Vergleich: Netflix vs. Filehoster

Illegales Streaming vs. Netflix. Bildquelle: Daniel Afanador (CC BY 2.0).

Illegales Streaming vs. Netflix. Bildquelle: Daniel Afanador (CC BY 2.0).

Streaming-Dienste wie Watchever, Netflix & Co. erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie bieten für einen, zum Filehoster vergleichbaren Preis, eine Vielzahl an Filmen an, und das völlig legal. Könnte dies den Filehostern zum Verhängnis werden?

In diesem Artikel wird exemplarisch der Vergleich zwischen Uploaded.net und Netflix.de gezogen. Uploaded.net ist ein Filehoster, der schon seit Jahren in der Warez-Szene vertreten ist, und dort bevorzugt für die Bereitstellung von Schwarzkopien eingesetzt wird. Netflix.de ist ein US-Amerikanischer Anbieter von Filmen und Serien, die teilweise sogar aus eigener Produktion stammen. Netflix als Streaming-Dienst gibt es seit 2007, in Amerika und seit 2014 in Deutschland.

Beim Preis nehmen sich die zwei Dienste nicht viel. Netflix kostet im Monats-Abo 8,99 € (Ohne HD Paket 7,99 €) Uploaded ist hingegen mit 9,99 € um einen Euro teurer. Uploaded hat aber den Vorteil, dass man die dort bezogenen Filme lokal speichern und ohne Einschränkungen kopieren kann.

Bei der Unterscheidung ist noch zu beachten, dass man bei Netflix nur über die eigene Webseite oder per App (z.B. für Xbox One etc.) die dort angebotenen Inhalte unkompliziert und einfach direkt auf sein Endgerät streamen kann. Bei Uploaded hingegen muss man sich rechtlich fragwürdiger Quellen bedienen, wo die Datei vollständig heruntergeladen und dann entpackt werden muss. Da vorher kein Konsum möglich ist, geht dabei viel Komfort und Zeit verloren. Bei Netflix bekommt man sogar Vorschläge für weitere Filme, falls man keine Idee haben sollte, was man sich als nächstes anschauen will. Die Vorschläge basieren auf den bisherigen Konsumgewohnheiten des Nutzers, die sysematisch ausgewertet werden.

Auch beim Content gibt es große Unterschiede zwischen beiden Diensten. So sind aktuelle Kinofilme und Blu-rays bei Streaming Diensten wie Netflix oft nicht verfügbar, im Gegensatz zu den Filehostern, wo oft schon Stunden nach Release einer Blu-ray oder eines Kinofilms die ersten Schwarzkopien auf einschlägigen Foren verbreitet werden.

Netflix bei Verfügbarkeit und Qualität vorne

Bei Verfügbarkeit und Qualität liegen meistens die Streaming-Dienste an der Spitze, da dort im Gegensatz zu den Sharehostern alle Dateien legal auf eigenen Servern gespeichert werden, so sind diese jederzeit abrufbar. Bei den Filehostern werden die Dateien auch auf eigenen Servern gespeichert, aber oft aufgrund von Urheberrechtsverletzungen gelöscht. So kann es sein das die TV-Serie oder der Film, den man sich gerade schauen wollte, nicht mehr verfügbar ist.

Limit beim Traffic oder aber bei Anzahl der Ausgabegeräte

Einschränkungen bei der konsumierbaren Menge gibt es bei Streaming-Diensten nicht, aber oft wird wie hier bei Netflix die Anzahl an Endgeräten, die gleichzeitig genutzt werden dürfen, limitiert. So kann jemand beim preiswertesten Tarif nur ein Gerät benutzen. Ohne Aufpreis ist es nicht möglich, mit dem gleichen Account gleichzeitig einen weiteren Film anzuschauen. Netflix-Zugänge für Familien fallen dementsprechend etwas teurer aus.

Bei den Filehostern gibt es hingegen eine Traffic-Begrenzung. Bei Uploaded kann man täglich bis zu 30 GB Material herunterladen. Sollte man an einem Tag keine Filme schauen und somit herunterladen, wird der Traffic auf bis zu 500 GB summiert. Gehen wir von einer durchschnittlichen Größe von 5 GB pro Film, in einer Qualität von 720p aus, so könnte man theoretisch bis zu 6 Filme pro Tag schauen. (Bei 1080p Filmen sind es ca. 2 bis 3.)

