DDoS durch Flashmob gegen Krebs

Aus Wut gegen die Veröffentlichung der Hintermänner der Schadsoftware Coinhive durch den Security-Spezialisten Brian Krebs spendeten tausende Nutzer des Bilder-Portals pr0gramm.com unter dem Motto „Krebs ist Scheiße!“ Geld an die Deutsche Krebshilfe. Dieser Online-Flashmob ließ den Server der Krebshilfe kurzzeitig zusammenbrechen.

Bei den Hintermännern von Coinhive handelt es sich um die Betreiber des beliebten Image-Boards pr0gramm.com, auf dem Nutzer weltweit Bilder und kleine Videos tauschen und kommentieren können. Deren Schadsoftware Coinhive ist ein Krypto-Miner, der mittlerweile auf tausenden Webseiten im Internet eingesetzt wird, um unbemerkt auf den Computern der Besucher die Krypto-Währung Monero schürfen zu lassen. Das ist keine wirklich legale, sondern eher asoziale Methode, sich die Rechenleistung fremder Computer zunutze zu machen, um damit Geld zu verdienen. Bei den Besuchern treten durch Coinhive Probleme auf, wie etwa hohe Rechenlast, die den Computer teilweise lahmlegen kann. Dabei droht die Überhitzung der Bauteile insbesondere bei Laptops und Smartphones. Außerdem entstehen auf Dauer hohe Stromkosten. Auf Island und in anderen Ländern ist das Schürfen von Krypto-Währungen inzwischen zu einer Art Volkssport ausgewachsen, die bald mehr Strom verbraucht, als alle privaten Haushalte zusammen.


Coinhive wurde bei pr0gramm.com entwickelt

Brian Krebs recherchierte zu den Hintermännern von Coinhive und bekam heraus, dass der Spieleentwicker und Gründer von pr0gramm.com, Dominic Sz…, die Software Coinhive entwickelt hatte. Seine Recherchen veröffentlichte Krebs in seinem Blog, was ihm den Unmut der Community von pr0gramm.com einbrachte, da Krebs Bericht auch die privaten Anschriften der Betreiber enthielt.

Abgesehen von der unfeinen Art private Daten zu veröffentlichen, scheint die Untersuchung von Krebs offenbar inhaltlich richtig zu sein. Die Firmenleitung von pr0gramm.com sah sich dadurch zu einer Antwort genötigt, die sie in Form einer Grafikdatei abgab.

Aber auch eigene Recherchen bringen schnell weitere Daten ans Licht. Nachdem pr0gramm.com unter miner.pr0gramm.com die ersten Miner ausprobierte, plante der Chef von pr0gramm.com wohl eine Ausweitung des Minings. Nachdem Coinhive seit Oktober 2017 erfolgreich lief, registrierte er Mitte Februar 2018 die Domain pr0mining.com mit Firmennamen und e-Mail und seinem Namen als Admin. Das ist nicht besonders klug, wenn man unerkannt bleiben möchte.

Richtig dumm ist es aber, dann auch noch die Server-Zertifikate von pr0gramm.com bei pr0mining.com einzusetzen, weil beim HTTPS-Aufruf der Webseite pr0minig.com eine Fehlermeldung mit Hinweis auf pr0gramm.com erfolgt. Anonymität geht anders. Wer so unprofessionell arbeitet, braucht sich nicht zu beschweren, wenn die Zusammenhänge geleakt werden.

 

dmks brian krebs

Die Deutsche Krebshilfe profitiert vom Flashmob

Der Krebshilfe (DKMS) spendeten bis gestern Abend mittels 4.100 Einzahlungen über 100.000 Euro. Das ist mal eine gute Sache und sollte auf weitere Bereiche übertragen werden. Fremdenhass könnte auf diese Weise eine gigantische Hilfsbereitschaft auslösen, wenn unter dem Motto „Migration ist Scheiße“ an UNICEF oder andere Hilfsorganisationen gespendet würde.

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80 Kommentare

  1. Karl sagt:

    Leider sehr schlecht recherchiert, der Artikel hat schon Bild niveau erreicht! Inhaltlich stark an der grenze zum Trollartikel, wurde hier gezielt gegen dieses Imageboard geschossen?

    Man soll den Imageboard usern ja nicht in den Hintern kriechen, aber hier werden Informationen einer Quelle unreflektiert weitergereicht, das ist wirklich gemeingefährlich!

  2. X wake up! sagt:

    „DDoS durch Flashmob gegen Krebs“ da der titel dieses beitrags aktuell so lautet mal was zur krebshilfe die einen den ja natürlich auch zum krebs verhelfen könnte krebs ist ne gute erfindung um menschen angst zu machen um die energie losen zu züchten die auch sonntags noch so fast essen gehen die krebsindustrie hat im letzten jahr über 400milliarden reinen gewinn erwirtschaftet niedlich oder und das nur mit ach so kranken menschen krebs ist in wochen heilbar stattdessen wird man angelogen und mit der krebshilfe konfrontiert dr leonard coldwell bringt die fakten relativ genau auf dem punkt und der mann bildet seine ärzte nicht wie ein dahergelaufenen schulmediziner aus prevenz medizin bringt auch nochmal licht ins dunkle krebs istn schlechter witz der vor milliarden leichen nicht zurück schreckt dennoch kannst du ruhig weiter zum schulmediziner gehen der dreck muss weg damit der nachwuchs sich selbst lieben lernen kann und sich nicht so wie wir im 21 jahrhundert selbst verkaufen muss

  3. p_r_0 sagt:

    Hi,

    im großen und Ganzen ist BraveFarts Erklärungen nicht viel mehr hinzuzufügen.
    IMHO ist der Artikel schlecht recherchiert, und mischt einiges halt ganz arg. Das bin ich so nicht gewohnt von diesem Blog bisher. Ich hoffe das bleibt eine Ausnahme und die nächsten Artikel steigern sich wieder.
    Da wurde ein Bock geschossen von Euch, bzw der Redakteurin. Ihr solltet euch das wenigstens selbst eingestehen wenn schon nicht in der Hitze des Kommentar-Gefechts hier. Ihr macht ja nur eine Abwehrschlacht.
    Das DOXXING des Herrn Krebs kann man ruhig auch so benennen.

    CoinHive kann man auch mit „AuthedMine“ als Client betreiben um dem User ein Opt-In zu ermöglichen, um eine Last einzustellen. Das klappt seit dem ersten pr0miner testlauf bis heute noch bei pr0 selbst. Warum machen das die Site Betreiber welche CoinHive nutzen nicht? Mit AuthedMine wäre das möglicherweise ein guter Ersatz für die Google AdWords um seinen Internet Auftritt zu monetarisieren. Wenn nicht CryptoCoins errechnen, dann halt SETI oder whatever rechnen.
    Es gibt da zwei Typen zu unterscheiden welche den Client ohne OptIn betreiben auf den Seiten:
    Typ A: der legale Seitenbetreiber/Admin. Man sollte Sich fragen warum ein Seitenbetreiber dies ohne Opt-In den Usern unterschieben möchte.
    Typ B: der Cracker der die Seite übernommen hat, und bisher immer ci4lis und vi4gra Werbung, Spam und anderen Mist auf der Seite eingebracht hat. Jetzt aber weils mehr Geld abwirft, den CryptoMiner platziert.

    Typ C: der Admin der den OptIn Client platziert und transparent seinen Kunden mitteilt CoinHive statt Werbung zu verwenden um seine Seite zu monetarisieren.

    Warum sollte CoinHive für Typ A oder Typ B verantwortlich sein.

    Etwas Transparenz hätte CoinHive aber nicht geschadet und sich von Typ B offiziell zu distanzieren, und Typ A aus dem Kundenkreis zu schmeissen bei Auffliegen.

  4. Die CoinHive-Fanboys sind dazu übergegangen, negative Rezensionen auf unserer Facebook-Seite zu schreiben. Nun ja, ich denke, das Thema ist bald eh durch.

    Unser Angebot mit dem Interview steht noch immer. Das haben die Macher von pr0gramm aber bisher leider ausgeschlagen. Man müsse überlegen, welche Informationen man herausgeben kann oder will. Bei der Überlegung blieb es dann leider auch, da gab’s hier noch keinen Artikel von Kati.

  5. HustigLustig sagt:

    Lustig, dass sich so viele am Motto “Migration ist Scheiße” (UNICEF) stören und gleichzeitig CoinHive als so tolle Software hinstellen. Schon spannend.

    • BraveFart sagt:

      Ich vermute du hast meine(n) Kommentar(e) nicht gelesen. Ist auch eindeutig zu lang für einen Freitagmorgen, deswegen:
      TL;DR:
      Die Analogie implementiert, dass die Aktion aus reinem Hass gestartet wurde. Das ist so nicht korrekt und deswegen distanzieren wir uns als Community stark davon.
      Dazu kommt, dass mit dieser Aussage eine gewisse Fremdenfeindlichkeit der Community unterstellt wird, was in Teilen vielleicht sogar stimmen mag, aber nicht die gesamte Community betrifft. Die Nazikeule wird zu gerne ausgepackt um inhaltslose Argumente zu verstärken und in diesem Zusammenhang ist sie meiner Meinung nach einfach absolut unangebracht.
      Und da der Artikel aus unserer Sicht an vielen Stellen Überarbeitung nötig hat (bzw. hatte, viele Stellen wurden erfreulicherweise bereits korrigiert) ist diese Aussage quasi nur noch die Kirsche auf dem Scheißhaufen (um mal ebenfalls eine unangebrachte Analogie zu nutzen).
      Bei einem besseren Vergleich hätte sich keiner daran gestört, so fühlen sich aber viele, mich eingeschlossen, persönlich angegriffen.

      Auch zum Thema Coinhive haben hier viele bereits deren Vorzüge in der Webseiten Finanzierung dargelegt. Als Alternative von nervigen Adds, die auch noch Daten Farmen ist Coinhive eine gute Idee. Ich bin gerne bereit 20% CPU für Coinfarming auf tarnkappe zu geben, wenn dafür Google Addsense verschwindet. Gerade in einem Blog über (unter anderem) Datensicherheit sollte so etwas als eine prüfenswerte Alternative in Betracht kommen.

