E-Book-Razzia: ein Jahr danach

Article by · 12. Dezember 2015 ·

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Gestern vor einem Jahr wurde bundesweit nach Spiegelbest (SB) und anderen Uploadern illegaler E-Books gefahndet. An 35 Standorten wurden gleichzeitig Durchsuchungen durchgeführt, so auch bei uns. Ziel der Aktion waren unter anderem Teilnehmer des Forums Spiegelbest.me und die Betreiber von Lesen.to. Was ist seitdem geschehen? Wir berichten ausführlich über die Razzia und ziehen eine erste Bilanz.

An der bundesweiten Aktion am Abend des 9. Dezember 2014 waren zahlreiche Polizeidienststellen unter Federführung der Staatsanwaltschaft München I beteiligt. Die Maßnahmen der Münchner Staatsanwaltschaft gehen auf die Strafanzeigen führender Verlagsunternehmen zurück, die von der bekannten Medienkanzlei Waldorf Frommer vertreten wurden. Die Razzia sollte die Identität von Spiegelbest, einen der mutmaßlichen Betreiber des ehemaligen Bezahl-Portals Boox.to ans Tageslicht bringen. Auch wollte man Sumselbär vom illegalen Blog Lesen.to ausfindig machen, weil er maßgeblich an diesem Projekt beteiligt war. Das Forum Spiegelbest.me ging noch am gleichen Abend offline, Lesen.to war nach einer kurzen Pause wieder verfügbar. Rechtsanwalt Björn Frommer hat sich wegen der Schließung dieses illegalen Anbieters offenbar zu früh gefreut. Laut der hauseigenen Pressemitteilung ging es den Ermittlern um die Verantwortlichen (vor allem die Uploader und Betreiber) und nicht um die Mitläufer. Gefasst wurden aber vor allem Hausfrauen, die sich am Spendenkreis von Spiegelbests Forum beteiligt und dort regelmäßig ohne einen VPN zu nutzen, eingeloggt haben.

Die Aktion vom 9.12. musste wegen meines Umzugs verschoben werden, wie mir ein Beamter (ein wenig frustriert) sagte. Der Durchsuchungsbeschluss lautete ursprünglich auf meine Adresse in Kürten, der Umzug war nur wenige Tage her. Mit einem ungültigen Beschluss hätte ich die Polizeibeamten nicht in die Wohnung meiner Lebensgefährtin in Bergisch Gladbach gelassen. Die Ermittler mussten zudem befürchten, dass ich dann über (die in meinem Fall nicht gelungene Aktion) berichtet hätte. Von daher musste die Richterin in München alle 35 Beschlüsse erneut (ohne jede Prüfung durchwinken) unterschrieben.

Es war kurz nach 19 Uhr am 9.12, es klingelte Sturm. Ich dachte erst, Kinder würden Klingelmännchen spielen. Doch vor der Tür standen keine Minderjährigen, sondern drei erwachsene Herren im mittleren Alter. Die Herren kamen sofort nach oben und wollten, dass ich ihnen unverzüglich Einlass gewähre. Ich entgegnete ihnen, ich will den Durchsuchungsbeschluss sehen und wissen, worum es überhaupt geht. Die Polizisten glaubten, ich hätte Angst davor, dass meine Nachbarn mitbekommen, was hier passiert. Schon beim Überfliegen des Beschusses war für mich als Laie offensichtlich, dass dieser vorne und hinten juristisch gesehen wenig stichhaltig war. Das wird auch der Grund dafür sein, warum wir trotz des frühzeitigen Antrags und der Unterstützung durch einen Strafrechtler bis heute keine Akteneinsicht erhalten haben. Warum? Ganz einfach: In der Akte wird so gut wie nichts drin stehen. Gegen mich als Betreiber von Tarnkappe.info gab es nur zwei Indizien. Nämlich die Tatsache, dass ich mich genau zwei Mal im Forum Spiegelbest.me aufgehalten habe, um für Tarnkappe.info ein Interview mit SB’s Nachfolgerin Larissa durchzuführen. Davon wussten die Beamten, weil sie Vollzugriff auf Spiegelbest.me hatten, wie man mir stolz erklärte. Problematisch war aber vor allem der Umstand, dass Spiegelbest bei mir auf Tarnkappe.info seit Mai 2014 als Autor Beiträge veröffentlichen durfte. Das aber ist keine Straftat. Auch jemandem per PN auf einem illegalen Forum Fragen für ein Interview zu schicken, ist nicht verboten. Trotzdem waren beide Umstände für die Richterin aus München ausreichend, um meinen Beschluss zu unterzeichnen.


Video zu den Hausdurchsuchungen der E-Book-Razzia im Dezember 2014.

 

Der Ablauf: Zunächst wurden alle anwesenden Personen der Wohnung ausfindig gemacht. Das war ein wenig peinlich, weil sich die jüngere Tochter gerade leicht bekleidet im Badezimmer aufhielt. Duschen nach 19 Uhr ist in Deutschland auch nicht verboten. Danach wurden alle Smartphones eingesammelt und meines identifiziert. Meine Lebensgefährtin durfte ihr Gerät behalten, nachdem man dieses anhand von WhatsApp ausfindig machen konnte. Die Beamten gingen durch alle Räume und sammelten meinen Mac Mini und mein Macbook Pro ein. Auch das Macbook Air meiner Freundin wurde mitgenommen, weil es sich in einem gemeinschaftlich genutzten Raum befand.

spiegelbest

Dann machten sich die drei Herren auf die Suche nach Zufallsfunden. Sie waren sichtlich überrascht, sich in keiner Drogenhöhle voller Cannabis aufzuhalten. Diesbezüglich war also nichts zu holen. Deswegen wurde ich gefragt, wo ich meine externen Festplatten, meine Kopier-Maschine oder die ganzen Spindeln mit DVD- bzw. CD-Rohlingen aufbewahren würde. Doch die gab es nicht. Auch die Suche nach einem Farbkopierer für die nachgemachten Cover von (E-Books, Audio-CDs oder was weiß ich?!) verlief im Sand. Zudem wurden keine raubkopierten CDs, USB-Sticks und auch keine E-Book Reader gefunden. Die ganze Durchsuchung verlief nicht so, wie man es sich erhofft hatte. Daraufhin prüfte man, ob wir vielleicht Card-Sharing für den Pay-TV-Sender Sky o.ä. durchführen, was auch nicht der Fall ist. Die X-Box One wurde überprüft, ob eine Kopierstation oder selbst gebrannte Spiele vorhanden waren, Fehlanzeige. Ich habe den Herren dann angeboten, sich in meinem PKW umzuschauen, wo aber auch nichts zu holen war und ist. Bis auf die drei Geräte, die allesamt verschlüsselt sind und ein paar lausige CDs mit Windows-Programmen von vor ca. 10 Jahren gab es hier einfach nichts, was für sie von Interesse war. Eine CD wurde eingesammelt, weil mir ein Freund aus Spaß “Warez” darauf geschrieben hat. Nun ja, hätte ja ein Beweismittel sein können. Ich habe ihnen dann versucht zu erklären, dass ich Online-Journalist bin und deswegen die Hardware brauchen würde. Ohne einen Computer konnte ich die Deadlines meiner Artikel nicht einhalten, die ich im Auftrag Dritter geschrieben habe. Glücklicherweise befand sich auf dem Notebook nur ein angefangener Artikel, der Verlust hielt sich also einigermaßen in Grenzen. Die Geräte wurden nicht ausprobiert, sie wurden sofort eingepackt. Ich hatte ein wenig gehofft, weil keine beschlagnahmten Waren gefunden wurden, hätte man darauf vielleicht verzichtet. Aber dann hätte man das Haus mit leeren Händen verlassen müssen, was man wohl nicht durfte oder wollte.

