Anatomie eines Politik-Hacks: Wer steckt hinter saveyourinternet.eu ?

saveyourinternet.eu: Abgeordnete des EU-Parlaments haben letzten Monat darüber bis zu 70.000 E-Mails erhalten. Darin wurden sie aufgefordert, gegen Artikel 11 und Artikel 13 der Richtlinie zu stimmen. Volker Rieck beschreibt in seiner Fortsetzung, wer hinter dem Politik-Hack steckt. Wer profitiert davon, wenn kein Leistungsschutzrecht oder Uploadfilter eingeführt werden müssen? Dort sollte man wohl auch nach den Verantwortlichen suchen.

Wie im ersten Beitrag zum Thema Politik-Hack erwähnt, war in erster Linie saveyourinternet.eu für die Kampagne inklusive der ganzen verschickten E-Mails und Tweets an die EU-Abgeordneten und die Telefonanrufe verantwortlich. Die Anrufe liefen auf Kosten der Kampagne und hielten einen fertigen Leitfaden für das Gespräch mit dem jeweiligen Abgeordneten bereit.

Beitragsbild: „Stoppt Uploadfilter“. Foto von Hanna Prykhodzkaepiccenter works, thx! (CC BY 2.0)

Wer steckt hinter safeyourinternet.eu?

Die Kampagne wurde von der Organisation Copyright for Creativity (C4C) und dessen Sekretariat N-Square organisiert. Das C4C hat 42 Mitglieder (EFF, Edri, BEUC etc.) und wird nach eigenen Angaben im Wesentlichen von den Open Society Foundations (der Stiftung von George Soros) und der Computer & Communications Industry Association (CCIA) finanziert. Mitglieder dieser amerikanischen Industrievereinigung sind unter anderem Konzerne wie Amazon, Cloudflare, Facebook, Google, Mozilla oder Uber.

Ross und Reiter von saveyourinternet.eu ?!

Zur Durchführung der Kampagne verlinkt N-Square (ein Lobbyunternehmen der KDC Group, welches unter anderem auch für Google arbeitet, auf diverse Kampagnenseiten. Es ist sehr unklar, wer dahinter steht, denn nur bei der Hälfte der an der saveyourinternet.eu Kampagne beteiligten Partner- und Tool-Seiten findet man ein Impressum.

Nicht einmal saveyourinternet.eu selbst hat ein Impressum, sondern nur Weiterverlinkungen. Die Impressumspflicht der E-Commerce-Richtlinie wird schlichtweg ignoriert.

Erst auf den zweiten Blick über ein Who Is-Lookup erfährt man, dass die Seite saveyourinternet.eu vom C4C registriert wurde. Das Konglomerat C4C, KDC Group, N-Square hat noch weitere Webseiten registriert, die bei diesem Hack eine Rolle spielen: fixcopyright.eu und voxscientia.eu. Bei beiden Seiten wird ebenfalls nicht offengelegt, wer sie erstellt hat. Nur über eine Whois-Abfrage kann man diese wieder der KDC Group zuordnen.

 

Wer muss sich schon an die DSGVO halten?

Bei der Versendung der E-Mails, der Vermittlung der Telefonanrufe etc. wurden fleißig Daten verarbeitet. Die seit Ende Mai gültige EU-Datenschutz Grundverordnung (DSVGO) gilt selbstverständlich auch für Unternehmen, die in Europa Kampagnenseiten betreiben.

Im Falle der von der KDC Group und N-Square registrierten Seiten scheint das aber keine Rolle zu spielen. Besonders kritisch ist bei der ebenfalls beteiligten Seite liberties.eu die Übermittlung von Besucherdaten an die nordamerikanische New/Mode, das kommerzielle Tochterunternehmen von Open Media, ohne in einer Datenschutzerklärung darauf hinzuweisen. Platin Sponsoren von Open Media sind beispielsweise die Unternehmen Google und Mozilla.

Nur die Seite der beteiligten Open Rights Group hat eine der Grundverordnung entsprechende Datenschutzerklärung. Alle anderen verstoßen gegen Artikel 13 DSGVO. Insbesondere bei den Betroffenenrechten und der Benennung der Verantwortlichen gibt es grobe Fehler.

