TorBoox Alternativen

Artikel von · 3. Januar 2014 ·

Ende letzten Jahres wurde im Web die baldige Rückkehr des illegalen Download-Portals Torboox angekündigt, die nie erfolgte. Wir wollen einen Überblick über die „Szene“ schaffen. Quo vadis E-Book-Piracy, wo stehen wir derzeit?

Zunächst möchte ich klarstellen, dass dies keine Anleitung zu illegalen Handlungen darstellt. Dies ist lediglich eine theoretische Abhandlung darüber, wie sich die E-Book Szene derzeit im deutschsprachigen Sektor präsentiert. Hinweis: Nicht nur der Upload, auch der Bezug urheberrechtlich geschützter Werke ohne Entlohnung des jeweilgen Rechteinhabers ist nicht legal und kann zivil- als auch strafrechtlich verfolgt werden.

Stets verfahre ich nach der Regel: „Remeber! A book worth reading is a book worth buying.“ (abgeändert vom Slogan von Fairlight) Wer herunterlädt ohne zu zahlen, muss sich fragen: Wie viel von den Einnahmen aus diesem Bereich gehen an die Autoren, Verlage, den Groß- oder Einzelhandel? Kein Cent. Das Geld bleibt bei den Werbepartnern, Sharehostern und den Betreibern der Torboox Alternativen. Google als Gatekeeper sollte man auch nicht vergessen als Nutznießer zu erwähnen. Einen Jahresrückblick bezüglich der illegalen Aktivitäten der Buchpiraten kann man hier nachlesen.

Grundsätzlich gibt es bei den illegalen Websites mehrere Grundarten. Es gibt wenige kostenlose Anbieter direkter Downloads, diverse Foren (nach dem Vorbild von MyGully.com & Boerse.bz), die Vermittler zu den Filehostern und last, but not least die Anbieter mit einer Paywall. Wir schauen uns die Konkurrenten einmal ganz in Ruhe an.

Buchpirat.org

buchpiratNicht gerade der größte Vertreter mit bald 400.000 Seitenzugriffen pro Monat. Dennoch ist einiges an populärer Literatur vorhanden. Die Links führen zum Verschlüsselungsdienst LinkCrypt und dann zu diversen Sharehostern. Neben dem sogenannten Blog Rating Tracker läuft aber nicht allzu viel Werbung. Der Aufbau ist einfach aber übersichtlich gehalten. Auch eine Suchfunktion ist vorhanden. Wer die entsprechenden Download-Links sucht, muss sich dort zwingend (aber immerhin kostenfrei) registrieren.

Monoskop Log

Obwohl prall gefüllt, flog Monoskop Log bisher unter unserem Radar. Dort gibt es englischsprachige und DRM-freie Dokumente zu fast jedem Thema. Die Kategorisierung macht die Auswahl einfach. Auch eine Suchfunktion ist vorhanden. Die E-Books bei monoskop.org sind alle in der englischen Sprache. Mit monatlich rund 240.000 Seitenzugriffen ist dieser Anbieter zudem nicht gerade der kleinste.

ebook3000.comebook3000.com

Riesige Fundgrube an illegalen PDF-Dokumenten, die allesamt über die Filehoster onmirror.com und longfiles.com bezogen werden. Die meisten Werke sind in englischer Sprache. Der angebliche „fast download“ ist nichts weiter, als Werbung für den kommerziellen Usenet-Provider (superior-download.com bzw. firstclass-download.com), wo Abos vertrieben werden. Wahrscheinlich finanziert sich die Seite neben den Werbe-Bannern primär darüber. Fazit: ebook3000 ist interessant, sofern man nach englischsprachigen Fachbüchern sucht. Oder für Leute, die einfach nur herumstöbern wollen. Die Seite läuft komplett werbefinanziert, es fallen keine Gebühren an.

ebookee.com

Der recht unbekannte Anbieter Ebookee leitet seine Nutzer zu Download-Links von Sharehostern wie Uploaded.net. Im illegalen Angebot werden den Nutzern viele englischsprachige Werke und auch wissenschaftliche Arbeiten angeboten. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Benutzerführung ist in englischer Sprache. Wer keinen Sharehoster in Anspruch nehmen möchte, kann viele E-Books auch via BitTorrent herunterladen.

Magazines Download

Der Name der illegalen Downloadseite magazinesdownload.org ist Programm. Hier findet man beispielsweise Zeitschriften für den Bereich Erotik, Autos, Gaming, Fotos und PC Magazine. Ein Großteil der Zeitschriften ist in englischer Sprache, daneben sind aber auch welche in Deutsch und Russisch verfügbar. Die Dateien werden über diverse Sharehoster (MultiUpfile, Uploaded.net, Xerver) etc. bezogen. Ein Mitbewerber ist worldmags.net, wo die Dokumente über den Sharehoster Novafile bezogen werden.

ebook-hell.to – die Hölle für Verlage

ebook-hell.to

Kostenlos, illegal und deutschsprachig ist ebook-hell. Die Hauptseite ist recht übersichtlich gestaltet. Die linke Spalte offenbart alle angebotenen Werke, oben rechts kann auch die Suchfunktion genutzt werden. Zeitungen, Zeitschriften, Hörbücher, E-Books, Sachbücher, Comics & Co. können über die Nutzung von Sharehostern bezogen werden.