 

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich ein Abo bei Streaming-Diensten wie Netflix für solche Personen lohnt, die sich viele Filme anschauen. Dabei muss man aber in Kauf nehmen, das bei den legalen Anbietern keine aktuellen Blockbuster angeboten werden.

Für die Filehoster könnte es in Zukunft eng werden, wenn die Streaming-Dienste ihre Angebote auf aktuelle Filme und Blu-rays erweitern. Trotzdem hätte man als User eines Filehosters viele Vorteile wie beispielsweise das freie Kopieren der Filmwerke als auch die größere Auswahl an aktuellen Neuerscheinungen.

Anmerkung: Dies ist der erste Beitrag unseres neuen Autoren DjMergim.

Eine weiterer für Cineasten interessanter Vergleich zwischen den unterschiedlichsten legalen wie illegalen Anbietern ist hier bei Giga.de verfügbar

"Vergleich: Netflix vs. Filehoster", 3 out of 5 based on 4 ratings.

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Albanisch, Praktisch, Gut! Ex-Szene Admin, sagt was er Denkt.

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33 Kommentare

  1. Deafmobil sagt:

    Schon mal gedacht wegen Kinofassung vs Extended Cut/Directors Cut

    Netflix bietet fast nur den Kinofassung während auf dem Scheiben Extended und Directors Cut befinden.

  2. spongshga sagt:

    Nun Hoster werden sicher nicht aussterben!
    Damit das nicht passiert und diverse Streaming-Portale die Weltherschaft an sich zu reisen, entwickelt die JDownloader-Community an einer neuen Erweiterung welches ermöglicht Mediadatein während des Downloads/Entpackens automatisch abspielen zu lassen! Also weniger als 3 Klicks und auch das bequeme Streaming Erlebnis von Audio und Bild wird möglich sein.
    Wie das ganze funktioniert und wie ihr mitwirken könnt das Projekt zu unterstützen erfahrt ihr hier:
    bit.ly/jdstream

  3. Tarnkappe_Mysterion sagt:

    Guter Einstand, DjMergim. Habe Netflix seid Deutschlandstart, sie bieten ja auch HD-Streaming, hauptsache die Leitung ist schnell genug. Trotzdem bietet Netflix auch nicht, gut viele gute Serien sind dabei, aber vieles älteres nicht. Die Filmauswahl ist auch nicht das ware. Würde bei Netflix sogar 7,99 pro Kinofilm extra zahlen wenn er zeitgleich mit Kinorelease dort erscheint, Aber sowas werden ja die Studios nicht mitmachen, weil er ja nach 10min auch bei KinoX und Konsorten wäre.

  4. Lars Sobiraj sagt:

    Keep on topic, bleibt beim Thema!! Wer sie noch nicht kennt, schaut mal bei unserer Netiquette rein! https://tarnkappe.info/kommentare-netiquette/

  5. SlowJoe-100KiB/S sagt:

    Für mich liegt der Vorteil von OCH darin die daten herunterladen zu können. Ich lebe auf dem Land und es gibt hier keine schnelle Internetverbinung. Streaming funktioniert nicht. Selbst wenn ich in den Mediatek der ARD mal nen Tatort anschauen will muss ich den erst mit Jdownloader runterziehen. Wenn ich nen Film anschauen will muss ich den Rechner über Nacht downloaden lassen.

    Kann ich bei Netflix die Daten auch mit Jdownloader speichern?

    • Lars Sobiraj sagt:

      Das mit Jdownloader wäre mir neu. Kann sein, für echte Freaks gibt es sowas. Aber die Filme werden ja soweit ich weiß alle DRM-verschlüsselt übertragen. Deswegen nutzt Netflix ja auch dieses Silverlight Plug-in für den Filmgenuß auf Browsern.

      • Teufelchen sagt:

        Ob der Stream selbst speicherbar ist, um etwaige langsame Leitungen auszugleichen, weiß ich nicht – da würde ich einfach mal den Support von Netflix bemühen. Aber wenn die Übertragung schnell genug ist, dann kann auch keine einzige Verschlüsselung das Speichern des Streams verhindern.

  6. DDRRam sagt:

    Bei UL.to werden ja nicht nur Serien/Filme gezogen also Sorgen müssen die sich nicht unbedingt machen. Es wäre vielleicht besser gewesen Netflix und Co mit Streaming Diensten zu vergleichen die zB bei Kinox.to angeboten werden.

