Interview: E-Book-Piraterie & die Folgen

Artikel von · 29. Dezember 2014 ·

Thema E-Book-Piraterie. Böse Bescherungen hatte die Adventszeit für E-Book-Piraten parat – Polizei und Staatsanwaltschaft führten bundesweit Razzien durch, beschlagnahmte Hardware und verhafteteten Verdächtige. Ziel war die Community rund um Warez-Foren und Plattformen wie boerse.bz, ebookspender.me und lesen.to, sowie mit „Sumselbär“ und „Spiegelbest“ angebliche Masterminds der Raubkopisten-Szene.
Doch auch normale Nutzer sind ins Fadenkreuz der Exekutive geraten. Warum soviel Aufwand, geht es nicht am Ende um harmlose elektronische Literatur und ihre Leser? Wessen Interessen sind im Spiel? Ansgar Warner von E-Book-News fragte den Online-Journalisten Lars Sobiraj, Experte für netzpolitische Themen rund um Datenschutz, Urheberrecht und Hacktivismus. Dieses Interview erschien am 16.12.2014 – wir danken für die Abdruck-Genehmigung. Die (Vor-) Geschichte des E-Books beschreibt Ansgar Warner in „Vom Buch zum Byte – Kurze Geschichte des E-Books“ – erhältlich als E-Book  und  auch als Taschenbuch :-) Wer mehr lesen mag – weiter unten verweisen wir noch auf andere Buchtitel von Ansgar Warner.

E-Book-News: Bisher hat man hauptsächlich von Ermittlungen gegen Filesharing-Plattformen und Foren gehört, die Filme und Musik anbieten, zuletzt etwa kinox.to… Wieso hatten die Behörden E-Books so lange nicht auf dem Schirm, dort geht’s doch auch um eine Menge Geld?

Lars Sobiraj: Die Strafanzeigen gegen die mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to bzw. die Uploader bei Boerse.bz & Co. hat teilweise die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) gestellt. Sofern es nicht deren Mitglieder waren, tat dies die Medienkanzlei Waldorf Frommer im Auftrag der Verlage. Ich weiß nicht, ob das Kriminalfachdezernat Cybercrime, die LKAs oder andere Stellen selber aktiv geworden wären. Im Internet werden Delikte mit einem erheblich schwereren Grad begangen, als jetzt ausgerechnet Urheberrechtsverletzungen. Man denke nur an Kinderpornografie, gewerbsmäßiger Betrug bei eBay, vielfacher systematischer Kreditkartenbetrug etc.

Machen wir uns bitte nichts vor. E-Books führen im Vergleich zu gedruckten Büchern noch immer ein Nischendasein. Nur weil der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die GVU bei der Ermittlung finanziell durch ihren Mitgliedsbeitrag unterstützt, hat sich daran nichts geändert. Wenn Szenemitglieder Kinofilme von der Leinwand abfilmen oder den Inhalt neuer Blu-Ray Medien oder DVDs verbreiten, so betrifft dies 100 Prozent des Marktes. So groß Torboox auch gewesen sein mag, darum ging es ja hauptsächlich bei den Durchsuchungen letzten Dienstag: Die E-Books machen einen Marktanteil von wenigen Prozent aus. Ich will die Schäden der Wirtschaft nicht kleinreden. Aber das muss man halt auch in Relation setzen.

Bücher von Ansgar Warner (Chefredakteur E-Book-News):

                  

E-Book-News: Plattformen wie ebookspender.me signalisieren den Nutzern, Teil einer Community zu zu sein, in der man gemeinsam eine öffentliche Bibliothek betreibt, finanziert durch Crowdfunding. Aber man muss eben immer öfter zahlen, um überhaupt Zugang zu erhalten. Was hat das noch mit der klassischen Hacker- und Datenpiraten-Ethik zu tun?

LS: Mit der klassischen Hackerethik des CCC haben gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen freilich nichts gemeinsam. Crowdfunding klingt in diesem Zusammenhang herrlich legal. Ich kann aber nur etwas verkaufen, sofern ich das Recht am Produkt besitze oder es als Urheber selbst entworfen habe. Die Preise für E-Books sind unverständlich hoch. Aber das darf keine Rechtfertigung für illegale Bezahlportale sein. Die haben nämlich nicht einmal etwas mit der Ethik der Releaser-Szene gemeinsam. Dort soll der sportliche Wettbewerb untereinander und nicht das reine Geld verdienen im Vordergrund stehen. Warez waren früher zu Zeiten des C64 und Amiga als Hobby und Zeitvertreib gedacht. Heutzutage ist es nicht selten eine “Nebeneinkunft”, die deutlich mehr als das ebenfalls bezogene Hartz IV ausmacht.

ebooknews

E-Book-News: Die aktuellen Ermittlungen richten sich nicht nur gegen die Betreiber, sondern auch gegen aktive “Uploader” und wohl auch gegen eher passive Nutzer. Welche Daten nutzen die Behörden, um die Identität der Beteiligten festzustellen – können ihnen auch Gelegenheits-Nutzer ins Netz gehen?

LS: Auffällig ist, dass Ebookspender.me und das dazu gehörige Blog Spiegelbest.me kurz vor den Durchsuchungen offline gingen und bis heute sind. Meine Informationen besagen, dass die Beamten Zugriff auf die Server der Webseiten haben sollen. Das würde die Ermittlung der Nutzer erklären. Im Fall von Boerse.bz weiß man bis heute nicht genau, wie die GVU bzw. Waldorf Frommer an die IP-Adressen gelangt sind. Dazu gibt es die wildesten Theorien, aus den Beschlüssen gehen keine aber Details zur IP-Ermittlung hervor. Auch die Beschlüsse von letztem Dienstag (Durchsuchungsbeschlüsse 09.12.2014) sind inhaltlich wirklich sehr dünn. Da wird einigen Durchsuchten der Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz vorgeworfen. Das umfasst heutzutage aber nur noch das Recht am eigenen Bild. Ich frage mich ernsthaft: Wie genau hat sich die Richterin am AG München die Beschlüsse vor der Unterzeichnung angeschaut?

