„Game of Thrones“ beliebteste TV-Serie bei Schwarzkopierern

Article by · 26. Dezember 2014 ·

game of thrones Filesharing
Jedes Jahr werden die beliebtesten Werke beim illegalen Filesharing festgehalten. Die US-amerikanische Fernsehserie „Game of Thrones“ führt in 2014 die Liste der jährlichen Downloads das dritte Mal in Folge an. Die Freude von HBO dürfte sich aber in Grenzen halten.

Die Kollegen von TorrentFreak konnten in diesem Jahr mehr als 8.1 Millionen Downloads feststellen. Damit hat sich „Game of Thrones“ erneut weit von den restlichen Mitbewerbern abgehoben. An zweiter Stelle folgt „The Walking Dead“ mit 4.8 Millionen Downloads gefolgt von „The Big Bang Theory“ mit 3.9 Millionen Transfers. Auf Platz 4 liegt „How I met your mother“ mit 3.5 Millionen Downloads. In Deutschland besser bekannt als die restlichen Serien sind „Grey’s Anathomy“ auf Rang 7 und die Zeichentrickserie „South Park“ als Schlusslicht der TOP 10.

TorrentFreak erhält für die Auswertung umfangreiches Datenmaterial von den Betreibern diverser öffentlicher Torrent-Tracker. Der Konsum per Stream und die Downloads via privater Tracker, Usenet, Sharehoster & Co. werden dabei nicht berücksichtigt. Dafür gibt es kein öffentlich zugängliches Datenmaterial.

Die Verleihung an den Spitzenreiter kommt wenig überraschend. Im Laufe des Jahres wurden von HBO bereits im Juni beim Finale der neuen Staffel alle Rekorde gebrochen. Mehr als 250.000 Personen waren zu Spitzenzeiten zeitgleich am Transfer der Serie beteiligt. In den USA gibt es trotz der vielen verschickten Abmahnungen keinen Hinweis darauf, dass Peer-to-Peer-Downloads bei TV-Serien nachlassen, ganz im Gegenteil. Die Anzahl der Downloads pro Serie steigt jedes Jahr weiter an. Teilweise gab es sogar mehr Schwarzseher als legale Nutzer von Kabelsendern oder Online-Streamingdiensten zusammen.

Bildquelle: Mark Turner – (CC BY 2.0)

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14 Comments

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    sirnobody

    Bei den Preisen die das Pay-TV in den USA hat ist mir das völlig klar. Die Serie ist Klasse, alle reden darüber aber nur ein paar Leute können sich im Krisengeschüttelten, von den Republikanern über 10 Jahre lang,völlig heruntergewitschafteten und ausgeplünderten Amerika, einen Pay-TV Anschluss leisten.
    Da ist es doch klar, das die Folgen sofort nach Ausstrahlung in Netzt sind und millionenfach runtergeladen werden. Bei uns hat bisher ja immer ein werbefinanzierter Sender die Folgen ausgestrahlt.
    Deshalb hielt sich die Räuberei bisher in Grenzen, soweit ich jedoch informiert bin, soll Season 5 jedoch in Deutschland auch nur noch über SKY zu sehen sein. Falls das wirklich so sein wird, werden die bestimmt nicht Millionen Abo´s mehr verkaufen–und die Fans werden ihre Serie dennoch sehen-da wette ich drauf.

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    m4yone

    „Die Freude von HBO dürfte sich aber in Grenzen halten“ – der Chef vom Mutterkonzern sieht das recht pragmatisch –

    „In einem Gespräch
    über die aktuellen Quartalszahlen (Q2 2013) zeigte sich der Boss des
    HBO-Mutterunternehmens Time Warner, Jeff Bewkes, nicht nur gelassen
    sondern geradezu erfreut darüber, dass ‚Game of Thrones‘ derzeit die
    weltweit meist heruntergeladene TV-Serie ist. Die Piraterie bringe
    großartige Mundpropaganda mit sich, die wertvoller als ein Emmy sei, so
    Bewkes.
    Piraterie wäre ein Problem, wenn die Downloads von jenen kämen, die
    sonst ein HBO-Abo nehmen würden. Aber das sei den eigenen Untersuchungen
    zufolge ein verschwindend geringes Problem, so Bewkes. Im Grunde sei
    das Herunterladen auch nichts anderes als das Dazuhängen zur
    Kabelanbindung des Nachbarns, wie es jahrzehntelang gebräuchlich war.
    Die eigene Erfahrung zeige, dass all dies langfristig mehr zahlenende
    KundInnen für HBO bringe“

    http://derstandard.at/1375626103185/Time-Warner-Boss-Game-of-Thrones-Piraterie-besser-als-ein-Emmy

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      Das ist ja eine coole Einstellung. Gut zu wissen, danke!

