Marco Verch: kostenlos bleibt kostenlos

Article by · 9. April 2018 ·

Der Fotograf Marco Verch hat diverse eigene Fotos bei der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia unter einer CC-Lizenz eingestellt. Laut Rechtsanwalt Markus Kompa verschickt Verch diverse Schreiben, in denen er für die Nutzung der Fotos mitunter über 600 Euro einfordert. Wer die Bilder rechtskonform nutzen will, muss den vollständigen Namen des Urhebers nebst der korrekten Creative Commons-Lizenz angeben. Das ist bei den Empfängern der kostenpflichtigen Schreiben nicht geschehen.

Gemäß eines Blogeintrags von Rechtsanwalt Markus Kompa hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln kürzlich in einer Grundsatzentscheidung (Az. 6 U 131/17) dahingehend geurteilt, dass eine Person, die ein Bild unter einer Creative Commons-Lizenz nutzt und dabei nicht die korrekten Nutzungsbedingungen einhält, nicht zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet werden kann. Als Grund dafür wird angegeben, dass solche Bilder, die kostenlos unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht werden, keinen wirtschaftlichen Wert besitzen. Wenn man das Urteil auf einen Satz verkürzen will, würde dieser lauten: Man kann aus einem kostenlosen Gut keine kostenpflichtige Rechnung generieren.

Denn der Rechteinhaber muss vor Gericht die Höhe seines Schadens beweisen oder eine brauchbare Grundlage für eine richterliche Schätzung bieten. Wer aber seine Fotos per CC-Lizenz verschenkt, dem entsteht folglich kein Lizenzschaden. Selbst dann nicht, wenn man bei sich auf der Webseite aus Versehen vergessen hat, den Namen des Fotografen zu nennen. Kompa bezeichnet das Vorgehen des Marco Verch als „Geschäftsmodell„, das er durch eine Serie von Musterprozessen torpediert hat. Für RA Kompa war die Verhandlung vor dem OLG Köln schon deswegen „kurios“, weil dieses eigentlich nur weitaus größere Fälle annimmt. Hierbei wurde aber nicht einmal der Streitwert von 100 Euro überschritten. Offenbar wollte das OLG Köln die Angelegenheit ein für allemal klären.

Und das obwohl das gleiche Gericht in ähnlicher Sache schon im Jahr 2016 nahezu das gleiche Urteil gesprochen hat. Auch damals hieß es: „Der „objektive Wert“ der Nutzung eines unter einer Creative Commons-Lizenz angebotenen geschützten Inhalts (hier Lichtbild) ist mit Null anzusetzen.“ Dies gelte auch für den Fall, dass die Nennung der CC-Lizenz oder des Urhebers falsch oder unvollständig sei. Da dem Fotografen bei einem Werk, was er sowieso verschenken wollte, kein finanzieller Schaden entstanden ist, könne er diesen auch nicht nachträglich einfordern. OLG Köln, Beschluss vom 29.06.2016 – AZ 6 W 72/16. In Köln würde man sagen oder singen: „Dreimol Null es Null es Null“.

 

Marco Verch in der englischsprachigen Wikipedia gesperrt

Der Account von Marco Verch in der englischsprachigen Wikipedia wurde gesperrt. Er hat dort über 10.000 Fotos hochgeladen. Laut Kompa, um die Chance auf noch mehr Schriftverkehr zu erhöhen. In einem Interview bei den Kollegen von Basic Thinking stellt sich Verch als Kölner „Produktentwicklervor, der das Startup Plaghunter gegründet hat. Plaghunter ist auf der Suche nach unrechtmäßig genutzten Fotos im Internet, was auch sonst? Die Sache scheint sich für Unternehmen und Urheber gleichermaßen zu lohnen. Im Gespräch erzählte Verch, dass ihm einige Nutzer von fünfstelligen Beträgen pro Monat berichten, die sie in Rechnung stellen würden. Bei zahlreichen Treffern der Rückwärts-Bildersuche und einigen Hundert Euro Lizenzgebühren pro Bild kommt laut Verch „schnell eine größere Summe zusammen“.

