpfte Gewinne müssten dann gegengerechnet werden, sofern diese an die Geschädigten ausgeschüttet werden sollten.

            Und selbst dann müsste man streng genommen noch nachweisen, dass ein Download gleichbedeutend mit einem nicht zustande gekommenen legalen Kauf ist. Hier hege ich aber größte Zweifel. Vermutlich wäre in den allermeisten Fällen die Alternative kein legaler Kauf gewesen, sondern ganz einfach Verzicht. In solchen Fällen wäre dann nämlich prinzipiell gar kein Schaden entstanden.

            Natürlich bin ich nicht weltfremd, auch wenn das an und für sich so differenziert betrachtet werden müsste, glaube ich kaum daran, dass diesen ganzen Wenns und Abers in irgend einer Weise Rechnung getragen wird, wenn es um zivilrechtlichen Schadensersatz gehen sollte.

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        Theresa

        @Ghandy Ich habe auch Infos erhalten, mache derzeit auch einen Artikel fertig, es sind sehr viele Widersprüche in der Welt.
        Die ermittelde Staatsanwältin soll im Urlaub sein, sie wird vertreten.
        Hat jemand Infos, wer nun dieser digitale Zombie Lysander ist?
        Ist es wahr, dass ein Spiegel der Daten existert?
        Es stehen auch schon mehr Portale auf der Liste, habe ich gehört.

        Hier gibt es noch Leute, die lul verteidigen, befremdlich.
        Das sind Schwerstkriminelle, Geldwäscher, Steuerhinterzieher, Diebe und Betrüger und was sonst noch .Zudem, eine kriminelle Vereinigung.

        Zudem, drei Figuren haben lul.to nicht ausgemacht, es waren mindestens 20, wo sind die anderen?
        Welche Verbindungen gibt es zu Verlagen, Grosshändlern zur Branche gesamt?
        Hängen wirklich Aggregatoren mit drin? WER?.
        Ich finde, die Nutzer von lul sollten finanziell zur Rechenschaft gezogen werden, wäre gut und gerecht.
        Vielleicht sogar gesamtschuldnerisch, weil lul viele andere Schweinereien begangen hat, die in ihrer Gesamtheit noch nicht bekannt sind. Identitätsdiebstahl etc.

        Da sind scheinbar Bücher gehandelt worden, die die Piraten sich einverleibten, jedoch, haben sie Verträge mit Dritten im Namen dr Autoren abgeschlossen
        Das war nicht auf Warez beschränkt, was lul machte
        Alleine die sichergestellten Werte weisen auf erheblich mehr User hin, als lumpige 30.000
        Einige Verlage wollen den harten Weg gehen..auch das wurde mir gesagt, hart ist kein Ausdruck.

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          Schmunzel

          Ich hoffe mal nicht das lul wesentlich mehr als 30000 Nutzer hatte.
          Sollte das der Fall sein hätte die Buchbranche ein erhebliches Problem.
          Eventuell organisieren die sich dann bei genug Druck.
          Wären es sagen wir mal 100000 und noch mehr Leute die ihr Zeug indirekt von dort bekommen haben könnte das sogar Auswirkungen auf die nächste Wahl haben.
          Wenn denen nur genug Angst gemacht wird und die Wahlbeteiligung ähnlich niedrig wie in Frankreich wird, kann so eine Gruppe die aus Angst irgendeine Partei wählt die urheberrechtsunfreundlich ist schon für Verschiebungen sorgen.

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            Schmunzel

            Angst haben jetzt bestimmt auch die Leute die die Seite nur mal angesurft haben.
            Grundsätzlich wird das bestimmt dazu beitragen das mehr VPN benutzt wird.

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      Michael

      Neuausgaben produzieren wegen einem Downloader? Hafturteile gegen Downloader? Ich frage mich gerade wovon SIE träumen?

      Abmahnungen und Schadensersatzforderungen wird es sicherlich geben, wenn den Ermittlungsbehörden die Daten der User vorliegen (aber auch nur dann). Und der Schadensersatz wird bei ein paar E-Books geringfügig sein (außer jemand war Powerdownloader). Aber alles andere ist aus meiner Sicht komplett an den Haaren herbeigezogen.

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      qwertzuiop1234567890yxcvbnm

      Laut den Screenshots war die Seite mit https ausgestattet.
      Da hätte man erstmal alle IPs von Leuten und Bots die in dem fraglichen Zeitraum die Seite angesurft haben.
      Daraus geht erstmal nicht hervor was die dort gemacht haben.
      Eventuell waren das Autoren die sich informieren wollten ob ihr neustes Werk schon piratisiert wurde :-).
      Mal schauen ob da wieder die Betreiber von Torexitnodes behelligt werden.

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        Thursday

        Ich zum Beispiel habe die Seite fast täglich angesurft – um zu schauen was es alles an neuen, aktuellen Büchern gibt. Die Auflistung der neuen Tiltel war besser aufgelistet als bei Amazon.
        Ich bin über lul. auf manchen Buchtitel gekommen , denn ich so nie gefunden hätte – und habe ihn ganz ganz legal bei Amzon erworben. für was anderes hätte ich ohnehin nicht die Eier gehabt.
        Ich bin auch mit meiner IP rein , weil ich ja nichts zu verbergen hatte b.z nicht erworben habe. Die IP taucht aber täglich dort auf !!!
        Ich mehme an das haben einige Leute so gemacht

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          Esther

          Es ist nicht strafbar eine Piratenseite zu besuchen. Nur beim Downloaden darf man sich nicht erwischen lassen.

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            Ersteres ist richtig, zweites ist falsch. Der Download urheberrechtlich geschützter Werke kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden und dies unabhängig davon, ob man erwischt wird oder nicht. Nicht erlaubt oder erlaubt hat nichts mit erwischt zu tun!

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    Steppenwolf

    Ob User wirklich belangt werden – ich habe da so meine Zweifel – obwohl ein Exempel zu statuieren durchaus mal angebracht wäre.

    Die Fragen die ich mir stelle:

    – Hat die Webseite überhaupt Verbindungen zu den Account gespeichert (IP-Adresse, Amazon-Gutschein-Nr,, Bitcoin-Tranksaktions-ID) ? – Wenn Nein, hat sich die ganze Diskussion erledigt – es wird keine Verfolgung geben. Niemand weiß welche Datenbasis vorliegt.

    – Wenn im besten Fall es doch möglich ist, da Informationen vorhanden sind: Wer investiert bei 30000 Fällen denn die Zeit dem nachzugehen? Sagen wir mal, es wird pro Fall 1 Stunden an Zeit angesetzt (was wirklich nicht viel wäre, da viele Unternehmen angeschrieben werden müsten), wer würde diese 30000 Arbeitsstunden bezahlen, wenn in den meisten Fälle vielleicht gerade mal die Schadensumme der gestohlenen Bücher herauskommt?

    – Und diese Liste der Werke, welche heruntergeladen wurde, sind von dem System der lul.to-Betreiber erstellt worden. Sind diese vor Gericht überhaupt verwertbar ?

    Mein Fazit: Die Wahrscheinlichkeit, hier kostendeckend zu arbeiten ist nicht sehr groß. Daher wird mit erhöhter Wahrscheinlichkeit nicht viel passieren, es sei denn, jemand ist alles egal und will ein Exempel statuieren…..

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    Romanautor Richard

    http://skoutz.de/urheberrechtsverletzung-beim-piratendownload/

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      Okay und welche Qualifikation kann der Autor, der sich Kay nennt, vorweisen? Da frage ich lieber einen Fachanwalt, der hat die Grundlagen wenigstens studiert und geht damit im Idealfall tagtäglich um.

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        Kunstsoldat

        Der Kay wird sich wohl mit der Frau Fleschütz zusammengesetzt und auch Teile ihres Textes übernommen haben:

        http://ebook-tipps.blogspot.com/2017/06/lulto-nach-dem-takedown-ertont-das.html

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          Ja, mir kam auch vieles aus dem Beitrag sehr bekannt vor ;-)

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            Kunstsoldat

            Ich hab mir jetzt den Skoutz-Artikel jetzt ganz durchgelesen und dort steht, dass Skoutz mit der „Münchner Rechtsanwaltskanzlei Merget Vogel & Kollegen“ gesprochen hat, aber Frau Fleschütz wird nicht erwähnt.

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            Romanautor Richard

            Es ist umgekehrt. Bei den anderen Artikel hat der Kay erlaubt, etwas zu übernehmen, da der Autor des anderen Artikels etwas juristisch Fundiertes wollte. Die Qualifikation von Kay: Anwalt in einer großen Kanzlei Schwerpunkt Strafrecht.
            Kay hat sofort genaue Infos bei der Staatsanwaltschaft für andere Autoren eingeholt. Als Anwalt kriegt man da bessere Infos als einer von uns.

            ;)

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            *****************

            Ein Anwalt bekommt Akteneinsicht. OTTO-Normalbürger nicht.
            Das ist alles. Der Anwalt muss natürlich legitimiert sein.
            Deshalb benötigt man selbst bei Bagatellen oft einen von der Law-Zunft.
            Es ist vollkommen normal das die Anzeigeerstatter über einen Anwalt Akteneinsicht bekommen.
            Der Beklagte oder Abgemahnte übrigens auch, mit einem Anwalt natürlich.
            Damit das was bringt müssen die Behörden aber erst mal den Wust an X Terabyte sichten.
            Es kann auch sein das solange die Ermittlungen andauern niemand Akteneinsicht bekommt.
            Das ist normal und nachvollziehbar, da mit Sicherheit noch Vorladungen als Zeugen oder Beschuldigte erfolgen werden. Oder Vorladungen als Zeuge obwohl es sich polizeiintern schon um Beschuldigte handelt. Es wäre sonst möglich das ein Strohmann Anzeige erstattet und über einen Anwalt Akteneinsicht bekommt. Im speziellen Fall kein unwahrscheinliches Szenario, da es Unmassen potenziell Geschädigte zu geben scheint, so das das gar nicht auffallen würde. Autor kann sich schließlich jeder nennen.
            Ich verstehe auch die Aufregung nicht. Das dauert noch Monate bis da was brauchbares vorliegen wird.
            In der Zeit können sich beide Seiten in aller Ruhe auf alles vorbereiten.
            Ich denke mal, das sich WF und Solmeke sein Laden sich ein Loch in den Bauch freuen können.
            Egal wie das Ganze ausgeht, für die Anwaltszunft wird sich das auf jeden Fall lohnen.

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      Toby

      Alles Panikmache von „Romanautor Richard“
      Wahrscheinlich sind deine Bücher da für 0,01 € zu recht verteilt worden!
      Spielst dich auf und verlinkst auf Seiten als hättest du die Weisheit gefressen.
      Alles Erdbeer- Rharbarber…

      Die Downloader haben kaum was zu befürchten. Alles andere wäre ne immense
      Aufgabe für die Staatsanwaltschaft.

      „Romanautor Richard“ kommt mir so vor, als wärs du LUL.to bester Kunde gewsen.

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        Ruhig Blut. Ich werde das klären lassen, morgen ist das erste Telefonat mit einem Fachanwalt anvisiert. Dann sehen wir alle klarer.

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          Kunstsoldat

          Mit Herrn Solmecke?? ^^

          btw wieso machst du keine Videos mehr mit Ihm?

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        Romanautor Richard

        Wie du schon sagst: es kommt dir so vor.
        Ich habe alles gesagt und wie hier schon richtig bemerkt wurde: Es wird sich alles klären und da kann hier von Downloadern gepöbelt werden, so viel sie wollen. Und mit jeder weiteren Beleidigung denke ich noch mehr: Ich hoffe, es erwischt möglichst viele. Denn diese Art, die Aggressivität … naja passt schon!

        Ihr könnt über mich denken, dass meine Bücher scheiße sind und was ihr wollt, Darum gehts hier nicht. Das sind nur hilflose Versuche, die Autoren weiter zu beleidigen, aus Angst.

        Und jetzt, erlöse ich euch von mir. Lästern und regt euch auf, ab … JETZT!