BookZa – direkte Downloads kostenlos

BookZa.orgMomentan haben die Betreiber mal wieder Probleme mit der Domain, sie wurde wegen falscher Angaben außer Funktion gesetzt. Höchst wahrscheinlich hat sich GoDaddy oder ein Rechteinhaber an der Angabe von „John Bookza“ als Admin gestört. Seit einigen Monaten ist dieses illegale E-Book-Portal unter bookzz.org erreichbar.

Nach eigenen Angaben ist dies die weltweit größte Sammlung. Viele hier verzeichnete Werke sind aber nicht in Deutsch, weswegen die illegalen Downloads nur teilweise zu gebrauchen sind. Neben Belletristik sind dort auch Werke von O’Reilly und anderen deutschen Fachbuchverlagen verfügbar. Erst kürzlich mussten die Betreiber aufgrund des Drucks diverser Rechteinhaber die Domain wechseln. Vor November 2013 war diese illegale Download-Plattform unter bookos.org und en.bookfi.org erreichbar. Offenbar betreiben die Macher gleich mehrere Portale. So verweist www.wsmicrobiology.com vielfach auf Download-Links bei BookZa (ehemals BookOS) oder auf den Schweizer Filehoster RapidShare. Unter booksc.org werden nach eigenen Angaben über 20.000 wissenschaftliche Artikel angeboten. Die Machart ist exakt die gleiche wie bei BookZa. Auffällig ist, dass die größte Quelle für Zugriffe bei den sozialen Netzwerken laut SimilarWeb Reddit und nicht Facebook ausmacht. Während nur 10% der Nutzer über soziale Netzwerke via Facebook auf BookZa landen, sind es über Reddit rund 88%.

FreeScience

Bei freescience.info wurden ausschließlich wissenschaftliche Bücher in englischer Sprache hinterlegt. Insgesamt rund 2.000 Werke können direkt als PDF oder in anderen Formaten heruntergeladen werden.

scribd screenshotScribd.com – sieht legal aus, ist es aber nicht

Ohne vorherige Anmeldung geht gar nichts. Für knapp 9 Dollar monatlich gibt es bei scribd.com die All-You-Can-Read-Flatrate, der erste Monat des Abos ist kostenlos. Der Betreiber der schicken Website ist eine US-Firma. Das Geschäftsmodell sieht so aus, dass Nutzer allen anderen Anwendern Dokumente hochladen können. Scribd funktioniert wie YouTube, allerdings nicht für Videos sondern ausschließlich für Texte. Bei den 40 Millionen Dokumenten und Büchern sind auch jede Menge Schwarzkopien unterwegs. 80 Millionen Menschen nutzen den Dienst nach eigenen Angaben monatlich. Für die Nutzer stehen sogar eigene iOS- und Android-Apps zur Verfügung. Ähnlich wie ein Sharehoster werden die PDF-Dokumente nach Eingang einer Abuse-Mail gelöscht. Bei so vielen Nutzern sind populäre Werke aber sicherlich binnen weniger Stunden wieder online. Ich bin gespannt, ob man der Betreibergesellschaft in San Francisco trotz der Einhaltung der DMCA-Regelungen nicht irgendwann den Hahn zudrehen wird. Protest gegen Scribd gibt es von Seiten der Autoren und Verlage schon lange. Weltweit liegt Scribd.com bei Alexa auf Platz 295. Beeindruckend für ein Portal, das eigentlich nichts anderes als ein legal angestrichenes Megaupload für Dokumente darstellt.

Library Genesis –  viele deutsche Titel, der erste Eindruck täuscht

Zugegeben. Die Library Genesis unter https://gen.lib.rus.ec sieht auf den ersten Blick wenig attraktiv aus. Doch wer die Suchfunktion bemüht, wird schnell fündig. Natürlich sind dort auch viele raubkopierte französische, russische und Bücher in anderen Fremdsprachen vorhanden. Es gibt allerdings kein Download-Limit, keine monatlichen oder sonstigen Gebühren, die anfallen. Alle E-Books können direkt von den Servern des Anbieters bezogen werden. Schwer zu sagen, warum dieses Portal in den letzten Monaten von einigen Piraten eher negativ bewertet wurde. Vielleicht weil es ihr Geschäftsmodell (erst zahlen und dann lesen) schneller zerstören würde? Wer bei lul.to (oder knol.pw / ebookoid) dafür in Vorkasse bezahlen muss, kriegt hier so manche Titel der Spiegel-Bestsellerliste für lau. Unter genofond.org wurde das dazu passende Forum untergebracht. Wer bei Libgen selbst E-Books hochladen will, kann dort seine Zugangsdaten erhalten und sich mit anderen Nutzern austauschen. Die ehemalige Domain libgen.org, unter der die Webseite lange Zeit bekannt war, wurde zwischenzeitlich mal wieder von Rechteinhabern beschlagnahmt.

