Rokkr: Update der Box und des Clients verbessert Umgang mit Favoriten

Bei der Rokkr Box, bzw. dem Client für Android, macOS & Windows kann man nun die Favoriten in Farben gruppieren und Backups davon erstellen.

rokkr TV-BOX

Am gestrigen Sonntag Abend war im letzten Schritt die Verteilung des Updates für Nutzer des Rokkr Clients für macOS dran. Wer den Mediaplayer jetzt startet, bei dem wird automatisch Version 1.7.0 installiert. Die User hatten sich in den letzten Tagen und Wochen vielfach gewünscht, dass sie ihre Kanäle personalisieren können. Das ist mit dem Update der Firmware der Rokkr Box, bzw. des Programms nun möglich.

Rokkr erweitert den Funktionsumfang

Es gibt Neuerungen beim Mediabrowser Rokkr. Viele Anwender sind auf den Schweizer Hersteller zugegangen und äußerten den Wunsch, dass sie ihre Kanäle personalisieren wollen. Bislang war der Umgang mit der Favoriten-Liste nur eingeschränkt möglich. Jetzt kann man seine Favoriten extrahieren, um sie im Fall einer Neuinstallation direkt wieder einzubinden. Auch die Anzahl der Listen ist nicht mehr auf eine einzige begrenzt.

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Wer lange genug auf den Stern für Favoriten klickt, der kann sich anschließend seine Lieblingsfarbe auswählen. Man kann somit die Quellen beispielsweise in Sportsender (grün), Nachrichtenkanäle (blau), Doku-Sender (gelb) etc. kenntlich machen. Gestern erfolgte zum Abschluss der Aktion das Ausrollen des Updates für macOS. Die Android-, Linux- und Windows-Nutzer haben die neue Version schon vorher bekommen. Auch die Firmware der Rokkr Box ist bereits seit einigen Stunden bei Version 1.7.0 angelangt.

Was kann die Rokkr TV-Box?

Wer seine Medien ohne extra Computer oder Smartphone konsumieren möchte, kann dafür zum Preis von knapp 50 Euro die Set-Top-Box von Rokkr nutzen. Diese schließt man mithilfe eines handelsüblichen HDMI-Kabels an den eigenen Fernseher an. Die Rokkr Box kann abhängig von der Quelle auch Medien bis zu einer Qualität von 4K abspielen.

Rokkr TV-BOX

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Für die Besitzer der Box entfällt die ewige Suche nach sich ständig ändernden Quellen. Damit kann man auf die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender zugreifen, sich TED Talks und YouTube Videos anschauen. Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Filme ist jeweils abhängig von der MediaURL, die man verwendet. Der Rokkr Premium-Account ist für drei Monate im Preis enthalten. Danach fallen jährlich 19,95 Euro an. Mit Werbung wird man im Gegenzug nicht mehr belästigt.

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Juristisch gesehen kann man Rokkr mit dem Firefox oder anderen Browsern vergleichen. Ob die Hard- bzw. Software das Urheberrecht Dritter verletzt, hängt somit stets von der eingesetzten MediaURL ab.

Die Software für tragbare Android-Geräte bzw. PCs mit einer Linux-Distributionen, macOS und Windows ist hier in der aktuellen Version verfügbar.

Kostenlos, versteht sich.

Wer die Hardware bevorzugt, kann hier die Rokkr TV-Box online bestellen.

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Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.