        Wiedersehen! *winke*

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          Lol

          Der Umgangston hier ist wirklich unter aller Sau! Beide Seiten können noch nicht genau wissen was Sache ist. Von der Rechtschreibung würde ich aber darauf tippen fad der RomanAuthor echt ist und kein troll ^^ regt euch ab und wartet mehr können wir nicht tun ;D

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          yxcvbnm

          Das Problem bei deinen Beiträgen ist, das die eigentlichen Adressaten hier nicht zu finden sind.
          Die machen sich vor Angst in die Hose. Die die sich hier zu Wort melden wollen auf der einen Seite einfach Spaß haben und solche Kommentare wie deine laden einfach zu extremen Antworten und ein bisschen Trollerrei ein.
          Auf der anderen Seite sind die offenkundig an einem Gedankenaustausch interessiert aber vertreten einfach andere Positionen. Diese sind bunt gemischt von illegales laden ist toll bis eigentlich verständlich wie das die Autoren sehen aber was der erzählt ist Blödsinn.
          Es melden sich offenkundig eine ganze Reihe von Leuten zu Wort die schon einen wie auch immer gearteten Kontakt mit der Justiz hatten und deine Aussagen scheinen nicht mit deren Erfahrungen zu korrelieren.
          Eigentlich wird nur ein Punkt massiv in Zweifel gezogen, der das ihr eine nennenswerte Zahl an Urheberrechtsverletzungen werdet anden können.
          Das ihr das Recht habt dagegen vorzugehen und dies bei dem einen oder anderem auch machen werdet stellt wohl niemand in Zweifel.
          Und selbst bei Betroffenen wird kaum zu erwarten sein das die jetzt alle angekrochen kommen und sagen ich habe jetzt ganz große moralische Bedenken ich geben euch mein ganzes Vermögen und lebe ab jetzt von Wasser und Brot.
          Da werdet ihr um einen gerechten Schadensausgleich in jedem einzelnen Fall kämpfen müssen.
          Ich wünsche euch da viel Erfolg aber das wird nicht einfach.
          Die verkappte Drohung wir haben viele Anwälte die sich da draufstürzen werden ist eigentlich keine, weil es Anwälte aller Art wie Sand am Meer gibt. Es ist eben vollkommen normal bei rechtlichen Belangen einen zu beauftragen.
          Und dann dauert das und dauert das usw und kostet und kostet usw.
          Die einzige Variante wo es wenig kostet ist ein Vertretungsvertrag wo eine Beteiligung am Schadensersatz vorgesehen ist. Nur, ich glaube nicht das euer Problem da besonders attraktiv auf Anwälte wirkt die so was machen.
          Ich denke das ihr bald Post von einer ganzen Reihe von Kanzeleien bekommen werdet, die Mandate sammeln wollen.
          Zweitausend Autoren welche zumindest erstmal eine erste Rechnung bezahlen sind schon eine ordentliche Hausnummer.
          Dann bekommt ihr bei Beauftragung erstmal eine Rechnung und bei Bezahlung wird Akteneinsicht beantragt und danach wird erstmal lange nichts passieren. Vor dem nächsten Schritt soll man dann wieder erstmal Geld legen usw.
          Wenn es anders ist schön, dann freue ich mich für euch.

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          Esther

          Ja sag mal, du wirst deine Bücher ja schwerlich als Romanautor Richard veröffentlichen. Wie kann man deine Werke beurteilen, ohne zu wissen welche Werke das sind?

          Dennoch war Gezeter gegen Piratenseiten oft auch ein Werbemittel meist schlechter Autoren. Das gab es auch hier schon.

          Dein Zorn ist sehr verständlich – aber wenn du durchziehst, was du beschreibst verdienen ein zweites Mal alle möglichen Leute auf deine Kosten.

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    Magnussen

    was noch gar nicht genannt wurde: Amazon-Gutscheine gehören zu den beliebtesten Geschenkartikeln überhaupt. Wenn die zurückverfolgt werden, wird man auch bei irgendwelchen Unbeteiligten landen, wo erstmal rekonstruiert werden muss, an wen der Gutschein jetzt verschenkt wurde. Und dann wird der nächste behaupten, dass er seinen 2-Euro-Gutschein an irgendeine Internetbekanntschaft verschenkt hat. D.h. man bräuchte die Verbindungsdaten, die zeigen, dass der Downloader und der Gutschein-Käufer identisch sind. Sollten die Betreiber nicht systematisch die IPs geloggt haben, wird die Sache recht kompliziert.

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    Manuel Bonik

    Es gab in den letzten Jahren im Hinblick auf Piraterie deutscher Ebooks ca. drei Aktionen solcher Art. Das Ergebnis war jedes Mal: außer Anwaltsspesen nichts gewesen. Abmahnanwälte, Anti-Abmahnanwälte … Warum sollte es diesmal anders sein?

    Aber mal sehen, was passiert.

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    Luminus

    Sehr interessante Diskussion.
    Ein Aspekt wurde noch gar nicht beleuchtet.
    Wie will man gesetzt dem Fall man könnte wirklich 40000 Nutzer der Plattform identifizieren, die wirklich sinnvoll belangen.
    Nehmen wir mal die 40000 Nutzer und jetzt noch 1000 bis 2000 Geschädigte das heißt Autoren und Verlage, da kommen zu den eingeleiteten Strafverfahren noch zwischen 40 bis 80 Millionen Abmahnungen und bei Wiederstand Klagen zusammen.
    Ist natürlich ein Extremrechenbeispiel aber selbst bei einem Bruchteil von Klagen würde das Justizsystem kollabieren.
    Die Justiz arbeitet bekanntlich nicht besonders schnell.
    Die meisten sowohl Kläger wie Beklagte wären bei so einem Scenario verstorben bevor es da zu einer Klärung kommt.

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      Jason Borowski

      Das geht in der Praxis etwas anders ab. Eine Anwaltskanzlei z.B. vertritt mehrere Autoren/Geschädigte, und dann wird versucht für diese etwas zurückzuholen von den Fantasie-Verlusten.

      Das Problem für eventuelle Kläger wäre hier wohl neben den Anwaltskosten hauptsächlich der Nachweis einer Schuld, Beweisführung ob überhaupt ein Schaden entstanden ist, Dazu gibt es sicherlich auch noch einige andere Fragen, reicht es wenn jemand nur ein eBook „gekauft“ hat, oder muss er es auch heruntergeladen haben? Und gibt der Server überhaupt Daten dazu her…

      Auch kann ich persönlich es mir nicht vorstellen, dass irgendein Staatsanwalt oder Richter hier Hausdurchsuchungen anweisen würde, dafür ist das alles einfach viel zu geringfügig. Das Problem besteht hier halt nur für die lul.to Leute, selbst da werden die wohl kaum mehr wie 2-3 Jahre bekommen. Sowie eventuelle zivilrechtliche Ansprüche, allerdings wird das Vermögen von 3 Leuten sicherlich umverteilt auf alle Autoren allenfalls cent-Beträge abwerfen.

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        Es ist eher unwahrscheinlich das es noch was bringen würde, jetzt noch Hausdurchsuchungen anzuordnen.
        Die haben jetzt doch alle Zeit der Welt um mal schön sauberzumachen. Oder überhaupt erstmalig einen Grund :-).
        Vorladungen wird es geben.

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          Nordhäuser Doppelstern

          Ist es sinnvoll aufzuräumen wenn man eine Durchsuchung erwartet?
          Wäre es nicht besser Wände, Decke und Fußboden mit Kacke zu verzieren?

          Liebe Kinder nicht alles was im Internet steht sollte man nachmachen.

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        Kunstsoldat

        Laut dieser RAnwältin gab es Durchsuchungen bei Nutzern:

        http://ebook-tipps.blogspot.com/2017/06/lulto-nach-dem-takedown-ertont-das.html

        Vielleicht ist das jetzt tatsächlich eine Trendwende.

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          Anwältin? Welche Anwältin?? Nicht mal das Impressum von http://ebook-tipps.blogspot.de/ ist korrekt!! Das ist eine freie Autorin und Journalistin. Und sie hat keine ladungsfähige Adresse eingegeben. Wer selbst Autor und freier Journalist ist, könnte sie jetzt deswegen versuchen abzumahnen. Aber so böse bin ich nicht.

          Okay, da wird noch eine Katja Fleschütz von der Kanzlei Becker Büttner Held zitiert, die primär „mit der Strukturierung größerer Projekte im Energiebereich wie Konzeptionierung, Restrukturierung, Sanierung, sowie im Bereich des Anlagenbaus und -erwerbs (M&A), auch im internationalen Umfeld“ beschäftigt ist. Daneben kümmert sie sich auch um das Thema Strafrecht. Gut, wir werden unsere eigenen Recherchen starten und selbst Anwälte fragen, die sich im Kern mit dem Thema Strafrecht auseinandersetzen.

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            Kunstsoldat

            Sorry Lars, ich meinte damit ja die Frau Fleschütz.

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    Reingehackt

    Was ich interessant finde, hier aber noch keine Beachtung fand:

    In diesem Bildartikel ist die Rede davon die Ermittler hätten sich in die Server „reingehackt“.
    Andere Artikel sprechen davon die Seite sei durch BKA Hacker infiltriert worden.

    Sind in der Strafverfolgung jetzt auf einmal illegae Methoden erlaubt? Wo fängt das an, wo hört das auf?

    Bundestrojaner, Hackerangriffe, Netzdurchsuchungsgesetz, die Möglichkeiten sind beängstigend. Webcams aktiviert, über Smart TVs mitgehört… „1984“ sollte keine Anleitung sein, sondern Fiktion.

    Zur Sache selbst:

    Film- und Musikindustrie haben gezeigt welches Erfolgsmodell Netflix, Spotify und Co sind. Leider scheinen mir die Verlage und Autoren so verstaubt zu sein wie manche Bücher.
    Gerade von hier sollte man doch etwas Kreativität erwarten können.

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    Gerichtskostenrechner

    Ich habe mal die Gerichtskosten ohne Auslagen und eigene Anwaltskosten für 250 EUR in der ersten Instanz überschlagen.
    Also das Geld was es erstmal kostet klagen zu können.
    Der Betrag liegt bei 105 EUR.
    Steigt nicht linear an bei größeren Summen wirds günstiger.
    Das mal 40000 ist schon recht beachtlich.
    Jetzt noch die Kosten für Anwalt, Gutachten und Zeugen (Verdienstausfall, Fahrtkosten ec.).
    Da werden nur extreme Powerdownloader, Spender und natürlich zurecht die Betreiber zittern müssen.

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      Jason Borowski

      Da ich nicht in Deutschland bin, habe ich das immer nicht super genau verfolgt. Aber normal ist der Ablauf, dass eine Anwaltskanzlei im Namen von diversen Autoren Strafanträge einreicht, also hier zu den 30.000 eBook-Dieben. Dann müssen Staatsanwälte/Richter feststellen, ob das gerechtfertigt ist. Wenn die Schuldigen tatsächlich ermittelt werden aus Rechtsgründen, und überhaupt ermittelt werden können aufgrund der Daten, dann muss die Anwaltskanzlei jetzt nur noch Akteneinsicht nehmen, und hat die Daten der 30.000 eBook-Diebe, und kann diese abmahnen bzw. erstmal Unterlassungserklärungen/sonstiges zusenden. Das verursacht nach meinem Kenntnisstand erstmal keine Kosten. Ich glaube das ist aber alles sehr unwahrscheinlich. Hier wurden ja keine Drogen vertickt, die Piraterie fällt hier mehr oder weniger unter „Eigengebraucht“ / „Privatgebrauch“ und ist ja kein schweres vergehen.

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    Romanautor Richard

    Jetzt noch mal ohne Sarkasmus: Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann geht es eben nicht. Ich finde es geradezu grotesk, wie hier mit dem Argument, doch kein Geld zu haben, das Stehlen gerechtfertigt wird. Sich selbst einzureden, dass Millionen von Bücherdownsloads überhaupt keinen Schaden anrichten. So dumm kann man doch gar nicht sein.

    1. Es gibt hunderte Gratisbücher in den Shops zum legalen Download.
    2. Es gibt tausende Romane bei Amazon und anderen Anbietern in Papierform für kaum einen Euro.
    3. Es gibt offene Bücherschränke kostenlos in fast jeder Stadt.
    4. Es ist einfach nicht wahr, dass den Autoren keine Verluste entstehen. Genauso ist es unwahr, dass es alles Schrottautoren sind. Warum solltet ihr deren Schrottbücher dann 20 000 mal runterladen??? Wir haben das ausgewertet, wie sich die Verkäufe ändern, sobald das Buch in einer Piratenbörse erscheint. Bei den meisten Autoren geht die Verkaufskurve in dieser Stunde (!) schon, in der das Buch erscheint, steil nach unten! Das haben wir monatelang mit verschiedensten Neuerscheinungen verifiziert. Es ist eine faule Ausrede und eine Lüge, dass es nicht schadet.
    5. Ich möchte die Gesichter der Downloader sehen, wenn man ihnen auch nur im Cafe einen Euro mehr berechnet als der Kaffee kostet. Da würde man sich aufregen und den Geschäftsführer holen und durchdrehen. Im Urlaub passt nicht alles?? Geld zurück, aber sofort! nur wir bescheuerten Autoren, da ist jede Ausrede recht, wir schreiben nur Schrott, sind sowieso erfolglos, haben keine Ahnung von unseren eigenen Verkaufszahlen, die wir täglich beobachten, aber IHR wisst es ja besser.