Sci-Hub – to remove all barriers in the way of science

Der Slogan ist Programm. Dort sind unzählige wissenschaftliche Werke verfügbar, allerdings nur selten für das deutschsprachige Publikum. Da auch deren Domain mal wieder beschlagnahmt wurde, ist das Portal momentan unter https://sci-hub.io/ erreichbar. Der Domainwechsel hat die Betreiber viele Zugriffe gekostet, vor einiger Zeit wurden dort noch über 9 Millionen Seitenzugriffe pro Monat generiert, davon ist Sci-Hub nun sehr weit entfernt.

der-bug-usb-stick

Der Stecker passt? Foto: Lars Sobiraj

Freesoft-Board – Austausch per PN

Das Forum Freesoft ist zwar nicht gerade hübsch anzuschauen. Trotzdem werden dort schon seit längerer Zeit diverse deutschsprachige Werke angeboten, eine Registrierung vorausgesetzt. Für die Besucher sind die Download-Links nicht sichtbar.

Boerse.to & myGully.com

Boerse.to folgte dem im November 2014 aus Sicherheitsgründen offline gegangenen Forum Boerse.bz. Wer dort eingeloggt ist, kann auch die Links zu den Sharehostern sehen. Viele Antipiracy-Firmen konzentrieren sich beim Versand ihrer Abuse-Mails auf Boerse.to und myGully.com. Aufgrund der anhaltenden Popularität und großen Aktivität auch im Bereich E-Books ist es nicht verwunderlich, dass GVU & Co. seit Monaten intensiv versuchen, diese beiden Foren von der Bildfläche zu bekommen.

ebook-land.cc – Konkurrenz abgehängt?

ebook-land.us LogoWenn das stimmt, wäre das wirklich sensationell. Der Newcomer ebook-land.us (jetzt mit neuer Domain) soll letztes Jahr sogar Boerse.bz und MyGully.com abgehängt haben. Wer die Links zu den Sharehostern sehen will, muss sich registrieren, ansonsten gibt es wirklich nichts zu meckern. Der Ton im Forum ist durchgehend freundlich, das illegale Angebot ist überaus reichhaltig. Ich würde die altehrwürdige Boerse.bz und Mygully.com aber nicht als „Mitläufer“ bezeichnen. Wer im Web gezielt nach Raubkopien sucht, landet in den meisten Fällen bei diesen beiden Anbietern, die 2008 nach dem Aus der Börse von gulli.com entstanden sind. Nervig sind dort, wie auch bei myboerse.ws die Weiterleitungen auf Usenet-Provider, sofern man Links ohne vorherigen Login anklicken möchte.

Lesen.to – der Warez-Blog

lesen.to LogoDer Warez-Blog Lesen.to hat mit diversen Filehostern kooperiert. Die Seite ist schon recht betagt und ist zeitweise aktiv, zeitweise nicht. Dafür sind dort sehr viele Links zu älteren Büchern vorhanden. Zumindest die Spiegel Bestsellerliste wird immer wieder neu verfügbar gemacht. Fazit: Als illegale Quelle sehr nützlich, sofern die Werke nicht aus 2013 oder 2014 stammen.

lul.to – Lauschen & Lesen

lul.tolul.to (Lesen & Lauschen) entstand 2014 und profitiert sehr davon, dass TorBoox nach dem angeblichen Hack für immer offline bleibt. Gezahlt werden 10 Euro in Voraus, dafür kosten die Werke zwischen 2 Cent und wenige Euro. Abgerechnet wird dabei pro Werk. Auch diverse Hörbücher sind dort verzeichnet. Die Downloads finden ohne Umweg über eigene Server statt. Die Navigation ist wirklich sehr übersichtlich, die ganze Seite wurde auffallend attraktiv gestaltet. Würde mich nicht wundern, wenn dort ein Grafikdesigner am Werk war. Leider haben sich in den letzten Monaten Beschwerden gehäuft, dass dort außer zu kassieren kaum noch etwas passiert sein sollte.

 

Mobilism.org – all your Smartphone can eat

mobilism.org logoBei forum.mobilism.org gibt es auch einen Bereich für E-Books. Doch dieses Forum hat zumeist englischsprachige Nutzer, weswegen die meisten Werke gute Sprachkenntnisse voraussetzen. Die Foreneinträge leiten die Nutzer auf diverse Sharehoster weiter. Das Forum ist aber eher etwas für Jailbreaker, die über Sharehoster hochpreisige Apps oder englischsprachige Filme im Miniformat beziehen wollen. Trotzdem gibt es viele regelmäßige Besucher, bei Alexa landet das Portal im weltweiten Vergleich auf Platz 6186.

