Tor Browser 8.0.7. beinhaltet wichtige Sicherheitsupdates

Den anonymen Tor Browser gibt es jetzt in einer neuen Version. Das Tor Projekt setzt den Firefox 60.6 in der erweiterten ESR-Version ein, um die Sicherheit der Nutzer zu verbessern.

Sie alle wollen nur unser Bestes, unsere Daten. Fast fühlt es sich an, als wenn man uns im Internet wie Freiwild behandelt. Wer sich gegen die Verfolgung der Surfer und der Ausspähung der eigenen Interessen schützen will, ist beim Tor Browser genau richtig. Einhundertprozentige Sicherheit kann einem aber kein Hersteller garantieren.

Die neue Version behebt Sicherheitslücken im Browser, die bei der Verwendung von Windows- und Linux-Rechnern aufgetaucht sind. Zudem setzt man nun als Grundlage auf den Firefox 60.6.0 ESR. Das soll dabei helfen, die Implementierung der Browser-Erweiterung NoScript zu optimieren.

Wer den Tor Browser bereits nutzt, kann ihn einfach nach dem Start einem Update unterziehen. Beim Menüpunkt „About Tor Browser“ öffnet sich ein weiteres kleines Fenster. Darin wird unter anderem geprüft, ob man eine neuere Version installieren könnte. Ansonsten kann man den neuen Tor Browser von hier herunterladen.

 

Tails 3.13 schließt gleich mehrere Sicherheitslücken

Kurze Zeit später kam ebenfalls eine neue Version des Live-Systems The Amnesic Incognito Live System (Tails) heraus. Das auf Debian basierende Live-System mit dem Fokus auf Privatsphäre kann man auf einem USB-Stick oder einer DVD installieren, um damit den Computer zu booten. Alternativ gibt es Tails auch für virtuelle Maschinen.

Tails 3.13 schließt gleich mehrere Sicherheitslücken u.a. im Kernel, in Thunderbird, OpenSSL, OpenSSH und OpenJPEG. Außerdem verwendet man dabei auch die neueste Version des Tor Browsers. Der USB-Stick kann entweder upgedated werden, wobei keine Daten verloren gehen. Anderenfalls installiert man die komplette Version, dann ist von den alten Daten aber nichts mehr vorhanden.

Tarnkappe.info

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Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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