      Mit Ihrem passiv-aggressiven Kommentar suggerieren Sie übrigens erneut eine vermeintliche Verbindung, die wir ablehnen. Denn unabhängig davon, dass die Community aus allen dem Spektrum aller politischen, religösen und gesellschaftlichen Hintergründen besteht, hassen wir es unwahre Vorwürfe ohne stichhaltige Beweise (oder gar Recherche) zu bekommen.

      Mit einer der Gründe warum wir uns so sehr über Mr. Krebs und den Artikel aufregen.

  6. NOgo sagt:

    1. Wie kommst du auf Schadsoftware? Es ist ein nur ein
    Javascriptminer den man mit Adblocker unterdrücken kann!
    2. Das war kein DDoS sondern normale Anfragen die den
    Server überlastet haben. Hatte ich bei Onlinekaufe für
    Rammsteinkarten auch. Kann schon mal vorkommen.
    3. @Lars Prüfst du eigentlich was hier als zum Teil für ein
    Blödsinn verzapft wird oder sind dir die Klicks wichtiger?

    • Ungefragte CPU-Belastung ohne jede Information an die Nutzer des PCs, der für Dritte Monero mined, erhöhter Stromverbrauch, mögliche Überhitzung. Was daran ist KEINE Schadsoftware?

      Es war lediglich im übertragenen Sinne DDoS. Keine Attacke von einem Botnet, davon war aber im Artikel auch nicht die Rede. Warum die Server der DKMS in die Knie gingen, wird ja genau ausgeführt.

      • Qualitaet sagt:

        Wenn ich einen Hammer herstelle/verkaufe und ein Wahnsinniger tötet damit unschuldige Menschen, vertreibe ich dann Mordwerkzeuge? Nein, natürlich nicht. Coinhive ist ein geniales Werkzeug und wurde so transparent wie nur irgendwie möglich auf dem pr0 mit dem Segen der Community getestet, auch nach dem Testlauf wurde es nie als Schadsoftware vertrieben! Nachdem es von Dritten als Schadsoftware eingesetzt wurde hat Coinhive darauf reagiert und Maßnahmen ergriffen, dass diese nicht 100% greifen und im Laufe der Zeit umgehen werden können ist natürlich klar, aber man darf Coinhive nicht dafür verantwortlich machen! Es ist pure Heuchelei das Tor-Netzwerk trotz KiPo-Missbrauch in den Himmel zu loben aber Coinhive zu verteufeln… Lars, ich folge dir seit Gulli, aber in der letzten Zeit wird hier viel zu oft schlecht recherchierter Schrott veröffentlicht, deine Qualitätskontrolle ist miserabel. Unter fast jedem Artikel müssen Leser dich oder deine Gastautoren in mehreren Punkten korrigieren, ich ertappe mich mittlerweile dabei die Artikel zu überfliegen und die Informationen aus den anonymen Kommentaren zu ziehen, denn diese sind im Schnitt glaubwürdiger und besser recherchiert.

        Qualität statt Quantität, Lars!

        Ein (noch) treuer Leser.

  7. Ich habe wieder Beleidigungen löschen müssen. Interessant: Kaum fällt den Diskussionsteilnehmern nichts Konstruktives oder irgendwelcher Inhalt ein, sollen es die Beleidigungen in den Kommentaren richten. Ich lasse hier eh schon viel zu viel zu. Aber irgendwann ist es gut.

  8. mieserkater sagt:

    Die Leute wollen einfach nur Steuern sparen und haben jetzt Angst gefangen zu werden. Vielleicht sollte ihnen endlich mal wer den Herd ausdrehen.

    Will gar nicht wissen, wo die sonst noch ihre Finger drin haben. Von wegen Suntainment und nichts damit zu tun.

  9. Nova sagt:

    Du missverstehst Coinhive dabei. Das ist einfach nur eine Art Maschine. Der Entwickler, welcher diese Maschine nutzt, ist dafür verantwortlich, sie richtig zu nutzen – also bspw. Nutzer vorher informieren, bevor die Maschine arbeitet. Wenn das nicht gemacht wird, dann ist das schlecht, aber hat mit Coinhive erstmal nichts zutun. Man stelle sich das wie eine Kettensäge vor – damit kann man auch Menschen zerfleischen, aber das ist dann nicht die Schuld der Kettensäge oder des Kettensägenherstellers, sondern der Person, die sie dafür benutzt. Ein Förster kann sie allerdings auch korrekt verwenden und damit einen Baum fällen.
    Sicherheitsabfragen einzubauen ist dabei zwar möglich, aber nicht zielführend – ehrliche Nutzer der Software werden meistens lieber eigene Abfragen einbauen, damit die Software besser zum Rest der Website passt, und unehrliche Nutzer würden die Sicherheitsabfragen einfach wieder entfernen. Die Abfragen un-entfernbar machen geht nicht, das ist aufgrund der Technik von Javascript gar nicht möglich. Wozu also Zeit verschwenden, solche unnützen Abfragen zu erstellen?

    Der letzte Absatz erschließt sich mir nicht, aber genaueres möchte ich dazu gerade nicht schreiben.

    • PeterPan sagt:

      Zum letzten Absatz analog dazu:
      Der Deutschenhass könnte auf diese Weise eine gigantische Hilfsbereitschaft auslösen, wenn unter dem Motto “Migration ist Scheiße” an Frontex, Polizei und staatliche Abschiebeorganisationen gespendet werden würde.

  10. BraveFart sagt:

    Eigentlich wollte ich mich heute nicht mehr aufregen, aber ich muss jetzt einfach meine Gedanken zu diesem Artikel niederschreiben.
    Sehr geehrte Frau Müller,
    1. Die Wut gegen Mr. Krebs ist nicht entstanden durch das Aufdecken irgendwelcher dubiosen Hintermänner, sondern durch das gezielte und bewusste Doxing von Unbeteiligten. Ja, die Daten der Beteiligten sind aus verschiedenen Gründen in verschiedenen Stellen im Internet zu finden, das ist heute leider so und ein großes Problem, das beim gläsernen Bürger nicht mehr zu lösen ist. Es wurden aber sehr sensible Daten wie Adressen offengelegt und somit die betroffenen Personen einer Gefahr ausgesetzt, obwohl die Behauptungen von Mr. Krebs durch keine unabhängige Institution überprüft worden sind. Vor allem Mr. Krebs sollte um die Priorität der persönlichen Sicherheit von Menschen besorgt sein, als Opfer von Doxing, Swating und ähnlichem.
    2. Die durch Mr. Krebs, meiner Meinung nach absichtlich reißerisch formulierten Äußerungen sind teilweise nachgewiesener Weise falsch oder wurden lose in Zusammenhang gewoben um der Story mehr Gewichtung zu verschaffen. Journalistisch ist so etwas fernab jeder Ethik, egal in welcher Medienbranche. Als ehemaligem Autor der Washington Post hätte ich von ihm erwartet sich auf diese Grundprinzipien der freien Presse zu berufen.
    3. Denn es gab nie Hintermänner von Coinhive, sondern nur einen einzigen Programmierer. Dieser Programmierer ist noch nicht einmal unbekannt gewesen, denn jeder wusste, dass der Vorläufer von Coinhive durch „int13h“ gebaut wurde. Bei „int13h“ handelt es sich um den EHEMALIGEN Admin und Programmierer von pr0gramm (aka „Cha0s“), der aber lange vor Coinhive und Co das Admin Team von pr0gramm aus persönlichen Gründen Verlassen hat. Dass es sich bei „int13h“ und „Cha0s“ um dieselbe Person handelt, war ein offenes und geduldetes Geheimnis. Grund für das Ausscheiden als Admin bzw. die gezielte Annonymität war das „Cha0s“, aka Dominic Opfer von Doxing wurde, welches ihm Morddrohungen, Rachaktionen und ähnliches einbrachte. Somit handelt es sich nicht um die Betreiber von pr0gramm, sondern einen ehemaligen Administrator und Mitentwickler, der nur noch lose mit pr0gramm verbunden war. Da er ein per se guter Mensch ist, der auch recht beliebt ist, ist er natürlich bei Problemen in der Programmierung und Wartung von pr0gramm bei Problemen gerne gesehener Helfer gewesen.
    4. Coinhive ist KEINE Schadsoftware. Coinhive ist die Idee, die Finanzierung von Webseiten nicht durch nervige Adds und Werbungen zu betreiben, sondern durch die Nutzung freier Rechenleistung Monero zu generieren. Die Werbung auf IHRER Seite hat bei mir einen durchschnittlichen Speicherbedarf von 122620KB und lastet meine CPU durchschnittlich mit 3,8% aus. Von möglicher Schadsoftware in den Adds, nervigen Pop Ups, penetranten Clickbait Methoden will ich gar nicht sprechen. Insofern ist die Grundidee von Coinhive eine Gute, nämlich die werbefreie Nutzung von Webseiten, in Gegenleistung für sowieso ungenutzte Rechenleistung. Im pr0miner (die Testvariante die auf pr0gramm lief) ist die Nutzung durch Zustimmung des Nutzers und dessen Einverständnis erfolgt. Er kann die Rechenleistung selbst bestimmen und wird dafür mit gewissen Vorzügen („Premium Zugang“ ohne Werbung und einigen Besonderheiten) belohnt. Diese Variante von Coinhive wurde auch so Webseitenbetreibern zur Verfügung gestellt. Webseitenbetreiber erhalten 70% der „erschürften“ Monero, 30% erhält der Entwickler.
    5. Wie jeder Code, lässt sich Coinhive einbetten und verändern. So wurde der Code im Hintergrund von „normalen“ Webseiten ohne Wissen des Users ausgeführt. Aber durch den Webseiten-Betreiber (bzw. demjenigen der sich Zugang verschaffen konnte), nicht durch den Entwickler. Somit wurde aus der guten Idee, eine Malware. Ein Küchenmesser wird bei einem Mord von einem nützlichen Werkzeug auch zur Waffe.
    6. Somit ist das Einbetten von Coinhive und vor allem die Betriebsparameter in den Händen der Webseiten-Betreiber, nicht des Entwicklers. Der Webseiten-Betreiber (oder eben jemand der die Seite gekapert hat), stellt ein ob das ausführen von Coinhive mit Zustimmung oder heimlich passiert. Der Webseiten-Betreiber legt fest mit welcher Rechenleistung und Priorität das Script ausgeführt werden soll und somit auch ob der User überhaupt etwas von dem Mining mitbekommt oder die Leistung des Computers voll ausgelastet wird.
    7. Die Untersuchung von Mr. Krebs ist nicht nur wissenschaftlich unsauber, sondern an vielen Stellen grundlegend falsch. Es werden an verschiedenen Stellen falsche Zusammenhänge hergestellt oder unwahre Behauptungen in den Raum gestellt:

    a. Mr. Krebs behauptet: „Coinhive’s code frequently locks up a user’s browser“ Coinhive in seiner unveränderten Variante installiert sich nicht auf dem Computer. Es ist ein JS das durch den Besuch der Webseite ausgeführt wird und mit dem Verlassen der Seite auch wieder beendet wird.
    b. Mr. Krebs deutet an, dass der Betreiber von Coinhive (Dominic) einen Vorteil davon hat, dass Hacker den Code auf fremden Seiten implementieren. Diese Andeutung ist als Behauptung zu sehen und wird in keiner Weise hinterlegt, sondern ist eine Mutmaßung die als Tatsache präsentiert wird.
    c. Mr. Krebs gibt an, dass Beschwerden über den missbräuchlichen Einsatz von Coinhive nicht durch den Entwickler bearbeitet werden. Das ist auch nicht in der Verantwortung des Entwicklers, sondern des Seitenbetreibers. Wird meine Webseite gehackt, bin ich als Seitenbetreiber verantwortlich den Schaden einzugrenzen und rückgängig zu machen, nicht der Hersteller von Software die auf meiner Seite zum Einsatz kommt.
    d. Betreffend c. und d. erwähnt Mr. Krebs, dass bei einer erkannten malicious injection der Monero Key des Empfängers terminiert wird. Derjenige der den Code missbraucht hat, bekommt also kein Geld mehr, egal wo er den Code injeziert. Er erwähnt weiter, dass in diesem Fall 100% der Hashes an den Entwickler gehen, sagt aber dazu auch weiter „Maybe they can’t do anything about it, or maybe they don’t want to.“ Auf Nachfrage bei Coinhive wird Mr. Krebs das Problem auch bestätigt und erklärt, dass daran gearbeitet wird. Verdächtig ist hierbei, dass im Gegensatz zu vielen anderen Passagen hier keine Beweise von Seiten Mr. Krebs hinterlegt werden die indizieren, dass der Entwickler diesen Bug absichtlich nicht löst. Somit wurde hier die Unschuldsvermutung von Seiten Mr. Krebs massiv mit Füßen getreten.
    e. Weiterhin berichtet Mr. Krebs, dass Coinhive seit seiner ursprünglichen Variante weiterentwickelt wurde und es eine Variante “AuthedMine” existiert, welche den Webseitenbetreiber dazu zwingt, die Nutzung des Codes offen anzuzeigen. Da aber Betreiber mit kriminellen Hintergedanken nicht dumm sind, wird einfach die ursprüngliche Variante weiter genutzt, bzw. der Code selbst verändert. Da beide Varianten aber den selben Grundcode nutzen, werden beide durch Sicherheits- und Antivieren Systeme als „potential malicious“ erkannt und entsprechend blockiert. (ergo, jeder Nutzer moderner Antivierensysteme ist eh sicher). Nur so am Rande, die Webseiten die Coinhive nutzen sind übrigens durch eine einfache Syntax Abfrage nach „coinhive[dot]min[dot]js“ zu finden. (z.b. via https://publicwww.com/websites/%22coinhive.min.js%22/)
    f. Er glaubt der authentischen Aussage durch den Entwickler über den Zusammenhang von Coinhive und pr0gramm nicht. Er hinterlegt sogar die Aussage mit den richtigen Verbindungen zu seiner Recherche, die er aber im späteren zugunsten einer Verschwörungstheorie – die jeden Aluhutträger stolz machen würde – terminiert.
    g. Denn es wird richtig festgestellt, dass der deutsche John Doe des Internets Dr. Matthias Moench irgendwann mal viele Domainnamen gekauft hat und diese irgendwann von dubiosen Pornoseiten bzw. Betreiber Seiten aufgekauft worden sind. Hier endet aber auch die Verbindung, welche von Mr. Krebs im späteren zu einem Krimi aufgebauscht wird, den Illuminati nicht übertreffen könnte. Fakt ist, dass dieser „more than a decade ago“ Wechsel irgendwann zu den heutigen Betreibern führt, nämlich einem Software Unternehmen mit legalem Sitzt in Spanien. Für dieses Unternehmen arbeitet der heutige Betreiber und Administrator des pr0gramm und entsprechend wurden Synergieeffekte genutzt. Mal ehrlich, wann hat mal jemand nicht Möglichkeiten der Arbeit für private Zwecke genutzt?
    h. Alles was sich im Artikel von Mr. Krebs danach befindet, sind (abgesehen von echten Namen und echten Adressen welche er auch über echte Quellen gefunden hat), ungeprüfte Aussagen einer einzelnen Quelle, die als einer der größten Trolle des pr0gramms bekannt ist. Dieser hat im Verlaufe der Recherche von Mr. Krebs sogar zugegeben, dass nichts was er gesagt hat stimmt. Das aber alle gedoxxten Beteiligten ehrliche und offene Antworten auf die Fragen von Mr. Krebs gegeben haben (diese befinden sich mittlerweile teilweise zum Nachlesen auf pr0gramm) verschweigt er. Stattdessen werden die Halbwahrheiten des Trolls genutzt, welcher sich weltläufig mit folgendem Text bei Mr. Krebs verabschiedet: „Hehe. You stupid shithead used my infos about pr0. All the information you got was pulled out of my hairy ass. And you stupid cunt believed me […]“
    8. Nun springen Sie wieder auf den falschen Zug auf und behaupten unwahrer Weise, dass der Chef von pr0gramm eine Ausweitung des Minens plante. Nochmal für Sie zum langsamen Mitschreiben: Herr Fürstenberg ist der Chef von einer Firma in Spanien. Auf seinen Namen wird alles angemeldet um die Anonymität der Betreiber aufrecht zu erhalten, dafür erhält er Geld. Sowas nennt man Strohmann und ist nicht gerade unüblich für Webseiten oder Unternehmen, bei denen der eigentliche Betreiber nicht gefunden werden möchte. Der eigentliche Betreiber von pr0gramm „Gamb“ ist nur Angestellter bei der Firma und hat im Einverständnis dies nur genutzt um seine Anonymität zu sichern. Auch das ist dem Nutzer des pr0gramms nicht unbekannt.
    9. Hier verlieren Sie dann aber jegliches journalistisches Handwerk. Sie werden bewertend und geben Ihre Meinung in einem Artikel von sich ohne das zu markieren. („Meiner Meinung nach…“, „Unserer Ansicht nach…“ leitet in einem Artikel eine Meinung ein.) Sie verlieren somit jegliche Sachebene und Objektivität und laufen dabei auch noch auf Ihrem gefährlichem Halbwissen und Ihrer schlechten Zweitrecherche auf. Bei einem Kommentar hätte ich das verzeihen können, aber nicht bei einem Artikel. Aus journalistischer Sicht ein absolutes No Go (übrigens etwas was man in profaktischen Zeiten als Fake News bezeichnet und meiner Meinung nach zurecht anprangert wird).
    10. Mit Ihrem letzten Absatz habe ich sämtlichen Respekt den ich vor einer mir nicht bekannten Person haben kann (also Ihnen als Autorin) verloren. Eine grundsätzliche Gute und nicht politisch gemeinte Aktion wird von Ihnen in eine Fremdenfeindliche Ecke gedrückt, mit einem Kommentar der so unangebracht ist, dass ich an jeglicher gehobenen Bildung zweifeln muss. Der Grund der Spendenaktion war es, die (meiner Meinung nach verständliche) Wut sinnvoll, humoristisch und trotzdem möglichst offen zu äußern. Da man dabei weder illegale Wege (z.B. ein DDoSing) bestreiten wollte, bzw. sich von einem subjektiv betrachtet schlecht recherchiertem Artikel (was Ihrer meiner Meinung nach übrigens ebenfalls ist) öffentlich denunzieren lassen wollte und dabei seine frei gewählte Anonymität (welche ich in dieser Kommentarfunktion übrigens ebenfalls schätze) nicht aufgeben wollte, erschien dies als sinnvollste Idee.
    11. Eine Community, die aus dem breitem Spektrum der Gesellschaft besteht, bei dem nicht nur Geldspenden, sondern wesentlich mehr Engagement gezeigt wurde (welches Sie bei einem Besuch auf der Seite immer wieder finden würden, wenn Sie die Seite besuchen würden) wird mit einem so unangebrachten Kommentar unserer Ansicht nach zu Unrecht beschuldigt ein rechter soziopathischer Haufen zu sein. Und dafür ernten Sie hier gerade Kritik und nicht weil Sie in irgendein „Wespennest“ gestochen haben in dem jemand ein schlechtes Gewissen hat. Der Humor der Community ist gewöhnungsbedürftig und manchmal sehr sehr sehr makaber und teils äußerst Selbstironisch (meiner Meinung nach etwas was uns in Zeiten von SJW verloren geht), die Diskussionkultur schwankt irgendwo zwischen Stammtisch und Poetik und es gibt leider immer wieder schwarze Schafe. Das ändert nichts daran, dass Ärzte, Polizisten, Soldaten, Juristen und noch viele andere sich dieser Community verbunden fühlen, weil sie ein Teil der Gesellschaft sind und somit auch den Querschnitt abbilden. Nur weil Sie meiner Meinung nach eine schlechte Journalistin sind, verurteile ich nicht pauschal tarnkappe.info als schlechte Webseite.
    12. Sie haben in Ihrem gesamten Artikel (der eigentlich ein Kommentar ist) eigentlich alles was die Aktion gegen Mr. Krebs ausgelöst hat wiederholt.
    a. Schlechte Recherche eines (zugegebenermaßen) komplexen Themas mit dem Ziel einer möglichst reißerischen Berichtserstattung.
    b. Diffamierung einzelner Personen bzw. der Community als solches, ohne stichhaltige Beweise und somit ein Treten des Grundsatzes In dubio pro reo.
    c. Doxing von Personen ohne Sinn und Verstand und somit Gefahr für deren öffentlichen Reputation und in gewisser Weise auch deren physisches und psychisches Wohls (Auch hier nochmal, Dominic hat wegen Doxings das pr0gramm verlassen, nachdem es Morddrohung und Erpressungen gegen ihn gab, unter anderem mit Besuchen an seiner Privatadresse und ähnlichem).
    13. Nein, ich werde wegen Ihnen jetzt keine Spendenaktion eröffnen. Auch wenn die Milchbauern sich über besseres Geld für Müllermilch freuen würden (Achtung ganz schlecher Wortwitz für den ich mich selber hasse), aber ich fürchte das Sie in Ihrem nächsten Artikel mir eine Verbindung zur NPD andichten wollen und auch mich doxen möchten. Und da mir an meiner Anonymität etwas liegt, ist es mir das nicht wert.
    Lieber Lars, aus deinen ehemaligen Zeiten von gulli habe ich einen Mords Respekt und eine hohe Meinung von dir. Deswegen bitte ich dich um Verzeihung, falls mein Kommentar „schlichtweg falsch oder unterirdisch formuliert“ ist. Da ich an mich aber nicht den Anspruch eines deutschen Journalisten habe (der mit seiner Arbeit sein Geld verdient), sondern ein Durchschnittsbürger bin, habe ich weder auf Grammatik, Rechtschreibung, Formulierung oder gar richtige Kommasetzung wert gelegt. Ich hoffe ich habe mich trotzdem für den Durchschnittsbürger sinnvoll und verständlich ausgedrückt und konnte meine Meinung kundtun.
    Ich wünsche Ihnen trotz allem ein angenehmes Osterfest und hoffe mein Kommentar dient Ihnen als Grundlage einer kritischen Selbstreflektion. Vielleicht sagen Sie sich ja, dass sie nochmal über Ihren Artikel drüber schauen und inhaltlich vielleicht hier oder da nachfeilen, was mich persönlich freuen würde. Oder Sie beharren darauf, dass Sie im Recht sind und lassen alles so wie es ist, was mich traurig stimmen würde und mein Vertrauen in die Gesellschaft und vor allem in den freien Journalismus weiter beschädigen würde.
    Ich verbleibe hochachtungsvoll,
    Ihr BraveFart

