Megaupload: Auslieferung von Kim Dotcom steht wohl bevor

Article by · 28. November 2015 ·
kim dotcom live

Rockt Kim bald ein US-Gefängnis?   Bildquelle: Video: Kim Dotcom – Party Amplifier Live – Konzert aus 2014.

 

Addiert man die Fakten der Anklageschrift mit der Aussage des ehemaligen Chefprogrammierers Andrus Nomm, so steht den Angeklagten aller Wahrscheinlichkeit nach eine Auslieferung in die USA bevor. Den Beschuldigten kann nachgewiesen werden, dass sie selbst Kinofilme bei Megaupload hochgeladen und große Teile von YouTube kopiert haben.

Andrus Nomm hat sich im Februar 2014 selbst für schuldig bekannt, als früherer Programmierer von Megaupload Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben. Er hat eine Gefängnisstrafe von einem Jahr und einem Tag verbüßt. Die Haftstrafe wurde verkürzt, weil er einen Deal mit dem FBI (Justiz) eingegangen ist. In seinen Aussagen belastet er Kim Dotcom und die anderen Beschuldigten schwer. Nomm gab an, alle im Leitungsteam seien sich darüber im Klaren gewesen, dass man über Megaupload urheberrechtlich geschütztes Material verbreitet und direkt daran verdient hätte. Bisher plädierten die Verteidiger darauf, die Geschäftsleitung habe keine Ahnung davon gehabt, was auf den Servern ihres Sharehosters geschehen sei. Ohne diese Aussagen bzw. den Deal hätte der Programmierer noch länger im Gefängnis bleiben müssen.

Richter Nevin Dawson vom Bezirksgericht Auckland zog sich bereits am Dienstag zur Urteilsfindung zurück, Er soll darüber entscheiden, ob die Anschuldigungen stichhaltig genug für eine Auslieferung sind.

Diesbezüglich ist neues Material aufgetaucht, wie kürzlich berichtet wurde. So steht in der Anklageschrift, Bram van der Kolk habe eigenhändig am 27. Oktober 2011 einen DVD-Rip des Kinofilms „Taken“ bei Megaupload hochgeladen und habe den Download-Link per E-Mail verschickt und somit das Werk öffentlich verfügbar gemacht. Mathias Ortmann, der ebenfalls um seine Auslieferung bangt, hat die E-Mail erhalten und per Skype geantwortet, die Filme würden gut aussehen. Laut Anklage wusste auch Finn Batato davon. Er leitete die Beschwerde von Kunden an das Team weiter, weil diese nach dem Konsum von „Taken“ für den Genuss weiterer Kinofilme einen Premium-Account bei Megaupload abschließen sollten. Als Teil der Geschäftsführung ist auch Kim Dotcom von den Anschuldigungen betroffen. Zudem zitiert die Anklage E-Mails, in denen Dotcom seinen Mitstreitern explizit verbietet, Material zu löschen, sofern die Aufforderung dazu von Privatpersonen stammt. Auch solle man keinen Aufforderungen nachkommen, sofern die Löschanfragen in größerer Anzahl verschickt wurden. Diese Anweisung wurde damit begründet, weil man dadurch in der Vergangenheit viel Geld verloren habe. Dotcom im O.Ton: “Never delete files from private requests like this. (…)I told you many times not to delete links that are reported in batches of thousands from insignificant sources. . . . [T] he fact that we lost significant revenue because of it justifies my reaction.” Damit ist klar, dass auch Kim Dotcom genauestens Bescheid über das Geschäftsmodell seines eigenen Sharehosters wusste. Die Anklage wird in den USA argumentieren, die Firma war nichts weiter als eine illegale Geldmaschine, die überaus erfolgreich vom geistigen Eigentum Dritter profitiert hat.

kim dotcom party elecricity

Kim in Action. Screenhot aus seinem Musikvideo „Party Electricity„.

