E-Book-Piraterie: Autorin schlägt zurück – Teil II (Meinung)

Article by · 12. Februar 2015 ·

Auf unseren Artikel „Lul.to wehrt sich gegen Lügen“ hat sich Buchautorin Marinella C. van ten Haarlen gemeldet. In ihren ausführlichen Kommentaren bei uns hat sie die Erstellung einer Strafanzeige gegen lul.to angekündigt. Sie will auch eine Belohnung auf die Betreiber von lul.to aussetzen. Wird ihr Druck auf die Buchpiraten von Erfolg gekrönt sein?

Am 07.02.15 schrieb Frau van ten Haarlen (wir zitieren auszugsweise. Alle ihre Kommentar kann man hier und hier nachlesen):

„Ich habe Anzeige namens meines Verlages und meiner Person erstattet. Aus dem Ausland werden weitere Anzeigen folgen. Gegen die Brut von Lysander und Co. gibt es schon zahllose Strafverfahren. Ganze Kanzleien beschäftigen sich mit lul.to europaweit.“

Gut, halbe Kanzleien werden auch nicht erfolgreich sein. Das aber auch ganze Rechtsanwaltskanzlei ihre Probleme mit der E-Book-Piratenszene haben, zeigen die Hausdurchsuchungen im Dezember 2014. Es gibt da eine bundesweit bekannte Kanzlei aus München, die nicht nur mit standardisierten Abmahnungen ihr Geld verdient (Downloader wissen da ein Lied darüber zu singen). Sondern die auch beste Kontakte zur deutschen Buchverlagsszene unterhält – wir hatten schon einmal darüber berichtet, als uns ein internes Schreiben zugespielt wurde (E-Book-Razzia: Internes Schreiben aufgetaucht am 20.12.2014). Auch damals mutmassten wir bereits über ein europaweites koordiniertes Vorgehen der großen Verlage. Haben die nun Lauschen und Lesen (LUL) im Visier? Denkbar, aber wieso erst jetzt und nicht schon viel früher?

Frau van ten Haarlen ergänzt, sie habe nach der Veröffentlichung ihres Kommentars…

„Morddrohungen erhalten, wenn ich nicht die Bücher freiwillig an lul.to abtrete, wollen mich einige Zeitgenossen töten. Wenn ich die juristische Verfolgung nicht einstelle, wollen mich einige Zeitgenossen, ich zitiere“ abschlachten“… Das hat nichts mit Piraterie, sondern mit kriminellem Machwerk zu tun.“

Morddrohung gegen Autorin?

SoldatBuch2Wir haben uns auf lul.to und dessen Blog umgesehen: gerade mal 6 Kommentare (Stand 11.02.15 um 20:00 Uhr) zu van ten Haarlen, darunter keine Morddrohung. Der Blog ist öffentlich, jeder kann dort auch ältere Einträge lesen – Hasseinträge sind nicht aufgefallen. Was sie an persönlichen Hass-Mails bekommen hat, können wir nicht überprüfen. Deshalb nehmen wir ihre Aussage zu Mordrohungen grundsätzlich Ernst.

Im Kommentar-Bereich von Tarnkappe.info sind auf ihre Einträge Zustimmung als auch Ablehnung wie Spott zu lesen. Dort steht allerdings kein einziger „Hass-Kommentar“, geschweige denn eine Morddrohung.

Das würden wir auch nicht tolerieren. Unsere Leser-Kommentare kontrollieren wir täglich. Was nicht der Netiquette entspricht (inkl. Verleumdungen oder Drohungen) löschen wir – egal ob es nun einen Buchpiraten oder eine Autorin betrifft. Löschungswürdige Kommentare werden vorher öffentlich verwarnt. Die Löschung selber machen dann wir ebenfalls im Kommentarbereich kenntlich.

Frau van ten Haarlen ergänzt:

„Fakt ist, dass ich die Angelegenheit eskaliert habe, um so eine Möglichkeit zu finden, die auch von den zuständigen Referaten in der Politik dazu genutzt werden soll, die Gesetzeslage so auszunützen, dass lul.to und die Truppe um Lysander in Zukunft fürchten muss, solchen Taten nachzugehen.“

width= Ihre Werbung auf Tarnkappe – Infos?

 

Appell an die Politik wegen E-Book-Piraterie

Warum soll die Politik helfen? Bisher hat die ja nun nicht allzu viel getan – sei es als „Verschärfung & Durchsetzung des Urheberrechts„, sei es zugunsten eines „Kulturgutes Buch mit freiem Zugang„. Im Moment gibt es dringendere Probleme in Europa – und eine rein deutsche Buchflat- oder Buchschutz-Lösung wird es nicht geben. Aber das letzte Wort soll die Autorin selbst haben:

buchpiraten voraus E-Book-Piraterie„Ich habe eine Petition an die Kulturstaatsministerin gestellt,  mit dem Ziel und da stelle ich mich vor alle Autoren, dem Treiben von lul.to durch die Staatsanwaltschaften ein Ende zu bereiten. Ich habe diese Petition auch, nach Artikel 17 GG, an die zuständigen MdBs geschickt, die für Kultur zuständig sind. Ich will damit erreichen, dass die Politik sich dem annimmt, was Lysander und Co. mit allen Autoren machen. Nicht nur mit mir. Wie Lysander und Co. an mir versuchten, ein Exempel zu statuieren, mache ich es jetzt auf absolut legalem Weg mit Lysander und Co. Ich gehe dabei jeden legalen Weg. Ich sehe in lul.to eine kriminelle Vereinigung im Sinne des § 129 StGB, die durch zahllose Straftaten es ermöglicht, mich um meine Tantiemen zu betrügen.“

Bildquellen: JD Hancocktommy japan, Nicki Varkevisser – Lizenz: (CC BY 2.0).

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208 Comments

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    Liebes tarnkappe Team:

    Könnt ihr bitte die Kommentarfunktion hier dahingehend ändern, dass zumindest angezeigt wird, wenn ein Kommentar überarbeitet wurde? Frau van ten Haarlen ändert nämlich ihre Beiträge hier immer wieder im Nachhinein ohne Edit-Hinweis, um ein falsches Bild der Diskussion zu erzeugen und direkte Reaktionen auf ihre eigenen Aussagen als anlasslose Angriffe auf sich selbst darzustellen.

    Dass hier jede Seite die Möglichkeit hat, ihre Meinung zu vertreten, finde ich ja gut, aber derartige Manipulationen gehen mmn. dann doch über die Grenze dessen, was man tolerieren sollte!

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      mario


      soweit ich weiß wird bereits an einer lösung gearbeitet.
      wobei das wort „lösung“ hier etwas fehl am platz ist in dem kontext.
      wenn ich mich nicht irre, möchte lars auf vBulletin umsteigen.
      sollte das geschehen, hat man ein paar minuten zeit seine beiträge zu editieren, ohne dass es gekennzeichnet wird.
      editiert man nach einem gewissen zeitfenster seinen beitrag, so wird das für alle ersichtlich sein.

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Ich äußere mich hier zum letzten Mal, ich bin weder respektlos mit Ihnen umgegangen noch habe ich Sie in irgendeiner Form gemieden. Ich habe nur so weit ich selbst den Text mit der Petition veränderte, einzuräumen, dass ich die Petition auf einer anderen Url hinterlasse, weil ich wie gesagt nicht für Ihre Verdächtigungen verantwortlich gemacht werden will.
      Nur diese Diskussion bringt nichts, weil Sie in mir den Sündenbock suchen. Ich werde anhand der gesunkenen Verkaufszahlen, aufgrund der Raubkopien, in der nächsten Woche entscheiden, ob ich den Verlag schließe. Es ist wahrscheinlich. Das kostet Menschen den Arbeitsplatz, aber der Spott derer, die hier mich beschimpfen ist uns sicher. lul.to zerstört Menschen die Existenz, nicht mir, sondern denen, die ich gut davon miternähren konnte.
      Ich habe auch einfach keine Lust mehr.
      Mir wurden Dinge vorgeworfen, die sich niemand traut, Raubkopierern vorzuwerfen.
      Ich verziehe mich auch nicht in eine Opferrolle, sondern lasse mich einfach nicht mehr beschimpfen. Sie messen mit zweierlei Maß. Ihnen allen wünsche ich ein wundervolles und zufriedenes Leben.

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        mario


        irgendwer schrieb hier doch mal, dass deine bücher heute kostenlos zur verfügung gestellt werden sollen. hat sich das bewahrheitet?

        edit:
        zitat von YouKnowWho

        Wir haben uns dazu entschlossen Ihre Bücher nicht mehr zum Verkauf anzubieten. Ab 14.02. werden wir Ihre Bücher kostenlos zum Download anbieten.

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Nein, bislang noch nicht. Das macht keinen Unterschied mehr für mich. Alles Gute Mario, ich kümmere mich um etwas anderes, warte, was die Justiz erreicht.

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            mario


            hätte einiges besser laufen können hier.
            aber wie es manchmal so ist im internet.
            naja, dir auch alles gute für die zukunft.
            ohren steif halten :)

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Wir sind nicht de einzigen Leidtragenden: https://www.e-book-news.de/drm-freie-flatrate-bitcoin-zahlung-liebe-buchhandler-kopiert-endlich-die-piraten/ Die Posts von Andreas und nun ist Schluß.

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          Danke für den Hinweis!
          Ich empfehle Ihnen, die besagten Posts auch noch einmal selbst durchzulesen, und zwar unter der Fragestellung „Was macht Andreas anders als ich und inwiefern könnte darin der Grund liegen, warum ich so heftig angegriffen werde (und er nicht) ?“.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Weil ich meine Meinung sage, weil ich mich mit legalen Mitteln wehre und nicht mit dem verbalen Faustrecht. Ich hätte alles nur falsch können. Auslöser ist lul.to und das wird vergessen.Nicht ich suchte den Streit, sondern lul.to bestahl mich.

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            Wir testen da gerade was. Mal sehen, ob es klappt.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            PS lul.to ist nicht der einzige Raubkopierer mit dem ich mich rumschlage.

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            ak


            Aber die einzige mir bekannte Plattform, die ihre Bücher anbietet !!

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Seien Sie versichert, da sind noch mehr. Ich werde die Links nicht noch explizit bezeichnen.

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            dale-gribble


            Also ich habe mich jetzt mal auf allen mir bekannten Seiten umgeschaut, die Ebooks im Programm haben. Einzig bei mygully ist eines Ihrer Bücher im Angebot, bei allen anderen: Fehlanzeige!

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        „Sie messen mit zweierlei Maß.“
        Müsste ich, um das zu tun, nicht eine Meinung zu einer weiteren Person, außer der ihren, äußern?

        Ok, zugegebenermaßen habe ich vielleicht mal in einem Nebensatz etwas abwertendes über die Betreiber von lul.to oder die Personen, von denen sie beleidigt wurden, gesagt, aber ich habe mich mit diesen Menschen nicht annähernd so ausgiebig beschäftigt wie mit Ihnen, insofern ist mir nicht klar, wo sie die Idee hernehmen, ich würde denen weniger kritisch gegenüber stehen als Ihnen…

        Genau genommen, ist ihre Aussage aber sogar nicht ganz falsch:
        Ich gehe mit Ihnen, einer veröffentlichten Autorin (eine Leistung, die ich durchaus anerkenne, auch wenn ich nicht viel von ihren Werken halte) etwas anders um als mit Kriminellen, die aus der Warez-Szene Profit schlagen, und Vollidioten, die der Meinung sind, im Internet einfach fremde Leute beleidigen zu müssen.
        Insbesondere die besagten Vollidioten ignoriere ich normalerweise entweder oder wenn ich selbigen antworte, dann nur um sie zu meiner eigenen Belustigung (und ggf. der von anderen Anwesenden) zu verarschen!

        Ihnen gegenüber habe ich hingegen deutlich mehr Respekt gezeigt, indem ich meine Kritik an dem, was sie schreiben, sehr genau erklärt und dabei auch auf meine Wortwahl geachtet habe. Ich habe mir ihre Antworten genau durchgelesen und bin auf das, was sie geschrieben haben, eingegangen. Das kann man wohl als unfair bezeichnen, aber wenn dann verhalte ich mich den Leuten von lul.to gegenüber unfair und nicht Ihnen!

        Ich finde es auch, nebenbei bemerkt, faszinierend, wie überzeugt sie davon sind, dass hier jeder gegen sie und für die Betreiber von lul.to sind!
        Es mag sogar stimmen, dass es Ihnen gelungen ist, sich hier so ziemlich jeden zum Feind zu machen, allerdings halten sich die positiven Äußerungen über lul.to hier doch sehr stark in Grenzen.
        Das einzig positive, was man meiner Meinung über die sagen kann, ist dass sie immerhin so ehrlich sind, nicht zu bestreiten, dass sie ihre Seite betreiben, um Profit zu machen. Das ändert nichts daran, dass es sich um Kriminelle handelt, aber zumindest sind es keine Kriminellen, die sich selbst als Kämpfer für Informationsfreiheit o.ä. daerstellen.
        Darüber hinaus fällt mir wirklich nichts ein, was ich dem Projekt lul.to zu Gute halten könnte und ich kann mich auch nicht daran erinnern, hier etwas anderes, positives darüber gelesen zu haben.

        Eigentlich sollte es offensichtlich sein, dass Menschen, die wie ich auf SIe eingehen und ein konstruktives Gespräch über das Thema Warez suchen, in der Hoffnung, dass sich irgendwann eine Lösung findet, bei der einerseits wir uns nicht ausgebeutet und verarscht fühlen und andererseits aber auch Kunstschaffende wie Sie nicht die Lenbensgrundlage entzogen kriegen, nicht allzu positiv über Leute denken, die in diesem für uns sehr wichtigen Thema einfach nur eine Gelegenheit sehen, auf Kosten anderer leichtes Geld zu verdienen!

        Anscheinend ist Ihnen die Unlogik in ihrer Annahme, hier würden alle lul.to unterstützen, bereits aufgefallen, aber ihre Schlussfolgerung ist einfach komplett falsch:
        Sie sehen den offensichtlichen Widerspruch dazwischen, einerseits zu kritisieren, wenn Verlage und Medienkonzerne Künstler und Konsumenten auszubeuten versuchen, aber andererseits zu befürworten, wenn Kriminelle wie die Betreiber von lul.to daraus Profit schlagen, Künstler und Konsumenten auszubeuten, indem sie erstere um ihre Tantiemen bringen und von letzteren Geld für etwas nehmen, dass ihnen dann in Wirklichkeit gar nicht gehört.
        Dass das so nicht passt, haben sie zwar richtig erkannt, aber damit haben sie nicht als Einzige hier durchschaut, wie sehr in dieser Hinsicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Vielmehr ist es einfach nur so komplett offensichtlich, dass lul.to nicht die Guten sind, dass es niemand für nötig hält, das extra zu erwähnen!

        Und davon abgesehen:
        Ob lul.to im Allgemeinen Existenzen zerstört, kann ich nicht beurteilen, aber in ihrem Fall sind es wohl eher Sie selbst, die verantwortlich ist:
        Nicht lul.to führt hier einen Privatkrieg gegen eingebildete Feinde und entscheidet aufgrund der Erkenntnis, dass dieser nicht zu gewinnen ist, ihr Geschäft aufzugeben. Das sind ganz allein Sie!