 

Arm in Arm mit Förderern der Piraterie

Eine weitergehende Analyse des Datenverkehrs der Seite Saveyourinternet.eu ist sehr aufschlussreich. Die meisten Besucher bis Ende Juni kamen aus Polen. Das könnte damit zusammenhängen, dass es polnische Herkunftsseiten gab, auf denen Banner geschaltet wurden. Diese Banner wurden über das dubiose englisch/russische Werbenetzwerk Propellerads gebucht. Propellerads war nach einer Studie des britischen Unternehmens Incopro im Jahre 2015 das Nr. 2 Adnetzwerk, welches Piraterie-Seiten mittels Werbung finanziert. Auf illegalen Seiten, die Urheberrechte gewerbsmäßig verletzen, ist Propellerads ein fester Bestandteil der Werbe-Ausspielungen.

 

safeyourinternet.eu

Screenshot von Similarweb: Werbenetzwerke, die der Seite saveyourinternet.eu Traffic beschert haben. 90% stammen vom Werbenetzwerk Propellerads.

 

Woher kommst Du?

Auch Besucher aus den USA, die immerhin Platz 4 (!) in der Besucherhitliste von saveyourinternet.eu erreichen, konnten über die online angebotenen Tools mit EU-Abgeordneten Kontakt aufnehmen. Der US-amerikanische Autor David Lowery beschreibt es in seinem Blog TheTrichordist wie es ihm selber möglich war, mit EU-Abgeordneten in Großbritannien zu telefonieren.

 

saveyourinternet.eu

Abbildung: Screenshot von Similarweb mit Traffic-Anteilen von saveyourinternet.eu.

 

Was kostet so ein Hack?

Wie mir und anderen Beobachtern mehrere EU-Abgeordnete mitgeteilt haben, erhielten diese pro Person zwischen 50.000 und 70.000 E-Mails. Gehen wir einmal davon aus, dass bei New/Mode das Full Toolkit (Best Value) für 50.000 E-Mails plus ein Nachschlag über 25.000 Mails geordert wurde, so hat die gesamte „DDoS Attacke“ mit den elektronischen Nachrichten gerade einmal 549 US-Dollar gekostet. Das sind umgerechnet etwa 470 Euro. Immer davon ausgehend, dass mit einem Klick mehrere EU Abgeordnete gleichzeitig mit E-Mails bombardiert wurden.

 

new/mode

Abbildung: Preis für das Full Toolkit (Best Value) bei New/Mode.

Fazit

Letztendlich finanzieren US-Unternehmen aus der Internetwirtschaft wesentliche Teile einer Kampagne in Europa, um Einfluss auf die EU-Gesetzgebung zu nehmen. Sie soll nach außen wie eine Graswurzelbewegung aussehen. In Wahrheit handelt es sich aber nur um Kunstrasen. Entworfen, um eine große Bewegung zu simulieren.

Da es keinerlei Überprüfung der Teilnehmer und zudem eine aktive Vermarktung dieser Kampagne außerhalb der EU gibt, bleibt völlig unklar, inwieweit Drittstaatenangehörige und/oder Bots an der Erstellung automatisierter oder halbautomatischer Nachrichten gegen Artikel 11 und 13 der Richtlinie beteiligt waren.

Die Kampagne setzt dabei auf dubiose Werbevermarkter. Etliche der beteiligten Seiten erfüllen nicht im Geringsten Mindestanforderungen an Impressumspflichten und der Datenschutzgrundverordnung. Sie verstoßen massiv gegen beides. Möglicherweise, weil so die Verantwortung perfekt diffundiert und man nicht so schnell erkennen soll, wer tatsächlich hinter der Kampagne steht. Diese Kampagne wurde so entwickelt und durchgeführt, um Verwirrung über ihre Quellen, Unterstützer und Modalitäten zu stiften und ein klares Verständnis der wahren Natur der Aktion zu verhindern.

Es ist von größter und unmittelbarer Bedeutung, dass die EU darüber nachdenkt, wie sie auf solche heimlichen Angriffe auf die demokratischen Institutionen der EU reagiert und sicherstellen kann, dass solche lobbygetriebenen DDoS-Angriffe ihre Fähigkeit, in Zukunft fair für die EU-Bürger und ihre Interessen zu arbeiten, nicht gefährdet. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass dieselben Parteien bis zur Abstimmung über die Richtlinie im September ähnliche, wenn nicht sogar identische Taktiken anwenden werden, und deshalb müssen jetzt unbedingt Schritte unternommen werden, um eine Manipulation unserer politischen Prozesse durch Drittstaatenangehörige und nicht-menschliche Akteure zu verhindern.

