Statement von der Autorin Marinella Charlotte van ten Haarlen

Article by · 29. Juni 2017 ·

Auf meine Anfrage hin hat sich die Autorin Marinella Charlotte van ten Haarlen bereit erklärt, sich bei uns exclusiv zu dem Bust von LuL.to zu äußern. Sie war ja bekanntermaßen die Autorin, die mit einer Anzeige gegen die Betreiber und der gleichzeitigen Aussetzung eines Kopfgeldes erste Schritte gegen LuL.to unternahm und damit im Namen aller Autoren agierte.

Völlig anders als Romanautor Richard, dem es ausschließlich nur um seine entgangenen Gewinne geht und für den alle Downloader schwarze Schafe sind, die nun für ihre Vergehen büßen müssen, hat sie ihr erklärtes Ziel – LuL.to für immer vom Netz zu nehmen – erreicht. Alles weitere liegt nun „in den Händen der Ermittlungsbehörden“, schreibt sie.

An dieser Stelle veröffentlichen wir ihr vollständiges Statement:

Sehr geehrte Antonia,

danke für die Anfrage.

Vorab: Einen besonderen Dank möchte ich der GVU aussprechen. Die beiden Herren, die gemeint sind, wissen schon warum. Insbesondere auch H. und A. für ihre moralische und menschliche Unterstützung in der Zeit. Mein Beitrag an der Ergreifung von Lul.to ist eher klein.

Danke auch an die Beamten des LKA Sachsen und herzlichen Dank auch an die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, die Lul.to zur Strecke brachte.

Danke auch für Ihr Kompliment, Antonia.
Zumindest verstanden Sie meinen damaligen „Aufschrei“. Lars sah die Klickraten steigend!

Ideale

Ich bin für alle Autoren eingetreten, weil sich niemand traute. Ich schreibe Bücher, weil ich meine Ideale leben will, nicht nur darüber schreiben will.

Autoren haben das Recht auf gerechte Entlohnung – nicht ein selbst ernannter Pirat legt die Preise fest, sondern die Autoren, die Verlage.

Ich würde Lul.to gerne im Supermarkt sehen, wenn die Piraten sich nur Rotkäppchen-Sekt leisten können, aber dann Veuve Cliquot klauen gehen. Bei der dritten Flasche würden sie auch im Knast sitzen.

Ich bin ein Querkopf

Gleich, für wen, auch für die, die „Alle meine Entchen“ neu verfassen, für alle, bin ich eingetreten. Ich würde es wieder tun, wieder für alle. Das bedeutet für mich, meine Ideale zu leben. Scheißegal, was die Welt über mich denkt. Mein Gewissen interessiert mich.

Ich bin von dem Bodensatz der Trolle für meine Zivilcourage verleumdet, bedroht und öffentlich diskreditiert worden. Gegen zwei dieser Personen (Trolle) habe ich Strafanzeige gestellt, sonst habe ich die besten Morddrohungen und Gewalt (Vergewaltigungs)-fantasien, Erpressungsversuche, Beleidigungen, üble Nachrede gesammelt. Zumal ich als eine Person geschildert wurde, mit der ich nichts zu tun habe. Es wurde eine passende Geschichte erfunden, um mich für die Rechtfertigungsorgie der Lysander- Jünger griffiger zu machen. Da müssen sich einige User fragen lassen, ob das Verhalten nicht schon Beihilfe war.

Das sollen das Gericht/ die Staatsanwaltschaft entscheiden.

Ich gebe diese außergewöhnliche Sammlung gerne dem Richter in der Verhandlung gegen Lul.to. Er kann in seinem Geschäftsbereich damit sehr viel mehr anfangen. Das erstreckt sich natürlich auch auf die Kommentatoren unter dem nunmehr angefragten Beitrag. Ich sammle gerne weiter ????, auch wegen meiner „Hommage an Lul.to“, die ich in Form eines Artikels online setzen werde. Screenshots inklusive.

Die Ãußerungen von Lul.to, aus 2015, kann man als öffentlichen Aufruf zu Straftaten gegen mich verstehen, was dann auch, zu meinem tiefsten Bedauern, eintrat. Zum Teil waren die Drohungen in §130 StGB (Volksverhetzung) zu suchen. Mehr Niveau hatten die Schreiberlinge nicht.

