Amal Clooney hat Wikileaks verlassen

Article by · 23. Oktober 2016 ·
Foto: Laurel L. Russwurm, thx! (CC BY 2.0) amal clooney wikileaks

Wikileaks – keep us strong. Foto: Laurel L. Russwurm, thx! (CC BY 2.0)

Die britisch-libanesische Juristin Amal Clooney hat das Team rund um Julian Assange verlassen, wie das Magazin Law.com berichtet. Offenbar ging ihr die Einmischung von Wikileaks in die US-Präsidentschaftswahl schlichtweg zu weit. Die Beraterin der Vereinten Nationen ist spezialisiert auf internationales Recht, Menschenrechte sowie Auslieferungs- und Strafrecht.

Rechtsanwältin Amal Clooney hat aus bislang unbekannten Gründen das Team von Wikileaks verlassen. Die Ehefrau des Schauspielers George Clooney taucht nicht mehr auf der offiziellen Verteidigerliste der Enthüllungsplattform auf.

George Clooney will Clinton als US-Präsidentin

Ihr Ehemann ist ein bekennender Fan von Hillary Clinton und hat sie in mehreren Interviews aktiv unterstützt. Die neuesten Leaks rund um Clintons Wahlkampfmanager John Podesta haben das Ehepaar offenbar gegen die Organisation aufgebracht, weil dadurch die Präsidentschaftskandidatin Clinton mehrfach entblößt wurde. Wikileaks wird vorgeworfen, die publizierten E-Mails sollen aus illegalen Quellen stammen. Die Nachrichten wurden gehackt und sollen aus politischen Gründen an die Enthüllungsplattform weitergegeben worden sein. Wegen der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Nationen hat die Botschaft von Ecuador Assange kürzlich den Internetzugang gesperrt.

Mit Amal Clooney verliert der Chef von Wikileaks eine erfahrene als auch populäre Menschenrechtlerin. Im offiziellen Videokanal der Enthüllungsplattform bei YouTube werden mehrere Videos von ihr angeboten. Amal Clooney hat früher Julija Timoschenko juristisch vertreten und erfolgreich gerichtlich gegen Bahrain, Kambodscha und andere Staaten und Großkonzerne gekämpft. Über die Gründe ihrer Entscheidung kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Clooney hat sich dazu selbst noch nicht geäußert.

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2 Comments

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    Bernd

    Im ersten satz: Offenbar ging ihr die Einmischung von Wikileaks in die US-Präsidentschaftswahl schlichtweg zu weit.
    Und ein paar Sätze weiter: …aus bislang unbekannten Gründen…
    Ja wie jetzt? Entweder sind die gründe unbekannt oder es gibt fundierte Vermutungen.

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    Leser

    Und wieder einmal totaler Quark ohne vernünftige Recherche, Hauptsache, ein paar Zeilen irgendwo abgeschrieben.

    1. Frau Alamuddin-Clooney ist vielleicht berühmt, aber keineswegs top in ihrem Job. Bislang hat sie keinen einzigen ‚ihrer‘ Fälle, in denen sie alleine gearbeitet hat, gewonnen. Sie war und ist selbst in ihrer arbeitgebenden Kanzlei als ‚Junior Counsel‘ gelistet, hat in erster Linie den ‚Seniors‘ zugearbeitet und die PR Trommel gerührt. Somit ist sie für Assange kein Verlust.

    http://www.doughtystreet.co.uk/barristers

    Notiz am Rande für die Damenwelt hier in der Runde: Frau Alamuddin-Clooney verdient heutzutage in erster Linie als Paradepferd für internationale Modedesigner ihr Geld, indem sie auf dem roten Treppich gegen Bezahlung deren Modelle trägt. In der einschlägigen Klatschpresse wird man dahingehend informiert, dass sie in den 2 Jahren seit ihrer Verehelichung in der Öffentlichkeit nicht ein einziges Mal auch nur eine einzige Plünne 2x getragen hat. Das gilt nicht nur für große Roben, sondern sogar für ihre Alltagsklamotten. Sie taucht entsprechend auf den Webseiten dieser Firmen namentlich als Referenz auf und in der Klatschpresse mit entsprechenden Links zu den Designern.

    2. Daß Frau Alamuddin-Clooney in ihrer Funktion als Zuarbeiterin für die erste Garde der Kanzlei Doughty Street Chambers nicht mehr tätig ist in Sachen Assange, liegt wohl in erster Linie daran, dass ihr diesen Fall bearbeitender Kollege (Queen’s Counsel) vor einigen Monaten ums Leben kam und sich bislang kein Kollege der ersten Reihe als Ersatz gefunden hat.

    http://www.doughtystreet.co.uk/news/article/doughty-street-mourns-john-jones-qc
    https://www.theguardian.com/law/2016/may/01/john-rwd-jones-obituary

    3. Der Umstand, daß Frau Alamuddin-Clooney und ihr Mann pro-Clinton sind, spielt vermutlich eine untergeordnete Rolle in dem Zusammenhang. Wollte die Kanzlei Doughty Street Chambers diesen Fall unbedingt vertreten, fände sich unter den mehreren Dutzend anderen ‚Juniors‘ vermutliche eine ganze Reihe williger Mitarbeiter. Man ist dort wirklich nicht auf diese eine Person angewiesen ^^.


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