Wer die Webseite unter www.plaghunter.com besucht, dem wird recht schnell ein Fenster geöffnet. Dort wird den Besuchern angeboten, vom Anbieter 100 statt 5 Bilder online überwachen zu lassen. Wer das nicht will, muss auf das Feld „NEIN, DANKE. BILDERKLAU IST MIR EGAL!“ klicken. Plakativer geht es kaum.

 

Abmahnungen zerstören das Internet!

Fazit: Abmahnungen verändern das Internet stark zum Nachteil. Wir verzichten mittlerweile wegen solcher kostenpflichtiger Schreiben, die von diversen Wikpedia-„Fotografen“ verschickt werden, komplett auf die Nutzung von CC-lizenzierten Bildern. Ehrlich gesagt ist uns das einfach zu heikel. Das ist auch der Grund, warum wir sogar die Quelle gemeinfreier Beitragsbilder mit der Lizenz CC0 1.0 unter dem Artikel verlinken, obwohl wir das nicht müssten. Sollte wider Erwarten doch mal unerwünschte Post kommen, müssen wir nicht hektisch nach dem Ort suchen, von wo wir das Foto kopiert haben.

Das alles ist sehr schade, weil solche Abmahnungen die Funktion von hilfreichen Seiten wie Flickr.com im Besonderen und den CC-Lizenzen im Allgemeinen völlig zerstört haben. Es traut sich kaum noch jemand Fotos zu nutzen, die er nicht entweder gekauft oder von einer Seite mit ausschließlich gemeinfreien Bildern genommen hat. So hat sich Professor Lawrence Lessig, der Erfinder der Creative Commons, das sicher nicht vorgestellt. Er wollte nicht für mehr Abmahnungen, sondern für mehr Rechtssicherheit bei der Nutzung von digitalen Werken sorgen.

Lesetipp: Die Cider Connection bei Netzpolitik.org. Eine echt wilde Story, die nur das Internet schreiben kann. Es geht darum, wie mehrere deutsche Anwälte und Firmen gemeinsam mit voller Gewinnabsicht die CC-Lizenzen ad absurdum geführt haben. Leidtragende sind wie üblich die Betreiber von Webseiten.

Quelle Beitragsbild, thx! (CC0 1.0)

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53 Comments

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    Frau Z.


    Hallo. Auch wir haben Post von Herrn Verchs Anwalt bekommen – Kanzlei Deubelli. Könnt ihr mir Tipps geben wie ich jetzt vorgehen soll? Soll ich mich an den Internet Ombudsmann wenden? Habt ihr Tipps wie man diesem Halunken das Handwerk legen kann? Als gemeinnütziger Verein können wir uns leider keinen Anwalt finanzieren. Bin für jeden Tipp dankbar!!!

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      Andreas Wenske


      Hallo Frau Z.
      Gehen Sie bitte auf unteren Link und schreiben den Herrn Anwalt mit dem entsprechenden Musterformular an. Können Sie auch per Mail schreiben.
      Bitte nichts UNTERSCHREIBEN, wenn der Anwalt extra was unterschrieben haben will.
      Gerne können wir auch telf. Hier meine Nr. 01725774416

      https://www.verbraucherzentrale.de/musterbriefe-onlineabzocke

      Beste Grüße
      Herr W.

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    Andreas Wenske


    Hallo Gemeinde,
    Gibt es denn schon etwas neues über Herrn Verch und seine Tätigkeiten zu berichten? Peter Schubert, bis jetzt habe ich leider keine Antworten erhalten, oder kam meine Mail nicht an?