Der leitende KOK (Kriminaloberkommissar) erklärte mir, ich dürfe in Artikeln nicht seinen Namen erwähnen und auch nicht den Beschluss ungeschwärzt veröffentlichen. Das hätte „der Staatsanwalt nicht so gern“. Dass er mir meine Existenzgrundlage nehmen würde, täte ihm zwar leid, erwiderte er. Er könne daran aber nichts ändern. Er habe den Auftrag die Durchsuchung durchzuführen und hätte diese nicht selbst veranlasst. Die Aktion wurde vorher in Absprache mit den Verlagen und der Kanzlei Waldorf Frommer höchst detailliert geplant. Die Razzia fand zu einer Uhrzeit statt, wo sich alle Foren-User von Spiegelbest.me gemeinsam in einem IRC-Chat aufgehalten haben. Das war die Garantie dafür, dass alle daheim waren. Man ging zeitgleich vor, damit niemand den anderen warnen konnte. Das war auch der Grund, warum wir anfangs alle in einem Raum versammelt wurden, damit ich keine Warnung ausstoßen konnte. Ehrlich gesagt, war ich nie im IRC-Kanal der Ebookspender, aber das wussten die Polizeibeamten natürlich nicht. Sie hätten Zugriff auf alle Daten des Forums, was mich sehr freute. Ich sagte ihnen dann, anhand der Daten könnte man sofort sehen, dass ich dort überhaupt nicht aktiv war. Man muss wissen: Ein Forum ist eine perfekte Datensammlung, jeder einzelne Schritt innerhalb der Forensoftware ist später im Detail nachvollziehbar. Der KOK erzählte stolz, er wäre selbst früher Teil „der dunklen Seite der Macht“ gewesen und hätte in den 90ern Kontakt zu Kim Dotcom (Kim Schmitz) gehabt. Irgendwann wäre er aber auf die „richtige Seite gewechselt“. Ich musste über die Worte des etwa fünfzig Jahre alten Mannes grinsen, weil ich Kim auch noch von früher kenne. Und sei es auch nur virtuell. Der KOK war ausgebildeter IT-Forensiker und wollte allen Ernstes meinen Monitor mitnehmen. Ich konnte ihn daran noch gerade so hindern indem ich ihn aufforderte, alle Anschlüsse daraufhin zu überprüfen, ob irgendwo nachträglich Chips installiert wurden, die Raubkopien enthalten konnten. Der Mann prüfte alle Seiten des Monitors und musste feststellen, dass nirgendwo nachträglich etwas angelötet oder geöffnet wurde.

 

Bestseller Bücher E-Book-Razzia

E-Book-Razzia: Polizisten sind manchmal nichts weiter, als dreckige Lügner und Betrüger!

Am nächsten Tag durfte ich zusammen mit meiner Freundin ihr Notebook (Macbook Air) abholen. Dies würde er aber nur aufgrund seines großen „Entgegenkommens“ tun. Aber nur, wenn er die Festplatte auf versteckte Container von Truecrypt untersuchen durfte. Meine Freundin gab also das Passwort zum Entsperren ein und der Herr prüfte, ob es einen versteckten Container gab. Was für eine Überraschung! Den gab und gibt es bis heute nicht. Das Passwort von Filevault haben wir ihm trotzdem nicht gegeben. Dann versprach er, er würde meine Geräte spiegeln lassen, um den Inhalt der Festplatten zu sichern. Ich erklärte ihm direkt, dass er mit den verschlüsselten Daten nichts anfangen kann und ich keine Passwörter preisgeben würde. “Das ist kein Problem“, wie er behauptete. Lediglich die PIN des Smartphones bräuchte er als Gegenleistung.

lesen.toDoch es kam alles anders. In den folgenden Tagen rief ein Kollege an und erfragte neben der PIN auch die PUK und den Entsperrcode vom iPhone. Vereinbart war lediglich die PIN. Mein Anwalt befand sich zu dem Zeitpunkt auf einer Beerdigung im Osten Deutschlands und war telefonisch nicht erreichbar. Da ich glaubte, ich würde meine Hardware bald wiederbekommen, gab ich ihm also alle Angaben. Ich habe ihm sogar den Tipp gegeben, er soll sich die E-Mails auf dem Smartphone anschauen, weil ich über Posteo mit Spiegelbest kommuniziert habe. Denen ging es von Anfang an nur um ihn. Wie mir der KOK am 9. sagte, wäre die Hardware nur ein “Faustpfand“, um an die Identität dieses Piraten zu gelangen. Doch ich habe Spiegelbest nie etwas in der Art gefragt, das hat mich nie interessiert. Bei seiner durchaus begründeten Paranoia hat er mir auch nie Hinweise gegeben, wo oder von was er gelebt hat. Der KOK sagte mir, die Razzia sei das Ergebnis der Durchsuchungen der Uploader von Boerse.bz einige Wochen zuvor. Es ist unklar, ob das stimmt. Allerdings haben diverse Uploader sowohl bei Boerse.bz als auch bei anderen illegalen Projekten ihre Warez hochgeladen, von daher war ein Zusammenhang naheliegend.

Anfang Februar 2015 rief dann der Kollege mit unterdrückter Rufnummer aus Köln an und teilte mir mit, sie hätten jetzt (endlich!) mein Smartphone ausgelesen. Ich freute mich zu früh. Der Mann vom LKA sagte mir, das Passwort hätte prima beim iPhone 5 gepasst. Allerdings wäre er damit beim Mac Mini und Macbook Pro nicht weitergekommen. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich nie ein Kennwort zweimal verwende und wir eine ganz andere Absprache hatten. Außerdem ist es verdammt noch mal, mein gutes Recht als Bürger dieses Staates, meine Daten vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Mann wollte mich direkt beruhigen, das wäre kein Hindernis, wie er sagte. Dann würde er einfach die Platten im verschlüsselten Zustand kopieren. Nichts anderes war mit dem Leiter der Ermittlungen in Bergisch Gladbach ausgemacht, konterte ich. Er würde dann dem KOK in Bergisch Gladbach mitteilen, dass er wie mit mir besprochen vorgehen würde. Einen Tag später bekam ich von meinem KOK eine E-Mail, die mir den Atem stocken ließ. Zunächst drohte er mir, ich solle nicht selbst sondern nur mit Unterstützung meines Anwalts auf seine E-Mail reagieren. Er habe mitgeteilt bekommen, dass ich mich beim Telefonat mit dem LKA “nicht kooperativ” verhalten habe, was natürlich die Ermittlungen erschwert hat. Deswegen würde er beim Cyber Crime Unit in München anrufen und denen mitteilen, sie sollen sich die Hardware aus Köln bis auf weiteres übermitteln lassen. Das hieß im Klartext: Ich habe mich wie vereinbart an die Absprache gehalten, die lieben Polizisten aber nicht. Die haben mich offenbar von Anfang an nur versucht, hinter’s Licht zu führen. Ich habe dem netten Herren dann sofort mitgeteilt, dass ich nie wieder mit ihm direkt kommunizieren würde. Er müsse sich ab sofort in jeglicher Angelegenheit an meinen Anwalt wenden. Da der Deal für sie nicht galt, galt er auch für mich nicht mehr. Ich war wirklich schockiert. Ich habe in meinem Leben nur zwei Mal mit der Polizei zu tun gehabt. Und jedes Mal haben sich die Herren sehr unfair verhalten. Vor ca. 10 Jahren versuchte mir die Polizei, einen Autounfall während der Arbeitszeit inklusive Fahrerflucht anzudichten. Die Sache landete vor Gericht, wo ich in allen Punkten freigesprochen wurde. Ich habe bis letztes Jahr tatsächlich immer geglaubt, die Polizei sei wirklich mein Freund und Helfer. Pustekuchen! Und bitte nicht vergessen: Deals gelten sowieso nicht. Die Herren müssen sich hinterher an nichts mehr erinnern, was sie einem irgendwann versprochen haben. Wichtig ist für sie nur der Ermittlungserfolg und sonst gar nichts.

