• Home
  • Forum
  • Shop
  • Spenden
  • Podcast
  • Newsletter
Tarnkappe.info Logo 
IT Sicherheit
DatenschutzMalwareOnline-Betrug
Krypto
BlockchainNFT
Szene
Dark-CommerceWarez ListenWarez
Newsticker
  • Home
  • Forum
  • Shop
  • Spenden
  • Podcast
  • Newsletter
 



Tarnkappe.info > Artikel > IT Sicherheit > Datenschutz > DuckDuckGo blockiert Googles aufdringliche Login-Pop-ups

DuckDuckGo-Logo auf einem Smartphone
DuckDuckGo-Logo auf einem Smartphone
Bildquelle: dimarik, Lizenz

DuckDuckGo blockiert Googles aufdringliche Login-Pop-ups

23.12.2022 von Marc Stöckel Lesezeit: 3 Min.

Immer mehr Webseiten zeigen lästige Login-Pop-ups an, die Besucher zur Anmeldung via Google-Konto drängen. DuckDuckGo hat dafür eine Lösung.

Inhalt

  • DuckDuckGo gönnt Google die Daten seiner Nutzer nicht
  • Einfache Maßnahme gegen lästige Google-Pop-ups
  • DuckDuckGo warnt vor Win-Win-Lose-Situation

Die Entwickler der alternativen Suchmaschine DuckDuckGo haben ihre Anwendungen um eine Funktion erweitert, die automatisch lästige Login-Pop-ups von Google blockiert. Damit versuche der Konzern durch Dark Patterns die Benutzer zur Anmeldung via Google-Konto zu drängen, um daraufhin mehr Daten sammeln zu können, so der Vorwurf.

DuckDuckGo gönnt Google die Daten seiner Nutzer nicht

Immer mehr Webseiten bieten eine Anmeldung mit einem bestehenden Google-Konto an. Das ist grundsätzlich nichts Neues. Für viele Anwender ist das bequem, da eine neue Registrierung entfällt und sie sich ein Passwort weniger merken müssen.

Doch nicht jeder Webseitenbesucher möchte dem Suchmaschinengiganten so viel Macht einräumen. Man weiß schließlich nie, was der Konzern mit den dadurch gewonnenen Daten alles anstellt. Und die Entwickler der alternativen Suchmaschine DuckDuckGo sehen das offenbar ähnlich.

Einfache Maßnahme gegen lästige Google-Pop-ups

Beim Besuch von so manch einer Webseite erscheint inzwischen ein ziemlich lästiges Pop-up, das den Anwender geradezu dazu drängt, sich mit seinem Google-Konto anzumelden. Auf einem Smartphone kann die Meldung auch schnell mal den halben Bildschirm einnehmen.

„Diese Pop-ups sind aufdringlich, lästig und untergraben die Privatsphäre der Nutzer„, warnt Peter Dolanjski, Director of Product bei DuckDuckGo.

„Google bedient sich eines Dark Patterns, indem es Sie dazu drängt, sich anzumelden, obwohl Sie es sonst vielleicht nicht getan hätten. Wenn Sie das tun, verfolgt Google, was Sie auf diesen Websites tun, und verknüpft es mit Ihrer Identität.“

Peter Dolanjski

Und wie Gizmodo berichtet, hat das Unternehmen für dieses Problem natürlich inzwischen eine sehr einfache Lösung: Die Installation einer beliebigen DuckDuckGo-App oder -Erweiterung. Denn die alternative Suchmaschine, die stets mit Privatsphäre im Internet wirbt, hat kürzlich eine neue Funktion mit dem Namen „Google Sign-in Pop-up Protection“ eingeführt.

Inhalte von Twitter erlauben?

Diese Seite enthält Inhalte, die von Twitter bereitgestellt werden. Wir bitten dich um deine Zustimmung, bevor wir die Inhalte laden, da sie Cookies und andere Technologien verwenden können. Du solltest die Datenschutzerklärung von Twitter und die Cookie-Richtlinie lesen, bevor du einwilligst.