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      JacquelineZ


      Guten Tag. Auch ich/ wir haben Post von Herrn Verchs Anwalt bekommen – Kanzlei Deubelli. Es wird ein Gesamtbetrag von über € 700 eingefordert! Der Brief kam heute – die Frist ist bis Freitag! Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben wie ich vorgehen soll? Internetombudsmann? Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können wir uns keinen Anwalt leisten… Bin um jede Hilfe dankbar!!!

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        Andreas Wenske


        Hallo Jacqueline Z.,
        Nichts UNTERSCHREIBEN!!
        Unter untenstehenden Link, Musterbrief aussuchen und per Mail an die Kanzlei senden. Verschafft erst einmal ein paar Tage Ruhe.
        Ich habe schon 3mal Post vom Anwalt erhalten. Beim ersten mal habe ich ein Musterbrief der Verbraucherzentrale kopiert, angepasst und per Mail gesendet. Dann habe ich mich nicht mehr gemeldet.
        Mal sehen was jetzt passiert.
        https://www.verbraucherzentrale.de/musterbriefe-onlineabzocke
        Viele Grüße
        Andreas W.

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    Andreas Wenske


    Hallo liebe Gemeinde,
    Hier gibt es ja genug Leutchen die von M.Verch
    Post erhielten. Oder Post von seinem Anwalt.
    Mich würde ja interessieren,wie dann der Anwalt
    heißt. Vielleicht hat er ja unterschiedliche Anwälte
    beauftragt. Würde mich über Antworten freuen.

    Hier hat jemand wegen einer Sammelklage angefragt.
    Was haltet Ihr davon?

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      Peter


      Hallo Herr Wenske,

      ich habe bereits mit mehreren Betroffenen gesprochen und bin ebenfalls davon überzeugt, dass eine Sammelklage eine gute Idee wäre. Könnten Sie mir eine Email an folgende Adresse schicken? peterschubert556@gmail.com

      Alles weitere besprechen wir dort

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        Andreas Wenske


        Hallo Herr Schubert, ich hatte schon am 20.06.18 eine Mail gesendet. Darin sind meine Kontakt-Daten enthalten.
        Bei der Email hatte ich hinten .com vergessen dazuzuschreiben. Sah ich gerade ebend. Würde mich über ein Anruf freuen, oder aber auch eine Email.

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      why not


      Ihr habt noch eine Möglichkeit. Den Internet Ombudsmann

      Nutzen Sie die kostenlose Streitschlichtung des Internet Ombudsmann, indem Sie eine konkrete Beschwerde über ein Unternehmen eingeben:

      Hier kann man eine Beschwerde eingeben https://www.ombudsmann.at/

      Die wichtigsten Urheberrechtsfragen einfach erklärt
      Fotos im Internet –
      Infos und Tipps zu Abmahnungen
      https://www.ombudsmann.at/media/file/72.fotos_im_internet.pdf

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        Andreas Wenske


        Kann man bei dem Ombudsmann auch eine Sammelklage machen?
        Wie wäre es auch mit Schadenersatzforderung?

        Viele Grüße

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    Andreas Wenske


    Guten Morgen, habe mir heute ein Mustertext der Verbraucherzentrale runtergeladen und dem Anwalt
    Deubelli von Herrn M. Verch, per Mail zugesendet.

    Im Fall das noch mehr Schreibkram erforderlich sein
    sollte, darf ich die hier erwähnten Urteile benutzen?

    Kann und darf man auch Tarnkappe. info erwähnen,
    da hier ja mehrere Betroffene ihren Ärger mit
    Herrn M. Verch erwähnen?

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      Peter


      Hallo lieber Herr Wenske,

      könnten Sie mich bitte unter folgender Email kontaktieren: peterschubert556@gmail.com

      Ich habe heute bei der Verbraucherzentrale angefragt. Evtl. schaffen wir eine Sammelklage! Wir müssen so viele Menschen wie möglich mobilisieren! Evtl. könnte der Betreiber von Tarnkappe auch eine Art Kontaktaustasch für die Betroffenen ermöglichen?

