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Tarnkappe.info > Artikel > IT Sicherheit > Online-Betrug > Neue WhatsApp-Betrugsmasche: Fake-SMS führt zu Account-Übernahme

Neue WhatsApp-Betrugsmasche: Fake-SMS führt zu Account-Übernahme
Neue WhatsApp-Betrugsmasche: Fake-SMS führt zu Account-Übernahme
Bildquelle: Daniel.Constante, Lizenz

Neue WhatsApp-Betrugsmasche: Fake-SMS führt zu Account-Übernahme

01.09.2024 von Antonia Frank Lesezeit: 3 Min.

In einer neuen WhatsApp-Betrugsmasche weisen Täter mittels Fake-SMS auf eine Konten-Gefährdung hin. Tatsächlich sind sie auf Daten aus.

Inhalt

  • Fake-SMS leitet Betrug ein
  • Neue WhatsApp-Betrugsmasche verschafft Tätern Zugriff auf WhatsApp-Konten
  • Erkennen von betrügerischen Nachrichten

Betrüger geben sich in einer neuen WhatsApp-Betrugsmasche per Fake-SMS als Sicherheitscenter aus. Sie verweisen darauf, dass das eigene WhatsApp-Konto gefährdet sein könnte. Dabei nutzen sie geschickt die durch die Nachricht ausgelöste Besorgnis der Leute. Ein extra mitgelieferter Link verspricht sofortige Abhilfe. Allerdings führt der Link zu massivem Datendiebstahl mit weitreichenden Folgen für die Opfer.

Zugriff auf persönliche Daten und Nachrichten erhoffen sich Betrüger in einer neuen WhatsApp-Betrugsmasche. Sie verbreiten gerade Fake-SMS mit der Mitteilung, das WhatsApp-Konto sei gefährdet. Ein beigefügter Link soll eine diesbezügliche Überprüfung im offiziellen Sicherheitscenter ermöglichen. Watchlist Internet warnt dabei, keinesfalls auf den beigefügten Link zu klicken. Dies eröffne Kriminellen die Tür zu Datendiebstahl bis hin zur Account-Übernahme.

Fake-SMS leitet Betrug ein

Quelle: Watchlist Internet

Der konkrete Wortlaut der Message lautet:

„Das WhatsApp-Sicherheitscenter hat festgestellt dass Ihr Konto gefahrdet ist Bitte gehen Sie zur Uberprufung zum offiziellen Sicherheitscenter: whatscapp.ccversuchen sich auf einem fremden Gerät mit Ihrer Telefonnummer einzuloggen!“

Neue WhatsApp-Betrugsmasche verschafft Tätern Zugriff auf WhatsApp-Konten

Der angefügte Link führe gemäß Watchlist Internet auf eine gefälschte WhatsApp-Hilfe-Site. Dort wird man zur Eingabe der eigenen Telefonnummer verleitet. Gibt man sie an, folgt eine Nachricht über ungewöhnliche Schwankungen im Konto. Im Anschluss soll man der Anleitung der Betrüger folgen, um die Einstellungen für verknüpfte Geräte in WhatsApp zu öffnen. Damit würde sich angeblich die Kontosicherheit wiederherstellen lassen.

Watchlist Internet informiert, dass die Täter die eingegebene Telefonnummer im Anschluss mit einem fremden Gerät verknüpften. Die dafür erforderliche Freigabe mit Sicherheitscode verlangen dabei die Kriminellen gleich mit. Mit dem Bestätigen der Verknüpfung erhalten die Täter Zugriff auf alle WhatsApp-Nachrichten. Datendiebstahl und Betrug sind die Folgen.

Watchlist Internet geht davon aus, „dass Kriminelle wertvolle Daten (wie Telefonnummern, Fotos, persönliche Informationen usw.) aus Ihren WhatsApp-Chats entnehmen. Außerdem kann es sein, dass Kriminelle Ihre WhatsApp-Kontakte in Ihrem Namen anschreiben und ihnen betrügerische Angebote empfehlen oder sie um Zahlungen bitten“.

Erkennen von betrügerischen Nachrichten

Auch bei der WhatsApp-Betrugsmasche sei besondere Vorsicht bei Links geboten, da diese bereits von vornherein Bedenken auslösen sollten. Zudem solle man auf Rechtschreibfehler achten. Gemäß Watchlist Internet sind „Nachrichten mit Rechtschreib- oder Grammatikfehlern betrügerisch. Echte Benachrichtigungen sind fehlerfrei!“ Des Weiteren sei ein Hinterfragen des Inhalts angebracht: „Ist es üblich, dass WhatsApp Nutzer per SMS über Probleme informiert? Nein! Sicherheitslücken werden über eine App-Aktualisierung geschlossen.“

Haben die Betrüger mittels ihrer WhatsApp-Betrugsmasche Account-Zugriff, so ist es höchste Zeit zum Handeln. Watchlist Internet empfiehlt, verknüpfte Geräte sofort zu entfernen. Sie raten ferner dazu:

„Überprüfen Sie Ihre Chatverläufe und finden Sie heraus, welche Personen in Ihrem Namen kontaktiert wurden. Informieren Sie diese Personen darüber, dass Ihr Konto übernommen wurde und Kriminelle in Ihrem Namen gehandelt haben.“

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Über Antonia Frank

Antonia ist bereits seit Januar 2016 Autorin bei der Tarnkappe. Eingestiegen ist sie zunächst mit Buch-Rezensionen. Inzwischen schreibt sie bevorzugt über juristische Themen, wie P2P-Fälle, sie greift aber auch andere Netzthemen, wie Cybercrime, auf. Ihre Interessen beziehen sich hauptsächlich auf Literatur.

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