Auffällig ist allerdings, dass die echten Power-Uploader bei verschiedenen Warez-Foren so weiter machen, als wäre nichts passiert. Die großen Fische verbreiten weiterhin Schwarzkopien, gefasst wurden bezogen auf Boerse.bz ausschließlich die kleineren Uploader. Das sieht für mich sehr danach aus, als wenn sich die Power-Uploader schlichtweg besser geschützt haben (VPN, TOR, Wegwerf-Mailadressen etc). Die Durchsuchungen bei den reinen Nutzern sollen offenbar dem Zweck dienen, weitere Nachahmer abzuschrecken. Das halte ich ehrlich gesagt für unmoralisch! Wieso lässt man die echten Straftäter laufen? Wenn die Aktionen die Ursache für illegal verbreitete E-Books oder Filme beseitigen sollten, so sind sie komplett ins Leere gelaufen. Dafür spricht auch die Tatsache, dass KinoX, Movie4k und Lesen.to ohne Unterbrechung online waren und bis heute sind.

E-Book-Piraterie: Alle Lobbyverbände lassen sich für ihre Arbeit bezahlen!

E-Book-News: Überall lauern in dieser Sache Geschäftsmodelle – auf der einen Seite GVU und Abmahnlobby, in der Mitte die Plattform-Betreiber und am anderen Ende Medienanwälte wie Solmecke & Co. Wer vertritt in diesem Haifischbecken die Interessen von Otto Normalsurfer?

LS: Die Interessen der Normalsurfer vertreten vielleicht ein paar Verbraucherschutzverbände, selbst die lassen sich dafür bezahlen. Der Gesetzgeber hat das Instrument der Abmahnungen ursprünglich eingeführt, um die Amtsgerichte zu entlasten. Abmahnungen waren eigentlich für die Klärung juristischer Fragestellungen zwischen zwei Unternehmen gedacht. Dazu kommt: Die Politik hat in den ganzen Jahren herzlich wenig zur Verbesserung der Urheberrechtsproblematik beigetragen.

An den Abmahnungen verdienen die Medienkanzleien beider Seiten, da machen wir uns bitte nichts vor. Die Kanzleien beider Seiten haben bis zu 40 angestellte Juristen im Haus, die nichts weiter tun, als die Abmahnungen im Copy & Paste-Verfahren zu bearbeiten. Das ist bei Abmahnern wie bei den Verteidigern der Filesharer beinahe wie die Lizenz zum Geld drucken. Und wenn die Filesharing-Abmahnungen nicht so gut laufen, gibt es ja noch den Bilderklau im Internet oder das Wettbewerbsrecht, wo man viel Geld umsetzen kann. Und die GVU? Die verspricht ihren zahlenden Mitgliedern die Verfolgung der Piraten. Ihre Ermittler scheitern aber häufig an der Tatsache, dass es schwer ist, Domains in Übersee oder Server in Osteuropa vom Netz zu nehmen. Die Täter sitzen in Deutschland, ihre Instrumente haben sie ins Ausland außerhalb der EU verlagert. Auch manche Zeitschriftenverlage verdienen prächtig mit. Sie präsentieren ihren Lesern immer wieder, wie man auf Windows oder Mac OS X alles knacken, alles herunterladen kann, was das Zeug hält. Der Verlierer ist der einfache Nutzer und ohne Zweifel auch die Kreativwirtschaft.

Die E-Book-Flatrate wäre sicher ein guter Weg, wenn bei diesem Modell auch die Verlage und Autoren und nicht nur Amazon dauerhaft überleben kann. Das gleiche gilt auch für Spotify & Co. Wenn es aus dem Dilemma einen einfachen Weg gäbe, dann hätte ihn längst jemand vorgeschlagen. Unsere Welt wird immer digitaler. Auch die Anzahl der verkauften Werke sind immer häufiger digitaler Natur. Von daher ist eine Lösung mehr als überfällig.

Ansgar Warner
arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin) und ist Autor verschiedenr Bücher. Seit 2009 ist er Chefredakteur und Herausgeber von E-Book-News. Als Journalist wie als Literatur- und Kulturwissenschaftler war er immer schon an der Nahtstelle zwischen alten & neuen Medien unterwegs. 2007 promovierte er an der HU Berlin zum Thema Radio-Essay der Fünfziger Jahre, danach folgte die journalistische Tätigkeit für Zeitungen (u.a. taz) wie auch Rundfunk (DLF/DRadio). Er beschäftigt sich u.a. intensiv mit dem Medium Buch/E-Books. Die spannende (Vor-) Geschichte der elektronischen Bücher erzählt er in seinem E-Book „Vom Buch zum Byte – Kurze Geschichte des E-Books“ – erhältlich auch als Taschenbuch

Bildquelle: pasukaru76/flickr (cc-by-2.0)

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74 Kommentare

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    „Illegale Downloads sind illegal. Punktum. Illegale Uploads sind es auch.“

    So einfach ist die Welt! Und jetzt will ich nichts mehr hören, sonst…
    Nein, so einfach ist die Welt nicht. Selbst, wenn man durch den Paragraphentunnel auf sie blickt. Immerhin gibt es da die Grundsätze von Rechtsgüterabwägung und Verhältnismässigkeit. Letzere sehe ich hier zumindest schwer strapaziert und die Tatsache, dass das ganz offensichtlich auf Veranlassung einer privaten Lobbyorganisation geschehen ist, sollte durchaus Anlass dazu sein, darüber nachzudenken, welche Seite hier wohl die grössere kriminelle Energie entfaltet. Immerhin richtet sich diese zunehmende Privatisierung und brutal einseitige Anwendung des Rechts unmittelbar gegen den Rechtsstaat und die Verfassung. IMHO ein weitaus höheres Rechtsgut, als ein paar Kröten aus der Zweitverwertung mehr oder weniger in den Taschen von ein paar Publishern.

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      Julia Färber

      Ob sich der Rechtsstaat tatsächlich instrumentalisieren läßt werden wir erst nach Abschluß der Verfahren bewerten können. Die Versuche diverser Interessensgruppen dies zu tun, scheint sich gefühlt zu häufen und das sollte man genau im Auge behalten.

      Mit dieser Argumentation aber vom Sachverhalt der Urheberrechtsverletzung in unterschiedlichen Abstufungen ablenken zu wollen ist nicht legitim. Meines Erachtens ist der Problemkomplex auch nicht juristisch zu lösen.