      Beste Grüße!

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        Sandra


        Ich bin leider auch betroffen und würde mich auch bei einer Sammelklage beteiligen.
        Grüsse aus der Schweiz

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    Anonymous


    Guten Morgen, habe mir heute ein Mustertext der Verbraucherzentrale runtergeladen und dem Anwalt
    Deubelli von Herrn M. Verch, per Mail zugesendet.

    Im Fall das noch mehr Schreibkram erforderlich sein
    sollte, darf ich die hier erwähnten Urteile benutzen?

    Kann und darf man auch Tarnkappe. info erwähnen,
    da hier ja mehrere Betroffene ihren Ärger mit
    Herrn M. Verch erwähnen?

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      Hast Du Dir den Empfang der E-Mail bestätigen lassen? Die können sonst möglicherweise behaupten, es wäre nie etwas angekommen von dir. Ja, Du kannst die Tarnkappe erwähnen, allerdings nützt das wenig.

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        Andreas Wenske


        Das habe ich leider vergessen, muss aber auch dazu sagen ich weiß gar nicht wie das geht mit der Bestätigung.
        lg

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          Sie sollen dir das einfach per E-Mail bestätigen. Ansonsten am besten per Einschreiben Rückschein.

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    Thomas


    Endlich habe ich Gleichgesinnte gefunden! Lasst uns gemeinsam diesen Verbrecher Verch das Handwerk legen! Er lebt sein lockeres und tolles Leben (Hat 40 Startups gegründet, aus Spaß an der Freude). Außerdem tritt er öffentlich wie ein Held auf und wird gefeiert!!!!! Das kann und will ich nicht zulassen. Ich bin schon bei meinem Anwalt, da Verch auch mich erwischt hat (Ein Bild von einem Müsliriegel und ein Steak für schlappe 700 Euro!!!)

    Ich bitte um Status-Updates und Vorschläge damit Verch endlich damit aufhört!

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      Mauzi


      700 Euro ? Übel
      Schließt euch zusammen und macht den fertig.. hat er verdient..

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    Tipgeber


    Ein Anwalt geht gegen eine Rechnung von Marco Verch o.a., die denen entspricht die in dem Artikel von Markus Kompa über Creative Commons Abzocke genannt werden wie folgt vor:
    – Erkärung, dass das entspr. Bild nicht mehr genutzt / nicht öffentlich zugängig gemacht wird
    – Kostenforderung als unbegründet zurückweisen

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    Populis Paze


    Hr. Verch und andere denen vorgeworfen wird, Creative Commons Abzocke zu betreiben, haben entspr. dem Urteil des OLG Köln keinen Anspruch auf Schadensersatz. ABER sie können und dürfen die ggf. erheblichen Kosten für den Anwalt/Abmahnung geltend machen. Das ist zu beachten, und steht auch so in dem Beitrag v. Hr. Kompa, http://www.kanzleikompa.de/2018/04/05/die-creative-commons-rechnungen-des-fotografs-marco-verch-fuer-kostenlose-bildlizenzen/