Kim Dotcom wollte alle (!) Videos von YouTube kopieren

Vor einigen Jahren hat das Team mit technischen Mitteln versucht, den kompletten Inhalt der Videoplattform YouTube auf die eigenen Server zu kopieren. Ortmann soll seinen Kollegen geschrieben haben, er hoffe, dass die Google-Tochter bei dem vielen Kopieren keine technischen Gegenmaßnahmen einleiten würde. Im April 2006 schrieb Van der Kolk, man habe bereits 30% der Videos kopiert, um diese beim eigenen Portal Megavideo anzubieten. Van Der Kolk schrieb an Ortmann: “Kim really wants to copy Youtube one to one.” Um die Aktion zu verschleiern, sollten die Videos unter vielen unterschiedlichen Nutzernamen veröffentlicht werden. Es sollte nicht so aussehen, als wenn der Betreiber sich das Material eigenhändig bei der Konkurrenz besorgt hätte. Die Anklage wirft Dotcom vor, er habe auf eine vollständige Kopie beharrt. Natürlich hatte Megavideo nicht um die Rechte zur Speicherung des teils urheberrechtlich geschützten Materials gebeten oder etwa auch nur einen Dollar an die Rechteinhaber entrichtet.

Methoden des FBI höchst fragwürdig

Die Ermittler sind bei ihrem Vorgehen alles andere als zimperlich vorgegangen. Ihnen wird angelastet, zur Beweisführung diverse Chats und Telefonate der Megaupload-Geschäftsleitung via Skype mitgeschnitten zu haben. Dabei umging man gezielt die Verschlüsselung von Skype.

Der angeheuerte Programmierer Andrus Nomm war ein leichtes Ziel, weil er bekanntlich unter Geldmangel litt und seinen Sohn nicht besuchen konnte. Die Aussicht, „nur“ ein Jahr in Haft gehen zu müssen, hat sich ebenfalls auf die Entscheidung ausgewirkt. Nomm hat derzeit Schulden in Höhe von 175 Millionen US-Dollar. Der größte Anteil machen die Schadenersatzforderungen diverser Rechteinhaber aus, die sowieso niemals in voller Höhe beglichen werden können. Nomm soll als Head of the Development von Megaupload Software im Jahr 2010 ein Jahresgehalt von 100.000 US-Dollar bezogen haben. Davon kann der Mann, der aus Estland stammt, niemals seine Außenstände begleichen. Er war bei Megaupload für die Entwicklung einer Software verantwortlich, die Videos in wirklich jedem Format abspielen konnte. Später wollte Dotcom seine finanziellen Versprechungen nicht mehr einhalten, weswegen der Programmierer kurzzeitig die Firma verließ. Nomm sagte dem FBI, Dotcom wanderte von den Philippinen nach Honkong aus, weil er seine Pokerschulden nicht bezahlen konnte oder wollte. Die Verurteilung des 36-jährigen Mannes und seine Aussagen werden sicherlich die Entscheidung des Richters Nevin Dawson vom Bezirksgericht Auckland beeinflussen. Von daher ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschuldigten in die USA ausgeliefert werden. Dort drohen den früheren Megaupload-Machern wegen mutmaßlichen Betrugs, Geldwäsche und gemeinschaftlich begangener Urheberrechtsverletzungen jeweils bis zu 20 Jahre Freiheitsentzug. Dazu würden wie bei Nomm horrende Schadenersatzforderungen der Rechteinhaber und die Kosten des Verfahrens kommen. Alleine die aufwändige Anhörung in Neuseeland zog sich über zehn Wochen hin.


Video: Andrus Nomm im Interview.

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23 Comments

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    Anonym_2015

    „Gericht entscheidet: Kim Dotcom kann an USA ausgeliefert werden

    Drei Jahre lang befasste sich Neuseelands Justiz damit, ob Kim Dotcom wegen Urheberrechtsvergehen an die USA aufgeliefert werden soll. Die Entscheidung ist gefallen. Der Angeklagte kann noch Rechtsmittel einlegen. “
    Quelle:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-entscheidet-Kim-Dotcom-kann-an-USA-ausgeliefert-werden-3055244.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf

    „Interview with my lawyer Ron Mansfield about our appeal. „I have no doubt it will go to the Supreme Court“.“
    Quelle:
    https://twitter.com/KimDotcom/status/679558571986530304

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    Anonym_2015

    „Pressed about his name during a hearing at the Auckland District Court this week, the internet entrepreneur disclosed the bizarre way in which he acquired his adopted name.

    „I married Mona and I took her name and that’s how I became Kim Dotcom,“ he said.

    According to Dotcom, he encouraged his wife Mona to seek adoption from a man with the surname Dotcom. Then, after marrying in the Philippines, he applied to take his wife’s name.

