Südafrika: Ransomware verschlüsselt Systeme von Stromanbieter

Ein Ransomware-Angriff, der gestern Morgen den südafrikanischen Stromversorger City Power aus Johannesburg traf, verschlüsselte alle seine Systeme, einschließlich Datenbanken und Anwendungen. Der Vorfall betrifft einen der größten Energieversorger in Johannesburg, der sich im Besitz der Stadt befindet. Gleichzeitig berichteten Kunden über mehrere Stromausfälle auf Twitter, aber es wurde nicht bestätigt, ob sie im Zusammenhang stehen.

 


Noch unbekannte Ransomware

Der Angreifer benutzte eine bislang unbekannte Ransomware. Man blockierte einige Kunden daran Handel mit Strom zu führen, so das Unternehmen. Laut City Power haben sie den Angriff bemerkt, indem die Systeme durch die Auswirkungen verlangsamt wurden.

 

Noch ist unklar wie die Ransomware ins Netzwerk gelangte und was für einen Schaden sie anrichtete. Solche Aufklärungsprozesse benötigen im Schnitt sechs Monate. Ransomware ist in diesem Jahr immer beliebter geworden. So wurde damit in den letzten zwei Wochen die Infrastruktur einer ganzen Reihe von Städten verseucht. Wobei La Porte County in Indiana, 130.000 Dollar zahlen musste, um Daten auf verschlüsselten Computersystemen wiederherzustellen. Oder beispielsweise die Polizei von Lawrenceville, die sogar um die Hilfe des FBI bat. Unter anderem auch das Northwest Indian College (NWIC) und das New York City Monroe College, nachdem ihre IT-Systeme betroffen waren.

Übrigens ist die Webseite von City Power in der Folge des Angriffs noch immer offline.

Tarnkappe.info

 

Bild von Katie White auf Pixabay

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