Drei Ermittlungsverfahren gegen Tarnkappe.info

Article by · 6. Juni 2015 ·
Ermittlungsverfahren gegen Tarnkappe.info - Peterwagen in Bereitschaft.

Die Peterwagen warten auf ihren nächsten Einsatz. Foto: Hans Braxmeier, thx! CC0 Public Domain.

Im Zuge der Abholung der beschlagnahmten Beweismittel war die Sprache von drei offenen Ermittlungsverfahren, die derzeit gegen Tarnkappe.info laufen. Man darf gespannt sein, wann die nächste Durchsuchung der privaten Räumlichkeiten stattfinden wird.

Wir (die Betreiber von Tarnkappe.info) haben kürzlich das vor einigen Monaten beschlagnahmte MacBook Pro und den Mac mini bei der Kreispolizeibehörde im Zentrum von Bergisch Gladbach abgeholt. Derzeit warten wir noch auf die Rückgabe des ebenfalls beschlagnahmten Smartphones. Bei der Durchsuchung gingen die drei Polizisten ernsthaft davon aus, hier in der Wohnung stapelweise Rohlinge, externe Festplatten und Laserdrucker für die Erstellung von Imitaten anzutreffen. Nichts davon war oder ist hier im Haushalt vorhanden. Den genauen Zusammenhang und Zeitpunkt der Hausdurchsuchung halte ich auf Anraten meines Rechtsanwalts bis zum Ende des Verfahrens geheim. Auch konnten bei der 90-minütigen Durchsuchung und Beschlagnahmung keine Schwarzkopien, kein illegales Sky-Cardsharing, keine gebrannten Konsolenspiele, Cannabis oder sonstige bewusstseinsverändernde Stoffe mitgenommen werden, weil es diese hier schlichtweg nicht gibt.

 

Bürgerrecht auf Verschlüsselung

Als ich im Juni 2006 meinen ersten Artikel für gulli.com schrieb, habe ich sofort dafür gesorgt, dass ich aufgrund von Zufallsfunden keinen Ärger bekommen kann. Außerdem sind seitdem die Festplatten aller Geräte verschlüsselt. Auch wenn ich an der Identität meiner Kontakte kein Interesse habe, kann ich meine und deren Privatsphäre ansonsten nicht schützen. Ich müsste verrückt sein, in meinen vier Wänden Urheberrechtsverletzungen zu begehen, weil sowohl die GVU, die Behörden und privaten Piratenjäger mich seit 9 Jahren namentlich kennen und wir uns schon häufiger auf verschiedenen Urheberrechts-Konferenzen  begegnet sind.

Verlage vermuten multiple Persönlichkeitsstörung

ermittlungsverfahren razzia polizei

Bei der Kontaktaufnahme fragte mich einer der Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde Bergisch Gladbach aus Versehen am Telefon, aus welchem der drei Verfahren die beschlagnahmten Beweismittel stammen würden. Offenbar sind dort weitere Strafanzeigen gegen mich eingegangen, weil ich langfristig unter der URL lars-sobiraj.de über Urheberrechtsverletzungen Dritter berichtet habe. Aus dem Dunstkreis der Verlage weiß ich, dass man mir sogar zugetraut hat, ich könnte möglicherweise über eine gespaltene Persönlichkeit verfügen. Damit wollte man sich in Verlagskreisen erklären, warum manche Artikel als Lars Sobiraj und andere unter dem Pseudonym Spiegelbest oder Watchdog (früher war dies der „Sprecher“ von Torboox) veröffentlicht wurden. Zumindest muss man manchen Münchner Kanzleien und Entscheidungsträgern bei den Verlagen zugestehen, dass sie über recht viel Fantasie verfügen.

Ermittlungsverfahren wegen LUL.to

Der E-Book-Pirat Spiegelbest hat sich hier seit Mitte Dezember 2014 nicht mehr gemeldet. Von einer Kontaktaufnahme zu einem späteren Zeitpunkt ist ebenfalls nicht auszugehen. Ich halte es für sicher, dass diese Person im Gegensatz zu einigen Hausfrauen bis heute nicht identifiziert werden konnte. Doch Ärger gab es auch wegen anderen illegalen Anbietern. Bereits im Mai 2014 wurde von einem Ehepaar aus dem Kreis Münster eine Strafanzeige gegen mich gestellt. Das Ehepaar ging ernsthaft davon aus, ich könnte für den Betrieb von LUL.to verantwortlich sein. Das bringt mich erneut zu der Fragestellung, ob die Verleger meine Artikel wirklich aufmerksam lesen.