    Wir wollen uns „schadlos halten“ – aha. Wie schlecht von uns, dass wir einfach unser Geld haben wollen. Viele Kollegen haben wegen der Piraten mit dem Schreiben aufgehört. Ihr ladet unsere Bücher, die euch angeblich gefallen und spottet und erhebt euch dann über die, welche die Geschichten monatelang schreiben. Vielleicht sollte man mal ganz kurz überlegen, ob nicht nur der eigene Bedarf zählt und nicht nur das eigene egoistische Verlangen.
    Vielleicht hat der Autor auch eine 80jährige Mutter oder ein behindertes Kind, dem ihr die Kohle abzieht? Haben die weniger verdient, ihren Anteil zu bekommen als eure arme Nachbarin oder ihr als Harz 4 Empfänger? Und ich zumindest vergebe ständig Gratisbücher an Leute, die sich das nicht leisten können. Aber ich WILL vorher gefragt werden und nicht einfach beklaut werden. Sonst gebt doch allen Hilfsorgas eure Kontodaten mit Lastschrifterlaubnis. Die sind alle arm, die haben alle verdient, dass ihr sie unterstützt. Die Summe können die dann selbst entscheiden, die wissen es schließlich besser als ihr, was sie brauchen.

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      Ja, ich bin auch von LUL.to betroffen gewesen, wenn auch „nur“ als Herausgeber. Aber lieber Romanautor Richard (deinen echten Namen dürfen wir ja nicht erfahren, scheint es), die Preise für E-Books sind schlicht und ergreifend zu hoch. Könnte das nicht auch einiges erklären? Wieso muss ich so viel dafür zahlen, wo es keine Kosten für Lagerung, Versand etc. dafür gibt? Wieso werden die eingesparten Kosten nicht an die Konsumenten weitergegeben? Warum glaubt man ernsthaft, dass wir so blöd sind, für Neuerscheinungen so viel zu bezahlen?

      Gratisbücher? LOL! Ja, das meiste davon ist gratis weil es Schrott ist, oder schlichtweg für ein Produkt bzw. für eine Dienstleistung werben soll. Sorry, das Argument zieht bei mir nicht.

      Ich will das Geschäftsmodell von LUL.to nicht verteidigen. Ich bin seit Anfang der 90er Jahre dabei und ich habe immer gesagt, dass man mit Warez keine Kohle verdienen darf, weil man sich sonst selbst zum Kriminellen macht. Aber die Problematik der E-Books und warum Autoren so große Probleme damit haben, Geld damit zu verdienen, stellt sich doch „ETWAS“ komplexer dar.

      Da wäre auch die Gratismentalität des Internet zu nennen. Wir sind ja alle gewohnt, dass es stets alles für umsonst gibt, weil wir mit unseren Daten statt mit unserer Geldbörse bezahlen. Das hilft natürlich auch keinem Musiker, Autor, Filmemacher etc, das ist klar. Aber das muss man auch bedenken. Es sind nicht nur die bösen Raubmordkopierer, die sich an den armen Autoren vergreifen.

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        Ida M.

        Zahlreiche Ebooklabels bieten die Sachen billiger an. Und zwar auch von großen Verlagen. Nur: Weil der Preis mir nicht gefällt, darf ich klauen? Ich finde, viele Designer bieten Klamotten zu teuer an, Also klaue ich?
        Was Piraten nicht bedenken, lieber Lars, ist, dass Ebooks vom Staat höher besteuert werden als Bücher. Natürlich sind viele Ebooks teuer, manche zu teuer. Aber die Verlage zahlen immense Abgaben an Amazon und die fette Ebooksteuer. Und dein Argument hinkt insofern, dass die Piraten auch die 99 Cent Titel und Ebooks für 2,99 klauen und weitergeben. Es sind nicht nur die teuren, die ja angeblich keine Kosten verursachen (was, btw Schwachsinn ist und das weiß jeder, der Bücher rausbringt!)

        Die Piraten machen vor gar nichts Halt. Und da kann man jaulen und mimimi und alles im Netz muss gratis sein, blabla. Einen Scheiß.
        Der Grund, warum die Autoren jetzt gemeinsam die Nutzer jagen, liegt vor allem in dieser Einstellung begründet. Dass die Diebe auf die Autoren spucken, alles kleinreden, ohne Ende arrogant sind. DAS ist es, was uns auf die Barrikaden bringt. Null Respekt und eine Überheblichkeit, die menschenunwürdig ist. Als wären Autoren, deren Bücher ihr ja soooo gern runterladen wollt, das letzte untalentierte Pack.
        Kein Dankeschön, kein bisschen Einsicht, keine Entschuldigung, nur dummes Geschwätz, das jede gute Kinderstube vermissen lässt. und deswegen haben wir unsere Anwälte eingeschaltet, beantragen Akteneinsicht und dann werden wir sehen. Die Wut der Autoren habt ihr selbst verursacht und jeder dümmliche Kommentar hier, der uns und unsere Arbeit niedermacht und kleinredet, bestärkt uns weiter. Ich habe eure Aussagen hier kopiert und das führt dazu, dass weitere Autoren sich uns anschließen.
        Downloader, die diese Einstellung haben, verdienen einen Denkzettel. Und wenn ich draufzahle, mir scheißegal.

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          finde ich lustig

          jawohl mehr Bürgerwehren müssen her !!!
          wenn Vater Staat unsere Rechte nicht durchsetzen kann, machen WIR das – und wenn ich (Zitat)“draufzahle“

          wenn ich Designermode mir nicht leisten kann oder will, gehe ich ins DesignerOutlook – sprich ich kauf es dort, wo es am Billigsten ist
          warum ist das bei Büchern anders
          und das geklaut wird, ist jedem Hersteller und Ladebesitzer bewusst – muss ihm nicht gefallen, aber trotzdem
          „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
          von Selbstjustit steht da nichts

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            Ugly Fritz

            Na, dann wird halt nicht mehr gelesen, sondern nur noch Netflix geguckt. Punkt. Dort stimmt das Preis-Leistungsverhältnis offenbar. Habt Ihr Autoren Euch schon mal überlegt, den Staat und Amazon in die Knie zu zwingen und die Abgaben zu reduzieren?

            LuL hat zumindest eines bewiesen: die Menschen wollen lesen, was IMHO als Sieg über die audivisuellen Medien zu werten ist. Allerdings sind Bücher einfach zum Luxusgegenstand geworden. Die meisten haben lediglich einen Einmal-Wert.

            Schreiben – und vor allem gehaltvoll zu schreiben – bedeutet einen immensen Aufwand. Zeitlich, technisch und emotional. Gar keine Frage. Das will und soll auch entlohnt sein. Als Musiker stehe ich vor dem selben Phänomen.

            Wir leben in aber einer Zeit, in der alles easy und gratis sein muß. Daran tragen wir alle Mitschuld, auch die schreibende Zunft selbst, wenn auch auf anderen Gebieten. Ich bin der festen Überzeugung, dass Arbeit wieder einen Wert haben muss, und daher halte ich eine Gegenwehr für gerechtfertigt.

            Aber die militante Haltung von Ida M. gegenüber einem Problem, für das es keine Lösung gibt, finde ich dennoch nicht gerechtfertigt.

            Was also ist aus der Sicht der Leser die Folge: noch mehr Sitcoms, Netflix und Youtube. Und lesen wird in der Versenkung verschwinden. BTW, spannende Frage; was werdet ihr Autoren gegen KI unternehmen, die Trivialliteratur autonom verfasst? Erste Versuche werden ja bereits als erfolgreich bewertet. Hm??

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            Esther

            Quatsch. Leihbibliotheken gibt es schon lange. Das ist rechtlich auch geregelt, aber im Ebookbereich gibt es noch keine wirklich guten Leihsysteme. Kein Mensch will irgendwas zum Lesen runterladen, die meisten Leute sind schon an bestimmten Büchern interessiert.

            Ein anwendbares Leihsystem – entsprechend den verschiedenen Arten von Leih- und Unibibliothek, die es schon heute gibt mit Werken, die nur eingesehen, aber nicht entliehen werden können als Präsenzbestand bzw. Semesterapparat würde den Piraten sehr schnell die Geschäftsgrundlage nehmen.

            Wenn eine Piratenseite beschlagnahmt wird dürften erst einmal die anderen Piraten mehr Zugriffe haben, bis jemand das Konzept von lul. to übernimmt. Das nützt den Autoren und Verlagen nichts. Selbst wenn Autor Richard recht hat und ein paar Idioten, die ohne Tor-Browser mit Amazon-Karten, die online gekauft oder per Karte bezahlt worden sind belangt werden führt das dazu, dass die Nutzer beim nächsten Mal VPN und den Tor Browser nutzen und die Karten bar bezahlen. (Dass ich das nicht glaube habe ich schon geschrieben, man müsste einzelne Downloads nachweisen, beweisen, dass der Käufer den Gutschein nicht verschenkt hat usw. usf.) Das ist auch nicht das, was die Autoren sich wünschen.

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        Romanautor Richard

        Lars, das stimmt nicht, dass es nur Schrott ist bei Gratis. Das sind Werbeaktionen, bei denen ganze Romane verschenkt werden. Aber was rede ich hier? Es gibt reichlich Verlage, die ihre Preise auf SP Niveau gesenkt haben. Trotzdem wird geklaut. Die SP haben Titel unter 3 Euro: Es wird geklaut.
        Das hat mit dem Preis nichts zu tun. Überhaupt nichts.
        Und ob man blöd ist, wenn man den verlangten Preis für was zahlt, das ist die Frage. Ob es blöd war, es nicht zu tun, das werden verschiedene Nutzer und vor allem Portalbetreiber bald erfahren.
        Die fetten Jahre sind vorbei.
        Die Piratenportale haben Umsatzeinbußen von um die 30% bei SP Büchern verursacht. Das konnte bewiesen werden und es gab auch einen Vortrag auf der Buchmesse dazu.
        Auch sehr lustig, dass hier so viele sagen, sie hätten ja nur einzelne Bücher geklaut und dann muss man auch nur das ersetzen. Gut zu wissen, klau ich im Laden ab jetzt für unter 20 Euro. Hat ja keine Folgen, außer dass ich das vielleicht zurückzahlen muss. Oder?

        Das Hörbuch einer Kollegin wurde geklaut und in den Portalen fast 20 000 Mal geladen. Das hat dermaßen geschadet, dass der letzte Teil ihrer Reihe, ihr Lieblingsband, nicht mehr als Hörbuch erscheinen wird, weil die bezahlten Downloads zu wenig sind. Aber schadet natürlich gar nicht, die Piraterie.

        Schönen Tag noch.

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          Dann viel Spaß beim gratis laden, wer hält Sie denn davon ab? Ich sicher nicht.

          Wenn ich für eine Neuerscheinung wie Amalthea (Neal Stephenson) als gedrucktes Buch knapp 30 Euro und als E-Book nur 6 Euro weniger zahlen soll, hat das mit dem Preis „nichts zu tun“ !!??

          Es fallen wie gesagt an Nebenkosten für Druck, Lagerung und Transport 0 Euro an. Da wäre der Server, der Online-Shop, die rechtliche Absicherung etc. und das war’s dann. Wieso soll ich als Kunde so viel bezahlen, wo ich das Buch nicht weiterverleihen darf, weiterverkaufen darf, es nicht anfassen oder schmecken kann!? Das kann mir auch der Börsenverein des Deutschen Buchhhandels nicht erklären.

          Die Unterscheidung zwischen einer Kopie und einem Ladendiebstahl, auf die muss ich hier hoffentlich nicht eingehen, oder? Woher der Begriff „Raubkopie“ kommt, bitte selbst mal im Netz suchen. Der Begriff wurde absichtlich von Rechteinhabern und deren PR-Agenturen in’s Leben gerufen, damit Otto-Normalverbraucher Jahre später nicht mehr zwischen einem Gewaltverbrechen (Einbruch, Diebstahl etc.) und einer kopierten Datei unterscheiden kann.

          Wenn ich eine Datei kopiere ohne zu bezahlen, schädige ich einen Autor + den Verlag, aber die Datei ist jetzt 2x vorhanden, statt nur 1x. Ich habe weder einen Einbruch begangen, noch einen Gegenstand in einem Geschäft in meine Handtasche gesteckt. Ich finde, das sollte man unterscheiden.

          Mir ist klar, dass das Verhalten der Leute von LUL.to sowohl hochgradig kriminell als auch verwerflich war. Und es betraf mich wie gesagt auch, weil LUL das erste und wahrscheinlich einzige deutschsprachige Portal war, wo es unser Buch von und mit Spiegelbest für nur 15 Cent gab. Bei Amazon wird das E-Book ganz regulär für knapp 3 Euro angeboten, weniger ging nicht, ansonsten hätten wir die Konditionen bei Amazon nochmals zu unseren Ungunsten verändern müssen. Ja, ich habe die Nachricht, dass sie Lysander & Co. bekommen haben (nette PR-Aktion übrigens mit dem vorgetäuschten Krebstod) mit viel Wohlgefallen und einem Grinsen auf dem Gesicht zur Kenntnis genommen.

