• Home
  • Forum
  • Shop
  • Spenden
  • Podcast
  • Newsletter
Tarnkappe.info Logo 
IT Sicherheit
DatenschutzMalwareOnline-Betrug
Krypto
BlockchainNFT
Szene
Dark-CommerceWarez ListenWarez
Newsticker
  • Home
  • Forum
  • Shop
  • Spenden
  • Podcast
  • Newsletter
 



Tarnkappe.info > Artikel > IPTV > Cardsharing bei Digital-Share: Verfahren gegen Spende eingestellt

Digital-Share
Digital-Share

Cardsharing bei Digital-Share: Verfahren gegen Spende eingestellt

20.09.2019 von Lars Sobiraj Lesezeit: 2 Min.

Ein weiterer Fall wegen der Nutzung des illegalen Cardsharing-Anbieters Digital-Share wurde eingestellt. Der Mann hatte noch Glück im Pech.

Ein weiteres Verfahren gegen einen Nutzer des früheren Cardsharing-Servers Digital-Share wurde kürzlich eingestellt. Gegen eine Spende an einen örtlichen Tierschutzverein war die Staatsanwaltschaft München überraschenderweise zu einer Einstellung bereit.

Wir erinnern uns. Im Dezember 2018 erhielten einige Nutzer des früher gewerbsmäßig tätigen Cardsharing-Severs Digital-Share einen Brief von der zuständigen Staatsanwaltschaft. Damit wollte man lediglich eine Verjährung der Straftaten aus den Jahren 2013 und 2014 erreichen. Die Vorwürfe im Schreiben lauten auf Verdacht auf Computerbetrug beziehungsweise das Ausspähen von Daten.

Mehrjähriger Kunde von Digital-Share kann aufatmen

Sky LogoEin langjähriger Kunde von Digital-Share kann nun aufatmen. Zwar konnte man ihm den mehrjährigen Konsum von Sky & Co. per Drittanbieter nachweisen. Dennoch erklärte sich die Staatsanwaltschaft München mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Spende von lediglich 150 Euro an einen örtlichen Tierschutzverein einverstanden. Der Betroffene hatte damit Glück im Pech, weil das Ganze ausgerechnet in München ganz anders hätte ausgehen können. Viele süddeutsche Staatsanwälte sind als regelrechte Scharfmacher bekannt. Jetzt könnten evtl. noch zivilrechtliche Ansprüche auf den Mann zukommen. Sky wird möglicherweise Schadenersatz fordern, weil sie in all den Jahren von dem Mann keine Gegenleistung für den Empfang ihres Programms erhalten haben.

Die genauen straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen im Fall einer Verurteilung kann man bei uns hier nachlesen. Fest steht: Wer einschlägige Foren besucht oder derartige Dienstleistungen in Anspruch nimmt, sollte seine Geräte stets von einem VPN mit dem Internet verbinden lassen, um die eigenen Spuren zu verwischen.

Ärger wegen Card-Sharing oder IPTV, was tun?

Die Behörden versuchen stets (wie auch bei Digital-Share) die Geldwege der illegalen Anbieter zu überwachen. Das natürlich sofern es ihnen nicht gelingt, Zugriff auf die Server zu erlangen. Schon wegen der kürzlich durchgeführten Razzia gegen Xtream Codes könnte es möglichlicherweise zu weiteren Verfahren gegen die Nutzer der rechtswidrigen Dienste kommen.

xtream codesWer von einer Strafanzeige oder Durchsuchung betroffen ist, sollte sich unbedingt einen Fachanwalt für IT- und Medienrecht nehmen. Normale Juristen haben tendenziell wenig bis keine Ahnung von der Technik. Ihre Beratung ist für Euch somit häufig wenig hilfreich. Wir empfehlen für solche Fälle den Karlsruher Fachanwalt für IT-Recht und Strafverteidiger Benedikt Klas.