    P.s. Ja unter diesem Namen findet man mich auch auf pr0gramm. Nur um Ihnen die Hintergrundrecherche für das Doxing einfacher zu machen.

    • CoinHive ist ganz klar Schadsoftware. Warum? Sie fragt die Betroffenen nicht um Erlaubnis, sie informiert sie auch nicht darüber, was im Hintergrund passiert. Würde man mich als Besucher fragen und informieren, wie das bei Cookies der Fall ist, wäre es keine Schadsoftware. Ganz einfach.

      • BraveFart sagt:

        Ich habe nicht bestritten, dass sie als Schadsoftware genutzt werden kann. In ihrer ursprünglichen Intention war sie das nicht. Das selbe trifft auf Cookies zu. In ihrer Intention sollen Cookies helfen (indem z.B. User-Informationen bei einem erneuten Aufrufen der Seite sofort ohne Eingabe zur Verfügung stehen). Das ändert aber nichts daran, dass ich Cookies auch zum ausspähen von Daten nutzen kann und sie somit zur Schadsoftware werden.
        Dem Entwickler eine kriminelle Absicht zu unterstellen, ohne das diese einwandfrei nachgewiesen werden kann, empfinde ich als falsch. Und da der Entwickler aufgrund seiner Arbeit in der Community einen Vertrauensvorschuss bei mir genießt, unterstelle ich ihm erstmal grundsätzlich gute Absichten.
        „Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.“

        • Wieso wurden dann nicht zwingend Warnhinweise für die Nutzer eingebunden? Oder war das nicht möglich? Bei TPB und anderswo wurde CoinHive ohne Vorwarnung eingesetzt, egal welche Intention die Programmierer dabei hatten. Hat CoinHive effektiv etwas dagegen getan? Ich wüsste zumindest nichts davon. Hätte ja auch deren Umsätze reduziert.

          • bke13 sagt:

            Noch nie so viel Bullshit gelesen.
            jQuery fragt dich auch nicht, ob es ausgeführt werden darf! Das Coinhive Skript ist nur eine Lib. Das bloße einbinden/laden des Skripts macht erst mal gar nichts. Die Lib muss aktiv vom Admin, welcher diese einbindet, aufgerufen werden. Es ist seine Aufgabe, die Benutzer darüber zu informieren.

            • jQuery belastet meine CPU? Es kann zu Überhitzungen führen? Es kann dafür sorgen, dass das Smartphone kaputt geht? Dieser Aufgabe mit der Information ist man lieber erst gar nicht nachgekommen. Und jetzt soll CoinHive in den Augen mancher Leser ach so toll sein. Ich verstehe es nicht, ehrlich…

          • Janis sagt:

            TLDR: erzwungene Warnhinweise sind technisch nicht möglich.
            Wie es bei Javascript und anderen Skriptsprachen üblich ist, liegt der Quelltext von Programmen wie Coinhive im Klartext vor. Das bedeutet auch, dass Betreiber der Software ohne Wissen des Programmierers diese verändern können. Alle vom Programmierer festgelegten Warnhinweise können daher von zwielichtigen Betreibern ohne großen Aufwand wieder entfernt werden.
            Was zugegeben erst zu spät erfolgte war die Deaktivierung von eindeutig kriminellen Instanzen.

          • BraveFart sagt:

            tarnkappe.info hat mir auch ohne Zustimmung vier Cookies untergejubelt. Ich wurde gewarnt, das ist richtig, aber ich habe dem nie zugestimmt. Ich will nicht, dass jemand auf der Gegenseite meinen scoop_cookie auslesen kann, in dem steht was ich like und dislike. Ich will nicht, dass in der comment_author mein Autorenname steht und bei jedem Zugriff potentiell übermittelt wird. Und ich will auch nicht, dass Google analytics mit _ga und _gid Informationen über mich sammelt.
            Trotzdem passiert es im Hintergrund, ohne dass ich es weiß (ok in diesem Fall schon). Du erklärst im Impressum (im Gegensatz zu 99% aller Seitenbetreiber) das auch. Aber wer gibt mir jenseits dessen die Sicherheit, dass diese Daten nicht missbraucht werden? Nur du. Oder eben der Seitenbetreiber bei dem ich mir sonstige Cookies einfange. Wie verhindere ich das? Ich verbiete/entferne Cookies.
            Ich bestreite nicht, dass der zwingende Warnhinweis in Coinhive fehlt. Ich sage aber sehr wohl, dass der Entwickler diesem in der Weiterentwicklung AuthedMine Rechnung getragen hat. Inwieweit er im Nachklang die Verbreitung von Coinhive eingeschränkt hat entzieht sich meiner Kenntnis, nicht zuletzt, weil er Coinhive verkauft hat und jemand anderes das ganze nun betreibt. Hier wünsche ich mir auch Transparenz vom Entwickler, bei der ich aber wie gesagt einen gewissen Vertrauensvorschuss attestiere. Einen Profit wird der Entwickler mit Sicherheit gehabt haben, ob dieser Profit gerechtfertigt oder kriminell war muss meiner Meinung nach ein Gericht entscheiden. Solange gilt für mich die Unschuldsvermutung.
            Ich sehe deswegen weiterhin die Verantwortung über den Missbrauch eher bei demjenigen der das Tool missbräuchlich nutzt, als bei dem der es geschrieben hat.
            Ich denke in dem Punkt werden wir uns aber auch nicht mehr einig, es ist eine ganz klare Ansichtssache in der ich nur bedingt objektiv argumentieren kann.
            An meiner grundsätzlichen Kritik über den Artikel würde aber auch eine Einsicht, dass der Entwickler möglicherweise kriminell ist, explizit Coinhive als Malware programmiert hat und die Community verarscht hat nichts ändern.
            Denn die Aktion ist nicht entstanden um von rechtsradikalen Ansichten der Community oder einem ehemaligen Mitglied abzulenken, sondern um subjektiv schlechten Journalismus und subjektiv unlautere Methoden anzuprangern.
            Und das wurde so von der Community, also komplett losgelöst von Administratoren des pr0gramm oder Betreibern von Coinhive initiiert. Dass dabei noch ein positiver Nebeneffekt, nämlich eine Spende von mittlerweile fast 200.000€ entstanden ist, ist für mich noch mehr ein Ansporn.

          • X wake up sagt:

            wie gesagt lars coinhive hat nicht nur miner im angebot sondern auch n captcha shortlinks der ganze artikel ist negative schlechtmacherei wenn wir beim thema schadsoftware anfangen solltest du dir eher mal deine cookies anschauen schon ein interview mit denen gemacht ? durch die krimminelle geheimorganisation cia wurde google zu google und dass weiß mann ok das ist schadsoftware weil mit meinen daten milliarden verdient wird haben die gefragt nöp es ist ja auch einfach gemacht wenn mann die seiten nur im vollem umfang nutzen kann wenn man die nutzung von“ Wir nutzen eigene und Cookies von Dritten. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.“ nur „Annehmen“ kann … ist das fair ? oder überhaupt richtig? CoinHive hatte ne gute idee und sie umgesetzt verbesserung ist überall nötig und das finde ich richtig es sollte vorher gewarnt werden wenn mining betrieben wird so das dem endnutzer die wahlen bleiben ob mining angenommen wird oder werbung oder cookies oder nichts dergleichen aber vermutlich wird sich nichts änderen weil die leute lieber geschichten erzählen als probleme zu lösen lieber die neuen ideen schlecht machen die vielleicht in der lage wären den datenrausch zu schmälern…. edward snowden gery web julian assange scheint mann hier wohl nicht verstanden zu haben schlaf kindchen schlaf weiter wir bezeichnen morgen eine andere gruppe als schadsoftware wahnsinnig gute ablenkung von den wichtigen dingen haha

      • KrebsisCancer sagt:

        Wenn die Webseiten für alles was sich im hintergrund während des öffnen der Seite abspielt den Nutzer fragen würde, wird es Stunden dauern bis eine Seite geladen ist. Über Cookies wurde auch Jahre lang kein User benachrichtigt, war es deshalb vorher Schadsoftware?