  7. woksoll sagt:

    Zum einen ist interessant, dass sich die Markteleastizität der meisten Verbraucher deutlich unter 20 € im Monat bewegt, was ja auch schon Kim Dotcom gemesen hatte. Zum anderen glaube ich, dass Netflix auf dem deutschen Marklt keine Chance auf signifikante Marktanteile haben wird. Zum einen traut man sich nicht englische Filme abzusetzen, zum anderen sind Netflix-Kunden gerade verarscht worden: Netflix produziert “House of Cards”. Deutsche Kunden hätten jetzt denken können, dass vor zwei Wochen, als Staffel 3 in einem Wutsch in USA zum Komakucken freigegeben worden ist, man sich legal das auch in D bei Netflix ansehen könnte. Pustekuchen: Netflix hat sich erblödet, die Staffel exklusiv über Sky zu vermarkten und die haben nur drei Episoden und das in Deutsch freigegeben. Frei verfügbar waren dagegen alle 13 Episoden eine Stunde nach Release in Englisch weltweit.
    Wer so unsinnig in einem globalen Medium gegen die Globalisierung arbeitet, macht sich seinen Umsatz selbst kleiner. Das Angebot wird einfach unattraktiver (nicht mal der deutsche Tatort ist bei denen im Programm).

    • Teufelchen sagt:

      Ob Streamingdienste wie Netflix hierzulande eine Chance haben, kommt einzig auf das Angebot an. Stimmt das Angebot, dann wird es auch eine Chance haben. Erst recht, wenn es preislich tief genug liegt. Und das Angebot kann nur dann wachsen, wenn auch die Einnahmen entsprechend hoch sind.

      Spätestens dann, wenn die ersten Nachahmer kommen und ihrerseits eine ähnliche Plattform hochziehen wollen, wird es interessant werden. Denn dann sinken entweder die Preise (was kunden anlockt) – oder es steigt das Angebot. Ich denke mir einfach, dass Netflix in Europa noch in der Aufbauphase stecken und sie daher nicht die Geldmitteln bekommen, die sie benötigen würden, um ein wirklich attraktives Angebot zu machen.

      Was mich abhält: Warum gibt es nicht eine Art “Empfangsbox” dafür? Sky scheint das ja derzeit vorzumachen, dass man auch in diese Richtung denkt.

      • Lars Sobiraj sagt:

        Wieso macht denn unbedingt eine zusätzliche Hardware Sinn, die man sich auch sparen könnte? Du kannst dir Netflix auf deinem PC, Notebook oder am Fernseher (via Spielkonsole) anschauen. Die Kosten für die “Netflix-Box” oder wie man das Kind auch immer nennen will, muss der Hersteller ja wieder über die monatlichen Gebühren reinholen. Das erscheint mir nicht sinnvoll zu sein.

        • Teufelchen sagt:

          Also im Klartext: Ich habe weder eine Spielkonsole (aus dem Alter bin ich lange raus und Kinder hab ich keine) – ein Notebook besitze ich nicht mal – und ein PC kommt mir nicht ins Wohnzimmer.

          Also bliebe für mich allenfalls ein Smart-TV, auf dem man eine eigene App für beispielsweise Netflix installieren müsste. Und auf dem sowieso schon eine Menge vorinstallierter Apps laufen, vor allem eine, die mit 100%iger Sicherheit Daten an den Hersteller des TVs schickt. Erst vor Kurzem war doch im Gespräch, dass Samsung-TVs alle Gespräche aufzeichnen, die im Zimmer, wo der Apparat steht, 1:1 an Samsung weitergeleitet wird. Ein Fernseher mit Gestensteuerung würde dann vermutlich auch Bilder übertragen.

          Will ich das? Ich sage: Nö, genau das will ich eben nicht. Ich will mir meine Privatsphäre zumindest in diesem Bereich noch erhalten. Daher: Ein Fernseher darf keinen Internet-Anschluss haben. Erst recht nicht, wenn er derart massiv mit Funktionen beladen werden kann, die ich nicht mehr kontrollieren kann.

