1XBET: TorrentTracker wehrt sich gegen Werbung

Der Torrent-Tracker NewHeaven, ehemals Torrentheaven, erlaubt keine Releases mehr, in denen Werbung für 1XBET gemacht wird. Offenbar hat man von den vielen Werbeeinblendungen des Online-Casino endgültig die Nase voll. Derzeit tauchen diverse Cam-Rips aktueller Spielfilme auf, die mit aggressiver Werbung gespickt wurden.

Kurz notiert: Stress um den Wettanbieter 1XBET. Die Macher des Torrent-Trackers NewHeaven (früher bekannt als Torrentheaven) erlauben keine Releases der Gruppe HELD mehr.


1XBET: zu viel ist einfach zu viel!

Die Admins haben ein Problem mit der vielen Werbung für das Online-Casino 1XBET. Nicht nur, dass man das Logo ständig und einen Slogan häufiger einblendet. Neuerdings gibt es regelrechte Werbepausen, wo in deutscher Sprache für eine Teilnahme bei diesem Online-Casino geworben wird. 1XBET bezahlt Mitgliedern mehrerer Release Groups dafür, dass sie ihre Logos einblenden. Es gibt unter diesem Namen auch jede Menge selbst veröffentlichte Film-Mitschnitte. Sie sind zumeist minderer Qualität. Diese werden den Zuschauern unter anderem bei Kinox.to und bei anderen Streaming-Portalen angeboten.

Ob diesem Trend schon andere einschlägige Foren oder P2P-Tracker gefolgt sind, ist bislang nicht bekannt. Es wäre aber in Anbetracht der nervigen Einblendungen nicht sonderlich überraschend. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, in aktuellen Cam-Rips eine derartige Werbung zu platzieren. Doch wie schon der Arzt Paracelsus wusste: nur die Dosis macht das Gift.

P.S.: Auch beim Wettbewerb gibt es ähnliche Entwicklungen. Bei einem privaten P2P-Tracker, der namentlich nicht genannt werden möchte, waren die Releases von 1XBET, 2Dead, HELD, kala, Poe, SHOWE und SHOWEHD schon zuvor aus ganz ähnlichen Gründen verboten.

1XBET

Tarnkappe.info

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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