        • Die Frage kannste Dir selbst beantworten:

          Sorgen Cookies für eine Überhitzung meiner CPU? Kosten sie mich Strom? Zapfen sie Rechenpower ab? Sorgen sie dafür, dass mein Computer langsamer läuft?

          • Raiser sagt:

            Wenn Sie so argumentieren, dann sollten Sie mit NoScript o.ä. Javascript in Ihrem Browser komplett deaktivieren.
            Viele Seiten im Internet benutzen Javascript um komplexe User Interfaces bereitzustellen oder Daten in Echtzeit zu verarbeiten zu können.
            Außerdem, sollen die Macher von Web Assembly (die Grundlage für die Codebasis von CoinHive) auch an die Öffentlichkeit angeprangert werden, weil Sie einen Funktionsumfang bereitstellen, welcher für illegale Zwecke genutzt werden könnte?

            PS: Moderne Rechner können durch eine Maximale Belastung der Systemresourcen keine Schäden davon tragen, da sie sich thermisch Drosseln oder abschalten.

          • Anon sagt:

            Ist es mit Cookies möglich Daten und Bewegungsmuster auszuspähen?
            Ist es mit Cookies möglich zu verhindern das kritische Kommentare hier gepostet werden, indem bestimmte Autoren trotz „Anonymität“ erkannt werden?
            Falls ja, wo ist der Aufschrei gegen die Malware Cookie?
            Und ist es für einen Blog über Datenschutz nicht Heuchlerisch Google Adsense zu benutzen?

          • bke13 sagt:

            @Lars „Ghandy“ Sobiraj

            Javascript überhitzt deine CPU? Wenn das der Fall ist, ist die Kühlung des PCs beschissen!
            Wenn ein Skript im Browser dazu in der Lage ist, kann dir das auch mit jedem Spiel passieren oder beim dekodieren, schneiden oder bearbeiten von Videos. Du darfst deinen PC also nie auslasten. Mein PC kann übrigens 24/7 am Limit laufen ohne das die CPU auch nur 65°C erreicht. Meine CPU hält kurzzeitig sogar 100°C aus ohne davon einen Schaden zu nehmen.

            Auch jQuery kann deine CPU auslasten, je nachdem was man damit anstellt. Hier mal ein Beispiel: https://matthew.wagerfield.com/flat-surface-shader/
            Damit kann ich meinen i7 4790k (4 Kerne/8 Threads) zu 40% auslasten. Macht es das nun auch automatisch zur Schadsoftware? Gefragt werde ich ja auch nicht, ob ich das ausführen will.

            Hier noch mehr Beispiele:
            https://2050.earth/ -> 20-25% CPU Last
            https://virtualart.chromeexperiments.com/artists/harald-belker/sessions/spacecraft/ 20-30%

            Mal ganz abgesehen von der Power die meine GPU da verbrät…

            Es kommt mir so vor als versuchst du hier nur mit aller Kraft deine Meinung durchzusetzen und Coinhive schlecht zu reden. Du bist gegen jegliche Argumentation absolut immun und lässt keine anderen Meinungen zu. Entweder ist man deiner Meinung oder man hat die falsche Meinung.

      • Tim sagt:

        Von allen Punkten dieser berechtigten Kritik reagieren sie tatsächlich nur auf den einzigen, der streitbar ist?
        Bei dieser Reaktion liegt die Vermutung nahe, dass die in dem Artikel enthaltenen Fehler nicht korrigiert werden. Sehr enttäuschend.

        • Ja, gut, auf diesen einen Punkt reagierst Du ja auch nicht. ;-)

          • Tim sagt:

            Weil meine persönliche Meinung mangels klarer Abgrenzung des Begriffs „Schadsoftware“ und der damit verbundenen Möglichkeit der subjektiven Auslegung dieses irrelevant ist.
            Aber bitte:
            Aus meiner Sicht ist Coinhive in der Tat eine Schadsoftware. Denn: Durch die missbräuchliche Nutzung des Scripts und die nicht vorhandene Absicherung gegen eben diese kann den (unbewussten) Nutzern Schaden zugefügt werden. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass dies vom Entwickler nicht beabsichtigt war und sich der Begriff Schadsoftware nur aufgrund der missbräuchlichen Nutzung anwenden lässt.

          • Tim sagt:

            Anscheinend wurde mein Kommentar nicht gesendet, also nochmal:

            Meine persönliche Meinung ist mangels klarer Abgrenzung des Begriffs „Schadsoftware“ und der damit verbundenen Möglichkeit der subjektiven Auslegung dieses irrelevant.
            (Daher sollte man bei der Berichterstattung auch auf die persönliche Meinung verzichten oder, alternativ, diese auch als solche kennzeichnen.)
            Aber bitte:
            Meiner Meinung nach ist Coinhive in der Tat eine Schadsoftware, da das Script bei missbräuchlicher Nutzung im Unwissen der Besucher einer Website diesen in verschiedenen Formen Schaden zufügen kann. Darüber hinaus bin ich aber auch der Meinung, dass der Missbrauch vom Entwickler nicht beabsichtigt war.
            „Hat CoinHive effektiv etwas dagegen getan? Ich wüsste zumindest nichts davon. Hätte ja auch deren Umsätze reduziert.“
            Da sich meine Programmierkenntnisse auf ein Minimum beschränken kann ich leider nicht beurteilen wie aufwendig es ist entsprechende Sicherheitsmechanismen in einen solchen Code einzubetten. Darüber hinaus kann ich auch nicht sagen ob es überhaupt möglich ist, nach entsprechender Überarbeitung des Codes, ältere Versionen von Coinhive zurückzuziehen oder unbrauchbar zu machen.
            Den Vorwurf, der Missbrauch des Scripts würde vom Entwickler bewusst toleriert, halte ich jedoch für unsinnig. Denn: Ein sicheres Coinhive, das nur begrenzt Ressourcen beansprucht, wäre aus meiner Sicht eine ernstzunehmende Alternative zur Finanzierung von Internetauftritten anstelle teils aggressiver Werbung und würde vermutlich rasant an Popularität gewinnen, was auch den Umsatz über einen längeren Zeitraum deutlich steigern würde.

            Ungeachtet der subjektiven Meinungen über Coinhive ist die oben von BraveFart geäußerte Kritik an dem Artikel vollkommen gerechtfertigt und sollte durch eine Überarbeitung auch entsprechend berücksichtigt werden.

            PS: Sehr freundlich durch die Großschreibung der informellen Anrede „du“ ein wenig Wertschätzung meines Kommentars auszudrücken. In diesem Sinne wünsche ich Dir noch einen schönen Abend.

            Gruß,
            Tim

      • Anonymous sagt:

        Selten sieht man derart schlechte Artikel, da kann nicht mal Brian Krebs mithalten. Es rollen sich bei mir bereits die Fußnägel beim lesen der Überschrift hoch
        https://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob
        „Dann startet der Flashmob dadurch, dass ein einzelner oder nur wenige Teilnehmer zum vereinbarten Zeitpunkt mit der vereinbarten Aktion beginnen und binnen weniger Sekunden möglichst viele weitere Teilnehmer einsteigen.“
        „Der Flashmob endet durch ein vereinbartes Signal, eine erreichte Zeit, oder das natürliche Ende der Aktion“
        Weder das eine noch das andere trifft hier zu, es wurde schlicht nichts vereinbart

        DDOS
        Bitte mal insbesondere diesen Teil zu gemüte führen
        https://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service#Herkömmliche_Überlastungen

        Nutzen Sie doch keine Wörter deren Bedeutung Sie nicht kennen.

        • BraveFart sagt:

          Auch wenn man Anstoß an dem Titel nehmen könnte, ist das mein kleinster Kritikpunkt und rundet für mich lediglich das Gesamtbild des Artikels ab.

          Grundlegend ist DDoS per Definition nicht falsch, wenn auch irrtümlich, da mit DDoS das gewollte Stören von Seiten assoziiert wird.
          Ähnlich mit dem Flashmob.
          Es entsteht möglicherweise für den nicht informierten Leser der Eindruck, das Mr. Krebs gezielt geDDoSt wurde, was nicht der Wahrheit entspricht, da es nie Intention war irgendjemanden mit dieser Aktion zu Schaden.
          Eine überarbeitete Überschrift wäre Wünschenswert, wobei meine unten stehenden Kritikpunkte mir persönlich wichtiger wären.

    • Melvin sagt:

      Zitat:
      Coinhive ist KEINE Schadsoftware. Coinhive ist die Idee, die Finanzierung von Webseiten nicht durch nervige Adds und Werbungen zu betreiben, sondern durch die Nutzung freier Rechenleistung Monero zu generieren.
      Zitatende

      Meine Meinung dazu:
      Diese Idee ist kriminell und nicht rechtens!
      Die freie Rechenleistung wird unserer CPU / sowie vielen weiteren CPU`s widerrechtlich abgezogen und
      anderweitig genutzt!

      Tut mir Leid. Das ist nicht OK, und ist auch nicht schönzureden. Bei Schadsoftware kann mann handeln.
      Aber der Coinhive-Scheiss läuft ungefragt im Hintergrund.

      Da du so „involviert“ bist, kommts du mir übrigens recht verdächtig vor! Schon lange keinen so langen ausführlichen Kommentar wie deinen gesehen.