Avaxhome – kostenlos, aber leider zumeist irrelevant

avaxhomeBei https://www.avaxhome.co (Domain wurde mal wieder geändert) werden Fans englischsprachiger Literatur sicher fündig. Auch hier wird auf diverse Filehoster umgeleitet, wo sich die Dokumente befinden. Angeboten werden aber auch Zeitschriften, Musik, Filme, Spiele, Comics & mehr. Deutsche Downloads stellen leider auch hier die Ausnahme dar, von daher ist es keine der attraktiven TorBoox Alternativen. Trotzdem sollte man den Anbieter nicht unterschätzen. Im weltweiten Vergleich landet die Seite bei Alexa auf Platz 3834, gemessen am chaotischen Inhalt der Seite ist das sehr viel!

usenet4ever.info

usenet4everWer einen Usenetaccount besitzt, kann das illegale Forum usenet4ever.info nutzen. Auch ohne XXX-Ware sind dort fast 8.000 Links zum Binärbereich des Usenet verfügbar. Bei XS Usenet kann man sich immerhin die Uploads der letzten 10 Tage kostenlos herunterladen.

Im Gegensatz zu P2P-Tauschbörsen werden bei der Benutzung von Filehostern und Usenet-Providern keine Abmahnungen verschickt. Ohne VPN sollte man von den Angeboten von torrent.to, thepiratebay.se & Co. unbedingt Abstand nehmen. Wer ohne VPN bei P2P-Tauschbörsen mitmacht, spielt Russisch Roulette! Nach wenigen Wochen wird garantiert die erste Abmahnung ins Haus des Anschlussinhabers flattern. Dennoch: Für die englischsprachigen Leser sind Torrents die absolute Nr. 1 im Web. Dort werden riesige Monats-Bestände ausgetauscht.

Kostenlose legale E-Books gibt es auch bei www.free-ebooks.net. Weitere nicht legale Quellen findet man bei toplist.raidrush.ws.

Bei den vielen negativen Kommentaren bei Google Plus, Facebook und hier im Blog sah ich mich kürzlich dazu genötigt, darauf zu reagieren. Hier meine Antwort auf die ganzen Angriffe, die auch teilweise auch unter der Gürtellinie verlaufen sind.

"TorBoox Alternativen", 5 out of 5 based on 1 ratings.

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49 Kommentare

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    Mario Mendler

    Will bei atomload.at unter oboom.com filme als hoster reinsetzen aber er zeigt mir dann nur an das der hoster uploaded.net drin ist und unter mirrow 1 die oboom datei nicht angezeigt wird

    eintragsbeispiel

    oboom.com
    https://www.oboom.com/60H9IMV6

    was mache ich da falsch ??

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    Mario Mendler

    Will bei atomload.at unter oboom.com filme als hoster reinsetzen aber er zeigt mir dann nur an das der hoster uploaded.net drin ist und unter mirrow 1 die oboom datei nicht angezeigt wird

    eintragsbeispiel

    obo0m.com
    https://www.oboom.com/60H9IMV6

    was mache ich da falsch ??

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    Lars Sobiraj

    Okay, genug getrollt. Die nächsten Kommentare sind entweder sachlich oder sie landen in meinem Spam-Ordner, danke!

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    Peer Krause

    Hey Peter, Paul, und Mary !
    Supersache, ich nehme an, Du hast im Laufe der Zeit schon reichlich “ Magic Dragon “ Intus, und es hat halt irgendwann Puff gemacht, und seitem hast du das Glück nicht allein mit Deiner Persönlichkeit zu sein. Herzlichen Glückwunsch dazu.Somit bist Du bei 3 personen ja auch auf die 3 fache Menge an Büchern angewiesen, und ich gebe zu, dass geht ins geld. Somit mein Dickes 1+ mit viel Verständnis für Deine Kommentare. 3 fach geballte Intelligenz.

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      peter, paul and mary

      und du trinkst „Wunschpunsch“ nehmen „wir“ an.

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    Lieder fehlen sämtliche legalen Optionen bei Lars Sobiraj’s Aritkel. So kann man natürlich gut die Verlage als ewiggestrige brandmarken.

    „Und wo bleibt die Leihbücherei für ebooks,
    ich würde gerne legales Geld an die Autoren zahlen.“

    Gibt es schon: http://www.skoobe.de.