Dieser spezielle, standardmäßig aktivierte Pop-up-Blocker soll Anwender vor Googles lästigen Eingriffen schützen. Eine Anmeldung per Google-Konto bleibt damit weiterhin möglich. Lediglich die nervigen Pop-ups erscheinen nicht mehr.

DuckDuckGo warnt vor Win-Win-Lose-Situation

Dolanjski ist überzeugt davon, dass der Suchmaschinengigant den „Webseiten die Pop-ups als Win-Win-Situation anbietet„. Sie sind inzwischen bei vielen namhaften Diensten wie beispielsweise Booking.com, Pinterest oder Reddit zu finden. Darüber sammle der Konzern schließlich mehr Daten über die Benutzer und könnte diese daraufhin besser mit Anzeigen ansprechen. Die Folge: Mehr Geld für alle. Nur nicht für den Anwender.

Wer nun aber glaubt, er hinterlasse keine Spuren im Netz, wenn er DuckDuckGo verwendet, der sei daran erinnert, dass auch damit kein anonymes Surfen möglich ist. Zumal es für die lästigen Login-Pop-ups noch eine andere Lösung gibt. Denn diese lassen sich auch einfach in den Einstellungen des Google-Kontos deaktivieren.

4 Kommentare lesen

Über Marc Stöckel

Marc Stöckel hat nach seiner Ausbildung zum IT-Systemelektroniker und einem Studium im Bereich der technischen Informatik rund 5 Jahre als Softwareentwickler gearbeitet. Um seine technische Expertise sowie seine Sprachfertigkeiten weiter auszubauen, schreibt er seit dem Sommer 2022 regelmäßig Artikel zu den Themenbereichen Software, IT-Sicherheit, Datenschutz, Cyberkriminalität und Kryptowährungen.


Smartphone mit Ortungssignal vor Mobilfunkmast als Symbol für Mobilfunk-Überwachung über Netzwerkinfrastruktur

Mobilfunk-Überwachung: Bad Connection – Unsichtbare Angriffe machen dein Handy zur Ortungswanze

Mobilfunk-Überwachung: Forscher zeigen, wie SS7, Diameter und SIMjacker genutzt werden, um Handys unbemerkt über Mobilfunknetze zu orten.

Tuta Drive

Tuta Drive: Staatlich geförderter Angriff auf Google Drive und Dropbox

Tuta Drive startet als verschlüsselter Cloudspeicher. Dahinter steckt PQDrive, ein staatlich gefördertes Forschungsprojekt der Uni Wuppertal.

Webseiten im Darknet

Wie man Webseiten im Darknet versteckt

Wir erklären ausführlich, wie man die relevanten Daten von Webseiten im Darknet versteckt. Was ist eine DMZ-Umgebung? Was muss man beachten?

Proton-CEO schlägt Alarm zur Altersverifizierung und Anonymität im Internet

Proton-CEO schlägt Alarm: Altersverifizierung als Trojanisches Pferd

Proton-CEO schlägt Alarm: Altersverifizierung könnte zur Gefahr für Anonymität und Privatsphäre werden. Droht ein Ausweiszwang im Netz?

TKÜ

TKÜ: Wie der Staat eure Kommunikation überwacht

Was ist eine Telekommunikationsüberwachung (TKÜ)? Wie führt man sie durch? Welche Probleme entstehen dabei? Wie kann man sich davor schützen?

Inkassoschreiben und weiße Rose auf Tisch als Symbol für Zahlungsforderung an Verstorbenen

Inkasso Abzocke: Zahlungsaufforderung an einen Toten

Inkasso Abzocke im Vogtland: Zahlungsaufforderung an einen Toten zeigt Probleme mit Datenmissbrauch und fragwürdigen Forderungen.

