Drachenlord Screenshot YouTube
Drachenlord Screenshot YouTube

Drachenlord bei Snapchat, TikTok & OnlyFans gesperrt

Die Odyssee für Rainer Winkler geht weiter. Drachenlord ist jetzt wirklich fast überall gesperrt. Es fing mit YouNow, Twitch und YouTube an.

Letzte Nacht vermeldete der Schanzenwatch-Broadcast, dass Drachenlords Account auf TikTok jetzt auch gesperrt ist. Wer die Videos des Nutzers aufrufen will, wird lediglich darauf hingewiesen, dass das Konto aufgrund einer Sperre schlichtweg nicht mehr verfügbar ist.

Heute früh war dann OnlyFans.com dran. Das ist für den Drachenlord besonders bitter, weil er angekündigt hatte, einige seiner Streams darüber auszuliefern zu wollen. Laber- und Gaming-Streams bei einem auf nackte Haut spezialisierten Video-Anbieter, passt das? Wohl eher nicht. Außerdem verkaufen die Anbieter ihren Content pro Video und monetarisieren ihn nicht mittels eingebundener Werbung.

Drachenlord bei Snapchat & Co. rausgeflogen

Drachenlord

Heute Mittag ging es dann muter weiter. Snapchat hat ihm auch die Tür vor der Nase zugeknallt. Seine dortigen Videos sind auch nicht mehr aufrufbar. Letzter Halt für den Drachenlord ist jetzt die weniger bekannte Video-Plattform odysee.com, wo sich Winkler schon vor vielen Monaten einen Account eingerichtet hat, der über einen längeren Zeitraum hinweg mit keinen neuen Videos bespielt wurde.

Der dortige Content ist aber nicht öffentlich. Wer sich die Inhalte anschauen will, muss vorher Mitglied werden. Und mann muss nach der Anmeldung pro abgespieltem Stream bezahlen. Aber wer den Telegram-Kanal unter https://t.me/drache208 abonniert hat, kann sich die kostenpflichtigen Videos weiterhin umsonst anschauen, wenn er das unbedingt möchte.

Der Betroffene zeigt sich wenig einsichtig

Snapchat findet den Drachenlord nicht mehr.

In einem seiner ganz aktuellen Videos zeigt Rainer Winkler wenig Einsicht. Er habe “warum auch immer” eine Sperre bei YouTube kassiert, die er sich (komischerweise jetzt) nicht mehr erklären kann. Es habe zuvor nur einen Strike gegeben. Und “der war nicht einmal rechtskräftig”, behauptet er. Der Drachenlord sei einfach “blöd ausgelöscht worden. Ich habe keine Ahnung warum.”

Doch so ahnungslos kann er nicht gewesen sein, YouTube hatte den Kanal-Inhaber über den Strike bestimmt in Kenntnis gesetzt. In der Folge was es ihm bis zur endgültigen Klärung des Vorfalls verboten, auf dem Haupt- oder auf weiteren Kanälen neue Videos hochzuladen. Als intensiver Nutzer von YouTube wusste er über die Regeln bestens Bescheid, als er sie brach. Doch Rainer Winkler hat neue Videos veröffentlicht, die nicht einmal zum Inhalt der Kanäle gepasst haben.

Doch wer sich wiederholt nicht an die Vorgaben der Betreibergesellschaft hält, muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen. Und nun kann er sich das Ganze nicht erklären. Die Schuld trage er nicht, gab er öffentlich zu verstehen …

Drachenlord
Die Hater melden neue Verstöße schon fleißig bei odysee.com – alles eine Frage der Zeit?

Hater würden Aktionen einstellen, sollte Winkler offline bleiben

Doch zurück zum Video. Winkler führt den Zuschauern von Odysee nach seiner Einleitung den Action-Kracher Marvel’s Spider-Man vor. Ob er den Crack von Fairlight oder ein Original benutzt, geht aus dem Film nicht hervor. Mit den ersten beiden kostenpflichtigen Videos konnte Rainer Winkler offenbar nicht einmal einen Euro umsetzen. Die Werbeeinnahmen bei YouTube waren hingegen ausreichend, um ihn zu ernähren. Bei odysee hat der Drache bisher nur 200 Follower.

Übrigens haben mehr als drei Viertel der Hater bei einer heutigen Umfrage angegeben, dass man ihn in Ruhe lässt, sollte er sich komplett aus dem Internet zurückziehen. Die Umfrage hatte bislang mehr als 8.600 Teilnehmer, Tendenz weiter steigend. Doch ob es dazu kommen wird?

Tarnkappe.info

Kategorie: Drachenlord
Lars Sobiraj

Über

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.