    SH

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      Nucknuck

      Skoobe.de ist zwar nicht meilenweit von dem entfernt, was ich und auch viele andere als attraktives Angebot bezeichnen würden aber so richtig gut ist es nicht.
      Meine Wünsche/Vorstellungen:

      – kein DRM

      – anonymes bezahlen

      – keine Profilbildung wenn nicht erwünscht

      – keine Rückgabefristen (ist bei digitalen Gütern eine künstliche Verknappung die vom Kunden kaum honoriert wird)

      – keine Endgerätegängelung (bei Skoobe sind die klassischen Reader außen vor, weil kein Epub)

      – der Basispreis bei Skoobe ist aus meiner Sicht der, den man auf dem Markt in der Breite durchsetzen kann

      – monatlich kündbar (ist bei Skoobe so)

      – einfacher plattformunabhängiger Download (wie bei ehemals Torbooks)

      Ich würde ja sagen, jeder kann im Monat 15 Bücher (wer mehr als 180 Bücher im Jahr lesen kann, gehört mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu dem Teil der Bevölkerung welcher Geld zum ausgeben hat) runterladen und behalten (kaum jemand wird noch ein Buch zweimal lesen), da würde kaum noch jemand LUL und Co benutzen. Es wird mit Sicherheit zu Accountsharing (Familien, Kollegen, usw) kommen aber ich denke den gibt es auch jetzt schon.
      Da (fast) jeder der sich dafür interessiert, billig und legal an seinen Lesestoff kommen würde, wäre auch die Weitergabe nicht mehr so das Problem (eine legale und einfach zu nutzende Plattform ist einfach bequemer und sicherer, siehe den Hickhack mit den Vorladungen in Zusammenhang mit Torbooks).

      Bei Fachbüchern (richtigen nicht Ratgeber- und Sachbücher) sehe ich das etwas anders.
      Da gibt es aber die positive Entwicklung zu Open Access und ich wage zu behaupten, es wird dennoch in der Zukunft Fachbuchverlage geben, die gut verdienen werden.

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      Querleser

      1. Tausende eBooks! – Nur welche, werden nicht genannt.
      Da geht man dann einen Vertrag ein, ohne zu wissen, welche Leistung man bekommt.
      2. Muß dann wohl ein Tablet oder I- / Smartphone angeschafft werden, denn eReader oder PC werden nicht bedient.

      Damit ist Skoobe für mich keine „Option“.

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        peter, paul and mary

        i agree.

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        Thomas Elbel

        Und das ist bei den illegalen Angeboten natürlich gaaaaaaanz anders, wie TorBoox gezeigt hat.

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          peter, paul and mary

          in der tat… da ist das ganz anders.
          benutzerfreundlichen aufbau einer seite nennt man das.

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    Prinz Bernhard

    vor einem Jahr habe ich überlegt, den Einstieg in ebook zu machen.
    – Buch in Papier 20 EUR
    – Buch als ebook 18 EUR.

    Das Ebook kann ich
    – nicht verschenken
    – nicht verkaufen (als gebrauchtes e-book)
    – nicht in das Regal stellen
    – keine Rückgabe (mit Abschlag)
    d.h. der redliche Käufer wird durch DRM drangsaliert.

    habe damals das Buch gekauft .

    Vor einiger Zeit auf auf boox.to gestoßen, seitdem lese ich
    wieder mehr Bücher und kann ein Buch auch nach 20 Seiten löschen,
    wenn ich merke, gefällt mir gar nicht.

    Ich bin über den Artikel dankbar, weil es
    – die Alternativen aufzeigt (leider nur im illegalen Bereich) und
    – zeigt, dass die Verlage keine Alternative für den legalen Kunden anbieten.

    Apple macht Milliarden Umsätze mit legaler Musik, die man kopieren kann. Geht doch.

    Und wo bleibt die Leihbücherei für ebooks,
    ich würde gerne legales Geld an die Autoren zahlen.

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      Thomas Elbel

      Wieder so ein ahnungsloser. Amazon bietet längst eine Leihbücherei für eBooks als Bestandteil seines Primeprogramms. eBooks können noch 7 Tage nach Kauf begründungsfrei zurückgegeben werden. Großzügiger gehts ja wohl kaum noch.

      Aber hier schön unterbelichtet posten.

      Wie sagte oben jemand: Lesen bildet (oder doch nicht?!).

      Sie wollen legales Geld an die Autoren zahlen? Dann bezahlen sie deren Bücher. Wie schon oben angemerkt gibt es mittlerweile in Deutschland eine rege Selfpublisherszene. Und was passiert mit deren Büchern? Richtig. Sie werden piratiert, genau wie die Verlagstitel. Das gilt sogar für 99Cent Titel. Die Piratenszene ist völlig außer Kontrolle geraten. Es ist wieder Zeit, dass etwas Moral einkehrt. Aber ich stimme völlig überein, dass man die nicht per Gesetz oder DRM in die Leute einprügeln kann. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen.
      Über Hungerlöhne für Friseure und Hebammen mitzujammern, aber dann Autoren abzocken.
      Über den Datenklau der NSA jammern, aber dann Kreative Werke saugen.

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        peter, paul and mary

        „unterbelichtet“, „ahnungsloser“, „abzocker“, was kommt denn als nächstes?
        bei dem umgangston wundert es doch wohl keinen mit nem fünkchen verstand (den ich herrn thomas elbel hier mal einfach abspreche), daß man auf diesem niveau kein gespräch zustande bekommt. da verliert man doch die lust überhaupt zuzuhören.
        aber die hoffnung stirbt zuletzt. irgendwann wird auch dieser „herr“ verstehen wo die waren abzocker sitzen.

