Wie die deutsche Investmentfirma Comitis Capital auf dem eigenen Blog bekannt gibt, plant man die Übernahme des Messengers Threema.
Das Frankfurter Investmentunternehmen Comitis Capital beteiligt sich an anderen Unternehmen und stellt langfristig Eigenkapital für mittelständische Unternehmen aus Europa bereit, die man als wachstumsstark ansieht. Im Fokus sind dabei primär Firmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Vom Haustierzubehör und Tofu zu Threema?
Bislang beteiligte man sich beispielsweise an Premium-Anbietern für Haustierzubebehör, Herstellern von Tofu-Produkten und Firmen, die Prozesse digitalisieren wollen. Im Fokus stehen bei den Unternehmensbeteiligungen Firmen mit klaren Grundwerten und dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit.

Kürzlich hat Comitis Capital eine Vereinbarung mit der Threema Holding AG über den Kauf des Unternehmens getroffen. Der bisherige Eigentümer des Messengers war die Afinum Management GmbH. Konkrete Ziele und Hintergründe nennt der Käufer nicht, den Kaufpreis und andere Details leider auch nicht.
Einzigartige Position im Markt
Nikolaus Bethlen, Managing Partner von Comitis Capital, kommentierte die Übernahme. „Threema ist in einzigartiger Weise positioniert, um von langfristigen strukturellen Wachstumstrends in den Bereichen sichere Kommunikation, europäische Datensouveränität und regulatorische Compliance zu profitieren. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen in seiner nächsten Wachstumsphase zu unterstützen und dabei auf dem Fundament seiner vertrauenswürdigen Marke, seiner führenden Technologie und seines kompromisslosen Datenschutzanspruchs aufzubauen.“
Comitis Capital will Messenger fördern
Selbst erklärtes Ziel ist es, dem Messenger Threema mit dem eingesetzten Kapital zu mehr Wachstum zu verhelfen. Man freue sich darauf, gemeinsam mit Führungskräften und Branchenveteranen aus ihrem Netzwerk das Management-Team dabei zu unterstützen, das Wachstum und die internationale Expansion von Threema voranzutreiben. Dies notierte man auf dem Blog. Threema habe auf dem europäischen Markt eine „einzigartige Position“ inne. Vor allem wenn es um sichere Kommunikation in Kombination mit europäischer Datenhoheit und der eigenen Open-Source Software geht.
Es soll also im Prinzip alles weitergehen, wie bisher. Viel mehr Informationen gibt man bislang nicht bekannt. Das gilt auch für den Threema Blog, wo lediglich kurz die Unternehmensgeschichte in verschiedenen Schritten angerissen wird.

















