E-Book-Razzia: Internes Schreiben aufgetaucht

Artikel von · 20. Dezember 2014 ·

Kurz vor der E-Book-Razzia 09.12.2014 wurde ein Schreiben zum Verfahren gegen die E-Book-Piraten versandt. Darüber erhielten wir Kenntnis vermutlich aus der Hacker-Szene. Nach unserer Überprüfung sind wir von der Authentizität überzeugt (thx an die Informanten). Die Empfänger dieses Schreibens lesen sich wie ein Who is Who der deutschen Verlage.

Angeschrieben wurden die Repräsentanten von Bastei, Carlsen, dtv, Droemer Knaur, DVA, Eichborn, Falken, Fischer, Goldmann, Gütersloher Verlagshaus, Heyne, Holtzbrinck, Kiepenheuer & Witsch, Kösel, Luchterhand, Lübbe, Manesse, Metzler, Piper, Rowohlt, Siedler, Spektrum der Wissenschaft, Südwest, Ullstein, Zeit… Damit sind dem Umsatz nach mehr als 2/3 der deutschen Verlags-Szene versammelt. Interessant ist neben dem Einbezug der E-Book- auch die Hörbuch-Sparte. Aus dem Schreiben wird ersichtlich, dass das Verfahren gegen die E-Book-Piraten in den Verlagen als Chefsache betrachtet wird, so finden sich unter den Empfängern neben Projekt- und Abteilungsleitern auch CEOs (Geschäftsführer).

E-Book-Razzia von langer Hand vorbereitet

ebookspenderDas interne Schreiben nennt den Termin (der damals noch bevorstehenden) E-Book-Razzia am 9. Dezember. Schon seit längerem (unseren Recherchen nach mindestens seit September 2014) wurde an einem entsprechenden Strafverfahren im Auftrag der Verlage gearbeitet. Allerdings scheint sich die Beschaffung von Informationen schwierig gestaltet zu haben. Dies änderte sich offensichtlich erst, als ein oder mehrere Insider Wissen und Vollzugriff auf die E-Book-Datenbank ebookspender.me den Fahndern gaben. Ob dafür Geld geflossen ist oder im Gegenzug Strafmilderung in Aussicht gestellt wurde, ist nicht bekannt. Dies bedeutet die Möglichkeit des Zugriffs auf Nutzerdaten von IP- sowie E-Mail-Adressen. Es würde erklären, warum bei der E-Book-Razzia am 09.12.2014 nicht nur Hintermänner sondern auch User heimgesucht wurden (eben nicht nur Power-User sondern auch „Gelegenheitsnutzer“). Fragt sich, was nun noch folgt – denkbar wäre eine Abmahnwelle bis zu Strafanzeigen gegen Nutzer.


GVU diesmal nicht der Auslöser

boox.to offline spiegelbestIm Schreiben ist weiter die Rede von Kontakten verdächtiger Personen zu Spiegelbest. Hier wird wohl auf eine frühere Durchsuchung angespielt, wir vermuteten schon vor einiger Zeit, dass damit die Hausdurchsuchungen im November 2014 wegen Boerse.bz gemeint sind (Spiegelbest war früher auch beim Forum Boerse.bz aktiv). Zwar hat das die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen GVU dies auf Anfrage von „Spiegel online“ am 11.12.2014 verneint: „Nach unseren Erkenntnissen hat es keine Auswertung bei boerse.bz gegeben, die diese Ermittlungen angestoßen hätte.“ Von anstoßen war bei uns auch nie die Rede, wohl aber von dem denkbar entscheidenden Impuls durch die Auswertung: „E-Book-Razzia dank boerse.bz-Daten?“ (unser Artikel am 10.12.14) Aber die GVU scheint diesmal als Auskunftsgeber auch nicht die 1.Wahl zu sein. Denn das ausgerechnet sie in dem internen Schreiben nicht unter den Empfängern verzeichnet war, lässt tief blicken… Das sollte sie aber nicht verdrießen – zumindest scheidet sie nun bei der wohl fieberhaften Suche nach der undichten Stelle aus, die uns mit diesem Schreiben beglückte.

Zwei E-Book-Razzien statt einer?