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        Julia Färber

        Das scheint die Einstellung aller heute erfolgreichen Content-Providern zu sein. Diese haben verstanden wie sie aus FREE immer noch Umsatz generieren können bzw. sind so schlau entsprechend zu kalkulieren. Ansonsten sollte man sich die alten Vorträge von Jonathan Todd anhören, da werden recht anschaulich die Leitplanken für bestimmte Geschäftsmodelle erläutert.

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          Thomas Elbel

          Hä? Jonathan Todd, der Labour-Kandidat, der Schauspieler, der Marketingmanager oder der Biochemiker. Na egal, Hauptsache ein bisschen Namedropping.

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            Julia Färber

            Jonathan Todd ist einer der Kollegen hinter You Porn gewesen. Nach ziemlich viel rechtlichem Hickhack ist er zum Darling von AVN bzw. der Branche geworden. Insbesondere weil er den Content Produzenten vermitteln konnte, wie sie mit Free Content zahlende Kunden werben können (traffic channeling / saturation of consumer demand and market). Mittlerweile ist JT nach dem Verkauf der Tube Seiten auf die Produzenten-Seite gewechselt. Parallel dazu war/ist er oft als Sprecher auf Internetvermarktungs-Konferenzen. Ich habe ihn zuletzt auf der CES 2013 gesehen bzw. gehört.

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        Elangs

        Time Warner Einnahmen (inkl. HBO) steigen in 2014 um 3%. Woow, beeindruckender Werbeeffekt.
        Außerdem stetig sinkende Absatzzahlen der DVD/BR Versionen von GoT in den USA. Auch das spricht nicht für einen massiven Werbeeffekt.
        Staffel 3 verkauft nur noch 50% von Staffel 1.
        Ja, Filesharer sind die besseren Kunden, but hey, wait….
        Müsste HBO nicht explodieren was Neukunden angeht in den USA und müssten die DVD/BR Verkäufe nicht in die absolute Höhe schießen?
        Ja, müssten sie, tun sie aber nicht.
        Und jetzt noch mal nachdenken über zahlende Kunden.

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          Julia Färber

          Ich zitiere mal den Q3 report (http://ir.timewarner.com/phoenix.zhtml?c=70972&p=quarterlyearnings):

          Third-Quarter Highlights
          • Revenues increased 3% to $6.2 billion
          • Company posted Adjusted Operating Income of $993 million
          • Turner and Home Box Office both grew Subscription Revenues 10%
          • Adjusted EPS rose 34% to $1.22
          • Free Cash Flow reached $2.5 billion for the first nine months of 2014
          • Company repurchased 69 million shares for $4.9 billion year-to-date through October 31, 2014

          Wenn man sich die Zahlen so anschaut und Q3 2013 als Indikator für Q4 2014 heranzieht, dann war das super Jahr für Time Warner.

          Anscheinend sind Jungs in New York auch sehr zufrieden mit den 10% Zuwachs bei den Subscriptions.

          Ich verstehe jetzt nicht ganz, was Elangs uns da mitteilen wollte.

          – Home Box Office wächst weiterhin stark in einem gesättigten bzw. schrumpfenden Markt.

          „Revenues grew 10% ($118 million) to $1.3 billion, reflecting increases of 10% ($106 million) in Subscription revenues and 7% ($10 million) in Content revenues. The increase in Subscription revenues resulted from higher domestic rates and subscribers as well as the consolidation of HBO Asia and HBO South Asia (collectively, “HBO Asia”). The growth in Content revenues was primarily due to increased home video revenues.“

          – DVD/BR sind schon lange sterbende Medien. DVD Einnahmen haben sich für die Top 100 seit 2006 in den USA locker geviertelt. Circa 25% der Bestwerte wird mit BR aufgefangen. Der Rest ist ins Streaming und in den Verleih abgewandert. Heute kaufen doch nur noch Doofe und absolute Fans DVD/BR zum Fullprice. Ansonsten sollte man beachten, daß in den Top 100 TV Serien nur Ausnahmen bilden.

