Filmemacher protestiert mit Ladendiebstahl gegen Raubkopie seines Films

Als Antwort auf den illegalen Download seines Films durch einen Angestellten, beging der Filmemacher Casey Tebo einen Ladendiebstahl.

Ladendiebstahl

Als Antwort auf den illegalen Download seines Films durch einen Angestellten, beging der Filmemacher Casey Tebo einen Ladendiebstahl, wie TheNextWeb berichtet.

Filmemacher will mit Ladendiebstahl etwas beweisen

Mit gleicher Münze heimzahlen wollte der Emmy-Preisträger Casey Tebo offensichtlich den illegalen Download seines Horrorfilms „Happy Birthday“. Er hat daraufhin aus Protest ein Nahrungsmittelgeschäft bestohlen, in dem der Filmpirat arbeitet. Er wollte mit dem Ladendiebstahl beweisen, dass Filmpiraterie gleichbedeutend mit Diebstahl ist.


So entwendete er Lebensmittel im Wert von ca. $ 30 , darunter auch Muschelsuppe. Kurz nach Verlassen des Ladens wird Tebo von einem Mitarbeiter angesprochen, dass er für die Waren bezahlen muss: „Sie müssen in den Laden gehen und bezahlen oder ich werde die Polizei rufen“, sagt der Mitarbeiter. „Das ist ein Geschäft, du hast es einfach ausgeraubt.“

Seine Rechtfertigung war, dass sein Film gestohlen wurde von einem Mitarbeiter: „Sie haben Leute in Ihrem Geschäft, die von meiner Industrie stehlen, warum kann ich nicht einfach von Ihnen stehlen?„. Letztlich gibt er die gestohlene Ware allerdings zurück. Wie Casey Tebo genau ermittelt hat, dass der Film illegal durch gerade diesen Mitarbeiter verbreitet wurde, ist unklar.

Seine Aktion hat Tebo unter dem Motto Pirates suck ass“ auf einem Video festgehalten, das er bei YouTube einstellte. Viel Ruhm erntete er aber nicht darauf, sondern eher solche Kommentare, wie: „Keine Sorge, Casey. Ich würde deine Filme nie illegal herunterladen, weil sie alle scheiße sind“. Das Video seines Diebstahl-Protestes haben die Zuschauer hauptsächlich negativ bewertet. Die Kommentare bei YouTube kann man sich unterhalb des Videos anschauen.

Video vom Ladendiebstahl.

Bildquelle: Clker-Free-Vector-Images, thx! (CC0 Public Domain)

Tarnkappe.info

Ich bin bereits seit Januar 2016 Tarnkappen-Autor. Eingestiegen bin ich zunächst mit Buch-Rezensionen. Inzwischen schreibe ich bevorzugt über juristische Themen, wie P2P-Fälle, greife aber auch andere Netzthemen, wie Cybercrime, auf. Meine Interessen beziehen sich hauptsächlich auf Literatur.