Volker Rieck / Jörg Weinrich

 

Über die Autoren:

Volker Rieck ist Geschäftsführer des Content Protection Dienstleisters FDS File Defense Service, welcher für zahlreiche Rechteinhaber tätig ist. Das Unternehmen erstellt zudem Studien zum Thema Piraterie und unterstützt Strafverfolgungsunternehmen mittels seiner erhobenen Daten. Volker Rieck bloggt regelmäßig auf Webschauder und unregelmäßig auf dem US-Blog The Trichordist zu verschiedenen Aspekten der unregulierten Inhalte-Distribution. Seine Artikel erscheinen auch bei Tarnkappe.info.

Jörg Weinrich ist geschäftsführender Vorstand vom Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V., außerdem betreibt er den Urheberrechts-Blog Webschauder.

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24 Kommentare

  1. Anonymous sagt:

    https://plus.faz.net/faz-plus/feuilleton/2018-08-18/ec0bfbe031c8df21146bc68757e19d78/
    Ein reiner Lobbyistenartikel der nun in allen Medien landet die es zulassen.

    • Claudia sagt:

      Auszug aus : Anatomie eines Politik-Hacks

      „Die einzige Abgeordnete der Piratenpartei im EU-Parlament, Julia Reda, bezeichnete die geplante Richtlinie zum Urheberrecht als Zensur“

      Die Piraten gibt es noch?
      Ich frage mich schon lange, wieso man sie nicht mehr hört. Genug Themen würde es geben, wo sie sich einbringen könnten. Von Zensur und Bevormundung bis hin zur Kontrolle. Die EU und auch Deutschland entwickeln sich immer mehr zu Klein-China.

      • Abgeordnete der Piratenpartei gibt es nur noch im EU-Parlament und auf kommunaler Ebene, aus den Landtagen sind die überall rausgeflogen. Julia wird nicht wieder kandidieren, wie sie schon angekündigt hat. Sie hat sich für diese Legislaturperiode der grünen Fraktion angeschlossen, weil sie als Einzelperson weitaus weniger Rechte als Abgeordnete hätte.

        • Claudia sagt:

          Ja ich weiß.. Ich war wohl eine der Wenigen, die sie ständig gewählt haben. Auch bei der letzten Bundestagswahl hatten sie meine Zweitstimme. Leider hat sich diese Partei selber ins AUS geschossen. Die ständigen Streitereien untereinander hat diese erst so Erfolg versprechende Partei kaputtgemacht.
          Ich verstehe es nur nicht. Sie könnten mit all diesen Themen punkten. Die Menschen wollen nicht kontrolliert und zensiert werden….. Wo sind die? Warum bringen sie sich nicht ein?

          • Die Menschen sind zu bequem. Solange sie noch was zu essen haben und ihren Hobbys nachgehen können, bewegt sich niemand freiwillig. Oder kaum jemand. Überwachung hört, schmeckt und riecht man nicht. Das macht sie ja so gefährlich.

    • Anonymous sagt:

      Typischer Rant mit einer Reihe Unsinn der FAZ-Artikel. Das von Netzpolitik bescheinigte Stockholm-Syndrom Google und Facebook gegenüber paßt. Tracking und Schnüffeldaten mit Kußhand, für ePrivacy zusammen in die Kiste, ein kurzer Bösewichte-Spin, dann kann auf der Wunschliste des Asylministers, hinter Upload-Filter auch ein Haken.

      Wie man sich ‘fair für User’ vorstellt, sieht man am “Classics-Act”, eine Erweiterung für den “Music-Modernization-Act”. Danach verlängert sich der Copyright-Schutz für Musik, die vor 1972 aufgenommen wurde, bis 2067. Mit 144 Jahren ist die Rente von RIAA Nachkommen auch gesichert.