          Und nein, die „fetten Jahre“ sind lange nicht vorbei. Bitte weiter träumen. Und daran denken, dass E-Books als auch Hörbücher gemessen am Gesamtmarkt nur eine absolute Nische darstellen!! Und nein, das kommt natürlich nicht vom Preis, auf gar keinen Fall. Wir haben ja alle 23,99€ für den neuen Stephenson übrig und müssen dafür nicht lange arbeiten, gell?

          Und auch nicht vergessen, dass jeder illegale Download nicht bedeutet, dass der Downloader dieses auch gekauft hätte, wäre sie/er nicht illegal daran gekommen. Ganz ehrlich Richard, ich gebe viel Geld für den Konsum von Filmen und Büchern aus. Ich nutze lieber Netflix als KinoX anzuschalten. Aber eine wirklich gute Flatrate für E-Books gibt es halt auch leider nicht. Was da an Lösungen angeboten wird, ist alles sehr halbgar und erinnert mich an die Anfänge der Musikindustrie, die irgendwann von Amazon und Apple beim Vertrieb ihrer eigenen Werke rechts und links überholt wurden. Anfangs war alles sehr halbherzig weil nämlich kaum jemand in den Chefetagen glaubte, dass das Internet im Jahr 1999 und auch später eine größere kommerzielle Rolle spielen wird. Tja, dann kam Napster, die Mutter aller Tauschbörsen und das Gegenteil wurde ihnen bewiesen.

          Auch Ihnen einen schönen Tag!

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          Testprint

          Jetzt mal von dem Ganzen Hickhack hier losgelöst, hat schon mal jemand von Euch ausprobiert wie es eventuell ist einfach die Preise anzuheben und zu schauen ob da unterm Strich mehr rauskommt?
          Preise von drei Euro erscheinen mir so oder so einfach zu niedrig, egal was jetzt Einige hier posaunen werden.
          Hat man 1000 Kunden mit drei Euro ist das viel weniger als 500 Kunden mit 9,99 €.
          Ich hatte vor Jahren auch mal das Problem das ich nicht mehr kostendeckend arbeiten konnte und habe teilweise die Preise um 500% angehoben. Es war sozusagen der letzte Versuch.
          Das Ergebnis war, das ich danach zwar erheblich weniger abgesetzt habe aber unterm Strich ein krasser Gewinnsprung stand.

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          Jason Borowski

          Das ist aber nicht gut durchdacht, und stupide-selbstbezogen. Klar wenn überall abseits der Strassen Obstbäume stehen und Hühner ihre Eier legen, dann nimmt man sich das mit. Wenn es abgezäunt ist, dann eher nicht.

          Im Netz ist es nunmal so, dass das Meiste frei verfügbar ist. Da spielt es erstmal keine Rolle ob der Autor das so beabsichtigt hat, oder nicht. Einige findige Unternehmer waren so klug und haben daraus legale Produkte entwickelt, die Hunderte von Milliarden umsetzen wie Youtube, Spotify, Netflix usw. …. Im eBook Markt…eher nicht. Was sollen das für kostenlose eBooks sein? Amazon ist für mich weder als Konsument noch als Autor interessant. Warum bei Gutenberg alte Schinken runterladen im txt-Format, wenn man z.B. die Spiegel-Bestseller oder eBook-Pakete mit mehreren GB mit 2 Klicks runterladen kann – auch ohne lul.to?

          Im übrigen gibt es auch im eBook Markt genug Leute, die Millionen scheffeln abseits von Amazon… Aber eben auch weil sie über den Telerrand hinaus schauen und den Konsumenten Produkte geben, die sie haben möchten. Ich halte Autoren jetzt nicht für besonders intelligent, die ihre eBooks für 3€ bei Amazon verkaufen neben Tausenden von ähnlichen eBooks. Das mag sich für 0,1% der Autoren lohnen aber der Rest? ….

          Was soll Pirateriebekämpfung daran ändern? Das geht doch nun seit 20 Jahren so, dass wenn eine Seite stirbt, 10 nachkommen.

          Also das ist schon eine etwas kindisch-naive Diskussion. Und die positiven Effekte von Raubkopien, nämlich dass Leute überhaupt erst auf Titel aufmerksam werden, sie diese überhaupt lesen und weiterempfehlen… Das ist alles besser, als wenn niemand je was von Deinem eBook gehört hat. Das ist ähnlich wie bei negativer PR, solange über das Produkt geredet wird, lebt es.

          Eher Sorge würde es mir machen, wenn Deine eBooks so uninteressant sind, dass sie nichtmal jemand raubkopieren möchte.

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            Esther

            Quatsch. Leihbibliotheken gibt es schon lange. Das ist rechtlich auch geregelt, aber im Ebookbereich gibt es noch keine wirklich guten Leihsysteme. Kein Mensch will irgendwas zum Lesen runterladen, die meisten Leute sind schon an bestimmten Büchern interessiert.

            Ein anwendbares Leihsystem – entsprechend den verschiedenen Arten von Leih- und Unibibliothek, die es schon heute gibt mit Werken, die nur eingesehen, aber nicht entliehen werden können als Präsenzbestand bzw. Semesterapparat würde den Piraten sehr schnell die Geschäftsgrundlage nehmen.

            Wenn eine Piratenseite beschlagnahmt wird dürften erst einmal die anderen Piraten mehr Zugriffe haben, bis jemand das Konzept von lul. to übernimmt. Das nützt den Autoren und Verlagen nichts. Selbst wenn Autor Richard recht hat und ein paar Idioten, die ohne Tor-Browser mit Amazon-Karten, die online gekauft oder per Karte bezahlt worden sind belangt werden führt das dazu, dass die Nutzer beim nächsten Mal VPN und den Tor Browser nutzen und die Karten bar bezahlen. (Dass ich das nicht glaube habe ich schon geschrieben, man müsste einzelne Downloads nachweisen, beweisen, dass der Käufer den Gutschein nicht verschenkt hat usw. usf.) Das ist auch nicht das, was die Autoren sich wünschen.

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            Esther

            Wohlwissend, dass das nichts mit dem Thema zu tun hat:

            Mit http://www.epub2go.eu/ kann man Texte vom deutschen Gutenberg legal als Epub herunterladen und dann weiter umwandeln. Das ist für Klassiker schon einmal eine gute Lösung. Wem das zu viel ist: Bücher gibt es aber meist auch kostenlos im Mobi-Format bei Amazon.

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        +-+-+-+-+-+-

        Ist überhaupt nicht komplex, der Grund warum da oft nichts rüberkommt.
        Piraterie, zu viele Autoren, jede Menge Lesestoff der auch legal für lau zu haben ist, altmodische Papierbücher die durch eine lange Reihe von Nutzern gelesen werden bis sie auseinanderfallen und ein zunehmender Kaufkraftschwund in der Mittelschicht.
        Das heißt öffentliche Bibliotheken,legale private Büchersammlungen, Werke wo das Urheberrecht abgelaufen ist, die zu erwartende Schrankenfreiheit bei wissenschaftliche Werken sind MINDESTENS genauso schlecht für das Geschäftskonzept der Verlage und Autoren wie die illegale Nutzung.
        Deshalb trommelt der Börsenverein des deutschen Buchhandels auch massiv gegen jede Veränderung.
        Aktuell ist er strikt dagegen das für Ebooks die grenzübergreifende Nutzung/Einkauf möglich werden soll, Stichwort Liberalisierung des europäischer Binnenmarktes.
        Der Hintergrund dürfte sein, das dies die deutsche Buchpreisbindung ad absurdum führen würde.
        Einzig eine Angebotsverknappung also weniger schreiben und verlegen würde gegen das alles helfen.
        Sprich, man muss eine Prüfung ablegen bevor man kommerziell schreiben darf und die Verlage müßten noch rigider Manuskripte ablehnen.
        Und ob es ein paar Masturbationshilfen mit Werwölfen, Prinzen, Manager, Vampiren, sinnlose Ratgeber und Selbsterfahrungsbücher mehr oder weniger gibt wird für den Fortbestand des Standortes Deutschland nicht von Bedeutung sein.
        :arrogant süffisant grinsend in die Runde blick:
        Es ist nicht richtig einfach die Bücher illegal zu laden und ja das schädigt die Buchbranche auch. Bei der rechtlichen Betrachtung spielt die Qualität der Produkte keine Rolle, wenn nur eine gewisse Schöpfungshöhe überschritten wurde.
        Muss man ja leider immer dazu sagen, damit dann nicht als böser Verteidiger von Raubkopien hingestellt wird obwohl das eine fast nichts mit dem anderen zu tun hat.
        Die Preisdiskussion, mit die Bücher sind zu teuer, finde ich allerdings auch blöd, da es jede Menge Mist zu kaufen gibt der krass überteuert ist und weg geht wie geschnitten Brot. Selbst wenn es bessere und preiswertere Konkurrenzprodukte gibt. Teilweise ist das Zeug sogar schädlich wie es bei neuen und hippen Produkten im Lebensmittelbereich immer wieder vorkommt.
        Ist eben so.

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        Taletta

        Für viele ist der Grund neben den viel zu hohen Preisen der Kopierschutz. Meine Erfahrung ist, dass ich mit dem gekauften Buch von Amazon nur mit dem kindle etwas anfangen kann, mit den bei z. B. Thalia gekauften ebooks kann ich nur auf einem Reader oder mit dem Webreader auf PC und Co. etwas anfangen.- es ist unmöglich für Nichttechnikaffine, das auf beliebigen Medien zu lesen z.B. auf meinem Smartphone oder Tablet. Hin- und Herkopieren fast unmöglich…zudem bin ich noch an dieses Adobe Editions gebunden. Da hilft auch der Preis von 0.99 € nicht weiter. Das ist sicher auch der Grund, warum günstigr Titel ungern gekauft werden.

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          Das ist absolut korrekt, obwohl das DRM auf dem Rückzug ist mit Ausnahme von Amazon und deren Kindle. Die meisten Verlage setzen nun auf Wasserzeichen, um die Verbreiter von illegalen Kopien auszumachen.

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    Johhny B. Good

    Lysander hätte sich nie erwischen lassen. Seine Nachfolgen waren nur Schattenmorellen.

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      Michael

      Ich glaube Lysander war nur ein Marketinggag. Jemand den man erfunden hat, damit LuL wie eine Seite von Lesern für Lesern wirkt und nicht wie eine Betrügerbande. Und als LuL ein Selbstläufer geworden ist, hat man Lysander einfach an Krebs sterben lassen.

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        Benway

        Glaub ich nicht, die wirklich gut gemachten Themenpakete (z.B. Cervantes) erchienen nach dem Ableben Lysanders nicht mehr. Ich denke auch, daß die Sukzessoren einfach überfordert waren.

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          Jason Borowski

          Das macht für mich auch irgendwie Sinn. Genauso wurde der Blog abgeschaltet, und Amazon wurde als Zahlungsmittel hinzugefügt, was das Risiko für alle Beteiligten erhöhte. Hätte Lysander vielleicht nicht gemacht.

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    Ex3DL

    Jetzt haben die Autoren ne eigene Mafia? #Ehrenmänner

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    Mitch

    Das Problem bei der Belangung der Nutzer ist, dass die Seite angeblich keine Verbindungsdaten gespeichert hat. Wenn das stimmt, enthalten die Datensätze nur Username, Passwort, Download-History, aber keine IP-Adressen. Die Rückführung auf die Person könnte dann allenfalls über die Amazon-Gutscheine erfolgen, was allerdings nur effektiv wäre, wenn der Code in Verknüpfung mit der Download-History gespeichert wurde – sonst wäre es kaum möglich nachzuweisen, was mit dem Guthaben runtergeladen wurde.

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      Michael

      Wenn ich mich in einen ziemlich miesen Warezseitenbetreiber reindenke und mich maximal schützen wollen würde, dann hätte ich irgendwo eine stark verschlüsselte Datei mit Verbindungsdaten der Nutzer und würde versuchen die Strafe damit abzumildern (wenn ich nicht aus Faulheit/Dummheit eh schon vergessen habe, die Logs sauber zu halten)

      Die Frage ist auch wo sie die Terrabyte an Büchern und Hörbüchern herbekommen haben. Wahrscheinlich nicht alleine, da gab es evtl. auch (gegen Bezahlung?) Uploader. Man konnte ja auch als Nutzer Bücher einreichen und damit Rabatte erhalten. Ich denke wenn, dann gehts erst solchen Leuten an den Kragen. Die Downloader sind erst am Ende an der Reihe und auch wenn es hier ein paar Leute gibt, die von irgendwelchen ominösen Facebookgruppen reden, glaube ich eher weniger dran. Die Verlage und Autoren müssten bei 30.000 Nutzern unglaublich viel Geld vorstrecken und dann müssen sie hinter den IPs auch noch tatsächlich Leute finden, bei denen sie Schadensersatz einklagen können: Das wird schon bei zwei Leuten in einer Wohnung schwierig und erst recht, wenns ne ganze Familie oder eine Wohngemeinschaft ist.