      Das würde nur jemand machen, wenn er solches Coinhive nicht selbst massiv einsetzt.

      Stell dir mal Gedanklich vor, das wär beim Auto auch möglich, und jemand zieht dir von deinen 125 PS Audi ca. 20-50 PS ab!
      Also ich würde den „Typen“ in den Ar… treten der das macht!

      Also „Coinhive“ muss man sich nicht gefallen lassen!
      Und wer das bei mir macht, bekommt ebenfalls einen
      Ar…tritt.

      Also „Brave Fart“ furz dich woanders aus!

      • Den Entwicklern kann es ja auch egal sein, wenn bei der tollen Software Smartphones überhitzen und kaputt gehen. Wo kein Impressum da keine Haftung, gell? Von der nächsten Stromrechnung mal ganz abgesehen. Mein Prozessor gehört mir, nicht Coinhive und auch keinen anderen Entwicklern von Schadsoftware, sorry.

        • bke13 sagt:

          Jede Diskussion mit dir ist sinnlos, weil du über ein Thema redest, von dem du offensichtlich keine Ahnung hast.
          Weder aktuelle CPUs noch Smartphones können überhitzen. Sie schalten sich vorher zum schutze ab. Dies passiert aber auch nur, wenn die Kühlung nicht ausreicht. Weder mein iPhone, noch mein Samsung noch mein i7 haben sich deshalb JEMALS ausgeschaltet. Wird der PC zu heiß, dann ist er verdreckt oder die Kühlung beschissen. Ich bin Softwareentwickler, du Blogger, also bleib doch bitte bei deinem Blog und hör auf über Themen zu fachsimplen von denen du 0 verstehst.

          • Komisch, dass es in diversen Medien genau anders herum steht. Aber klar, die haben natürlich auch alle keine Ahnung. Du bist natürlich der Einzige, der Ahnung hat. ;-)

            Und nein, natürlich kostet das Cryptojacking auch nicht meinen Strom und belastet nicht meine CPU. Und klar, jeder Webmaster, der CoinHive einsetzt, fragt mich vorher nett um Erlaubnis und informiert mich über die Risiken. Träum weiter, danke!

      • Anon sagt:

        „Da du so “involviert” bist, kommts du mir übrigens recht verdächtig vor! Schon lange keinen so langen ausführlichen Kommentar wie deinen gesehen.

        Das würde nur jemand machen, wenn er solches Coinhive nicht selbst massiv einsetzt.“

        Aber bestimmt doch, genau das ist die schlüssige Folgerung aus dem Beitrag. Seine Meinung dazu passt mir nicht, der ist bestimmt involviert. Das hat so ein bisschen was an einer mittelalterlichen Hexenjagd. „Hey, schau, meine Ernte ist schlecht ausgefallen, und der Kerl da wollte mir andere Gründe als Zauberei erklären. Das ist ein Hexer, verbrennt ihn!“

        Und die anderen Punkte von BraveFart? Absolut egal, er hat diesen Standpunkt da, der ist einer der ganz Bösen.

        Und zum einbetten von Coinhive: Wenn man es mit einer ausdrücklichen Zustimmung aktivieren muss, halte ich es für eine legitime alternative zu aktuellen Werbeadds. Plötzliche Pop-ups, Redirects usw. sind meiner Meinung nach wesentlich schädlicher als ein Miner im Hintergrund. „Die Geräte überhitzen“, Leute, euch ist schon klar das ihr die Datenmengen für Zeug wie Javascript in den Einstellungen begrenzen könnt, oder? Differenziertheit oder Objektivität scheinen auf dieser Seite hier ein Fremdwort zu sein.

      • BraveFart sagt:

        Meinungen sind Meinungen. Ich denke ich habe meine Meinung dazu klar dargelegt.
        Falls nicht:
        In der Grundidee ist Coinhive für mich eine gute alternative zu Werbefinanzierung. Richtig genutzt ist es ebenso keine Malware wie jede andere Software. Malware wird Software erst dann, wenn sie missbräuchlich eingesetzt wird und auch ich lehne das ganz klar ab.
        Aber wenn ich die Wahl habe, ob ich 20% meiner CPU für Cryptomining abgebe oder gefühlt 100 Werbungen vor jedem Video schauen muss, 50 Popups schließen muss und Google Adds mir noch vom letzten Shopping benutzer bezogene Empfehlungen gibt, könnte ich jetzt die Auslastungen und Stromverbrauch von beiden gegeneinander aufrechnen, würde bestimmt mit dem Mining auch verlieren, es aber als angenehmerer alternative wählen.
        Betonung: Wenn ich wählen kann.

        Ich finde es Schade, dass unmittelbar so massive Vorwürfe geäußert werden. Insbesondere weil ich versucht habe meinen Kommentar möglichst differenziert zu schreiben (was mir wohl nicht gelungen ist). Ich muss aber gestehen, dass du auf meine Argumente nicht sachlich eingehst und ich deswegen deinen Gedankengang nicht nachvollziehen kann. Ich verstehe warum Coinhive für dich Malware ist und auch deine Abneigung dagegen. Wie gesagt, wenn auf meinem Computer Scripte ausgeführt werden ohne meine Zustimmung, fliegen die auch ganz schnell mit viel Ärger aus den Prozessen raus. Aber deine Anschuldigen gegen mich, vor allem mit dem Hinweis eines ausführlichen Kommentars verstehe ich nicht. Entweder weil du mich direkt in eine Ecke gestellt hast oder weil dir meine Nase einfach nicht passt (ich gelobe noch dieses Jahr von meinem illegal erschürften Monero Money die Nase richten zu lassen).

        Sarkasmus beiseite. Nein ich bin nirgendwo beteiligt. Ich bin Nutzer des pr0gramm, habe seinerzeit den pr0miner ebenfalls genutzt (und ich wäre ja schön dumm meine eigene Malware auf meinem eigenen Rechner auszuführen, oder?) und habe weder die Absicht (geschweige denn hatte ich sie je) jemand Unschuldigem zu schaden. Um ehrlich zu sein, ich möchte eigentlich genau das Gegenteil, was auch mein Beweggrund ist mich hier zu äußern.

        Dein Vergleich mit dem Auto und den PS ist leider leicht ironisch, denn genau das mache ich. Ich gebe ein paar PS an die Lichtmaschine, um Strom für Licht, Radio und Co zu haben und nochmal ein paar PS für Klimaanlage und Kühlung. Ich könnte auch nur am Tag und ohne Radio Auto fahren, ohne Klima und eben nur langsam, so wie man es früher gemacht hat. Aber will ich das bei 125 PS im Audi?

        • Melvin sagt:

          Hallo Brave Fart,

          finde es zumindest gut, das du auf meine „Kritik“
          reagierst. Natürlich versuchen immer einige das
          „maximal machbare“ auszuloten, um irgendwie Gewinnmaximierung anzustreben. Das ist in der Lebensmittelbranche genauso wie bei allen Gewerbetreibenden die Waren herstellen/produzieren oder verkaufen.

          Dieses geldgierige Verhalten am Menschen ist nicht neu, sondern wird seit Jahrhunderten praktiziert.
          Da wird gepanscht, getrickst, Billigelemente verbaut, Qualitätszusagen die nicht eingehalten werden etc.
          Die Möglichkeiten zum „Bescheissen“ sind fast
          unerschöpflich, auch gerade im Internet vermehrt vorzufinden.

          Revidiere leicht meine Meinung:
          Coinhive-Nutzung mit Ansage ist vielleicht vertretbar!
          Coinhive-Nutzung ohne Ansage ist Betrug!

          Auch die Autoindustrie mit Ihren Dieselfahrzeugen
          und deren Softwaremanipulation war auf Täuschung des Kunden aus…
          Wenn manns genau betrachten. Beschiss auf sehr hohen Niveau!

          Aber wir beide werden das Problem nicht abstellen können, weil wir verschiedene Meinungen haben.

          Respekt, das du deinen Standpunkt somit Rückgrat hast und dich äusserst. Die meisten „trampeln“ Textmäßig hier rum und hinterlassen gesprochene „Scherbenhaufen“ wohin man schaut…

          Also trotzdem allen „lesenden“ und dem Brave Fart
          ein frohes Osterfest.

          Nächste Woche ist dieses Thema ohnehin vom Tisch,
          weil wieder andere Internetriesen evtl. Bockmist
          gemacht haben und dieser aufgedeckt wird.

          Bei „Facebook“ soll noch einiges im Argen liegen…
          So verschieden sind wir alle gar nicht.

          Anmerkung:
          Eins noch! Mann sollte nie seine „Kundschaft“
          verarschen. Denn diese „Kunden“ dies merken, kommen nie nie wieder… / Immer mit offenen Karten spielen, läuft meistens besser.

          • BraveFart sagt:

            Hallo Melvin,

            auf Kritik einzugehen, selbstkritisch sich zu hinterfragen und seine Meinung zu überdenken gehört meiner Meinung nach zu einer angemessenen Diskussionskultur.

            Insbesondere in Zeiten in denen jeder mit der Nazi Keule bzw. analog mit der Gutmensch Keule ohne Argumente, aber persönlicher Herabsetzung Mundtot gemacht wird. Das ist mit einer der Gründe, warum ich das pr0gramm so sehr mag, denn hier kann ich mich frei äußern und artikulieren, ohne einen FB oder Twitter Moderator zu fürchten, der mich zensiert und sperrt. Oder eben schlimmer, jemand der aufgrund meiner Meinung mein Privatleben versucht anzugreifen, was wie heutzutage viel zu einfach ist.

            Die einen können das eben etwas gesitteter, die anderen eben eher etwas primitiver. Da wo ich vielleicht meine Meinung mit geflügelten Worten und einer gesitteten Meinung präsentiere, trampeln andere eben rum. Das ist das schöne vom Internet, jeder kann sich frei äußern, ungeachtet von Bildung und Stand. Ob das immer gut ist, lasse ich mal dahin gestellt.
            Trotzdem ist jede Meinung es wert gehört zu werden, denn vielleicht wirft sie ja ein anderes Licht auf die selbe Sache.