          Was aber kann eine entsprechende Netflix-Box? Gerade mal eine Verbindung zu Netflix herstellen und davon Videos streamen. Dass Netflix diese Daten irgendwie versucht, auszuwerten, muss ich eben geflissentlich zur Kenntnis nehmen. Aber Netflix kann damit keine Verknüpfung herstellen mit anderen Aktionen, die im Laufe meines Lebens von anderen Firmen mitgeloggt werden. Was mich dann ein klein wenig weniger gläsern macht.

          • ak sagt:

            Upvote für “Die Hardware lebt, und sie ist boese. Alte IT-Weisheit. Copyright vermutlich Stanley Kubrick.”.
            Könnte nach 2001 wirklich von ihm stammen.
            Und von Herzen alles Gute für deine Bekannte. Hatte in der Family auch einen Fall einer Nervenkrankheit. Nich so schlimm wie bei deiner Bekannten, hat aber auch viel durchmachen müssen.
            Gruss, ak

          • deubacoba sagt:

            Warum das Post-it gibt’s da was zu sehen und warum wird dem Nachwuchs beim frühlichen Webcam-Snatchen der Lerninhalt geraubt?

            • deubacoba sagt:

              Frau mit Kartoffel-Salat Künsten und Oberweite, da wird es schwierig nicht überwacht zu werden. Eine sehr liebe und vorallem extrem vorzeigbare Kollegin hätte Deiner Aufzählung noch die männlichen Röntgenblicke hinzugefügt. Überwachung wohin man nur schaut.

              Ja, die Brötchengeber kann man sich nicht aussuchen. Für mich war das heute aber eher ein zweifelhaftes privates Vergnügen. Wenn man es genau nimmt hat mich auch eher der Wolfgang S. aus B. eingeladen.

              Außerdem, Mundraub zu kulinarischen Bildungszwecken ist kein Straftatbestand, sondern lediglich samariterhaft praktizierte Lebensmittelkontrolle.

              • deubacoba sagt:

                Jetzt bin ich aber enttäuscht. Kaufen kann ich auch selbst…

                Na da hast Du mich mißverstanden, aussuchen kann man sich seine Geldquellen sehr wohl. Letztere passen auch meistens, das Problem ist dann zusagen der Kunde in Form einiger Personen, die entweder herrlich hilflos oder die einfach nur hirntot. Da Sigi und Konsorten erfüllen sogar beide Kriterien ohne Probleme. Heutiger Höhepunkt: “was ist denn eine Heatmap, Herr deucoba?”.

                Ansonsten kann ich Deine Markteinschätzung nur bestätigen, die High-Class Kammerjäger sind an den richtigen Stellen heiß begehrt. Für mich persönlich ist da aber zu technik-lastig. Außerdem halte ich staatliche Stellen und ihre Dienstboten gerade in den USA für ein bißchen knauserig. Da geht auf der anderen Seite mehr.

                Mit der Überwachung am Arbeitsplatz müssen wohl einige leben, wobei ich nicht wirklich nachvollziehen kann, was das im Zweifelsfall großartig bringen soll. Wenn der x-fach überprüfte Bösewicht schon mitten im System hockt und nicht ganz blöd ist, dann ist es sowieso zu spät. Das gleiche Problem haben auch die Spezialisten für AWM. Allein was man an einem Arbeitstag im Hirnkasten speichert reicht schon, um eine Gefahr darzustellen. Da hilft auch keine Komplettüberwachung.

                So mein Steak kommt und außerdem ist St. Patrick,

    • Lars Sobiraj sagt:

      Wie schaut es denn mit den Vertragsverhandlungen mit Sky aus? Liefen die evtl. schon vor der Markteinführung von Netflix in Deutschland? Das entzieht sich meiner Kenntnis.

  8. Teufelchen sagt:

    Am Meisten stört mich bei den Streaming-Diensten wie Netflix das hier:

    1. Ich sehe nicht, welches Angebot sich darin verbirgt, bevor ich mich anmelde. Zwar ist der erste Monat in der Regel gratis, aber das hilft mir auch nicht weiter, wenn ich wegen mangelndem Interesse am derzeitigen Filmbestand das Streaming-Angebot doch nicht nutzen möchte. Ein späteres “Nachschauen”, ob sich das Angeobt in meinem Sinne verbessert hat, ist dann ohne Zahlung nicht mehr möglich. Diesbezüglich hatte ich Netflix sogar schon mal kontaktiert – aber dabei ist auch nur erfahren, dass man das Inhaltsverzeichnis ja über das Fratzenbuch sehen könne. Als ob ich Interesse hätte, an der Freiwilligen-Stasi mitzumachen … :-O