    „They looked at Mona’s birth certificate and said that her father, who is actually an Omani citizen, has never acknowledged Mona as his child,“ Dotcom told the court.

    „If the Dotcom gentleman would acknowledge her to be his child then she could take this man’s name.“ “
    Quelle:
    https://www.tvnz.co.nz/one-news/new-zealand/want-to-know-how-kim-dotcom-got-his-last-name-6179301

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    Anonym_2015

    Anscheinend gab es auch legale Uploads:

    „Musiker konnten mit MegaUpload Geld verdienen

    Ein Rapper wie Busta R*** konnte also eigene Songs auf seinen Paid Account auf MegaUpload hochladen. Anschließend gibt er den Link an populäre Musikblogs weiter. Mit den dadurch generierten Downloads entstanden auch Pageviews mit Werbebannern. Geld für MegaUpload und Geld für den Musiker mit dem Paid Account.

    Wenn ein Musiker seinen eigenen Song hochlädt und mit den Blog-Links und Downloads Geld verdient, dann will er vielleicht, dass der Link eines Nutzers, der den gleichen Song hochgeladen hat, verschwindet, aber nicht, dass die Datei selbst vom Dienst entfernt wird.“
    Quelle:
    http://www.neunetz.com/2012/01/23/musiker-konnten-mit-megaupload-geld-verdienen/

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    Anonym_2015

    „Werdegang

    Dotcom wechselte unter dem Druck der strafrechtlichen Ermittlungen die Seiten und gab Informationen über die Schwarzkopie- und Kreditkartenszene an Ermittler weiter. Er arbeitete in der Folge für den Rechtsanwalt Günter Freiherr von G*** und lieferte diesem Informationen über Schwarzkopien. Er wurde auch als Testbesteller tätig, um Markenrechtsverletzungen aufzudecken. …“
    Quelle:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Dotcom

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      Nun ja, da wurde noch einiges nicht erwähnt. Beispielsweise, dass er früher selbst eine Releasergroup geleitet hat, die sich Romkids nannte. Sie haben primär Konsolenspiele als auch PC-Software (zumeist irgendwelche Treiber-Updates etc.) veröffentlicht. Außerdem hat er selbst eine BBS betrieben, die sich House of Coolness nannte, was sonst!? Ich könnte noch viel mehr erzählen…

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      Kombizange

      Wer ist der größte Schuft im Land, der Denunziant.
      Der Dicke steht voll und ganz dafür :-).
      Gut dazu passt auch, wir lieben den Verrat aber nicht den Verräter.
      Grundsätzlich sind diese Fakten aber schon lange bekannt.
      Zum Freiherr möchte ich noch sagen, das er im persönlichen Umgang gar nicht so schlecht war.
      Ich habe selber auf irgendeiner Veranstaltung, war glaube ich in DK, mal ein Bier mit ihm gedrunken und ein klein wenig Smalltalk mit ihm gehalten.

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        Anonym_2015

        Bekannt wurde GvG durch seine „Tanja“-Briefe:
        http://widerstreit.de/die+tanja-briefe.htm

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          Kombizange

          Yupp, er meinte damals sinngemäß, wer so blöd ist hat es verdient und warum soll ein anderer das Geschäft machen.
          Ich halte ihn nicht für ein moralisches Vorbild.
          Letztendlich hat es es irgendwann übertrieben.