Das Schreiben weist in die Richtung, dass schon vor dem 09.12.14 eine erste Hausdurchsuchung stattgefunden haben könnte. Diese wurde (nicht wie von uns ursprünglich vermutet kurzfristig verschoben auf den 09.12.14, sondern) offenbar vor dem 05.12.2014 wie geplant auf einen kleinen Personenkreis durchgeführt. Möglicherweise ging den Fahndern dabei eine oder mehrere Personen ins Netz, die sich ihnen als der/die oben genannte Insider präsentierten. Das würde die These von Spiegelbest in seinem Interview vom 17.12.2014 halbwegs stützen: „Ich denke, im ersten Angang war … so erfolgreich, dass die große Aktion am 9. Dezember nachgeschoben wurde. Meines Wissens wurden die 45 Hausdurchsuchungen am Dienstag (09.12.14 – ja das stimmt, d.Red.), Punkt 19 Uhr durchgeführt. Das war die Zeit vom Teamtreff (ebookspender.me d.Red.) im Chat. Die Behörden wollten wohl die maßgeblichen PCs unverschlüsselt antreffen.“ Im internen Schreiben wird weiter ausgeführt, dass gerade erst am 04.12.2014 Sumselbär (einer der bekannten Personen der E-Book-Szene) identifiziert werden konnte. Demzufolge könnten die Ermittler auf baldige Hausdurchsuchung gedrängt haben – wohl auch in dem Wissen, dass in zeitgleich stattfindenden ähnlichen Verfahren (in Zusammenhang mit lesen.to & hoerbuch.in) Razzien anderer Gerichte schon für Dienstag 09.12.2014 geplant waren. So kam es wohl zu den bundesweiten Aktionen am 09.12.14, an denen dann das Amtsgericht München nicht allein beteiligt war. Denn spätestens nach den anderen Hausdurchsuchungen wären die Münchener Ermittlungserfolge akut gefährdet gewesen. Das interne Schreiben datiert übrigens genau gleich wie der Durchsuchungsbeschluss für die Razzia 09.12.2014. Der Razzia-Termin wiederum ist aber im Durchsuchngsbeschluss gar nicht genannt… Woher weiß also der Absender des internen Schreibens von dem definitiven Durchsuchungs-Termin 09.12.2014?

Sumselbär wohl identifiziert – aber Spiegelbest?

ebooks torboox illegal downloadIm Schreiben an die beteiligten Verlage wird weiter ausgeführt, dass sich die Enttarnung von Spiegelbest als schwierig darstellt. Offenbar hat er sich besser als die Nutzer und Moderatoren von Ebookspender.me getarnt und regelmäßig Anonymisierungs-Dienstleister (z.B. VPN) in Anspruch genommen. Von einem Fahndungserfolg ist bisher (noch) nichts bekannt: Weder weiß man ob Sumselbär verhaftet wurde, noch ob Spiegelbest nun enttarnt ist (am 17.12.14 gab er noch ein Interview s.o.). Unsere Informanten scheinen aus dem Umfeld der Real Warez Alliance zu kommen (Thx für die Infos!) und behaupten, Spiegelbest habe Wind bekommen vom Bust seiner Portale. Deshalb habe er sich kurz vorher absetzen können und seine Mitstreiter dabei gänzlich im Stich gelassen. Spiegelbest glaubt nicht an einen Hack durch die Real Warez Alliance (RWA). Er vermutet, jemand nutze die Hacker-Gruppierung als Trittbrettfahrer. Auf die Anschuldigungen bezüglich seines Verhaltens gegenüber seiner Mitstreiter geht er inhaltlich nicht ein.

Internationale Koordination gegen E-Book-Piraterie?

RWA-real-warez-allianceSchaut man sich die am Strafverfahren beteiligten Verlage an, fallen folgende Teilnehmer auf:
Bonnier Media Group Die Dachgesellschaft führt unter anderem arsEdition, Carlson, Econ, List, Pendo, Piper, Thienemann, Ullstein… Präsenz in Australien, Kanada, UK, USA, Nord- & Osteuropa. Unter 35% ihres Umsatzes in Deutschland.
Holtzbrinck Zur Dachgesellschaft gehört u.a. Rowohlt, Fischer, Droemer-Knaur, Kiepenheuer & Witsch, Metzler, Spektrum der Wissenschaft, Zeit, Spotlight, buecher.de, gutefrage.net, Parship. Nur 20 % ihres Umsatzes in Deutschland und 40 % in Nordamerika.
– Random House/Bertelsmann: weltgrößte Verlagsgruppe. Zur Dachgesellschaft gehören unter anderem DVA, Goldmann, Gütersloher Verlagshaus, Heine, Knaus, Kösel, Luchterhand, Manesse, Siedler, Südwest etc. Unter 35% ihres Umsatzes wird in Deutschland generiert.