            Gerade deshalb bin ich glücklich, dass wir meiner Meinung nach festgestellt haben, dass wir eigentlich die selbe Meinung zu dem Thema (und auch anderen) haben.

            Gewinnmaximierung, bzw. Profitsteigerung sind Probleme des ungezügelten Kapitalismus. Daran führt leider in der „modernen“ Gesellschaft kein Weg vorbei. Da das aber in jedem Wirtschaftssystem/ Gesellschaftssystem der Fall ist (und ich muss da leider die bisherigen Beispiele des Sozialismus bzw. Pseudo-Kommunismus einschließen) wird sich daran nicht viel ändern. Der Mensch neigt zwar zu einem gesunden Altruismus, aber wenn der einen persönlichen Nachteil erzeugt (oder eben den persönlichen Vorteil stark einschränkt) hört es bei den Meisten auf.
            Also nein, solange wir nicht nach Alaska ziehen um als Einsiedler unsere eignen Regeln zu machen, werden wird das Problem nicht aus der Welt schaffen können.

            Auf cha0s gemünzt muss ich aber wieder meinen Vertrauensvorschuss deutlich machen. cha0s mag kein Heiliger sein (auch wenn er im pr0gramm gerne so verehrt wird), aber ihm war die Community IMMER wichtig. Und wenn er etwas für die Community gemacht hat, dann war es kostenlos und auf unseren Vorteil ausgelegt. Ähnlich war es mit dem pr0miner (bzw. später Coinhive). Jeder wusste auf was er sich einlässt, jeder kannte die Konditionen und war damit einverstanden. Wie gesagt, das Experiment auf pr0gramm war ziemlich erfolgreich, denn es hat Schlussendlich uns als Usern mehr gebracht, als den Betreibern. Das wurde auch durch viele User öfters gegengerechnet.
            Die Betreiber durften sich übrigens zu dem Thema auch die ein oder andere Kritik anhören, bzw. mussten kritische Fragen beantworten. Gambsche Altersvorsorge (Gamb ist der aktuelle Admin von programm) war noch eine der netteren Sarkasmen die er sich gefallen lassen musste. So übrigens auch bei vielen anderen Projekten (der pr0mart, quasi der Fanshop der pr0 war anfangs ziemlich verhasst).
            Auch war der Code jederzeit so offen gelegt, dass andere Entwickler aus der Community bestimmte anteile weiterentwickeln konnten, bzw. ihn unabhängig überprüfen konnten. Gerade weil wir in „direktem“ Kontakt mit dem Entwickler standen und dieser äußerst Transparent ist, ist unsere Abneigung gegen Coinhive (in seiner ursprünglichen Intention!) quasi nicht vorhanden.

            Wie sehr man anderen vertraut oder eben nicht, ist jedem selbst überlassen. Ich glaube grundsätzlich an das Gute im Menschen. Und
            umso schwarzer der Humor ist, umso sympatischer wird man mir. Aluhutträger oder Paranoide, die hinter jeder Kleinigkeit Machenschaften des Bösen wittern sind mir dagegen ziemlich suspekt. Entsprechend sind mir Gamb und cha0s sympatischer als Zuckerberg und Co.

            Und ja, so verschieden sind wir eigentlich doch gar nicht. Ich wette wenn du und Lars ein bisschen Zeit in unserem kranken Haufen verbringen würdet, hättet ihr vielleicht auch das ein oder andere Lächeln auf den Lippen und eine ähnliche Meinung.
            Aber da die Zukunft des pr0gramm erstmal in den Sternen steht (übrigens auch einer der Gründe, wenn auch nicht der Hauptgrund für die Aktion), bin ich mir nicht sicher ob ihr das könntet, selbst wenn ihr wolltet.

            Ich wünsche euch ruhige Ostertage,

  11. emaN sagt:

    „Und CoinHive ist besser als blinkende Werbung die ebenfalls reichlich CPU Last verursacht und den Nutzer Trackt.“ genau das waren auch meine gedanken. krebs selbst nutzt die ressourcen seiner besucher mit geldmachverfahren auf seiner webseite, ohne zustimmung der besucher.

  12. Ruhrpottler>_ sagt:

    Guten Tag,
    Netter Artikel und danke, dass sie die Aktion aufgegriffen haben und den Namen unseres Admins nicht weiter verbreitet haben.
    Im Artikel sind allerdings im wesentlichen drei Informationen nicht ganz richtig:
    1.
    Coinhive wurde nicht von den (derzeitigen) Betreibern von pr0gramm.com entwickelt bzw. sind diese nicht die Hintermänner, sondern ein ehemaligen Betreiber.
    Dieser ist noch im Kontakt mit den aktuellen und hat in Zusammenarbeit mit diesen den Miner mit aktiver Hilfe der Nutzer auf pr0gramm.com getestet. Hier wurde zu keinem Zeitpunkt die Rechenleistung der Nutzer mit oder ohne ihr Wissen missbraucht, sondern es wurde als Möglichkeit angeboten um „gratis“ Premium („pr0mium“) Zeit zu erhalten und gleichzeitig die Plattform zu unterstützen.
    2.
    Die deutsche Krebshilfe ist einer von mehreren ähnlicher Organisationen die davon profitieren durften. Generell wird seit inzwischen 2 Tagen durchgängig gespendet was das Zeug hält für alles was Krebs (die Krankheit) bekämpft, auch wurden mehrfach Aufrufe zur Registrierung zur Stammzellen- und Knochenmarkspende getätigt und vielfach befolgt.
    3.
    Die Absichten mit der Domain pr0mining.com sind unbekannt und ihre Vermutungen sind daher relativ haltlos.

  13. Anon sagt:

    Es geht bei #KrebsIscancer gerade um schlecht recherchierten Journalismus. Sollten sich die Verfasser dieses Artikels mal zu Herzen nehmen.

    Man könnte den Artikel jetzt einzeln aufdröseln was alles damit falsch ist, oder aber man kann sich die Arbeit sparen und mal auf andere Artikel zu dem Thema verweisen, die nicht so derbe an den Fakten vorbeifliegen (also nahezu jeder andere Beitrag):

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/shitstorm-gegen-brian-krebs-fuehrt-zu-spendenaktion-15516980.html
    https://www.t-online.de/digital/internet/id_83466874/tausende-pr0gramm-nutzer-spenden-aus-aerger-ueber-brian-krebs-gegen-krebs.html
    https://www.itwire.com/security/82263-image-board-admins,-mods-doxxed-by-ex-wapo-man-on-coinhive-hunt.html
    https://www.watson.de/Deutschland/articles/207003399-Wie-ein-fehlgeleiteter-Shitstorm-der-deutschen-Krebshilfe-zugute-kam

    Zusatz:
    1. Der Pr0-miner, der Prototyp von Coinhive, wurde auf Pr0gramm.com mit dem Einverständnis der einzelnen User verwendet. Er war optional und ist nicht im Hintergrund gelaufen, wenn man nicht ausdrücklich die Funktion aktiviert hat.
    2. Der pr0gramm-Gründer hat die Software entwickelt, er hat nicht die Seiten betrieben, auf denen Diese letztlich missbraucht wurde.
    3. „Die beleidigenden Kommentare oder sonstige Anschuldigungen ohne Begründung habe ich mal wieder gelöscht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit, wertes Publikum.“, das ist bestimmt die richtige Art und Weise, mit unlieben Wahrheiten umzugehen.

  14. AVC sagt:

    Kann jemand den Müll bitte berichtigen ? Der Vergleich zwischen der Aktion und den Flüchtlingen ist so unpassend…

  15. Anonymous sagt:

    Meine Güte, wenn schon in der Artikelüberschrift ne Fehlinformation verbreitet wird, ist man ganz unten angekommen…

  16. SZA. sagt:

    Was hier im Artikel geschrieben steht, stimmt nicht! Aber ich will mich nicht hier erklären müssen. Das werden meine Rechtsanwälte klären. EILPOST ist unterwegs nach Bergisch Gladbach.
    Frohe Ostern

  17. >_ sagt:

    Man sollte schon richtig recherchieren. Bevor man etwas über ein Thema schreibt wovon man keine Ahnung hat.

  18. Leser sagt:

    Hmm, wenn der Artikel schon so schlecht recherchiert wurde frage ich mich was sonst noch auf dieser Seite nicht stimmt :/

    • Ich würde mal sagen: Viele Kommentare stimmen sonst nicht. Entweder sie sind schlichtweg falsch oder wurden unterirdisch formuliert. Deutsch ist offenbar hierzulande echt eine Fremdsprache. Meine Güte nochmal…

      • Voltaire Bishop sagt:

        Wenn man keine fundierte Argumentationsgrundlage hat, dann geht man den einfachsten Weg einer „Diskussion“ und wird persönlich. Am besten bezieht man sich auf die Grammatik um es richtig abzurunden und die geistige „Überlegenheit“ zu präsentieren. Niveau ist keine Creme.

        • Offenbar ist Dir sonst kein Argument eingefallen, oder? ;-)

          • Voltaire Bishop sagt:

            Argumente muss ich auch gar nicht liefern. BraveFart hat alles relevante zu dem Thema gesagt, nur ist Selbstreflexion bei Ihnen wohl nicht vorhanden. Aber wie die Gesetzte der Physik lauten, so geht der Mensch immer den Weg mit dem geringsten Widerstand. Viel Spaß auf dem Trampelpfad.

            • Stimmt, BraveFart hat das wichtigste Argument gleich mitgeliefert. Er sprach nämlich von einer Wahlfreiheit. Und genau die haben die Leute nicht, deren PCs heimlich und ungefragt zum Schürfen missbraucht werden. Und genau deswegen ist es keine gute Alternative zu Online-Werbung, sondern es ist Schadsoftware.

  19. WESPENNEST sagt:

    Hey Lars,

    da bist du wohl auf ein „Wespennest“ gestoßen.
    Offenbar viele „Insider“, die sich ertappt fühlen und
    möglicherweise ein schlechtes Gewissen haben da
    SIE dieses „Coinhive“ selbst massiv einsetzen!

