Leser-Kommentar der Woche – der Todeskampf von Boerse.bz

Der Leser-Kommentar dieser Woche. Ohne Belang sind Person, Art, Inhalt, Umfang und Zahl. Wir suchen euch nur die besten raus, versprochen!

Der Leser-Kommentar der Woche: „Eieiei, das sieht immer mehr nach einem Todeskampf aus” – Kommentar zum Artikel: “Boerse.bz: Razzia in 14 Bundesländern…“ vom 04.11.2014.


Eieiei, das sieht immer mehr nach einem Todeskampf aus. Anwalt Solmecke schreibt auf seiner Seite auch noch „Im Gegensatz zum kinox.to Fall geht es hier nämlich nicht ausschließlich um Streaming, sondern auch um den Download. Das herunterladen geschützter Werke auf offensichtlich rechtswidrigen Portalen ist rechtswidrig. Somit drohen hier Abmahnungen.“

Die Frage ist wie das ermittelt wird bei den wohl hundertausenden Downloads. Bisher hielten sich nur wenige Abmahnanwälte an Gesetze und es war die Spekulation, dass man alleine mit der Angst der Abgemahnten Geld machen kann. Hoffen wir mal, dass sich das nicht durchsetzt und nur Panikmache ist, um Leute fern zu halten vom Downloaden. ingesamt ist sowas aber schon ein Schritt Richtung Ende dieser Boards.


Niemand wird sich wieder dieser Gefahr aussetzen, so viele, große Razzien hat es noch nie gegeben. Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, wenn Upoader so viel Kohle damit machen kann ich schon verstehen, dass man als Rechteinhaber sauer ist. Mit kostenlosem Sharen, so wie Torrents an sich gedacht sind, hat es ja auch nichts zu tun. Da wird sich dann teilweise über Mirrors beklagt. Weil doch die Mühe des Uploadens so groß war. Die Mühe der Film und Spielehersteller wird da großzügig übergangen. Ansich finde ich es also erstmal nicht falsch, allerdigns sind die Strafen viel zu hoch und sie machen auch nur die Geier äh Anwälte reich und nicht die Künstler. Für einen Song mehrere hundert Euro ist einfach lächerlich. Vor allem, weil es ja zum Großteil an Anwälte geht. Wieso keine Decklung bei Anwaltskosten? Als ob ein Formbrief überhaupt etwas kostet.“

Meinung der Redaktion:

Aus allen Leser- Kommentaren der vergangenen Tage wählen wir stellvertretend einen aus. Ohne Belang sind Person, Art, Inhalt, Umfang und Zahl. Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Sie werden nicht gekürzt oder geändert, solange sie der Netiquette entsprechen. Dazu stellen wir Fotos und machen im Ausnahmefall erkennbar (sinnwahrende) Kürzungen und Rechtschreibkorrekturen. Wir freuen uns über Kommentare, Hinweise, Widerspruch… Egal ob fehlerfreies Deutch :-) oder geschliffene Formulierung. Wichtig ist Respekt vor der Meinung anderer! Kein Niedermachen, kein Verunglimpfen – erst recht nicht wegen Schreibfehlern.

Über lustige Fehler anderer darf man schmunzeln, sowas kann jedem mal passieren! Jeder sollte auch über sich selber lachen können. Edmund Stoibers legendäre Transrapid-Rede zeigt, dass Fehler menschlich sind – und gerade deswegen haben wir alle das Recht auf  freie Meinungsäusserung Art 5 GG. Willkommen zum (Mit)Diskutieren!

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Themen: Netzpolitik & digitales Leben.