          (http://www.the-numbers.com/home-market/bluray-sales/2014)

          Jahr: Serie BR / DVD
          2014: Game of Thrones: The Complete 3rd Season $23,118,319 / $17,662,490
          2013: Game of Thrones: The Complete 2nd Season $17,335,700 / $18,988,688
          2012: Game of Thrones: The Complete 1st Season $23,736,530 / $33,389,865

          Bei den BRs konnte GoT also das Niveau halten, was im Vergleich zu anderen Serien eine absolute Ausnahme ist. Die DVD Einnahmen haben sich allerdings fast halbiert (old media).

          Leider konnte ich keine Zahlen für die BR/DVD Leihe und die Streaming Angebote finden. Ich würde jedoch hier einen gewissen Ausgleich erwarten. Dies wurde auch im Jahresbericht 2013 von Time Warner so gedeutet. Ebenso unberücksichtigt werden die digitalen Aufnahmen und deren Verbreitung.

          Die Verkaufserlöse von Staffel 3 erreichen 70% der ersten Staffel. Bei den branchenüblichen Kostenoptimierungen bei Produktionen, Marketing und Vertrieb könnte sogar eine Gewinnsteigerung festzustellen sein, das ist aber bloße Spekulation. Nur Jeff Bewkes könnte uns da mehr erzählen. Der scheint ja zufrieden zu sein.

          Ob Menschen, die Filesharing nutzen die besseren Kunden sind, war nicht die Frage, die Jeff Bewkes beantwortet hat bzw. ist nicht das Thema, wenn man sich mit zukünftigen Geschäftsmodellen auseinandersetzt.

          In einem sich wandelnden und schrumpfenden Markt (Konsumverhalten, Technologie, Lebensumstände), gibt es für heute erfolgreich operierende Unternehmen wichtigere Dinge, als sich um Filesharer zu kümmern, von denen man anscheinend teilweise ausgeht, sie seien ohnehin keine Kunden, die man erreichen könnte. Da sind zum einen die neuen Konkurrenten Netflix & Co, da ist YouTube mit einer neuen Konsumenten aber auch Produzenten Generation und am Horizont stehen die „privaten Netze“ der Zukunft, in denen sich der Technik sei Dank die Konsumenten jenseits von Google & Co. ihre eigenen Content-Welten schnitzen werden. In der letzen South Park Folge wurde der zweite Aspekt bereits entsprechend bearbeitet und South Park zum Guest Star in einen You Tube Channel degradiert.

          HBO fährt seit Jahren schon die Strategie Klientel-Programm und Premium-Produktionen zu Premium-Preisen. Damit ist man erfolgreich und da spielt es auch keine Rolle, daß diejenigen, die es sich nicht leisten können mitschwimmen. Sobald sich die Möglichkeit ergibt, also ein wirtschaftlicher Aufstieg erfolgt, ist das HBO-Abo ganz schnell bestellt. Ist ja schließlich Statussymbol. Schwieriger wird es mit den nächsten Generationen, die einmal bereits jetzt erkennen lassen, daß sie andere soziale Hackordnungen bilden (können/werden) und die tatsächlich nur einen Click von einem riesigen Archiv getrennt sind. Allein mit dem Free Content kann man seine Lebenszeit beliebig verschwenden. Genau hier spielt die Musik – wer schafft es seinen Content derart schmackhaft in den jeweiligen Kommunikationskanälen darzustellen, daß zahlenden Kundschaft gewonnen wird. Convenience, Preview, Trending etc. sind das Thema. Filesharing ist da nur eine marginale Randnotiz.