        Und ganz ehrlich: Wenn Sie nächste Woche wirklich, wie angekündigt, ihren Verlag aufgeben, weil ihnen zur Rettung kein besserer Plan einfällt, als eine Petition ans Kultusministerium zu schreiben und sich im Internet mit Menschen zu streiten, die weder einen Einfluss auf die Handlungen von lul.to haben, noch diese gutheißen, werde auch ich mitlachen. Nicht, weil es mich wirklich erfreut, sondern weil diese Mischung aus Tragik und Dummheit einfach nicht anders zu ertragen ist…

        In diesem Sinne werde ich Ihnen kein wundervolles und zufriedenes Leben wünschen, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so etwas bei ihrer Art mit Problemen umzugehen, überhaupt möglich ist und ein derartiger Wunsch insofern einfach nur zynisch wäre…
        Stattdessen wünsche ich Ihnen eine gute Besserung und dass Ihnen möglichst bald bewusst wird, dass es Sie nicht weiterbringt, gegen WIndmühlen zu kämpfen!

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Ich danke für Ihre Zuschrift, wenn Sie mich auch erneut wieder als „dumm darstellen. Trotzdem, Sie haben sich Mühe gegeben, das rechne ich Ihnen hoch an.

          Ich hatte einen Plan, doch, wie man dem hätte Herr werden können, aber wirklich, ich habe keine Lust mehr und ich kann mich gegen lul.to nur wehren mit den Mitteln, die das Gesetz hergibt. Eine Lösung sehe ich nicht.

          Sie machen mich für den Schaden verantwortlich, den lul. to anrichtet, ich schweige nicht und bin trotzdem der Sündenbock, das hat mich sehr verletzt. Ich mache mir niemanden zum Feind, sondern ich sage das, was ich denke.
          Das stinkt denen, die alles umsonst wollen.
          Beste Wünsche

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Ich will Ihnen die Idee nicht vorenthalten, weil Sie sich Mühe gegeben haben. Ich hatte vor verschiedene Preisklassen einzuführen und die elektronischen Bücher, wie auch die Hörbücher, die alle fertig sind, so günstig anzubieten, dass es sich nicht mehr lohnt, lul.to zu frequentieren. D.h. ich wollte die elektronischen Bücher nicht mehr in die Gewinnkalkulation aufnehmen.Kostendeckend.
          Die Hörbücher hätten eine minimale Gewinnmarche gehabt, die nur die Kosten gedeckt hätte und vielleicht einen Lutscher.
          Die Printbücher wollte splitten, d.h., ich wollte durch den Druck bedingt, die Preise für das Taschenbuch, das viel zu teuer über den Handel angeboten wird, in Lizenz in die USA geben. Dort stört mich die Buchpreisbindung nicht, zmal ich unter einer britischen ISBN Nummer verlege. Weil die Buchpreisbindung Gift für die Kultur ist, (das stammt aus meiner Petition). Der Handel ist mit Büchern on Demand noch nicht soweit, dass er überhaupt darauf zurückgreift. Das Geschäft wird irgendwann kommen oder komplett einschlafen, ich denke eher die zweite Lösung, weil der normale Buchhandel stirbt, zu meinem Bedauern. Ein Buchgeschäft ist wichtig. Der Buchhandel ist jedoch auf dem Stand von 1950 stehen geblieben, nur die Einrichtung hat sich geändert. Es ist muffig, mit wenigen Ausnahmen. Teil 1

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Teil 2

            Das Geschäft, das uns die Gewinne beschert hätte, hätte die Verwertung der Hörbücher an Radiostreamer gebracht. Als „Pausenclown“ in Leerlaufzeiten. Zudem wollte ich die elektronischen Bücher mit Werbung ausrüsten, die ich je nach Bedarf ändern könnte, Musik etc.Damit wären die elektronischen Bücher finanziert gewesen. Ein Muster davon habe ich schon erstellt, es funktioniert. Es geht um das Konvertieren, in das Format. Es ist auch immer eine Frage der Technik, die hängt meistens dem Ideenreichtum hinterher. Es wäre mir dann quasi egal geworden, was Raubkopierer machen, allenfalls blieben diese ein Fall für die Staatsanwaltschaft und ich würde keine Veranlassung mehr gesehen haben, cholerisch zu werden, außer die Anzeige an die Sta abzugeben. Vielleicht noch nicht mal mehr das, weil die Fifis die Aufmerksamkeit nicht wert sind. Weil es gewöhnliche Strauchdiebe, aber keine verkappten Robin Hoods sind. Erschreckend finde ich allerdings, dass lul.to das größte deutsche Sortiment haben soll. Es wurde mehrfach hier angesprochen.

            Da macht es auch die Menge, weil die derzeitigen Buchpreise im E-Bookhandel eine Bremse für jegliche Verbreitung des Kulturgutes Buch sind. (Gleich, was Sie von meinen Büchern halten oder nicht, damit kann ich leben.) Das gleiche galt für die Hörbücher. Realistisch kann heute ein Verlag mit 1500 verkauften Exemplaren rechnen, ( es geht um die Gesamtverwertung) die eine Neuerscheinung bringt, wenn die durch Werbung, die relativ einfach zu erhalten ist, gegengerechnet ist, könnte man die Verkaufspreise auf „lul.to Niveau“ senken. Ein DRM wäre mir dann egal gewesen, weil ich wollte, dass die elektronischen Bücher jeden erreicht hätten, eben auf dem Handy in Kinshasa im Kongo oder sonstwo.

            Um den Preis der Hardcoverbücher zu senken, um auch die aus den Klauen der Absahner zu bekommen, hätte ich eine Werbung von Bildern, Kunstgegenständen etc. auf einigen Seiten übernommen. Der Umschlag (Dustjacket) wäre eine Werbung für einen anderen Künstler geworden. Natürlich über die englische/ za/usa ISBN Nummer, weil sich sonst die gelobte Buchpreisbindung wieder niedergeschlagen hätte. Ich werde keine deutsche Nummer mehr verwenden. Immer in Lizenz. Kultur und Bildung sollte für alle erreichbar sein. Ich will weg von Kultur Hartz 4. In Südafrika z.B. sind 60 % der Menschen so arm, dass sie sich ein Buch aus Europa nicht leisten können.
            Wer das nicht wollte, hätte die Ware eben als Hardcover aus dem Barsortiment des Buchhandels kaufen können. Book on Demand. 5. Standbein.

            Ich habe 2011 versuchsweise einen Krimi mit Werbung veröffentlicht, er hat sich gerechnet, aber ich bin davon abgekommen, weil ich dummerweise darauf hoffte, dass sich die Raubkopiererszene selbst überholte. Die Werbung ist relativ einfach zu erhalten. Das ist kein Spagat weder hier noch in Südafrika oder in Asien. Verschiedene Ausgaben zu erstellen, ist eher lächerlich, das ist einfach umformatieren.

            Zudem rechnen sich die Bücher auch über die Übersetzungen in andere Sprachen, damit habe ich sehr früh angefangen. Da hätte man das alles wiederholen können, was ich schon schilderte.
            Deshalb konnte ich die Lizenzen schließen und eben die Bücher an verschiedensten Orten erscheinen lassen, was mir auch vorgeworfen wurde, z.B. mein Vertrag mit baja libros, die den gesamten lateinamerikanischen Markt abdecken.

            Sie sehen also, ich habe durchaus andere Ansatzpunkte, als nur die Herrschaften von lul.to zu verfolgen. Aus den Gründen, die Sie schon erklärten.

            Ich gebe zu, ich bin eine wüste Cholerikerin, jedoch sollte man durchaus auch in diesem Forum verstehen, dass die Raubkopierer Existenzen vernichten, deren Verhalten Sie ja auch erklärten.

            Ich bin durchaus ein Mensch, mit dem man, spricht man mich vernünftig an, reden kann. Die Geschichte vom Wald…

            Das einzige Problem ist, was machen die Kollegen in der Verlagsbranche, hier und dort, man ist dann ein schwarzes Schaf, weil man die absonderlichen und verkrusteten Strukturen aufbricht. Ich hätte mich auch aus dem Buchhandel verabschiedet, weil Books on Demand mit vier Wochen Lieferzeit kein Mensch mehr kauft,und nur noch über online verkauft.

            Ich glaube, Sie sehen, ich motze nicht nur rum.
            Wenn Sie darauf Antwort haben, dann bitte.
            Einen schönen Abend, ich klinke mich bis Montag aus.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            PS Der Umbau würde schätzungsweise 3 Jahre dauern, was mache ich in der Zeit? Das ist die Frage, die Sie außer Acht gelassen haben, als Sie meinten , Sie wollten mir nicht alles Gute für mein Leben wünschen.

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            Entschuldigen Sie bitte, dass ich nicht mehr geantwortet hatte, ich war in der letzten Woche stark mit anderen Dingen beschäftigt und ich denke auch eigentlich, dass inzwischen so ziemlich alles zu dem Thema gesagt ist.

            Was lul.to angeht, denke ich zwar immer noch, dass Sie einen Kampf gegen Windmühlen führen und es bereits genug abschreckende Beispiele (u.a. kino.to) gab, die allesamt nicht das Geringste bewirkt haben.

            Darüber hinaus freut es mich aber zu hören, dass Sie auch die (meiner Meinung nach viel wichtigere) Frage danach ernst nehmen, wie Sie ihre Leser davon überzeugen können, trotz illegaler Alternativen wieder ihre Bücher zu kaufen.
            Ihre Ansätze erscheinen mir dabei sogar ein wenig extrem, ich denke auch mit einem etwas konservativen Geschäftsmodell, dass den Lesern „nur“ das Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet, das wir von gedruckten Büchern gewohnt sind, ließe sich schon viel erreichen.
            Einen Schritt weiter zu denken, ist aber natürlich auch nicht falsch, wobei ich allerdings eine starke Diskrepanz sehe dazwischen, dass sie einerseits über eine komplette Umwälzung des gesamten Buchmarkts nachdenken und andererseits schon an (im Vergleich zu ihren Plänen wirklichen geringen) Hindernissen wie lul.to verzweifeln. Ich könnte mir vorstellen, dass sie mit etwas weniger ehrgeizigen Zielen und etwas mehr Akzeptanz für (ohne Frage ungerechte) Umstände, denen gegenüber sie doch relativ machtlos sind, glücklicher werden könnten.

            Natürlich ist diese gesamte Situation alles andere als erfreulich und da muss sich etwas ändern, aber ich denke, Sie allein werden es nicht schaffen allzu viel zu ändern und dabei trotzdem extrem viel Energie verlieren, die sie mmn. besser dafür einsetzen könnten, Bücher zu schreiben und diese bestmöglichst unter den aktuellen Umständen zu vermarkten.

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            Vielen Dank, bei diesem Beitrag hab ich zum ersten Mal das Gefühl, dass sie mich ernst nehmen, anstatt mir Absichten zu unterstellen, die ich eigentlich gar nicht habe! :)

            Was ihre Idee betrifft:
            Ich denke, es ist gar nicht nötig, lul.to preislich Konkurrenz zu machen, da die meisten Leser doch durchaus bereit sind, etwas(!) mehr zu bezahlen dafür, zu wissen, dass sie das Buch legal erworben und somit auch den Autor unterstützt haben.

            Ich persönlich würde die „Schmerzgrenze“ da bei etwa 4€ für ein normal langes Buch, bzw. bei 2,50€ für ein recht kurzes ansetzen. Ich sage deshalb Schmerzgrenze, weil das der Preis ist, den ich gerade noch akzeptabel finden würde für eine rein elektronische Kopie, die ich nur für mich selbst kaufe.

            Ein Preis, mit dem ich mich wirklich gut fühlen würde, wäre je nach Länge im Bereich 2€ bis 3,50€. (Für ein besonders kurzes Ebook, das man im Print gar nicht als komplettes Buch herausgeben würde, müsste der Preis natülrich entsprechend niedriger sein, da fände ich dann 1€ bis 1,50€ angemessen.)

            Bei einer Neuerscheinung, also innerhalb der ersten 2-3 Monate nach Veröffentlichung wäre aus meiner Sicht auch ein Aufschlag von zusätzlichen 1-2€ (je nach Länge) in Ordnung.

            Wenn man diese Zahlen mit den Preisen von Printausgaben vergleicht, sind das natürlich sehr niedrige Summen, weshalb ich auch erklären möchte, wie ich darauf komme, dass diese Preise trotzdem angemessen wären:

            Ein gebundenes Buch kostet etwa 15-20€, zumindest habe ich das so in etwa in Erinnerung, allerdings bevorzuge ich einerseits Taschenbücher und andererseits ist ein Taschenbuch natürlich auch näher am Ebook als das gebundene Exemplar.

            Also ist für mich der Preis eines Taschenbuchs eher relevant und der liegt dann etwa zwischen 9€ und 12€.

            Allein für den Materialwert würde ich davon dann noch einmal ein paar Euro abziehen, sagen wir einfach mal 2-3€, also wären wir dann bei 7€ bis 9€ für das Ebook.

            Dazu kommt dann natürlich noch, dass ich ein gutes Buch im Normalfall auch noch an Freunde oder Familie verleihe. Insbesondere dann, wenn ich den vollen Preis bezahle (im Gegensatz zu Gelegenheitskäufen vom „reduziert“-Tisch), rechne ich damit, das Buch an durchschnittlich 2 weitere Personen zu verleihen, bzw, würde ich den Durchschnittswert genau genommen im Bereich 1,7 bis 1,8 zusätzliche Leser einschätzen, genau sagen kann ich es natürlich nicht, da ich darüber nie Buch gefühjrt habe.

            Das alles berücksichtigt, komme ich dann etwa auf die oben genannten Preise, um beim Ebook ein mit der Printausgabe vergleichbares Preis-Leistungsverhältnis zu erreichen und der Tatsache, dass Taschenbücher ja im Normalfall für neu erschienene Titel längere Zeit noch nicht verfügbar sind, trage ich mit den 1-2€ Zuschlag Rechnung.

            Das alles bezieht sich wie gesagt darauf, dass ich ein Ebook nur für mich selbst kaufe.

            Würde das Ebook die Möglichkeit und vor allem die explizite Erlaubnis mit sich bringen, es mit ein paar Personen zu teilen, würde ich auch einen höheren Preis akzeptieren, wobei ich die Variante mit niedrigem Preis für genau eine Person bevorzugen würde. Im Zweifelsfall würde ich dann einfach das Buch ein zweites oder drittes Mal kaufen und der Person, mit der ich es teilen möchte, dann diese Kopie schenken.

            Ich denke, dass meine Rechnung in dieser Hinsicht eigentlich recht fair ist, auch wenn die von mir vorgeschlagenen Preise weit unter den zur Zeit noch üblichen Ebook-Preisen liegen.

            Im Vergleich mit den 10 Cent, die lul.to meines Wissens nach pro Buch verlangt (habe dort nie etwas gekauft und würde es auch aus Prinzip nicht tun) und mit denen Sie überlegt haben, in Konkurrenz zu treten, ist es auf jeden Fall sehr viel mehr und ich denke trotzdem, dass bei diesen Preisen die meisten Leser ein legales Angebot bevorzugen würden.

            Was Hörbücher betrifft, denke ich, dass das Preismodell von Audible, abzüglich des Abos, durchaus fair ist, sprich: 10€ für ein Hörbuch, das man auf mehreren Geräten nutzen kann, klingt für mich nach einem guten Preis.

            Die Preise, die teilweise für einzelne Hörbücher verlangt werden, scheinen sich zwar oft auch in Bereiche von 15-30€ hinauf zu bewegen, allerdings wäre mir persönlich das dann doch einfach zu viel Geld.

