Nachgemachtes E-Book: wie Maggie Stiefvater gegen Piraterie kämpft

Article by · 9. November 2017 ·

Die US-amerikanische Bestsellerautorin Maggie Stiefvater betraute ihren Bruder mit einer ganz besonderen Aufgabe: Zum Verkaufsstart ihres neuen Buches sollten gefakte Kopien ihres E-Books bei diversen Filesharing-Portalen auftauchen. Mit der frühzeitigen Verbreitung einer nutzlosen Ausgabe wollte Stiefvater untersuchen, wie sich dieses Vorgehen auf die offiziellen Verkaufszahlen auswirkt.

Die vermeintlichen Piraterieangebote sollten nach außen hin den Anschein erwecken, vollständig zu sein. Ihr Bruder ließ aber die ersten vier Kapitel in einer Endlosschleife laufen, bis die Größe des echten Werkes erreicht war. Die Untersuchung des Kaufverhaltens beschränkt sich auf den US-amerikanischen Markt, weil ihre Bücher zunächst exklusiv in den USA vertrieben werden.

Maggie Stiefvater wollte mit ihrer Aktion zwei Aussagen, die immer wieder in Diskussionen aufgegriffen werden, widerlegen:

1) Das Verlagswesen ist von der Piraterie grundsätzlich nicht betroffen.

2) Wer ein Buch illegal bezieht, wollte es sowieso nicht kaufen. Deswegen kann man nicht von einem Umsatzverlust für den Autor bzw. Verlag sprechen.

Die bald 36-jährige Autorein brachte in einem Selbstversuch zum Verkaufsstart ihres vierten Buches der Reihe „The Raven Circle“ unbrauchbare Kopien in Umlauf. Sie wollte sehen, was dann passiert. Beim dritten Teil der Erfolgsserie war Stiefvater aufgefallen, dass sich zwar die gedruckten Bücher gut verkauft haben, der Umsatz der E-Books war hingegen deutlich geringer als bei den vorherigen Teilen. Auch im Fall von „Blue Lily, Lily Blue“ wurden von ihrem Verlag vorab Rezensionsexemplare in digitaler Form verschenkt. Dementsprechend bat Stiefvater ihren Verlag, beim neuen Werk nur noch gedruckte Fassungen an die Journalisten auszuliefern, um eine ungewollte frühzeitige Verbreitung zu vermeiden. Der Verlag Scholastic Press sagte ihr dies zu.

Bei ihrer Tour quer durchs Land hatte sie den Eindruck, dass das Interesse an ihren Büchern gestiegen und nicht gefallen sei. Von daher konnte sie sich die sinkenden Verkaufszahlen ihrer E-Books nicht erklären. Bei ihrer Recherche in Foren und Blogs fand sie einige Download-Links, die sich ihre Fans geschrieben haben, um sich kostenlos mit ihren neuen Büchern zu versorgen. Schon nach kurzer Zeit erteilte sie keine Aufträge mehr an Anti-Pirateriefirmen, die in ihrem Auftrag Löschaufforderungen verschickt haben. Die Bemühungen der Piratenjäger liefen ins Leere, weil es im Netz einfach viel zu viele Quellen für ihre Romane gab. Wenn nur ein einziger Download-Link funktioniert, wird der ungebremste illegale Vertrieb ihrer Bücher weitergehen.

Am Ende ihres nachgemachten Buches schrieb ihr Bruder eine kurze Notiz und klärte die Downloader darüber auf, wie schädlich die Piraterie sei. Wenige Minuten nach dem offiziellen Verkaufsstart machte ihr Bruder den Fake-Release bei allen einschlägigen Piraten-Seiten verfügbar. In den Foren war daraufhin die Hölle los. Viele Leser fragten nach vollständigen Versionen, weil in den ersten 7 Tagen lediglich das Imitat verfügbar war. Auch schrieben dort duzende Fans, sie hätten nun mangels Geduld das E-Book gekauft, weil sie es nicht mehr abwarten konnten. Die Verkaufszahlen waren überraschend hoch. Die digitale Version wurde anfangs so viel verkauft, wie die gedruckte.