Quintessenz

Zitieren Sie mal, das, was Sie mir schrieben, das haben die Leute, User und ein Teil der Schriftsteller, noch nicht begriffen:

Zitat: „Vor einiger Zeit haben sie in ihren ausführlichen Kommentaren bei uns die Erstellung einer Strafanzeige gegen lul.to angekündigt und zudem eine Belohnung auf die Betreiber von lul.to ausgesetzt.“

Schließlich wurden ihr Einsatz und Engagement doch von Erfolg gekrönt, da die Täter nun gefasst sind. Sicher ist es nicht zuletzt ihrem beherzten Eingreifen zu verdanken, dass die Autoren nun künftig von weiteren Raubkopien in einem solch großen Maßstab verschont werden, denn LuL.to war der wohl einzige Einkäufer von Neuerscheinungen. Es ist folglich davon auszugehen, dass alle anderen Boards sich in der Scene nur bei ihnen bedient haben.“

Ja, ich habe Lul.to wegen zahlreicher Delikte angezeigt. Ich bin als konsequent bekannt. Was ich öffentlich ankündige, betreibe ich auch.

Bis zur Lächerlichkeit versegelt

Was ich nicht ertragen kann, ist Feigheit in allen Formen. Lysander hat mit extremer Brutalität gegen Kritiker gearbeitet. Lysander ist und war schrecklich feige und gleichermaßen gierig.

mit eigenem Warnhinweis: lul.to

Lysander wollte, wie in guten Tagen auf Tortola, ein Kopfgeld auf sich vereinen. Dem Wunsch bin ich nachgekommen. Er fing an, Fehler zu machen, das freute mich. Das war genau der Punkt, den ich erreichen wollte. Mit Kopfgeld a la Joost van Dyk hat er nicht gerechnet. Mit allem, nur nicht damit. Er musste immer Verräter in seinen eigenen Reihen fürchten. Letztendlich waren damals schon Verräter am Werk, Lul.to hatte sich verselbstständigt. Ein Pirat beschiss den anderen. Das war der Untergang der modernen „Holzbeine“.

In seiner unendlichen Arroganz und Selbstüberschätzung segelte Lysander über seinen Horizont hinaus. Vielleicht war die Erde für ihn doch eine Scheibe.

Ich wurde nach der Aufstachelung durch Lysander und den Trollen, zahlreichen weiteren Straftaten ausgesetzt, die Gegenstand einer polizeilichen, respektive staatsanwaltschaftlichen Ermittlung sind. Ich habe Vertrauen in die Fähigkeiten derer, die den Staat Bundesrepublik Deutschland vertreten.

Ich stelle fest, die Person auf dem Bild, das den Hund und mich zeigen soll, war ich nicht, gab letztendlich aber für die folgenden Ereignisse einen wichtigen Aufschluss:

Lul.to hat sich bis zur Lächerlichkeit versegelt.

Der Rechtsstaat in der Bundesrepublik ist nun an der Aufarbeitung des „Gesamtwerkes Lul.to“ gefordert.

Dabei interessiert es mich auch nicht, ob der Bodensatz der Gesellschaft, meine Bücher „scheiße“ findet. Sollen sie doch. Die geistige Armut, einen mutmaßlichen 129er StGB öffentlich zu verteidigen, muss man erst einmal haben. Solche Leser sind nicht nötig. Ein feiges Versteckspielen hinter Kommentaren, die den Schreiber der Intelligenz schon beim Verfassen dieser berauben, ist der Ausdruck dessen, was die notorischen Schnorrer und Lysanders Mitstreiter vermögen.

Lul.to war ein Parasit der übelsten Sorte.

Useless

Antonia, ich kann nicht sagen, ob die User vor Strafverfahren zittern. Ehrlich, mir ist es egal. Die User können zittern wie Espenlaub oder sich der Downloads erfreuen, solange sie das noch können.

Es liegt in den Händen der Ermittlungsbehörden.

Lysander hatte weniger Glaubwürdigkeit als Kapitän Blaubär. Jeder, der mit ihm segelte, muss sich fragen, warum „er nun an den Füßen zuerst aufgehängt wird“. Ich denke da zurück an „rechtliche Grauzone“ etc. Jedem Vorschüler war klar, dass Lysander und seine Mannschaft, Kriminelle waren, die nur an ihren eigenen Vorteil dachten.

Wobei, wir dürfen nicht vergessen, die Unschuldsvermutung gilt auch für Lysander und seine verquere Weltansicht vom parasitären Dasein eines modernen Psychopathen.

Lysander und seine mutmaßlichen Mittäter sollen jegliche Vorteile des modernen Rechtsstaates genießen, den sie so sehr durch ihr Tun ablehnen.

Das wünsche ich ihm von ganzem Herzen.

Lysander, der wahrscheinlich noch unter den Lebenden weilen wird, und seine Gruppe von romantischen Nachruf-Legasthenikern sollen sich erklären.