    2. Man braucht einen Computer. Ich will aber meinen Film- oder Seriengenuss gerne im Wohnzimmer frönen und nicht im Arbeitszimmer. Und ein Computer kommt mir mit Sicherheit nichts ins Wohnzimmer. Hier spielt dann der Download noch seine zusätzliche Stärke aus: Downgeloadete Filme kann man bequem auf ein USB-Speichermedium kopieren und dieses in den meisten Fällen sogar an den Fernseher direkt anstecken. Ja klar, dank moderene Smart-TVs samt entsprechender Apps kann der Fernseher dann auch gleich direkt aus dem Netz streamen – aber sowas kommt bei mir auch nicht in die Tüte. Die Welt weiß auch so schon mehr als genug von mir, da braucht mein Fernseher nicht auch noch zu schnüffeln und die Informationen in die Welt hinaus posaunen.

    Und zum Thema Speichern der Filme: Wer sich auskennt, hat auch keine Probleme, Filme aus Netflix heraus permanent zu speichern. So wie alles, was man via HDMI an den Fernseher überträgt.

    • wieland sagt:

      punkt 2 ist quatsch. ich schaue netflix ueber die app meines amazon fire hd. die app gibt es aber auch fuer chrome sticks, iOS und sonstige systeme.

      • Teufelchen sagt:

        Und wo ist für dich der prinzipbedingte Unterschied zwischen der Datenkrake Smart-TV und den Datenkraken Chrome Stick samt Konsorten? Alle diese Geräte sammeln Daten (Nutzerverhalten) und telefonieren dann laufend nach Hause. Ein Fernseher, in welchen ich einen USB-Stick stecke und der ansonsten nicht im Netz hängt, hat gar keine Möglichkeit, mein Nutzerverhalten weiterzugeben. Und dass ein OCH die gesaugten Files an Google oder sonstwem weitermeldet, glaube ich kaum.

        • Lars Sobiraj sagt:

          Was man noch ergänzen könnte: auch Netflix ist eine Datenkrake!

          • Teufelchen sagt:

            Sowieso ist Netflix auch eine Datenkrake … deswegen schau ich ja so gut wie möglich darauf, dass ich nicht nur eine Krake verwende. Nachdem ich Google immer noch als die einzige wirklich brauchbare Suchmaschine empfinde (DuckDuckGo ist nicht mal ein billiger Abklatsch; darüber was finden ist ja so gut wie unmöglich … aber das nur am Rande), lass ich von so gut wie allen anderen Diensten, die Google bietet, tunlichst die Finger. Chrome kommt mir ganz bestimmt nicht auf meinen Rechner, da verwende ich derzeit aktuell den Firefox. Google Mail kann mir ebenso gestohlen bleiben, da vertraue ich auf andere Mail-Anbieter.

            So gesehen würde mich das Datensammeln von Netflix nicht stören, weil die dann eh nur einen geringen Teil von mir sammeln könnten. Aber ich möchte einfach nicht meine Geräte, die nichts im Internet verloren haben, auch nicht ans Internet hängen.

    • Lars Sobiraj sagt:

      Ich benutze die App meiner Xbox One. Ich hätte auch keine Lust, jedes Mal im Wohnzimmer das Notebook aufzuklappen. Die gleiche App gibt es AFAIK auch für die PS4, PS3 etc.

      Ich habe Netflix zu Testzwecken für den am Ende dieses Beitrags verlinkten GIGA-Artikels benutzt. 4 Wochen schauen, was es so gibt hat mir gereicht. Natürlich könnte das Angebot weitaus besser sein, aber der Dienst steht in Europa erst relativ am Anfang. Außerdem kommt jede Woche eine interessante TV-Serie dazu. Wir hatten in unserer Familie bisher nicht das Problem, dass wir nichts Gutes zum Anschauen gefunden hätten. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist für mich als kritischer Nutzer total okay.

  9. Mike sagt:

    Als nächstes werden hier sicher Kreditkarten und Pistolen zum abheben von Geld verglichen

  10. Frog sagt:

    Traffic bitte mit zwei “f”, sonst gut.

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