Damit sind nicht nur die 3 größten deutschen Buchverlagsgruppen vereint (1.Random, 2.Holtzbrinck, 3.Bonnier). Zudem sind alle extrem breit aufgestellt (TV, Zeitungen, Magazine, Film, Buch, Radio, digitale Medien) und weltweit tätig (Random House/Bertelsmann weltweit Platz 1). Dies lässt auf eine stärkere internationale Koordination der Verlage schließen. Das scheint nötig, da die nationalen Verlage alleine wohl nicht die nötige Durchsetzungskraft besitzen, um in diesem für sie existenziellen Bereich erfolgreich zu agieren.
Bildquelle: Alex Holzknecht(CC BY 2.0).

 


Deutschlandweite Durchsuchungen: hoerbuch.in, lesen.to, ebookspender.me etc.

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25 Kommentare

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    Uli Herrmann

    Würde die Szene endlich richtig zusammenhalten könnte man Verlage (ob ebook oder Musik) die derart mit ihren Kunden umgehen, innerhalb kürzester Zeit in den Boden stampfen!
    Die Menschen sind sich ihrer Macht leider noch nicht bewusst und lassen sich beliebig von einigen wenigen tyrannisieren.
    Wenn Wirtschaft zum Selbstweck mutiert, werden Einsen und Nullen illegal. Es wäre langsam an der Zeit dass WIR eine Ansage machen welche Verlage denn überhaupt noch gebraucht werden und in welcher Form.

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    mario

    wer sich mit hunden ins bett legt, darf sich nicht wundern, mit flöhen wieder aufzuwachen.

    jucken, kratzen und heucheln :P

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      mario

      ja, man sollte ihm wirklich ein denkmal setzen. in welchem kontext, das überlasse ich anderen ^^

      dir selbstverständlich auch einen schönen 4. advent!
      ich habe zwar kein glühwein oder plätzchen, aber ich hoffe, dass du umso mehr davon hast :)

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    mario

    allein‘ die letzten zwei absätze erklären echt so einiges!

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    wie siehts denn jetzt aus mit hoerbuch.in bzw .us? gabs da auch hausdurchsuchungen? hat die TK da i-welche infos? sauge mir da max 1-2 mal im monat was… muß/soll ich jetzt meine rechnerfarm abbrennen?

    LG inge

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      sirnobody

      auf jeden, immer abbrennen du böder Pirat ! Was sollen denn solche Kommentare ? Das sind Fragen nach Insiderinfo´s-sowas gibts hier nicht-das ist kein Piraten Unterstützer Forum, du (wer weiß was du wohl für einer bist) !

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      mario

      muß/soll ich jetzt meine rechnerfarm abbrennen?

      ja! unbedingt! was soll die scheiß frage?
      brenn alles direkt nieder! und nicht nur deine rechenfarm, sondern gleich dein ganzes zuhause! am besten jagst du alles in die luft, nur um sicher zu gehen!
      beeil dich lieber!

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      Ich denke, da ging es primär um den mutmaßlichen Betreiber Sumselbär. Nähere Infos sind mir bisher leider nicht bekannt. Die Herren Waldorf oder Frommer werden uns leider auch nicht mit weiteren Details ausstatten…

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      Finde-Anna-Toll

      Da hilft nur das Mittel gegen Unencrypteritis:
      https://tarnkappe.info/leser-kommentar-der-woche-2/

      Und immer dran denken Tarnkappe aufsetzen hilft! (dies ist auch als Hinweis für Sirnobody gedacht)

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    Julia Färber

    Mich würde eigentlich nur interessieren, ob ich mit meiner Vermutung bezüglich Sumselbäre recht hatte.

