BREIN: illegale IPTV Hoster sollen strafrechtlich verfolgt werden

Auch wenn die niederländische Anti-Piraterie Organisation BREIN zuletzt viele Erfolge verzeichnen konnte, besteht das Problem mit dem illegalem IPTV noch immer. Laut BREIN spielen die IPTV-Piraterie Hoster hier eine große Rolle.

BREIN möchte IPTV-Hoster strafrechtlich verfolgen

Webhoster, welche wissentlich illegales IPTV hosten, soll man, wenn es nach BREIN geht, von nun an strafrechtlich verfolgen. Die Antipiracy-Vereinigung BREIN äußerte sich dazu folgendermaßen:

„Anbieter, die solche illegalen Dienste anbieten und bereitwillig ein Auge zudrücken, sollten strafrechtlich verfolgt werden.“

Immer mehr Leute kündigen den Vertrag bei ihren Fernsehanbietern und wechseln zu IPTV. Zwar stehen zahlreiche legale Möglichkeiten des IPTV-Empfangs zur Verfügung. Jedoch gibt es auch eine große Anzahl illegaler IPTV-Anbieter. Diese bieten einfach benutzbare Set-Top-Boxen an, die dafür gemacht sind Raubkopien zu empfangen. Oftmals werden diese mit einem monatlichen oder jährlichen Abonnement verkauft.


IPTV-Piraten: die Lage spitzt sich langsam zu

Es ist unbestreitbar, dass illegales IPTV einen großen Teil der Piraterie-Industrie ausmacht, doch das haben auch die Urheber längst bemerkt. Im letzten Jahr gab es Durchsetzungsmaßnahmen gegen hunderte Anbieter und es werden wahrscheinlich noch einige folgen. Die Rechteinhaber verlieren durch IPTV-Piraterie Unsummen und möchten auf das verlorene Geld selbstverständlich nicht verzichten.

Die großen Fische sind kaum zu fassen

Die Masteminds hinter der ganzen Szene bleiben meistens unentdeckt. Laut BREIN haben viele Verkäufer Angst davor deren Quelle zu nennen. Aussagen wie „Damit würde ich mein Leben riskieren“ soll man nicht allzu selten hören. Die von Hollywood unterstützte Anti-Piracy Group ist in den meisten Fällen hinter öffentlichen Verkäufern her. Jedoch würde man der Lösung des Problems schneller näher kommen, wenn man die größeren Fische, welche im Hintergrund agieren, ins Visier nehmen würde. Das ist jedoch nicht wirklich einfach, denn niemand möchte darüber sprechen, wer nun die großen Fische sind.

Niederländische Hoster könnten Probleme bekommen

BREIN behauptet, dass der ein oder andere niederländische Webhoster Geschäfte mit illegalen IPTV-Services macht. Diese Unternehmen werden bei eingehenden Beschwerden nicht aktiv eingebunden, sondern leiten sie stattdessen an ihre Kunden weiter. BREIN möchte, dass diese Hosting-Firmen künftig mehr Verantwortung übernehmen. Auch möchte BREIN, dass es umfangreiche strafrechtliche Untersuchungen gibt, wenn bei einem Hosting-Anbieter doch mal der Verdacht bestehen soll, er hätte direkt mit illegalem IPTV zu tun.

Tarnkappe.info

 

Bild von Edgar Oliver auf Pixabay

 

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