Im Vorfeld hatte ihr der Verlag angedroht, man reduziere die Anzahl der an die Büchershops ausgelieferten Bücher beim vierten Teil auf die Hälfte. Wegen der schlechten Verkaufszahlen hatte der Verlag befürchtet, im Einzelhandel auf den unverkauften Werken sitzen zu bleiben. Maggie Stiefvater ist davon überzeugt, dies war unter anderem aufgrund ihrer selbst ausgedachten Antipiraterie-Strategie nicht der Fall. Als ihr E-Book eine Woche später ungekürzt im Internet verfügbar war, sackten die Verkaufszahlen für E-Books wieder in den Keller.

Stiefvater schrieb dazu im O.-Ton auf ihrem Blog:

„This ain’t 2004 anymore. A pirated copy isn’t ‘good advertising’ or ‘great word of mouth’ or ‘not really a lost sale.’“,

womit sie nicht Unrecht hat. Oder was meint ihr? Kauft ihr die Bücher/Filme oder Musik-Alben wirklich noch, nachdem ihr sie schon auf Eurer Festplatte habt? Und wenn ja, wie häufig ist dies der Fall?

 

Quelle Beitragsbild, thx! (CC0 1.0)

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19 Comments

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    Tim Tasse

    Und täglich grüßt das Murmeltier…
    Pro Jahr erscheinen allein auf Deutsch und Englisch gut 2 Mio neue E-Books. Vergriffene E-Books gibt es nicht – im Gegenteil, viele Verleger und Autoren schmeißen ihre alten Schinken noch mal als E-Book auf den Markt, für wenig oder gar kein Geld, alles was gemeinfrei (aka Klassiker und Weltliteratur) ist, kann man eh kostenlos lesen.

    So gesehen – ja sie kann dankbar dafür sein, wenn jemand ihre Bücher liest. Nicht dass ich ihr nicht gönne, dass sie damit auch Geld verdient.

    Ich zahle für E-Books – für gute Fachbücher zum Beispiel, wo ich weiß, dass da wirklich Arbeit drinsteckt und wo ich Updates bekomme usw.

    Ich zahle auch 5€ im Monat für Kindle Unlimited und ziehe mir da alles, was in meine Genres passt und mindestens 4 Sterne hat. Dazu gibt es täglich hunderte kostenlose E-Books als Promo bei Amazon, hab nun schon 7000 im Account.

    Ergo – ich bin schon jetzt bis in alle Zeit mit Büchern eingedeckt, selbst wenn sich die Hälfte als Müll entpuppt, es kommen ja täglich 20-30 neue dazu. Alles was ich sonst noch sauge, lade ich nur weil es halt gerad kostenlos irgendwo herumliegt.

    Wenn jetzt irgendwo ein Buch gehyped wird und das kostet unter 3€ kaufe ich das auch, wenn es mehr als 5€ kostet finde ich es entweder irgendwo, oder ich verzichte.

    So ist das nunmal die Goldgräberzeit ist vorbei, jeder kann theoretisch Bücher schreiben und vertreiben. Das Angebot explodiert, entsprechend implodieren die Preise, bzw. entsprechend groß sind die günstigen Alternativen zu teuren Angeboten.

    Die einzig sinnvolle Lösung sind gute Flatrates, die auch möglichst alle Titel enthalten oder pay per view pro gelesener Seite zu einem fairen Seitenpreis. Dann steht einem theoretisch alles kostenlos zur Verfügung und man zahlt nicht den Besitz sondern den Konsum. Mit Musik-Flatrates klappt es ja auch.

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    Infinity

    Also ich kaufe grundsätzlich keine Bücher. Ich bin tatsächlich noch einer jener Menschen die eine Karte für die Örtliche Bibliothek haben und da hole ich mir alle Bücher die ich lesen möchte. Wie oft habe ich da schon eine Perle bekommen, über die ich im normalen Handel wahrscheinlich nie gestolpert wäre. Davon mal abgesehen, dass ich mir die Menge an Büchern die ich lese niemals leisten könnte. Von daher lese ich das was in den Bibliotheken zu finden ist und alles andere kann mir mal den Buckel herunterrutschen.

