Aurous: Spotify-Alternative startet Crowdfunding-Kampagne

Aurous pink floyd

Screenshot von Aurous – Another brick in the wall?

Die Macher der Spotify-Alternative Aurous haben gestern bei IndieGoGo dazu aufgerufen, sie finanziell bei der Entwicklung der entsprechenden Smartphone Apps zu unterstützen. Die Software befindet sich derzeit noch in der Entwicklung, sie kommt erst im Oktober auf den Markt.

Die Software soll so ähnlich wie Popcorn Time funktionieren. Allerdings werden hierbei Musikstücke illegal per BitTorrent bezogen und keine Spielfilme oder Fernsehserien.

Projektleiter Andrew Sampson startete gestern bei Indiegogo.com eine Crowdfunding-Kampagne für Aurous. Sampson will seine Spotify-Alternative so zeitnah wie möglich auch auf Geräten mit Android, iOS und Windows Mobile präsentieren. Finanzierungsziel sind 25.000 US-Dollar, in den vergangenen 18 Stunden sind aber erst etwas über 350 Dollar eingegangen.

Wie funktioniert Aurous?

Die Software wird ab dem 10. Oktober 2015 für Mac OS X, Linux und Windows auf den PCs verfügbar sein. Unter anderem sollen die Formate FLAC, MP3, WAV, OGG, OPUS und sogar WebA vom Aurous-Client unterstützt werden. Wer will, kann dafür sogar Playlists von Spotify, Pandora, YouTube oder anderen Diensten verwenden. Auf die Einbindung von Werbung soll hingegen verzichtet werden.

Das Problem? Das Programm lädt die Dateien über das Peer-to-Peer Protokoll herunter. Den Nutzern soll allerdings eine Art Streaming vorgegaukelt werden, welches hierzulande oder beispielsweise in den USA schnell zu Abmahnungen führt. Über die Gefahr abgemahnt zu werden, haben wir ja bereits berichtet. Wer Aurous mit seinem Handy über sein heimisches WLAN-Netzwerk benutzt, bringt den Anschlussinhaber in die gleiche Gefahr, nach kurzer Zeit hochpreisige Schreiben zu erhalten. Wer keine Briefe von einschlägigen Abmahnkanzleien erhalten will, sollte mit oder ohne Smartphone besser die Finger davon lassen.

Weitere Informationen zu Aurous sind hier verfügbar.

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Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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5 Kommentare

  1. Lars Sobiraj sagt:

    Tatsächlich, die Sammelaktion wurde schon vorzeitig bei IndieGoGo beendet:

    “The Aurous team has agreed this campaign has brokered some unwanted attention and we are closing it. Our development will continue.”

  2. Kai sagt:

    Indiegogo Kampagne wurde mittlerweile beendet.

  3. ugurano sagt:

    Wer das hier nutzt, sollte vpn einschalten.

  4. ugurano sagt:

    Wer das hier wirklich nutzen will sollte, lieber vpn einschalten.

  5. Anna sagt:

    Ich gehe lieber zu 320k.in wenn es um die Musik geht! Bei Filme gehe ich lieber zu stream-oase.tv! Da schau ich in HD Filme! P2P mag ich so oder so nicht.

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