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        Julia Färber

        Eigentlich hat Christian Bruhn hiermit alles wirklich relevante zu dem Thema gesagt: http://www.youtube.com/watch?v=jTcccMgnuWk
        Was ist da passiert ?
        Wie kann das gesehen ?
        Das es im Sommer friert
        Das Uhren rückwärts gehen
        Das man sich im Spiegel
        Plötzlich gar nicht mehr sieht na nu ?!

        Frag doch Alice, Alice im Wunderland
        Alice, Alice im Wunderland
        In ihrer Welt aus Träumen und Ironie
        Uh, Uhu….
        Das macht Alice, Alice im Wunderland
        Alice, Alice im Wunderland
        Alice mit ihrer Phantasie

        Wer hat da geweint ?
        Einen grossen See
        Und wer macht sich klein
        Und wer trinkt beim Hutmacher Tee.
        Wer kann plötzlich fliegen wie ein Vogel im Wind Na nu ?!

        Frag doch Alice, Alice im Wunderland
        Alice, Alice im Wunderland
        In ihrer Welt aus Träumen und Ironie
        Uh, Uhu….
        Das macht Alice, Alice im Wunderland
        Alice, Alice im Wunderland
        Alice mit ihrer Phantasie

        Uh, Uhu….

        Ist es nur ein Märchen oder könnte es Wahrheit sein

        Frag doch Alice, Alice im Wunderland
        Alice, Alice im Wunderland
        In ihrer Welt aus Träumen und Ironie
        Uh, Uhu….
        Das macht Alice, Alice im Wunderland
        Alice, Alice im Wunderland
        Alice mit ihrer Phantasie

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    Auch hier einige Kommentare gelöscht. Wen es getroffen hat und sich weiterhin gegen die Regeln des guten Geschmacks verstößt, den werfe ich aus Disqus raus.

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    mario

    ist es falsch, wenn ich sage, dass jeder doppelmoralistisch ist?

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      Ja. „Doppelmoralisch“ wäre das richtige Wort gewesen. So reicht’s leider nur für die Kreuzigung – Applaus und mehr Glück im nächsten Leben!

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        mario

        richtig! schande über mein haupt.

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    Julia Färber

    Ich habe das Gefühl, daß Du hier ein bißchen übers Ziel hinaus schießt.

    Das dieser Blog sich diversen Gestalten zur Verbreitung ihrer teilweise skurilen Anschauungen anbot, kannst Du doch nicht ernsthaft LS vorwerfen. LS geriert sich ja auch nicht als Speerspitze des Kampfs gegen die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken und auch nicht als Robin Hood der von den Anbietern ansonsten schamlos ausgebeuteten Massen. Bei dem, was ich bislang hier so von LS gelesen habe (das ist nicht besonders viel), bemüht er sich persönlich um einen neutralen Ton. Eine eventuell vorhandene Tendenz zu den „Opfern“ der Strafverfolgung mag da sicher vorhanden sein. Da kommt dann der gute Onkel-Komplex (sorry Lars) zum Vorschein. Es wird deutlich auf die Gefahren hingewiesen und dabei stehen nun einmal die DAUs im Fokus, die entweder nicht schnallen, wie und das sie sich gerade strafbar machen oder denen nicht klar ist, welche Spuren sie hinterlassen. Für mich klingt das Meiste wie ein 10 Punkte Plan für den Nachwuchs im Umgang mit Facebook. Dagegen ist doch nichts einzuwenden – auch wenn das Gleiche an anderen Stelle und in anderen Publikationen massenwirksamer getan wird. An der Grundproblematik ändert sich dadurch doch nichts.

    Für mich persönlich ist das vorläufige Ergebnis der im Interview angesprochenen Bemühungen der letzten Monate auch nur mau. Das mag sich mit dem Abschluß der Verfahren nochmals deutlich ändern, jedenfalls was das Thema Abschreckung angeht. Genauso gut könnte man aber das Ganze als grandiose Marketing-Aktion der VPN-Anbieter betrachten. Du hast ja selbst, in Zusammenhang mit The Interview die klassische cui bono Argumentation angeführt. Außer einem kurzen Umdenken und Anpassen ist und wird nicht viel passieren – business as usual.

    Kommen wir zur Moral. Natürlich ist es blödsinnig etwas für unmoralisch zu halten, wenn die Bewertungskategorie die Legalität ist und da hast Du vollkommen recht, illegales Verhalten bleibt eben illegal, auch wenn Charme, Not oder Dummheit uns gerne in eine andere Richtung drängen. Ob das Verhalten der Strafverfolgungsbehörden zielführend ist, wird sich erst herausstellen und darf zu Recht angezweifelt werden.

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      Hospital

      ### „LS geriert sich ja auch nicht als Speerspitze des Kampfs gegen die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken …“

      Tarnkappe = Promoplattform für asoziale Seiten

      ### „… und auch nicht als Robin Hood der von den Anbietern ansonsten schamlos ausgebeuteten Massen.“

      LOL! Wer beutet Dich denn aus? Liegt es vielleicht eher an der konsumgeilen (dummen) Masse? Die möglichst ALLES konsumieren aber wenig oder möglichst gar nichts dafür zahlen will? Schon peinlich wenn man nichtmal 99 Cent für ein Lied oder 2,49 Euro für einen Film hat! Und die eBooks bei Amazon sind ja mit 0,99 – 3,99 auch extrem teuer… wuhuhuuuuuu.

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        Julia Färber

        Sorry, hätte wahrscheinlich – Vorsicht, zynisch – dazu schreiben müssen.

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        vaute600

        Bei 390 Euro – Stromkosten bleibt dir nichts mehr für Amazon übrig. Und wer von diesen Betroffenen einen Komplett-Download gemacht hat, hat im Grunde auch nur eine Altersvorsorge betrieben, da die folgende Altersgrundsicherung in gleicher Höhe ist.

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          Hospital

          LOL 390 Euro Stromkosten… wer verbraucht soviel? Niemand! Außer Stromverschwender oder Assis die in Bruchbuden mit Elektroheizung leben!

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            dale-gribble

            390 Euro bezieht sich wohl eher auf den aktuellen H4-Satz (391 Euro). Und bei mir steht danach ein „-“ , was ich als „minus“ interpretieren würde. Aber das Lesen und Verstehen nicht deine Stärke sind hast du ja schon oft genug bewiesen.

