Coinimal: Bitcoins in Amazon-Gutscheine tauschen

Das Wiener Startup Coinimal bietet etwas völlig Neues an, was auch für den Graubereich interessant ist. Dort kann man sein Bitcoin-Guthaben kostenfrei in Amazon-Gutscheine verwandeln. Die Umwandlung soll maximal 30 Minuten dauern und benötigt nur eine funktionierende E-Mail-Adresse.

Die Auszahlung funktioniert aber auch via PayPal, SEPA-Überweisung oder Neteller. Der neue Dienstleister ging Mitte Dezember letzten Jahres an den Start.

Interessant für die Szene ist die neue Möglichkeit, ihr anonymes Bitcoin-Guthaben in Amazon-Gutscheine umzutauschen. Nach wenigen Minuten sollen die Nutzer den Gutscheincode per E-Mail erhalten. Der Mindestbetrag liegt bei 50 Euro in Bitcoins. Der Maximalbetrag ist abhängig von der Verifikationsstufe, die in Starter, Bronze, Silber und Gold eingeteilt wurde. Beim Starter-Account mit einer überprüften E-Mail-Adresse liegt das tägliche Limit bei immerhin 500 Euro. Bei der höchsten Verifikations-Stufe muss eine gültige Adresse angegeben werden, die vom Unternehmen überprüft wird.

Gegenüber heise online gab das Unternehmen bekannt, dass sie ihre Dienstleistung längerfristig gebührenfrei anbieten will. Da man als Gutschein-Seller einen Vertrag mit Amazon abgeschlossen habe, fallen auch für die Kunden bis auf weiteres keine Gebühren an. Nach dem Umtausch kann das Guthaben bei Amazon allerdings nicht mehr zurückgetauscht werden. Auf runde Summen muss man beim Gutschein übrigens nicht kommen. Der gegenwärtige Wert der Bitcoins wird einfach umgetauscht. Anders als bei all4btc kann man jeden Amazon-Marketplace oder auch Amazon selbst für die Bestellungen in Anspruch nehmen. Bei all4btc muss man diesen Dienstleister zwangsweise als Zwischenhändler der Amazon-Waren in Anspruch nehmen.

Coinimal: Geschäftsmodell ???

Fraglich ist bisher, wie das Geschäftsmodell von Coinimal aussehen soll, weil bei der Umwandlung keine Gebühren anfallen. Das Unternehmen bietet neben dem Bitcoin-Tausch in Gutscheine auch den Kauf bzw. Verkauf von Nextcoin, Bitcoin, Dogecoin und Peercoin an.

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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Ein Kommentar

  1. LouisG sagt:

    Auf der Startseite steht doch schon eine Antwort wie man sich finazieren will.

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