Ich kann mich einer zusätzlichen Schadenfreude nicht erwehren. Das ist menschlich. Fast prophetisch gab Lysander damals seine Stellungnahme gegenüber Tarnkappe ab. In die Glaskugel geschaut – er wird darben. Shame.

Das geht mir runter wie Öl: „So ein Mist, jetzt bin ich aufgeflogen. Vorbei all die Vergnügen, die ich mir durch das Abzocken von ahnungslosen E-Book-Downloadern leisten konnte. Ab morgen muss ich darben, weil uns eine frustrierte Indie-Autorin gnadenlos verfolgt und zur Strecke gebracht hat. (Ja, da guckst Du!!!) Reuemütig werde ich ihr all meine Bankschließfächer öffnen und ihr helfen, mein mühsam ergaunertes Geld wegzuschaffen. (Das macht schon die Polizei) Wie man oben auf dem Bild sehen kann, bin ich ja nicht mehr der Jüngste. Ich werde nun die letzten Tage meines Lebens in bitterer Armut fristen und für absehbare Zeit im Knast.

MARINELLA: AUFWACHEN “Das ist alles nur ein Traum!“

Lysander aufwachen – ich reiche Dir, wie versprochen, die Taschentücher!

Sein nachfolgendes Blah- Blah von: „Das neue Besitzen heißt Teilen!“ -war die Rechtfertigung für seine Gier.

Motorrad, aha- schade, dass es keine Pferde waren.

Leider haben die User der kriminellen Plattform nicht verstanden, dass die persönliche Gier einiger Piraten sie gleich mit -kriminalisierte. Ja, jetzt, wo der Kahn sinkt, verlassen die letzten Leichtmatrosen das Deck. Wasser hat keine Balken.

Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.

Ich kann nicht beurteilen, ob die Generalstaatsanwaltschaft nun Verfahren gegen User einleitet. Das steht mir auch nicht zu. Wenn im Zuge der Ermittlungen User erkannt werden und eine Möglichkeit besteht, diese in Haftung zu nehmen, so soll dies geschehen.

Ich bin in diesem Punkt tiefenentspannt.

Bei Lul.to wird nichts zu holen sein. Nie wieder wird bei einem der Beteiligten irgendetwas zu holen sein. Da stehen Forderungen ins Haus, die die Vorstellung eines Otto-Normal-Verbrauchers sicherlich übersteigen.

Ob die GStA sich auf einen Kuhhandel einlässt, vermag ich nicht zu beurteilen. Es steht mir auch nicht zu, weder zu kommentieren noch zu fordern. Da müssen Sie die Juristen fragen. Oder den GStA.

Wenn ich die BILD Zeitung irgendwo sehe, dann ist sie meistens Tage alt. Ich lese weder die BILD Zeitung noch weiß ich, was die Redakteure recherchiert haben- die Zahl der User erscheint mir zu niedrig. Ich habe den Artikel nur zufällig gefunden und verlinkt. Die Userzahl lässt sich anhand der beschlagnahmten Beute der Piraten schon hochrechnen und die Piraten haben sicher nicht schlecht gelebt.

Lehren aus Lul.to

Natürlich habe ich auch Lehren aus Lul.to gezogen.

Ich habe die ISBN Nummern für ungültig erklären lassen, die Bücher vom Markt genommen. Nicht alle, etwa 85 % der Ausgaben. Das ist ein beträchtlicher Schaden. Es steht mir zu, zu entscheiden, was ich als Abwehrmaßnahme entscheide und wen ich später dafür in die Haftung nehme, soweit das den rechtlichen Rahmenbedingungen entspricht.

Was andere Verlage, Schriftsteller, machen, kann und will ich nicht beurteilen.

Ich werde nicht mehr über Portale arbeiten, sondern nur noch Direktverkauf betreiben.

Ich habe die Preise soweit gesenkt, dass es keinen Spaß mehr macht, bei Piraten einzukaufen.

Jeder ahnt, wie ich mit Piraten und Entourage umgehe.

Wir haben jedes Buch mit einem individuellen, nicht veränderlichen Merkmal versehen – das macht Arbeit, ist aber der richtige Weg, um nachzuvollziehen, wo Piraten ihre Ware herbekommen.

Und:

Sicher, ich werde Lysander neue Erstausgaben in den Knast senden, damit ihm die Zeit nicht so lang wird.

In diesem Sinn
Beste Grüße!

Marinella

Wir, das Team von Tarnkappe.info, danken Marinella Charlotte van ten Haarlen für das abgegebene Statement und wünschen Ihr Erfolg beim Veröffentlichen ihrer Werke.