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            Hospital

            Vielleicht sollte der User „vaute600“ sich einfach deutlicher ausdrücken, dann würde es zu solchen Missverständnissen erst gar nicht kommen. Aber zu verständlichen Aussagen sind die H4-Leecher ja nicht fähig. Und drittklassige Lamer wie Du unterstellen dann auch noch eine Leseschwäche…

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            dale-gribble

            Dann sieh es eben als Anregung in Zukunft einen Beitrag zweimal zu lesen bevor du anfängst dumm rumzupöbeln.

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            Hospital

            Genau, ich soll mich dem schreibfaulen Pöbel anpassen…

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            ak

            Jetzt hat aber wirklich der Kindergarten Ausgang. Gehört ihr nicht schon lange ins Bettchen?

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            Hospital

            Die Meinung des Posters interessiert mich eigentlich nicht, da er ja nur wieder Ausreden brachte warum es für einen 2,99-Euro-Buch bei Amazon nicht reicht…

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            ak

            Ok, wenn du meinst die Meinung eines Anderen ist nicht interessant genug, wie kommst du dann auf die Idee, dass deine Meinung interessant sein soll?
            Eine Diskussion lebt von verschiedenen Meinungen und den Respekt vor denen die diese Meinung haben. Aber ich weiss ja, ich bin nicht bei „wünsch dir was“.

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            Hospital

            Bla bla bla…

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            ak

            Jetzt hast du dich endgültig als Troll geoutet. Auf so ein Niveau begebe ich mich nicht. Tschüss und noch viel Spass im Sandkasten. :(

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            vaute600

            Herzchen, ich bin Rentner und nur die Hälfte meiner geleisteten Arbeitszeit ist wohl mehr, als du jemals zusammen bekommst,

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            Hospital

            Frührentner seitdem Du 20 bist oder? :)

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            vaute600

            Für Legastheniker: 390 minus Stromkosten.

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            Hospital

            Schreib’s doch gleich verständlich! DU bist hier der Legastheniker!!!

          • comment-avatar

            Tja, wenn man bei Mama im Keller wohnt, versteht man natürlich wenig von solchen Probleme. Oder von sonst irgendetwas‌…

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      Ich kann nichts moralisches darin erkennen, auf ein paar willkürlich ausgewählte Sündenböcke einzuprügeln und dafür ein paar Gesetze zu beugen, soweit es nur irgendwie geht. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um Strafaktionen für abgeblich entgangene Profite privater Unternehmen geht.
      Das ist eine „Moral“ wie im Manchester-Kapitalismus oder zu Zeiten der Ostindien-Companie und entspricht einem bis zur Gegenaufklärung hin erzreaktionären und rückschrittlichen Rechtsempfinden.

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        Wer Darwinismus als wünschenswerten Mechanismus innerhalb der Zivilisation versteht, hat dort nicht wirklich etwas verloren. Abgesehen davon, dass ích nichts von „unschuldig“ behauptet habe. Von „Willkür“ hingegen schon.

        Auf irgendjemanden einzuprügeln, um vor dem Pöbel ein Exempel zu statuieren ist jedenfalls eine Form der Machtdurchsetzung, die im Mittelalter, in Despotien und der Gedankenwelt der erträglicheren Art von Troglodyten bereits an ihre Akzeptanzgrenzen stösst.
        Bei mir hingegen löst bereits die Vorstellung, einzuatmen, was einem Zeitgenossen dieser Sorte -neben seiner wertlosen und abstoßenden Meinung- entströmt sein könnte, Übelkeit aus.

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          Ich habe ganz sicher kein Logikproblem. Sie haben ein Bildungsproblem. Viel Glück, vielleicht finden Sie die andere Hälfte ja noch.

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    sirnobody

    Man kann in diesem Metier nur informativ sein, wenn man Kontakte zur Scene unterhält. Unserem Lars jetzt seine Nähe zur Scene vorzuwerfen ist scheinheilig, werte Schreiberin. Auch du kennst seine Vita und weißt genau welche Wurzeln die Tarnkappe hat. Nur die Nähe zu eben diesen Leuten macht diesen Blog überhaupt interessant. Es wird von Lars mit seiner Meinung, das Raubkopieren eben eine Art Raub ist, nicht hinter dem Berg gehalten. Trotzdem stellt sich auch mir die Frage, warum hier mit Mittelstreckenraketen auf Spatzen geschossen wird. Eine Wertung darüber wer oder was hier krimineller ist als das andere, habe ich gerade von Lars nie gelesen.
    Insofern kann ich deine Kritik weder nachvollziehen noch mich ihr anschliessen.

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    Tarnkappe_Mysterion

    Hätte da einen Vorschlag für die Authoren von E-Books die bisher klein sind und den Händen von Verlagen gefangen sind. Wie wäre es mit einen DaWanda für E-Books? Ihr bietet dort eure Bücher an für einen fairen Preis als E-Book (was deutlich günstiger ist als ein Druck) räumt den Verlagen nur die Buchrechte für euer gedrucktes Buch an und bietet das selbe Buch online selber für 1,99€-3,99€ (was ich fair halte) an. Am Ende das Monats zahlt ihr 10- 20% an den Betreiber der Plattform und alles wäre soweit fair in meinen Augen.

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      Hospital

      ### „Hätte da einen Vorschlag für die Authoren von E-Books die bisher klein sind und den Händen von Verlagen gefangen sind.“

      Wieso sollten sie bei denen „gefangen“ sein? Ohne den Verlag hätten sie keinerlei Promo und würden SOFORT im Meer der Veröffentlichungen verschwinden.

      ### „Wie wäre es mit einen DaWanda für E-Books? Ihr bietet dort eure Bücher an für einen fairen Preis als E-Book (was deutlich günstiger ist als ein Druck) räumt den Verlagen nur die Buchrechte für euer gedrucktes Buch an und bietet das selbe Buch online selber für 1,99€-3,99€ (was ich fair halte) an. Am Ende das Monats zahlt ihr 10- 20% an den Betreiber der Plattform und alles wäre soweit fair in meinen Augen.