      Ich bin gespannt wie es hier weitergeht und vor allem bin ich gespannt, wer das Geschäftsmodell von lul.to weiterfährt. Sicherlich gibt es schon irgendwelche Gruppen die nur auf den Untergang von lul.to gewartet haben. Aus boerse.bz ist ja auch boerse.to und boerse.sx entstanden… ist eine Seite down, findet man fast exakt dieselben Uploader bei der anderen Seite.

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      Interesierter

      Hi, stand das in den FAQs, dass die IPs nicht geloggt würden?
      Wenn die „Kunden“ dann Ihre Gutscheine bar bezahlt haben, sind die doch dann praktisch unauffindbar…
      Selbst wenn die IPs vorliegen, wie lange kann man die zurückvervolgen (> 1Jahr?)
      Auch hier wirds meine Ansicht schwierig, an die Nutzer zu kommen…

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    None

    Hier gibt es eine Einschätzung eines RA:

    http://hoesmann.eu/lulto-polizei-sperrt-illegales-download-portal-folgen-fuer-die-nutzer/

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      Kunstsoldat

      Eine weitere RA-Einschätzung:

      http://www.frag-einen-anwalt.de/Beschlagnahmung-lulto-Lesen-und-Lauschen-eBooks–f299736.html

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        Kugelhaus

        Ist ungefähr das was einige hier schon geschrieben haben.
        Erstaunlich ist nur das es tatsächlich Leute gibt die die Illegalität solch einer Seite nicht erkennen oder trotz der Erkenntnis dort eine valide Emailadresse hinterlassen und vermutlich sogar eine rückverfolgbare Zahlung getätigt haben. Verwunderlich das die Person einigermaßen geradeaus schreiben kann.

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          Esther

          Eben, nur wer das getan hat kann hinterher ausfindig gemacht werden. Das war wahrscheinlich nur eine kleine Minderheit – wer auch nur einen Funken Verstand hatte hat die Karten im Laden gekauft und bar bezahlt und eine Fake-Adresse angegeben.

          Und selbst, wenn man so einen Trottel wirklich erwischt hat, geht es erst richtig los: Die Oma, die sich mit dem Amazon-Gutschein fürs Taschentragen bedanken oder dem Enkel eine Freude machen wollte, die Familie, die sich nur vorstellen kann, dass strafunmündige Kinder die Downloads gemacht haben, die Studenten-WG, in der natürlich niemand auch nur das Geringste mit solchen Seiten am Hut hat.

          Darauf lässt sich keiner ein.

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    eager_reader

    Das Portal lul.to war richtig gut gemacht. Ich habe mir da viele Bücher geladen. Es hat mein Leben unglaublich bereichert.

    Die Frage steht, wieviele davon ich mir als Hartz-IV-Empfänger hätte kaufen können?

    Ich sehe hier keinen entgangenen Gewinn von Buchpreis x Anzahl DLs, sondern dann einfach einen Menschen weniger der (einige) dieser Bücher gelesen hätte.

    Wie ist das denn bei den Autoren selber? Kaufen sie ALLE ihre Bücher, gerade wenn sie so knapp bei Kasse sind?

    Statt sich sowas als Vorbild zu nehmen und selbst ein Flatrateportal anzubieten (die auch ich mir als Hartzer leisten kann und würde), wird mit Existenzvernichtung und Gefängnis gedroht!

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      Jason Borowski

      Das sehe ich auch so. Das sind meist erfoglose Kleinautoren, die sich über Piraterie aufregen. Wenn es keine Piraterie mehr gibt, werden aber auch nicht mehr ihre Bücher kaufen :Dafür müssen sie bessere Bücher schreiben. Wenn ich legal gekaufte eBooks nichtmal umtauschen kann bei Nichtgefallen, dann weiss ich nicht, warum ich das auch noch unterstützen sollte. So viele der geladenen Bücher lese ich eh nicht, weil sie sich nicht als besonders gut herausstellen oftmals. Und wenn ein „geklautes“ Buch doch mal gut ist, schreibe ich auch gerne eine Rezension oder teile es Freunden mit, oder kaufe mir dann vielleicht das nächste Buch legal. Also es wurde schon oft bewiesen, dass Piraterie im Endeffekt zu mehr Verkäufen führt. Das gilt natürlich nicht für Schrott-Produkte.

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        Goove

        Beweis durch Behauptung?
        Gerade bei Medien, die nur einmal genutzt werden, ist die These sehr steil.

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        Esther

        Das Gemecker über Piraterie war auch schon ein Werbemittel erfolgloser Autoren. Hier ist mir eine Dame in Erinnerung, die angeblich in allen erdenklichen Weltstädten, in Wirklichkeit in einer Bremer Sozialsiedlung lebte und erfolglose Bücher schrieb. In die Dystopien des besagten Juraprofs, dessen widerwärtige Umgangsformen mir aufgefallen waren habe ich sogar mal reingeschaut: Es war kaum lesbar, obwohl sich dafür sogar ein Verlag gefunden hat.

        Ich weiß auch nicht wie viele Selbstverleger wirklich betroffen sind. In diesem Bereich gibt es so viel Schrott, dass es sich nicht lohnt die wenigen guten Bücher zu suchen.

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          Theresa

          @Esther
          An Ihrer Stelle würde ich mir bei der angesprochenen Dame nicht den Mund verbrennen.
          Ich habe die angesprochene Dame vor einigen Wochen in Gibraltar interviewt, und ich ahne, dass sie ein sehr angenehmes Leben in Südafrika führt. Das haben mir Kollegen berichtet.

          In Bremen, da habe ich sie selbst besucht, lebte sie in einer Villa im besten Stadtbezirk. Der Rest sind Märchen, die Sie sich wohl zusammengesponnen haben,

          Das kann nunmehr teuer für Sie werden. Wird es wahrscheinlich auch.

          Zudem, war die angesprochene Dame die einzige Schriftstellerin, die öffentlich für alle Schriftsteller eingetreten ist. Der Mut geht solchen Trollen, wie Ihnen ab. Dafür bleibt Ihnen das feige Lügen.Das ist Ihnen auch klar.

          Ich verfolge Ihre Beiträge schon seit einiger Zeit. und staune sehr., selbst als Journalistin, die einiges gewöhnt ist.

          Die angesprochene Dame besitzt Firmen in England, Südafrika und in verschiedenen anderen Ländern,

          Die Bücher sind so erfolglos gewesen, dass sie für zahlreiche Filme, die Vorlagen geschrieben hat. sie hat auch zahlreiche Dokus gedreht über die Flüchtlingskrise. Ich würde mich da ganz zurücknehmen, Esther.

          Sind Sie neidisch?

          Also, ich denke;, Sie sollten sich sehr weit zurücknehmen, den nächsten Kommentar dieser Art, sende ich im Link an die Dame, von der ich ahne, dass sie sehr viel zur Ergreifung lul,.to beigetragen hat. .

          Es wäre ein Klacks für die angesprochene Dame, Ihre dummerhaftigen Trollkommentare als Verleumdung und öffentliche Herabsetzung zu entlarven, vielleicht auch als Mittäterschaft zugunsten lul.to s.

          Das kommt dann nicht mehr so gut für Sie, kriminelle Vereinigung schreibe ich nur.

          Sie sollten mal Ihr Gehirn einschalten, bevor Sie Lügengeschichten verbreiten. Nur so ein Tipp.
          Ich habe mir erlaubt, Ihre Verleumdungen an die zuständige Staatsanwaltschaft für lul.to, als Link übersenden, schließlich sprechen Sie über ein Opfer, die angesprochene Dame.. Von lul.to, wurde öffentlich zu Gewalt gegen die Dame aufgerufen und ihr wurde auch schwerste Gewalt angetan Die Täter wurden bisher noch nicht gefasst.

          Auch mit Ihrer dummerhaftigen Art, Esther, aus den Tagen. im Frühjahr 2015, Ich kann Ihnen versichern, die Dame ist absolut humorlos, was lul.to und das Umfeld betrifft.

          Verwunderlich ist auch, dass Sie die Verbrechen von lul. to zu rechtfertigen wissen.
          Aber die Polizei liest hier sowieso mit..

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            Christian Kirschte

            @Theresa
            Was nimmst Du denn für Drogen?!? Bist Du von Angesicht zu Angesicht auch so mutig? Da würdest Du den Mund nicht so voll nehmen…“schwerste Gewalt“ Hättest Du aber auch verdient!!!

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            Schmunzel

            Ist eine allgemein zugängliche Seite.
            Da kann jeder lesen und schreiben.
            Sieht man auch an den Kommentaren.
            Ist so bestimmt das Beste.
            Würden sich die Leute begegnen wäre bestimmt schon Blut geflossen.
            Die Beamten die hier mitlesen haben wenigstens was zum lachen.

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            TeeB

            @Theresa

            Also wenn ich mir Ihren Text so ansehe, drängt sich bei mir der Verdacht auf, das Sie selbst die angesprochene „Erfolgsautorin“ sind :-)

            Da kann ich nur sagen: jämmerlich…

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            Keine Beleidigungen, bitte!

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            Esther

            Oder edoep, der Troll von damals :-) Ich habe bewusst keinen Namen genannt – wer sonst sollte so genau wissen, welche erfolglose Autorin schlechter Bücher gemeint ist?

            Dazu passen auch die restlichen Beiträge in denen im Zusammenhang mit einer Piratenseite von „schwersten Verbrechen“ die Rede ist.

            Und wer sonst käme auf die Idee den misslungenen Werbegag einer Möchtegern-Schriftstellerin als mutiges – wenn auch unautorisiertes – Eintreten für „alle“ Autoren zu verkaufen?

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            Theresa

            @lars

            Würden Sie bitte die Hetze gegen mich unterbinden.

            Ich bin nicht die Autorin, die von lul.to betrogen wurde, verleumdet und verhetzt wurde. Kann allerdings die Autorin sehr gut verstehen. Ich habe die Links weitergeleitet, weil ich der Überzeugung bin, dass Geschädigte nicht nochmals von den Tätern , Trollen durch den zum Teil braunen Dreck gezogen werden sollen.
            Ich habe nur ein Buch ein lul verloren, versichere aber auch, dass ich die User wie die lul Leute mit allen juristischen Mitteln verfolgen lasse. Das ist schon auf dem Weg. Mal sehen, was dabei rauskommt.
            Was es mir kostet, ist mir egal.
            Ich bin versichert.

            Die Erfolgsautorin, wie Sie sie titulieren, hat kein einziges Buch mehr herausgegeben, das haben die Hetzer in Ihrem Forum zu verantworten.
            Natürlich stehen diese Hetzer auf der Seite von lul.

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            Esther

            Wen meinen Sie eigentlich? Ich habe nicht einmal einen Namen genannt. Meinen Sie wirklich Sie könnten hier Leute tyrannisieren, indem sie behaupten Sie hätten jemanden in Gibraltar interviewt. „Dummerhaft“ oder wohl eher d**mdreist sind ausschließlich Sie.

            Lars, schau bitte mal, ob das wieder ein edoep-Klon ist.

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            Ist gut jetzt. Ich weiß auch so, dass Du Dich aufregst. Kein Grund unter der Gürtellinie zu schießen…

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            Esther

            Wow, die Staatsanwaltschaft interessiert sich brennend dafür, dass eine namentlich nicht genannte erfolglose Autorin und ein namentlich ebensowenig genannter Jurist und Autor schlechter Bücher auf tarnkappe info vor zwei Jahren Werbung via Piratenbashing gemacht haben.

            Jetzt wissen wir wenigstens, dass Sie keine Journalistin sind. Entweder sie sind ein Edoep-Klon – also hier als Troll gesperrt – oder Sie sind selbst diese erfolglose Autorin.

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            Eine Persönlichkeitsverletzung kann nur stattfinden, wenn die Person namentlich genannt wird, das ist korrekt.

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            Esther

            Meine Güte, hast du es wirklich nötig so etwas wie Teresas Beiträge stehenzulassen? Gerade in diesem thread sind jede Menge interessante und lesenswerte Beiträge – und eine Teresa, die vorgibt Journalistin zu sein, aber offensichtlich ein Fake ist.

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            Jetzt kommt als nächstes der Ruf nach Zensur? Man kann Leute auch oberhalb der Gürtellinie angreifen.

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            Esther

            Es wäre ein Klacks für die angesprochene Dame, Ihre d********* Tr*llkommentare als Verleumdung und öffentliche Herabsetzung zu entlarven, vielleicht auch als Mittäterschaft zugunsten lul.to

            So etwas nicht zu veröffentlichen hat mit „Zensur“ nichts zu tun. Wozu gibt es denn eine Moderation, wenn Beleidigungen dieser Art veröffentlicht werden?