Bildquellen: LuL.to (eigene Fotomontage), Carlos Bonilla – (CC0) – Wrote – (CC BY 2.0)

 

P.S.: Wer eine Abmahnung oder eine Vorladung wegen der Nutzung von LuL.to bekommt, bitte unverzüglich bei uns melden! Wir werden natürlich jeden Hinweis vertraulich behandeln!!

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43 Comments

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    Esther hat mich vorhin angerufen und möchte, dass ihr echter Name entfernt wird. Offenbar hat sie dabei übersehen, dass der Herr Prof. aus Berlin, der SF-Bücher schreibt, schon zuvor mehrfach ihren echten Namen in den Kommentaren veröffentlicht hatte. Ich habe den Namen jetzt überall entfernt.

    Sich über jemanden her zu machen, der mit Realnamen auftritt und dementsprechend dünnhäutig ist und gleichzeitig sofort nach dem Zensurhammer zu rufen, sobald das eigene Visier fällt… Sorry, das finde ich echt bezeichnend. Entweder man hat die Eier, sich auf Augenhöhe zu begegnen oder man hält besser gleich die Klappe. Esther: Kriege Dich ein und unterlasse die Rufschädigungen hier gegenüber Personen, die mit echtem Namen auftreten. Du möchtest genau das ja auch nicht. Dann lass es selbst einfach auch sein.

    Euch ist schon klar: Für jede Rufschädigung, die ihr veranstaltet, muss ich am Ende geradestehen (Thema: Haftung als Webseitenbetreiber). Es ist jetzt Feierabend mit den Beleidigungen, das müsst ihr nun woanders machen, bzw. am besten gar nicht. Und wer jetzt Zensur schreit, kann ja mal zu MyGully gehen und dann am eigenen Leib erleben, was echte Zensur ist. Und das obwohl die kein gültiges Impressum vorhalten.

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      Versteh ich nicht, denn man könnte ja ohnehin abstreiten, dass das der echte Name ist, oder man könnte den Namen „Esther“ einfach kapern. Klar ist das blöd, wenn eine reale Identität mit dem Pseudonym in Zusammenhang gebracht wird, und das erst recht, wenn sich die Behauptung erhärtet, aber da könnte man auch andere Gegenmaßnahmen ergreifen, als sie direkt zu bestätigen. Vielleicht ist aber auch die schriftliche und/oder fernmündliche Bestätigung bloß ein Fake.

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    Esther

    Autoren, die ihren Namen bekannt machen wollen, indem sie öffentlich auf Piraten schimpfen gab es schon mehr als einmal. Ungewöhnlich ist nur, dass ein Autor behauptet Insiderwissen auf dieser Szene zu haben.

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    Frank

    Die Frau hat einen Blog im Netz, der kaum Aufrufe hat und wenig Journalistische Inhalte bietet. Zudem hat sie früher über ip-media ihrer Bücher verbreitet und heute über kasanmedia. Einfach den Verlag suchen, der dort neben ihren Namen steht. (Ich entschuldige mich schon mal für die Fehler, schreibe alles aus meinen Gedächtnis heraus) Wenn ich den Namen googlen tue, finde ich von ihr abgegebene Kommentare auf welt.de und co. Und ich finde eine Klage gegen einen Tatort, wegen eines Plagiats. Die Frau streitet wohl gerne. Also hinter ihr steht kein großer Verlag, alles Eigenverlag und ob sie damit Erfolg hat, kann ich nicht sagen. Das was ich sagen kann ist, dass ihre Bücher schlecht sind und das ist meine persönliche Meinung und sie scheint mit Kritik nicht ungehen zu können. Damit steht sie aber als kleine Autorin nicht alleine da. Ob alles wahr ist, was sie schreibt, können wir auch nicht sagen. Eine kleine Autorin die Isbn Nummern für ungültig erklärt ist schon mehr als fragwürdig und unglaubhaft, ist nicht eher der ausbleibende Erfolg mehr ein Grund, aber für mich nur Spekulation. Das einzige was sie erreicht hat, ist für mich nicht sichtbar. Wenn sie nun an dem Glauben festhält, das die Piraterie ausstirbt, dann soll es so sein. Die nächsten werden sich nur noch mehr absichern oder auf andere Szene Seiten wechsel. Die Spiegel sind im Netz und werden dort sicher weitergeführt. Sie mag diesen Kampf gewonnen zu haben, doch den Krieg wird sie verlieren.