      Was hat der Verlag davon? Er soll die Promo machen und verdient nur an den gedruckten Büchern mit… sehr logisch.

      eBooks-Dawanda ist unnötig. Jeder kann heute schon mittels BoD seine Bücher bei Amazon reinstellen und ebenfalls eBooks.

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    Tarnkappe_Mysterion

    Viele kleine Autoren leben doch zusätzlich von ALG2, weil ihen die Verlage zuviel Geld aus den Taschen ziehen. Nehmen wir an ein E-Book kostet 9,99, der Author bekommt davon nur rund 10%. Der Rest wandert in den Vertrieb (also Kosten für Server, in die Tasche von Amazon etc) in die Werbung, in die Bezahlung der eigenden Verlagsmitarbeiter etc. Am Ende kommt beim Author davon kaum was an. Und wenn die Verlage sagen es ist nicht so dann lügen sie. Und das zeugt nur von eins: Doppelmoral.

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      Hallo Tarnkappe_Mysterion,

      Zum Thema Preise bei den E-Books hatte ich eine Diskussion mit Thomas Elbel in den Kommentaren zu „LUL.to wehrt sich…“.

      Hab gerade seinen Link zu einem Beispiel der Kosten eines Buches rauskopiert: https://www.voland-quist.de/verlagsblog/buchkalkulation-was-verdienen-autor-und-verlag-an-buchern/

      Das Beispiel ist die Kalkulation für 2500 Papierbücher.
      Lt. Hr. Elbel verhält es sich bei E-Books genauso mit Rabatt usw.
      Druckkosten sind bei einem Ladenpreis von 14,90 € nur 1,98 € pro Buch.
      Die restlichen Kosten bleiben gleich.
      Ich frage mich nur, was ist wenn die 2500 Bücher verkauft werden mit den Erlösen der E-Books?
      Für mich werden da Kosten die einmalig entstehen doppelt verrechnet.
      Aber auf mich hört ja keiner. Man braucht für E-Books ja auch Vertreter die ihre Provision bekommen :)

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      Robbie

      hallo edoep. deine doch recht hochnäsige, arrogante art zu allen themen kann
      verschiedene gruende haben. zum einen willst du uns vielleicht etwas
      ueber (deine) moral beibringen? oder willst du einfach nur die wenigen
      echten szene-leute weglangweilen ?

      ich stelle mal eine interessante these
      auf : was würde heute musik kosten, ohne napster? was würden filme
      kosten, ohne filesharing?

      waarum kosten gebundene bücher heute noch soviel, wie ein
      digitales?

      oh mein gott, bestimmt ist in deiner antwort mindestens
      ein wort in einer anderen language. freaky. aber ich weiss, bist wohl
      gerade nicht in deutschland , sondern reitest gerade auf einem
      internetbackbone. wer ist hier scheinheilig ? wer hat hier eine
      doppelmoral? shit, bin gerade eingenickt.

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        Schick mir ne Ansichtskarte wenn du dich verirrt hast :)

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          ok, tuts eines in dunkelblau auch? hätte ich noch zuhause :)

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            ak

            sehen müssen wir es ja nicht. hauptsache wir spüren es.

            PS: meine mutter hat viele handarbeiten gemacht.

          • comment-avatar

            ak

            Das musste sein :)

          • comment-avatar

            ak

            musste mich selber downvoten weil ich mich verklickt hatte :)

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        Hospital

        ### „ich stelle mal eine interessante these auf : was würde heute musik kosten, ohne napster? was würden filme kosten, ohne filesharing?“

        LOL! Dank Filesharing sind die Preise gesunken oder was? :-)

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      Hospital

      „Viele kleine Autoren leben doch zusätzlich von ALG2, weil ihen die Verlage zuviel Geld aus den Taschen ziehen.“
      Genau, die bösen Verlage sind wieder schuld. Die asozialen Leecher natürlich nicht.

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        Tarnkappe_Mysterion

        Danke für diese ehrlichen Worte, deine Einstellung zum asozialen Leecher kennen wir.

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          Hospital

          Danke für Deine Lügen! Deine asoziale Einstellung zu Urhebern kennen wir.

          • comment-avatar

            Tarnkappe_Mysterion

            auf den Punkt gebracht…….du bist der größte asoziale Leecher. Sag es doch einfach frei raus.

          • comment-avatar

            Hospital

            Ich ein Leecher? Schließt wohl wieder von dir auf andere?!? :)

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      Esther

      Stimmt das eigentlich. Leute, die zeitweise aufstocken müssen wird es wahrscheinlich geben – aber ALG II ist mit Arbeitsverpflichtungen verbunden.

      Auch da ist es eigentlich wahrscheinlicher, dass die Autoren noch einen anderen Beruf ausüben, von Ehepartnern mitversorgt werden oder erst im Rentenalter mit dem Schreiben beginnen.

      Außerdem haben die Verlage schon auch ein paar Funktionen. Es mag schon sein, dass man einiges – vom Lektorat bis zur Werbung und der Organisation von Übersetzungen – auch ohne Verlage bewerkstelligen kann. Aber sind die Strukturen dafür wirklich schon da? Dann verstehe ich nicht, warum ausgerechnet Amazon so viele Indietitel hat.

      Esther

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    Hospital

    ### „Ich will die Schäden der Wirtschaft nicht kleinreden.“

    Die Schäden interessieren Dich doch eigentlich überhaupt nicht. Zumal hier wieder nur von der „Wirtschaft“ die Rede ist, wobei massenweise illegale eBooks von Selbstverlegern sind.

    ### „Die Preise für E-Books sind unverständlich hoch.“

    Zu „hoch“? Selbst wenn es so wäre: Das ist kein Grund diese illegal anzubieten.

    ### „Heutzutage ist es nicht selten eine “Nebeneinkunft”, die deutlich mehr als das ebenfalls bezogene Hartz IV ausmacht.“

    Die sog. „Szene“ ist eben einfach nur asozial. Normalerweise müßten die echten Szener solche Seiten einfach offline nehmen.

    ### „Die E-Book-Flatrate wäre sicher ein guter Weg“

    Für wen? Die Leecher? Für die Verleger sicherlich nicht.

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      Esther

      Hat es jetzt Sinn die Diskussion einfach abzuwürgen?

      Piraterie ist selbstverständlich illegal. Das bestreitet niemand. Aber ist das ein Grund nicht darüber zu reden?

