Buchvorstellung: Spiegelbest – Interview mit einem Buchpiraten

In diesem Buch hält der Buchpirat Spiegelbest Zwiesprache mit sich selbst in Form eines Interviews. Diese Art der Darstellung hilft ihm dabei, sämtliche Aspekte eines Themas zu durchleuchten und auch mal abseits des Mainstreams neue Denkansätze zu entwickeln. Inhaltlich geht er auf eine sehr breite Palette an Themen ein. Es geht unter anderem um Fragen des Urheberrechts, um das Verlagswesen und die Autoren. Besprochen wird auch die Entwicklung der E-Book-Szene, von ihren Anfängen mit Einzelposts in Foren bis hin zu Spender-Foren, in denen das Prinzip des “shared reading” galt, die er selbst ins Leben gerufen hat. Last, but not least  geht es natürlich in der Hauptsache um E-Books.

Vor einigen Jahren brachte Spiegelbest diesen Titel schon einmal selbst bei Amazon heraus. Nach eigenen Angaben waren seine Interviews sogar sehr erfolgreich und schnell auf den vorderen Verkaufsplätzen, auch mit zum Teil guten Rezensionen. Die Verkaufserlöse spendete er damals dem Kölner Tierpark. Das Problem dabei war allerdings, dass das Buch eines Buchpiraten eigentlich untragbar war für eine Verkaufsplattform wie Amazon. Deswegen entfernten sie den Titel dann ziemlich schnell wieder nach sicherlich dort eingegangenen Beschwerden.

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Nun haben wir seine Interviews “neu entdeckt” und halten sie für eine gute Ergänzung zu unserem eigenen, auf Amazon herausgegebenen Buch: “Spiegelbest – Bekenntnisse eines Buchpiraten”, das wir zusammengestellt haben aus allen seinen noch erhalten gebliebenen Texten.

Seine Formulierungen sind in beiden E-Books mitunter provokant, seine Texte sehr unterhaltsam. Er liefert sowohl völlig neue Ideen, worüber es sich lohnt, nachzudenken, schreibt aber genauso über schon Bekanntes, eben nur aus seiner ganz eigenen Sichtweise heraus.

In diesem Sinne wünschen wir vor allem viel Spaß beim Lesen!

Hier geht es zum Download: Link

Bildquelle: PeteLinforth, thx! (CC0 Public Domain)

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7 Kommentare

  1. EiTeeXperte sagt:

    Meine Neugierde kennt keine Grenzen und darum immer her mit neuen Details aber wie sehen das Eure Anwälte?
    Ist es taktisch klug sowas jetzt in Umlauf zu bringen?
    Das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint; habt ihr die Rechte von dem armen Spiegelbest oder habt Ihr ihn piratisiert, frei nach dem Motto wo kein Kläger da kein Richter? :-)

    • EiTeeXperte sagt:

      Wir sind öffterer einer Meinung als Du denkst, nur eben nicht in allen Punkten.
      Ich finde Dich, so wie Du Dich gibst, einfach ein wenig garstig.
      Das bedeutet nicht das ich Deinen Intellekt oder oder Teile Deiner Schlussfolgerungen in Zweifel ziehe.
      So wie Du auftrittst, hast Du aus meiner Sicht ein eher neoliberales Weltbild mit einem starken reglungspolitischen Touch.
      Ich würde mich eher als linkslibertär bezeichnen. Logischerweise gibt es da Unterschiede in der Bewertung von Sachverhalten. Die Situation als Solche sehen wir vermutlich sehr ähnlich.
      Dennoch oder gerade deshalb finde ich Dich recht unterhaltsam und hege durchaus Sympathien für Dich.
      Ich habe aber auch kein Problem damit, sollte das nicht auf Gegenseitigkeit beruhen :-).
      Das spezielle Problem SB finde ich einfach interessant, weil hier jeder Beteiligte einfach mal die Sache, salopp ausgedrückt, verkackt hat.
      Darauf aufmerksam geworden, bin ich durch die Klagen von zwei ambitionierten Laienautorinen aus meinem Freundeskreis, welche mich nicht mehr nur mit ihren mässig “guten” Büchern sondern auch mit ihren Klagen über die bösen Piraten beglückt haben. Die Idee das die Bücher einfach, ich sage mal, nicht gut sein könnten war nicht so recht zu vermitteln :-).
      Sie haben es nicht mal geschafft piratisiert werden.
      Was jetzt diese Veröffentlichung und diese ganze leidige Sache betrifft, ich hatte in meinem Leben noch nie Probleme mit dem Strafrecht aber schon oft beruflich wie privat zivilrechtliche Auseinandersetzungen.
      Die habe ich bisher immer gewonnen oder mit einem für mich günstigen Vergleich beendet.
      Die Gegner waren nicht nur Privatpersonen sondern auch Unternehmen mit recht großen Rechtsabteilungen, die sich selbst gerne als Weltkonzerne sehen. Wobei da eventuell Anspruch und Wirklichkeit noch stark auseinanderklaffen :-).
      Wenn ich was daraus gelernt habe, ist es der Fakt, das es immer besser ist die Gegenseite kommen zu lassen und einfach abzuwarten. In fast allen Fällen hat das dazu geführt das die sich um Kopf und Kragen diskutiert haben.
      Deshalb ist es mir unverständlich, warum die von der Durchsuchung betroffenen nicht einfach abwarten.
      Wenn die Behörden da nichts tolles in der Hinterhand haben, danach sieht es nicht aus, wird denen nicht viel passieren.
      Grundsätzlich finde ich es wiederum legitim, das der Blogbetreiber sein Recht warnimmt, vollumfänglich über den Vorgang zu berichten. Er ist vermutlich, bis auf den Ärger mit der Durchsuchung, aus dem Schneider.

      Und ebenfalls einen schönen Advent :-)

  2. Leeroy sagt:

    Und wo ist jetzt der Unterschied zum vorherigen eBook das es schon vor ein paar Jahren gab?

  3. Tejomay Chauhan sagt:

    Hallo Lars,

    inwieweit unterscheidet sich den Eurer Kindle Werk von dem Freeload der Epub.
    Im Vorwort der “Interviews” weist Du ja auf Euren Amazon Titel hin und versprichst
    weitergehende Erkenntnisse aus den “Bekenntnissen”
    Bin ja gerne bereit Euch etwas für Eure Mühe zu spenden, aber nur gegen echten Mehrwert.
    Eine ehrliche Info wäre nett!

    LG

    TC


    • Dazu kommt heute ein Artikel mit weiteren Infos!


      • Das E-Book wird sicher keine Auswirkungen auf mein Ermittlungsverfahren haben. Und wenn schon, was soll’s, ich habe eh nichts zu verbergen. Dass er bei mir gebloggt hat, wusste sowieso jeder und das war weder illegal noch strafbar. Mich mit Julian Assange zu vergleichen. Nun ja, mach was Du willst. just sayin’.

  4. Ewald sagt:

    Zwiesprache mit sich selbst?
    Wie muss man sich das vorstellen?
    So wie in Herr der Ringe mit Gollum und Smeagol?

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