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    Wolfgang Frei


    Wir haben am 5. Mai ein Schreiben von Marco Verch zugestellt bekommen. Geschieben allerdings am 19.04. . Hier wird uns ein Bild was wir kostenlos von der Seite von Verch gepostet haben, als kurzen Ostergruß für unseren gemeinnützigen Verein in Rechnung gestellt. Kostenpunkt über 220€ für die Nutzung von 3 Monaten. Beweise hat Verch gleich mitgeliefert in Form von einem Screenshot seiner Freundin welche diesen am 31.03.2018 erstellt hat und in einer Dropbox im Internet präsentiert. Name der Freundin scheinbar Ivan Radic.
    Wir sind uns keiner Schuld bewusst, weil es sich ja um ein kostenloses Angebot handelt. Weiterhin stellen wir uns die Frage , warum Verch erst 3 Monate wartet, bevor er uns anschreibt. Zumal ja in unseren Impressum sogar eine Telefonadresse angegeben ist.
    Wir haben Verch umgehend angeschrieben, da wir ja w.o. erwähnt als gemeinnütziger Verein keine Gewinne erzielen. Bislang ohne Reaktion.
    Ein Termin mit unserem R.A. wurde schon gemacht. Zum Glück haben wir das Postkuvert mit dem Zustellungsdatum aufgehoben, weil in Verch Schreiben das Datum vom 19.04. benutzt wurde und wir bereits Angst haben, das wie angedroht seitens seines Anwalts nach 14 Tagen schon ein neues Schreiben mit weiteren Forderungen unterwegs ist.
    Für uns eine ganz üble Sache die sicherlich dazu führen kann, das wir unsere Arbeit einstellen müssen. Vielleicht hat ja Jemand hier noch eine Idee, was wir unternehmen können.
    Sind auf jede Hilfe angewiesen und dafür sehr dankbar!

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      Mauzi


      „Name der Freundin scheinbar Ivan Radic“
      Typisch weiblicher Namen?
      Das stinkt mittlerweile nach beabsichtigter Abzocke.
      Mir fällt da auch nur der Verbraucherschutz ein. Ich glaube kaum das man eine Anzeige bei der Polizei machen kann. Laut Gesetz ist das Recht auf seiner Seite.
      Um so mehr Menschen sich melden um so eher wird etwas gegen diesen Typ bzw. dieser Masche getan. Da muss etwas unternommen werden.
      Meine Meinung dazu

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        Wolfgang Frei


        Danke für die schnelle Antwort. Werden uns mit dem Verbraucherschutz in Verbindung setzen. Hoffe auch das sich möglich Alle Betroffenen melden. Schön das es diese Seite gibt.

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          Mauzi


          Danke

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          Mauzi


          Mir würde noch einfallen.. Die Öffentlichkeit einbinden. So das immer wieder NEGATIV über ihn berichtet wird. z.B. Akte 2018 https://www.sat1.de/tv/akte

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      DANNY


      Der Marco V. ist meinen Augen eine linke „Bazille“ !

      Natürlich zielt er darauf, das seine Bilder genutzt werden. Je länger die Protokollierung andauert um so höhere Forderungen kann er stellen!

      Schiesst ständig Fotos und preist Sie an, wo immer es geht, und lässt die Leute dann in die Falle tappen.

      Mein Tipp: Versuche nochmals deinen Standpunkt darzustellen, ihr seit ein gemeinnütziger Verein. (Ist das denn nichts?). Frag direkt warum die Langzeitprotokollierung sein musste und warum der Postweg so lang dauert.

      Ein Vergleich, z.B. ein Viertel der Summe wäre ja evtl. eine Lösung. Glaub aber kaum der Mistkerl darauf eingeht. Der sieht nur „Dollar-Zeichen“ (Euronen) auf sich zurollen. Schneller kann man kaum Geld verdienen.

      Herr V., wenn Sie diesen Blog lesen.
      Der „Schuss“ mit der Abzocke kann auch nach hinten losgehen. Irgendwann treffen Sie auf die falschen Leute. Dann kommen SIE in Bedrängnis.

      Natürlich ist der Herr V*rch nicht der Einzige, der auf Kosten Dritter Millionär wird oder wurde.

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        Wolfgang Frei


        Vielen Dank für die Worte. Wie gesagt, wir haben versucht Verch zu kontaktieren über Mail und auch telefonisch. Leider ohne Erfolg. Haben auch versucht Ihm zu erklären, das wir im Verein alle ehrenamtlich tätig sind und keinerlei Gewinne erzielen. Das wir versuchen Kindern und Erwachsene Sicherheit zu vermitteln und Verch mit seiner Forderung quasi die bestraft die Hilfe am nötigsten haben. Denn wir können uns solche finanziellen Forderungen auch nicht nur im kleinen Rahmen leisten. Deshalb haben wir ja auch sein kostenloses Angebot genutzt. Glauben allerdings nicht, das es Menschen wie Verch auch nur die Bohne interessiert…wem er schadet. Wichtig ist nur, das er sein Geld bekommt, damit er sich weiter feiern kann.