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    Sigismund_Alzheimer

    Interresiert mich nicht . . . Wer ist die Autorin, muss ich die Kennen,
    ist die wichtig . . ? Geboren 1981 . . Schreibt Fantasy Romane . . .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Maggie_Stiefvater#Bibliografie
    ok langt mir schon, die ist noch Grün hinter den Ohren Thema erledigt . . . .

    Und Buch-Serien, an denen noch gearbeitet wird hasse
    ich wie die besuche von meiner Schwiegermutter . .

    Kleines Beispiel . . . „Das Lied von Eis und Feuer“
    Serie ist Bekannt, also spar ich mir die Erzählung

    George R. R. Martin . . .schreibt seit 1996 . . . an den Büchern, zu
    „Das Lied von Eis und Feuer“ 10 Bände sind erschienen . .
    zwei sollen noch folgen, kurz und gut ein Mega Cliffhanger . . .

    Der Mann ist 1948 geboren, ich bin ja mal gespannt, ob er die Buchreihe
    zu einem Abschluss bringt, bevor der Totengräber ihn Einkassiert . . . .
    Wenn der es schafft die Buchserie zu Komplettieren . . .
    Dann hol ich mir alle bücher . . entweder die ganze Buchreihe oder Garnix.

    ich gebe nicht einen Verbeulten Cent, für eine Buchserie an der noch gekritzelt wird.

    So ein kleines Schnuckliges 500 Seiten Büchlein . . . das verkonsumiere
    ich ganz gemütlich an einem Abend, aber dann 1-2 Jahre warten . . . ?
    Fortsetzung Folgt . . . ? Ich bin doch nicht Blöd !!!

    Autoren die sich darauf Spezialisiert haben Fortsetzungs Romane
    zu schreiben, deren Bücher fass ich nicht mal mit der Kohlenzange
    an, und wer mir so einen „Schund“ untern Weihnachtsbaum legt, den
    häng ich eigenhändig in den Dachfirst . . ( mit den Füssen nach oben )

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      Sie hat kein Recht auf den Verkauf ihrer Bücher, nur weil sie eine junge Frau ist, oder wie muss ich das jetzt verstehen?

      Und Martin ist Dir wieder zu alt? Nun ja, es gibt immer Gründe nichts zu bezahlen, wenn man nur lange genug sucht.

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        Sigismund_Alzheimer

        > nur weil sie eine junge Frau ist, oder wie muss ich das jetzt verstehen?

        . . weil sie nicht in dem Genre schreibt das mir gefällt,
        zudem möchte ich mir nun nicht über Rechtschreibung und Stil
        „Heutiger Autoren“ auslassen, teilweise bekomme ich da nur
        ein Schaudern und lese erst garnicht weiter . . .

        > Und Martin ist Dir wieder zu alt?

        Äh . . . ? Falsch Interpretiert . . .? Ich hab die Staffeln „Das Lied von Eis und Feuer“
        gesehen . . TOP, einfach nur Klasse, und ich kenne es nicht anders, wenn ein Film
        anhand eines Buches verfilmt wurde, dann lohnt es sich das Buch zu Kaufen.
        weil darin wesentlich mehr steht als in Film gezeigt werden kann, würde
        man die Buchvorlagen 1:1 übernehmen und verfilmen, dann kämem nicht
        90 Minuten dabei herraus sondern 5-6 Stunden . . .

        Es geht nicht um das Alter des Autors, sondern darum, das die „Buchreihe“
        nicht abgeschlossen ist, das ist ein „Mega-Cliff-Hanger“ . . .

        Ich kaufe doch nicht Jetzt . .. 10 bände 120-180 Tacken, und wenns dumm läuft
        werden die Letzten Bände nie geschrieben weil der Totengräber schneller war.
        . . . Jo Shit Happens, soll ich das Geld gleich im Klo Runterspülen . ?
        Ich kaufe keineBuchreihen/Fortsetzungs Romane die noch in Arbeit sind . .

        Es gibt sehr viele Autoren, die viele Gute Bücher geschrieben
        haben, Aber die Zeit ist nun einmal Leider unerbittlich !!!