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            Mittäterschaft? Du gehst mit dem Niveau weiter nach unten statt nach oben???!! Hast Du dafür irgendwelche Beweise? Die Hauptangeklagten werden in ihrer Untersuchungshaft wohl kaum einen Internetzugang haben, oder?

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            Esther

            Was gibt das jetzt?

            Der erste Abschnitt ist natürlich ein Zitat und steht oben ohne Sternchen.

            Ich bin ganz deiner Meinung: Das ist primitiver Unsinn und es ist Aufgabe des Moderators Beleidigungen nicht zu dulden und vielleicht auch den allergrößten Unsinn – wie den Vorwurf der Mittäterschaft – nicht zu veröffentlichen, zumal dann, wenn ein Autor offensichtlich fälschlich behauptet Fachmensch zu sein.

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            Schon alles merkwürdig. Es gibt wohl zwei Theresas, die IP-Adresse hat innerhalb einer Stunde gewechselt. Außerdem soll die E-Mail auf einen männlichen Autoren hinweisen. Ich blicke da nicht mehr durch.

            Esther, ganz ehrlich. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, Leuten ans Bein zu pissen und weder der Seitenbetreiber (also ich) als auch die Person oder Firma kann selbst etwas dagegen tun. Es ist recht einfach jemanden zu beleidigen, ohne eine Persönlichkeitsverletzung zu begehen. Mal davon abgesehen, dass eh keine Realnamen genannt wurden, von daher fällt das eh weg. Aber Fairness finde ich trotzdem wichtig. Ich bin hier der Einzige, der mit Klarnamen agiert und der etwas zu verlieren hat. Die LUL.to-Kunden nicht, die Powerdownloader nicht, die Theresas und AutorRichards dieser Welt nicht, Du auch nicht. Das musst Du Dir bitte auch mal vor Augen führen. Wer mit offenem Visier unterwegs ist, und an dem gültigen Impressum wird sich nichts mehr ändern, für den gilt das deutsche Gesetz. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, das gleiche mit anderen Worten zu sagen bzw. zu schreiben. Darum ging es mir, okay? So. Und jetzt bitte, komme mal wieder herunter. Niemand will Dir was. Und Du weißt sicherlich, dass ich bezüglich der Urheberrechtsproblematik eine -sagen wir- unpopuläre Haltung einnehme.

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      Goove

      Schon mal was von Online Bibliotheken gehört?
      Fast immer kostenlos, ggf. nur eine kleine Jahresgebühr.

      Wundert mich, dass hier so viele Hartz IV Bezieher sich beschweren.
      Teilhabe geht auch legal.
      Ihr habt den Betreibern die Taschen gefüllt.
      Dass, was die Polizei gefunden hat, ist nur der Teil, der übrig geblieben ist.
      Hat aber offenbar das eigene schlechte Gewissen beruhigt.

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    Kampen

    Nach lul.to konzentrieren sich nun die Ermittlungen auf lesen.to die der ganze
    Buchbranche ein Dorn im Auge sind. Die werden auch schon länger beobachtet…,
    auch die Abuse Meldungen häufen sich hier.

    Bin mir sicher das lesen.to in Kürze auch auffliegt.
    Gruss Walter

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      trigger

      Tatsächlich kommt beim Aufrufen von Lesen.to/wp nur noch eine Fehlermeldung.

      Irgendwie ist das was Großes am Laufen, gegenüber den illegalen Seiten.

      Noch eins zu den Streitigkeiten hier.

      Lars versucht hier Ordnung zu schaffen, in diesem Wirrwarr.
      Allen Respekt !

      Ich möchte im Moment hier auch nicht der Admin sein.

      Lieber Lars, konntest du schon mit den Anwalt reden.

      Gruss Guenni

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        Michael

        Also wenn ich lesen.to aufrufe, geht die Seite bei mir ganz normal.

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    finde ich lustig

    wer für Warez Geld nimmt, soll ruhig bestraft werden
    wer dafür bezahlt, kann ruhig bestraft werden

    das jetzt die Autoren selbst auf Jagd gehen und sich an den Nutzer schadlos halten wollen – da bin ich gespannt, wie das gehen soll :-)

    schlussendlich – Dummheit (und Faulheit) muss bestraft werden, und das gilt für alle „Beteiligten“
    wenn man sich denn erwischen lässt
    aber nein, es müssen ja tausende Bücher geladen werden, die man sein ganzes Leben lang nicht mehr lesen kann

    und über die Nutzung von VPN und Verschlüsselung resp Darknet ist doch nun auch genug geschrieben worden

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    Karma B.

    Mich interessiert, wie es sich anfühlt, wenn man für Diebstahl dann eben doch mal gefasst und haftbar gemacht wird. Es gibt sehr, sehr viele geschädigte Autoren und Verlage, die sich gerade die Hände reiben, während eine sehr fähige Ermittlergruppe die Userdaten auswertet. Da dürfte es unangenehme Post geben.

    Sich dann einfach weiterbewegen zum nächstbesten illegalen Anbieter, dürfte keine Sicherheit mehr bieten. Ist ähnlich wie bei Einbruchsbanden. Mit den Delikten werden auch die Ermittler gewitzter und rüsten auf. Die Bestohlenen auch!

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      hihihi

      Ein Großteil wird über BTC abgelaufen sein, wer an BTC kommt, weiß indes auch meist wie das anonym geht. Wie immer wird sich jetzt wieder mit breiter Brust gezeigt, aber schon bald wird es wieder still und stumm um euch sein, denn es wird wie immer im Sande verlaufen :-)

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    wtf

    Was hat ein „hochwertiges“ Motorrad mit Büchern zum tun?
    Das ist ja wie wenn ich einen Toaster kaufe, auf dem Heimweg einen Unfall baue und der Toaster als Zeuge befragt wird,

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      Streami

      Weil es sehr wahrscheinlich vom illegal erwirtschaftetem Geld gekauft wurde.

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        Jason Borowski

        Das sagt doch aber auch schon einiges aus, wenn das die einzigen Vermögenswerte waren. Millionär ist da keiner geworden.

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          Goove

          weisst du, wieviel Geld über die Jahre ausgegeben wurde von Betreibern?

          Nein? Ich auch nicht, Daher verbieten sich Mutmaßungen über die Höhe der Einkommen.

          Da früher fast nur Paysafecard genommen wurden und die kleinste Einheit 10 Euro ist, kannst Du ja mal Deinen Taschenrechner oder Gehirn bemühen, was bei der Anzahl der Kunden zusammenkommt.

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        Esther

        So soll es zumindest aussehen. Aber dänn stellt sich die Frage, ob lul wirklich so profitabel war und ob die drei Betreiber nicht uach noch andere Einkommensquellen hatten.

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    Jason Borowski

    Naja, wie sie geschnappt wurden ist doch eigentlich recht simpel aufzuklären, entweder über das Geld oder über den Hoster.
    Da sie ja seit ca. 1 Jahr auch Amazon Gutscheine angenommen haben, könnte dies das Problem gewesen sein, selbst wenn sie diese vermutlich nicht direkt eingelöst haben sondern über Dienstleister, kann man so halt schon das ganze zurückverfolgen.

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      Jason Borowski

      Und noch ein Hinweis, ich fand die Seite gut, allerdings werde ich mir jetzt auch nicht mehr eBooks „legal“ kaufen. Alleine schon wegen DRM, Preisen usw. Das steht in keinem Verhältnis.

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    Italodancer

    Na ja, für die Inhalte haben sie ja gar nichts verlangt. Nur für das Hosting und die Anonymisierung usw.

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      Michael

      Bis auf ganz wenige Ausnahmen musstest du für jeden Inhalt einen Betrag (so ca. zwischen 10 und 50 Cent) bezahlen.

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    Rudi

    haha im Radio hieß es „sächsische hacker haben das Portal vom Netz genommen“

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    Alpha Centauri

    Schade. Würd mich interessieren, wie man sie gefasst hat.

    >24 Bitcoins = ca. 55.000 Euro, rund 100.000 Euro Bankguthaben, ca. 10.000 Euro Bargeld

    Wer lässt sowas offen rumliegen? Die Blockchain passt auf nen Fingernagel großen USB-Stick.

    Der Betrag von 10.000,00 € hätte in 50 Euro Noten ein Gewicht von 184,00 g. Ein einziger Geldstapel mit 200 neuen Banknoten wäre 2,00 cm hoch und hätte ein Volumen von mindestens 0,22 Litern.

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    Internetnutzer

    Dann nehm doch die Backup-Seite im Darknet

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      olafton

      wo ist die? gibt es einen link?? danke….

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      Elsa

      ich wünschte ich wüßte wie es zu finden ist. U.A. hat unsere 80 jährige Nachbarin dort ihre Bücher bekommen, Hier wohnt niemand der es sich leisten kann seine Bücher anders zu bekommen.

      Sollen diese Spacken doch lieber Kinderschänder jagen.

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        Esther

        Naja, es gibt immerhin noch die Onleihe der Stadtbüchereien.

        Richtig gut ist allerdings kein Leihsystem und kaum jemand will einfach irgendwas zum Lesen haben.

        Eine brauchbare legale Leihe wäre wohl der einzige Weg Piraterie unattraktiv zu machen.

        Jetzt könnte man schon Wetten abschließen wie lange es dauert, bis jemand anders etwas ähnliches anbietet – von zahlreichen Seiten, die nicht geschlossen worden sind ganz zu schweigen.

        Dass normale Nutzer, die für den eigenen Bedarf Bücher heruntergeladen haben wirklich verfolgt werden halte ich für sehr unwahrscheinlich. Bei Leuten, die naiv genug sind eine E-Mail-Adresse mit ihren eigenen Daten anzugeben und die Gutscheine online zu kaufen oder mit Karte zu bezahlen ist wahrscheinlich wenig zu holen und die anderen bekommt man gar nicht erst.

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      Christian Kirschte

      Den Link hätte ich auch gerne…

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    Chr

    Haben Nutzer etwas zu befürchten?

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      Frank

      Ja, morgen früh um halb sechs steht das SEK vor deiner Tür ;)
      Bei circa 30000 Usern recht unwahrscheinlich, dass dahingehend etwas passiert. Aufwand und Nutzen ständen in keiner Relation.

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        abraxas

        Zitat: Ja, morgen früh um halb sechs steht das SEK vor deiner Tür ;)

        Sowas ist weder witzig noch unterhaltsam. Wer ne Hausdurchsuchung mitgemacht hat weiss das!
        Es wird einem ganz anders wenn morgens um 6 Uhr 5 Leute mitten in einer 2 Zimmer Wohnung stehen und du nicht mal die Chance hast aus dem Schlafanzug raus und in normale Klamotten reinzuhopsen weil du direkt in ein anderes Zimmer verfrachtet wirst.
        Wie schon gesagt das ist definitiv nicht witzig!

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      Romanautor Richard

      Ja, das haben die Nutzer sehr wohl. Denn die Autoren haben jetzt endlich die Möglichkeit, Schadenersatz zu forden. Auch wenn sonst keiner was macht (und auch das ist unahrscheinlich, die müssen das verfolgen), die Verlage und Autoren warten seit Jahren auf diesen Moment. Auf Facebook wird in den Gruppen gerade Anlauf genommen. Manch einem Nutzer wird demnächst Post ins Haus flattern. Bei tausenden Downloads pro Titel und manche haben bis zu 20 Titel gestohlen bekommen von lul.to. Lohnt sich, würde ich sagen.

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        Konrad

        Bei den Ebookspendern hieß es auch jetzt geht es den Nutzern an den Kragen.
        Jetzt sind fast drei Jahre rum.
        Ich denke aber, das die Betreiber von LUL diesmal wirklich Ungemach erwartet, da die Gewerblichkeit bei denen definitiv ausser Frage steht.
        Als ich vor Jahren mal die Seite angeschaut hatte, wurde die Nutzung von VPN und Tor nahegelegt.
        Sollten die Nutzer nicht zu ganz dummen Sorte gehören und ihre Amazongutscheine und Bitcoins per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt haben, sehe ich nicht so recht wie man die drankriegen kann.
        Jetzt werden wir aber bald erfahren ob die rührselige Geschichte von Lysander stimmt :-).
        Angeblich gab es Zusammenarbeit von einzelnen Autoren und LUL. Bin mal gespannt ob das stimmt und wen ja, wie das rechtlich zu bewerten ist.
        Auffällig ist auf jeden Fall, das die Polizei immer besser wird, was das aufspüren der Betreiber von illegalen Plattformen betrifft.
        Bei den ganzen Darknet Handelsplattformen hätte ich noch gesagt, kein Problem, einfach den Paketen folgen, dauert nur eine Weile.
        Bei einer Seite wie LUL, ist es eigentlich ungleich schwerer, da keine physischen Güter nachverfolgt werden können.
        Eventuell war der Ermittlungsansatz aber eher der, das sich die Steuer für plötzlich viel Geld auf Konten von Leuten interessant hat, die einfach mal nicht nachweisen konnten wo das herkommt.
        Oder die allgemeine Massenüberwachung ist erheblich weiter fortgeschritten als man denkt :-).