Please face the facts: Es ist nicht verboten, über illegale Anbieter zu berichten. Ist zudem nicht strafbar, mit Internet-Piraten oder Hackern einen intensiven Kontakt zu pflegen. Und last, but not least kann das nicht automatisch bedeuten, dass man eine illegale Webseite betreibt, nur weil man über eine schreibt.

Polizei Schwarzkopierer ErmittlungsverfahrenDieser Logik wird auch der letzte Staatsanwalt oder Richter folgen können, egal wie viele Strafanzeigen in den nächsten Monaten bei der Polizei in Bergisch Gladbach eingehen. Wir lassen uns unsere Berichterstattung auch in Zukunft nicht verbieten und lehnen es kategorisch ab, dieses Projekt ins Ausland zu verlagern.

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33 Comments

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    HD Grund Nötig weil sie zum auffinden von Beweismitteln dienen soll = unsinn
    man muss dagegen vorgehn

    ich hab 1 Forum, warnte vor Betrügern die Konton abräumen, sperren lassen etc. (ne inkassobude)

    zum dank klingelte dann telefon wieso ICH konto sperren lasen würde….

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    Verlage vermuten multiple Persönlichkeitsstörung

    Verlage sind nun auch Psychologen und können Schizophrenie erkennen?! Remote?! Die sind verdammt gut… bei dem Targeting/Profiling wunder ich mich warum soviele Bankrott gehen. :D

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    Schon interessant. Du hast vor Wochen nicht auf meine E-Mail reagiert, antwortest aber auf diesen Artikel. Wie dem auch sei. Ich wüsste aber schon gerne, wo ich erwähnt haben soll, dass die Behörden unfähig agiert haben sollen. Das steht nämlich nirgends.

    Das Dilemma ist im Prinzip ganz einfach. Wenn ich keinerlei guten Kontakte hätte, wäre der Inhalt dieses Blogs von vorne bis hinten obsolet. Sobald die Kontakte bzw. Informationen besser sind, bringe ich mich natürlich selbst in Gefahr.

    Welche Konsequenzen soll ich denn aus dem Ganzen ziehen? Hier alles dicht machen, oder künftig nur noch wie alle anderen News-Portale über mögliche Apple-Neuerungen berichten, die kein Mensch lesen will? Nö, das kommt für mich nicht in Frage. Was die Themen VDS oder NSA betrifft, kann ich nur sagen: take it or leave it. Es wird niemand dazu gezwungen, unsere Artikel zu lesen. Für mich und Annika sind beide Themen weiterhin interessant.

    Sicher. Es war ein Fehler, Spiegelbest bis Mitte Dezember hier schreiben zu lassen – darüber kann man nicht streiten, weil es mittlerweile auch für mich feststeht. Ich habe aber im Fall Torboox oder Ebookspender keinerlei Beihilfe begangen, weder aktiv noch passiv. Ich war auch nie an einem illegalen Web-Projekt beteiligt, dafür fehlt es mir schlichtweg an krimineller Energie. Ich finde das Thema Warez aus der Position des Beobachters noch immer super spannend, das war es aber auch schon.

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      Horray! I’m on the whitelist!

      Ansonsten kann ich nur sekundieren. Wer sich als Sprechtütchen für Nepper, Schlepper und Bauernfänger jeglicher Art macht, der kann doch froh sein, wenn ihm nicht regelmäßig der Auspuff explodiert.

      Lars, mach‘ Dein Ding, aber erwarte bitte keinen Applaus.

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        Ja, war meine Wenigkeit, das Thema hat sich für Freund A bereits erledigt. Freund B ist recht gut unterwegs, bei dem muß ich wieder mit Adam und Eva anfangen. Trotzdem nicht verkehrt, wenn Du meine schattige Seite registrierst. Wobei mir gerade auffällt, daß ein Avatar eines Avataras eines Avatars, fast schon wieder ein Zweibeiner sein kann.

        Vielleicht sieht man sich mal auf den diversen Veranstaltungen – soviiele drinkfeste Damen mit Style gibt es da selten… ;), wobei ich far nicht weiß, ob bei den ganzen Dampfplauderern jemand die armen CSPs überhaupt einlädt – da könnte ja sonst jemand böse Fragen stellen…

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          Bitte keine weiteren privaten Unterhaltungen hier. Macht das bitte privat per E-Mail aus, danke!

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      postulator

      communications service provider

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      Wie wär´s mit: Content Service Provider?

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      Autsch, Lars, das war wohl eher ein Schuß in den Ofen. In den letzten Monaten hat sich die kleine TK auf Leerlauf zurück gezogen. Nichts gegen Annika, aber weltbewegend und besonders neu sind die Themen nicht. Der monatliche Rückblick hat sich nicht umsonst als Highlight manifestiert.