Dystopische Cartoon-Illustration mit Überwachungskameras in einer Stadt, die Menschen und Fahrzeuge erfassen – Sinnbild für Flock Safety und massenhafte Datenerfassung.

Flock Safety: 80.000 Kameras – das geheime Überwachungsnetz der US-Polizei

Flock Safety steht wegen Stalking-Vorwürfen, Protestüberwachung und sensiblen Kamerazugriffen massiv in der Kritik.

Stalkerware

Stalkerware-GAU: 86.859 private Screenshots lagen offen im Netz

Bei Stalkerware handelt es sich um Überwachungssoftware oder Spyware, die für Cyberstalking eingesetzt wird.

Digitale Elternaufsicht per Cloud: Family Link verknüpft Standort-, Nutzungs- und Kontodaten innerhalb des Google-Ökosystems.

Google Family Link im Datenschutz-Check: Cloud-Zwang statt digitaler Kindersicherung?

Google Family Link präsentiert sich als digitale Kindersicherung, erzeugt jedoch Nutzungsdaten, Standortdaten und Profilbildung.

LinkedIn, Selbstauskunft

LinkedIn verwehrt Recht auf Selbstauskunft, noyb legt Beschwerde ein

Das Business-Netzwerk LinkedIn beschränkt den Zugriff auf die Daten des eigenen Profils auf zahlende Kunden, was offenbar nicht legal ist.

Google-Suche ohne KI

Saubere Google-Suche ohne KI – diese Methoden funktionieren zuverlässig

Google-Suche ohne KI. Was kann man tun, um Google oder eine andere Suchmaschine ganz ohne Künstliche Intelligenz zu nutzen? Wir geben Tipps.

VPN-Nutzung

Europäisches Parlament: Wissenschaftlicher Dienst fordert Identitätsnachweis bei VPN-Nutzung

Der wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments schlägt einen erzwungenen Identitätsnachweis bei jeder VPN-Nutzung vor.

Altersüberprüfung, Facebook

Meta führt Altersüberprüfung ohne Gesichtserkennung ein?

Meta führt KI-Tools zur Altersüberprüfung ein, um Minderjährige bei Facebook und Instagram zu überführen - angeblich ohne Gesichtserkennung.

Kampfinsel, Inselkampf

Inselkampf ist zurück — und diesmal ohne Lootboxen

Aus dem Multiplayer-Browser-Game inselkampf.com wurde Kampfinsel, was natürlich auch in Echtzeit läuft. Ein Gastbeitrag von Johann Lindele.

Edward Snowden

Edward Snowden äußert sich zum Welttag der Verschlüsselung

Edward Snowden äußerte zu einer Kampagne zum Schutz der Verschlüsselung "Wenn Sie die Verschlüsselung schwächen, werden Menschen sterben".

Auf der Suche, Lupe

Die besten datensparsamen Suchmaschinen: unsere Artikelserie über Software-Alternativen

Mit unserer Artikelserie „Software-Alternativen“, immer unter dem Radar bleiben. Heute geht es um datenschutzfreundliche Suchmaschinen.

DuckDuckGo Browser auf einem Handy

Gabriel Weinberg: Haben anonymes Surfen nie versprochen

Gabriel Weinberg gerät als Gründer von DuckDuckGo in Erklärungsnot. Denn der Browser erlaubt Microsoft das Tracken seiner Nutzer.

Laptop mit dem Logo von Avast

Avast verkauft jahrelang Browserdaten seiner Nutzer

Avast hat jahrelang Browserdaten verkauft und die Privatsphäre seiner Nutzer missachtet. Die FTC fordert nun eine hohe Strafe.

WerbungÜber unsKontaktPressespiegel
Kategorien
RezensionenGlosseInternJurassic PackDrachenlordLesetipps
Social Media

Impressum Datenschutz

Tarnkappe.info Logo

© 2014-2024 Tarnkappe.info

ZURÜCK  WEITER
Jetzt Newsletter abonnieren