Firefox-Browser: Warnung vor gehackten Webseiten mittels Breach Alerts

Article by · 26. November 2017 ·

Laut Firefox-Entwickler Nihanth Subramanya soll ein neues Feature künftig für mehr Sicherheit beim Surfen sorgen: „Breach Alerts“ wird Nutzer warnen, wenn sie eine Seite aufrufen, die Opfer von Hackerangriffen wurde. Subramanya gibt bekannt, dass das neue Feature zu einem zentralen Bestandteil der regulären Browser-Ausgabe wird. Der konkrete Zeitpunkt, wann das Tool einsatzbereit ist, steht derzeit jedoch noch nicht fest.

Hat noch vor kurzem Firefox seinen Quantum Browser veröffentlicht, so wird schon bald der nun wesentliche schnellere Firefox mit einer neuen Sicherheitsfunktion ausgestattet sein: Der Code im Repository “Breach Alerts” vergleicht von Nutzern aufgerufene Webseiten mit einer öffentlich verfügbaren Liste des unabhängigen Passwort-Prüfdienstes Have I Been Pwned. Falls die Seite dort aufgelistet ist, erscheint ein Warnhinweis. Zudem sollen Nutzern weiterführende Informationen über das Datenleck sowie Ratschläge zum weiteren Vorgehen erhalten. Für zusätzliche Sicherheit wird eine E-Mail-Benachrichtigung sorgen, die Firefox-Nutzer darüber informiert, ob bei genutzten Diensten ein neues Datenleck aufgetreten ist.

Die Webseite “Have I been pawned” schafft mehr Transparenz in Sicherheitsfragen. Nutzer können hier erfahren, ob sie mit ihrer E-Mail-Adresse bei einem Dienst angemeldet sind, der in der Vergangenheit gehackt wurde, vorausausgesetzt, der Angriff wurde bereits bekannt. Nun will Mozilla diese Datenbank auch in seinen neuen Firefox-Browser integrieren. Auf der Github-Seite des Firefox-Entwicklers Nihanth Subramanya findet sich bereits eine sehr frühe Version der geplanten Browser-Erweiterung. „Have I Been Pwned“-Betreiber Troy Hunt bestätigte die Zusammenarbeit mit dem Firefox-Entwickler Mozilla auf Twitter und zeigte sich erfreut über die positive Resonanz auf das kommende Feature.

Bildquelle: geralt, thx! (CC0 Public Domain)

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2 Comments

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    Manuel Bonik

    Apropos Firefox: Kann es sein, dass da gewisse “gefährliche” Seiten jetzt geblockt werden und man keine Wahl mehr hat, ob man sie nicht doch besuchen will, egal, was Firefox will? Scheint mir der Hauptsinn des letzten Updates zu sein. Konnte auch sonst nur Verschlechterungen feststellen.

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      Andreas

      Auch “Startpage” kann man nur noch über Umwege als Startseite hinzufügen. Firefox will nur noch “Google”


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