 

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Bilanz der E-Book-Razzia

Spiegelbest ist kurz nach der Razzia abgetaucht, nachdem er zunächst behauptet hat, sie hätte nie stattgefunden. Er gab dann noch ein Interview bei Netzpolitik.org und verschwand dann auf nimmer Wiedersehen. Gegen mich laufen mittlerweile drei und nicht mehr nur ein Ermittlungsverfahren, die sicher von den Beamten zu einem Fall zusammengelegt wurden. Alle Umstände sprechen dafür, dass sie Spiegelbest nie bekommen haben. Bekommen haben sie nur einige zahlungswillige Hausfrauen, die sich das Geld für den Kauf von E-Books geteilt haben. Meine Gratulation an die Kanzlei Waldorf Frommer! Das war ja mal ein dicker Fisch, den man an den Haken bekam: Ein Spenderkreis harmloser Nutzer, die sich den Preis der E-Books geteilt haben. Welch kriminelle Energie ist damit verbunden, dafür Geld zu sammeln. Das Problem der Rechteinhaber bestand aber darin, dass die „gespendeten“ Werke stets auch den Weg hinaus ins Internet geschafft haben. Wäre es beim gemeinsamen Kauf weniger Personen geblieben, wäre es ohne Veröffentlichung wahrscheinlich sogar eine Privatkopie geblieben. Die wäre bei sieben Beteiligten und weniger nicht einmal strafbar gewesen.

Lagebesprechung-PolizeiMeine Hardware habe ich seit einigen Monaten wieder, Akteneinsicht gab es (aus gutem Grund) bis heute nicht! Mein Anwalt hat mir erklärt, dass es noch bis zu drei weitere Jahre dauern kann, bis das Verfahren gegen mich eingestellt wird. Ich habe keine Angst davor, weil ich nichts Illegales getan habe. Auch ich habe in den 90ern die dunkle Seite der Macht verlassen, wenn auch aus anderen Gründen als der KOK aus Bergisch Gladbach. Möglicherweise haben sie Sumselbär und ein paar Uploader von E-Books erwischt. Lesen.to war wenige Tage nach der Aktion der Polizei wieder online, auch sonst hat die Durchsuchung keine bleibenden Spuren in der Szene hinterlassen. Verschlüsselt waren offenbar nur meine Geräte und die Hardware einer Firma in Norddeutschland, die man ebenfalls verdächtigt hat. Von SB (aka Watchdog) habe ich nie wieder etwas gehört. Ich gehe davon aus, er hat sein unbezähmbares Verlangen nach stetiger Aufmerksamkeit doch noch irgendwie unter Kontrolle bekommen. Die Durchsuchung führte ihm endgültig vor Augen, wie ernst die Lage tatsächlich war und bis heute ist. Oder aber seine Frau, sofern SB ein Mann ist, hat ihm klargemacht, dass er sich aus Sicherheitsgründen sofort zurückziehen muss.

Die großen Verlagshäuser haben ihm und den anderen Torboox-Betreibern den massenhaften Verkauf von illegalen E-Books via Flatrate übel genommen. Böse war für die Verlage auch das riesige Archiv mit über 40.000 Titeln, das bis heute in den P2P-Tauschbörsen verfügbar ist. Die Polizei hat es mir übel genommen, dass ich Spiegelbest bei uns ein Sprachrohr gegeben habe. Ich gebe zu, vielleicht war das echt ein Fehler, verboten war es nicht. SB ging dabei überhaupt kein Risiko ein, das verblieb ausnahmslos bei mir als die Person, die im Impressum eingetragen ist. Fazit: Gefasst wurden letztlich nur die Dummen, die die Foren und Plattformen ohne VPN besucht haben. Ähnlich wie bei der Boerse.bz-Razzia waren die “Profis” so vorsichtig, dass man sie nicht überführen konnte. Gefasst wurden am Ende nur die Dummen und Kleinen. Bravo Herr Frommer, gute Arbeit!

 

 

Was noch kommt …

Die Beamten werden deutschlandweit sicher noch einige Monate recherchieren und fahnden, bis alle noch offenen Verfahren letzten Endes eingestellt werden. Ich kann nach diesen Erfahrungen jedem nur raten, seine Festplatten zu verschlüsseln und lange Passwörter zu benutzen, die niemand erraten kann! Auch rate ich von jeglichen Absprachen mit der Polizei ab, das kann für die Beschuldigten nur böse ausgehen! Wenn jemand einen Deal einfädelt, dann darf das sowieso nur der Staatsanwalt und nicht die Polizisten selbst tun. Lasst Euch nichts anderes erzählen, selbst wenn sich die Aussagen der Beamten noch so plausibel anhören und man Euch noch so nett behandelt. Wenn die Herren mit dem Bescheid beim Durchsuchten auftauchen, dann ist er sowieso der Böse – dann ist für die Ermittler die Schuldfrage schon zu Euren Ungunsten geklärt. Das muss man sich leider immer wieder vor Augen führen!

 


Viele praktische Tipps: Wie verhalte ich mich richtig im Fall der Fälle?