            Sehr viel weniger als 10€ für ein ungekürztes, professionell aufgenommenes Hörbuch (auch hier gehe ich natürlich wieder von einem normal langen Buch aus), halte ich aber auch nicht für passend, weil ich aus meinen eigenen Aufnahmeerfahrungen (auch wenn es dabei um Musik ging) durchaus weiß, wie viel Zeit und Arbeit in so einer Aufnahme steckt, zusätzlich zum Schreiben des Buches, das ja im Hörbuch auch mit drinsteckt.

            Eine sinnvolle Idee fände ich es auch, bei Hörbüchern automatisch das günstigere Ebook mitliefert.

            Natürlich sind alle Zahlen die ich genannt hab, nicht zwangsläufig ideal, aber ich denke mich damit grob in einem Bereich zu bewegen, der in Ordnung ist.

            Worauf ich aber vor allem hinaus will:
            Ich denke nicht, dass es Sinn macht, lul.to als Konkurrent zu betrachten und dass weder ein Preiskrieg noch der Rechtsweg viel Erfolg versprechen.

            Woran ich aber glaube, ist dass es funktionieren kann, den Lesern, die sich aktuell von den überzogenen Ebook-Preisen verarscht fühlen, ein faires Angebot zu machen und an sie zu appellieren, im Gegenzug auch so fair zu sein, dieses Angebot zu nutzen, anstatt auf Angebote wie lul.to auszuweichen.

            Ich glaube fest daran, dass das funktionieren kann. Menschen, die Bücher lesen, sind im Normalfall zumindest intelligent genug, um zu verstehen, dass es Sinn macht, einen Autor zu unterstützen, wenn man möchte, dass dieser auch weiterhin Bücher veröffentlicht.

            Andererseits sind sie aber eben auch intelligent genug, um zu sehen, dass sie bei den aktuellen Ebook-Preisen gehörig verarscht werden und eines muss ich nunmal ehrlich sagen:

            Wenn man ein Ebook für 15€ bei Amazon oder alternativ bei lul.to für 10 Cent kaufen kann, ist das Angebot von lul.to eben doch deutlich näher an dem, was ich als fairen Preis betrachte und ich kann mir gut vorstellen, dass es bei sehr vielen Lesern gar nicht wirklich eine Kostenlos-Mentalität ist, sondern vielmehr Gedanken wie „wer so überzogene Preise verlangt, hat’s nicht anders verdient und kriegt halt gar nix“.

            Natürlich gibt es auch Leute, die partout nichts zahlen wollen, aber dabei sollte man auch eines nicht vergessen:
            Gäbe es keine Möglichkeit, an kostenlose Ebooks zu kommen, bliebe diesen Menschen immer noch die Möglichkeit, sich die Bücher völlig legal und kostenlos in einer öffentlichen Bibliothek auszuleihen oder falls es das gewünschte Buch dort nicht gibt, ein anderes, das auch gut ist und nichts kostet.

            Ich denke, es macht wenig Sinn, sich an Menschen, die wirklich nichts bezahlen wollen, die Zähne auszubeißen. Die Energie lässt sich sinnvoller einsetzen, um mit denjenigen, die prinzipiell bereit sind, (in einem gewissen Rahmen) für Bücher zu zahlen, über eine bessere Lösung zu reden! :)

            Und eines muss ich dann doch auch nochmal betonen:

            Wenn jemand, der unter keinen Umständen etwas kaufen würde, sich eine digitale Kopie illegal besorgt, entsteht dadurch kein echter finanzieller Schaden. Man kann sagen, dass derjenige nicht ein Buch umsonst kriegen sollte, für das er nicht zu zahlen bereit ist, aber darin einen Schaden für den Autor zu sehen, der nun anstelle von nichts trotzdem nichts bekommt, ist einfach falsch und weckt schnell Assoziationen zu Abmahnkanzleien, die Menschen für den Download von einem einzigen Musikalbum in den finanziellen Ruin treiben und sobald diese Assoziation ins Spiel kommt, kochen die Gefühle schnell hoch und eine sinnvolle Diskussion ist kaum noch möglich…

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Vielen Dank für Ihre Gedanken, ich muss darüber nachdenken. Die Ebook Preise müssen weiter in den Keller, wie ich erklärte, müssen sich die Bücher auch Menschen leisten können, die in europäischen Normen wirklich am Hungertuch nagen. In China kostet ein Ebook Remembi Yüan 5, das sind weniger als €0,5, sonst kauft das kein Mensch dort. In Afrika hat eine Familie meistens so viel im Monat wie ein Abendessen für eine Familie hier kostet. Der Fehler der Musikindustrie war, das Problem nicht global zu sehen. Übersetzungen müssen zum gleichen Preis verkauft werden,Den Fehler will ich im kleinen Verlag nicht wiederholen. Ich bin auch Ihrer Meinung, dass lul.to keinen Gedanken wert ist, weil sie schäbig und zudem extrem zynisch sind, selbstgerecht etc., jedoch, das soll abschrecken, was ich mit lul.to mache.
            Trotzdem werde ich, sollte ich weitermachen, mit den Preisen nach unten gehen, um keinen Anreiz mehr für lul.to oder andere zu geben.
            Nochmal, ich würde nie jemanden ruinieren, der einen download macht. Jedoch die Händler, die uns Autoren und Verlage verarschen. Ich gehe gegen keinen User derzeit vor.

            Ich muss nachdenken, wie ich weitermache, da lul.to mir auch sofort die Hörbücher rauben würde.

            Ich kann auch das Schweigen der anderen Verlage nicht ab.
            Denen entsteht genauso Schaden, Strafanzeige hin oder her, die lul.to Betreiber haben sich auf Lebenszeit ruiniert.
            Ich muss jetzt mal ins Privatleben
            Bis dann, einen guten Abend.

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            Seit wann werden Leute für Downloads abgemahnt?

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            ak


            Für den reinen Download mW nicht. Aber wenn man sich das über P2P besorgt ist man ja auch Anbieter.
            Ich glaube das hat er gemeint.
            Falls ich falsch liege, bitte um Korrektur :)

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            Genau so war es gemeint (ohne damit Rechtsberatung betreiben zu wollen).

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            Ist jetzt etwas spät, aber ja, genau das meinte ich. Wobei ich das Wort „Anbieter“ so nicht unbedingt stehen lassen würde, weil in diesen Fällen ja meistens auch kleinste Bruchteile der Datei als kompletter Upload gewertet werden.

            Wäre eigentlich mal ein interessanter Ansatz, zu überprüfen, wie groß der „verbreitete“ Teil eines Liedes eigentlich sein muss, damit das Urheberrecht greift. Ich könnte mir da durchaus vorstellen, dass viele der abgemahnten Uploads in Wirklichkeit so kleine Teile des kompletten Werkes sind, dass sie für sich genommen nicht einmal die nötige Schöpfungshöhe erreichen, um überhaupt irgendeinem Schutz unterliegen zu können…

            (Edit: Der Gedanke betrifft natürlich nur Musik, wenn es um reinen Text geht, passen ja schon in wenige KB längere Textpassagen, die dann definitiv die besagte Mindest-Schöpfungshöhe weiter übertreffen.)

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Meinst Du mich? Oder Malvar?

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        Existenzzerstörer


        . „Das kostet Menschen den Arbeitsplatz, aber der Spott derer, die hier mich beschimpfen ist uns sicher. lul.to zerstört Menschen die Existenz, nicht mir, sondern denen, die ich gut davon miternähren konnte. “
        Vor Ihrer Aktion haben wir von ihren Büchern exakt 5 Exemplare „verkauft“. Wenn das Existenzen gefährdet… oder könnte es sein das es nicht an den Raubmordkopierern liegt?

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    YouKnowWho


    Wir haben uns dazu entschlossen Ihre Bücher nicht mehr zum Verkauf anzubieten. Ab 14.02. werden wir Ihre Bücher kostenlos zum Download anbieten.

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      Feuerzeug


      Die olle soll sich ihre 2 oder 3 Bücher da im Arsch schieben.Ließt doch sicher eh kein Schwein.

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    @ Marinella C.van ten Haarlen:
    „Ich habe eine Petition an die Kulturstaatsministerin gestellt […]“

    Sorry, aber das klingt für mich nach viel heißer Luft und sonst nichts… Der gewerbliche Handel mit Schwarzkopien ist bereits strafbar und in Bezug auf die Bildung einer kriminellen Vereinigung haben Sie sogar selbst den entsprechenden Paragraphen genannt. Eine Petition an die Legislative ist also an sich schon völlig sinnlos und diese auch noch an das Kultusministerium zu richten, macht noch einmal besonders wenig Sinn!

    Auch ihre Aussagen über ein Kopfgeld auf die Betreiber von lul.to und eine gesamte Kanzlei, die in ihrem Auftrag Jagd auf selbige macht, klingt für mich in erster Linie, als hätten Sie eine leichte Neigung zum Größenwahn:

    Wir reden hier von der aktuell größten deutschsprachigen Ebook-Seite! Hinter denen sind mit Sicherheit auch sehr viele andere Leute her, die einen deutlich größeren Einfluss haben, als Sie persönlich (beispielsweise ihr Verlag) und das ist den Betreibern auch durchaus bewusst. Ihre wütenden Drohungen haben insofern nur ein extrem geringes Potential bei den Adressaten für Angst und Schrecken zu sorgen. Das Einzige, was Sie damit erreichen, ist sich selbst als wütenden Hitzkopf darzustellen und sich auf diese Weise Feinde zu machen. Im schlimmsten Fall gelingt es Ihnen auf diese Weise sogar, einen Teil ihrer zahlenden Leserschaft dazu zu bringen, sich ihre Werke in Zukunft nur noch illegal zu besorgen, weil sie eine Person, die in dieser Weise öffentlich auftritt, nicht unterstützen wollen…

    Zur Abrundung des schlechten Eindrucks gelingt es Ihnen dann auch noch, ihre Schimpftiraden in einem Sprachstil zu halten, der auf mich wirkt, als wollten Sie besonders gestochen reden, scheiterten aber daran, diesen selbst gesetzten Anspruch dann auch wirklich zu erfüllen. Ganz ehrlich: Ich werde dank dem Eindruck, den Sie hier hinterlassen, mit Sicherheit keines ihrer Bücher lesen und das nicht, weil ich ihre ablehnende Meinung zu Buchpiraterie nicht akzeptiere, sondern schlichtweg dessen, weil ich ihre Art, selbige auszudrücken, nicht gut finde. Für jemanden, der mit Schreiben sein Geld verdienen möchte, halte ich das, was Sie hier veranstalten sogar für extremst peinlich…

    Sie setzen offenbar große Hoffnungen in die Wirkung ihres Auftritts hier, allerdings erwecken Sie bei mir nur den Eindruck einer erfolglosen Autorin, die in lul.to ein Feindbild gefunden hat, auf das sie all ihren Frust projizieren kann, anstatt darüber nachzudenken, was sie selbst tun könnte, um erfolgreicher zu werden.

    Dass Menschen wie Lysander in der Lage sind, mit dem geistigen Eigentum anderer auf illegale Weise Geld zu verdienen, finde ich selbst auch nicht gut, aber diese Menschen sind nicht die Ursache des Problems, sondern profitieren bloß davon.

    Wenn Sie wirklich etwas erreichen wollen, sollten Sie vielleicht lieber mal mit ihrem Verlag darüber reden, warum Ebooks nur minimal weniger als ein gedrucktes Buch kosten, welches man im Gegensatz zu den digitalen Kopien ganz legal an Freunde und Bekannte verleihen und sogar gebraucht weiterverkaufen kann!

    Gerade vor ein paar Wochen habe ich bei Amazon ein Buch digital gekauft, das sowohl mich als auch meine Freundin interessiert und die einzige Möglichkeit, es ihr legal zu geben, nachdem ich damit durch war, hätte darin bestanden, ihr gleich meinen kompletten Ebookreader in die Hand zu drücken.

    Um also ein Buch, für das ich bezahlt habe, mit meiner Freundin teilen zu können, was vor der Einführung von Ebooks völlig normal war, bin ich gezwungen, entweder den Kopierschutz zu knacken (was nicht erlaubt ist) oder eine illegale Kopie zu besorgen und ihr diese zu geben. Ganz ehrlich, ich komme mir dabei ziemlich verarscht vor, ganz besonders weil die Einschränkungen, denen das Ebook im Vergleich zur Papierausgabe unterliegt, beim Preis nicht berücksichtigt werden…

    Aus meiner Sicht liegt genau darin ein maßgeblicher Grund, warum so viele Bücher „raubkopiert“ werden: Von den Lesern wird plötzlich verlangt, für die selbe Leistung ein Vielfaches des üblichen Preises zu bezahlen!

    Das trifft zwar natürlich nicht zu, wenn jemand sowieso Bücher nur für sich selbst kauft, sie nie verleiht und auch selbst sich keine Bücher ausleiht, aber seien wir doch mal ehrlich: Derartige Buch-Eremiten sind alles andere als der Normalfall…

    Und so ganz nebenbei erwähnt: Nicht jeder Download eines Buchs ist mit einem entgangenen Kauf gleichzusetzen! Die meisten Downloads entsprechen vielmehr einem Aufschlagen des Buchs im Buchladen und der darauf folgenden Entscheidung, es doch nicht zu kaufen (= das heruntergeladene Buch nicht zu lesen).

    Die von Ihnen errechneten Schäden sind insofern völlig unrealistische Summen und lassen sie einfach nur maßlos geldgierig erscheinen und nicht wie ein bemitleidenswertes Opfer…

    PS: Ich hoffe meine etwas harten Worte erwecken nicht den Eindruck, ich wolle Sie beleidigen. Ich versuche nur, ehrlich wiederzugeben, welche Wirkung ihr Auftreten auf mich hat und warum ich darin ein Problem sehe.

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Ich weder größenwahnsinnig noch beleidigen mich Ihre Worte. Es geht mir auch nicht darum, Frust abzulassen, sondern zu kämpfen um mich und die anderen Autoren, denen die Tantiemen vorenthalten werden, weil uns einfach unsere Bücher, an dem wir das Urheberrecht besitzen, weggenommen werden. Sie sollten mir dafür zumindest zugute halten, dass ich mich dem stelle und für meine Rechte kämpfe und nicht nur für meine. Die Petition kann ich gerne veröffentlichen.

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        Mitleser


        Können Sich sich vorstellen, dass LUL ohne Ihre Bücher weiter macht?

        Oder anders: !!Warum!! hat LUL Ihre Bücher frei zugänglich gemacht?

        Hier bei Tarnkappe machen SIe sich bekannt! Sie machen Werbung!

        Wenn ich mir aber die Kundenmeinungen bei z.B. Amazon durchlese:

        Da gibt es nix zu lesen – 2 Meinungen – alle negaiv.

        Schreiben SIe Bücher! Wenn es einen Wert ergibt, werden die Kunden gern bezahlen.

        Wenn Sie Müll schreiben, werden die Kunden Sie sicher meiden.

        Und der Spruch mit: „Mein Eigentum“ Das hatten wir im Kindergarten!

        Meine Schaufel, mein Eimer, mei Sieb.

        Gehen Sie mit der Moderne – Das machen Alle – Sie warscheinlich nicht.

        Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

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          “ 2 Meinungen – alle nega[t]iv.“
          Das ist noch nett gesagt! Derart vernichtende Kritiken liest man nicht jeden Tag… ;)

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Wenn Sie das meinen, den Rest haben Sie wohl nicht gelesen… #
            ich werde aufgrund der vielen unwahren Behauptungen und Beleidigungen nichts mehr beantworten, weil mir das Wort Munde rumgedreht wird, weil ich verleumdet und sogar sexuell attackiert werde.
            Ich habe meine Beweggründe dargelegt, ich muss mich nicht nicht rechtfertigen für den Diebstahl an meinem Eigentum. Darauf lief es hinaus.
            Ich wünsche allen eine gute Zeit.

            Originalpost Karl Ess
            Marinelle, du bist aber eine heisse Braut. Wollen wir uns mal treffen? Benutze schon sehr lange die Phallosan Forte Pumpe ^^.
            Kiss kiss

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            Schade, dass Sie an einer ernsthaften DIskussion offenbar nicht interessiert sind und nur auf das antworten, was Ihnen die Möglichkeit gibt, sich als armes Opfer darzustellen, das hier völlig unfair behandelt und angefeindet wird!

            Ich muss auch sagen, dass ich selbst hier auf tarnkappe.info schon Positiionen vertreten habe, die der vorherrschenden Meinung in ähnlichem Maße widersprechen wie die Ihre, aber dafür nicht ein einziges Mal beleidigt wurde. Vielmehr führte dies in meinem Fall zu sehr produktiven, interessanten Diskussionen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sowohl ich als auch meine DIskussionsgegner davon profitiert haben, zur Abwechslung mal eine ganz andere Sichtweise als die eigene zu betrachten.

            Es mag natürlich sein, dass es kompletter Zufall ist, dass ich ihre Art als äußerst herablassend und respektlos wahrnehme und Sie gleichzeitig auf eine Art und Weise angegriffen werden, die meiner Erfahrung nach hier nicht den normalen Umgangston darstellt, aber es erscheint mir auch durchaus nicht zu weit hergeholt, dass da ein Zusammenhang besteht…

            PS: Ich warte immer noch darauf, dass Sie ihre Petition wie versprochen veröffentlichen. Oder sollte ich die Tatsache, dass sie den Satz „Die Petition kann ich gerne veröffentlichen.“ heimlich aus ihrem Kommentar entfernt haben, so auffassen, dass Sie dieses Angebot zurückziehen?

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        Zuerst einmal muss ich mich entschuldigen: Das mit den Anwälten hatte ich beim Schreiben des Kommentars falsch in Erinnerung. Habe eben noch einmal das Zitat von Ihnen nachgelesen und sie haben wirklich nur davon gesprochen, dass sich ganze Kanzleien mit lul.to beschäftigen, aber nicht gesagt, dass diese das in ihrem Auftrag täten.

        Dass Sie für ihre Rechte einstehen, finde ich auch nicht peinlich, wohl jedoch die Art und Weise, wie sie das tun. (Das hatte ich auch bereits explizit betont!)

        Insbesondere folgendes Zitat wirkt auf mich einfach nur wichtigtuerisch:

        „[…] es sind zahllose IT Firmen mit der Jagd nach Ihnen beschäftigt. Jeder will die Belohnung haben…. Seien Sie versichert, Ihrem Treiben wird ein Ende gesetzt.“

        … Zahllose IT Firmen? Jeder(!) will die Belohnung haben? Auch wenn ich das mit der gesamten Kanzlei falsch verstanden hatte, hätte es durchaus gepasst, wenn sie als nächstes von einer Armee von Anwälten, die lul.to einen erbitterten Krieg bis zur totalen Vernichtung erklärt haben, geschrieben hätten…

        Manchmal ist schlichtweg weniger mehr: Ihre letzte Aussage, dass sie einen Anwalt und mehrere IT Unternehmen beauftragt haben, klingt da doch schon viel vernünftiger und vor allem realistischer und nicht nach größenwahnsinnigem Wunschdenken. (Nochmal: Ich behaupte nicht, dass Sie unter Größenwahn leiden, sondern nur dass ihre Worte bei mir diesen Eindruck erwecken!)

        Was die Petition angeht, können Sie diese gerne veröffentlichen. Vielleicht wirkt das, was sie da geschrieben haben, ja weniger unsinnig als der prinzipielle Gedanke daran, dass sie ein Ministerium, das mit der Justiz überhaupt nichts zu tun hat, darum bitten, etwas gegen ein Unrecht zu unternehmen, das bereits eine Straftat darstellt, in einem Fall, in dem bereits Ermittlungen laufen.

        Ohne ihre Petition gelesen zu haben, kann ich mich aber nunmal nur wundern, was dabei ihr Ziel sein könnte. Möchten Sie, dass die Kultusministerin der Polizei befiehlt, lul.to zu verhaften, woraufhin diese dann auch plötzlich auf magische Weise Ermittlungserfolge erzielt, die ohne ihre Petition nicht möglich gewesen wären? Ich möchte ja gerne daran glauben, dass Sie etwas sinnvolleres als das geschrieben haben, aber mir fällt nunmal absolut kein Szenario ein, in denen ihre Petition einen Sinn ergibt…

        Aber wie gesagt, lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen!

        Ansonsten möchte ich noch gerne auf zwei Sätze, die Sie in ihrer Antwort an mich geschrieben haben, eingehen:

        1.) „Wenn Sie das peinlich finden, sollten Sie das lesen, was mir an den Kopf geworfen wurde.“
        Sind Sie sich wirklich sicher, dass Sie mit den Menschen, die Ihnen gegenüber diese Äußerungen getätigt haben, verglichen werden wollen? Falls ja, muss ich zugeben, dass Sie für einen Internet-Troll ein wirklich großartiges Ausdrucksvermögen besitzen und dabei überraschend intelligent wirken. Mich persönlich würde ein derartiges Kompliment allerdings nicht allzu glücklich machen…

        2.) „Niemandem hier leuchtet ein, dass lul.to illegal ist, ich werde zur Täterin stilisiert, an der man etwas aussetzen will.“
        Ich weiß nicht, ob es Ihnen selbst aufgefallen ist, aber diese Aussage könnte man durchaus so verstehen, dass Sie meine Existenz entweder komplett bestreiten oder für so unbedeutend erklären, dass sie mich als „niemand“ bezeichnen. Ersteres wäre aus meiner Sicht ein klares Anzeichen dafür, dass sie wahnsinnig und demnach nicht ernst zu nehmen wären, während zweiteres Sie nur als eine äußerst unhöfliche Person darstehen ließe, die aus Frust über Dritte diejenigen beleidigt, von denen sie ernst genommen wird.

        Anders gesagt: Versuchen Sie doch bitte, den Respekt, den Sie von anderen Menschen erwarten, auch selbst diesen gegenüber zu zeigen!

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        Der obige Beitrag von Frau van ten Haarlen wurde ohne Hinweis nachträglich verändert:
        Die Version, auf die ich geantwortet habe, enthielt noch den Satz „Die Petition kann ich gerne veröffentlichen.“, auf den sich ein Teil meiner Antwort bezog.

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      Das mit der größten deutschen E-Book Seite würde ich nicht unterschreiben. Sie ist die einzige die direkt Geld dafür verlangt.
      Deine anderen Argumente wegen Preis und Einschränkungen wegen Verleih, Wiederverkauf und so weiter decken sich zu hundert Prozent mit meinen.
      Wenn ich etwas kaufe, egal in welcher Form, will ich das volle Recht auf Besitz haben. Ein Holzbuch kann ich verleihen, verschenken, verbrennen oder was weiss ich sonst noch alles. Es geht niemanden was an.
      Warum soll ich für ein „Benützungsrecht“ fast das Gleiche zahlen?
      Das ist etwas das ich nicht einsehen kann. Da geht es mir nicht um das Recht des Autors auf sein geistiges Eigentum sondern um mein Recht als Konsument. Ich spreche keinen Autor das Recht ab, für seine Arbeit bezahlt zu werden, will aber im Gegenzug auch nicht bevormundet werden was ich mit meinem LEGAL erworbenen Eigentum zu tun und zu lassen habe.

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Ich denke auch, dass ander Gestze her müssen, z.B. die Preisbindung verschwinden muss oder E- Bücher von etlichen Leuten gelesen werden können müssen, wenn man hohe Preise verlangt. etc. Deshalb die Petition.

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          Ich verstehe ihre Argumente schon, aber auch die „Gegenseite“, da ich schon vor, nun man wird auch älter, Jahrzehnten, in die damalige E-Bookszene reingeschnuppert habe.
          Damals gab es noch keine kommerziellen E-Books. Es wurden, so wie heute auch noch von diesen Leuten, alte und nicht mehr aufgelegte Bücher gescannt und veröffentlicht.
          Für neue Bücher gab es eine „Schonfrist“ von min. einem Jahr. Bei manchen auch länger wenn sie noch auf einer Bestsellerliste standen.
          Die Books waren schon vorhanden, wurden aber absichtlich nicht veröffentlicht um den Autoren nicht zu schaden.
          So gab es damals ein mehr oder weniger friedliches Nebeneinander wo sich niemand gegenseitig wehtat.
          das hat sich halt in den letzten Jahren geändert seit es E-Bokks auch von den Verlagen gibt. Da macht es keine grosse Arbeit mehr ein E-Book unter die Leute zu bringen. Und die Beschränkungen plus der hohe Preis dafür machen die illegalen Angebote eben noch interessanter.

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          Wenn ich mich nicht täusche, haben sie nach meiner Antwort editiert.
          Wenn Sie mit ihrer Anmerkung meinen Kommentar gemeint haben, will ich Ihnen noch sagen dass der nicht gegen sie persönlich gerichtet ist, sondern eher gegen das System der Verlage und der Preisstruktur und den anderen Restriktionen die damit einhergehen.
          Sorry, wenn ich mich nicht verständlich ausgedrückt haben sollte.

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    ALBERT


    Weh mir Frevler, daß ich schoß

    den Schicksalsvogel Albatros!

    Dreimal wehe, daß ich traf!

    Dafür trifft mich des Schicksals Straf‘!

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      Fischkopf


      Der Fische viel gefangen sind,
      Die Nacht wird dunkel, naß der Wind;
      Bald ab vom Strande strömt die Flut,
      Drum rudert rasch und rudert gut,
      Damit wir zeitig landen.

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    Blackbeard


    Mit den RA-Kanzleien und internationalen Ermittlern, die diese „Verlegerin“ und Autorin auf den sicher angstschlotternden Lysander angesetzt hat, wird es sich aehnlich verhalten wie mit den Dependencen ihres Ein-Mann-„Verlags“ in „Athína–Auckland-Buenos
    Aires-Hamburg-Johannesburg-Kapstadt-London-Maldonado-Minsk-Paris-Roma
    São Paulo-San Francisco-Sydney-Tokio“ (Quelle: LuL.to).

    Das Schlimmste, das der Frau Gernegross vermutlch passieren koennte waere, wenn LuL die Downloadzahlen ihrer „Werke“ oeffentlich machte. Ob die wohl zweistellig waeren?

    Aber immerhin: Frau van ten Haarlen verleiht diesem Strang einen gewissen Unterhaltungswert. Wenn’s mit der Karriere als „Verlegerin“ und Autorin nicht klappen will, koennte sie sich bestimmt mit einigem Erfolg als Pausenclown verdingen.
    Weiter so! :-)

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Ich will Ihnen doch antworten, ich habe nicht behauptet, dass ich dort Dependencen habe und ich muss Ihre dummen Mutmaßungen über Ein Mann Verlag leider enttäuschen, Blackbeard Den Unterhaltungswert haben Sie geschaffen, im dem Sie sich wie ein Pausenclown aufführen, weil Sie einer der Profiteure des Systems lul.to sind. Was ich mache oder nicht, bleibt mir überlassen.
      Ob ein Buch oder 100 geladen werden, es ist Unrecht und verboten.
      Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen trotzdem

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        Blackbeard


        Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett, ich sei „einer der Profiteure des Systems LuL.to“? So aehnlich, wie Sie zu Ihren „Dependencen“ kommen, die Sie jetzt doch nicht haben wollen?
        Die Behauptung von LuL, was die behaupteten weltweiten Aktivitaeten Ihres „Verlags“ betrifft, sollte ja ueberpruefbar sein. Das von der Quelle angegebene „Werk“ mag ich zum Nachweis zwar nicht kaufen, aber vielleicht hat es ja doch einer – hoffentlich nicht illegal – geladen und bringt Licht ins Dunkel.
        Und klar ist es Ihnen ueberlassen, was Sie machen oder nicht. Wem sonst? Wer wollte Sie schon zwingen, zur Witzfigur zu werden? ich doch nicht, der ich Ihnen auch noch einen schoenen Tag wuensche, ob in Athína–Auckland-Buenos
        Aires-Hamburg-Johannesburg-Kapstadt-London-Maldonado-Minsk-Paris-Roma
        São Paulo-San Francisco-Sydney oder Tokio. :-)

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        inc


        „Ob ein Buch oder 100 geladen werden, es ist Unrecht und verboten.“
        Falsch! Ich kann mir ein Ebook online kaufen und herunterladen. Sie sollten versuchen nicht so engstirnig zu denken und auch nicht alles zu pauschalisieren. Dies vermittelt einen schlechten Eindruck.

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Ich meinte illegal und das wissen auch.

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            inc


            Was ich weiß oder nicht steht nicht zur Debatte und es steht Ihnen auch nicht zu zu mutmaßen. Annahmen sind wie sie wissen sollten unproduktiv

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    inc


    Dieser Hype hier von dem effektiv nur eine Person profitiert sollte beendet werden. Ich verstehe nicht, wie es sein kann, dass dies toleriert wird. Ich werde von dem Thema hier zukünftig nichts mehr lesen. Schade, aber nein danke!

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      Esther


      Sie profitiert ja nicht von der Aktion. Sie macht sich zum Narren, wenn sie glaubt im Alleingang und mit wilden Keifereien mehr erreichen zu können als alle von den Verlegern beauftragen Juristen.

      Ich finde das auch grenzwertig – aber Marinella freut sich wahrscheinlich über diese Bühne und Lars bringt das Leserbeiträge und Klicks.

      Esther

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Ich keife nicht und ich freue mich überhaupt, weil 40 % derer, die hier schreiben, von dem System profitieren, es geht nur darum und um mehr geht es denen nicht, die völlig daneben liegen, was meine Motive betrifft, die ich allerdings nun oft genug erklärt habe.

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          Karl Ess


          Marinelle, du bist aber eine heisse Braut. Wollen wir uns mal treffen? Benutze schon sehr lange die Phallosan Forte Pumpe ^^.
          Kiss kiss

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Normalerweise antworte ich solchen Typen überhaupt nicht, jedoch diesmal kann ich sagen, das scheint das Niveau zu sein, das sich hier ausbreitet, wenn man seine Rechte vertritt.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Ja, das ist der Tiefpunkt der zeitweise niveaulosen Diskussion, die nur Beleidigungen und Mutmaßungen hervorbrachte. Es waren von Ihnen und gezählten 8 anderen Kommentatoren beste Kommentare. Zumindest gestanden Sie mir mein Recht zu, dieses zu verteidigen. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Ich danke Ihnen auch dafür von ganzem Herzen, weil ich hier sonst stigmatisiert, zum Teil sogar kriminalisiert wurde. Die sexuellen Gewaltphantasien lasse ich außen vor, solche Typen wird es überall geben.
            Ich wehre mich nur, wie ich es an Esther, glaube ich, schrieb, ich habe während der Apartheid gelernt, dass Schweigen uns alle nicht weiterbringt. Die Aktion, die ich gegen lul.to initiiert habe, hätte auch ein jeder andere hinbekommen, nur die meisten sind von Neid oder Feigheit zerfressen. Deswegen schwimmen sie mit und dreschen auf mich ein. Wenn man denen das Auto klauen würde, dreimal die Woche, die würden durchdrehen…:)
            Es ist nicht einfach, alleine gegen die Front aufzustehen, die von den Taten von lul.to profitiert. Werbung ist das sicherlich nicht, jedoch habe ich meine Würde vor mir erhalten. Weil ich nicht schwieg und etwas unternahm, eben meinem Gewissen folgte. Das war mir wichtig, nicht nur als Schriftstellerin, sondern auch als Verlegerin und als Mensch.
            Ich danke Ihnen.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Danke, liebe Grüße, guten Flug!