    • Anonymous sagt:

      Anatomie eines Poltik Hacks… von jemandem der zufälligerweise selbst mit der Urheberrechtsreform sein Geld verdient. Witzigerweise wird saveyourinternet.eu als von “google erkauft” erwähnt, wir, als SaveTheInternet.info jedoch nicht. Schade eigentlich, der gute könnte gerne mal uns durchleuchten und nach dem Google Geld suchen, ich such auch schon seit Wochen finde aber nichts :(

  2. Anonymous sagt:

    es läuft gerade “Dark Money”, eine US-Doku zum Thema Einflußnahme mit undurchsichtigen Finanzquellen auf Wahlen und politische Prozesse.
    https://www.darkmoneyfilm.com/
    Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=oqhDHLgTJGw

    Bei uns “finden sogenannte Parallelaktionen – Werbung, die von Dritten stammt, auch im Parteiengesetz in einer rechtlichen Grauzone statt, solange nicht nachweisbar ist, dass Absprachen zwischen Partei und Unterstützer stattgefunden haben.” Muß die AfD jetzt leider Schweizer Sponsoren mit anomymen Spendern verklagen, um da rauszukommen.

    in der EU-Kampagne mußte doch nichts groß simuliert werden, Kritik und Widerstand gab es aus allen Richtungen. Das MEPs ein bißchen Spam kriegen, wenn sie sich zwei, drei Jahre wie Tanzbären von Firmen durch den Ring führen lassen. Gut, das war nicht nett, aber harmlos. Nicht wie die Jagd auf Böhmermann auf Discord, siehe @AltRightLeak.

    Und dahin würde ich auch lieber mal ihr Augenmerk rekalibrieren Herr Rieck. Nicht auf USA oder russische IRA-Trolle, sondern auf gut vernetzte Rechte von ENF, EVP, und wer sich noch alles den Kampf aus dem Inneren auf die Fahnen geschrieben hat.

    follow the money

  3. Anonymous sagt:

    Ich teile die Schlussfolgerungen von Herrn Rieck nicht finde sie dennoch interessant. Es ist immer sinnvoll die Positionen anderer zur Kenntnis zu nehmen, selbst wenn diese offenkundig falsch sind wie die der flachen/holen Erde.
    Teilweise erscheinen mir Teile seiner Argumentation wie Zirkelbezüge.
    Die eigentliche Frage die ich mir stelle ist, warum stellt er seine Artikel hier ein?
    Werden die woanders nicht veröffentlicht oder hat die Tarnkappe eine erheblich höhere mediale Bedeutung als ihr von vielen zugebilligt wird.
    Eventuell hofft er das andere Seiten diesen und andere seiner Kommentare aufgreifen und ein Rattenschwanz von Zitaten und Quellenangaben entsteht, um indirekt mittelfristig durch diese seine Position (eher die seiner Geldgeber er ist selber ein Lobbyist ist, der sich darüber auslässt das andere bisher erfolgreicher als er und seine Clique waren) unterstreichen zu können.

  4. t44_unstoppable sagt:

    Genau. Von Julia Reda über netzpolitik.org bis zu den skandinavischen Grünen – alles Marionetten von Google und natürlich dem bösen, bösen George Soros. Huhu, Aluhüte auf! Der Soros eignet sich ja ohnehin hervorragend, alles auf ihn zu projizieren, was mir nicht passt und ich mir nicht erklären kann. Damit sind die Autoren in prima Gesellschaft – Victor Orban und unsere NPD haben Soros ja auch bereits als Quell allen Übels identifiziert. Stinkreich, Gutmensch und vor allem Jude, da möchte man am liebsten noch einen zweiten Aluhut aufsetzen, nur zur Sicherheit.
    Klar kann man das glauben. Habermas hat den Zusammenhang von “Erkenntnis und Interesse” ja mal thematisiert. Menschen neigen dazu, das zu glauben, was sich mit ihren materiellen Interessen deckt.
    Ich glaube dagegen nicht an den Juden, der unser schönes Urheberrecht attackiert. Erstens ist dieses Märchen nicht mit meinen Interessen deckungsgleich, zweitens beleidigt es meine Intelligenz.
    Eher würde ich annehmen, dass die langfristige Manipulation der gesetzgebung, der mit der Urheberrechtsreform begann, langsam an ihre Grenzen stoßen könnte.

  5. Marv sagt:

    Wenn Lobbyisten andere Lobbyisten kritisieren. Das nenne ich Journalismus … aber keinen Guten.

    • Luna sagt:

      Also ich fand das sehr interessant. Sind doch harte Fakten recherchiert worden, und ich glaube wenigen ist schon bekannt, dass es solche Agenturen gibt und was in welchem Ausmaß sie da für wen betreiben.