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41 Comments

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    Peter

    You should never talk to the police.
    siehe http://www.larryformanlaw.com/blog/why-you-should-never-talk-to-the-police-period

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    dragan

    im aktuellen SPIEGEL story über spiegelbest

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    etwas abweichende Meinung

    Man könnte auch so argumentieren, das er dem “etwas” geltungssüchtigen SB eine Plattform geboten hat, die interessante Ermittlungsansätze ermöglicht hat. Also ein win win Situation.
    Ich glaube eher nicht das Lars sich strafbar gemacht hat. Das hätte man ihn inzwischen schon spüren lassen. Da hätte er konkrete Details zu Aktionen von SB kennen müssen und nicht allgemein das SB ein Krimineller sein könnte. Könnte deshalb, da SB bis dato nicht verurteilt ist. Das dies so sicher wie das Amen in der Kirche ist, ist eine andere Sache.
    Es hätte irgendeiner Polizeidienstelle nicht geholfen, wenn jemand kommt und sagt, schaut mal ich habe da diesen SB der illegal Bücher anbietet die bei Amazon gekauft werden aber der kontaktiert mich nur anonym.
    Nachweisen könnte man so eine Kenntnis, so Lars nicht minderbemittelt ist und das ist er nicht, sowieso nicht.
    Richtig clever war es aber auch nicht. Mir wäre so was zu heikel gewesen. Wie edoep weiter unten schreibt anderen auch. Der ganze Vorgang hat etwas von Bauernschläue.
    Immer mal ein Interview eingestreut in den allgemeinen Artikelfluss, hätte den Klickzahlen ebenfalls gut getan ohne die nun bekannten Risiken.
    Eventuell mit ein paar kritischen Fragen zu SB´s Treiben, einige Mahnungen an die Leser und fertig wäre die investigative Reportage. Findet man in Massen bei allen einschlägigen IT-Newsseiten.

    So wie es gekommen ist können wir hier alle, dank Lars seiner Offenheit gegenüber der freien Rede, uns bis in alle Ewigkeit über dieses Thema hier austauschen und unsere Zeit damit verplempern. Macht doch auch Spaß.

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    Nun ja, mehr als das Pseudonym Spiegelbest wusste ich die ganze Zeit über nicht, von daher habe ich seine Identität nicht preisgeben können. Natürlich wollten die Verlage bzw. Ermittler damit auch Druck aufbauen, allerdings lasse ich mich nicht so leicht einschüchtern, Stier halt.

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    Klaus

    Danke für den sehr interessanten Artikel.

    Warum kamen die nicht an die IP über den VPN-Anbieter?

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      Das kommt darauf an, ob der VPN-Anbieter für die deutsche Justiz greifbar ist. Einige verbergen sich im Ausland…

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    Tanith

    Hallo Lars,

    ich habe mich selten beim lesen eines Artikels so amüsiert wie heute :)
    Da sieht man mal wieder wie unterbelichtet die Deutsche Justiz nebst ihrer ausführenden Gewalt ist :D

    Die denken allen Ernstes dass alle dumm sind außer sie selbst. Grandios wie du dich verhalten hast ! Das verdient meinen vollsten Repekt. * den Hut zieh *

    Gruß

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    hoeä

    Lesen.to war doch nie down? Die waren von der Aktion weder tangiert noch in irgeneiner Form betroffen :D

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    michel

    hallo lars

    vielen dank für diesen beitrag!
    dann lag ich ja richtig mit meiner einschätzung, dass du dein herz am rechtenfleck hast, aber wie fast alle der gutmenschen programmierung/hirnwäsche oder als besatzerstatut umerziehung/reeducation genannt, zum opfer gefallen bist.

    nochmal ganz kurz für alle: vadda staat kann und wird uns niemals wohlgesonnen sein, denn ohne seine machtausübung aka erpressung über wegelegaerrei aka steuern, kann er gar nicht existieren.
    das gesammte system ist gegen uns und der natürlichen freiheit gerichtet, ohne wenn und aber.
    wenn ich hier wieder irgendwas lesen muss, von wg journalismus und 4.te gewalt. es gibt in unserer staatssimulation keine freie medien und auch keine freie meinungsäusserung.
    und da alle tief und fest im wachkoma zustand unter zuhilfenahme von brot und spiele verweilen, eilen wir mit riesenschritten einer, wenn nicht der düstersten abschnitte der sogenannten zivilisierten gesellschaft entgegen, dank der digitalen technologien.

    auch wenn dein anwalt auf “gute seite der macht” macht, stimmt dies natürlich nicht, denn zum einen gibt es in diesem spiel keinen guten, denn derjenige wäre seine eh schon nicht rechtmässige “lizenz” los, denn in unserem land gibt es kein recht!!!!!!
    dies hast du lieber lars ja nun auch feststellen können, vorher kann der normalemgutmensch dies aufgrund kognitiver dissonanz nicht “glauben”
    ausserdem kannst du den namen dieses kok faschisten natürlich veröffentlichen!
    was meinst du wieso die sturmtruppen unserer zwingherren nur noch kryptische zeichen haben und wieso das filmen/fotografieren der dummen bauern in zukunft in der gesammten eudssr verboten seinwird, genau wie vpns, verschlüsselung etc pp!?

    Zum abschluss hab ich noch einen, der auch für die meisten nicht zu glauben ist, aber wenn wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten!

    leute wacht auf, eure kinder werden die selbe frage stellen wir wir: wie konntet ihr das alles zulassen?

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    GoLars

    Super Artikel Lars und ich kann dich voll verstehen, was es für ein Gefühl ist wenn man zu Unrecht so behandelt wird und dann auch noch wegen so einem Quatsch! Allerdings eine Korrektur, die ich aus eigenem Wissen hervorbringen kann: die seite lesen.to war zu keinem Zeitpunkt down, hast du da irgendwas verwechselt? Ich würde mich da schon als jahrelangen Stammuser bezeichnen der die Seite täglich besucht und ich bin 100% sicher, dass die Seite zu diesem Zeitpunkt weder down noch sonstwas war, es kamen auch ganz normal weiterhin neue Uploads. Ich habe auch gerade nochmal in einem webalyzer nachgeschaut und auf lesen.to selbst bei den uploads geschaut, um Dezember rum war die Seite lückenlos erreichbar.

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    Stefan

    Manchmal habe ich den Eindruck, eine Steuerhinterziehung würde schwerer wiegen als ein Urheberrechtsverletzung. Denen geht es meist um Geld, die was da sind.

    Und wenn ich so die Verhalten des Kriminalbeamten ansehe… lohnt sich auch die Internetverkehr via VPN zu verschlüsseln. Damit man nicht auf die falsche Spur kommt.

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    ArogX

    Hallo Lars,

    zunächst möchte ich mich für Dein Portal/Blog bedanken. Ich finde Deine Seite sehr gut und würde mich freuen, wenn auch weiterhin Co-Autoren hier Artikel publizieren dürfen, denn von freier Meinungsäußerung lebt die Presseberichterstattung – und dazu gehören eben auch Artikel und Berichte aus der Szene. Und ja, so nennt man es, obs Euch gefällt oder nicht! Es ist ja schon lange bekannt, dass in Deutschland rechtswidrige Hausdurchsuchungen stattfinden und der Deutsche Staat mit äußerster Brutalität gegen Privatmenschen vorgeht, auch wenn keine Beweise vorliegen und nur irgendwelche Gerüchte in der Luft liegen. Ach ja und wenn hier im Portal jemand auf Rechtschreibfehler hinweist, ist es wahrscheinlich ein frustrierter Rechteinhaber oder Staatsanwalt, der eben merkt, dass man gegen VPN Anbieter nichts unternehmen kann. . LOL, ich lach mich immer wieder über solche Stumpfnasen und Paragprahendoping schlapplachen die meinen, mit dem Deutschen Gesetz im Ausland herumwedeln zu können. Darüber lachen wir! Ja WIR lachen darüber ohne zu sagen wen ICH mir WIR meine.