      Sie ist mit Verboten offensichtlich nicht zu beseitigen. Das zeigt sich daran, dass man bestenfalls mit immensem Aufwand ein paar kleine Nutzer erwischt, aber weder die großen Uploader noch die Betreiber. Das heißt doch nicht, dass Up- oder Downloads in geringerem Maße legal wären, es heißt nur, dass man die wichtigen Leute gar nicht erwischt.

      Was die ALG-II-Geschichte angeht: Sind das Vermutungen oder kennt ihr die Leute setwas anderes behauptet.

      Was ist eigentlich diese „echte“ Szene und wie unterscheidet sie sich von bösen Geschäftemachern?

      Zumindest Libgen bietet die Bücher kostenlos an und hat auch fast keine Werbung. Das ändert nichts, daran, dass das Betreiben von Piratenseiten verboten ist. Aber das große Geld wird da nicht gemacht.

      Die Leselauscher bieten neue Titel an und verlangen dafür Geld. Ob man damit reich wird weiß ich nicht, es sieht eher nicht so aus. Verboten sind beide Seiten. Wo ist für euch jetzt der fundamentale ethische Unterschied.

      Esther

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        Hospital

        ### „Das zeigt sich daran, dass man bestenfalls mit immensem Aufwand ein paar kleine Nutzer erwischt, aber weder die großen Uploader noch die Betreiber.“

        Woher willst Du wissen wer in welchen Positionen erwischt wurde? Nach einer Razzia heulen doch alle rum, dass sie angeblich „nur“ Downloader auf der Seite X waren und natürlich keine Uploader. Und wenn dann haben sie ja „nur ein paar“ Dinge hochgeladen. Hat bei den letzten Busts jedenfalls genügend langjährige Upper erwischt.

        ### „Was ist eigentlich diese „echte“ Szene und wie unterscheidet sie sich von bösen Geschäftemachern?“

        Für die echte Szene ist es z.B. eine Art Sport geschützte Software zu „knacken“. Die stellt man dann aber nur auf geheimen Seiten, Boards oder FTPs zur Verfügung. Die Arschlöcher aber verbreiten alles möglichst breitflächig, damit sie viel an Werbung und Provisionen der Filesharingdienste verdienen. Das hat auch nichts mehr mit dem Kopieren für einen Nachbarn oder Freund zu tun, man bedient hier ja schließlich die gesamte Bundesrepublik.

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          Esther

          Dass man nur unbedeutende Leute erwischt hat, behaupte nicht ich, das behauptet Lars.

          Das Verteilen urheberrechtsgeschützter Titel – im Falle von Genesis und ähnlichen Seiten wohl weltweit – ist doch Ziel der Piraterie. Im Buchbereich gibt es faktisch keinen Kopierschutz.

          Esther

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            Hospital

            ### „Dass man nur unbedeutende Leute erwischt hat, behaupte nicht ich, das behauptet Lars.“

            Und Lars hat hier den Überblick oder was? ;) Er weiß auch nur von den Fällen die dieser Anwalt vertritt, mehr nicht.

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      Esther

      Da bin ich mir nicht so sicher.

      Fakt ist, dass sich Piraterei mit Verboten offensichtlich nicht eindämmen lässt. Das kann man durchaus bedauern, aber offensichtlich nicht ändern.

      Das liegt auch daran, dass legale Leihmöglichkeiten – gerade für Bücher – fehlen oder sehr unzulänglich sind.

      Mit einer Flatrate für eine Leihe – sei es nun für Ebooks, sei es für alles, was man legal herunterladen kann – wäre der Schaden wahrscheinlich geringer. Das kann man dann für sozial schwache Menschen auch subventionieren – wie man es bei Leihbibliotheken auch schon tut. Da könnte man schon einiges machen.

      Esther

      PS: Wir können uns jetzt wieder in moralischen Abhandlungen ergehen, bei denen immer wieder herauskommt, dass Piraterie illegal ist. Das mag für jemanden, der grade Dampf ablassen will ganz lustig sein, ist sonst aber langweilig.

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        Esther

        Herrn Elbel habe ich als außerordentlich unangenehmen Menschen kennengelernt, der nicht davor zurückschreckt Realnamen von Leuten zu veröffentlichen.

        Die Qualität seiner Berechnungen kann ich nicht beurteilen. Jemand, dem es so offensichtlich darum geht die Sau in primitivster Art herauszulassen ist auch nicht sonderlich vertrauenswürdig.

        Ebooks verursachen auch keine Lagerkosten, für den Vertrieb muss sehr viel weniger Personal bezahlt werden, Ladenmieten entfallen ……… Schon deshalb ist die Argumentation mit den reinen Papierkosten unsinnig.

        Der Rest ist wie immer aufgeblasener Unsinn: Unibibliotheken decken nur einen Teil des Bedarfs und auch das oft nur im PDF-Format. Die öffentlichen Onleihen haben monatelange Wartezeiten, die privaten Leihbibliotheken stecken noch in den Anfängen.

        Man kann natürlich sagen, dass die Leute das Lesen sein zu lassen haben oder sich mit gedruckten Büchern begnügen müssen. Das ändert nur nichts daran, dass die Leute das nicht tun, sondern stattdessen auf illegale Seiten zurückgreifen.

        Esther

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          Esther

          Ach edoep warst du nicht eben noch in England? Ganz nebenbei: Seit wann kannst du eigentlich wieder deutsch?

          Herr Elbel hat hier derart primitiv argumentiert, das Foto war unter seinem Namen zu finden. Ich davon ausgegangen bin jemand wolle dem realen Thomas Elbel – einem Hochschullehrer – schaden.

          Deshalb habe ich Herrn Elbel auf den besagten thread aufmerksam gemacht – natürlich mit der Realnamenadresse.

          Das nahm der Herr zum Anlass meinen Realnamen hier einzustellen.

          Dem Kerl geht es nicht um Argumente, sondern ausschließlich darum, auf Primitivstniveau die Sau herauszulassen. Irgendwelche Rechnungen sind dementsprechend wertlos.

          Was ich hier schreibe sage ich auch in rl. Dennoch ist so ein Verhalten unter jeder Kritik.