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        hihihi

        Wie sie jetzt wieder alle aus ihren Löchern gekrochen kommen und fantasieren, genauso wie der gute Siebel auf einem anderen Portal. Erinnert an die Story von vor 2 Jahren, wo man sich noch so große Erfolge versprochen hat, Uploaded quasi als besiegt galt und und und…

        Hand aufs Herz, diesmal hat es zwar 3 Typen ernsthaft erwischt, aber viel mehr wird da nicht mehr passieren.

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        Heinz

        Und wie das? Sie haben MAXIMAL die Userkonten und im allerschlimmsten Fall wurden IPs gespeichert. Und jetzt? Außerdem müssen sie nachweisen, dass der User wußte, dass es sich um ein illegales Angebot gehandelt hat. Das wird schon schwer. Und es wurde nichts getauscht, nur runtergeladen. Das lohnt sich eher nicht bei einzelnen usern. Und schon gar nicht bei denen die halbwegs vernünftig sind und über VPN surfen.

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          Romanautor Richard

          Stimmt nicht. Die Beweislast liegt beim User. Er muss beweisen, dass er nichts wusste, was unmöglich ist, da die Plattform selbst den Hinweis dazu auf ihrer Seite stehen hatte.

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            Esther

            Quatsch, man muss dem User schon nachweisen, was er getan haben soll. Sobald die Leute ihre Gutscheine bar bezahlt haben wird das schon schwierig.

            Dazu kommen dann Familien, in denen nicht klar ist, wer etwas runtergeladen hat.

            Auf die Verfolgung von Nutzern hat man bisher aus gutem Grund verzichtet.

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        freeword

        Es gibt keine belastbare Datensammlung im Sinne des Telemediengesetzes (TMG-Stichwort Vorratsdatenspeicherung)-das nimmt ihnen jeder Jurastudent im 1. Semester auseinander. Sie wollen doch nicht aufbauend auf einer wie auch immer zustande gekommenen Datensammlung eines offensichtlich (juristisch noch nicht entschieden) illegalen Portales, sofern überhaupt ermittelbar, Personen verurteilen?

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          Romanautor Richard

          Keine Sorge, zahlreiche, nicht alle, Personen sind ermittelbar. Dass das Portal illegal ist, steht außer Frage. Das Portal selbst hat auf die rechtliche Grauzone auf seiner Seite verwiesen, sich selbst als Pirat betitelt. Die Verstöße gegen das Urheberrecht müssen nicht mal weiter bewiesen werden, da sie einfach ein Tatbestand sind. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein Richter erst entscheiden muss, bevor Konsequenzen drohen, und dass er dann auch noch entscheiden könnte, dass Autoren und Verlage doch nicht zustimmen müssen, wenn ein Dritter ihre Werke veräußert. Zumal die Betreiber mannigfach aufgefordert wurden, dies zu unterlassen und den Rechteinhabern ins Gesicht lachten. Dazu liegen zahlreichen Strafanzeigen gegen Lul.to vor, die sich seit Jahren angehäuft haben für den Tag X, der nun gekommen ist.
          Ein Richter kann ebensowenig die Buchpreisbindung außer Kraft setzen, er kann weiterhin nicht entscheiden, die Betrüger von lul.to müssten keinerlei Steuern entrichten.
          All das kann Ihnen auch jeder Jurastudent auseinandernehmen. Ich weiß, dass sich gern darauf berufen wird, dass es kein Gerichtsurteil gibt bisher, dabei wird übersehen, dass die Rechteinhaber völlig ohne Urteil Schadenersatz fordern können und die Betroffenen keine CHance haben zu beweisen, dass alles nur ein großes Missverständnis war. Jurastudenten sowieso Volljuristen können Ihnen bestätigen, dass vor Gericht nur Fakten zählen und kein Geplapper und Geplänkel.
          Aktuell werden alle Nutzer zurückverfolgt, die man erwischen kann. Und es wird Anzeigen und Forderungen geben. Ich bin seit Jahren in Facebookgruppen, die sich mit der Verhinderung von Ebookpiraterie befassen und das Schöne ist: Da sind ganz viele Anwälte und Volljuristen, keine Studenten ;) und deren Romane, ja auch Juristen schreiben Romane, sind ebenfalls betroffen. Das gibt eine ganz herrliche Abmahnwelle. Die Autoren organisieren sich gerade, wozu sind wir alle vernetzt, die Verlage sind auch am Start, sind schließlich die Autraggeber der Ermittlungen. Wir denken, dass Exempel statuiert werden müssen, damit die User sehen, man kommt eben nicht immer davon und kann auf ner anderen Seite uns weiter beklauen.

          Es bleibt Ihnen unbenommen zur eigenen Beruhigung von Datensammlungen und Telemediengesetz zu reden. Hier zählt nur eins: Es wurde geklaut. Und das wird bewiesen und bestraft werden. Endlich.

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            Karma B.

            Dieser Ermittlungserfolg ist im Grunde das Startzeichen für alle Autoren und Verlage, sich effektiv zu wehren. So wie ich das gerade im Netz erlebe, formatieren sich immer mehr.
            Da kommt reichlich Gegenwind zusammen.

            Niemand lässt sich auf Dauer einfach beklauen. Der Straftatbestand ist belegt. Da gibt es kein Rumdeuteln oder Jammern, „ich war zu blöd und hab nicht gewusst.“

            Blödheit hat noch nie vor Strafe geschützt. Oder um es mal nett zu umschreiben. „Klein Fritzchen darf nicht einfach Eis klauen, weil er Bock draufhat und das Taschengeld nicht reicht …“ Dann muss Fritchen eben sparen. Oder rasen mähen gehen.

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            hihihi

            Du sagst es! Die Autoren und Verlage „formatieren sich immer mehr“ :-) du bist mir ja eine, mensch M.G. ….

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            None

            Natürlich wollen Autoren und Verlage etwas unternehmen, aber ich behaupte mal die internationale Film- und Musikindustrie hat deutlich mehr Mittel zur Verfügung und kommt dennoch nicht recht voran.

            Man wird in den nächsten Wochen sehen was passiert.

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            meine Meinung dazu

            Bis auf das die Urheberrechtsverletzungen einfach mal so als Fakt stehen würde ich mal vollumfänglich zustimmen.
            Da gab es ja den bedauernswerten Bernd Fleißig, den Spiegelbest im Telefonbuch gefunden hatte und da Name und Adresse missbraucht hatte. Es wird doch schon Knete wenn an dem Anschluss mehrere Erwachsene hängen und der Täter nicht genau benannt werden kann.
            Schön ist hingegen das eine Downloadhistorie vorhanden ist. Da kann man schön schauen was mit welchem Account geladen wurde. Nur wie verknüpft man hieb- und stichfest Account mit einer realen Person, so das daraus ein gerichtsfester Beweis wird? IP ist nicht gleich reale Person.
            Die Kosten für die Verfolgung des Rechtsbruchs muss man ja auch erstmal vorstrecken, ist schließlich Zivilrecht.
            Dann hat da jemand sagen wir mal 100 Bücher geladen von dreißig Autoren. Der Schaden beträgt sagen wir mal 900 EUs. Nur eben auf die Autoren verteilt. Da kann man jetzt noch die Anwaltskosten draufsatteln aber berauschend ist das immer noch nicht was da zusammenkommen würde und von der Kostennote des Anwalts hat in erster Linie der Anwalt was.
            Das die Anwälte unter den Autoren begeistert sind und ihre Mitautoren motivieren wollen da mitzumachen verstehe ich natürlich auch :-). Gibt ja sogar einen Juraprof. unter den Betroffenen.
            Ich wage dennoch zu bezweifeln, das sich das für die Masse der Autoren lohnen wird.
            Nicht falsch verstehen, ich will niemanden davon abhalten, sich sein gutes Recht zu holen.
            Es sollte aber jedem klar sein das da in den meisten Fällen nicht viel rauskommen wird.
            Zusätzlich kann sich der Betroffene auf der Gegenseite auch einen Anwalt nehmen und die Forderung bestreiten.
            Nicht vergessen, jeder potenzielle Täter muss einzeln auf Schadensersatz verklagt werden.
            Gewinnt man hat man immer noch das Risiko das die Gegenseite nicht solvent ist und da kann es sein das man auf seinen Kosten sitzenbleibt. Trotz der Tatsache das man vor Gericht recht bekommen hat. Wäre dann dumm gelaufen.
            Mir wurde von meinem Anwalt, welcher sich auf Wirtschafts- und Insolvenzrecht spezialisiert hat, erklärt das es bei Beträgen unter 1000 EU sich eigentlich nicht lohnt vor Gericht zu ziehen. So ärgerlich das auch ist, die Verfolgungskosten für den Rechtsbruch übersteigen sonst den Streitwert.
            Was aber immer Sinn macht ist, einen bösen Anwaltsbrief zu schicken. Manchmal reicht das schon :-).

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            Romanautor Richard

            Du kannst einfach denjenigen anzeigen, Strafanzeige stellen. Da brauchst du nicht Anwälte bemühen und blechen. Das werden auch viele tun, die Angst vor Anwaltskosten haben. Dazu kommt: in den Autorengruppen SIND viele Anwälte und Juristen, die machen das „gern“, glaubs mir. Die Autoren sind auch bereit, was zu investieren, einfach weil die Wut so groß ist. Die wollen Blut sehen. Und die Verlage wollen das auch. Wir haben es auch schon geschafft, Einzelpersonen zu überführen. Es ist möglich. Und sie sind dran, wie der folgende Link zeigt. Ich warte jetzt noch drauf, dass einer von den Helden hier es nicht glaubt, weil es die BILD ist. Bitte sehr. http://www.bild.de/regional/dresden/cyberkriminalitaet/lka-hacker-jagen-jetzt-40000-user-52287584.bild.html

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            resignierend schulterzuckend

            Naja, das eine ist Strafrecht, das andere Zivilrecht.
            Willst du Schadensersatz und der andere will nicht kommst du um eine Klage nicht herum.
            Wegen einem einzelnen Buch zu klagen ist blöd.
            Mal auf einen Ratz ein Mandat für zehn Autoren ist OK.
            Aber da kann der Streitwert schon so hoch sein, das das nicht mehr vor einem Amtsgericht verhandelt werden kann und das sich der Beklagte mit Sicherheit einen Anwalt nimmt.
            Die Probleme bei der Beweiserhebung wurden hier zu Genüge erwähnt.
            Ich bezweifle nicht das die Ermittler fähig sind aber wo keine verwertbaren Spuren sind findet sich auch nichts.
            Ihr werdet schon einige kriegen aber ich denke das das sich um Einzelfälle handeln wird.
            Die müssen ohne Anonymisierung die Seite angesurft haben und die Gutscheine per Karte bezahlt haben.
            Ohne diese Voraussetzungen läuft nichts.
            Und mit etwas Pech handelt es sich um einen fünfzigjährigen Harz4 Empfänger der zuckerkrank ist und schon lange einen Offenbarungseid geleistet hat.
            Bei dem Rest hast du eine Familie wo der gegnerische Anwalt Einblick in die Ermittlungsakte nehmen wird und darauf seine Verteidigung aufbaut. Im schlimmsten anzunehmenden Fall für seine Mandanten war die Ermittlung korrekt. Nun wird dieser Anwalt sagen, das da mehrere Zugriff auf das Internet hatten und einen sogenanntem alternativen Ablauf anbieten wobei er aufzeigen wird das X Leute in frage kommen.
            Die werden dann als Zeugen geladen und werden das bestätigen aber die Tat bestreiten.
            So gibt es keinen Schuldigen und es bleibt maximal die Störerhaftung übrig.
            Einzig die Leute die wirklich mit elektronischen Zahlverfahren Bitcoins und Amazongutscheine erworben haben sind eventuell dran. Da würde ich vermuten das die ein bisschen doof sind und deshalb vermutlich auch nicht sehr vermögend.
            Meine Erfahrungen mit Anzeigen bei der Polizei sind bisher immer die gewesen, das ich nach einigen Monaten ein Schreiben bekam, das der Täter nicht ermittelt werden konnte und das Verfahren deshalb eingestellt wurde.
            Selbst in Fällen wo ich diesen schon selber herausgefunden hatte und mich mit denen auf Schadensersatz geeinigt hatte.
            Ich würde da nicht soviel Hoffnung in das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren setzen.
            Ich kann mir auch nicht vorstellen das die nichts besseres zu tun haben als sich mit zigtausenden Amazoncodes zum freirubbeln zu beschäftigen.
            Grundsätzlich kann man natürlich so seinen Frust abbauen aber man sollte die Erwartungen niedrig halten.
            Glaub mir ich kann Euch verstehen. Ich kenne das auch wenn man gegenüber von Frechheit hilflos ist.