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    Na gut, wenn Zweifel an der Identität der Autorin bestehen, kann man ja auf ihren anderen Präsenzen nachfragen. Dass wohl jemand sich die Mühe macht, diese Identität echt oder unecht auszugestalten, kann man ja an den vielen Beiträgen auf der verlinkten Seite oben im Artikel sehen, sofern ein Turing-Test oder eine Plagiatssuche ergibt, dass das nicht von einem Bot generiert ist. Mir ist die Frage nach der Identität relativ egal und ich habe auch vergessen, ob ich vorher schonmal hier oder woanders über Frau van ten Haarlen gestolpert bin, für die (Wieder-)Entdeckung in diesem Artikel muss ich aber feststellen, dass alles mit Phrasen und Metaphern zugekleistert ist, wenig gewinnend oder überzeugend. Am meisten wundere ich mich jedoch über die Staatsgläubigkeit, über undefinierte Ideale, einerseits gegen Hartz IV sein, andererseits Downloader wegen Urheberrechtsverletzungen belangen wollen. Recht selektiv, wo es zum eigenen Vorteil gereicht, wie mir scheint. Aber um auch etwas konstruktives beizutragen: beim „individuellen, nicht veränderlichen Merkmal“ würde ich das nicht von Hand machen, sondern automatisieren, erst recht im Direktverkauf. Allerdings kann so ein Merkmal bei einer digitalen Datei wohl kaum unveränderlich sein, die Alien-Technologie dafür würde mich jedenfalls durchaus mal interessieren. Vielleicht Quantenverschränkung oder so.

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      Quark: Frau v.t. H. hat nichts mit Spiegelbest zu tun, gar nichts, wirklich nicht!

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      Da Lars die Artikel alle schön getaggt hat, wie es sich gehört, habe ich ältere Beiträge dazu gefunden, die auf besagte Autorin zurückgehen, wo ich auch kommentiert hatte, allerdings habe ich das bestimmt vergessen, weil man nunmal sehr häufig auf empörte Autoren dieser Sorte stößt. Wenn es Spiegelbest wäre, wäre das schon ein gehöriger Troll, weil dann ja Spiegelbest die lauteste Stimme der geschädigten Autoren wäre. Ich kenne mich bei den Persönlichkeiten hier und in der Szene überhaupt nicht aus, wie wahrscheinlich es ist, dass der hier mitliest oder aktiv ist oder überhaupt existiert. Ja gut, man kann sich eine zweite Identität aufbauen und Artikel/E-Books schreiben oder von irgendwoher importieren, unterm Strich halte ich mich aber vorerst an die beigetragene inhaltliche Substanz, egal von wem ;-)

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    fred

    LUL ist nur aufgeflogen, weil die Betreiber geldgeil waren. natürlich wurden die Geldflüsse zurückverfolgt. Das war die Schwachstelle im System. So dumm ist die Polizei auch nicht (mehr). Und wenn die Autorin meint, es ändere sich jetzt irgendwas, so ist dass natürlich auch kompletter Blödsinn. Jedenfalls ist aus verschiedenen Gründen zu bezweifeln, dass die Autorin jetzt urplötzlich mehr Bücher verkauft. Den Beweis müsste sie erst noch liefern. Bin gespannt…

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    Szene-Kenner

    Wir wissen beide (die Frau = spiegelbest) und ich, dass ich recht habe. Und du, lieber Lars, wenn Du mal nachdenkst, wirst zumindest ins Grübeln kommen. Schreibst übrigens tolle Beiträge die ich deswegen gerne ab und an supporte – was leider hier die wenigsten machen.

    Der Schreibstil ist natürlich ein anderer. Spiegelbest ist entsprechend veranlagt und kann sich gut verstellen.

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      Es ist SEHR SCHWER seinen eigenen Stil total abzulegen und SEHR AUFWÄNDIG. Es kann durchaus sein, dass SB hier weiterhin mitliest, zumal man ihn bis heute nicht bekommen hat. Aber sein damaliger Versuch als Watchdog Blogbeiträge zu verfassen, ist schon beim ersten Artikel direkt aufgeflogen. Und das war nicht geplant, wir waren beide überrascht.

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    Ich habe einen beleidigenden Kommentar komplett gelöscht, der zudem unter dem Namen der Autorin verfasst wurde aber der nicht von ihr ist. Benehmt Euch, bitte.

    Es gehört schon Mut dazu, sich öffentlich zur eigenen Position zu erkennen. Mit falschen oder Wegwerf-E-Mails hier in den Kommentaren unerkannt zu meckern, dazu gehört gar kein Mut. Weitere Beleidigungen werde ich ebenfalls kommentarlos löschen.

