Deezloader Remix: Update behebt Login-Probleme

Für den Deezloader Remix erschien kürzlich ein Update. Version 4.2.0 behebt die Login-Probleme in diversen Ländern und verfügt über eine verbessere Benutzeroberfläche. Daneben wurden mehrere kleinere Fehler behoben.


Totgesagte wie dieser illegale Downloader des Streaming-Dienstes Deezer leben offensichtlich länger. Noch im Januar berichteten wir, dass die Programmierer ihr Projekt eigentlich komplett einstellen wollten. In letzter Zeit brachten sie allerdings gleich mehrere neue Versionen ihres rechtswidrigen Deezer-Downloaders heraus.

Über den News-Kanal RemixDevs bei Telegram erschien nun die Mitteilung, dass Version 4.2.0 fertig zum Download ist. In den letzten Wochen haben diverse niederländische Anwender den Machern des Downloaders ihre Login-Probleme berichtet. Die Problematik bestand bzw. besteht auch beim alternativen Download-Tool namens SMLoadr, den wir auch schon getestet haben. Das Programmierteam hat seine Arbeit fertiggestellt. Der Login geht wieder überall, zudem wurden diverse Bugfixes mit eingebaut.

Das Changelog im Detail (Screenshot von Telegram):

deezloader remix telegram

Mit Ausnahme von Mac OS X ist das Tool fertig und kann über den Telegram-Kanal DeezloaderRemix heruntergeladen werden. Die Apple-Nutzer müssen sich sicher auch nicht mehr lange gedulden. Den Quellcode für alle unterstützen Betriebssysteme gibt es hier bei notabug.org.

Deezloader Remix: Was ist das eigentlich?

Deezloader RemixDeezer ist ein Streaming-Anbieter wie Spotify, mit dem man sich die Musiktitel lediglich anhören kann. Durch Einsatz des Deezloader Remix kann man nach vorheriger Erstellung eines kostenlosen Deezer-Accounts alle Musikwerke herunterladen, die dort angeboten werden. Das Programm nutzt dabei eine Lücke in der Programmierschnittstelle der französischen Streaming-Firma aus. Wer die technischen Schutzmaßnahmen von Deezer umgeht, muss aber damit rechnen, zeitnah gekündigt zu werden. Die Nutzer des Downloaders verstoßen mit ihrem Vorgehen eindeutig gegen die Nutzungsbedingungen, die sie bei ihrer Registrierung bestätigt haben. In den letzten Jahren ist Deezer mehrfach gegen solche Tools vorgegangen, um eine Löschung des Quellcodes bei Github & Co. zu erwirken. Um eine juristische Verfolgung der User ging es dem Unternehmen bisher nicht. Das alleine macht solche Tools aber nicht legal!!

Spenden erwünscht!

Wer die Ersteller ein wenig bei ihrer Tätigkeit unterstützten möchte, kann dafür eine der folgenden Spendenoptionen nutzen:

PayPal: PayPal.me/RemixDev
Bitcoin-Wallet: 1sdNymSJrMBWyHM4u2m9uco5nv6uV4Qs1
Ethereum-Wallet: 0x1d2aa67e671485CD4062289772B662e0A6Ff976c

Tarnkappe.info

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Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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Kommentare

    1. Tarnung schreibt:

      Sehr schön, dass sie dieses Projekt bisher nicht einstellen! Top Programm!

    2. Ghandy schreibt:

      Ich habe allerdings den Eindruck, dass das kaum jemand kennt. Wen auch immer ich frage, die haben davon noch nie was gehört. Auch die anderen Lösungen für Spotify sind weites gehend unbekannt geblieben, wie es scheint.

    3. Tarnung schreibt:

      Ja wirklich schade. Liegt sicherlich daran, dass außer bei Tarnkappe oder ggf. im Boerse-Forum über solche Programme nicht berichtet wird. Zensur und Content wirkt.

    4. Ghandy schreibt:

      Ich würde daraus keine Verschwörungstheorie machen wollen. Ich glaube nicht, dass Spotify oder Deezer einen derart großen finanziellen Druck auf die Verlage bzw. Betreiber von Webseiten ausüben können. Aber die entsprechenden Redakteure müssten von den Tools selbst ja auch erstmal etwas gehört haben. Und dann muss man es so formulieren, damit der Betreiber keinen juristischen Ärger bekommt, auf das Risiko hat nicht jeder Lust. In der Vergangenheit hat sich aber vor allem die ComputerBild nicht gescheut, über illegale Angebote zu berichten. Warum? Weil es viele Klicks gibt bzw. verkaufte Hefte, ganz einfach.

      Wenn hier jemand ein anderes empfehlenswertes Tool für einen der Streaming-Anbieter kennt, immer her damit. So tief bin ich in der Materie noch nicht drin.

    Kommentieren unter tarnkappe-forum.info