    Ich musste auch schon eine Hausdurchsuchung über mich ergehen lassen und kann mir vorstellen, wie Du dich gefühlt hast. Ich zumindest habe mich überrumpelt gefühlt war ABER SEHR GUT VORBEREITET AUF DIE RECHTSWIDRIGE HAUSDURCHSUCHUNG! Alle Datenträger waren entweder mit Truecrypt und die neueren mit VERACrypt vollverschlüsselt. Keine CD, kein USB-Stich, nichts unverschlüsselt! Ich hatte das Grinsen auf meiner Seite! Diese Drecks***** haben trotzdem alles mitgenommen und mir gedroht, ich dürfte keinem etwas erzählen, sonst würden sie mir richtig den Arsch aufreißen. Heute weiß ich, dass das eine LÜGE und rechtswidrig gewesen ist. An Serverdaten ist übrigens niemand rangekommen, diese Affen glauben auch wirklich mit ihrer Stümperei etwas erreichen zu können!

    Aber was kann man dagegen tun? NICHTS! Schlägt Dir ein Polizist mit dem Knüppel ins Gesicht hast Du die Beweislast und kannst nichts dagegen tun – außer eben bei der nächsten Bundestagswahl die etablierten Parteien abzustrafen, die dieses System stützen! Privatenpartei wähle oder eben ganz weit am rechten Rand – hauptsache im Parlament “klingelt” es mal!

    Ergo kann ich mich nur anschließen und alle Personen die Vollverschlüsselung sämtlicher Datenträger empfehlen. Der tägliche Besuch bei KinoX.to reicht aus und nachher wird einem unterstellt UPLOADER zu sein, der seine Files auf Funktionalität testen wollte!

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      Thomas Anonym

      Ich selber arbeite für eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft und kann bestätigen, dass die meisten Festplatten unverschlüsselt sind und ohne großen Aufwand ausgelesen werden können. Daher ist der Weg einer Hausdurchsuchung immer der passable Weg, um den Anfangsverdacht durch Beweissicherung zu bestätigen.

      Und natürlich wird Druck ausgeübt. Bestes Beispiel Posteo.de, die ebenso massiv bedrängt worden sind. Die Staatsanwaltschaft hat aber auch hier den Spieß umgedreht. Gegen Posteo wird wegen Falschaussage ermittelt. Ihr müsst Euch damit abfinden, dass wir am längeren Heben sitzen.

      Aber was erwartet Ihr? Wer keinen VPN benutzt und seine Festplatten unverschlüsselt lässt, muss eben mit einer Hausdurchsuchung rechnen

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        michel

        was wir erwarten?
        dass ihr faschisten trotz besatzung dem volk dient und nicht dem geldsystem mit ihrenstrippen ziehern!
        ganz einfache sache, aber ” beamten pensionen” locken natürlich und wer sägt schon am eigenen ast….

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    Neugier

    Wie kam es denn dazu, dass Du Deine Sachen wieder bekommen hast, Lars? Und haben andere ihre Sachen auch schon wieder bekommen?

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      Ohne Anwalt dauert das länger. Außerdem wurde hier nichts gefunden. Ich muss Solmecke mal fragen, ob sein Klient die Sachen wieder hat.

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        Neugier

        Das wäre echt nett :-)

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    deucoba

    Im Einzelnen;

    – (Korrektur) , weil er maßgeblich an diesem Projekt war.
    – (Frage) Gefasst wurden aber vor allem Hausfrauen, – Gibt es dafür Belege? Oder ist das nur Schönfärberei?
    – (Korrektur) , eingeloggt . Liegt doch in der Vergangenheit.
    – (Kommentar) Warum wird nun unlogisch gesprungen? Vom Allgemeinen zu sehr Persönlichen, ein Bindesatz wäre wünschenswert.
    – (Kommentar) Auch durchgestrichen ist das “(ohne jede Prüfung durchwinken)” nur eine Unterstellung.
    – (Kommentar) Warum das ganze Jammern? Lars, du brüstest dich doch gerne mit deinen Kontakten? Da brauchst du dich auch nicht wundern, wenn das jemand ernst nimmt. Ohne auf ein Penetration-Team zurückzugreifen, ist es doch naheliegend, dem netten Onkel mit den bösen Neffen und Nichten etwas auf den Zahn zu fühlen. Ob ein derartiges Vorgehen sinnvoll und zielführend ist, bleibt natürlich fraglich. Ansonsten ist doch alles mit rechten Dinge vonstatten gegangen. Warum die Aufregung?
    – (Korrektur) Ohne PC oder Notebook ich
    – (Kommentar) Notebook nur ein angefangener Artikel, – warum dann das Herumgeheule?
    – (Korrektur) würde man darauf vielleicht verzichten können.
    – (Korrektur) detailreich – genauestens oder detailliert
    – (Korrektur) zu einer Uhrzeit statt, zu der sich
    – (Korrektur) in einem IRC-Chat aufgehalten hätten
    – (Kommentar) Das hätte garantiert, dass alle daheim sind. – Die Korrektur spare ich mir, aber warum hätte dies so sein sollen? Außer bei den sagenumwobenen Hausfrauen natürlich!
    – (Kommentar) Zum einen werden die Beamten als unfähig dargestellt, etwas was mich in NRW nicht wundern würden, andererseits wird der Anschein erweckt, sie hätte kompetenter vorgehen können. Bei der einzigen Polizeiaktion, die ich dieses Jahr erlebt habe, lief es durchweg professionell ab: Anmarsch, Eintritt, Abtransport aller Akten, Datenträger und Geräte, Abmarsch. Aber wir wissen nun, daß es zumindest einen “Poser”-KOK gibt. Kudos!
    – (Korrektur) Dies würde aber – das doppelte “aber” ist geschenkt ;)!
    – (Kommentar) Warum die Kollegen, so große Probleme mit PIN und PUK haben verstehe ich nicht? Mein Wolf4 führt für alle Kartenarten einen PIN und PUK Reset durch. Der Nachfolger Wolf5 würde tausendfach an die Behörden in China, Kanada und Spanien ausgeliefert. Wo soll da also das Problem sein? Achja, NRW – erklärt so einiges.
    – (Kommentar) Ohje, da werden Absprachen nicht eingehalten? Ist das neu? Entweder du kooperierst oder eben nicht. Den etwas überforderten Beamten nur teilweise zu helfen ist nicht schön. Ich freu mich schon auf die Ausschreibung beim BGS für 2017.

    Fazit:

    Lars, besuch doch einen weiteren Hochschulkurs, wegen dem Journalismus und so. Dein Kampf gegen die deutsche Sprache ist schon sehr ausgeprägt. Zum Thema selbst, warum kooperierst nicht einfach? Nachdem die Profis alle selbst auf sich aufpassen können und du nie deiner journalistischen Pflicht der Quellenprüfung nachgekommen bist, wird es dir auch niemand übel nehmen können, wenn du gegenüber den Behörden mit offenen Karten spielst. Aus deren Sicht ist dein Verhalten nun einmal verdächtig.

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      Es mag verdächtig sein, einen Piraten bei sich schreiben zu lassen. Verboten ist es nicht. In welcher Form kooperieren? Ich kenne die Identität von Herrn SB nicht, ich wollte sie auch nie kennen. Soll ich deswegen auf die Verschlüsselung meiner Festplatten bzw. Geräte verzichten? Wohl kaum! Und warum überhaupt kooperieren, wenn man nur hinter’s Licht geführt werden soll!??