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    silence0001

    Naja zu aller erst muss man hier ja sagen das er einfach fahrlässig gehandelt hat. Ihm hätte bewusst sein müssen das er und sein hoster zu dieser Zeit als Zielscheibe diente. Aber Kim konnte noch nie weiter als 5min vorraus denken. Zu vergleichen ist das letztendlich mit Leuten wie Pablo Escobar, der erst von den USA verfolgt wurde nachdem er seinen Reichtum (sei es mit der Villa Hacienda oder dem Film den er produzieren lies) darstellte. Eins sollten wir uns hier letztendlich immer vor Augen halten, es geht immer um Geld. Ob es nun die Lobbyisten sind, die Politiker die sich immer auf die schwarzen Aktenkoffer freuen oder einfach auch nur ganz banal die Uploader die mit jedem Klick versuchen mehr Geld zu machen. Man bedenke das die Deutsche Szene an sich ja auch nur noch aus 180-200 besteht im dem Sinne. Zudem ist es einfach ausgeartet, Waffen, Drogen und sonstige Sachen sind selbst in DE einfach zu erwerben, seien es die billigen Carder Foren, oder halt professionelle Seiten Im Darknet. Würde der gedanke der Szene wirklich verfolgt und keiner würde Geld machen, würde es auch nicht so verfolgt. Und Kim hat es halt übertrieben mit den Autos, den Videos, den Protzigen Auftritten und natürlich die geilen Frauen :D. Ich denke man kann hier viel schimpfen aber schuld ist er selber. Wer soviel Geld illegal macht kauft sich erstmal die richtigen Freunde, bevor er anfängt sein Geld allen unter die Nase zu reiben…..Der reine Grundgedanke der Anonymität oder der Freien Entfaltung im Netz ist einfach nur noch der Geldgeilheit gewichen. Man kann jetzt natürlich auf den bösen Staat schimpfen, aber mal ehrlich seid froh das es ihn gibt, 99,9% würde ohne Polizei und Gerichte nicht lange auf Erden weilen und das wissen wir. Die Technik verändert sich im Minutentakt aber Kim ist immer 2008 stehen geblieben, das alleine zeigt ja schon die Tatsache das er skype für KonzernMeetings benutze selber schuld sag ich da nur, wer schon das glück (verstand hat er nämlich nich viel) hat, Geld zu machen, Illegal in dem Maße sollte sich doch einfach freuen das er Glück hat und tunlichst den Ball Flach Halten….Es ist einfach zuviel Öffentlich geworden, dumps, siterings usw. werden bei wikipedia erklärt. Jeder liest sowas und denkt das kann er auch 99,99% der deutschen Szene sind downloader, FXP oder Torrent Typen…….im Jugendjargon Scriptkiddies und nix weiter…In einer Zeit in der man auf jeder 2ten .ru seite fast alles kaufen kann, ist es einfach dumm, noch öffentlich respekt für Sachen einzufordern oder bzw. 15 Jährige Kids beeindrucken zu wollen die ihr Taschengeld dafür verschwenden und denn 12h am Tag am Pc hocken. Wer heute noch ohne VPN oder Socks5 unterwegs ist in unserem Umfeld hier ist einfach dumm.

    greetz silence

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    Anonym_2015

    „Julian Assange compares his situation to Kim Dotcom’s extradition case

    Assange said there were some common threads in his case and whistleblower Edward Snowden and Dotcom cases. All three were being pursued by the same prosecutor in Alexandra, Virginia.

    „That jurisdiction is simply picked because it has the highest density of government employees. It’s 5km from the centre of Washington DC, it has the CIA, Department of Homeland Security, the IRS … within the jury catchment area.“
    Assange said prosecutors in Alexandra were involved in „pushing US law into more than 67 different jurisdictions“, an approach he described as „lawfare“.“
    Quelle:
    http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=11525876

    „Kim Dotcom, the founder of the defunct file sharing site Megaupload who wants to bring his Internet Party to the United States in 2016, said Wikileaks founder Julian Assange will be Hillary Clinton’s “worst nightmare.”“
    Quelle:
    http://www.bloomberg.com/politics/articles/2015-05-14/kim-dotcom-julian-assange-will-be-hillary-clinton-s-worst-nightmare-in-2016

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    deucoba

    Was soll das ganze Geblöke über Faschisten und ähnliches. Außer einem Kampf gegen die deutsche Sprache läßt sich da nicht viel festhalten. Immer diese bösen Amis… Die Welt ist nicht gerecht, das lernt jeder Idealist noch früh genug.

    Kim bekommt die Breitseite, die er verdient. Wer meint mit den Leistungen andere Kohle scheffeln zu wollen, kann sich das nun einmal nur dann erlauben, wenn er die richtigen Freunde hat oder sich generell die richtigen Opfer aussucht. Genau da hat Herr Dotcom aber alles falsch gemacht.

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      fpussy

      Die Einnahmen von ThePirate Bay sind bekannt.
      Im 2011er Prozess wurden sie genannt. Über Geld sprechen Piraten nicht gern.
      Auch nicht, über die ganzen Offshore Firmen, die zur Abrechnung der Werbebanner gegründet wurden.
      Die Seite war immer kommerziell, ihre Betreiber haben immer gut daran verdient.
      Der Weg zur Partei war der Plan durch Immunität auch das Geschäftsmodell zu schützen.
      Die waren wahrscheinlich selber überrascht, dass sie damit in EU Parlament kommen.
      Und vermutlich lachen sie sich jeden Morgen schlapp über Julia Reda, die den ganzen Scheiß auch noch ernst nimmt und die Hintergründe nicht rafft.