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      Betroffene


      Hallo zusammen, ich bin auch betroffen und verweise auf den Beschluss vom Oberlandgericht Köln. So ganz ist M.V. nicht „im Recht“: https://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=2782

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      JacquelineZ


      Lieber Herr Frei. Ich kann es kaum glauben – der Fall den Sie schildern könnte unser sein! Es ging um einen Ostergruß auf unserer Vereinsseite … dann Schreiben von Hr. Verch, mit Screenshot (im Beisein angeblicher Zeugin erstellt) … er reagierte nicht auf Emails …. jetzt fette Rechnung von seinem Anwalt…. unfassbar!!!!!

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    Sabine Gent


    Schad, das ich diese Seite erst heut entdecke. Wir haben für ein Kinderhospiz 450€ gesammelt und leider den Fehler begangen und uns auf unserer Homepage dafür bedankt. Mit einem angeblich kostenlosen Bild von Herrn Verch. 3 Monate später hat sich Herr Marco Verch dann bei uns bedankt, mit einer Schadensersatzforderung von 373€ . Haben versucht ihn zu kontaktieren, ihm geschrieben den Fall geschildert . Keine Reaktion! Einen Anwalt konnten wir uns nicht leisten. Besteht die Möglichkeit das Geld zurück zu fordern?

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      Mauzi


      Warst du schon mal beim Verbraucherschutz? Vielleicht können sie euch helfen. Sie arbeiten auch mit Anwälten zusammen die dann kostenlos ein Mandant übernehmen. Es besteht aber auch Online die Möglichkeit dort nachzufragen. Wie weit es da eine Möglichkeit gibt. https://verbraucherschutz.de/

      Ich drücke euch die Daumen.

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    Olaf Däter


    Herr Marc0 V*rch,
    zieht hier im silberner Rüstung eine ganz Neue Betrugsstrategie über das Internet. Lockt über Suchmaschinen mit seinen kostenlosen Bildern. Hat dann extra ein Programm entwickelt diese Bilder zu finden. Gefunden setzt er sich natürlich nicht sofort mit den Betreibern in Verbindung sondern wartet noch 3-5 Monate um dann eine horrende Summe ein zu fordern. Hier ist es Ihm egal, ob von Hilfsorganisationen, Ehrenamtliche Websites oder gemeinnützige Vereine abzockt, die eigl. jeden Cent umdrehen müssen . Für Ihn ist nur eins wichtig, sein Profit verpackt in eine ganz neue Kunstform, für die man gerne 32 Silberlinge ausgibt. Wie sich solche Typen überhaupt im Spiegel an schauen können ist mir unverständlich! Hoffe das sich um diesen Kerl mal die Berufsverbände kümmern, bevor es andere tun!

    „Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.
    Und da steht weiter ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.“

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    Andreas Wenske


    Heute bekam ich Post von Herrn Marco Verch und er will doch sage und schreibe 318 Euro für die Nutzung eines Bildes von mir haben. Da ich mit Gewissheit sagen kann, dass ich bis jetzt noch keine kostenpflichtige Bilder heruntergeladen habe, war ich sehr erstaunt. Gut das ich über das Internet nach längerem suchen diese Seite gefunden habe.

    Diese Seite hier gab mir Recht, dass ich das Schreiben von Herrn Verch etwas merkwürdig fand. Wenn ich dann schon die Kundennummer 261235 habe, muss er ja oft dieses Spiel ausgetragen haben. Ich kann dazu nur sagen, wenn ich nochmal ein Schreiben des besagten Herrn erhalte werde ich Gegenmaßnahmen einleiten die dann nicht so günstig sind.
    Danke, dass es diese Seite gibt.