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      Auch ein schönes Wochenende

      Hm, es ist normal das die Polizei die Absprachen nicht einhält aber es sollte kein Problem darstellen mit derselben zu kooperieren?
      Dies erscheint mir sehr logisch und stichhaltig.
      Gerade bei erwiesener Unschuld besteht doch kein Grund kooperativ zu sein, weil wir doch in einem Rechtsstaat leben, wo sich die Exekutive an gesetzliche Vorgaben zu halten hat und unsere Rechte geschützt werden. So zumindest die Theorie.
      Es ist immer ein Zeichen für Missstände, wenn ich meine Unschuld beweisen muss und nicht umgekehrt.
      Als Beschuldigter steht es mir zu die Klappe zu halten, alles andere hatten wir in Deutschland schon mal.
      Weiter ist alles was nicht verboten ist erlaubt. Wie Lars und nicht nur ein Anwalt schon ausgeführt hat, die reine Bekanntschaft eines potenziellen Kriminellen ist keine Straftat. Der gute Lars hatte sich in Bezug auf seine Hardware ja kooperativ gezeigt. Nur die Ergebnisse oder eher die Nichtergebnisse haben den Ermittlern nicht gefallen.
      Fakt ist es wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen und rausgekommen ist vermutlich nicht mal Spatzenmus.
      Lars hat sich, so meine Sicht, eben ein bisschen den Frust von der Seele geschrieben und nochmal alle eindringlich ermahnt doch bitte zu verschlüsseln. Letztes kann eventuell ein klein wenig Rache sein.
      Die Sache mit der Rechtschreibung, es ist also ein Argument weniger richtig wenn ein Legastheniker does voibrngkt?

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        deucoba

        Beginnen wir von hinten:

        Einem Legastheniker ist erst einmal zu helfen. Denn ansonsten sieht es ganz düster aus in der Informationsgesellschaft.

        Lars ist definitiv kein Legastheniker, aber er beansprucht für sich die Selbstbezeichnung Journalist. Journalisten nehmen in unserer Gesellschaft theoretisch ein wichtige Rolle ein, nämlich die der vierten Gewalt. Damit sind aber auch entsprechend hohe Anforderungen verbunden. Werden diese nicht erfüllt, wird der mit der Rolle verbundene Anspruch unterhöhlt. Welche Konsequenzen das haben kann, kann man sehr schön in den Medienlandschaften anderer Länder untersuchen, wobei wir im deutschsprachigen Raum flott am aufholen sind.

        Ja, jemand der nicht in Lage ist, sich schriftlich ausdrücken, nehme ich in der Regel nicht Ernst. Der Umkehrschluß bestätigt mich jedesmal wieder, wenn ich mir Email-Ketten mit immens viel heißer Luft und einer ordentlichen Portion Schwachsinn anschaue.

        Der Umkehrschluß, alles was nicht explizit verboten sei erlaubt, ist einfach falsch. Es kann lediglich nicht auf Basis einer definierten Rechtslage bewertet werden. Letztere läßt sich ändern, auch rückwirkend, wenn der Souverän und die ihn vertretende Organe dies wünschen.

        Damit da keine Mißverständnisse aufkommen, Lars hat soweit er es geschildet sich nichts zu Schulden kommen lassen. Meiner Meinung nach hat er sich aber nicht wirklich intelligent verhalten und muß mit den Konsequenzen leben. Das tut er ja auch, wenn auch widerwillig oder grummelnd. Wenn irgendjemand ihm wirklich ans Bein pinkeln hätte wollen, dann wäre die Sache auch anders ausgegangen. Gemeint damit ist das breite Spektrum, das den Behörden zur Verfügung steht. Wenn sich zum Beispiel die Kollegen von B2- irgendetwas (sitzen meines Wissens in Koblenz) mit ihm beschäftigt hätten, dann würden wir hier nicht mehr schreiben, den digital läßt sich fast als türken. Viel besser wäre ein kleine Steuerprüfung gewesen, da findet man immer etwas und ich habe mir sagen lassen, daß die Jungs in Düsseldorf so richtig Spaß dabei haben.

        Zum Schluß, direkt @Lars:

        Ja, hättest du machen sollen. Warum denen den Vorwand liefern? Es wäre ja nach deiner Aussage nichts zu finden gewesen und außerdem hätte die von dir als hilflos geschilderten Beamten doch etwas entlastet. Ich kann deine Bockigkeit nachvollziehen und zum Glück sind in dem Geschäft 90% Pflaumen unterwegs. Dazu darf sich die GVU gerne zählen. Was andere Ansätze angeht, so gerade die Verantwortlichen bei den Verlage tendenziell von Vorgestern. Etwas, das in den jeweiligen Medienhäuser die IT-nahen Abteiligen auch gerne jedem bestätigen (mir wurde das für Burda deutlich und für Bertelsmann etwas eingeschränkter zu verstehen gegeben: wir könnten, wir dürfen aber nicht).

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          deucoba

          so sind gerade die Verantwortlichen bei den Verlage tendenziell von Vorgestern

          Editieren wäre prima.

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          Gegen eine Steuerprüfung hätte ich auch nichts einzuwenden gehabt, immer gerne. Ich zahle absichtlich meine Steuern so, wie es sein muss. 3x darfst Du raten, warum wohl

          Gegen gefakte “Beweise” hätte ich natürlich auch nichts ausrichten können, das ist leider richtig.

          Aber nein, wenn man sich nicht an Absprachen hält, warum soll ich denen das Leben leichter machen? Das sehe ich gar nicht ein, sorry. Ich bin sicher, die sind erstmal alle Vornamen aus meiner Familie durchgegangen. Als es dann zu aufwändig wurde, haben sie die verschlüsselten Daten wieder bis auf weiteres auf Halde liegen lassen, da liegen sie wohl noch immer.

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          Auch ein schönes Wochenende