Beitragsbild Lacie Slezak, thx! (unsplash licence)

Tarnkappe.info

Jetzt kommentieren
Mehr zu dem Thema
Lars Sobiraj

Über Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Früher brachte Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert. In seiner Freizeit geht er am liebsten mit seinem Hund spazieren.


Stecker gezogen: Illegale IPTV-Dienste gehen gezielt vom Netz.

IPTV-Piraten im Visier: 24 illegale IPTV-Websites offline

IPTV-Piraten im Visier: BREIN lässt 24 illegale IPTV-Websites offline gehen und treibt damit Maßnahmen gegen Streaming-Anbieter voran.

Illegales IPTV-Netzwerk zerschlagen: Behörden gehen global gegen Streaming-Piraterie vor.

Illegales IPTV-Netzwerk zerschlagen: Operation Switch Off trifft Millionen Nutzer weltweit

Operation Switch Off zerschlägt ein illegales IPTV-Netzwerk. Millionen Nutzer betroffen, Plattformen wie IPTVItalia und DarkTV offline.

IPTV-Anbieter aus Stuttgart

Bust bei IPTV-Anbieter aus Stuttgart: 60.000 Kunden müssen mit Post rechnen

Ein IPTV-Anbieter aus Stuttgart wurde bei der Einreise im Flughafen verhaftet. 60.000 Kunden müssen nun mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Streaming-Stick und Fernbedienung vor Fernseher, im Hintergrund unscharfe Polizeifigur mit Lichtsignal, Symbolbild für Ermittlungen gegen illegales Streaming in Großbritannien

Fire-TV-Stick-Piraterie: Polizei wertet Bankdaten aus – droht jetzt der Hausbesuch?

Fire-TV-Stick-Piraterie im Fokus: UK-Polizei wertet Bankdaten aus. Drohen Hausbesuche? Vergleich mit Deutschland zeigt Unterschiede.

Vom Sofa ins Visier. IPTV-Nutzer geraten zunehmend ins Fadenkreuz.

Sky enttarnt IPTV-Nutzer: Revolut muss Daten von 300+ Kunden herausgeben

Revolut gibt Daten von IPTV-Kunden preis. Sky plant Maßnahmen gegen Reseller und Nutzer. Über 300 IPTV-Abonnenten sind betroffen.

Familie vor einem Smart-TV mit Streaming-Inhalten, darüber eine Piratenflagge als Symbol für IPTV-Piraterie und das als „Piraten-Netflix“ bezeichnete illegale Streaming-Netzwerk.

Piraten-Netflix zerschlagen: IPTV-Ring mit 86.000 Kunden belieferte auch Deutschland

Piraten-Netflix zerschlagen: Griechische Polizei hebt Ring mit 86.000 Kunden aus. Auch Deutschland war betroffen.

Piraten-Streams als Geschäftsmodell: Influencer, Rankings und Streamingboxen treiben den Markt voran.

Illegale IPTV 2026: BREIN jagt Influencer und Fake-Vergleichsportale

Illegale IPTV-Dienste 2026 boomen. BREIN nimmt Influencer, Fake-Portale und Händler illegaler Streamingboxen ins Visier.

IPTV-Zuschauer enttarnt: Schwedische Ermittler identifizieren 4.886 Kunden illegaler IPTV-Dienste. Noch straffrei, drohen ab Juli 2026 Bußgelder.

IPTV-Zuschauer enttarnt: Schwedische Razzia legt tausende Kunden offen

Schwedische Ermittler identifizieren 4.886 Kunden illegaler IPTV-Dienste. Noch straffrei, drohen ab Juli 2026 Bußgelder.

Cardsharing im Visier – aber nicht mehr automatisch Computerbetrug.

Cardsharing kein Computerbetrug: BGH verneint den Vermögensschaden

Der BGH verneint den Vermögensschaden beim Pay-TV-Cardsharing. § 263a StGB scheidet aus, strafbar bleibt es dennoch.