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      Bitte mal prüfen, ob irgendwo auf einer Ihrer Webseiten ein Foto von ihm eingebunden wurde. Wahrscheinlich kam es ursprünglich von der Wikipedia. Bei den deutschen WikiFanten ist Verch nämlich noch nicht gesperrt. Die diskutieren sich noch zu Tode zu dem Thema…

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        Andreas Wenske


        Ja ich hatte das Foto auf meinen Blog in einen Beitrag
        eingefügt. Habe ich gestern entfernt und werde dem Herrn heute eine Mail schreiben.

        Ich bin mir sicher das ich dies Foto als Kostenlos runtergeladen hatte.

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          Gaby Weh


          Nützt Garnichts. Herr Verch wird nicht antworten sondern sein Rechtsanwalt. Dem zuvor kommen. Ab zum Anwalt und den antworten lassen!.

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            Inspektor M


            Genau richtig! Das einzige was hilft ist ein Abwehrschreiben eines Anwalts! Leider spreche ich aus Erfahrung, denn dieser „Wegelagerer“ geht über Leichen auf eine ganz miese Tour. Erst alles überall ganz harmlos u.a. bei Wikimedia C posten und dann abzocken, wenn unbedarfte Leute vergessen, nen Link zu setzen, sowie in unserem Fall. Den Autorennamen hatten wir erwähnt.

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        Andreas F. Borchert


        Das Konto ist in der deutschsprachigen Wikipedia bereits seit dem 30. Januar 2018 gesperrt: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2018/01/30#Benutzer:Wuestenigel_(erl.)

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      Sven S.


      Hallo Herr Wenske,
      ich/wir haben leider auch eine Rechnung von Hr. Verch erhalten. Wir wurden zur Zahlung innerhalb 14 Tage aufgerufen und ansonsten droht er mit Rechtsanwalt. Wie haben Sie sich hier verhalten?

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        Gaby Weh


        Unter Strich bleibt nur der Gang zum Anwalt. Der kann dann versuchen Schadeneingrenzung zu erreichen. Solange aber keine wirkliche richterliche bzw gesetzliche Grundlage vorliegt, wird sich Marco Verch entspannt zurücklehnen und sich von Ihren Geld lächelnd eine schöne Flasche teuren Wein oder Champus gönnen und neue Geldlieferanten suchen. Mag es ihm gegönnt sein.

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          Mauzi


          Ich habe da noch etwas gefunden: Betreff: der Verbraucherschutz

          Verbraucherzentralen helfen Konsumenten
          Bei irreführender Werbung, Knebelverträgen und undurchsichtigen Marktstrukturen wird der Verbraucherschutz des Bundes und der Länder tätig: Die Verbraucherzentralen verfolgen solche Rechtsverstöße mit Abmahnungen und Klagen, tragen die Anliegen der Verbraucher in die Öffentlichkeit, beraten bei Fragen des privaten Konsums und liefern mit ihren Marktanalysen und Ausstellungen verbraucherrelevante Informationen. Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) gehören die 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer an sowie 25 weitere Verbände des Verbraucherschutzes. Gefördert wird die Arbeit der Verbraucherzentralen durch öffentliche Mittel aus Bund, Ländern, Kommunen und Landkreisen.

