Piracy.wtf offline

Article by · 10. November 2014 ·

piracy.wtf
Zeitgleich mit dem Forum Leecher.to wurde nach den ersten Busts auch Piracy.wtf vom Netz genommen. Es wird gemunkelt, es soll sich dabei um die gleichen Betreiber handeln. Daneben brodelt die Gerüchteküche fleißig weiter.

Der Nachfolger von MyBoerse.ws sollte nur kurze Zeit online bleiben. Bei unserer Umfrage hat sich noch ein Großteil der Leser positiv geäußert und geglaubt, Piracy.wtf würde längerfristig dabei bleiben. Zu diesem Zeitpunkt war die jetzige Entwicklung aber noch nicht abzusehen. Nach den ganzen Busts haben der bzw. die Betreiber offenbar kalte Füße bekommen. Bei so vielen Hausdurchsuchungen in kürzester Zeit ist das Verhalten der Admins nachvollziehbar. Laut Frau Ehlers von der GVU könnte zumindest das Abschalten von Leecher.to eine präventive Maßnahme sein. In früheren Vorgängen hätte sich gezeigt, dass die Betreiber illegaler Angebote oft aus Angst vor einer Strafverfolgung ihre Seiten nach großen Razzien abschalten. Diese Aussage dürfte auch auf Piracy.wtf zutreffen. Bis die Nutzer den Angeboten aus dem Graubereich wieder vertrauen können, wird sicher noch einige Zeit vergehen.

iLoad war nie weg

Gerüchte gab es auch um iLoad. Die alte Domain auf Tonga wurde aber schon vor längerer Zeit aufgegeben. Wer diese benutzt, wird lediglich auf Werbeseiten weitergeleitet. Das Portal ist nun unter iload.co erreichbar. Vor einem Monat musste iload.am aufgegeben werden, weil es Probleme mit der Domain gab. Eine automatische Weiterleitung zur neuen Domain war den Betreibern nicht möglich. Bei der File-Lounge wird einem nur noch eine Testseite von Apache angezeigt, das gleiche kommt übrigens auch bei paradise-load.us. Wo ist eigentlich bibop.biz geblieben? Die Razzien haben offensichtlich erhebliche Kollateralschäden angerichtet.

Portale erlauben nur IPs aus Deutschland?

Daneben köchelt die Gerüchteküche fleißig weiter. Uns wurde zugetragen, manche Portale wären derzeit nur mit deutscher IP-Adresse benutzbar. Sobald ein VPN o.ä. eingesetzt wird, der den Trafic über ein anderes Land führt, würde man von den Angeboten ausgeschlossen. Bisher konnten wir dieses Verhalten allerdings nicht bestätigen. Wir werden diese Fragestellung weiter beobachten. Wenn es stimmt, wäre es weder nachvollziehbar noch der Sicherheit der User dienlich.

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