          Das eine Rechtsordnung jederzeit und auch rückwirkend geändert werden kann ist richtig.
          Nur ist ein solches Vorgehen, vor allem eine rückwirkende Änderung, ein Merkmal von Staaten welche keine Rechtssicherheit aufweisen und/oder schlicht Diktaturen sind.
          In einer anderen Zeit, wurden durch eine rückwirkende Änderung der Rechtsordnung Millionen Deutsche ihrer staatsbürgerlichen Rechte und später ihres Lebens beraubt.
          Anders herum kann eine Änderung der Rechtsordnung auch das straffreie kopieren von was auch immer legitimieren. Ich kann einfach nicht so richtig erfassen was Du damit ausdrücken willst.
          Die Aussage zu B…. Koblenz irritiert mich ebenfalls etwas. Bisher bin ich davon ausgegangen, das gefälschte Beweismittel eher bedauerliche Einzelfälle als reguläre staatliche Massnahmen sind. Gut, das passt sehr zu NSU und Co wo ebenfalls Unschuldige jahrelang trangsaliert wurden. Ich hoffe dennoch, das Du dich bloß wichtig machen willst. Es wäre allerdings eher ein Argument dafür extrem paranoid zu agieren alles zu verschlüsseln, nur gesicherte Datenübertragung zu benutzen und auf keinen Fall mit Ermittlungsbehörden zu kooperieren sowie sich immer und sofort an Anwalt und Presse zu wenden.
          Steuerprüfung als Druckmittel ist herb und ebenfalls eher ein Mittel, was man in der ehemaligen SU oder Guatemala erwartet. Es soll aber durchaus vorkommen das Bürger steuerehrlich sind. Eventuell kennst Du aber solche Leute nicht.
          Ganz nebenbei, ich habe einen Polizisten, mit dem ich befreundet bin auf diesen Artikel aufmerksam gemacht. Der meinte das Vorgehen seiner Kollegen wäre so erstmal nicht zu beanstanden ein klein wenig tricksen würden alle, allerdings könne er sich so die Fakten korrekt wiedergegeben sind nicht erklären, wie bei der Ausgangslage eine Durchsuchung angeordnet werden konnte und warum die weiter ermitteln. Das bisher keine Akteneinsicht möglich war kann unterschiedliche Gründe haben. Die Spanne reicht von ermittlungstaktischen Erwägungen, das heißt es wird noch ermittelt z.B. ganz trivial hier mitgelesen, bis zu Verschleierung von totaler Inkompetenz.
          Das das Niveau bei der vierten Gewalt massiv gelitten hat ist unstrittig. Aber wie gesagt, die Qualität einer Aussage würde zumindest ich nicht an der Rechtschreibung festmachen, so sie verständlich ist.
          Ich würde Lars auch nicht absprechen das er ein Journalist ist. Es sind nicht die weltbewegenden Themen die er behandelt. Das Niveau seiner Berichterstattung liegt aus meiner Sicht auf dem einer Lokalredaktion.

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          yighxrna

          “….
          Ja, jemand der nicht in Lage ist, sich schriftlich ausdrücken, nehme ich in der Regel nicht Ernst. Der Umkehrschluß bestätigt mich jedesmal wieder, wenn ich mir Email-Ketten mit immens viel heißer Luft und einer ordentlichen Portion Schwachsinn anschaue.
          …”

          Ist das dein Ernst? Kann man daraus schließen, dass du dich selbst nicht ernst nimmst?
          Ich liste nur die Fehler aus diesem kurzen Abschnitt auf, damit dein Glashaus nicht sofort einstürzt:
          – ausdrücken
          – Ernst nehmen
          – Umkehrschluß
          – jedesmal

          Lars, mach weiter so!

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      ArogX

      Haha – ertappt!
      Das hört sich nach tiefer Frustration an. Ich denke nicht Lars sollte nachsitzen sondern seine Kritiker.

      Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Beiträge bei Boerse.to sofort zensiert und gelöscht werden. Die Administratoren spielen sich dort als große FXP Macker auf, habe aber Null Ahnung und stammen alle aus dem Dunstkreis von Boerse.bz. Dann besser auf verlinkte Foren wie Szenebox gehen, wo man sich über Verdienste als Uploader austauschen kann.

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      Ja, aufgrund der de facto mangelnden Ausbildung sehe ich mich auch als irgendwas zwischen Blogger und Journalist. Offenbar sind die Beiträge hier trotz meiner Grammatikfehler interessant genug, dass stets die gleichen Leute immer wieder ihre Kommentare hinterlassen, was mir gut gefällt. ;-)

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        schmunzelnd schreibend

        Du weisst doch wie das mit Internetbekanntschaften ist.
        Man nimmt ja auch kein Zuckerwerk von Fremden.
        Aber danke für das Angebot :-).
        Nein im Ernst, Du bringst hier immer Schwung in die Bude, da Deine Wortmeldungen doch recht polarisierend sind.

        @all
        Das die ganze Aktion bei Lars ein Denkzettel gewesen sein könnte sehe ich genauso. Das Problem dabei ist, das die aktuelle Rechtsordnung diese Verwendung einer Ermittlungsmaßnahme eher ausschließt.
        Die korrekte Vorgehensweise wäre bei Unzufriedenheit mit seiner Berichterstattung gewesen, ihm eine Unterlassungserklärung/Abmahnung zukommen zu lassen oder gleich eine zivilrechtliche Klage ans Bein zu binden. Es hätte natürlich auch noch die Möglichkeit einer Richtigstellung oder eines klärenden Gesprächs bestanden. Alle diese Massnahmen wären mit fast hundertprozentiger Sicherheit erfolglos gewesen, da sein Verhalten nicht strafbar ist. Ansonsten müssten alle Artikel wo Deutsche Bank oder VW Manager zu Wort kommen, rückwirkend aus dem Verkehr gezogen werden. Allerdings hätten sie ihn so mit großer Sicherheit finanziell sogar härter getroffen, da jeder seinen Anwalt erstmal selber bezahlen muss.
        Ich denke mal, Waldorf Frommer hat sich entweder mit seinen zweifellos guten Beziehungen zur münchner Justiz angedient oder die Verlage sind auf die zugekommen und haben sich in Unkenntnis der Situation Wunder was davon versprochen. Das SB die bis aufs Blut gereizt hat und die Verantwortlichen wie Trottel dastanden wird von erheblicher Bedeutung gewesen sein. Billig war das für die auch nicht, weil WF arbeitet nicht für lau.
        Im Nachhinein werden die sich rechtfertigen müssen was nun bei der Sache eigentlich rausgekommen ist und ich denke auch die Justiz wird wohl in Zukunft genauer hinschauen, was ihr angetragen wird, da die ganze Sache mit Sicherheit Ressourcen und Geld gebunden hat.
        Es kann ebenfalls möglich sein, das das Ganze gar kein solcher Reinfall war aber da man an das Hauptziel eventuell gerade nicht rankommt einfach die Klappe hält. Der gute SB muss ja nicht in Germany wohnen.

        Noch ein Wort zum Vorgehen der Ermittlungsbeamten, für jeden ist eine solche Massnahme erstmal unangenehm bis hin zu traumatisierend analog zu einem Wohnungseinbruch..
        Ob die Durchsuchung angemessen war will ich jetzt gar nicht thematisieren.
        Die Beamten haben allerdings einen etwas anderen Blickwinkel auf die Sache, da die sowas ständig machen, es ist einfach Arbeit für die und da sie bei dieser Arbeit die ganze Bandbreite des Lebens zu Gesicht bekommen.
        Was als miese Tricks empfunden wird ist relativ normal und so wie es hier beschrieben wird auch weit außerhalb eines strafbaren Verhaltens.
        Die Zufallsfundsache, naja nicht ganz korrekt im Wortsinn aber es fand sich ja nichts. Sie hätten z.B. schauen können ob ein USB-Stick im TV steckt und dann wäre es ein korrekter Zufallsfund gewesen, so ein Sky-Dongle gefunden worden wäre.
        Was die nicht erfolgte Mitnahme des Monitors betrifft auch Polizisten ist bekannt das es AIO-Geräte gibt. Es ist erstmal einfacher alles einzusacken und später auszusortieren. Die wollen auch Nachhause und ins Bett.
        Die Sache mit den Passwörtern ist Standard und die Aussage per Email das Lars ab jetzt auf jeden Fall einen Anwalt zu Hilfe nehmen soll eigentlich keine richtige Drohung. Das hätte er eh von Anfang an machen und mit diesem Anwalt sein Vorgehen und seine Aussagen absprechen sollen.
        Was sein gutes Recht ist und die Ermittler wiederum nicht erfreut.
        Lars wurde zu nichts gezwungen. Er hatte alle Aussagen freiwillig getätigt, ist allerdings von falschen Annahmen ausgegangen.
        Ich denke, spätestens in einem Jahr gilt für ihn Ende gut alles gut.
        Es wurden eben keine Beweise manipuliert oder erfunden, was übrigens die Regel ist und von den meisten Polizisten auch so gewünscht ist, egal was ein deucoba sagt. Eine Aussage, die nicht nur mich verärgert hat.
        Das Fehler und Schlamperei auftreten können ist keine Frage.
        Verfehlungen Einzelner kommen ebenfalls vor.
        Von BND und BfVS wollen wir allerdings mal lieber nicht reden.