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      Manuel Bonik


      Es ist keine Unverschämtheit, wenn Autoren von Piraterie nicht begeistert sind, sondern völlig verständlich. Ihre Maßnahmen sind vermutlich sinnlos, Genaueres dazu verrät sie ja nicht. Vielleicht ein Opfer von Fehlberatung durch Anwälte oder Lobbyisten, wie ja auch die meisten von z. B. https://www.wir-sind-die-urheber.de/

      Beides Punkte, die man (ich) gerne geklärt hätte, und warum nicht an diesem Beispiel.

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        Esther


        Natürlich sind die Urheber im Recht – und ebenso natürlich haben sie keine Chance auf diese Art ihr Recht durchzusetzen.

        Nur darum geht es, nicht um moralische Aspekte. Diese Diskussion wäre sinnlos – Piraterie ist illegal und das wird sich auch nicht ändern.

        Das Problem ist, dass Marinella sich hier zum Affen macht. Schaut euch mal die Bilder im Eingangsbeitrag an. Ich weiß nicht so recht, ob ihr das wirklich bewusst ist.

        Esther

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      Manuel Bonik


      Oder nochmal anders gesagt: Letztlich fordert sie ein Menschenrecht ein: §27.2. unter https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
      Dem sollte man nicht überheblich begegnen.

      • comment-avatar

        inc


        Artikel 1: “ Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“. Trifft unter genauer Beobachtung hier nicht zu!

        Lies genau Ihre Kommentare und Statements. Rhetorisch nicht der Hit und wie ich schon einmal in einem anderen Fall schrieb „lies bitte genauer“. Ich bin nicht auf das Thema der Urheberrechte bzw. Piraterie eingegangen…

        Wenn du das nächste Mal etwas von mir kommentierst, dann bitte nur Bezug nehmend auf Dinge und Themen die ich schreibe. Wenn du deine Meinung posten möchtest, tu dies bitte ohne mich zu kommentieren.

        Im übrigen ist dein letzter Satz rhetorischer Müll… (ich bin auf deine Antwort sehr gespannt, da ich vermute, dass du wieder nicht richtig lesen wirst und emotional wirst). HDL

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          Wenn du nichts mehr zu dem Thread lesen willst, wäre doch, „bei genauer Beobachtung“, genau jetzt die Chance, damit aufzuhören.

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          Du sprichst Menschen ihr Menschsein ab und machst im Anschluss auf Sensibelchen. Vor Leuten wie Dir graust es mir.

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            inc


            Ich wiederhole mich wirklich sehr ungern, aber du kannst offensichtlich nicht lesen. Ich sprach die Themen Vernunft und Gewissen und nicht pauschal das „Menschein“ an. Es verwundert mich auch nicht, dass es „dich vor leuten wie mir“ oder sonstwem graust. Wenn du Lust auf ein produktives Gespräch oder eine Diskussion hast bilde dich bitte erst fort und dann können wir es erneut probieren.

            ps. ich bezweifle, dass du irgendjemand findest der mich als sensibelchen einordnet. Guter Witz! In meinem Job ein NoGo

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            Du zitierst Artikel 1 der Menschenrechte (obwohl ich, apropos Leseschwäche, eigentlich auf 27.2 verwiesen hatte) und sagst, das der bei ihr „unter genauer Beobachtung“ nicht zutrifft. Das kann man, wie du anscheinend, lustig finden oder eben auch nicht.

            Wenn „Sensibelchen“ nicht in dein Leitbild passt, kannst du auch gerne ein „Grobian“ haben.

            Was passt dir eigentlich an meiner Bildung nicht?

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    Lanzi


    Lars will wohl etwas Leserkommentare haben – dabei ist einfach, keine eBooks veröffentlichen sondern nur Druckwerke – einen Indiautor scannt schon keiner ;)! Die Qualität ist letztlich ja bekannt und ansonsten solchen Neurotikerin die sich wichtig machen möchten einfach keinen Raum bieten. Ein Blog ist letztlich keine Anstalt.

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Wenn Sie Eigentumsrechte nicht verstehen, allerdings, dann ist es kein Platz für Sie, da tatsächlich die TL keine Anstalt ist. Ich denke, ich bin weniger neurotisch als mutig. Ich verstecke nicht feige hinter undurchdachten Äußerungen.

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    Feuerzeug


    Nunja ick sehe es einfach aus dem Standpunkt eines Arbeiters,Ick schuffte meine 40 Stunden in der Woche und kriege och nur einmal Lohn warum sollen die sich mit Tantiemen nen schönes Leben machen.Schließlich schreiben se dit Buch och nur einmal also sollten och nur einmal abkassieren.Und die Leute die sich den Scheiß saugen denke ick mal würden sich die Bücher eh net Real kaufen.Sonst hätten se es ja getan.Und mir geht dieser Urheberechts Scheiß eh aufm Sack.Überall muß man aufpassen ja nur keine Urheberrechte verletzen.Willste bei FB was posten mußte immer genau überlegen damit man von ja keinem Spinner irgendwie die Urheberrechte verletzt.Und irgend ne Abmahnung oder Klage bekommt.Und im Laufe der Jahre ist man einfach genervt weil es immer mehr ins Groteske geht.Daher sind meine Sympatien klar verteilt.Und wie in dem Falle sehe ick ne dauernd rumjammernde Geldgeile Tussie wo es Geschäfft net sogut läuft, die sich dadurch wichtig machen will in dem se mit Kanonen auf Spatzen schießt.Ick denke mal net dit die Macher von LUL jetzt in irgendeiner Weise beeindruckt sind.Und das Image dieser Frau wird jetzt och auf Dumm, nervig Jammernd, Geldgeil, Größenwahnsinnig reduziert sein.Also falls mich mal in meinem Umkreis wer nach nem Guten Buch oder Autor fragt wird diese Frau wohl die letzte sein deren Namen ick nennen würde.

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      mario


      edoep: ist das hier der erste, der bewusst die adjektive groß schreibt? ;)
      ich denke nicht.

      was sich nur geändert hat, ist die sprachvarietät ala „icke“ usw.

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        Gute Reise.

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Du sprichst mir aus der Seele.)

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      Versuche hier die Stellung zu halten. Unsere Lieblingskartoffel hat dich gerade Ochsenfrosch genannt.
      Lass dir das nicht gefallen.
      Bin bei der jetzt auf 15% :)

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    hans


    Man kann es nicht oft genug sagen: Es mangelt einfach an legalen Alternativen! Seht euch Spotify an; Die haben die ganze rechtliche Dunkel-Grauzone (wie z.B. Grooveshark) ziemlich leer geräumt. Für Bücher was in der Art nun mal schwierig zu realisieren, denn ich will wirklich nicht am Monitor oder Smartphone lesen und genauso wenig will ich mich mit DRM rumschlagen (man erinnere sich an das Adobe Desaster). Ich bin ja bereit zu zahlen aber nicht unter den derzeitigen Konditionen. Also ziehe ich bei lul. Sorry :-/
    Die werte Autorin sollte lieber an die Verlage schreiben, dass die praktikable Alternativen schaffen. Was Spotify mit der Musik geschafft hat, muss auch für Bücher gehen. Da wären die Unsummen besser invesitert als in Horden von Anwälten.

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      hans


      Wenn ein legales Angebot existiert, erledigt sich lul langfristig von alleine.

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      Manuel Bonik


      Bei einem Buch-Spotify würde sie aber auch nichts verdienen. Bekanntlich haben die Musiker ja nichts von Spotify und Kollegen.

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        hans


        Aber legal ist es doch oder liege ich falsch? Wo das Geld stecken bleibt, müssen die Urheber mit ihren Vertretern aushandeln. Das ist nicht mein Bier als User.

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      Manuel Bonik


      Mir kommt das Argument immer vorgeschobener vor. Sollte das Spotify für Bücher kommen, wird es dann ersetzt durch: Solange es kein bedingungsloses Grundeinkommen gibt … Solange kein Manna vom Himmel fällt … etc.

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        hans


        Aber Spotify funktioniert doch! Wer die nervigen Werbeansagen nicht hören will, zahlt halt für den Premium-Account. Meinetwegen sollen Sie mir LEGAL und bequem (siehe mein Haupt-Post oben) Bücher anbieten, die auf jeder zehnten Seite für was auch immer werben. (Big Data weiß sicher, was ich kaufen will, wenn ich dieses Buch bis Seite 50 gelesen habe.) Aber sie sollen sich endlich ein passables Modell ausdenken. Dann sehen wir weiter.

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        Esther


        Bei allen Schwächen und Schwierigkeiten: Spotify hat die illegalen Märkte nahezu ausgetrocknet.

        Piraterie ist eindeutig illegal und man hat selbstverständlich bereits versucht, was rechtlich möglich war. Das hat gerade mal den kleinen Ebookspender kaputt gemacht, die großen Seiten aber nicht einmal tangiert.

        Nur deshalb ist Marinellas Aktion gegenstandslos. Damit macht eine Autorin im besten Fall ein bisschen Werbung für sich, dazu aber zwangsläufig eine ganze Menge Werbung für lul.to.

        Esther

        PS: Wir können uns gerne darüber unterhalten, aus welchen Gründen Piraterie moralisch legitim oder illegitim ist. Das bringt aber nichts, weil sie ohnehin bereits gesetzlich verboten ist.

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Das kommentiere ich nicht mehr, weil es einfach zu müßig ist, zu erklären, dass ich meine Rechte vertrete, wenn ich Werbung machen will, mache ich das anders.

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            Esther


            Du machst Werbung – ob du das nun willst oder nicht. Ich fürchte nur du machst in erster Linie Werbung für lul.to.

            Esther

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          polytrauma


          „Bei allen Schwächen und Schwierigkeiten: Spotify hat die illegalen Märkte nahezu ausgetrocknet.“

          halte ich für ein gerücht, woran machst du das fest? wenn ich mich etwas umschaue, gibt es seiten zu hauf, auf denen musik angeboten wird. also muss es sich rentieren, wird also nachgefragt.

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    mario


    mich wundert es doch gerade sehr, wie viele gast-accounts alleine heute hier gepostet haben.
    (wollte es nur mal in den raum werfen)

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      Manuel Bonik


      Liegt u. a. an dem blöden disqus-System. Mal geht es, mal nicht, und im Zweifelsfall poste ich dann als Gast. Aber du zielst vermutlich eher auf die Anonym-Poster.

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        mario


        dann lass mal deine email adresse verifizieren. dann sollte es vielleicht gehen.

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    Leicht angewiedert


    Ich kann die Frau verstehen aber ich kann mir kaum vorstellen das sie Erfolg hat.
    Irgendwie gewinne ich langsam den Eindruck das man ihr hier die Möglichkeit bietet sich zum Affen zu machen um viele Klicks zu bekommen.

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      Manuel Bonik


      Der schlimme Lars schreckt vor nichts zurück … – Mein Eindruck ist, dass sie hier ganz freiweillig diskutiert.

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    Manuel Bonik


    Mich würde ja noch interessieren, wie man auf die Idee kommt, dass man gegen lul auf juristischem Wege irgendwas erreichen kann. Da müsste man doch schon sehr genau wissen, wer dahinter steckt; sonst ist das doch aussichtslos. Hat lul überhaupt eine gerichtsfähige Zustelladresse? Normalerweise verdienen da Anwälte und Verbandsfunktionäre, und dann heißt das Ding halt nicht mehr boerse.bz, sondern anders. Aber an der Piraterielage hat sich damit nichts Wesentliches geändert. Ist das nicht einfach Zeit- und Geldverschwendung?

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Nein, natürlich habe die keine Zustelladresse, deshalb glauben die Herrschaften ja, dass sie unantastbar sind.

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        Manuel Bonik


        Sind sie auch erstmal. Also: Warum die Mühen? Da steckt eine Filmindustrie Riesenbeträge rein, um kino.to zu erledigen, und dann …? – Eben.

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      Esther


      Darüber reden wir doch die ganze Zeit.Piraterie ist mit juristischen Mitteln gar nicht zu bekämpfen und wenn ausnahmsweise doch einmal eine Seite verschwindet ist sofort Ersatz da.

      Der einzige Sinn dieser Marinella-Aktion ist ein bisschen Eigenwerbung – und die dürfte längst ins Gegenteil umgeschlagen sein.

      Esther

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Nochmals es ist keine Eigenwerbung, sondern der Kampf um die Rechte der Autoren und meines Eigentums. Ester, bitte, das ist kein PR Gag.
        Juristisch kommt man denen schon bei, es dauert nur.

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          Manuel Bonik


          Aber glaubst du ernsthaft, die Ergebnisse noch zu erleben? bzw. nochmal: Wenn du nicht konkret weißt, wer dahintersteckt, ist das in der Regel aussichtslos.

          Und wenn du es weißt (ich weiß zum Beispiel sehr viel über die Hintermänner von LibGen, und gegen die ist lul echt Kicki [auch wenn sie deine Bücher nicht haben]), dann folgt da auch erstmal nichts daraus.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Ja, schon.

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            Manuel Bonik


            Also weißt du, wer dahinter steckt bzw. hast wenigstens eine Zustelladresse?
            Sonst ist das wirklich sinnloser Aktionismus.
            Hast du einen Anwalt? Was sagt der/die über die Erfolgsaussichten? Auf welcher Basis?

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          Esther


          Wenn die Verlage den Piraten juristisch offensichtlich nicht beikommen, kommt eine einzelne Indie-Autorin ihnen ebensowenig bei.

          Das einzige, was du bekommst ist ein bisschen Aufmerksamkeit. Das kann aber auch nach hinten los gehen. Du stellst dich selbst auch als jemanden dar, der mit wilden Behauptungen und Beschimpfungen erreichen will, was nicht zu erreichen ist. Und du machst ganz zwangsläufig auch jede Menge Werbung für lul.to.

          Esther

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Das ist Unrecht, mir das ständig zu unterstellen, ich brauche keine Eigenwerbung, nicht auf diesem Weg. Es geht nur um mein Eigentum. Das kann nicht so schwer sein, zu verstehen.

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        Manuel Bonik


        Den Fall der Eigenwerbung kenne ich auch: Da gab es eine Autorin, die auf ihrem Blog kräftig gejammert hat, auf wie viel hundert Seiten ihre Bücher geklaut werden, und ich hab dann mal nachgeschaut, welche paar wenigen Links sie per Notice and Takedown runternehmen lassen müsste, um das Problem erstmal erledigt zu haben. Hat sie dann aber nicht gemacht.
        Oder erinnert sich noch jemand an die „Wir sind die Urheber“-Kampagne?
        Hier vermute ich allerdings eher ein Opfer falscher Beratung (bei allem Verständnis für die Wut).

