„No Hoax“: John McAfee startet die „McAfee Redemtion Unit“-Währung

Mit der McAfee Redemption Unit will der Gründer des Antivirenprogramms McAfee eine Alternative zu Fiatwährungen bieten. Ob es gelingt?

McAfee Redemption Unit

John McAfee hat am 29.05.2018 auf Twitter Details seiner, auf einer Kryptowährung basierenden Fiat-Währung, veröffentlicht. Sie trägt den Namen „McAfee Redemption Unit“. Als vorläufiger Erscheinungstermin ist der 25. Juni vorgesehen. Sein Ziel ist es, damit dem von Banken geführten „Krieg gegen Kryptowährungen“ entgegen zu treten.

Die McAfee Redemption Unit

Auf seinem Twitter-Tweet schreibt McAfee:

„Kein Scherz. Die ‚McAfee Redemption Unit‘ ist real und kommt in 26 Tagen. Die Grafik hat eine niedrige Auflösung – ich will nicht zu viel verraten. Sie wird auf Währungspapier mit Holographen auf beiden Seiten gedruckt. Die Scheine sind serialisiert, mit der Blockchain verbunden, einlösbar, konvertierbar und sammelbar“.

Was dann folgt, ist eine Grafik der verschiedenen Konfessionen der Währung. Die Serie besteht aus sieben Scheinen, die jeweils ein Foto von McAfee selbst oder eines bekannten Kryptowährungs-Repräsentanten zeigen: dem Geschäftsführer der Bitcoin Foundation, Brock Pierce, dem CEO von Bitmain, Jihan Wu, oder dem CEO von Bitcoin.com, Roger Ver.


Von Interesse ist auch, dass derjenige, der die Währung gekauft hat, John McAfee persönlich treffen darf. Wer im Redemption-Büro in Mexiko zwischen 13 und 15 Uhr mit einer McAffee Redemtion Unit auftaucht, hat gleichzeitig das Anrecht darauf mit erworben, sich mit McAfee zu treffen. Die Länge des Treffens ist dann vom Wert der erstandenen Redemption Units abhängig:

So steht auf der Rückseite der Banknoten

„Zeigen Sie uns Ihr erworbenes Zertifikat. Das Einlösungszentrum wird seine Echtheit überprüfen und Ihnen ein Datum, eine Uhrzeit und einen Ort in den USA mitteilen, an dem Mr. McAfee sich mit Ihnen für die vorgesehene Zeit treffen wird.“

Bildquelle: PublicDomainPictures, thx! (CC0 1.0 Public Domain)

Tarnkappe.info

Ich bin bereits seit Januar 2016 Tarnkappen-Autor. Eingestiegen bin ich zunächst mit Buch-Rezensionen. Inzwischen schreibe ich bevorzugt über juristische Themen, wie P2P-Fälle, greife aber auch andere Netzthemen, wie Cybercrime, auf. Meine Interessen beziehen sich hauptsächlich auf Literatur.