      Von daher, keine Unterschiede. Die Monetarisierung ist nur etwas anders.
      Schmitz und Co, aber auch Sunde und Co. sind Geschäftsleute.

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        Okay, ich nehme einfach mal an das stimmt so. Wundere mich, da ich auf TPB nie Werbung oder ähnliches gesehen habe. Vielleicht liegt es aber auch NoScript und den ganzem Rest. Ich bin aber viel zu bequem und werde diese Funktionen nicht extra deswegen deaktivieren.

        In dem Fall ändert sich natürlich auch die Argumentation, denn es vollkommen egal, wieviel erwirtschaftet und zu welchem Zweck die Einnahmen verwendet wurden. Da steht dann eine Summe im Raum, auf die Anspruch erhoben werden kann.

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    michel

    wow, das ganze erinnert doch sehr stark an die nürnberger „show“ prozesse, wo es um alles mögliche ging, aber niemals um recht!

    kim soll DAS internationale bauernopfern gegen nachahmer gemacht werden!
    kontrolle durch angst war neben „teile und herrsche“ schon immer DAS favorisierte toll zur kontrolle der wachkomatösen maße und zum machterhalt der massenmordenden faschistischen führer und arschkriecher der politik!

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      Simon

      Sag mal michel, meinst Du das wirklich alles ernst was Du hier so von Dir gibst? In welcher Welt lebst Du denn?

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    Anonym_2015

    „Mit MegaNet will er eine anonyme Alternative zum Internet starten.“
    Quelle:
    https://www.wired.de/collection/business/das-meganet-von-kim-dotcom-soll-eine-alternative-zum-internet-werden

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      Anonyma

      Kim will viel wenn der Tag lang ist ..

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    Schweizer

    Mal ganz davon abgesehen wie man zu Dotcom steht:

    Die Amis nun bereits jetzt de fakto der Diktator über die Welt.
    Wenn sie diesen Fall gewinnen und Dotcom ausgeliefert bekommen, dann haben sie es nochmal schriftlich, dass Gesetze anderer Länder keine Rolle spielen (TTIP lässt grüßen). Denn mit dieser Anklage in den USA sagen sie ja ganz klar, „EURE Gesetze sind uns egal“ und „wenn wir meinen Du hast dich nach UNSEREN Gesetzen strafbar gemacht, dann holen wir dich“.

    Die Jungs von PirateBay hatten sie noch nach nationalen Gesetzen fertig gemacht. Zwar auch schon mit abhängigem Richtiger aus der Lobby der Content Industrie und Polizeiermittler, der als Schmiergeld danach ein Beraterposten bekam und sich direkt ein neues Haus gebaut hat. Aber immerhin noch schwedische Gesetze.

    So hat der Rest der Welt alle Nachteile von Amerika und kann mit Klagen von dort rechnen ohne auch nur einen einzigen der angeblichen Vorteile von dort. Willkommen in der Kolonie ihr Sklaven!

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      michel

      korrekt!
      liegt am rechtssystem, über welches die welt inkl uns den mesnchen in dinge umgewandelt wurden. amerika ist wie wir auch nicht souverän, siehe hintergrund „d.c.“ in washington.
      wie du richtig erkannt hast, sind die freihandelsabkommen der tod der letzten rechte der eu, absolut böse das ganze.
      aber da alle versklavten schafe sich lieber wie seit je her von brot und spiele einlullen lassen, werden unsere kinder und nachkommen zum absoluten sklaventum genötigt werden.

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    Nuja, dieser KIM hats eben einfach übertrieben und sich so damit sein eigenes Grab geschaufelt. Für den Betrieb eines einfachen filehosters hätte man ihn niemals belangen können, aber so ?

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    jtxrxdf

    tja, deshalb lieber otr fuer kommunikation nutzen, da hat man deniability. auch wenn ich die machenschaften von kim nicht gutheisse.

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      michel

      danke für die info bzgl otr, kannte ich bis eben noch nicht!

      und wer skype etc. (grad für sensible sachen) benutz, ist irgendwie auch selber schuld…


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