          Esther

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            Esther

            Lieber edoep,

            du kannst über dein angebliches Leben schreiben oder auch nicht schreiben, was dir beliebt. Das aber gehört zum Internet und es ist dein gutes Recht. In meiner Vorstellung bist du männlich, unter 20 und arbeitslos – aber auch das mag falsch sein.

            An einer Stelle hast du dich mal als kleiner Spitzel geoutet, der sich ins Vertrauen älterer Damen schleicht, die illegale Seiten nutzen.

            Lars hat selbstverständlich ganze Stränge mit dem allerschlimmsten Dreck gelöscht – darunter auch den Strang, in dem der feine Herr meinen Realnamen veröffentlicht hat.

            Herr Elbel ist kein Fake, das habe ich ja überprüft. Aber ihm geht es nicht um Ebooks oder um Piraterie, sondern um einen Platz an dem er die Sau rauslassen kann. Das ist nicht lesenswert.

            Esther

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            ak

            Ach Esther,
            lass es doch. edoep ist eine ganz nette Frau auch wenn es manchmal anders rüberkommt.
            Und das mit dem „bespitzeln alter Damen“ stimmt ja auch nicht so wie du schreibst.
            Wenn du schon zitierst dann bitte richtig (aus dem Gedächtnis):
            Sie hat geschrieben, dass sie manchmal, als Teil ihrer Arbeit, auch Foren überwachen muss. Und dass sie da so manches gelesen hat. Punkt.
            Den Rest hast du dir zusammengereimt.

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            ak

            Ach Esther, Ich hab den ganzen Schrott mitgelesen, den du mit Hr. Elbel aufgeführt hast.
            Bin zwar nicht mit Hr. Elbel einer Meinung, aber ihr zwei habt euch nichts geschenkt.
            und dass edoep irgendwelche „alte Damen“ denunziert hat sie NIE geschrieben.
            Also halte mal den Ball ein bisschen flacher.

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            ak

            Hi edoep,
            Das ist doch Teil deiner Arbeit und keine Denunziation. Du machst deinen Job mit einen richterlichen Beschluss im Rücken. Will Esther dass du wegen Arbeitsverweigerung gekündigt wirst?
            Schön langsam glaube ich der Kindergarten hat Ausgang.
            Da fehlt ja nicht nur ein „Scherben“, da ist von dem ganzen porzellangeschirr nur ein Bröselchen übrig geblieben :)
            Was ich mir sonst noch denke schreib ich lieber nicht, sonst mault mich Lars wieder an.

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            ak

            Hi, Zwecks Definition von Unmoralisch:
            Ich definiere mal klein für MICH: Ich helfe einen Freund/Bekannten bei einem für mich kleinen Prob, für ihn ist es gross.
            Er lädt mich dafür bei ihm zum Essen ein. Ist „Nachbarschaftshilfe“.
            Wenn jemand anderer daherkommt und für seine Firma alle Rechner neu aufgesetzt haben will ohne Rechnung ist das „MITTELGROSS“.
            Der Nächste will gleich die ganze Software auch ohne Rechnung haben ist das „GROSS“.
            Wie du schon geschrieben hast, immer nur Ansichtssache.
            Das erste ist Peanuts.
            Das zweite schon bedenklich.
            Und das Dritte ist in meinen Augen schon schwerer Betrug.
            Aber genug für heute. Muss auch mal ins Bett.

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            Esther

            Liebster Edoep,

            Lars hat große Stränge aus Diskussionen nehmen müssen – sowohl Beiträge von dir, als auch von Herrn Elbel konnte man wegen ihrer obszönen Sprache und anderer Sauereien nicht stehenbleiben. Dein Geschlecht kenne ich z.B. aufgrund seiner extrem sexistischen Beiträge.

            Die Aufschneiderei hinterher bestätigt meine Vermutungen übrigens.

            Esther

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        Hospital

        „Das liegt auch daran, dass legale Leihmöglichkeiten – gerade für Bücher – fehlen oder sehr unzulänglich sind.“

        FAULE AUSREDE!!!

        Wie wäre es mit dem Besuch einer Bücherei? Aber dazu müßte man ja rausgehen… und bei Amazon kosten ja eBooks was… also saugt man sicher lieber ein mieses PDF bei irgendeiner illegalen Seite.

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          Esther

          Liebster Hospital,

          wo genau habe ich je behauptet illegale Seiten zu nutzen? Warum also sollte ich faule oder nicht faule Ausreden benötigen?

          Fakt ist, dass es Piratenseiten gibt und dass sie sich mit Verboten nicht eindämmen lassen.

          Im Musikbereich hat man das mit legalen Streaming-Angeboten in den Griff bekommen – das scheint ein erfolgversprechenderer Weg zu sein. Gerade bei Büchern haben die meisten Leute schon immer verschiedene Arten von Bibliotheken genutzt.

          Esther

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            Hospital

            ### „Warum also sollte ich faule oder nicht faule Ausreden benötigen?“

            DAS hier ist eine faule Ausrede von Dir: „Das liegt auch daran, dass legale Leihmöglichkeiten – gerade für Bücher – fehlen oder sehr unzulänglich sind.“

            ### „Im Musikbereich hat man das mit legalen Streaming-Angeboten in den Griff bekommen – das scheint ein erfolgversprechenderer Weg zu sein.“

            LOL! Aber definitiv nicht für die Künstler!!!

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    Esther

    Nicht nur die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn.

    Ganz unabhängig von der moralischen Bewertung: Faktisch sind Verbote nicht durchsetzbar und Aktionen wie diese erschweren spätere Ermittlungen, weil die Leute sich besser schützen. Auf Anonymität legen aber nicht nur Leute wert, die im Internet Urheberrechtsverletzungen oder Straftaten begehen wollen.

    Ich bin mal gespannt wie es weitergeht: Ehrlich gesagt kann ich mir eigentlich nur legale Flatrates, die zumindest für sozial schwache Menschen subventioniert werden vorstellen. Im Musikbereich funktioniert das auch schon. Das liefe aber gerade auf dem Buchmarkt auf eine de facto Verstaatlichung hinaus. Da kommen noch einige Diskussionen auf uns zu.

    Was mir auffällt: Wie kommt ihr darauf, dass die Betreiber solcher Seiten gleichzeitig ALG II beziehen? Das wäre ein weiteres Delikt – aber das kann ich mir bei den gängigen Bücherseiten nur sehr schwer vorstellen, weil zumindest zwei davon einen ausgesprochen professionellen Eindruck machen.