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    Hallo

    Erstmal mein Beileid zu dem Ärger und meine Gratulation dazu das Dir außer Ärger nichts weiter passiert ist.
    Das die Ermittler bei der vermutlich schlechten Beweislage nach jedem Strohhalm gegriffen haben ist erstmal nicht verwunderlich. Das sie auf Uberrumpelung setzten auch nicht.
    Erstaunlich ist das sie das Ganze noch bis zu drei Jahren hinziehen wollen, da Du zumindest deine Unschuld durchaus darlegen kannst.
    Interessant ist wäre auch was nun eigentlich mit den Hausfrauen passiert ist.
    Eigentlich kann da ja auch kaum was zusammen kommen, da Spenden und Beiträge schreiben erstmal nicht strafbar sind. Udo Vetter hat vor kurzen auf seinem Blog von einem Fall berichtet wo jemand, der Kreditkartenbetrug begangen hatte mit einer Strafzahlung von 800 Euro und ohne Vorstrafe davongekommen ist. Im Verhältnis ist das was die getrieben haben ein dummer Jungen Streich.
    Das erklärt vermutlich warum keiner der Verfolger sich mit der ganzen Aktion brüstet und totale Funkstille herrscht.
    Ansonsten gilt halt immer Klappe halten. Das gilt vor allem für die welche nichts zu verbergen haben, da die im Gegensatz zu Tätern auf keinen Fall die Tragweite von Handlungen und Aussagen einschätzen können.

    Ich hatte es auch mal das Polizisten mit Hunden und Waffen auf meinem Grundstück standen.
    In dem Fall konnte ich, trotz geringer Begeisterung (mein eigener Hund ist ausgerastet, drei fremde Hunde in seinem Revier), nichts dagegen haben, da sie zwei Autodiebe suchten die sich nach einer beachtlichen Autoverfolgungsjagd mit Endpunkt in meinem Zaun zu Fuss davongemacht hatten.
    Witzig war das die Bewährungshelferin eines der Beiden schräg gegenüber wohnte und einer der Polizisten ein ehemaliger Nachbar war.
    Meinen Schaden konnte ich auch nur durch einen guten Rechtsanwalt reguliert bekommen.

    Lustig finde ich an der ganzen Piraterie, das der einzige welcher ein sinnvolles Konzept dagegen vorzuweisen hat, der Manuel, massiv von den Geschädigten sprich den Verlagen geschnitten wird.

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      Ja, Manuel sagt halt die Wahrheit, die will niemand wirklich hören. Deswegen wird er von einigen Verlagen, der GVU & Co. systematisch gemieden.

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    pAt

    acab

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    hansd

    So wie die mittlerweile mit den Bürgerrechten umgehen ist eine Schweinerei. Von wegen Pressefreiheit.. das ich nicht lache..
    Wenn die i wann mal meine Hilde wollen, dann können die mich am Arsch lecken :).

    Meine Platten sind mit einem über 30 stelligen PW verschlüsselt :). FICKT EUCH.!!!!!!

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    AntiFrommer

    Es ist unglaublich wie unsere Steuergelder verprasst werden nur weil ein paar Männchen in der Contentindustrie ein paar Euro verloren gehen.

    Außer Spesen nix gewesen.

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    Danke für den interessanten Artikel. Aber so wirklich Neues gibt es nicht?
    Würde mich ja schon sehr interessieren, in welchem Verhältnis bei dieser Riesenrazzia Aufwand und Ergebnis stehen.

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      Nein, so viel Neues ist leider nicht bekannt. Ich halte das Ergebnis für extrem mager, wenn ich das mal so sagen darf. Mit der Pressefreiheit ist es nicht wirklich so weit her. Aber ich habe mich nicht zum Schweigen bringen lassen, von wegen!

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        hansd

        das sind Schweine… Sry für den Ausdruck, ist aber so.. Hoffe du kannst die ordentlich auf Schadenerstz verklagen..
        Der Richter, der die Beschlüsse untertschrieben hat gehört gefeuert.. Aber achne: sowas passiert in dieser angeblichen Demokratie :D:D (bester Wirtz ever) eh nie..

        genau wie bei dem boerse fall. Falst alle Beschlüsse rechtswiedrig. Dem Staatsanwalt und dem Richer gehört die Lizenz entzogen.
        Wie hieß nochmal der Staatsanwalt in Köln? . Brück mein ich? so ein Arsch….. und der Richter Romeleit mein ich???

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          AntiFrommer

          Die Justiz sollte wenn bei Razzia nichts rauskommt im Bereich Raubkopien die Kosten auf die legen die es angestoßen haben. Im Falle dann Waldorf Frommer. Dann merken die auch mal wie es ihnen tief in die Taschen geht wie vielen die von denen mit überzogenen Abmahnkosten und Schadensersatzforderungen konfrotiert werden weil sie mal 1 Film via Torrent gezogen haben.

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          Buk

          echt? rechtswidrige Beschlüsse? lass mal ein paar Details anonym an die Öffentlichkeit sickern… ;)
          Erfahrungsgemäß sind deren Möglichkeiten “im Hinterzimmer” größer, als wenn ihr Verhalten öffentlich an den Pranger gestellt wird.

          Inzwischen haben die Verlage die Richter und Behörden aber tatsächlich völlig auf ihrer Seite. Soll konkret heißen: Die gehen wissentlich zu weit bei Ihrem Mobbing und Nötigung. Aber eben nur genau soweit, dass es noch nicht reicht sie aus ihrem viel zu bequemen Sessel zu entlassen.

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            max

            denen kann ja nichts passieren. Und was hat das für Konsuquenzen wenn der Beschluss rechtswiedrig war? genau, keine…

            Denen gehört die Lizenz entzogen.. Die stoßen die Privatsphäre mit Füßen und denen kann nix passieren..
            Feuern sollte man die..

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            ArogX

            Einfach immer die Festplatten verschlüsseln und gut ist!

            Es reicht ja schon aus wenn ein Bekannter oder Kommilitone irgendwo herumerzählt DU hättest aktuelle Kinofilme auf dem Rechner. Dann wird eben zwecks Beweissicherung eine HD gemacht und wenn die nur die kleinste Sache finden wird Dir der Hinter sowas von dermaßen aufgerissen.

            Nutzt einfach oVPN oder AirVPN oder einen anderen vernünftigen VPN Anbieter. Dazu Truecrypt oder Veracrypt.


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