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        Manuel Bonik


        So pauschal kann man juristischen Mitteln auch nicht die Wirksamkeit absprechen. Manchmal hilft ein Brief vom Verlagsjustitiar, um den Piraten das Payment abzudrehen. Manches (das meiste) erreicht man über das Notice-and-Takedown-Verfahren. Selbst Abmahnanwälte haben einiges erreicht: Manche Eltern erklären ihren Kindern den Unterschied zwischen P2P und anderen Piraterieformen, etc. etc.

        Aber es gibt Grenzen. Zum Teil ist die Szene zu schnell und zu international. Viele Anwälte sind digital naiv. Viele Sachen gehen juristisch nicht bzw. sind Allmachtsphantasien. Vermutlich am wichtigsten: Viele Sachen sind für Anwälte nicht lukrativ.

        Und dritterseits: Ich bin froh, dass nicht alles geht, wovon manche Juristen träumen. NSA etc.

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    pAt


    @Frau C.van ten Haarlen
    Sie können anzeigen was Sie wollen, Sie können tun und lassen was Sie auch immer mögen. Doch haben Sie durch Ihre Beiträge hier sicherlich nichts gutes für sich getan, denn nun sagen sich diese „Ebookpiraten“ JETZT ERST RECHT
    Selbst wenn Sie LUL von der Bildfläche verschwinden lassen können, werden andere auftauchen, die das gleiche machen werden. So hart es auch klingt, nehmen sie es so hin… zu 90% der Leute die Ihre Bücher illegal lesen, hätten diese nicht gekauft, die anderen 10% .. davon sind 5% knapp bei kasse und die anderen 5% sagen sich, ok wenn ichs auch kostenlos kriegen kann …
    Lassen Sie sich nicht einschüchtern und schreiben Sie Ihre Bücher weiter, wie es Ihnen gefällt (kenne btw kein einziges ..^^)
    Nicht nur im ebook Bereich gibts Raubkopierer, auch in der Film, Spiel und Softwarebranche… sie sind also nicht allein

    in diesem Sinne, angenehmen Tag noch & verwenden Sie Ihre kostbare Zeit anders als mit Anwälten und Polizisten

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Leider haben Sie inhaltlich vollkommen ins Schwarze getroffen.
      Herzliche Grüße

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    deubacoba


    Das Thema wird nicht juristisch gelöst, sondern wird nach den Gesetzen der Marktwirtschaft geklärt.

    Da gibt es auf derm Büchermarkt enormen Nachholbedarf, besonders in good old Germany mit der unsäglichen Buchpreisbindung.

    Bis dahin steht es jedem Verlag und Autor frei juristisch für seine Rechte einzutreten und gegen Verletzungen derselben vorzugehen. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist oder nicht steht am Ende einer besonders langen Kalkulation.

    In einen Rechtsstaat ist der Rechtsweg immer ein Mittel und sollte nicht mit plumpen Beleidungen oder Bedrohungen angegangen werden. Diesen Individuen nützen die „geklauten“ Büchern sowieso nichts, weil volllobotomiert ließt es sich mehr schlecht als recht.

    Unser Lars fährt ja gerne auch mal im Bobbycar hinter solchen Proleten hinterher, wenn er die bibabösen Abmahn/Abzockanwälte geiselt. Er ja recht damit, daß diese Nutzung des Rechts nichts oder nur noch sehr bedingt mit der eigentlichen Intention, der Wiederherstellung eines rechtlichen Guts zu tun. Aber wenn wir ehrlich sind, haben 50% derjenigen, die derartige Post bekommen auch Dreck am Stecken. Schlimm ist es nur für die anderen 50% und die können sich ja dann getrost zu den guten Anwälten aus Lars‘ Bekanntenkreis wenden (was sicherlich nicht die schlechteste Idee ist).

    Neben dieser ganzen Kinderkacke sollte man sich wirklich gut überlegen, ob man sich persönlich mit der „Scene“ anlegen will. Für einen eher unbekannten Autor mag da kein Drohpotential vorhanden sein, für internationale Bestseller könnte die Sache anders ausschauen. Den ein illegales Angebot in irgendeinem Format unendlich vorzuhalten können selbst die pseudo-omnipotenten Dienste nicht verhindern und in Zeiten der sekundenschnellen Kommunikation läßt sich auch der hinterste Winkel des Datennetzes sehr bekannt machen (solange bis jemand das eine Loch zu schüttet und jemand anderes das nächste öffnet). Aus diesem Grund hört man meines Erachtens so wenig von den Großen. Da scheint die Mischkalkulation anscheinend zu passen. Bei allen anderen wird es diffiziler.

    Ich habe da einen recht erfolgreichen Belletristik-Autor in meinem Bekanntenkreis, der um 2000 erfolgreich/bekannt wurde. Der hat sich sinnvolle Beratung bei Aushandeln seiner Nachfolgeverträge geholt und konnte einen für ihn sinnvolle und profitablen Vertrag aushandeln. Er trägt natürlich das Risiko durch illegale Angebote mit, profitiert aber stärker über seine Direkt-Vermarktungskänale. Er freut sich über jeden Leser seiner Werke egal, ob bei ihm Mäuse angekommen oder nicht, weil er auf seiner Seite des Geschäfts feststellt, daß diejenigen denen eines seiner Bücher gefallen früher oder später auch bei der zahlenden Kundschaft landen. Von denjenigen, die einfach nicht bereit sind etwas für Unterhaltung oder Bildung auszugeben, erwartet er nichts, die würden sonst maximal in die Bibliothek gehen oder die Groschenhefte aus dem Altpapier ziehen und da sollen doch besser seine Ergüsse lesen. Vielleicht muß dazu aber auch Lincolnshire kommen, um diese Haltung zu verstehen.

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      Marinella C.van ten Haarlen


      @deubacoba:disqus Ich finde Deinen Beitrag sehr gut. Was Du schreibst über die Mischkalkulation habe ich versucht. Der Breakeven war noch nicht erreicht.
      Im Übrigen wollte ich, dass der organisierte Klau keine Schule macht.
      Für mich ist es auf dem deutschen Markt durch die Buchpreisbindung echt schwierig geworden, ich habe die Bücher für Printmedien nun nach Canada und die USA abgegeben, um dort in Lizenz etwas hinzubekommen.
      Ich versuche es nunmehr auch verstärkt über Direktvermarktung und kann leider bis zur Klärung der Angelegenheit lul.to keine neuen E-Pubs veröffentlichen oder höchstens über eine eigene Seite, weil ich dann die Kreditkarten und ip Nummern hätte.
      Wenn lul.to mich gefragt hätte, ob ich für Arme, Flüchtlinge, sozial Benachteiligte oder jemanden anders, der sich die Bücher nicht leisten kann, etwas tun könnte, ich hätte mich sicherlich großzügig gezeigt. Jedoch lul.to ist kein Pirat, sondern ein Wirtschaftsbetrieb, der eiskalt kalkuliert.

      Mit freundlichen Grüßen

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        deubacoba


        Wie gesagt hat das eine auch nichts mit dem anderen zu tun und jegliche Robin Hood Manier ist mehr als nur aufgesetzt.

        Wirklich wehren kann man sich halt nur bedingt. Ich glaube auch, daß sich jeder Autor darüber im Klaren ist, daß über öffentliche und private Bibliotheken jeder unabhängig vom Geldbeutel Zugang zu ihren jeweiligen Werken hat. Da mit der Bedürftigennummer zu kommen ist einfach nur billig. Auf der anderen Seite werden die Biliotheken über neue Vertriebs/Verleihmodelle nachdenken müssen. Als Konsequenz daraus ergibt sich die Frage, wie bei theoretische unendlich vervielfältigbaren Leihe die Werterzeuger beteiligt werden. Gibt es da ein marktwirtschaftlichen Weg oder wird ein weiteres Stück Kulturschaffen dem Proportz ausgeliefert.

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          Manuel Bonik


          Manche Leute sind wirklich bedürftig, aber die leben eher in der sogenannten Dritten Welt. Andere Leute (hier) haben reichlich Kohle, aber saugen trotzdem, wenn es geht (geht ja meistens). Wenn ich allein sehe, wie gerne die Hefte der Stiftung Warentest zum Thema Geldanlage gesaugt werden …

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            Esther


            Wer will das denn kontrollieren. Studierende sind tatsächlich in der Regel sozial schwach – und nicht nur hierzulande. Vor allen den Studierenden in armen Ländern gönne ich LibGen wirklich – und mein Sohn berichtet es gebe keine absichtlich verstellten Bücher in den Unibibliotheken mehr. Die üblichen Heftromane mögen durchaus sozial schwache Rentner herunterladen. Denen sei es auch gegönnt. (Noch einmal, weil Spiegelbest es anders darstellte: Das ist eindeutig illegal für Anbieter und Downloader.)

            Aber die Seiten sind für jeden zugänglich – auch für Leute, die einen Teil der aktuellen Neuerscheinungen durchaus gekauft hätten, wenn sie nicht billiger drangekommen wären. Das kann niemand kontrollieren. Aber Piraterie ist auf Dauer ohnehin kein Ersatz für funktionierende digitale Bibliotheken.

            Sie entstehen eben, weil es an legalen Leihmöglichkeiten fehlt.

            Esther

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    Schlupp vom Gruenen Stern


    Warum findet man Marinellas Buecher denn nicht bei den One-Click-Hostern. Immer nur Stephen King, Dan Brown und wie sie alle heissen. Mir haengts zum Hals raus. Kein Van Haarlen. Das ist richtig diskriminierend als grosse Autorin nirgenswo hochgeladen zu werden. Ich werde gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Sie haben nichts begriffen, es geht mir nicht darum groß zu sein, sondern meine Rechte gegen die ganze Welt zu verteidigen, wenn es sein muss. Nicht Dan Brown, ich bin in Shops und den meisten Buchhandlungen. Mehr will ich nicht. Es geht darum, dass ich mein Recht an meinen Werken besitze, gleich, was Sie davon halten. Mehr nicht.

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        mario


        hat dir lars nicht letztens was in sachen trollen beigebracht? :)

        geh nicht immer auf jeden scheiß ein. nur so als tipp

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Stimmt.:)

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        Tom


        Recht haben und recht bekommen sind unterschiedliche Dinge.
        Manche beißen sich daran die Zähne aus, andere versuchen einfach glücklich zu sein und suchen sich andere Wege.
        Das Einzige was man mit so einer Aktion erreicht, ist, dass sich ein paar ihre Bücher ziehen um sie bei Bedarf überall wieder hochladen zu können sollten ihre rechtlichen Schritte wider erwarten erfolgreich sein.
        Persönliche Drohungen, v.a. auch Mord, sind natürlich unterste Schublade. Verstehen Sie mich nicht falsch, aber während der Pegida Diskussion haben Politiker, teils im Bundestag vertreten, wahrscheinlich mehr und krsssere Drohungen erhalten. Die Polizei macht da i.d.R. auch nichts.

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    Lorenzo Chabois


    Frau van ten Haarlen,

    offensichtlich fühlen Sie sich bestohlen durch den Download Ihrer Bücher von einer rechtswidrigen Plattform. Diesen Gedanken kann man nachvollziehen – muss man aber nicht. Da existieren auf irgendwelchen Festplatten im Netz Kopien Ihrer Werke, aber wo ist Ihnen da ein Schaden entstanden?

    Fühlen Sie sich doch geehrt, wenn jemand sich die Mühe macht, eins Ihrer Bücher in seine Sammlung aufzunehmen. Ob es dann gelesen wird, steht auf einem anderen Blatt – vermutlich nicht. Es gibt so viele Bücher – und so wenig Zeit.

    Wenn ich keine richtige Arbeit hätte, würde ich vermutlich auch Romane schreiben, so schwer ist das heutzutage schließlich nicht. Und dann würde ich mich freuen, wenn sozial benachteiligte Kinder aus dem Migrantenmillieu über Plattformen wie boox.to oder lul.to Zugang zu diesen Werken bekommen. Denken Sie mal in dieser Richtung, bevor Sie die uneigennützige Arbeit der Betreiber mit einem Feldzug Ihrer Anwaltsarmada vergelten!

    Wir leben in neuen Zeiten des Teilens und Verbreitens. Schreiben Sie darüber doch mal einen spannenden Krimi – davon haben Sie mehr als von dieser sinnlosen Fehde!

    Ein Bewunderer Ihrer Kunst

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      mario


      und sozial benachteiligte kinder aus dem migrantenmileu haben keinen zutritt zu einer bibliothek?

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Herr Chabois,

      Migrantenkindern würde ich die Bücher schenken. Oder sozial benachteiligten Kindern, die noch nicht mal die Chance haben am kulturellen Leben eine Teilhabe zu haben. Ich bin nicht asozial. Ich halte von der Politik auch nicht viel, sei es in Europa oder Afrika.
      Ich bestehe auf mein Recht der Vertragsfreiheit. Meine Bücher sind mehr als €0,20 wert. Ich will gefragt werden, wenn jemand die Bücher verkauft und den Preis der Ware selbst bestimmen.
      Die Arbeit von den „Betreibern“ ist nicht uneigennützig, sondern von Gier bestimmt. Dabei schert die „Betreiber“ kein Gesetz.
      Die Bücher verkaufen sich, besser, als ich es hoffte. Ich danke Ihnen für das Kompliment, dass Sie meine Kunst bewundern
      Mit herzlichen Grüßen M.C. van ten Haarlen

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      Esther


      Haben wir es jetzt geschafft?

      Die Piratenseiten wird es geben bis es gute legale Leihmöglichkeiten gibt. Bis dahin tun die Piraten immerhin das, was die Bibliotheken tun sollten. Das ist moralisch nicht einfach schlecht, aber es ist eindeutig illegal.

      Von solchen Seiten lädt jeder Bücher herunter, der an ihnen interessiert ist, sie aber nicht kaufen will und meist nicht leihen kann. Ob das wirklich sozial schwache Menschen sind sei dahingestellt. Aus meinem Umfeld weiß ich nur, dass viele Studierende solche Seiten nutzen – und Geschichten von absichtlich verstellten Büchern kaum noch verstehen.

      Dass Autoren, Übersetzer und Verleger nicht gerade jubeln, wenn ihr geistiges Eigentum geklaut wird ist schon verständlich – wie auch immer man das Kokettieren mit Piraterie im Einzelfall auch sehen mag.

      Esther

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        mario


        esther, jetzt bei allem respekt, aber wenn das jeder, wirklich jeder machen würde, dann wird es bald keine guten (neuen) bücher mehr geben.

        ich weiß: das wird sowieso nie passieren.
        dennoch: es ist und bleibt falsch!

        nur weil es die möglichkeit gibt, heißt es nicht, dass man sie nutzen muss. auch ist es kein freifahrtschein für leute die kein geld haben.

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          mario


          ja weiß auch nicht warum ich das nun gesagt habe. ich kenne es ja, wie sehr sie wieder argumente dafür findet, warum es nicht verwerflich ist.
          man sollte es bei ihr einfach gut sein lassen – denke ich.
          irgendwann ist man halt in einem hohen alter (nicht böse sein esther) da ist es einfach schier unmöglich, sich ändern zu lassen.

          eine ex-freundin von mir (lange ist es her) die war auch so ein exemplarisches meisterwerk der natur.
          die hat gelogen, sobald sie guten morgen gesagt hat.
          ohne witz jetzt.

          das problem war nur, dass sie sodermaßen gelogen hat, dass ihre welt nur noch ein pures lügenhaus war.
          das noch viel größere problem war, dass sie ihre lügen auch noch geglaubt hat.
          ich kann das gar nicht in worte fassen… aber die war felsenfest von ihren lügen überzeugt. das war echt die grenze der perversion.
          für mich grund genug gewesen die in den wind zu schießen.
          sämtliche warnungen wurden ja ignoriert.

          ich will das nicht direkt auf esther projektieren. denn das wäre falsch.
          ich will damit nur sagen, dass sich esther etwas falsches als richtig einredet und davon auch noch überzeugt ist.

          die moral der geschichte: solche menschen einfach machen lassen. denn ändern werden sie sich nicht mehr.