    Nochmals COINHIVE ist nicht gut und verschleiert sich, so gut es eben geht! Kann dem überhaupt nichts positives abgewinnen. Das sind kriminelle Energien am Werke, die
    unsere / auch deine CPU Leistung massiv abgreifen.

    Solchen Machenschaften muss mann Einhalt gebieten.

    Kein Wunder das man heute einen I7 Prozessor braucht!
    80 % Leistung gehen an „Merkwürdige und Dubiose Anbieter“ verloren, die sich meine CPU Leistung klauen!

    • Anon sagt:

      „… da SIE dieses “Coinhive” selbst massiv einsetzen!“

      Ja klar, wir sind alle hier ganz Schlimme Cyberkriminelle und haben Übermenschliche Hacker- und IT-Skills.

  20. Die beleidigenden Kommentare oder sonstige Anschuldigungen ohne Begründung habe ich mal wieder gelöscht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit, wertes Publikum.

  21. Anonymous sagt:

    Super recherchiert.

  22. AngryBirdyHK sagt:

    >Fremdenhass könnte auf diese Weise eine gigantische Hilfsbereitschaft auslösen, wenn unter dem Motto “Migration ist Scheiße” an UNICEF oder andere Hilfsorganisationen gespendet würde.
    DAFUQ did i read? Sie haben die Aktion nicht verstanden -> Setzen 6!

  23. KrebsisCancer sagt:

    Gerade mal durchgelesen und ich muss sagen das ist ein echt grausamer Artikel. Ich fang mal bei der Überschrift an: DDoS? Das war kein DDoS sondern einfach eine unerwartet große Spendenaktion was die Server halt nicht verkraftet haben.

    Coinhive soll eine Assoziale Methode sein? In falschen Händen vieleicht, aber es wurde praktisch entwickelt damit die User dieses Angebot freiwillig nutzen können um so während ihres aufenthaltes auf der jeweiligen webseite keine lästige Werbung sehen zu müssen.

    Coinhive wurde bei Pr0gramm entwickelt: FALSCH!!! Es wurde von einem mitbegründer von Pr0gramm entwickelt, der allerdings seit paar Jahren nicht mehr bei Pr0gramm dabei ist.

    Die Untersuchung vom Krebs soll richtig sein? Er wurde getrollt, und er wusste das alle Informationen die er bekommen hat falsch waren und trotzdem hat er diese veröffentlicht. Nennt sich FakeNews.

    wenn die Zusammenhänge geleakt werden: Ja es gibt zusammenhänge zischen Pr0mining und Pr0gramm. Auf der offiziellen Pr0gramm seite ist unten links ein link zum Pr0mining damit die user dieses Angebot freiwillig nutzen können und sogar etwas vom Pr0gramm in form von Premien zurück bekommen.

    Insgesamt habt ihr echt schlechte arbeit mit eurem Artikel geleistet und dass Ihr auch noch den Klarnamen hier veröffentlicht ist echt Assozial.

  24. Pey sagt:

    Der GRund der ganzen Aktion ist das offenleger der privaten Daten der aktuellen und ehemaligen betreiber und dann kommt so eine Seite hier, verbreitet halb und unwahrheiten und schreibt auch nich den veröffentlichten klarnamen hier hin.

    ggwp

  25. EinLeser sagt:

    Das ganze ist erstmal Software. Wenn geldgeile Betreiber das Ding ohne die Zustimmung ihrer Besucher laufen lassen, dann sind die das Problem und nicht die Software.

    Echter Qualitätsjournalismus, Springer wäre stolz!

  26. Nekroxer sagt:

    Der Artikel ist nicht ganz stimmig, so wird der pr0miner nur von den Usern genutzt, die ihn auch bewusst auswählen und sich dadurch als Gegenleistung den Premiumzugang erwirtschaften können. Coinhive selbst ist nur ein Grundbaustein, auf welchem durch Dritte Malware aufgebaut wurde. Diese ungefragte Nutzung von Rechenleistung ist nicht Absicht oder Teil vom ursprünglichen Coinhive oder der Testversion pr0miner.

    Der Artikel von Krebs beruht auch auf absichtlich falsch verbreiteten Fakten eines Users (Mutant uralt), obwohl Krebs die Fakten als unwahr wusste, nutzte er sie in seinem Artikel und bedrohte den User nachdem er Teile des Gespräches veröffentlichte.

  27. Mummel92 sagt:

    Da gibt es aber noch Nachholbedarf bei der Recherche.
    Pr0gramm.com und Coinhive haben geschäftlich nichts miteinander zu tun abgesehen davon, dass es dort zu Testzwecken mal implementiert wurde.
    Und zwar unter miner.pr0gramm.com .
    Das heißt der User musste bewusst auf diese Unterseite gehen um zu minen.
    Dass viele Seiten diese Software lt. deutschem Recht illegal verwenden und die Rechenleistung von Besucher-PCs ungefragt anzapfen, das ist wohl kaum die Schuld der Betreiber von pr0gramm.
    Der Entwickler von Coinhive hatte seine Arbeit als Administrator von pr0gramm schon Jahre zuvor beendet.
    Deswegen die persönlichen Daten der aktuellen Betreiber zu veröffentlichen und diese zu bedrohen ist nicht gerade die feine Art.
    Deswegen der Aufschrei gegen Brian Krebs.

  28. Name sagt:

    Nein. Einfach Nein.

    Der Artikel ist ja noch mehr mit Unwahrheiten bestückt, als das Original von Krebs.
    Es lässt sich nicht einmal ein Ansatz von guter unabhängiger Recherche erkennen, noch die gebotene Neutralität in der Berichterstattung bzw. das kenntlich machen von (eigenen) Meinungen.

    Setzten 6

    Ich empfehle Nachhilfe bei Lars Wienand zu nehmen.

  29. Tarnkacke sagt:

    „Fremdenhass könnte auf diese Weise eine gigantische Hilfsbereitschaft auslösen, wenn unter dem Motto “Migration ist Scheiße” an UNICEF oder andere Hilfsorganisationen gespendet würde.“ Mit dem letzten Satz habt ihr den Artikel ruiniert. Derartige Vergleiche zu ziehen zeigt, dass ihr offensichtlich den journalistischen Ethos in den Dreck zieht. Saftladen!

  30. Michael Köhler sagt:

    „scheint die Untersuchung von Krebs offenbar inhaltlich richtig zu sein“

    Im Gegenteil. Krebs behauptet in seinem Blog, dass es sich beim pr0 um eine rechte afd-nahe Plattform handeln würde und suggeriert ebenfalls eine nähe zu Coinhive, was ebenfalls nicht der Fall ist.

    Desweiteren war der Namen der pr0 Administration (Gamb) völlig überflüssig enttarnt worden

    • Ruhrpottler>_ sagt:

      „Krebs behauptet in seinem Blog, dass es sich beim pr0 um eine rechte afd-nahe Plattform handeln würde“
      Das ist auch nicht ganz falsch. Zwar hat das pr0gramm strukturell keinerlei nähe zur AfD und deren Personal, jedoch gibt es inhaltlich durchaus eine Vielzahl an Überschneidungen mit beliebten und gängigen Content und Kommentare auf pr0gramm. Im gesamten ist bei den aktiven Nutzern von pr0gramm eine rechte Tendenz klar zu erkennen.

      • Name sagt:

        Deswegen tauchen auch Regelmäßig Statements von Wagenknecht, Bartsch und Gysi auf „Beliebt“ auf. Wären rechte und AFD-nahe Tendenzen zu erkennen, wäre das wohl eher nicht möglich, oder liege ich da falsch?

        • Name sagt:

          Tendenziell ja. Dass Wagenknecht etc. auf beliebt landet ist vermutlich ihr und nicht dem was sie sagt geschuldet. Und ja, es findet sich beiderlei Spektrum auf dem pr0 nur eben in der Tendenz eher zum rechten, wobei hier auch nicht das Rechtsextreme gemeint ist.

          • BraveFart sagt:

            Nennen wir es National-Konservativer-Liberal-Sozialismus mit anarchischen Tendenzen.
            Oder eben den Querschnitt durch die Gesellschaft. Ja, es gibt auf beiden Seiten Idoten, nur dass die auf der rechten Seite eben mehr auffallen (wollen). Diese Aluhutträger, Reichsbürger, Zecken und andere Vollidioten werden aber auch entsprechend von der Mehrheit der Community ausgelacht oder eben verurteilt. Den Rest würde ich ungefilterten Dünnpfiff nennen.

            Ich persönlich fühle mich angegriffen wenn man mir vorwirft ich sei rechts oder sei an einer rechten Community beteiligt, denn das bin ich definitiv nicht. Entsprechend reagiere ich (hoffentlich verständlich) empfindlich auf so eine Behauptung.

            Um es vielleicht in einem Zitat zusammenzufassen: „You will never find a more wretched hive of scum and villainy.“ Be carefull in the Interwebz.

  31. Alpha sagt:

    coinhive wurde NICHT auf oder mit pr0gramm entwickelt
    es wurde von einem EHEMALIGEN admit der seite entwickelt.
    dieser gab seine daten freiwillig preis.
    auf pr0gramm wurde der miner nur getested
    brian cancer hat haber auch die daten der momentanen admins welche mit coinhive nix zu tun haben preisgegeben
    dies isst doxxing und hat den shitstorm gestartet

    wie wäre es wenn ihr mal nachschaut was ihr hier schreibt anstatt so ne scheiße zusammenzureimen

  32. Alpha sagt:

    was uns wütend macht ist dass er auch die namen und adressen unbeteiligter bekannt machte

  33. MrX sagt:

    Der Heise Artikel zu diesem Thema ist deutlich besser gelungen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/krebsistscheisse-Spendenwelle-an-Krebshilfe-als-Protest-gegen-IT-Journalisten-4007994.html
    Auf Tarnkappe wird CoinHive die Schuld gegeben. Aber die Websitebetreiber haben das Script eingebunden, nicht CoinHive. Somit sollte man da eher den Schuldigen suchen.
    Und CoinHive ist besser als blinkende Werbung die ebenfalls reichlich CPU Last verursacht und den Nutzer Trackt.

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