      • Marv sagt:

        Das Mozilla Logo prangerte doch groß auf der Seite. Und nachschauen wer alles Mozilla Foundation unterstützt kann man auf deren offizielle Seite. Das ist nicht recherchiert, sondern schnell zusammen geklickt und daraus eine äußerst schlechte Nachricht mit Doppelmoral.

        “Über die Autoren:

        Volker Rieck ist Geschäftsführer des Content Protection Dienstleisters FDS File Defense Service, welcher für zahlreiche Rechteinhaber tätig ist.”

        Ist doch klar, dass es dem Herrn Rieck gegen den Strich geht. Immerhin machen die modernen Unternehmen wie Mozilla, Google, etc. Öffentlichkeitsarbeit anstatt wie die Content-Protection-Industry hinter verschlossenen Türen mit Lobbyarbeit Politiker zu beeinflussen. Wa ist nun hier der wahre “Politik-Hack”?

        Tarnkappe stand mal für Seriösität und nicht als Austragungsplattform für Lobbyisten die sich gegenseitig beweisen wer der schlimmere Lobbyist ist.

        • Das Ganze wurde als Graswurzelbewegung gesehen (bzw. sollte so gesehen werden), die von niemandem gelenkt wird. Wie man sieht, ist das Gegenteil der Fall. Egal ob schnell oder langsam recherchiert. Das herauszustreichen, finde ich schon interessant. Und wenn der Artikel so übel sein sollte und Mängel des Autors aufweist, wieso ist das dann ein Problem?!? Wieso muss ich eigentlich bei der Tarnkappe nur Beiträge zulassen, die der Meinung der meisten Leser entsprechen? Ist das nicht auch extremst langweilig und einseitig? Ich finde schon…

  6. achso sagt:

    ich überlege gerade was wirklich ein sogenannter “politik-hack” sien könnte. ist es nicht viel eher die tatsache, dass das heutige urheberrecht überhaupt noch existiert, ein politik-hack? oder die dsgvo regelung? oder die verlängerung von glyphosat? oder oder oder? ist das beschriebene hier wirklich ein politik-hack und falls ja, betrifft er die menschen, schadet er jemandem?

  7. Pudelmütze sagt:

    Ich bekomme gerade eine Pediküre.

  8. ImTheOneWhoKnocks sagt:

    Irgendwie kann einem der Gedanke kommen, dass Herr Rieck der Kommentator “Filmfreund” ist…

  9. ImTheOneWhoKnocks sagt:

    Natürlich wieder von Herrn Riek, jemand anderes verbreitet so einen **** (zensiert weil Beleidigung) ja auch nicht^^

  10. AgentOrange sagt:

    Ist ja auch ziemlich blöd, wenn man für Lobbyarbeit keine teuren Lobbyisten in Berlin/Brüssel/etc. mehr benötigt, die sich nur die Contentindustrie leisten kann…
    Ob das ‘teure’ Lobbying keine “heimlichen Angriffe auf die demokratischen Institutionen der EU” darstellt, oder der Kaffeekranz der Tanten (Merkel, Bertelsmann, Springer, Burda) besser ist, wage ich zu bezweifeln.
    Das Ziel der oben beschriebenen Kampagne, ist deckungsgleich mit meinen Zielen – ich sehe es positiv, den Unsinn verhindert zu haben.
    Danke für die andere Sicht der Dinge – auch wenn ich das Verweisen auf ‘eigene’ Quellen zur Meinungsverstärkung als manipulativ empfinde.

    • AgentOrange sagt:

      “auch wenn ich das Verweisen auf ‚eigene‘ Quellen zur Meinungsverstärkung als manipulativ empfinde.”
      Ich muss mich entschuldigen – es wird nicht auf ‘eigene’ Quellen verwiesen.
      Als manupulativ empfinde ich aber zumindest noch wenige Argumente oder eher Verschwörungstheorien in möglichst lange Texte zu verfassen und auf noch längere Quellen zu verweisen – mMn in der Hoffnung, dass sich niemand die Mühe macht die Argumente/Thesen herauszuarbeiten und zu widerlegen….ich war zumindest nach Lesen von Teil 1 + 2 ‘erschöpft’ und habe keinen Bock mehr, dies zu zerlegen..

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