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            Manuel Bonik


            Dem Diskussionsgegner eine Neurose zu bescheinigen und dann am Schluss noch zu sagen, dass man das eigentlich gar nicht will … – Solche Argumentationen sind geschenkt.

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            mario


            ich will das verhalten meiner ex nicht auf esther projektieren! das habe ich gesagt!

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            Manuel Bonik


            Dann lass deine Ex doch einfach weg! Sei froh, dass du die vom Hals hast, und nettiquettinett!

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            mario


            icih bin auch froh die vom hals zu haben.
            es (meine ex) sollte nur zum beispiel dienen.

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            Manuel Bonik


            Oder hast du dich in Esther verliebt?

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            mario


            klar, damit ich mir sowas erneut antun kann :) nur diesmal mit einer die mehr falten hat.

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            mario


            wtf?!

            wusstest du das etwa nicht? *confused*

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            mario


            Neurose scheint mir in diesem Fall ein bisschen lahm, wie heissen denn die schwereren Geschuetze?

            pseudologen?!
            pseudologie?!

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            mario


            ach mist, weißt du, ich war schon am editieren und wollte zumindest etwas ähnliches einfügen.
            ehrlich gesagt habe ich das sogar. dann wieder DEL DEL DEL DEL DEL und hingeschrieben: ich hätte da was passendes, allerdings wird dieser kommentar dann nicht lange überleben ^^

            hab’s dann aber komplett abgebrochen :P

            war sicherlich auch besser so.

            aber hirntod kann man durchgehen lassen :)

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            Esther


            Du hast kein einziges sachliches Argument – und außer dem gefakten Ochsenfrosch auch keinen, der dir Argumente liefert.

            Du kannst das hier gerne durch Idiotien dieser Art ersetzen. Ich find’s amüsant.

            Esther

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            mario


            Du hast kein einziges sachliches Argument – und außer dem gefakten Ochsenfrosch auch keinen, der dir Argumente liefert.

            Du kannst das hier gerne durch Idiotien dieser Art ersetzen. Ich find’s amüsant.

            ein letztes wort an dich, dann ist die sache für mich durch!

            alleine hier in dem thread hast du mehrfach gesagt, dass piraterie illegal ist.
            du machst es aber trotzdem.

            du gibst zu, dass es verständlich ist, dass autoren nicht
            gerade jubeln wenn ihnen geistiges eigentum >geklauteinenimmer< argumente für dein verhalten/handeln
            finden. Das wird sich auch nicht mehr ändern.

            aber nochmal: deine argumente machen das illegale auch nicht
            legal! deine argumente sind die eines sozialschmarotzers. und langsam glaube
            ich, dass du genau das auch bist!

            es ist einfach nur dreist!
            du weißt dass es illegal ist, redest dir aber aus
            fragwürdigen gründen ein, dass dein handeln richtig ist.

            ich gebe dir jetzt mal ein fiktives beispiel:

            mein bester freund wird brutal zusammengeschlagen. Ich weiß
            wer der täter ist. auch weiß ich, was er dank unserer lebschen gesetze zu
            erwarten hat. finde ich irgendwie ungerecht, weil er nicht das bekommen würde, was ihm zusteht.
            also denke ich mir, scheiß auf die gesetze! ich schnappe mir
            jetzt einen basi und verübe selbstjustiz.
            ich weiß dass es illegal ist. aber in meinen augen wäre das
            in dem fall dass richtige.

            verstehst du was ich meine? mein verhalten kann ich immer
            irgendwie argumentieren, selbst wenn es noch so falsch ist.

            es ändert einfach nichts an der tatsache, dass das was du
            machst, falsch ist!

            also krieg‘ das endlich mal in deine scheiß birne! auch wenn
            das meinerseits wunschdenken ist.

            schönes leben noch.

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            Esther


            Sag mal tickst dfu noch ganz sauber.

            Mich interessiert das Thema Piraterie. Das ist jedermanns Recht und es ist auch nicht verboten einige Seiten zu kennen.

            Mein persönliches Konsumverhalten ist auch nicht Gegenstand dieses Freds und ich habe auch nie behauptet oder bestritten Bücher herunterzuladen. Wie kommst du auf den Einfall Leuten, die hier schreiben strafbare Handlungen zu unterstellen?

            Ebenso substanzlos sind deine Mutmaßungen über meinen sozialen Status.Auch darüber habe ich kein Wort verloren und ich habe auch nicht die Absicht das zu tun.

            Ganz sicher falsch liegst du mit deinen idiotischen Unterstellungen und deinen daraus resultierenden Dreistigkeiten.

            Wenn du in rl ähnliche Schwierigkeiten hast such dir dringend Hilfe. Sobald du von einem Menschen mehr als nur einen Nick kennst ist dein Verhalten nicht nur idiotisch, sondern strafbar.

            Esther

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            mario


            ok die „strafbaren unterstellungen“ nehme ich an der stelle wieder zurück.
            nur meine ich mich daran zu erinnern, dass du mal gesagt hast dich auf diesen „gewissen“ seiten rumzutreiben.
            auch dass du da mal was runtergeladen hast, aber erst nach monaten gemerkt hast, was das eigentlich für eine seite ist – nämlich eine piraterie seite.

            wie das jetzt genau war – keine ahnung. aber ich nehme es zurück.
            denn dies, in zusammenhang mit manchen deiner aussagen, ließ mich das mutmaßen.

            und wo wir bei substanzlosen mutmaßungen sind: fass dir mal an die eigene nase ;)

          • comment-avatar

            Esther


            Erst einmal:Danke Lars

            Manche Piratenseiten sind nicht ohne weiteres als solche zu erkennen. Das ist – für Kinder und andere sehr unerfahrene User – eine Gefahr. Wer gar nicht sieht, dass er etwas Verbotenes tut schützt sich auch nicht und wird entsprechend leicht erwischt.

            Ich stelle mein eigenes Kaufverhalten hier ganz bewusst nicht zur Diskussion.

            Esther

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            mario


            wieso danke lars? lol

            mal auf die idee gekommen, dass ich das gelöscht haben könnte?
            und unwissenheit schützt vor strafe nicht.

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            ak


            Ich fasse mal deine „Argumente“ zusammen:

            Es gibt keine gescheite Lösung für eine Onleihe.
            Büchereien sind in der Stadt unerreichbar.
            Die Illegalität bestimmter Onlineangebote sind nicht ersichtlich.

            Aufgrund dieser oben genannten Faktoren ist Piraterie unumgänglich.

            Falls ich was vergessen habe, bitte ergänzen.

            So und nun kann Lars diese Liste pinnen und wir brauchen uns diesen ganzen SCH*** nicht noch 100e Male neu verquirlt von Esther vorkauen lassen.

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            thomas


            Googel findet als erste Suchergebnisse immer nur die illegalen

          • comment-avatar

            thomas


            wir zahlen Copykosten auf Drucker etc.

          • comment-avatar

            Esther


            So ein Unsinn!

            Piraterie wird es geben bis es brauchbare legale Leihmöglichkeiten gibt. Spotify war immerhin die erste funktionierende Methode Piraterie einzudämmen.

            Moralische Abhandlungen mögen berechtigt sein oder nicht – ein nennenswerter Einfluss ist nicht erkennbar.

            Dass es auch Autoren gibt, die sich und ihre Bücher mit diesem Lamento bekannter machen wollen kommt hinzu – ob Marinella und der Herr Professor Schreibe-Mist nun dazugehören oder nicht.

            Piratenseiten sind nicht für jeden ohne weiteres als solche zu erkennen. Das betrifft vor allem sehr junge und unerfahrene User. Deshalb ist die Gefahr groß, dass vor allem Kinder versehentlich etwas herunterladen.

            Von solchen Aktionen leben verschiedene Anwaltskanzleien – das ist eine ausgesprochen unschöne Folge der augenblicklichen Praxis, die die Piraterie nicht im geringsten beeinträchtigt, aber ganze Kanzleien ernährt.

            Einen besonderen Grund sich von einem gefakten Ochsenfrosch das Schreiben verbieten zu lassen sehe ich übrigens nicht, zumal unser Ochsenfrosch das Forum ungeniert mit Dreistigkeiten und offensichtlichem Unsinn zumüllt.

            Esther

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            Ochsenfrosch


            Aber Esther! Ich will Dir doch das Schreiben nicht verbieten!

            Dein Problem liegt doch wo ganz anders. Wir wissen es beide.

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            ak


            Ich glaub ich brauch auch mal einen Zweitnick :)

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            ak


            Wo habe ich einen blödsinn geschrieben?
            Ist nur eine Zusammenfassung deiner „Argumente“ der letzten Monate :)

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          Esther


          Piraterie ist eindeutig illegal. Ebenso eindeutig ist sie mit juristischen Mitteln nicht in den Griff zu bekommen.

          Was erwartest du jetzt? Muss man jetzt jedem Beitrag eine moraltheologische Abhandlung über die Verwerflichkeit der Piraterie voranstellen?

          Bringt das irgendetwas, nachdem ohnehin feststeht,dass Piraterie illegal ist und auch nicht legalisiert wird?

          Wenn es keine guten legalen Lösungen gibt wird zumindest die rein kommerzielle Literatur – also Fachbücher ohne wissenschaftlichen Anspruch und Belletristik, die nicht durch Literaturpreise finanziert werden kann- ganz einfach verschwinden. Das ist kein Grund für Gepöbel von edoeps Niveau oder für Marinellas Gekeife, aber es ist ein guter Grund praktikable Lösungen zu finden, bei denen Autoren und Verleger bekommen, was ihnen zusteht.

          Esther

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Ich keife nicht, ich handele.

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            Manuel Bonik


            Bislang zeichnen sich nicht einmal ansatzweise „praktikable Lösungen“ ab. Einstweilen hat Marinella recht: Einfach keine Ebooks produzieren.

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            Esther


            Das ist leider richtig, die Onleihen eiern mit monatelangen Wartezeiten herum.

            Nur: Es gibt auch Seiten,die eingescannte gedruckte Bücher anbieten. Einige davon gibt es dann nur als PDFs, andere werden illegal weiterbearbeitet.

            Das allein schützt auch nicht vor dem Pirateriert-Werden. Da sind dann die Nachteile für Indie-Autoren zu bedenken. I

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            ak


            Und die *.pdf ist legal?
            Ich muss mal mit jester und edoep reden. die 20% sind noch zu hoch. Gehen auch noch 15%?.
            Ob ein Holzbuch nach dem scannen als *.pdf oder *.epub angeboten wird ist doch egal.
            WEITERBEARBEITET wurde es so oder so :)

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            Esther


            Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

            Niemand hat behauptet, dass es legal ist ein gedrucktes Buch zu scannen und als pdf online zu stellen.

            Aber man kann ja mal irgendeinen Unfug unterstellen, wenn man so gar nichts zum Thema zu sagen hat, gelle :-)

            Esther

          • comment-avatar

            ak


            Ich mache mal ein Vollzitat:

            Das ist leider richtig, die Onleihen eiern mit monatelangen Wartezeiten herum.

            Nur: Es gibt auch Seiten,die eingescannte gedruckte Bücher anbieten. Einige davon gibt es dann nur als PDFs, andere werden illegal weiterbearbeitet.

            Das allein schützt auch nicht vor dem Pirateriert-Werden. Da sind dann die Nachteile für Indie-Autoren zu bedenken. I

            DU hast behauptet das die PFD ILLEGAL weiterbearbeitet wird und NICHT ICH.

            Lies mal deinen eigenen Beitrag, gekochter Kartoffel.

            edoep und jester: Ich plädiere schön langsam für 5% :)

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            ak


            Ich glaube den IQ von Kartoffelbrei können wir etwas höher ansetzen. Ist ja Milch dabei und Butter :)

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            ak


            Na wenigstens hast du am Abend ein bisschen Spass. Ich musste mich heute im RL mit so einem dummen Blondie abgeben die ich schon Jahre kenne.
            Jetzt glaubt die auf einmal die kann über alle die ihr Gehalt mitgezahlt haben herziehen.
            Wenn ich so drüber nachdenke, ihr Vorname fängt auch mit E an :)

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        Lorenzo Chabois


        Esther,

        da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu. Autoren, Übersetzer und Verleger könnten Ihre Positionen aber auch mal an die Gegenwart anpassen. Muss aber ein schwieriger Lernprozess sein.

        • comment-avatar

          Manuel Bonik


          Die haben auch sehr viel zu verlieren, völlig egal, ob das Ding dann Piraterie, Flatrate oder Leihe heißt. Das einzige, was eine Zeit lang nach Lösung auf diesem Gebiet schmeckte, war Selfpublishing, aber das hat sich ja auch schon wieder weitgehend erledigt.

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    Feuerzeug


    Wenn dit so weiter geht mit der Urheberechts Terrorismus verlangen Künftig och Maurer Tantiemen.Jeder der ein Haus betritt zahlt dann dem Maurer nen Euro schließlich hat er dit Haus erschaffen.Genau wie ein Gärtner Tantiemen bekommen sollte wenn wer die Blumen anguckt für jeden Blick nen Euro.Und im Gegensatz zu Autoren etc haben die es im Schweiß erschaffen.

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    Gaston


    Mal was ganz anderes: Warum werden meine Beitraege als spam geloescht. Ist schon oefter passiert. Ok, wirklich konstruktiv sind sie nicht aber ich beleidige niemand oder so. Wer zensiert hier? liegt das am Inhalt meiner posts oder an der ip mit der ich unterwegs bin (VPN)?

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      Esther


      Das kann auch passieren, wenn eine Reihe aufeinander bezogener Beiträge gelöscht werden müssen. Das kommt nicht nur hier öfter mal vor.

      Das Gröbste auszusortieren ist nicht nur das Recht, sondern die Pflicht des Anbieters. Das hat mit Zensur nichts zu tun.

      Esther

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    DeiMutterSeiGesicht


    all your ebook are belong to us

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      blahblubb


      Süß. Und nun husch husch ab zur Schule. Englisch lernen.

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        DMSG


        My English is not the yellow from the Egg

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          mario


          My English is not the yellow from the Egg

          i only understand railstation :)

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      mario


      du bist nicht zufällig verwandt mit deinemudda@web.de ? :)

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        mario


        oder doch der bruder von „meinonkelistmeinvater@web.de“ ?

        also nicht dass da missverständnisse aufkommen.
        ich bezog mich auf den letzten kommentar/user auf der seite:
        https://tarnkappe.info/e-book-lul-vor-dem-ende/

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        DMSG


        Ich bin mit niemand hier verwandt oder verschwägert. Ich bin erst seit 24 Stunden im Troll business aber langsam beginne ich zu verstehen worin die Faszination im trollen liegt. Schade das ich morgen wieder was richtiges zu tun habe, wuerde sonst echt gerne weiter mit euch Losern abhaengen.

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          DMSG


          Hae?

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            mario


            Hae?

            und ich dachte wir wären die loser :P

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            ak


            Für alle mit IQ einer gekochten Kartoffel:

            BA = British Airways
            Heathrow = Flughafen von London
            FFM = Frankfurt am Main.

            etc. etc.