      Abgesehn davon hat es einfach Wichtigeres in der Zeit gegeben, vor und hinter dem Vorhang. Ansonsten trifft Manuel Bonik den Nagel recht genau auf den Punkt (wobei ich das schon ein wenig dreist dem potentiellen Kundne gegenüber finde, aber es paßt ins Bild): Wenn sie wirklich wollen würden, dann könnten sie auch. Tatsächlich ist es überall so, daß die jeweiligen Verantwortlichen zuerst fragen, wieviel könnte sie das kosten bzw. wann fallen die Kosten an. Bei dem Copyright-Firlefanz geht das ja noch in Ordnung, bei anderen Sachen ist die Grundhaltung aber nur gefährlich für alle Beteiligten, den irgendwann peilt es auch der Schneemann und dann Gnade uns Gott.

      Lars, wenn Du vielleicht weniger auf Pseudo machen würdest, dann würde man die TK etwas ernster nehmen können. Denn diese ganzen Schwachmaten von Spiegelbest bis zu Kim Dotcom, sind doch alles arme Würstchen. Soetwas wie die Spuknapfhalter des Computerbild-Zeitalters. Auch wenn ich es etwas überflüßig finde, dann bleibt noch genug Platz, um die DAUs vor den Neppern, Schleppern und Bauernfängern zu warnen und ein wenig Werbung für gute Freunde zu machen, Aber dann mach es richtig und spar Dir die Ausflüge ins Zwielicht.

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        Was meinst Du mit auf „pseudo“ machen?

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          Ich meine damit, daß Du auch seriös über die tatsächlichen Fallen der IT berichten kannst, ohne den ganzen Schmierenkram. Oft erinnern mich die Themen an diesen fränkischen Adeligen, der sich schon von Unzeiten mit dem Kleinvieh beschäftigt hat.

          Erklär den DAUs doch mal die Email-Protokolle, dabei kommt meines Erachtens mehr raus, als die Leute vor bösen Phishing Mails zu warnen. Es gibt da in Berlin ein recht großes Gebäude, dort scheinen viele Menschen noch begreifen zu müssen, daß mit der Maus hantieren oder wischen und simsen nicht bedeutet IT zu verstehen oder nur ansatzweise zu verstehen, Heute bewegt sich die große Mehrheit durchs Netz ohne Führerschein. Selbst mit Führerschein, wissen wir wie es auf den Straßen aussieht.

          Es gibt also genügend Themen, die man als Freischaffender angehen kann, ohne jedesmal die Schmutzränder oder Grauzonen zu bemühen.

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    Manuel Bonik

    Dass die in den (übrigens auch Schulbuch-)Verlagen nicht rechnen können, weiß ich schon länger. Aber man würde denken, dass zumindest Lesen eine Kompetenz von Verlagen ist. Und wundert sich, wie die rein vom Schreibstil her Dich und SB als dieselbe Person auffassen können.

    Wenn’s Dich tröstet: Eine Zeit lang haben mich Journalisten auch regelmäßig gefragt, ob ich SB bin.

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      postulator

      OT
      Ich hab mir jetzt mal das von Dir so oft zitierte scribd.com angeschaut und würde Deiner Einschätzung recht geben das dort reihenweise illegal Inhalte angeboten werden.
      Das wirft jetzt die Frage auf, da Scribd als legal gilt also keine offensichtlich rechtswidrige Quelle ist, wie unbedarfte Nutzer sollten sie zuerst auf diese Amiseite treffen, später zum Beispiel LUL finden, die ein ganz ähnliches Angebot haben, als offensichtlich illegal erkennen sollen.
      Eine andere Fage ist, warum unternehmen die Verlage nichts, da in dem Fall die ladungsfähige Adresse kein Problem sein sollte.

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        Scribd hat ein Impressum in den USA. Juristische Schritte wären also machbar, wenn auch deutlich teurer als wenn es ein deutscher Anbieter wäre.

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          „Juristische Schritte“ dürften hier überhaupt nichts bringen. Das einschlägige Gesetz dazu ist das DMCA (Digital Millenium Copyright Act), und daran hält sich Scribd. Verkürzt gesagt, bedeutet das: Der Urheber bzw. dessen Vertreter (der Verlag oder eine Firma wie die unsere) muss selber schauen, wo seine Sachen bei Scribd stehen und die Links dann bei Scribd mit einer sogenannten Notice-and-Takedown-Meldung abmelden. Nimmt Scribd die Links dann runter (und das machen sie), ist die Welt in Ordnung bzw. sind sie darüber hinaus nicht belangbar (wenn ich das als Nichtjurist mal noch werde sagen dürfen).