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          Lars Sobiraj

          Wie schon auf Facebook angekündigt werde ich hier morgen dazu einen ausführlichen Kommentar schreiben. Ich habe jetzt auch die schwachsinnigen Kommentare freigeschaltet, allerdings bitte ich dennoch um eine sachlichere Diskussion hier.

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            peter, paul and mary

            danke lars, nichts ist notwendiger bei dem thema als eine sachliche debatte.

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        Miljan Tanic

        Und was ist mit uns, die im Ausland leben? Wie können wir legal an ebooks in Deutsch kommen? :)

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      Warum probieren Sie nicht mal Indies? Die kostenlose Leseprobe auf Amazon (die man sich aufs Kindle schicken kann) ist, je nachdem wie umfangreich das eBook ist, auch schon mal zwanzig Seiten lang.

      Die meisten Indies haben faire Preise und verwenden kein DRM. Vielleicht können Sie manche sogar um Rezensionsexemplare bitten, als Gegenleistung hinterlassen Sie einfach eine Rezension auf Amazon, etc.

      Einfach mal versuchen, wir Autoren sind ganz normale Leute, mit denen man ganz normal reden kann, die aber auch ganz normal für alles bezahlen müssen, wie auch Sie. Und dabei vielleicht viel weniger Geld in der Tasche haben. Viele Autoren opfern ihre Freizeit für die Bücher, die sie schreiben, weil sie ihr Geld in einem Vollzeitberuf verdienen müssen.

      Wenn ich überlege, wie teilweise Spiele aus den Downloadstores von Smartphones und Konsolen verschwinden, und man diese irgendwann nicht mehr neu herunterladen kann, obwohl man für sie bezahlt hat, dann steht das legale Angebot für eBooks doch super da.

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    „Kollege“ Sobiraj, wo finde ich denn Ihre Serviceseiten mit Tipps für Schwarzfahrer, Versicherungsbetrüger, Tachofälscher, Fahrrad- und Ladendiebe und ähnliches Gesindel? Oder ist Ihnen das zu heiß? Ich fände, das wären mal spannende Projekte für jemanden, der seine Art von „Journalismus“ gerne unter dem Gully-Deckel auslebt.

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      Lars Sobiraj

      Bei so hochwertigen und neutralen Kommentaren wie von Herrn Froitzheim kann ich kaum widerstehen zu reagieren. Sie können derartige Tipps gerne selbst anbieten, sollten Ihnen danach sein. Tatsächlich habe ich nicht mit dieser Aufruhr gerechnet, die per Facebook, E-Mail und hier in den Kommentaren aufgekommen ist. Gerne werde ich mich in einem Folgeartikel darüber auslassen, warum das „Gesindel“ so große Chancen mit ihren illegalen Angeboten hat. Das liegt nämlich nicht nur daran, dass manche Leute alles für lau haben wollen. Vor der Überlegung gedrucktes Buch versus E-Book stand ich auch, letztlich habe ich mich auch für das gedruckte Buch entschieden.

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        Schon wieder machen Sie mich neugierig: Was ist bitte ein neutraler Kommentar? Ein schwarzer Schimmel oder doch eher ein weißer Rappen?

        Ihr Blogpost ist übrigens auch nicht neutral, sondern hochtendenziös und ideologisch in seiner perfiden und scheinheiligen Art, Verleger alt aussehen zu lassen, während die Sorte Schnorrer, der es scheißegal ist, was legal und was illegal ist, hier konzentrierten Nutzwert findet. Das ist vergleichbar mit einem Radioreporter, der am Sonntag frisch und fröhlich hinausposaunt, dass in in paar viel zu teuren Läden die Schaufensterscheiben eingeschmissen worden sind und die Polizei im Moment keine Plünderer fernhalten könnte, weil sie gerade zu einem Großeinsatz am anderen Ende der Stadt gerufen wurde.

        Kurzum: Ich finde das, was ich hier in schlecht simulierter Sachlichkeit lese, ganz unneutral zum Kotzen. Wenn Sie „illegal“ schreiben, liest es sich wie die Aufforderung „legalize“ – nur dass Verleger keine Narco-Barone sind.

        Ich lese jedoch keine Zeile an berechtigter Kritik an (bestimmten!) Buchverlagen, etwa an übertriebenem Bestsellerismus, Vernachlässigung der Longlist etc., keine Kritik an Bezos, der den Buchhandel platt macht, kein Wort dazu, dass der Staat auf E-Books 19 % Mehrwertsteuer kassiert und nur auf Papierbücher 7 %. Wenn E-Books nicht steuerlich benachteiligt wären, könnte ihr Preis allein dadurch um 10 % sinken. Ein glaubwürdiger Anwalt der Leser müsste eine Steuersenkung fordern. ( https://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Internet-Weniger-Mehrwertsteuer-Werden-eBooks-bald-billiger-7974177.html )

        Um Missverständnisse auszuschließen: Als Journalist verstehe ich jeden Kollegen, der sich über schlecht zahlende Zeitungsverleger und Knebelverträge für Autoren aufregt. Ich verstehe aber keine „Kollegen“, die deshalb allen Zeitungen den baldigen Tod wünschen, auf dass ihre Kollegen die prekäre Existenz ganz verlieren. (Nicht dass ich das hier gelesen hätte, aber leider liest man das immer wieder, und es würde vom Tenor her hierher passen.)

