Bitcoin knackte heute magische Grenze von 50.000 US-Dollar

Der Bitcoin hat heute die magische Grenze von 50.000 USD durchbrochen. In 12 Wochen stieg der BTC-Kurs um 200 Prozent an. Wie geht's weiter?

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Die weltweit erste Kryptowährung, der Bitcoin, hat am heutigen Dienstag die magische Grenze von 50.000 US-Dollar durchbrochen. Auf drei Monate bezogen stieg der BTC-Kurs im Vergleich zum US-Dollar um 200 Prozent an. Analysten wie Laien fragen sich nun: Wie geht es weiter?

Bitcoin: 400 % Wertzuwachs in drei Monaten

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Der Kurs des Bitcoin hat heute gleich mehrfach die psychologisch wichtige Marke von 50.000 US-Dollar überschritten. Im Laufe der letzten 12 Monate stieg der Wert um 400 Prozent an. Der BTC konnte dabei mehrere Kryptowährungen ein wenig mit nach oben ziehen. Laut einschlägiger Medienangaben war es nie aufwändiger den Bitcoin zu minen, als derzeit.

Der letzte große Zuwachs gelang in der ersten Januarwoche, als der BTC die Höchstmarke von über 41.000 US-Dollar geknackt hat.


BTC flying to the moon?

In den letzten Tagen hat der seit Monaten andauernde Höhenflug der Digitalwährung wegen mehrerer Kurstreiber noch einmal kräftig zugelegt. Die Investition von Tesla CEO Elon Musk in Kryptowährungen über mehrere Milliarden brachte die Kursfahrt zum Mond noch einmal in Fahrt. Außerdem kündigte der Autobauer an, man werde künftig verschiedene Kryptowährungen als Zahlungsmittel ihrer PKWs akzeptieren. Zudem gab Amerikas älteste Bank BNY Mellon zu Protokoll, man wolle künftig Bitcoin im Auftrag ihrer Kunden verwahren, transferieren und verkaufen. Manager Roman Regelman sagte gegenüber Medienvertretern, dass nach seiner Ansicht „digitale Vermögenswerte inzwischen Teil des Mainstreams“ geworden seien.

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Nicht nur, dass der Zahlungsabwickler PayPal den Bitcoin seit Oktober 2020 vermehrt einsetzt. Auch Mastercard machte vor ein paar Tagen seine Pläne öffentlich, dass der Kreditkartenanbieter künftig Transaktionen mit ausgesuchten Coins zulassen werde. Die Anonymität, die mit den Krypto-Assets verbunden seien, sieht man durchaus als eine Gefahr an. Dennoch könne man den aktuellen Trend nicht von der Hand weisen, schrieb Mastercard in der Pressemitteilung. Sogar eigene Krypto-Kreditkarten stellt man in Aussicht.

Dazu kommen einige Fonds, die den BTC in ihr Portfolio aufgenommen haben. Gemeinhin wird die elektronische Leitwährung vermehrt in konservativen Wirtschaftsbereichen akzeptiert, wo man sie zuvor kategorisch ausgeschlossen hat. Spekulationsgeschäfte dürften momentan auch ihren Teil zur Kursfahrt beitragen. So mancher Anleger steigt jetzt in der Hoffnung ein, dass die Cyberwährung noch weiter an Wert gewinnen wird. Bitcoin Code gehört sicher nicht dazu. Der Anbieter ist sogar dafür bekannt zu investieren, wenn viele andere Anleger ihre Coins gerade auf dem Markt verkaufen.

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Und wie geht es weiter?

Nasa

Das weiß niemand. Klar ist bisher nur: Wenn noch mehr konservative Unternehmen Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren, wird das den Wert des BTC weiter antreiben. Doch wer auch immer spekuliert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Kurs weiterhin stark schwanken wird. Für Anleger, die irgendwann ganz schnell ihr Geld brauchen, ist das keine geeignete Anlageform. Ist der Kurs dann gerade unten, müssen sie herbe Verluste verbuchen.

Übrigens. Auch der Tausch in ETH oder einen anderen Coin oder sogar der Verkauf von Bitcoin mit Verlust ist ein Fall für die Steuererkärung. Tja, sogar der Bundesfinanzminister möchte auch von irgendwas leben…

Tarnkappe.info

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.