          Klingt eigentlich ziemlich einfach, oder? Aber: Es bedeutet Arbeit für die Urheber bzw. die Verlage, und/oder es bedeutet Kosten, wenn sie das durch einen technischen Dienstleister wie uns machen lassen. Diese Arbeit bzw. Kosten scheuen die Verlage, und dann ist da noch das erwähnte Problem der Rechenschwäche, nämlich die Frage, welche Kosten gerechtfertigt sind. Antwort: Im Prinzip alle Kosten, die geringer als die Ersatzrate sind, also geringer als der Schaden, den Verlage tatsächlich durch Piraterie haben.

          Ich hatte vor ein paar Monaten mal den Bayerischen Staat aufgefordert, er möge doch mal seinen Verpflichtungen bezüglich „Mein Kampf“ (an dem er das Copyright hält/hielt) ernstnehmen und dessen massenhafte Verbreitung auf Scribd unterbinden. Und schrieb gleich dazu, dass sie dazu das Notice-and-Takedown-Verfahren anwenden müssen, womöglich mit unserer Unterstützung. Haben die aber offensichtlich nicht glauben wollen und stattdessen lieber ihre Juristen einen pauschalen Brief an Scribd schreiben lassen. Das dürfte die dort in Kalifornien so sehr interessiert haben wie der sprichwörtliche Sack Reis in China, und passiert ist natürlich gar nichts.

          Dabei wäre die Aufgabe eigentlich vergleichsweise überschaubar gewesen. Wir melden da ständig Links unseres Kunden Springer SBM ab, dem „best-piratisierten“ Verlag der Welt, – der Job hat natürlich eine andere Größenordnung. Aber ist machbar: Macht gerne den Test und versucht, bei Scribd (oder z. B. auch bei Avax) Springer-Bücher zu finden, die dort länger als wenige Tage stehen.

          So einfach könnte die Welt für die Verlage sein. Leider hören sie lieber auf die Einflüsterungen ihrer Verbandsjuristen etc.

          Dann gibt es noch so richtig illegale Seiten wie LibGen, wo man mit Notice-and-Takedown nichts erreicht. Da muss man anders vorgehen und könnte man auch. Wir kennen inzwischen die Identität etlicher Betreiber von LibGen und haben das der GVU und dem Börsenverein mitgeteilt. Hat die aber nicht interessiert.

          Will sagen: Scribd, Avax, LibGen etc. können weiter lustig so weiter machen wie bisher, zumindest, wenn es um deutschsprachige Bücher geht. Und wenn Börsenverein oder deutsche Verlage oder gewisse Autoren über Piraterie jammern, ist es schlankweg nicht ernst zu nehmen, da sie sich mit aller Kraft gegen pragmatische Lösungen stemmen und lieber weiter ihren juristischen Allmachtsphantasien nachhängen. Mal sehen, wie lange sie sich das noch leisten können.

          Einstweilen warte ich weiterhin auf Ergebnisse der boerse-Razzia. Ob der Berg da wenigstens eine Maus gebären wird?

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            postulator

            Das war sehr erhellend. Danke

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    Manuel Bonik

    Dass die in den (übrigens auch Schulbuch-)Verlagen nicht rechnen können, weiß ich schon länger. Aber man würde denken, dass zumindest Lesen eine Kompetenz von Verlagen ist. Und wundert sich, wie die rein vom Schreibstil her Dich und SB als dieselbe Person auffassen können.

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    gerold

    Vielleicht kann ich Dich inspirieren mal einen Blogbeitrag über eine Hausdurchsuchung zu schreiben. Klar ich kenne die youtube videos, etc. Allerdings habe ich Gott sei Dank eine HD noch nicht erlebt. Wie muss ich mir das vorstellen? Schrauben die Polizisten die Möbel auseinander um einen USB Stick zu finden, bzw. was steht eigentlich genau in eine Durchsuchungsbefehl? Ist der so allegemein, dass sie meine ganze Wohnen auf den Kopf stellen können oder steht da was konkretes drin? Danke.

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      Den Blogbeitrag habe ich eh geplant, sobald das Verfahren (hoffentlich) gegen mich eingestellt wurde. Die Polizisten waren allesamt höflich und blieben sachlich. Hier wurde nichts demontiert oder kaputt gemacht. Der Durchsuchungsbeschluss wirkt auf nicht-Juristen wie mich sehr kryptisch. Ihn vor der Durchsuchung überflogen habe ich dennoch.