    Ansonsten war das eine ordentliche Zusammenfassung. Mir ist nur das Chaos bei den Firmen aufgefallen – ich bin den Zusammenhang irgendwie pedantische veranlagt. Die Bonnier AB ist natürlich ein schwedisches Medien-Konglomerat. Als Verlagsgruppe (also die Aktivitäten als Buch/Hörbuch-Publisher) liegt das Unternehmen weltweit aber immerhin auf Platz 26 und gehört in Deutschland zu den größeren Adressen. Bertelsmann ist natürlich auch ein Medien-Konglomerat, die Buchsparte rangieren unter Random House auf Platz 5 weltweit (Platz 1 im Paperback/Trade Paperback Markt). Holzbrinck rangiert auf Platz 7 nur kurz dahinter. Alle Angaben beziehen sich auf dem Umsatz 2013 (Quelle: https://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/industry-news/financial-reporting/article/63004-the-world-s-56-largest-book-publishers-2014.html). Alternativ sei auf den Buchreport verwiesen (https://www.buchreport.de/analysen/100_groesste_verlage.htm?no_cache=1), die Zahlen dort beziehen sich aber auf alle Geschäftsfelder der genannten Firmen.

    Im Video wird ja auch über das Thema Privatkopie gesprochen, da würde mich mal interessieren, wie weit dieser Terminus gedehnt werden könnte bzw. ab wann die Grenze zur Illegalität überschritten wird.

    Folgendes Beispiel:
    Lars und Christian kaufen sich zusammen ein Fachbuch in digitaler Form und als Privatpersonen. Beide nutzen das Buch gemäß ihrer Bedürfnisse. Lars nutzt es hauptsächlich als Nachschlagewerk und packt es sich in seine Cloud, damit er auch mobil jederzeit darauf zurückgreifen kann.

    Einige Monate später genießt Lars seinen verdiente Urlaub irgendwo, wo es ihm gefällt und trifft dabei auf einen alten Bekannten aus der Studienzeit, nennen wir ihn Thomas Die beiden verstehen sich prächtig, auch weil Thomas sich mit ähnlichen Themen beschäftigt wie Lars. In einem Gespräch kommen sie zu einem Punkt bei dem Lars auf jenes Fachbuch zurückgreift. Thomas findet das prima und fragt Lars, ob er ihm das Buch (a) leihen (b) kopieren könnte.

    Lars ist ein netter Mensch und will Thomas natürlich aushelfen, also (c) kopiert er das Fachbuch auf einen von Thomas Datenträger (d) gewährt er Thoms Zugriff auf das Buch in seiner Cloud.

    Fragen:
    Darf Lars das Buch verleihen oder weitergeben?
    Darf Thomas das Buch behalten? Wenn ja, wie lange oder gibt es da keine Grenze?
    Gibt es einen Unterschied zwischen (a) und (b) oder ist dies dank Technik Makulatur?
    Wird zwischen (c) und (d) unterschieden?
    Was passiert, wenn die Allgemeinheit auf Zugriff auf Lars‘ Cloud erhält (technischer Defekt, Hack oder bewußte Entscheidung seitens Lars)?
    Wie werden Verkettungen bewertet, also ich leihe etwas meiner Schwester, die gibt es ihrem Mann, der seinem Arbeitskollgen, dieser seiner Tochter, diese wiederum ihrer Freundin usw. und so fort?

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      Elangs

      Es wäre kein Verlieh sondern eine Kopie. Das ist schon mal ein ziemlich großer Unterschied analog zu digital.
      Und ja, genau bei dieser Kopie scheiden sich die Geister. Da dass alles nicht in der Öffentlichkeit stattfindet in dem Beispiel, dürfte es den Verlagen vermutlich sehr egal sein.
      Erst wenn es öffentlich wird, dann ist es eindeutig keine Privatkopie mehr.

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        Julia Färber

        Das auf Kopie hinausläuft ist klar – macht technisch sowieso am meisten Sinn.

        Die angesprochene Trennlinie zwischen Öffenlichkeit und privatem Umfeld ist sicherlich die Krux an der Sache. Den Menschen werden heute Mittel und Möglichkeiten an die Hand gegeben, wie sie auf Knopfdruck mit ihrem Umfeld kommunizieren und Daten jeglichen Formats austauschen können. Dazu werden sie von bestimmten Branchen bereits aktiv animiert, aber auch in der internen Kommunikation eines Unternehmens werden Mitarbeiter verstärkt dazu angehalten den Informationsaustausch zu optimieren, so wird dann ein MS Dynamics Fachbuch nur einmal angeschafft und dann in der private Cloud des Unternehmens weitergegeben. Das mag ja noch harmlos sein, richtig weite Kreise zieht es, wenn auch Service-Provider darauf Zugriff haben und die Inhalte in ihrem Unternehmen weiterreichen. Diese haben vielleicht wieder andere Kunden, die sich für die Informationen interessieren könnten. Zum Schluß schwirrt der Content frei durch die Netze, wenn es kopiert wird oder aber es gibt eine zentrale Stelle, die man halt kennen muß, etwas das innerhalb von nicht-öffentlichen Netzwerke nur eine Frage kostet, weil irgendwer einem immer weiterhelfen will und kann.