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        Andreas Wenske


        Ich hatte den Herrn Verch eine Email geschrieben. Es kam leider keine Antwort zurück. Dafür kam heute aber Post von seinem Anwalt der in Landshut sitzt. Die Kanzlei nennt sich deubelli. Jetzt soll das ganze schon 546€ kosten. Lg

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          Mauzi


          Ich kann dir auch nur raten.. wende dich Dienstag gleich mal an den Verbraucherschutz.. die können dir vielleicht weiterhelfen.. oder online,.. https://www.verbraucherzentrale.de/
          Die Fälle häufen sich.. da ist Kalkül hinter .. das ist reine Abzocke

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          Mauzi


          Ich habe noch etwas gefunden,,, https://www.verbraucherzentrale.de/musterbriefe-onlineabzocke
          Dort gibt es Musterbriefe zum herunter laden: Abwehr unberechtigter Forderung für Internet-Leistung (Volljährige)
          Der Verbraucherschutz schreibt:
          Unseriöse Anbieter lassen nichts unversucht, um Betroffene zur Zahlung zu bewegen. Häufig schalten sie Inkassobüros oder sogar Anwaltskanzleien ein. Unberechtigte Forderungen sollten Sie zurückweisen.
          Rechnungen nicht zahlen
          Sie sollten der Forderung eines Anbieters immer einmal schriftlich widersprechen, beispielsweise mithilfe unserer Musterbriefe. Danach können Sie alle E-Mails, Briefe und darin enthaltenen Drohungen ignorieren. Auch wer bei einer solchen Forderung mit Mahnungen und Schreiben von Inkassobüros oder Rechtsanwälten überhäuft wird, sollte sich auf keinen Fall einschüchtern lassen. Reagieren müssen Sie erst, wenn ein Mahnbescheid vom Gericht zugestellt wird. Sie müssen dann innerhalb von 14 Tagen der Geldforderung auf dem Widerspruchsformular, das dem Mahnbescheid beiliegt, offiziell widersprechen.

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    H.H.


    Creative Commons Abzocke ist in dem Zusammenhang ein Begriff der auftaucht. Hashtag wäre dann #CreativeCommonsAbzocke , #CCAbzocke oder #ccripoff

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    Roland


    Das ist die Frage, und wenn ich mich richtig Erinnere gib es durchaus 2 Lizenztypen gleichzeitig.

    1. Die Private Nutzung (>nicht< Kommerzielle Nutzung)
    2. Die Gewerbliche Nutzung (Kommerzielle Nutzung)

    Das war ja auch das Handikap, das Private Seiten abgemahnt wurden, die zwar nicht Kommerziell gedacht waren, aber durch eingebettete Werbung Kommerziell wurden bzw. wo es dann unterstellt wurde

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    Ich wurde per E-Mail zurecht darauf hingewiesen, dass auch die Nutzung von Pexels, Pixabay, Maxpixel, Unsplash & den anderen CC0-Portalen keine Garantie dafür ist, KEINE Abmahnung zu kriegen. Die prüfen nämlich nicht immer sonderlich ausführlich um es mal nett auszudrücken, ob ich als Fotograf wirklich die Rechte besitze oder es sich um ein kommerzielles Bild handelt. Tja und dann? Soll ich versuchen im Fall einer Abmahnung eine US-amerikanische Gesellschaft zu verklagen? Der Nutzen rechtfertigt den Aufwand nicht und das wissen leider auch die „Fotografen“.

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    Pudelmütze


    Man fragt sich, was Google wohl davon hält, das er mit deren Diensten Geld verdienen will?! Der Knabe ist auf ganzer Linie zum Scheitern verurteilt und das dokumentiert er noch schön. XD

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    Stimmt das so?


    „Wer aber seine Fotos per CC-Lizenz verschenkt, dem entsteht folglich kein Lizenzschaden.“

    Mit solchen Aussagen solltet ihr vorsichtig sein.

    Ein Fotograf kann das selbe Bild unter mehreren Lizenzen vertreiben. Z.B. eine Werbeagentur will dieses Bild benutzen, aber die Urheberangaben nicht auf den Werbeflyer drucken.

    Hätte Herr Verch einige der CC2 Fotos mit anderer Lizenz an Werbeagenturen verkauft, könnte er vor Gericht behaupten, ihm sei ein Schaden entstanden.


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