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    pAt

    Mit einer weiteren Hausdurchsuchung musst du in absehbarer zeit nicht rechnen. Die verfahren (egal wie viele es sind) werden zusammen gelegt bzw man versucht zumindest das beschlagnahmte beweismaterial auszuwerten – für alle fälle..
    sobald du deine sachen wieder hast und als unschuldig gilst, hole zum gegenschlag aus. Verlange via Anwalt einen differenzwert zb fürs smartphone welches während der Zeit wo es beschlagnahmt war wert verloren hat. Ebenfalls fordere die Kosten ein welche dir anderweitig da durch entstanden sind ( ersatz simkarte, Anwalt, Briefmarken etc). Sicherlich ist es im groben und ganzen nur paar pfennig, dich bietest du denen die stirm und zeigst das du dir nicht alles gefallen lässt bzw auf dir sitzen lässt. Funktioniert !
    Aber man sieht mal wieder was für schwachmaten für den staat arbeiten. Lassen sich auf gerüchte und anschuldigungen ein anstatt sich selbst ein bild zu machen (zB via deiner webseite(n))

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    postulator

    Sind das solche Verfahren, wie als diverse Personen tatsächlich annahmen das Du boerse.bz betreibst, nur weil die tatsächlichen Betreiber sauer waren über Deine Berichterstattung und ihr Impressum um deinen Namen bereichert haben?
    Die Polizei nimmt erstmal jede Anzeige auf, dazu sind die verpflichtet, das heißt nicht das dann unbedingt viel passiert.
    Halt die Ohren steif.

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      Ja, das mache ich, danke!

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      pAt

      Wann hatte boerse als impress die daten von lars?
      *kopfkatz

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    Falschbeschuldiger

    Ich würde ernsthaft darüber nachdenken, die Anzeigeerstatter mit einer Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung zu antworten. Die wissen doch, dass bei Ihnen maximal die Kontaktdaten der tatsächlichen Verletzer zu holen sind. Und genau das ist dann eine falsche Verdächtigung.

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      Theoretisch gesehen könnte ich das machen. Aber die Strafanzeige wird schneller eingestellt bzw. erst gar kein Verfahren eröffnet, als ich bis drei zählen kann. Das würde sowieso nichts bringen.

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    farnsworth

    Ich finde es schade das hier Ermittlungsbeamten mit solchen „Mutmaßungen“ und „Fehlinterpretationen“ von sinnvoller Arbeit abgehalten werden.

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    PyTh@n

    Das Vorgehen finde ich auch mehr als eine Frechheit und unverschämt! Kein Wunder das immer mehr Menschen Anonyme Projekte erstellen damit nicht irgendwelche gierigen Rechtsverdreher oder die Content Mafia unberechtigterweise anklopft… Die Begründung der Hausdurchsuchung wäre Interessant „Terror Verdacht?“ Gründung einer Kriminellen Vereinigung?

    Wenn ich so etwas Lese bekomme ich das Kotzen, so viel zum Thema Rechtsstaat, würde mich nicht Wundern wenn da Geld von der Content Mafia an den Behörden und Richter fließen. evtl.. sollte man solche Kriminellen Vereinigungen Anzeigen, die haben bestimmt mehr LEICHEN im Keller als jeder andere. Aber das wird wohl nie passieren, da dann eine Einnahme Quelle für korrupte Staatsbedienstete weg fällt

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    Der mehr oder weniger intensive Kontakt zu Urheberrechtsverletzern und anderen Personen aus dem Graubereich macht uns natürlich interessant, um an deren Identität zu gelangen. Ich wäre an deren Stelle vielleicht auch so vorgegangen. Das mit den Zufallsfunden hätte ja durchaus klappen können. Das könnte man dann schön als Druckmittel einsetzen, um weitere Informationen zu erlangen, weil der Beschuldigte auf eine Strafmilderung hofft.

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      Mulan

      Ist alles nur wegen deinem UseNext-Spam, ein Polizist, der Leser von deinem Blog ist, hatte die Schnauze voll davon und eine Hausdurchsuchung veranlasst.

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      Der Oberhäuptling

      Dies ist auch der einzige Grund für das Vorgehen der Bundesdeutschen Behörden. Ohren steifhalten!

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    maxx

    Das ist eine Unverschämtheit, wie heutzutage mit den Bürgerrechten umgegangen wird.. Dreckspack; Es ist unglaublich, wie schnell die Wich….. einen Durchsuchungsbeschluss bekommen.. Unfassbar..

    Die Bürgerrechte werden mittlerweile in diesem Land mit Füßen getreten.. Schämt euch..


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