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          Ich lese gerade den zweiten Band der Romanvorlage zu „Game of Thrones“ und obwohl ich die Serie kenne, kann ich dem Buch viel abgewinnen. Es ist toll geschrieben, selbst wenn es absoluter Mainstream ist. Tja, ob der Gute die Serie noch zu einem Ende bringen wird, bleibt natürlich abzuwarten. Ich hoffe es zumindest. Über die Werke von Mrs. Stiefvater kann ich nichts sagen, ich habe noch keines davon gelesen und das obwohl mir Fantasy eigentlich ganz gut gefällt.

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      laufende Postingnummer

      Du liest ein 500 Seiten Büchlein an einem Abend?

      Müssen dann Kinderbücher sein der Sorte ‚Ferdinand, der Ameisenbär‘ (kannst Du beruhigt lesen, Einzelwerk, keine Serie ^^^). Oder Deine gemütlichen Abende dauern um 7-10 Stunden, Pausen und Ermüdungserscheinungen nicht eingerechnet. Respekt, und dann am nächsten Morgen in die Arbeit?

      Oder Du bist von Beruf ‚Privatier‘?

      Bei einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit gelten ca. 50 – 70 Seiten stündlich für Texte mittleren Schwierigkeitsgrades (also keine philosophischen Texte, Fachbücher usw. sondern Belletristik) als Maximum.

      Nachsatz: „Ich bin doch nicht Blöd !!!“

      Ganz sicher?

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      Teeb

      Ich glaube eine Taste Deiner Tastatur klemmt, Du solltest Dir mal den Punkt genauer anschauen.

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        Bibendum

        Erinnert mich …. ein bißchen ….. an die Postings von …. ‚bibone‘ …..im ngb Forum. ^^

        ….Oder so ….

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    Manuel Bonik

    „Bemühungen der Piratenjäger liefen ins Leere, weil es im Netz einfach viel zu viele Quellen für ihre Romane gab.“ – Ein beliebter Mythos bei Leuten, die sich nicht näher mit der Thematik beschäftigen (wollen). Es gibt viel Spam, und es mag ja viele Piratenplattformen geben, aber wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass sie auf die selben, ein paar wenige Filehoster-Links hinauslaufen.

    Ähnliche Beschwerden hat ja z.B. Nina George („Das Lavendelzimmer“) geäußert. Ich habe dann nachgeschaut, und da ging es am Ende um weniger als ein Dutzend Links bei drei, vier Filehostern, die man, ein wenig Ahnung vorausgesetzt, am nächsten Tag beseitigt hätte. Habe ihr dann die Links geschickt, und es brauchte Wochen und Monate, bis die weg waren.

    Ich glaube also durchaus noch an die Effizienz von Notice-and-Takedown. Aber wer das, wie wir, als technischer Dienstleister anbietet, hat natürlich eine Menge Lobbies gegen sich: DRM-Anbieter; Leute, die Software verkaufen wollen, die angeblich automatisch Piraterielinks entfernen kann (unter völliger Ignoranz von Turing-Tests/CAPTCHAS); den Börsenverein; und viele, viele Anwälte/Juristen, denen es gar nicht passt, dass man diese Probleme durch Notice-and-Takedown (aber halt ohne Schadensersatzklagen) relativ einfach lösen kann.

    Und dann heißt es wieder: Wir müssen die juristische Durchsetzung im Netz stärken! Die EU soll die Gesetze und die Netz-Überwachung verschärfen! Wir brauchen mehr Lobbyisten in Brüssel etc. etc.

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    Marvin

    Seid doch endlich mal ehrlich und steht dazu: Ich kaufe nichts, was ich problemlos und risikofrei im Netz bekomme. Und auch wenn ich es stark reduziert habe, so sauge ich immer noch mehr, als ich tatsächlich konsumiere. Diejenigen in meinem Bekanntenkreis, die tatsächlich noch regelmäßig kaufen haben aus Unkenntnis oder aus Angst vor Viren etc. keinen Zugang zu Warez aller Art.
    Richtig ist aber auch, dass ich ohne Zugang zu Warez sehr genau prüfen würde, welche Bücher, Filme oder Musik ich kaufe. Auch dann würde ich vieles weiterhin gratis nutzen: ÖR, Bibliothek, Freundeskreis. Früher ging jedes gekaufte Buch durch viele Hände im Freundeskreis. Heute höchstens noch der USB Stick .