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            Kugelschreiber

            Ne gute Analyse.
            Bist du Rechtspfleger oder so was?
            Die Dussel haben s0gar noch ne Chance
            Da ist dieser nette Junge und der hilft mir immer da hab ich ihm die Karte geschenkt die hatter sich so gewünscht.
            Was hat der damit gemacht nein wirklich?
            Die sind wegezogen.
            So oder so ähnlich bei der Vorladung.

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            Esther

            Da gibt’s doch noch mehr. Die Oma schenkt dem Enkel einen Amazon Gutschein und bittet ihn für sie Bücher für den Reader zu kaufen. Der meint, die billigen von lul.t0 seien genauso gut.

            Was ist mit Studenten-WGs? Oder mit Familien mit strafunmündigen Kindern?

            Das gibt gigantische Nachweisprobleme. Erwischen kann man ohnehin nur die Dussel, die die Gutscheine online gekauft oder mit Karte bezahlt und obendrein eine reale Mailadresse für die Anmeldung auf einer Piratenseite genutzt haben.

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            Goove

            Interessant, wie laut hier einige im Wald pfeifen.

            Amazon Gutscheine gibt es auf zwei Arten. Die, die man im Handel kaufen kann und die, die man direkt bei Amazon kauft.
            Erstere haben einen indentifizierbaren Einlöser, Letztere haben einen indentifizierbaren Käufer.
            Schwer vorstellbar, dass die Ermittlungsbehörden das nur mit wenigen Gutscheinen gemacht haben.

            Erschreckend aber, wie hier einige trotz voller Hosen noch nach Möglichkeiten suchen, aus der Nummer rauszukommen.
            Ob die jemals alle belangt werden, da habe ich meine Bedenken. Aber genauso, dass es bei denen Benutzern der Seite die Einsicht geben könnte, dass man solche Quellen besser meidet.

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            Chico

            40.000 Nutzer, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Darunter wird es sicher welche treffen, aber glaubt jemand da werden jetzt dermassen viele Resourcen drauf verwendet um davon hunderte oder tausende zu überführen?

            Für die Betroffenen gibt es hier eine Einschätzung was sie zu befürchten haben:

            http://www.frag-einen-anwalt.de/Beschlagnahmung-lulto-Lesen-und-Lauschen-eBooks–f299736.html

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            Hmm

            Die Bereitschaft sich als Beschuldigter anwaltlich vertreten zu lassen wird mit der Höhe der Forderungen die auf so einen Betroffenen zukommen korrelieren.
            Je höher die Forderung desto höher der Widerstand.
            Mit günstigen Pauschalvereinbarungen kommen die Geschädigten da irgendwann auch nicht weiter, weil selbst ein wohlmeinender autorenfreundlicher Anwalt nicht auf seinen Kosten sitzenbleiben will. Im Regelfall gilt eine Pauschalvereinbarung nur für alles was außergerichtlich geklärt wird. Vor allem wen das Ganze wirklich im großen Stil durchgezogen werden soll und Tausende verklagt werden wird erst Geld gelegt werden müssen bevor geklagt wird.
            Grundsätzlich könnte man das zeitlich staffeln und sollten am Anfang nennenswerte Beträge zusammenkommen, das heißt wirklich gezahlt werden nicht nur Forderungen gerichtlich bestätigt werden, diese verwenden um den Rest zu verklagen.
            Eine Möglichkeit wäre, das die Autoren kollektiv einen Anwalt beauftragen. Da müssten die aber erstmal klären wie sie die Kosten untereinander aufteilen wollen. Nach Grad der Schädigung, nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, wie wird diese ermittelt usw.
            Nachteil wäre das der Anwalt dann nur eine Kostennote pro Nutzer der Plattform verschicken kann.
            Wenn jeder für sich gegen die Nutzer klagt kommen wesentlich höhere Anwaltskosten für die Beklagten zusammen aber das Risiko steigt exponentiell für den Klagenden das er auf seinen eventuell hohen Kosten sitzenbleibt.
            Absprachen, die beinhalten das nur im Erfolgsfall gezahlt wird oder das sich Anwalt und Kläger die Gelder der Kostennote teilen sind rechtlich und wirtschaftlich für die Anwälte sehr heikel.
            Ein seriöser Anwalt wird sich auf so was auch nicht einlassen.
            Bestreitet der Beschuldigte die Forderungen teilweise oder in Gänze wird es nur den Klageweg geben.
            Da sollten dann alle Beweise stimmen. Stellt sich zum Beispiel heraus, das von hundert beanstandeten Downloads 30 bis 40 nicht belegbar sind kann man bestenfalls noch hoffen das da ein Vergleich rauskommt, da der Beklagte oder besser dessen Anwalt die gesamte Ermittlung, nicht ganz zu Unrecht, in Zweifel ziehen wird.
            Um so was zu vermeiden, mache ich mit meinen Anwälten immer Verträge auf Basis von Stundensätzen und bezahle regelmäßig Abschläge damit die sich richtig ins Zeug legen.
            Sehr interessant wird dann auch die Aufteilung des Schadensersatzes bei kollektiver Beauftragung des Anwalts, da in einem solchen Fall ja alle leer ausgehen würden deren Forderungen nicht belegbar waren. Das könnte man umgehen indem man eine paritätische Ausschüttung vorsieht. Es wird da aber mit Sicherheit Autoren und Verlage geben die das nicht akzeptieren werden. Vornehmlich die welche sich aufgrund der Aktenlage gute eigene Chancen ausrechnen und über das nötige Kleingeld verfügen.
            Ehrlich gesagt hoffe ich echt das die das durchziehen, da das alles ein sehr interessanter Rechtsstreit über Jahre hinweg wird.
            Nur, wenn die Autoren wirklich in so prekären wirtschaftlichen Situationen sind wie hier einer schreibt, können die sich das gar nicht leisten. Das ist ein Mangel an unserem Rechtssystem. Die Verlage wiederum werden nur jeweils ihr eigenes Portfolio vertreten. Sollten die unabhängigen Autoren die Lust am Schreiben verlieren, kann das nur gut für die Verlage sein. Dort soll aber auch nicht alles Gold sein was glänzt. Aktuell stehen wohl auch dort viele Akteure mit dem Rücken zur Wand, da ja die Sache mit der VG-Wort noch nicht ausgestanden ist. Sich da auf tausende Rechtsstreite mit ungewissen Ausgang einzulassen wäre sehr ambitioniert.

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      Esther

      Bei den bisherigen Razzien hat man darauf verzichtet die Nutzer zu verfolgen.

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        Daniel

        Die geschädigten Autoren bzw. Verlage schließen sich bereits zusammen. So einige Nutzer werden eine Überraschung erleben.

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          Duranium

          Ja genau, die Sorge habe ich :)

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        Romanautor Richard

        Was sich geändert hat: Es gibt neue Zusammenschlüsse von Autoren. Früher nahm man die Piraten hin und sagte sich, es ist ein Übel, sollen ihnen die Eier abfaulen, aber man kann nichts machen. Arrogante Diebe ergehen sich in überheblichen Kommentaren über die dummen Autoren, die selbst schuld sind, wenn sie ihren Beruf ausüben und schreiben. Ich frage mich, wie diese Herrschaften dreinschauen, wenn man ihnen nach Lust und Laune ihr Gehalt kürzt, einfach, weil man es kann. Wir haben Statistiken geführt und die Verkaufszahlen brechen meist nach dem Erscheinen des Buches in Piratenbörsen dramatisch ein. Es schadet also sehr wohl und ist keine „Werbung“, wie sich die User das schönreden. Es ist Geiz und es ist ein Verbrechen. An dieser neuen Einstellung haben wir mit Erfolg gearbeitet. Die Autoren sind keine Schäfchen mehr, die sich diesen dreisten Mist gefallen lassen müssen. Wie paradox ist es, dass man jemanden beklaut, Spaß und Spannung hat mit dem Werk, das der Beklaute erschaffen hat, und dann über ihn lacht. Das ist nur solange, bis man selbst betroffen ist. Ich erinnere mich an jaulende Piraten, denen ihr Diebesgut von anderen Piraten entwedet wurde. Wie unfair das doch war! Da wird EINFACH SO geklaut!! Eine Runde Mitleid für Spiegeldepp.

        Die Autoren nehmen das nicht mehr hin und die Verlage haben gut durchfinanzierte Rechtsabteilungen. Wir tun alles, damit es ab jetzt anders läuft. Und wir haben bereits Ebookdiebe erwischt und angezeigt. Nicht immer steht das in den Medien. Nur weil ihr nichts gehört habt, heißt das nicht, dass keiner erwischt wurde. Die Staatsanwaltschaft rät uns jedenfalls, Regressansprüche geltend zu machen.

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          Karma B.

          Dem kann ich mich nur anschließen. Und ich schließe mich schon länger erfolgreich mit anderen massiv geschädigten Autoren zusammen.

          Sich lustig zu machen über uns, ist unterirdisch. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn man euch bis zu 80% eures Gehaltes (oder eurer Stütze) regelmäßig und wiederkehrend wegnimmt und euch noch auslacht, weil ihr jetzt keine Miete mehr bezahlen, die Reparatur des alten Rechners nicht mehr wuppen könnt – und die teils 16stündigen Schreibtage aufgrund von Sorgen um die Existenz nicht mehr schafft?

          Ach ja … ihr schreibt ja nicht. Ihr schreit nur rum, dass euch alles kostenlos zusteht. Nein, tut es nicht!

          Da halte ich mich gerne an den Rat der Oberstaatsanwaltschaft und der Kripostellen, die uns in allen Fällen zur Strafanzeige raten. Einige haben wir schon aufgedeckt.

          Wenn ich einen netten Rat geben darf, investiert lieber paar Euro in legale Käufe, das ist unterm Strich weitaus billiger als eine Vorstrafe, und das Abstottern der auf euch zukommenden Regressforderungen.

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            Don Omerta

            @Karma B.
            Also, wenn deine hier geschriebenen geistigen Ergüsse genauso sind wie deine Werke als Autor, verzichte ich gerne auf einen Kauf…gähhhn…..

            Die ganze Szene hat schon die Hose voll da sich nun ein Autor-Squad gebildet hat, wenns Spaß macht….

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    Lily

    Und was passiert mit den 30.000 Kunden? Es werden ja wohl keine 30.000 Hausdurchsuchungen stattfinden?

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    Lily

    Und was passiert jetzt mit den 30.000 Kunden? Die werden ja wohl kaum noch so viele Hausdurchsuchungen durchführen?

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      Esther

      Das würde auch nichts nützen. Aber wer eine echte Mailadresse angegeben oder die Amazon-Gutscheine im Netz gekauft oder mit Karte bezahlt hat ist auffindbar. Dann geht es aber erst richtig los: Da gibt es dann alte Damen, die dem Nachbarsjungen, der immer so nett die Tasche getragen hat einen Gutschein geschenkt haben, da gibt es Studenten-WGs mit gemeinsamen Konten und Bewohnern, die sich nicht beteiligt haben, da gibt es Familien mit strafunmündigen Kindern, Omas, die ihren Enkel gebeten haben Ihnen die Bücher bei Amazon zu kaufen usw. usf.

      Auf das Theater hat man sich bisher nicht eingelassen.

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    Fufmom

    Schade die Seite war gut. Wer kennt Alternativen zu lul?

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      Esther

      Nunja, die Betreiber waren nun einmal Kriminelle. Im Gutenberg Report – Stand 2014 – haben die Autoren andere Piratenseiten untersucht. https://tarnkappe.info/gutenberg-3-6-ebook-piracy-report-erschienen/

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        Michael

        Wie alle, die illegal Inhalte anbieten, nur haben die es halt übertrieben, da sie Geld verlangt haben. Die werden richtig lange einfahren meiner Meinung nach. Aber das Angebot bei LuL war schon sehr umfangreich.

        Mich würde interessieren, wie sie die letztendlich geschnappt haben.

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          Esther

          Die Macher des Gutenberg-Reports warnen besonders vor Library Genesis.

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        hihihi

        das einzig gute große in ähnlichem format ist wohl jetzt nur noch lesen.to – früher unterträglich viel werbung, inzwischen besser geworden

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      Karma B.

      Ganz legal eBooks kaufen! Wird auch rechtlich nicht verfolgt und man kann ruhig schlafen, obwohl die Ermittler immer effektiver und die Autoren immer besser organisiert sind. :-)

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        Karma A.

        Jaaa, wir haben es jetzt kapiert. Die Autoren werden alle Nutzer der Seite bis zum Blut verklagen.
        Von der mächtigen, großen Musik- und Filmindustrie, die übrigens wohl ein paar Euro mehr hat, kommt auch nichts.

        Aber ihr schafft das schon. Ihr und eure super organisierte Facebookgruppe :D

        Ich drück‘ euch jedenfalls die Daumen.


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