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    leftisalright

    lul.to hat aber auch einiges richtig gemacht wie z.B. den Preisunterschied zwischen bedrucktem Baum und digitaler Tinte. Wenn ein gedrucktes Buch nur zwei Euro mehr als eine digitale Version kostet kaufe ich mir auch lieber etwas das ich in der Hand halten kann als eine 5MB große PDF. Es muss nicht gleich zwölf Cent sein aber 70 – 80 Prozent weniger als die gedruckte Version soll schon dirn sein oder im Buch ein Code für einen Download im PDF, EPUB und Mobi Format inklusive, bei dem man sich nicht noch extra registrieren muss sondern der wirklich nur einmal geht und dann verfällt und wer die PDF löscht oder verliert hat halt pech gehabt. Hoffentlich bringt es die Leute, egal ob bei Buch, Musik oder Film, zum Umdenken. Sie habe ja jetzt gesehen das es sich lohnt es so zu machen wie lul.to und die Friss oder Stirb Taktik nicht die Zukunft ist aber wir sind ja hier im Neuland. Bis die das begreifen dauert es sicher noch 15 – 20 Jahre. So wie damals in den Zeiten von Napster und Co. Circa 17 Jahre später gibt es eine Musikflatrate, das hätte sich damals sicher niemand gedacht.

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      Nein, das Umdenken hat bei der Musikwirtschaft auch nicht stattgefunden. Denk bitte an Napster, die Mutter aller Tauschbörsen. Den heutigen Musikvertrieb haben zwei Firmen fest in der Hand, die mit der Produktion von Musik nie etwas zu tun hatten und haben. Ein Hersteller von Computern (und heute Smartphones), sprich Apple, und ein Online-Händler, Amazon, haben den Markt mehr oder weniger komplett unter sich aufgeteilt und diktieren somit die Preise. Tja, und die Filme werden von Netflix gestreamed, die haben lange Zeit nichts weiter getan, als Videokasetten und DVDs quer durch die USA zu verschicken.

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    Frank

    Soviel Hass in diesen Worten, von Sarkasmus sehe ich in diesem Kommentar nichts mehr. Lesen Sie auch was Sie schreiben, oder halten Sie alles für Gold was sie zusammenzimmern. Sie schießen hier unter die Gürtellinie. Machen sich damit selbst angreifbar. Bleiben Sie auf der sachlichen Ebene, dann bekommen Sie auch eine entsprechende Antwort.

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      rex

      Marinella hat halt recht

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    UWES04

    Der Beitrag dieser Frau ist wohl schwer zu ertragen. Kann sie nicht einmal einen einfachen vernünftigen Satz schreiben, wo nach dem 1. Lesen klar ist, was gemeint ist? Hört sie sich selber auch mal zu?

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      Michael

      Ich habe rund 10 Jahre mit Musikern, Autoren und anderen Künstlern gearbeitet und bei vielen „einfachen“ Künstlern, die das mehr schlecht als recht machen, gehört es zum guten Ton sich unnötig umständlich auszudrücken um sich wichtig zu machen.

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        Über den Stil Dritter zu meckern ist einfach. Selbst verständlich zu schreiben, ist ungleich schwerer. Probiert es aus und ihr werdet mir recht geben müssen.

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          Michael

          Da gebe ich dir recht, Schreiben ist harte Arbeit und bis man das gut kann, vergeht sehr viel Zeit. Aber wir reden hier nicht über den Stil irgendwelcher Leute, die das erst üben müssen, sondern über eine Autorin, die angibt, dass ihre Bücher verkauft (und massiv runtergeladen) werden. D.h. in so einem Fall habe ich an einen Artikel Ansprüche, die nicht erfüllt werden. Und leider erinnert mich der Schreibstil an das Geschwafel vieler kleiner Künstler, die sich wichtig machen wollten.

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            Ichbins

            Wäre die Dame nur 1/10 so bekannt, wie sie behauptet, würde ja auch jeder den Namen kennen. Und schreibt sie ihre Bücher, so wie diesen Text, dann AUWEIA!

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      Bernd

      Word!

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    Esther

    Es gibt zumindest eine Autorin, die Marinella van ten Haarlen heißt. https://www.lovelybooks.de/autor/Marinella-Charlotte-van-ten-Haarlen/

    Seltsam ist der Beitrag dennoch. Woher will sie wissen, dass die Buchpiraten von lul.to sich gegenseitig betrogen haben? Dazu müsste sie selbst zur Szene gehört haben – das wollen wir einer Autorin dann doch lieber nicht unterstellen.

    Der Stil, die überzogene Polemik und die Neigung zum Spekulieren ohne Faktenwissen erinnern mich auch an Spiegelbest.

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      BlauAuge

      Was ein Schwachfug, Esther. Die Frau hat als Initiatorin und Klagestellerin mit Sicherheitsstufe Einblick in den Ermittlungsstand bekommen. Besonders, falls dort ein eventueller ‚Rivalon“ eingeschleust war.

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        BlauAuge

        Korrektur: Sicherheit

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        Esther

        Wenn Sie eine Anzeige erstatten, werden Sie doch nicht über den Stand der Ermittlungen informiert.