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    Andreas

    Ich glaube, die Wahrheit liegt in der Mitte. Für Newcomer ist Piraterie gut, als PR Massnahme. Bekannt Autoren haben Probleme … Auf alle Fälle sollte Verlage ein Auge darauf haben, wie ihre Autoren in dieser Szene so stehen.
    Mehr so in Richtung Marktforschung.

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    Andreas

    Ich glaube, die Wahrheit liegt in der Mitte. Für Newcomer ist Piraterie gut, als PR Massnahme. Bekannt Autoren haben Probleme … Auf alle Fälle sollte Verlage ein Auge darauf haben, wie ihre Autoren in dieser Szene so stehen.
    Mehr so in Richtung Marktforschung.

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      head desk

      @Andreas
      Tatsächlich ist Piraterie für niemanden „gut“ – außer natürlich für die Uploader, die sich ein lustiges Leben mit dem Schwarzgeld machen und für die Downloader, die meinen, es wäre ihr Recht kostenlos zu konsumieren.
      Diebstahl ist keine PR-Maßnahme sondern Diebstahl.

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    Shindy

    Netter Versuch und endlich ist mal jemand dahintergekommen, dass es sinnlos ist Löschfirmen wie zum Beispiel FIFTHFREEDOM GmbH, die ebenfalls mit kriminellem Methoden arbeiten das Geld in den Rachen zu stecken. Das Geld könnte man dann doch besser ins Marketing oder sonstwo investieren, anstatt es in den Rachen der kriminellen Abuser zu schmeißen. Bringen tut es am Ende nämlich sowieso nichts.

    Und noch einmal kurz zum Thema. Ich habe mir letztens ein Buch bestellt, habe es dann zum Download gefunden und die Bestellung bei amazon storniert. Also kann ihrem Selbstversuch schon irgendwie zustimmen.

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      Manuel Bonik

      Was denn für kriminelle Methoden?

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        Shindy

        FIFTHFREEDOM arbeitet mit Botnetzen. Anders wäre es auch gar nicht möglich tausende von Links abzugrasen. Du benötigst schon hunderte von verschiedenen IPs.
        Man mag nun denken, dass es ja egal ist, da damit illegales bekämpft wird, aber hinter jeder dieser IPs steckt ein infizierter PC und damit werden unbescholtene Bürger in sowas mit reingezogen.
        Ein anderer Aspekt wäre noch, dass es wie eine DDoS-Attacke wirkt, wenn sie dann ihr Botnet auf eine Webseite zum Links schnüffeln loslassen.

        Gibt noch einige weitere Aspekte, da es sich hier allerdings noch um Vermutungen handelt, werde ich darauf nicht eingehen.
        Aber allein dies zeigt, dass die FIFTHFREEDOM GmbH kriminell handelt und dies mit den finanziellen Mitteln der Content Industrie.

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          Name534

          „Gibt noch einige weitere Aspekte, da es sich hier allerdings noch um Vermutungen handelt, werde ich darauf nicht eingehen.
          Aber allein dies zeigt, dass die FIFTHFREEDOM GmbH kriminell handelt und dies mit den finanziellen Mitteln der Content Industrie.“

          Nur mal so zum Verständnis: Du meinst also, für Kriminelle … streich das, ich meine natürlich selbstlose Sozialromantikpirätchen … ist jedes Mittel erlaubt, aber wenn sich die pöhzen PÖHZEN Piratenjäger derselben oder ähnlich hilfreicher Mittelchen bedienen, ist das nicht rechtskonform?

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            Anonymous

            Jain, du kannst nicht sagen „WIR SIND DIE GUTEN“ und dann eben etwas „Ungutes“ tun. Die Polizei bekommt Geständnisse doch auch nicht durch Folter und Erpressung.


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