1.to wird für bis zu 10.000 EUR versteigert

Seit dem gestrigen Montag läuft die Online-Auktion der Domain 1.to. In den nächsten neun Tagen dürfte der Preis auf ca. 10.000 Euro steigen.

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Foto von Leon Seibert, thx!

Die Domain 1.to wird seit gestern versteigert. Das aktuelle Höchstgebot liegt laut Online-Auktion bei 7.000 US-Dollar. Insider glauben, der Wert könne in den nächsten neun Tagen noch bis auf umgerechnet 10.000 Euro und mehr ansteigen. Der letzte Domain-Inhaber hat sie einfach auslaufen lassen.

1.to – kurze Domains sind extrem beliebt

Extrem kurze Domains wie 1.to sind im Internet sehr begehrt. Kürzer als eine Stelle geht nunmal nicht. Nach unseren Informationen dürften die Betreiber des Streaming-Portals SerienStream für ihre Domain s.to auch um die 10.000 EUR ausgegeben haben. Andere kaufen sich von dem Geld einen gebrauchten Mittelklassewagen.


Der letzte Besitzer von 1.to ließ die Domain einfach auslaufen. Er besaß sie für 10 Jahre. Eine Webseite war laut Waybay-Machine aka the Internet Archive nur ein einziges Mal darüber erreichbar. Eine Domain-Seite auf Koreanisch. Mit Warez hatte das alles höchst wenig gemeinsam. Die Erklärung ist simpel: Die Asiaten lieben kurze Domains und haben seit jeher viele davon in ihrer Hand.

Wer macht das Rennen?

Seit gestern bieten sich die Interessenten bei der Handelsplattform park.io gegenseitig in die Höhe. Das Höchstgebot am heutigen Dienstagabend lautet 7.000 US-Dollar, die nächst liegenden Bieter liegen aber nur knapp darunter. Am 17. Oktober 2019 ist Schluss, dann wird der finale Preis feststehen. Was dann daraus wird, bleibt noch abzuwarten. Wir gehen bei einer derart attraktiven Domain von einem Anbieter für Warez aus, der die Domain zu seinen Zwecken einsetzen wird. Wir bleiben diesbezüglich auf jeden Fall am Ball und halten Euch auf dem Laufenden.

Tarnkappe.info

 

Beitragsbild Leon Seibert, thx! (unsplash licence)

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.