FinTrinity hackt die PS Vita & PSTV in Sekunden

bamhm 182 veröffentlichte kürzlich das Python-Skript FinTrinity. Wer seine PS Vita oder Playstation TV für eigene Programme oder Schwarzkopien öffnen will, kann damit auf eine sehr simple und schnelle Methode zurückgreifen. Der Installationsvorgang war ja beim Trinity Exploit zuvor recht umfangreich und gestaltete sich für manche Anwender zu kompliziert.

Kürzlich hat der Reddit-Nutzer bamhm 182 sein Python Skript FinTrinty vorgestellt. Damit wird einem die meiste Arbeit beim Hack der PS Vita und Playstation TV (PSTV) abgenommen. Obwohl sich die Software noch in der Entwicklung befindet, funktioniert sie schon jetzt nach Auskunft zahlreicher Anwender tadellos. Wer das Tool benutzen will, muss zuvor Python auf seinem Windows PC installieren.


Fintrinity unterstützt bislang nur Windows als Betriebssystem. Es verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche, die allerdings sehr simpel gehalten wurde. Für die meisten User dürfte sie aber voll und ganz ausreichen. Der Ersteller plant die Unterstützung weiterer Betriebssysteme. Sein Tool soll im Laufe der nächsten Zeit zu einer bequemen wie umfangreichen Lösung ausgebaut werden. Das Skript kann man aber schon jetzt von von Github kostenlos herunterladen.

FinTrinity basiert auf dem Trinity Exploit

fintrinityDer eigentliche Hack ist an sich nichts Neues. Er stammt von Andy Nguyen (TheFlow), qwikrazor87 und dem Grafiker Lord Freakler und wurde erst kürzlich veröffentlicht. Der Trinity Exploit besteht aus drei Komponenten, entsprechend umfangreich ist auch der Installationsvorgang. Immerhin kann man damit alle Modelle der PS Vita und PSTV hacken. Auch solche, die über eine aktuelle Firmware verfügen.

Hier ist eine ausführliche Anleitung für FinTrinity in englischer Sprache verfügbar. Wer bewegte Bilder bevorzugt, sollte sich dieses ebenfalls englischsprachige Video anschauen (siehe unten). Leider spricht der Macher ein wenig schnell. Zudem gibt es einen Thread bei Reddit, wo man den Autor direkt ansprechen kann, sollten irgendwelche Probleme auftauchen. Achtung: Die Installation geschieht wie üblich auf eigene Gefahr!

 

Beitragsbild Aleks Dorohovich, thx! (unsplash licence)

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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