Wartungsarbeiten bei Tata.to

Seit mehreren Tagen ist die deutschsprachige Streaming-Seite Tata.to nicht mehr im vollem Umfang benutzbar. Auf der Startseite wird man lediglich darüber in Kenntnis gesetzt, das man die Seite derzeit verbessert.

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Seit mehreren Tagen ist die deutschsprachige Streaming-Seite Tata.to nicht mehr im vollem Umfang benutzbar. Die Startseite informiert ihre Besucher lediglich darüber, dass die Seite derzeit verbessert wird.

Kurz notiert: Wartungsarbeiten bei Tata.to. Seit einigen Tagen geht dort nichts mehr. Weder die News, das TV-Streaming und auch die Kinofilme bzw. TV-Serien sind derzeit nicht verfügbar. Wir haben gestern um diese Uhrzeit eine Anfrage an den bzw. die Betreiber geschickt, allerdings kam bisher noch keine Antwort.


Tata.to mit wechselndem Konzept, wo geht die Reise hin?

Vor zwei Jahren startete diese vergleichsweise neue Streaming-Webseite. Als eine der ganz wenigen Ausnahmen bot man den Zuschauern Streams von eigenen Servern an. Normalerweise agieren solche Portale lediglich als Vermittler zu diversen Streaming-Hostern.

Vor einem Jahr wurde das Konzept ausgetauscht. Wahrscheinlich aus Kostengründen wird, wie bei der Konkurrenz auch, auf dem eigenen Server lediglich die Webseite an sich vorgehalten. Alle anderen Daten kommen von externen Quellen. Als Speicherort für die TV-Serien & Filme suchte man Google Drive aus. Es zeigte sich allerdings recht schnell, dass das keine gute Entscheidung war. Auf Betreiben der Rechteinhaber schloss Google den Account beim hauseigenen Online-Speicherdienst. Auch das mehrfache Hochladen der Werke brachte für die Macher keine längerfristige Entlastung, das Spiel wiederholte sich lediglich. Erneut hat man den Account gemeldet und dann sperrte Google den Zugriff auf die Streams kurze Zeit später.

Was Tata.to weiterhin von seiner Konkurrenz unterscheidet, ist der direkte Zugriff auf mehrere Pay-TV-Sender. Den Nutzern bleibt es aktuell nur übrig, auf die Wiedereröffnung dieses Anbieters zu warten. Bis dahin können dort weiterhin keine kostenpflichtigen Fernsehsender wie Fox, Sky & Co. konsumiert werden. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.