Bithumb: Krypto-Börse wurde Opfer eines Hackangriffes

Infolge eines Hackangriffes in der Nacht zum Mittwoch wurden bei der südkoreanischen Krypto-Börse Bithumb Cyberwerte in Höhe von ca. 27 Millionen Euro entwendet. Die Opfer der Attacke sollen entschädigt werden, teilt die Handelsplattform Bithumb mit.

CoinMarketCap.com zufolge ist die Börse, gemessen am Handelsumsatz, weltweit die Nummer sechs. Mun Chong-hyun, Chef-Analyst vom Cyber-Sicherheitsspezialisten ESTsecurity, verkündet: „Keine Vorkehrung kann hundertprozentige Sicherheit für virtuelle Währungen garantieren“. Sie gäben für Hacker ein lohnendes Ziel ab, da sie zum Ersten „unzureichend gegen Angriffe geschützt seien“ und zudem „die Währung in sekundenschnelle weltweit verschoben werden könne“. Vorübergehend wurden alle Transaktionen eingefroren, die Nutzer sollen entschädigt werden, kündigte Bithumb an.


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Bereits am 10. Juni wurde die südkoreanische Kryptobörse Coinrail Opfer eines ähnlichen Angriffes. Hacker erbeuteten dabei rund 31 Millionen Euro, so die Medienberichte. Darauf folgend war ein Abwärtstrend unaufhaltsam und führte in der Nacht von Samstag zu Sonntag ab 01:45 Uhr deutscher Zeit zu einem ersten Flash Crash von Bitcoin und allen Altcoins auf dem Markt. Lag am 10. Juni der Wert eines Bitcoin noch bei rund 7.600 Dollar, so wurde er schon einen Tag später nur mit rund 6.600 Dollar das Stück gehandelt. Als Reaktion auf die Bithumb-Attacke fiel aktuell der Bitcoin-Kurs am Mittwoch erneut um bis zu 2,1 Prozent auf 6.551 Dollar (5.679,7 Euro).

Bildquelle: TheDigitalArtist, thx! (CC0 Public Domain)

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