Britische Pay-TV-Piraten zu hohen Haftsstrafen verurteilt

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Ein 51-jähriger Mann aus Leicester, offenbar der Anführer einer kriminellen Piratenbande, hat gefälschte Set-Top-Boxen für den Pay-TV-Anbieter Virgin Media vertrieben, sowohl er selbst als auch seine Helfer bekamen hohe Haftstrafen.

Dem 51-jährigen ist es gelungen, die Verschlüsselung von Virgin Media zu knacken und er hat daraufhin tausende Set-Top-Boxen aus Asien importiert, um sie anschließend so zu modifizieren, dass die gefälschten Set-Top-Boxen dann fähig waren, ohne weitere Kosten Pay-TV-Sender empfangen zu können. Diese Boxen wurden von der Bande über das Internet für bis zu 180 Pfund das Stück feilgeboten.


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Bei einer Hausdurchsuchung hat die Polizei allein in seiner Wohnung 250.000 Pfund in bar sichergestellt. Nun verurteilte ihn der Leicester Crown Court Ende vergangener Woche zu einer sechs-jährigen Gefängnisstrafe.

Von seinen sieben „Mitstreitern“, die er rekrutiert hat zum Zwecke des Vertriebs der illegalen Hardware, erhielten drei Haftstrafen zwischen 13 und 18 Monaten, zwei kamen mit Bewährungsstrafen und Sozialstunden davon. Die Urteile für zwei weitere Angehörige des Piratennetzwerkes stehen noch aus.

Fazit:

Ein Virgin-Media-Sprecher kommentierte den Vorfall wie folgt: „Betrug kostet unseren Kunden, unserem Geschäft und der Kreativwirtschaft Millionen Pfund und wir danken der Polizei in Leicestershire dafür, dieses Kriminellennetzwerk zur Rechenschaft gezogen zu haben.“

Bildquelle: RonPorter, thx! (CC0 Public Domain)

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Ein Kommentar

  1. ZeroCool sagt:

    Millionen Pfund die ihr in scheisse ausgebt in eurem Land !!! Aber Glueck hat der Mann ein Auslaender haette mehr bekommen und strengere Strafen ….

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