        Noch weniger begreife ich (und damit bin ich wieder in diesem Blog) die Projektion eines Feindbilds auf Buchverleger, von deren Geschäft kaum ein Journalist wirklich etwas versteht. Für mich ist es allemal eine Unverschämtheit, wenn sich jemand, der undifferenziert Vorurteile gegenüber einem ganzen Berufsstand bedient und Hass gegen ihn fördert, als Journalist ausgibt. Allerdings kann ich mir auch keinen Reim darauf machen, wieso jemand, der sich der Szene der Online-Abstauber anbiedert, überhaupt Journalist sein will. Keinem Mitglied seiner Zielgruppe ist die „journalistische“ Leistung eines Lars Sobiraj auch nur einen Fliegenpilz wert. Genau deshalb erlaube ich mir, „Kollege“ und „journalistisch“ bis auf weiteres in Gänsefüßchen zu setzen.

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    Bücherwurm

    Wie sicher ist man als jemand, der als Journalist aus kommerziellem Interesse gezielt Links zu illegalen Portalen bzw. Portalen mit fast ausschließlich “Raubkopien” postet?

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    Bücherwurm

    So geht es Leuten, die aus kommerziellem Interesse gezielt Links zu illegalen Quellen posten. Wie sicher ist man als jemand, der als Journalist aus kommerziellem Interesse gezielt Links zu illegalen Portalen bzw. Portalen mit fast ausschließlich „Raubkopien“ postet?

    https://futurezone.at/netzpolitik/kanadier-soll-10-5-millionen-fuer-links-zu-simpsons-zahlen/43.960.194

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      peter, paul and mary

      die spinnen, die amis.

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    peter, paul and mary

    erstmal ein frohes neues jahr und danke für den stand der dinge.
    warum gelingt es den autoren und verlagen eigentlich nicht sich mit der piratenszene zu arrangieren. ich sehe einzig eine kopf in den sand politik der einen und auf der anderen seite gesprächsbereitschaft die gefällig ignoriert wird.
    es hilft doch keinem, die bestehenden tatsachen zu ignorieren. es ist so typisch deutsch und gleichzeitig so beschränkt, dass einem als user gar nichts anderes übrigbleibt als dem besten angebot zu folgen und das ist leider in keinem „legalen“ fall vorhanden.
    wenn man diesem spiegelbest und seinem, doch sehr offenen blog, glauben schenken darf, müßte die tür für eine positive lösung weit offen sein.
    ignoranz war schon immer ein schlechter berater, aber ist offensichtlich zu menschlich… oder einfacher: zu deutsch.
    in diesem sinne: LESEN BILDET

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      Thomas Elbel

      Ich begreife nicht, wo sie bei den Piraten oder im speziellen Herrn Spiegelbest Gesprächsbereitschaft sehen. Letzterer hat kund gegeben, „die Traumwelt der Verlage abbrennen zu wollen“ (Zitat eines Tagesspiegelinterviews nach Gedächtnis). Sieht so ein Gesprächsangebot aus?
      Ansonsten hat keiner der Piraten, die ich zu dem Schwarzangeboten meiner Bücher direkt angemailt habe, es je für nötig befunden darauf zu reagieren.
      Mittlerweile werden auch DRM-frei, selbstpublizierte 99Cent-Bücher kaum einen Tag nach der Veröffentlichung schon bei Piratenseiten eingestellt.
      Ich habe in so einem Fall in der Kommentarsektion der betreffenden Piratenseite darauf aufmerksam gemacht, dass das Buch gerade von mir aktuell verlost wird. Der Kommentar wurde kommentarlos gelöscht. Klar: schmälert ja den Traffic und damit die Werbeeinnahmen der Piraten.
      Die ganze Szene ist nur auf eins aus: Geld. Völlig amoralisch.

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        peter, paul and mary

        die selbe diskussion gabs doch schon lange vorher. siehe napster oder kino.to. effekt: akzeptable flatrates fürs jeweilige medium.
        das totale negieren, bzw die 3 affen mentalität mancher/vieler (wer weiß das schon?) autoren oder verlage spricht für sich, wird aber mit sicherheit keinen erfolg haben.
        hier wird krampfhaft versucht vorhandene tatsachen zu ignorieren. und (ich wiederhole mich) ignoranz war schon immer ein schlechter berater.
        ich kenne zb so einige, die durchaus bereit sind den autoren einen betrag x zu überweisen wenn denn das buch gefällt.
        zumindest nachdenken muss man über solche modelle und da ist herr spiegelbest ein vordenker. und ständig auf ihn einzuschlagen bringt definitiv nichts. das spornt ihn höchstens an wie man an den aktuellen aktivitäten sehen kann.

