Surfshark: der Hai unter den VPN-Anbietern für 1.79 EUR monatlich

Gute VPN-Anbieter gibt es viele. Surfshark bietet die richtige Ausstattung zu guten Konditionen. Das junge Unternehmen punktet vor allem mit seiner Preisgestaltung. Der Zugang, den man sich mit seinen Familienmitgliedern ganz legal teilen darf, kostet monatlich nur 1.79 EUR, sofern man sich für zwei Jahre im Voraus festlegt.

Surfshark: das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!

Wer sich im Internet umschaut, wird bei den Vergleichstests immer wieder unterschiedliche Ergebnisse und Testsieger entdecken. Wichtig ist beispielsweise, dass ein Anbieter viele Server in möglichst vielen unterschiedlichen Ländern anbietet. Da kann der Neuling mit 1.040 Servern in über 60 Ländern problemlos mithalten. Die VPN-Software ist plattformübergreifend nutzbar. Nicht nur auf PCs mit den gängigen Betriebssystemen läuft das VPN. Surfshark funktioniert auch auf Android, iOS, fire TV und bei manchen Smart-TVs.

Keine Rechtshilfegesuche, keine Anfragen von Behörden möglich

Die Betreibergesellschaft hat sich weit außerhalb der EU angesiedelt, um Rechteinhabern keine Rechenschaft ablegen zu müssen. Für Filesharer, die auf P2P stehen oder etwas gegen die Vorratsdatenspeicherung tun wollen, die bestimmt demnächst wieder eingeführt wird, ist der Hauptsitz der Firma optimal. Das Unternehmen hat sich auf den Britischen Jungferninseln niedergelassen. Neben manchen IT-Firmen ist diese Nation vor allem in Kreisen der Offshore-Finanzbranche beliebt. Warum? Dort laufen traditionell alle behördlichen Anfragen von außerhalb ins Leere. Egal was ihr im Internet macht: Das ist Eure Privatsache. Und das soll sie auch bleiben!


Anonyme Registrierung & Account-Sharing innerhalb eines Haushalts erlaubt!

Wer möchte, kann sich dort ohne Angabe Deines Namens oder der Anschrift anmelden. Auch die Zahlung mittels einer Kryptowährung ist bei Surfshark möglich, damit man nicht so einfach der Spur des Geldes folgen kann. Der Betreiber gibt an, keine Daten zu loggen. Aber gut, das behauptet ja wirklich jeder VPN-Anbieter von sich.

Surfshark muss sich noch im Markt bewähren. Das dürfte der Grund für die überaus niedrigen Gebühren sein. Viele Konkurrenten wollen mehr als das Doppelte pro Monat kassieren. Schaut Euch im Internet um, wenn Ihr uns nicht glaubt! Und die Teuren schneiden aufgrund ihres bekannten Namens in den Tests nicht unbedingt besser ab. Wichtig für Endkunden sind noch zwei Informationen: Das Account-Sharing innerhalb eines Haushaltes ist hier offiziell erlaubt. Man kann sich die Kosten also noch zusätzlich innerhalb der Famlie teilen. Außerdem kann man problemlos Netflix anschauen, während das VPN läuft. Viele VPN-Anbieter blockiert Netflix systematisch, egal welchen Server man auswählt, das ist sehr ärgerlich.

netflix surfshark

Ist man mit einem VPN wirklich komplett anonym?

p2p surfsharkDurch Einsatz der Software wird die eigene IP-Adresse nicht zur besuchten Seite übertragen. Wohl aber einige andere Daten. So Euer Browser, die aktiven Browser-Plug-ins, das Betriebssystem, Bildschirmauflösung, Anzahl der Farben, Sprache etc. pp. Cookies kann man löschen, diese Merkmale in dieser speziellen Kombination aber nicht. Dessen sollte man sich halt bewusst sein. Selbst wenn man sich nicht bei Amazon, Facebook etc. einloggt, was Eure Anonymität dort augenblicklich beendet, kann man Euch nach einem einmaligen Besuch anhand dieser Merkmale (Stichwort Canvas Fingerprinting) wieder erkennen. Natürlich wissen die Webseitenbetreiber ohne Login von Euch keine Namen oder Anschriften.

Doch eine vollständige Anonymität kann eben kein VPN-Anbieter gewährleisten.

Filesharing ohne VPN ist wie Russisch Roulette!!!

Dafür landen Eure Surfgewohnheiten nicht innerhalb der EU, wo man darauf sehr leicht zugreifen kann. Was bitte geht es den Internet-Provider an, ob und wie oft ihr eine Warez-Börse oder ein Untergrund-Forum besucht habt? Wieso soll jemand erfahren, für was Ihr Euch interessiert und von wo ihr etwas heruntergeladen habt ?! Filesharing ohne VPN ist wie Russisch Roulette. Das kann durchaus ein paar Mal folgenlos bleiben, doch auf Dauer besteht eine riesige Gefahr, sich eine teure Abmahnung einzuhandeln.

Wer unsere Beiträge zum Thema P2P-Abmahnungen kennt, der weiß, wie schwer es ist, aus der Nummer wieder herauszukommen. Bei den anfallenden Kosten einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann man sich bestimmt einen VPN-Zugang für die nächsten Jahrzehnte, wenn nicht sogar bis zum Lebensende, kaufen.

Surfshark – Wie immer gilt: ausprobieren geht über studieren!

Surfshark verspricht zudem ein CleanWeb. Also ein WWW mit merklich weniger Bannern, Trackern, Malware und Phishing. Wer Internetbanking ohne VPN nutzen will, kann die URL seines Logins in den sogenannten Whitelister eintragen. Wer will, kann die Software auch dahingehend einstellen, dass sie bei bestimmten Apps gar nicht erst anspringt. Darüber hinaus gibt es noch mehrere Features wie MultiHop (Verbindung über mehrere Länder bzw. Server) oder den Tarnmodus (ISP ahnt nichts von einem VPN), die einen Testmonat bei Surfshark lohnenswert erscheinen lassen.

surfshark unbegrenzte GeräteanzahlAußerdem gibt es innerhalb der ersten 30 Tage eine Geld-zurück-Garantie. Wem Surfshark nicht gefallen sollte, der geht kein Risiko ein. Den Zugang einfach innerhalb des ersten Monats kündigen, fertig.

 

Anmerkung: Unser Team ist immer auf der Suche nach Themen, die unsere Leser bereichern könnten. Wenn wir eine Inhaltspartnerschaft wie bei diesem Artikel eingehen, erhalten wir möglicherweise eine Aufwandsentschädigung für die Veröffentlichung des Beitrages.

Tarnkappe.info

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

Vielleicht gefällt dir auch