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            ak


            Wenn wir so weitersammeln geht sich im sommer eine grosse grillparty aus. der salat kommt ja schon freiwillig vorbei :)

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            mario


            mensch, wieso verrätst du ihm das?
            eine weitere reaktion seinerseits wäre doch mal interessant gewesen.
            toll, jetzt ist es dahin!
            was als nächstes kommt kann ich mir nun denken

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            ak


            wir machen doch hier entwicklungshilfe, oder nicht?

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            mario


            wir machen doch hier entwicklungshilfe, oder nicht?

            hmm, wo du recht hast…

            aber manchmal kann oder sollte man etwas abwägen.
            wann gibt man am besten wirklich hilfe, oder wann gibt man nur einen denkanstoß :P

            (ich spreche mich an der stelle nicht von fehlern frei! das liegt aber nur am alkohol!)

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      Türk


      Ja, Ölcrem Drehkran! Weißt du wo DJ Donnerf***e sich rumtreibt?

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    Esther


    Noch ein neuer Beitrag -nun denn.

    Urheberrechtsverletzungen sind schon jetzt verboten und daran verdienen schon jetzt ganze Heerscharen von Anwälten. Er gibt natürlich auch Ermittlungen -an den Ebookspender werden sich wohl die meisten erinnern.

    Natürlich schließt man solche Seiten, wenn man es kann und selbstverständlich bekommen die Betreiber massiven Ärger, wenn man sie erwischt.

    Mehr als ein paar Verschiebungen in der Piratenszene war bisher aber nicht zu erreichen.

    Deshalb ist diese Aktion offensichtlich sinnlos – auch wenn sich Autoren zu Recht über illegale Billigstkopien ärgern.

    Es mag ja sein, dass Marinellas Name dabei etwas bekannter wird -das ist aber auch der einzige denkbare Erfolg.

    Esther

    PS: Piraten wären reichlich blöde, wenn sie die Autoren erst um ihr Einverständnis bäten und dann mit Drohungen tyrannisierten. Das macht keinen Sinn, weil Piraten die Bücher auch ohne Einverständnis des Autors auf ihren Seiten anbieten können.

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    Jean-Baptiste Poquelin


    Ich lehne Urheberrechtsverletzungen grundsätzlich ab. Soviel zunächst.
    Auf der anderen Seite empfinde ich das ganze als ziemlich großes Kino.
    Frau van ten Haarlen: Was hat seinerzeits ihre petition an den Bayerischen Landtag wegen der ihrer Meinung nach „abgekupferten Polizeiruf Folge“ ergeben? Auch damals hatte ich den Eindruck „ganz großes Kino“.

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      Marinella C.van ten Haarlen


      Über die Petition ist noch nicht entschieden. Nicht nur nicht vertrete die Meinung, dass die Folge abkupfert war. Mehrere Gutachten sagen aus, es ist mein Roman gewesen. Wenn Sie das als großes Kino empfinden, dann will ich Ihnen den Spaß nicht nehmen.

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        Jean-Baptiste Poquelin


        Danke für die Auskunft.

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      Feuerzeug


      Hat die alte Langeweile hat die überhaupt noch Zeit Bücher zuschreiben.Die scheint ja nur mit Petitionen Und Anzeigen verfassen beschäftigt zu sein.Am besten besten wir machen hier ne Unterschriften Aktion die dann an dieses Lul.to gesendet wird dit se deren Bücher rausnehmen sollen.Damit diese Frau sich net 24 Stunden am Tag aufregen muß und mehr Zeit hat Petitionen zuverfassen.Irgendwie lustig dit ganze für einen außenstehenden wie mich.

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    Marinella C.van ten Haarlen


    Ich nehme jetzt auch abschließend dazu Stellung. Nachdem ich viel Spott, Verleumdungen, Beleidigungen, Mutmaßungen über mich ergehen lassen musste, ich mit einem Prügelrapper -Bushido- verglichen wurde (Thema:Hass) habe ich begriffen, dass das Unrechtsbewusstsein bei Klientel von lul.to nicht vorhanden ist. Den meisten ist nicht klar geworden, dass die Bücher nicht das Eigentum von lul.to sind, sondern mein Eigentum. Ich verteidige nur mein Eigentum, das Recht wurde mir abgesprochen.
    Daher habe ich entschieden, dass ich natürlich alle eingeleiteten Schritte aufrecht erhalte.
    Ich werde keine E- Books mehr über meinen Verlag herausgeben, es gibt keine Möglichkeit die Bücher so zu sichern, dass diese nicht raubkopiert werden können.
    Ich werde die Bücher, die jeder von den Kommentatoren schlecht finden kann, das ist mir egal, nur noch als Printmedien herausgeben.
    Natürlich hat perseus wahre Worte geschrieben, wenn er meint, dass die Welt derzeit dringendere Probleme hat, das stimmt. Keine 3000 km von Deutschland sterben jeden Tag sinnlos Menschen, die Welt befindet sich im Chaos. Das wichtiger, viel wichtiger.
    Ich bin durch die Angelegenheit auch körperlich erschöpft, ich ziehe mich aus dieser Sache heraus und überlasse der Justiz , respektive der Politik, den Rest.
    Das soll nicht heißen, dass ich aufgebe, ich will mich nur nicht weiter dem aussetzen, was in den Kommentaren über mich behauptet wurde. Die meisten Kommentare waren nur zur Verunglimpfung gedacht, damit die, die lul.to unterstützen und das kriminelle Handeln, weiter von den Machenschaften profitieren können.
    Ich möchte nochmals an Lysander appellieren, die Bücher, die meinen Verlag betreffen von der Leitung zu nehmen. Bücher sind wie Kinder, die bleiben, wenn man selbst schon lange vergessen ist. Ich stelle nicht den Anspruch eine große Autorin oder Verlegerin zu sein, jedoch erwarte ich, dass man anerkennt, dass ich jedes Recht habe, mein Eigentum zu verteidigen.
    Denen, die mich bedroht haben, sage ich, es ist unterste Schublade.
    Hochemotional habe ich die Debatte geführt, weil mich der Raub meiner Bücher sehr tief getroffen hat, das ist keinem derer klar geworden, die mich mit ihren zum Teil menschenverachtenden Aussagen be-leidigten. Im Grunde ist es mir egal, was die über mich denken, die mich verächtlich darstellen. Ich bin im Recht.
    Irgendjemand musste mal den Mund aufmachen, sonst ändert sich nichts, ich habe in den 1980 er Jahren in der Apartheid gelernt, dass man durch Schweigen vor Unrecht nicht weiter kommt.
    In diesem Sinne, auch meinen Feinden, einen schönen Tag.

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      lul


      Teilen Sie uns bitte auch die Termine für die Veröffentlichung Ihrer Printausgaben mit, damit wir diese dann unverzüglich scannen und ein eigenes Ebook des folgenden Meisterwerks veröffentlichen können.

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Sie haben keinerlei Respekt vor dem Eigentum anderer, oder?
        Meisterwerke müssen Sie nicht bei mir suchen und ich denke, Sie sollten nicht auf dem dünnen Eis tanzen, auf dem Sie stehen.
        Ich habe zumindest noch den Anstand, mich Ihnen entgegen zu stellen.
        Was Sie tun, ist beinahe, das Sabotieren meiner Firma und Sie sollte sich überlegen, ob Sie damit, mit den letzten Sätzen nicht eingeräumt haben, dass es Ihnen nur aus kriminellen Gründen darum geht, Autoren zu schädigen. Sie sind kein Pirat, sondern eine Räuberbande. Die Sätze haben Sie entzaubert.

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          Das war einer der vielen Fake-Accounts. Immer ruhig bleiben, sofern möglich! Ich muss auch oft erstmal tief durchatmen oder eine Nacht vergehen lasen, bevor ich auf manche Kommentare hier (oder anderswo) antworte.

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Es ist eine Hetzjagd auf mich, ich habe versucht wirklich alles zu unternehmen, um mich davon zu distanzieren. Danke jedoch für die moralische Unterstützung.

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            Esther


            Hier hetzt niemand.

            Niemand hier hat bestritten,dass Urheberrechtsverletzungen verboten sind,niemand hat dich bedroht und bei der ersten Beleidigung ist Lars sofort eingeschritten.

            Esther

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            Marinella C.van ten Haarlen


            „all your ebook are belong to us“ ist das kein Hetzen? Was ist das? Normales Verhalten?
            Bedroht hat mich in diesem Link niemand, das ist richtig, und ich bin Herrn Sobiraj auch dankbar für das Einschreiten.

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            Esther


            Das ist Rollenprosa eines Trolls.

            Piraten haben die Möglichkeit die Bücher einfach zu nehmen. Sie brauchen solche Sprüche gar nicht.

            (Ganz nebenbei: Lysander behauptet sogar mit Indie-Autoren zusammenzuarbeiten.)

            Esther

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            Marinella C.van ten Haarlen


            Ja habe ich auch über Lysander gehört. Das ist nur für meinen Geschäftsbereich unerheblich.

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            DeiMutterSeiGesicht


            Also ich bin vieleicht ein Troll und habe keine wirklich sinnvollen Beitrag zur Diskussion beigetragen, aber Hetzen tue ich nicht.

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            Das ist im Internet noch keine Hetze. Leider geht es im Web sehr viel rauher zu als auf der Straße. Das liegt vor allem daran, weil sich die Personen nicht persönlich begegnen. Mehr zum Phänomen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29

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            Esther


            Meine Güte,das ist eine Stichelei – wahrscheinlich von jemandem, der mit Piraterie nichts zu tun hat.

            Schau dich doch im Netz mal um- und vergiss die Seiten nicht, auf denen sich Antisemiten, religiöse Fanatiker oder auch Religionenhasser, oder einfach ausländerfeindliche Rassisten austoben.

            Dagegen ist diese Seite ausgesprochen harmlos.Und auch hier gibt es weit beleidigendere Beiträge als solche statements, die kein Mensch ernst nehmen muss.

            Esther

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            Esther


            Meine Güte,das ist eine Stichelei – wahrscheinlich von jemandem, der mit Piraterie nichts zu tun hat.

            Schau dich doch im Netz mal um- und vergiss die Seiten nicht, auf denen sich Antisemiten, religiöse Fanatiker oder auch Religionenhasser, oder einfach ausländerfeindliche Rassisten austoben.

            Dagegen ist diese Seite ausgesprochen harmlos.Und auch hier gibt es weit beleidigendere Beiträge als solche statements, die kein Mensch ernst nehmen muss.

            Dafür kann Lars dir aus eigener Erfahrung erklären was ein shitstorm ist und wie man am besten mit Leuten verfährt,die „du A…..loch“ mit einer geeigneten Anrede für Forenbetreiber verwechseln..

            Esther

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            Esther


            Siehst du Dummerle, du täuschst dich noch viel öfter.

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          Esther


          Komm mal runter und mach mal was anderes.

          Hier und in jedem anderen Forum kann sich jeder lul nennen, wenn die Nick noch nicht vergeben ist.

          Dass Piraten auch Bücher scannen und selbst in Ebooks unwandeln dürfte jedem Autor bekannt sein.

          Dass Urheberrechtsverletzungen illegal sind ist eine Binsenweisheit, die durch Variationen nicht interessanter wird.

          Esther

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      Ich kann die Frau im Grunde genommen gut verstehen. Mir würde auch der Kamm schwillen, wenn Dritte Geld mit meinen Werken machen würden.

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        Marinella C.van ten Haarlen


        Danke recht herzlich.:)

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        Esther


        Das verstehen wahrscheinlich alle, Lars.

        Nur ändert diese Aufführung leider nichts daran, dass man die Piraten nicht erwischt. Marinella schlägt nicht zurück, sie schlägt um sich,weil sie keine Chance hat etwas oder jemanden zu treffen.

        Als Werbegag dürfte die Geschichte allmählich kontraproduktiv geworden sein.

        Esther

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          Marinella C.van ten Haarlen


          Da täuscht Du Dich Esther. Ich wollte niemals Werbung machen darüber, sondern für meine und die Rechte der Autoren eintreten.
          Ich wende mich tatsächlich anderen Dingen zu.
          Marinella

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            Esther


            Dummchen, das war eine begründete Vermutung bei den miserablen Dystopien von Herrn Professor. Herr Professor hetzte gegen Library Genesis – die seine hundsmiserablen Machwerke gar nicht anboten.

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            ak


            ach edoep, das wird aber ein längerer kurs. geht sich das überhaupt mit 3 semestern aus :)

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            ak


            wann geht der flieger von T nach L? :)

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            mario


            wann geht der flieger von T nach L? :)

            Hae?

            :)

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            ak


            @mario, edoep weiss wo ich wohne :)

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            mario


            edoep weiss wo ich wohne :)

            und du kannst nachts noch ruhig schlafen?

            (SPAß) :P

            @edoep: schlaf gut und gute reise morgen :)

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            ak


            Ja. ich habe leichte masochistische Züge

            und nicht nur Fische. Schau auf meinen Avatar: das ist mein Kampfhund.
            Er kämpft jeden Tag mit dem Schlaf. verliert aber regelmässig :)

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            mario


            hatte noch editiert.

            was sollen denn ein paar kampffische gegen dich machen? xD

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            ak


            Die Geschichte von Stephen King ist um Häuser besser als der Film :)

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      inc


      Habe leider gerade sehr wenig Zeit (Valentinstag, wer kennt’s nicht) sonst würde ich mehr zu diesem „hochwertigen“ Kommentar schreiben.

      Ich picke mir in diesem Fall lediglich etwas heraus:

      – „Denen, die mich bedroht haben, sage ich, es ist unterste Schublade.“ In einem anderen Kommentar schrieben Sie niemand habe Sie bedroht. Also bitte – entscheiden Sie sich.

      – „Bücher sind wie Kinder, die bleiben, wenn man selbst schon lange vergessen ist.“ Auch wieder falsch. Ein Sohn meiner Oma starb als Kind – Oma lebte noch 50 Jahre lang.

      – „dass das Unrechtsbewusstsein bei Klientel von lul.to nicht vorhanden ist“ Annahme und Pauschalisierung.

      Was ich heraus lesen in dem ganzen „ich bin soooo arm dran, alle tun mir Unrecht mimimimi“

      Auf Ihr Deutsch gehe ich nicht ein – wie gesagt zu wenig Zeit. Muss los.

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    Feuerzeug


    Hm die olle spielt sich auf als würde jeder auf diese E Book Seiten gehen und deren Scheiß Bücher saugen.Also ick habe hier zum erstenmal von der gehört.Kommt mir fast vor als würde die mit diesen Anzeigen etc nur Werbung machen wollen weil keine Sau die kennt.Mich wunderts eh dit Leute so nen Schund saugen.Aber gut wers braucht *lach*.

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      Das ist eine Frau und nichts anderes. Bitte keine Beleidigungen hier! Das ist unfair.

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        Feuerzeug


        Sorry aber ist mein normaler Umgangston.

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          Trollo


          Wer hier ellenlange sinnlose Konversationen mit fragwürdigem Inhalt führt, sollte sich auch mal an die eigene Nase langen und über die eigene geistige Gesundheit nachdenken liebe(r) edeop…

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            ak


            hi edoep, hier wird aber wieder sehr viel getrollt. obwohl ich schon einige E-Books gesaubt habe um mal reinzulesen, ist mir Papier noch immer lieber.
            Macht wahrscheinlich das Alter :)

            @trollo, wie heisst es so schön? „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr…. halten.“


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