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          Thomas Elbel

          Sagen Sie mal, können Sie nicht lesen?
          Nochmal für die Begriffsstutzigen:
          ES GIBT DIESE LEGALEN ALTERNATIVANGEBOTE LÄNGST!!!!
          Sie heißen Amazon Prime, Skoobe, Onleihe etc. pp.
          Aber kein legales Angebote der Welt kann mit einer 0 Euro Konkurrenz überleben. Wie denn auch. Aber genau das machen Hr. Spiegelbest und Konsorten.
          Sie verhalten sich wie jemand der sagt: Wozu braucht es Fahrradhersteller und -händler, wenn ich die Räder auch für 5 Euro beim Hehler kaufen kann. Bei Ihnen kommt der Strom offensichtlich auch aus der Steckdose.
          Herr Spiegelbest ist kein Vordenker, sondern ein Krimineller, der sich an der Arbeit anderer Leute bereichert und versucht, diesem Tun ein dürftiges pseudomoralisches Mäntel umzuhängen

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            peter, paul and mary

            …und sie können offensichtlich nichts anderes als auf dem rücken liegen, mit den beinen strampeln und laut brüllen.
            (sorry für die „unsachlichkeit“ aber bei soviel geballter sturheit…)

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        Ein Leser

        „Die ganze Szene ist nur auf eins aus: Geld. Völlig amoralisch.“ -> Also daraus erschliesst sich mir als Leser…: Die ganzen Autoren sind nur auf eins aus: Geld. Völlig amoralisch.

        MfG Ein Leser

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          Lars Sobiraj

          Nein, es ist total okay Geld für die eigene Leistung haben zu wollen. Du möchtest doch sicher auch für deine Arbeit bezahlt werden, „ein Leser“, oder? Und unterschätze bitte nicht die Schwierigkeiten, die mit der Erstellung eines Buches verbunden sind. Es ist kein Wunder, dass es gemeinhin viele Menschen aber nur wenige Buchautoren gibt.

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            Thomas Elbel

            Und ich biete gerne an, diese Schwierigkeiten gerne einmal in Form eines Gastkommentares darzustellen, wenn Hr. Sobiraj sich mit diesem Gedanken anfreunden könnte. Ich bin so genannter „Hybrid“-autor, d.h. ich habe sowohl Verlagsbücher (Piper) veröffentlicht, als auch professionelles Self Publishing betrieben und damit einen guten Überblick über beide Welten, zudem habe ich mich in meiner Eigenschaft als Hochschulprofessor dem Thema Piraterie auch schon wissenschaftlich genähert.
            Also: Wie wär’s Herr Sobiraj?

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            Lars Sobiraj

            Ja, sehr gerne!! Jederzeit!

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    Henri

    Dass Sie sich noch Journalist nennen, Herr Sobiraj, ist eine Verunglimpfung dieses Berufsstandes. Sie stehen auf einer Stufe mit Abmahnanwälten, die ein legitimes Recht ohne Augenmaß für die Betroffenen zum eigenen Vorteil ausnutzen. Sie, Herr Sobiraj, nutzen die Machenschaften skrupelloser Krimineller aus, um Leser für ihren Blog heranzuschaffen und über Werbung Geld zu verdienen. Sie geben zudem Nachhilfe im illegalen Handeln, denn nicht nur das Betreiben eines Portals wie Torboox ist illegal, sondern auch die Beschaffung von Büchern über ein solches Portal. Ihr Schlusssatz ist in diesem Kontext nichts als Spott. Einem wahren Journalisten würden das Veröffentlichen eines solchen Artikels seine Haltung und sein Berufsethos verbieten.

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    Thomas Elbel

    Als Schriftsteller sage ich: Sie sollten sich was schämen, Herr Sobiraj.

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      peter, paul and mary

      und als leser sagt man: sie als autor MÜSSEN umdenken.

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        Thomas Elbel

        Inwiefern? Schauen Sie sich mal meinen Kommentar auf Ihren Eintrag weiter unten an. Die Antwort würde ich gerne lesen.

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    gähn…

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    Markus Hassold

    gibt’s da auch was legales?

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    mariamorena

    und ebookflood.com

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      Lars Sobiraj

      ebookflood ist offline, da geht nichts mehr!

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    Jürgen

    „Kleine Frage zum Schluss: Wie viel von den Einnahmen aus diesem Bereich gehen an die Autoren, Verlage, den Groß- oder Einzelhandel? Kein Cent. Das Geld bleibt bei Werbepartnern, Sharehostern und den Betreibern der Torboox Alternativen.“

    So weit unten – soll das eine Scherzfrage sein?

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      peter, paul and mary

      so weit unten, weil so alt.
      wer nicht umdenkt bleibt offensichtlich auf der strecke.
      ich denke mal, dass das die qualität steigert.
      auslese ist nämlich ein natürliches prinzip.


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