Live-Sport als Beute der Streaming-Piraterie.

Illegales Streaming boomt: Dodgy Boxen fluten UK und Irland

Illegales Streaming boomt: Nutzer in Großbritannien und Irland setzen massenhaft auf illegales IPTV trotz Razzien und Abschaltungen.

tv-bunker.to, girl watching tv

tv-bunker.to: Interview mit dem Admin des neuen CS- & IPTV-Forums

Mit tv-bunker.to ging kürzlich ein neues deutschsprachiges Cardsharing- und IPTV-Forum an den Start. Wir haben den Admin dazu befragt.

Fußball im Stadion während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 mit einem symbolischen IPTV-Ball und digitalen Störeffekten als Darstellung von IPTV-Piraterie und illegalem Streaming.

IPTV-Netzwerk zerschlagen: 2.769 Kunden identifiziert – Strafen bis 5.000 Euro drohen

IPTV-Netzwerk zerschlagen: Italienische Ermittler heben drei Streaming-Zentralen aus, vier Verdächtige angezeigt, 2.769 User identifiziert.

Der teuerste Ball der Saison: 500 Euro Strafe statt Torjubel.

IPTV-Brief von DAZN: 500 € in 7 Tagen oder Klage – jetzt wird’s ernst

DAZN verschickt IPTV-Briefe: 500 € zahlbar in 7 Tagen, sonst droht eine Klage. Was im Schreiben steht und wer zahlen muss, erfahrt ihr hier.

Urheberrecht trifft Streaming-Piraterie: Zivilklage mit Millionenrisiko.

IPTV-Rechtsstreit: 18,75 Millionen US-Dollar Schadensersatz gegen Streaming-Piraten

IPTV-Rechtsstreit: 18,75 Mio. US-Dollar Schadensersatz gegen Streaming-Piraten empfohlen. Hollywood, Amazon & Netflix vor Domain-Übernahme.

IPTV-Piraterie Rekordstrafe: Fußball fliegt ins Tornetz mit Piraten-Totenkopf als Symbol für illegales Streaming

IPTV-Piraterie Rekordstrafe: 43 Millionen Euro – RapidIPTV muss zahlen

IPTV-Piraterie Rekordstrafe: Spanien verhängt 43 Mio. Euro gegen RapidIPTV. Gericht nimmt gezielt die Gewinne der Betreiber ins Visier.

Symbolbild: Fire TV Stick und Fernbedienung vor einer Fußballübertragung, daneben Handschellen und Richterhammer als Sinnbild für die Verurteilung eines IPTV-Anbieters.

Fire TV Sticks: 200.000 Pfund mit IPTV verdient – Postbote muss ins Gefängnis

Mit Fire TV Sticks und IPTV verdiente ein britischer Postbote über 200.000 Pfund. Trotz Warnungen machte er weiter, nun folgt die Haftstrafe

Wenn die Blockchain zum Fallstrick wird: Die Finanzketten der IPTV-Piraterie brechen auf.

Illegale IPTV-Netzwerke brechen ein: EU und Binance kappen die Finanzadern

EU-Behörden und Binance zerschlagen bei der Operation „Cyber Patrol“ kryptofinanzierte illegale IPTV-Netzwerke.

Shinjuku, Japan

Anti-Piraterie-Lobby: Illegale Streams machen Nutzer zu Opfern von Cyberkriminellen

Eine neue Studie der Anti-Piraterie-Lobby warnt vor Malware und Betrug bei IPTV-Piraterie. Doch wie unabhängig sind die Ergebnisse wirklich?

WerbungÜber unsKontaktPressespiegel
Kategorien
RezensionenGlosseInternJurassic PackDrachenlordLesetipps
Social Media

Impressum Datenschutz

Tarnkappe.info Logo

© 2014-2024 Tarnkappe.info

ZURÜCK  WEITER
Jetzt Newsletter abonnieren