Nintendo Switch: Schwarzkopien ahoi?

Die Hackergruppe fail0verflow hat eine nicht patchbare Sicherheitslücke in der Spielkonsole Nintendo Switch entdeckt. Offenbar kann diese nicht einmal durch ein Software-Update behoben werden. Die Gruppierung hat kurz vor Jahresende mit einem Bug des Kernels der Playstation 4 von Sony für Furore gesorgt.

Die Mitglieder der Hacker-Gruppe fail0verflow, die übrigens mit einem eigenen Tisch auf der Assembly des Leipziger Kongresses kurz vor Jahresende präsent waren, haben per Twitter eine neu entdeckte Sicherheitslücke präsentiert. Wie man die Schutzfunktionen aushebelt, wurde allerdings von Dritten auf dem 34C3 präsentiert.

Der Fehler im Bootrom bestehe auf den aktuell ausgelieferten Geräten von Nintendo und könne nicht durch ein Update des Betriebssystems entfernt werden. Auch braucht man zur Ausnutzung keinen Modchip oder eine andere zusätzliche Hardware. Veröffentlicht haben die Hacker ihren Bug noch nicht. Bei Twitter wurde schon gemunkelt, die Gruppierung würde auch diesen Bug mal wieder nicht veröffentlichen. Man würde damit allen Schwarzkopierern Tür und Tor öffnen. fail0verflow geht es aber primär darum, etwas selbst Programmiertes auf einer Spielkonsole mit einem vorhandenen Kopierschutz auszuführen. Die Hacks sollen eigentlich nicht der Releaser-Szene dienen.

Laut Medienangaben soll es schon Indizien dafür geben, dass für die Nintendo Switch demnächst Modchips zur Umgehung des DRM-Schutzes erscheinen sollen, die im Internet käuflich erhältlich sein sollen. Auch soll es schon Fortschritte beim Auslesen der Spiele-Cartridges geben. Wenn beides mit Erfolg funktioniert, würden die Umsätze der Spiele-Hersteller sicherlich stark darunter leiden. Doch bis auf ein Video von einem selbst programmierten Intro (siehe unten) ist für die Gamer noch nichts Handfestes verfügbar.

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Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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3 Kommentare

  1. HeavensGate sagt:

    @ Bei Twitter wurde schon gemunkelt, die Gruppierung würde auch diesen Bug mal wieder nicht veröffentlichen!

    Is klar, fail0verflow hat den Bug auch an TemXecuter auf Anfrage verkauft damit die Flashcard von Teamxecuter ein Renner wird! Zum anderen gibt es eine Europäische Studie die besagt das nur 11% aller PC/HANDY/Konsole Kopien nutzt! Würden sonst Rockstar Games in Spiele wie GTA 5 über 30 Millionen US$ inverstieren! Bullshit! fail0verflow ist nen haufen von Computer milfs aus den 80ern die Kohle ziehen wollen damit das Reihenhaus getilgt werden kann!

  2. Ichbins sagt:

    Komisch nur, dass der DS sehr viele sehr gut verkaufte Spiele hatte, obwohl auf dem Teil jeder geistig minderbemittelte Kopien spielen kann …

    Upsala! Das widerspricht ja jetzt dummerweise mal der Lügentheorie der “Raubmordkopierer”. Und beim 3DS ist es auch nicht viel schwerer und die meisten guten Spiele sind verdammt gut verkauft worden. Ebenso auf der Wii und PS1/2.

    Komisch … obwohl all diese Systeme sehr einfach zu knacken sind, sind die Spiele oftmals Millionenfach verkauft worden … Na so was, na so was …

  3. sage sagt:

    “würden die Umsätze der Spiele-Hersteller sicherlich stark darunter leiden”

    Denk mal drüber nach…..

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