        Und was heißt „Initiatorin“? Sie hatte doch keinen Auftrag für andere Autoren zu sprechen, sie hat sich das eben angemaßt. Das mag ihr Recht sein, aber es gibt ihr keine Rechte.

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          Doch, das Recht auf Wahrung ihrer Persönlichkeit. Und bei Beleidigungen hier wird dieses nicht berücksichtigt, das wäre absolut abmahnfähig. Du hingegen trittst mit Schutzhelm auf und niemand weiß, wer Du bist.

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            Esther

            Ich habe die Autorin nicht beleidigt und der Kontext meines Satzes waren vermeintliche Rechte eines Anzeigenden auf Informationen der Staatsanwaltschaft.

            Da die Staatsanwaltschaften an Kriminellen wie den Betreibern von Piratenseiten ohnehin interessiert sind dürfte eine weitere Anzeige auch kaum Auswirkungen haben.

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            BlauAuge

            Esther ich bin so aynonym wie Du und jeder andere hier. Ist auch egal weil ich nix spektakulaeres poste.

            Was an dem Begriff ‚abhaengig vom Deal ‚ hast du nicht begriffen???

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          Nö, die Staatsanwaltschaft informiert einen nicht zwingend über den Fortgang der Ermittlungen, sofern welche aufgenommen wurden…

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            BlauAuge

            Nein, selbstredend nicht automatisch. Welches der Worte ‚abhaengig vom deal‘ hast du nicht verstanden????

            Du warst bist und bleibst ja wohl auf ewig auf der vermuteten Taeterseite, hast also keine Ahnung.

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          BlauAuge

          Das ist eine Frage des deals or no-deals …..

          Selbstverstaendlich kann ein Anzeigeerstatter mit den Behoerden ein update aushandeln. Es gibt auch keinen Grund weshalb nicht. Habe ich selbst auch schon gemacht ich spreche also aus Erfahrung.

          Von Rechtswegen steht nix dagegen. Oder zeig mir einen Paragraphen. (Kommentar des Betreibers: Rest des Kommentars zensiert wegen Beleidigung)

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          BlauAuge

          Esther, lies mal, was Du da grade verzapfst.

          „Sie hatte doch keinen Auftrag für andere Autoren zu sprechen, sie hat sich das eben angemaßt. Das mag ihr Recht sein, aber es gibt ihr keine Rechte.“

          Woher willst DU denn wissen, inwieweit sich die Autorin mit anderen abgesprochen hat, und inwieweit diese ihr Befugnisse übertragen hatten???

          Fakt ist: Marinella hatte sich vor über 2 Jahren auf einen Kreuzzug gegen LUK / Lysander begeben, in erster Linie in eigener Sache, im Geiste immer für ihre Mitautoren, und sie ist nunmehr damit erfolgreich gewesen. Dafür von Herzen meine Gratulation und ich hoffe, sie lässt ordentlich die Sektkorken knallen.

          Uns allen ist klar, dass es weiterhin Piratenseiten gibt – aber ich gönne ihr aus tiefster Seele den Genuß, dass nunmehr ein A****loch weniger auf ihre und anderer Leute Kosten lebt und sie dafür auch noch öffentlich veräppelt. Der Krieg mag weitergehen, aber diese Schlacht geht an Marinella & Co..

          Das Veräppeln der Ermittler durch die Piraten hat ja eine lange Tradition (und die können das meistens auch recht gut ab :-D ) – aber letztendlich siegt ab und an dann doch die Gerechtigkeit.

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        moby dick

        Aber sicher :-).
        Man hält bei Ermittlungen irgendjemand auf dem Laufenden. :Ironie:
        Eventuell haben Organisationen, Experten und Kanzeleien einen gewissen Enblick da die hinzugezogen werden müssen wenn nicht genug eigene Expertise vorhanden ist.
        Aber einen Anzeigeerstatter auf dem Laufenden zu halten wäre in etwa so als ob man denn Vortgang der Ermittlungen wöchentlich auf dem Marktplatz aushängt.
        Es ist durchaus recht oft der Fall, das sich der der eine Straftat anzeigt während der Ermittlungen als Täter herausstellt.
        Im speziellen Fall halte ich das für höchst unwahrscheinlich.
        Ich hoffe du schreibst keine Krimis :-).

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          BlauAuge

          Ich hoffe, du hast einen sicheren job bei aldi an der kasse ……. bei deiner iIntelligenz.

          Ein update an den Klagesteller / Antragssteller hat nix mit eigenem (In-)Kompetenz zu tun. Nur mit dem Fortschreiten der Ermittlungen.