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          dale-gribble

          Es bleibt ja auch nach wie vor die Frage des Kopierschutzes. Ich habe keine Erfahrung mit ebooks (ich lese noch auf Papier) und weiß nicht wie dieser bei ebooks genau aussieht. Aber ich vermute mal, dass er genau dieses Weitergeben und Verbreiten unterbinden soll. Natürlich dürfte er recht leicht zu entfernen sein, aber an genau diesem Punkt wird es dann ja schon illegal (hatte ich neulich schon mit mario diskutiert).

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            Julia Färber

            Ich würde das Thema Entfernen von DRM oder Watermark auch klar als illegal einstufen.

            Für meine Fragestellung, würde ich der Einfachheit halber nachschärfen, daß kein Kopierschutz, DRM oder Watermark vorhanden ist.

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            dale-gribble

            Keine Ahnung wie das für ebooks ist, für Audio CDs und Filme gab es glaube ich mal den Richtwert von 7 Kopien die noch unter Privatkopie fallen. Ich hab auf diie schnelle nur das hier gefunden:

            https://www.raubkopierer-sind-verbrecher.de/privatkopie-vs-raubkopie.htm

            Ob das noch gültig ist, no idea.

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            Julia Färber

            Wenn das so stimmt, dann:

            – dann kann Lars das eBook an Thomas weitergeben, sofern ihre Beziehung nicht nur flüchtig ist.
            – Thomas kann das eBook in seinem engerem Umfeld weitergeben
            – theoretisch kann das eBook von jedem der es hat weitergegeben werden, sofern er dies nur in seinem engerem Umfeld tut und kein Kopierschutz umgangen wurde

            Dann muß jetzt nur jemand noch eine entsprechende „App“ und die Verpflechtungen in den sozialen Netzwerken in entsprechen Weitergabeketten umwandeln… pfui, böser Gedanke. Ich nehme mal an das hier die Gesetzgeber ganz schnell nachbessern bzw. dies schon getan haben.

            Bleibt (d), Lars gewährt also nur Zugriff. Darf Thomas diesen Zugriff weitergeben?

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            Elangs

            Da Thomas nicht das Original hat stimmt das leider nicht.
            Es wäre die Kopie einer Kopie.
            Daher erübrigt sich der Rest. Er darf also nicht.
            Lars hingegen dürfte, der er ja auch das Original hat.

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            Julia Färber

            Ich bezog mich auf diese Aussagen: „Dabei
            muss sich die Vorlage nicht einmal in eigenem Besitz befinden. Das
            heißt, man darf für
            den privaten Gebrauch durchaus Kopien von ausgeliehenen CDs
            und DVDs erstellen, auch wenn diese von Freunden oder aus der Videothek
            stammen.“

            Außerdem bitte nur unter dem „Wenn“-Vorbehalt verstehen.

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    GVU-Bot

    Die Verlage denken wirklich das sich die Verkaufszahlen ändern nur weil ein Portal weg ist.
    Man man man…

    Aber kann mir vorstellen das Spiegelbest kurz vor einen Herzinfarkt steht nach der 31er Aktion die er abgezogen hat werden seine Feinde ihm den Gnadenstoss verpassen. Irgendwer weiß schon wie er heißt.

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    Hospital

    Was für langweilige Infos …

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      dale-gribble

      Zu viel Text für deinen Intellekt?

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        mario

        was hospital angeht, sage ich nur avantgarde ^^

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          RatMan

          Hi,
          ich kaufe mir immer noch Bücher die im Schnitt 30euro kosten.Da kann ich mir nicht JEDES Buch kaufen was mich wirklich intressiert.Ich sehe es als „kostenlose“ Bildung diese Art der „Beschaffung“.

          MfG Rat


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