          Wir sprachen bislang über Endkunden. Anders verhält es sich bei denjenigen, die mit Content den schnellen Euro machen, sei es old-school mit Produktpiraterie oder durch Werbe- oder Abo-Einnahmen. Bei den Fälschern kann man sich nur auf die Organe des Staates verlassen oder das Problem ignorieren (old media), da es über kurz oder lang ausläuft. Gegen die Geschäftemacher mit geklautem Content gibt es nur einen nachwaltigen Weg: ihnen das Wasser abgraben, soll heißen wenn die Beurteilungen weiter oben zutreffen, dann muß Jeff Bewkes sich damit beschäftigen, wie er seinen Content gratis verteilen könnte ohne seine zahlende Kundschaft zu verprellen. Ein Schritt in diese Richtung ist auf jeden Fall die still schweigende Duldung von TV Serien 0-Day Torrents, während man auf der anderen Seite die Verbreitung über OCHs entsprechend angeht. Wenn ich das dieses Jahr richtig beobachtet habe, hat The CW genau das bei bestimmten Serien getan. Alternativ könnte man den Weg der Adult Entertainment Branche beschreiten und auf den Tubes Free Content (in Ausschnitten, schlechterer Bildqualität, häßlichen Wasserzeichen etc) zur Verfügung stellen. Noch verwegener wäre die Zusammenarbeit mit den Scene-Release Gruppen. Kooperation ist immer auch ein Stück Kontrolle und wenn man den Quellen nahelegt nicht an das Dirty Business zu liefern könnte man die Sümpfe vielleicht trockenlegen.

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            Elangs

            Mein Statement beisst sich überhaupt nicht mit den Zahlen (der Numbers Link scheint tot zu sein?!). Bei den DVD/BR Zahlen hatte ich andere. Sei es drum.
            Leider hat man nicht viel Fleisch zu HBO innerhalb der TW Zahlen. Abonenntenzahlen und die Absatzzahlen der DVDs. Alle anderen, zweifelsfrei beeindruckenden Zahlen stammen aus dem Konzern. Oder sehe ich das falsch?

            Ich sehe nur keinen Beleg dafür, dass Filesharer die besseren Kunden sind. Das wurde in dem Artikel zwar nicht explizit behauptet, es ist aber eines der Lieblingsargumente der Filesharer. Deshalb habe ich es im Zusammenhang mit den gewaltigen Torrentfreak Zahlen erwähnt.
            Ich gebe Dir ausdrücklich Recht, bei den Millionen, die GoT wo auch immer her laden, werden sehr viele sein, die niemals ein HBO Abo, ein anderweitig PayTV Abo oder eine DVD oder BR erwerben werden.
            Dass die Zahlen der Abonnenten nicht explodieren (PayTV ist ein schrumpfender Markt?!) und die Absatzzahlen der DVD/BR ebenfalls nicht, ist doch der allerbeste Beleg dafür. Es geht um den kostengünstigsten Konsum von begehrten Inhalten.
            Und da steht ein 80 Dollar Monats HBO Abo gegen ein 60 Dollar All You Can Eat Filehoster Jahresaccount.

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            Julia Färber

            Wie gesagt, ob Filesharer bessere Kunden sind, ist und war nie die Frage. Auch ist es völlig unerheblich, ob irgendwelche Pappnasen ihre Kriminalität hinter irgendwelchen Deckmäntelchen verbergen.

            Der DVD/BR Markt ist tot. DLs, Streaming bzw. CIOS (content in online storage) sind wahrscheinlich die Zukunft.

            TV Broadcasting ist ebenfalls ein sterbender Markt. Schon heute liegen die Spitzen-Thresholds deutlich unter den Werten aus den Jahren 2000 bis 2005 (bei wachsender Reichweite). Wie lange sich das Modell noch halten wird ist meines Erachtens eine Frage einer Generation.

            Bei den Sparten/Pay-TV Angeboten sieht es etwas anders aus, da hier die Inhalte tendenziell höherwertig bzw. gezielter vermarktbar sind. Trotzdem müssen auch diese Anbieter mit der wachsenden Konkurrenz der Tubes (als Vehikel selbst generieter Inhalte) fertig werden. Denn bei aller Technik hat der Tag nur 24 Stunden und wer sich 4 Stunden let’s plays/user shows/netzfunde reinzieht, der kann in der Zeit sich nicht mit GoT und ähnlichem beschäftigen und hat teilweise auch kein Interesse mehr daran (Entwicklung von closed group entertainment circles).