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            Esther

            Su willst unbedingt pöbeln, hältst dich für superschlau und hältst es für plausibel, dass sich eine unbekannte Autorin mit tausenden von Autoren abgesprochen hat, die sie unterstützen,ohne das irgendwie öffentlich zu machen.

            Ich habe zunehmend den Eindruck dass sich hier etwas im Kreis dreht. Gerade gab es hier einen sehr ähnlichen Troll und die Marinella-Geschichte müsste geklärt werden. Die Parallelen zu einem bekannten Buchpiraten, aber auch zu den Trollen hier ist doch sehr auffällig. Dafür stellt kein Autor mit einem Funken Selbstachtung sein Pseudonym oder gar seinen Namen zur Verfügung. Seid ihr wirklich sicher, dass ihr mit Frau van ter Haarlen – oder der Frau, die unter diesem Pseudonym Bücher veröffentlicht – zu tun habt und nicht mit einem Piraten, der sich auf ihre Kosten einen Spaß machen will?

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    Meine Meinung

    Ganz ehrlich. Die Frau hat gar mal Unrecht!
    Sie schreibt nicht agressiv, obwohl gerade Sie regelrecht von LUL.TO vorgeführt und verarscht wurde.

    Lul.to ist eine kriminelle Bande gewesen, da gibt es gar nichts zu diskutieren.
    Es wurden zunächst Bücher von anderen Beständen geklaut, und dann ihr Basissystem
    Tag um Tag vervollständigt. Hier stand Kommerz und Geld für die eigene Tasche im Vordergrund!

    Bin mir sicher das Haftstrafen für die Täter anfallen, von den enorm hohen Schadenersatzforderungen
    gar nicht zu reden. Das könne die Täter nie und nimmer in Ihrem Leben mehr ausgleichen können.

    Nochmal: Wer 160000 Tausend ! Bücher für lau verteilt plus zig tausend Hörbücher quasi
    verrramscht, ist auf schnelles Geld aus und muss wissen das Konsequenzen drohen.
    Nun sind nunmal eingetreten.

    Also verurteilt nicht diese Frau sondern eher die Täter von lul.to
    Lysand wen du tatsächlich noch lebst, bist du ja wohl ein große A……….

    Gruss aus Ostfriesland

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      Esther

      Natürlich ist es kriminell eine Piratenseite zu betreiben. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Das wird natürlich auch von den Staatsanwaltschaften verfolgt – dazu kann einzelner Autor wenig beitragen. (Der Zorn der Autoren ist deshalb nicht weniger verständlich.) Leider kamen in der Vergangenheit immer wieder neue illegale Seiten nach, das Problem Piraterie ist über Strafverfolgung nicht zu lösen.

      Das Gezeter über Piratenseiten ist aber auch ein Werbemittel.

      Außerdem gibt es zwar eine Autorin, die Marinella Charlotte van ten Haarlen heißt, aber Amazon listet nur drei Ebooks von ihr auf – eins für 99 Cent, eins für 1,43 und eins für 1,99. (Rest gelöscht)

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        Nein, der Stil von Spiegelbest ist ein ganz anderer, das stimmt so nicht, Esther. Und nur weil man sauer ist, dass die eigenen Bücher verramscht wurden, ist man automatisch erfolglos? Der Logik kann ich nicht folgen.

        • comment-avatar

          Esther

          Es gibt ja wirklich eine Autorin, die so heißt. Wenn du sicher bist, dass der Beitrag von ihr kommt kann er schlecht von Spiegelbest sein.
          Ähnlichkeiten finde ich dennoch zuhauf – vom Schreibstil über die Beleidigungen, über wirkliches und vermeintliches Insiderwissen etwa darüber, wie Piraten einander betrogen haben bis hin zu absonderlichen Drohungen – etwa die die gedruckten Papierbücher vom Markt zu nehmen und auf Kosten der Betreiber von lul.to neu auflegen zu lassen. (Das habe ich übrigens auch schon von Teresa im thread unten gelesen.)

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          Esther

          Nein, die Autoren sind natürlich zu Recht sauer, wenn sie an den Kopien auf Piratenseiten nichts verdienen. Die Erfolglosigkeit erschließt sich aus dem Stil solcher Artikel, aber auch aus dem sehr niedrigen Preise der legalen E-Books oder auch daraus, dass sich nirgends eine Autorenbiographie findet.

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    Szene-Kenner

    Marinella Charlotte van ten Haarlen = Spiegelbest

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      Schau Dir bitte einfach nur ihren Schreibstil an und seinen und Du wirst erkennen, dass Deine Aussage Quatsch ist. Außerdem stehen wir mit der Dame in direktem Kontakt.


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