Zwei Vögel aus Feuer und Eis vor schwarzem Hintergrund
Zwei Vögel aus Feuer und Eis vor schwarzem Hintergrund
Bildquelle: Dr.PAS, Lizenz

FrostWire: Populärer BitTorrent-Client wieder im Google Play Store

FrostWire ist zurück! Entdecke das brandneue Update 'Ice Phoenix' und profitiere von der Torrent-Unterstützung. Jetzt im Google Play Store!

Millionen von Nutzern weltweit kennen den BitTorrent-Client FrostWire. Vor kurzem musste die App jedoch einen schweren Rückschlag hinnehmen. Denn sie wurde aufgrund einer Beschwerde der indischen Musikindustrie vorübergehend aus dem Google Play Store entfernt. Doch nun ist FrostWire wie der Phönix aus der Asche auferstanden und präsentiert stolz ein brandneues Update namens „Ice Phoenix“.

Die Anfänge von FrostWire und seine Entwicklung

FrostWire trat 2004 als aufstrebender Dateitausch-Client auf den Plan, als LimeWire die Szene beherrschte. Ursprünglich als Abspaltung von LimeWire gestartet, hat sich die App im Laufe der Jahre stark verändert. Im Jahr 2016 integrierten die Entwickler die Torrent-Unterstützung. Nur fünf Jahre später wurde die Gnutella-Basis zugunsten von BitTorrent vollständig aufgegeben.

FrostWire ist wieder im Playstore
Der beliebte BitTorrent-Client ist wieder im Playstore

Heute ist FrostWire ein beliebter Torrent-Client, der auf verschiedenen Plattformen verfügbar ist, darunter Windows, macOS, Linux und Android. Mit 10 Millionen Installationen und fast einer Viertelmillion Bewertungen allein im Google Play Store hat der BitTorrent-Client eine beeindruckende Nutzerbasis aufgebaut.

Eine schlechte Nachricht von Google

Ende November letzten Jahres erhielt FrostWire eine unangenehme Nachricht von Google. Die App wurde aufgrund einer Beschwerde der indischen Musikindustrie wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen aus dem Play Store entfernt. Die Vorwürfe bezogen sich auf die vermeintliche Verletzung der Rechte an dem Song „Genda Phool“ des indischen Rappers Badshah. Dies berichtet TorrentFreak in einem aktuellen Artikel.

FrostWire reagierte umgehend und wies darauf hin, dass die Anwendung als BitTorrent-Client zum Teilen und Herunterladen legaler Inhalte diene. Der Entwickler Angel Leon reichte eine Gegendarstellung ein, die jedoch nicht zur sofortigen Wiederherstellung der App führte. Nach mehreren Updates, mit denen nicht nur die Urheberrechtsverletzungen, sondern auch technische Probleme im Code behoben wurden, gab Google schließlich grünes Licht für die Rückkehr von FrostWire in den Play Store.

Die Ankündigung des "Ice Phoenix"-Updates im hauseigenen Blog
Die Ankündigung des „Ice Phoenix“-Updates im Blog

Trotz des glücklichen Endes für FrostWire bleibt die Zukunft ungewiss. Die Anwendung hat bereits einen ähnlichen Vorfall in der Vergangenheit erlebt und es bleibt abzuwarten, wie sie mit zukünftigen Herausforderungen umgehen wird. FrostWire wünscht sich Konsequenzen für ungenaue Takedowns, da diese jedes Mal einen Verlust an Nutzern und Einnahmen bedeuten. In einem kürzlich veröffentlichten Blogeintrag vergleicht sich FrostWire mit einem „Eis-Phönix“, der unzerstörbar ist und sich ständig weiterentwickelt.

FrostWire – wie ein Phönix aus der Asche

Trotz schwerer Zeiten und einer ungewissen Zukunft will der BitTorrent-Client nicht aufgeben. Die Benutzer können sich auf das „Ice Phoenix“-Update freuen, das nicht nur technische Verbesserungen mit sich bringt, sondern auch den Geist von Ausdauer, Innovation und Gemeinschaftssinn verkörpert. Wie der Eis-Phönix erhebt sich FrostWire majestätisch aus den Herausforderungen, bereit für eine neue Ära im Torrent-Client-Universum.

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Sunny schreibt seit 2019 für die Tarnkappe. Er verfasst die wöchentlichen Lesetipps und berichtet am liebsten über Themen wie Datenschutz, Hacking und Netzpolitik. Aber auch in unserer monatlichen Glosse, in Interviews und in „Unter dem Radar“ - dem Podcast von Tarnkappe.info - ist er regelmäßig zu hören.