            Also bei funktioniert: http://www.the-numbers.com/home-market/dvd-sales/2014 wunderbar. Um mehr zu HBO innerhalb des TW Konzerns zu erfahren müssen wir auf den Jahresbericht 2014 warten. Nachdem sich die Quartalsberichte aber alle so lesen, wie der zitierte Unterpunkt, würde ich da rundweg positive Wasserstandmeldungen erwarten.

            Ein Punkt, bei ich Dir aber vollkommen recht geben würde ist die verringerte Verwertbarkeit für Lizenznehmer, wobei sich das noch nicht für HBO auswirkt. Als NewsCorp Vertreter wäre ich ziemlich angefressen, wenn ich JB so locker flockig hören oder lesen würde.

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            m4yone

            Verschlusssache Konsumverhalten von Filesharern:

            „Nutzer der kürzlich staatsanwaltschaftlich vom Netz genommenen Video-on-demand-website kino.to
            und anderer, vergleichbarer sogenannter ‚illegaler Downloadseiten‘ gehen weit häufiger ins Kino als der Durchschnittsbürger. Dies belegt eine Studie, die bereits vor einiger Zeit von der Gesellschaft für Konsumforschung
            (GfK) unternommen wurde. Das Brisante an dieser Studie: Sie führte zu Ergebnissen, die der GfK, die als Lobbyist großer Medienkonzerne unter anderem für die Ermittlung von Einschaltquoten zuständig ist, derart unangenehm sind, dass sie nicht publiziert wurde. Seit Fertigstellung wird die Studie unter Verschluss gehalten und ist, so mit den Inhalten
            vertraute Quellen, „im Giftschrank verschwunden“.

            „Auch andere Ergebnisse widersprechen nämlich dem gängigen und für die bundesdeutschen Urheberrechtsdebatten zurechtgestutzten Klischee eines
            Users, dessen ungenehmigtes Anschauen von Filmen im Netz den Verleihern und DVD-Händlern Millionenschäden beschere. Das Gegenteil ist offenbar der Fall; kino.to-Nutzer gehen nicht nur sehr oft ins Kino, sie geben auch überdurchschnittlich viel Geld an der Kinokasse aus.. (Einfügung d.A.: Aus der Studie gehe auch hervor, dass die kino.to-Nutzer mehr DVDs kaufen würden..)“

            „Wir haben damit nicht gerechnet“, sagte ein GfK-Mitarbeiter, der verständlicherweise anonym bleiben möchte. „Wir vermuten das eigentlich schon lange“ war dagegen aus Kreisen des Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V.(HDF) zu hören, der Dachorganisation und Interessenvertretung der Kinos in Deutschland. „Wer Filme herunterlädt, hat ein erhöhtes Interesse am Kino.“ – that simple?!

            „Die GfK legt Wert auf die Feststellung, dass sie keinerlei
            Bestimmungsrecht über ihre Studien hat. Es liege nicht in Händen der Gesellschaft, darüber zu entscheiden, welche Studie veröffentlicht werde…“

            http://www.heise.de/tp/news/Nutzer-von-kino-to-gehen-ueberdurchschnittlich-oft-ins-Kino-2027467.html

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            Elangs

            Aus einer Studie zitieren, die nicht veröffentlicht wurde?
            Ein anonymer GfK Mitarbeiter und ein Zitat, dass dem HDF zugeschrieben wird, ohne Nennung des Zitierten.
            Schräg, wer sagt, dass es die Studie denn überhaupt gibt?
            Das ist Journalismus auf ganz fragwürdigem Niveau, denn so kann man im Grunde alles behaupten. Wäre aber nicht die erste Telepolis Meldung, die nicht stimmt.

            Das Marktforschungsinstitut NPD kommt zu ganz anderen Ergebnissen.
            Die widerlegen die Behauptung der Filesharer als die besseren Kunden.
            Übrigens auch nach 2011, ist also etwa neuer als die Telepolis Behauptungen.

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        Thomas Elbel

        Und über ein Jahr alt. Ob der das heute immer noch so sieht?!

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      sirnobody

      Der Bursche weiß genau wovon er spricht und hat 100% Recht !


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