    Esther

    PS: Falls hier ein Autor mitschreibt: Piraterie ist unzweifelhaft moralisch verwerflich und überdies verboten. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt oder dass man nicht darüber reden dürfte.

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      Hospital

      ### „Wie kommt ihr darauf, dass die Betreiber solcher Seiten gleichzeitig ALG II beziehen? … kann ich mir bei den gängigen Bücherseiten nur sehr schwer vorstellen, weil zumindest zwei davon einen ausgesprochen professionellen Eindruck machen.“

      Und? Was hat der Aufbau und das Design einer Seite mit zusätzlichen H4-Einnahmen zu tun?

      Selbst der Admin von 320k.in lebt von Hartz4 (und eben den „kleinen“ Provisionen der Filesharingdienste).

      Das ist eben der asoziale Standard der heutigen „Szene“. Glaubst Du wirklich diese kriminellen Leute sind alle fest im Leben verankert?

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        Esther

        Naja, wer in der Lage ist eine illegale, aber professionell gemachte Seite zu erstellen, kann vermutlich auch einiges, was sich legal zu EInkommen verwandeln lässt.

        Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ihr wirklich wisst, dass viele Seitenbetreiber von ALG-II leben oder ob ihr das nur vermutet. Du scheinst ja zumindest einen Betreiber zu kennen.

        Esther

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          Hospital

          ### „Naja, wer in der Lage ist eine illegale, aber professionell gemachte Seite zu erstellen, kann vermutlich auch einiges, was sich legal zu EInkommen verwandeln lässt.“

          Keine Ahnung was für Dich „professionell gemacht“ ist, aber die meisten illegalen Seiten sind weder optisch noch programmiertechnisch sonderlich aufwändig. Angenommen sie würden dort legal die gleichen Inhalte anbieten, würden ihnen die (asozialen) Besucher sicherlich nicht die Türe einrennen.

          ### „Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ihr wirklich wisst, dass viele Seitenbetreiber von ALG-II leben oder ob ihr das nur vermutet. Du scheinst ja zumindest einen Betreiber zu kennen.“

          Das ist gängige Praxis! Wie soll man sonst dem Finanzamt erklären, mit was für Sachen man da eigentlich Umsätze generiert? Deswegen offiziell Hartz4 (auf Kosten aller Steuerzahler) und „nebenbei“ eben ziemlich dicke (illegale) Umsätze an der Steuer vorbei direkt auf die Kreditkarte.

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            Esther

            Das heißt doch jetzt, dass keiner weiß welche legalen Einkommensquellen diese Leute haben.

            Da käme auch noch eine normale Berufstätigkeit in Betracht – was z.B. spiegelbest von sich behauptet. Ebensogut könnten das Rentner oder Hausfrauen sein.

            ALG-II ist mit Arbeitsverpflichtungen verbunden. Das dürfte schon deshalb eher die Ausnahme sein.

            Esther

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            Hospital

            ### „Das heißt doch jetzt, dass keiner weiß welche legalen Einkommensquellen diese Leute haben.“

            Wieso interessiert Dich das überhaupt so brennend? Weil Du nicht glauben kannst, dass es so nunmal oft vorkommt? Muss ICH jetzt wohl Beweise liefern? ;)

            Find Dich einfach damit ab das die Upper größtenteils asoziale Mitmenschen sind.

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            Esther

            Ja sag mal, wer aus welchen Gründen auch immer vom ALG-II lebt ist doch nicht automatisch asozial.

            Wer irgendwelche Nebeneinkünfte nicht angibt verstößt schon jetzt gegen Gesetze.

            Bis zum Erweis des Gegenteils halte ich die Idee Piraterie und ALG II stünden in einem Zusammanhang für absurd.

            Esther

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            mario

            Ja sag mal, wer aus welchen Gründen auch immer vom ALG-II lebt ist doch nicht automatisch asozial.

            ich habe eine freundin die zweifache mutter ist. der eine sohn ist 4, der andere 2.
            sie bezieht seit (ich weiß es nicht genau) 2 jahren oder so hartz4. aber auch nur weil es nicht anders geht und sie alleinerziehend ist.
            geht halt noch so lange, bis der jüngere auch in die kita geht und sie wieder halbtags arbeiten gehen kann.
            solchen menschen aber vorwerfen sie seien asozial, finde ich unter aller sau.
            (nicht an dich gerichtet, esther)

            auch gibt es menschen die durch schicksalsschläge da reingeraten sind, aber nie dort landen wollten. das kann schneller passieren als so mancher denkt.

            asozial sind nur die, die unser sozialsystem ganz bewusst ausnutzen!

            zum glück wird da bald ein riegel vorgeschoben, bzw. die gesetze dazu verschärft.

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            Esther

            Von unserem Thema sind wir jetzt weit weg. Offenbar gibt es keinen Hinweis auf irgendwelche Zusammenhänge von ALG-II und Piraterie.

            Natürlich kann ich auch nicht ausschließen, dass es das in irgendeinem Einzelfall gibt. Die meisten ALG-II-Bezieher müssen sich um Kinder oder um pflegebedüftige Angehörige kümmern. Alleinerziehende mit behinderten Kinder finden ohne Großeltern oft keine brauchbare Ferienbetreuung.

            Andere ALG-II-Bezieher wirken sehr provokant, weil sie jung und anscheinend arbeitsfähig sind. Viele davon leiden aber an seelischen Störungen, die man eben nicht auf den ersten Blick sieht. (Das geht über eine schwere Depression übrigens sehr schnell und es ist auch schon Leuten passiert, die ganz sicher waren, dass ihnen das nie passieren wird.)

            Außerdem gibt es immerhin eine Arbeitsverpflichtung für ALG-II-Empfänger. Der entgeht man auch nur, wenn man entweder andere versorgen muss oder nicht arbeitsfähig ist.

            Esther

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            Hospital

            ### „Bis zum Erweis des Gegenteils halte ich die Idee Piraterie und ALG II stünden in einem Zusammanhang für absurd.“

            Wir müssen DIR GAR NIX beweisen! Wer das anzweifelt, denkt im Sinne der asozialen Upper.


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