Microsoft beendet 2025 den Support für Windows 10 und fordert Nutzer auf, ihre alten PCs zu recyceln oder auf Windows 11 umzusteigen.
Windows 10 erreicht am 14. Oktober 2025 das Support-Ende. Microsoft drängt auf eine Entscheidung: Wer nicht auf Windows 11 umsteigt, soll seinen alten PC umweltfreundlich entsorgen. Was das für Millionen Nutzer bedeutet – und warum jetzt Handlungsbedarf besteht.
Das Ende einer Ära steht bevor: Ab dem 14. Oktober 2025 stellt Microsoft den offiziellen Support für Windows 10 ein. Sicherheitsupdates und technische Unterstützung gehören dann der Vergangenheit an. Während manche Geräte problemlos auf Windows 11 aktualisiert werden können, bleiben viele auf der Strecke – wegen veralteter Hardware oder fehlender Kompatibilität. Microsoft fordert daher in einem Supportdokument nicht nur zum Upgrade, sondern erstmals auch aktiv zum Recycling alter PCs auf. Doch was bedeutet das konkret für Nutzer, und welche Optionen gibt es wirklich?
Support-Ende für Windows 10 rückt näher
Am 14. Oktober 2025 endet der offizielle Support für Windows 10. Microsoft gibt sich entschlossen: Nutzer sollen entweder auf Windows 11 upgraden oder ihre alten Geräte umweltgerecht recyceln. Wer nicht handelt, setzt sich ab Herbst 2025 erheblichen Sicherheitsrisiken aus, da es keine regelmäßigen Updates mehr geben wird.
Millionen Geräte betroffen
Laut Angaben von Statcounter für Februar 2025 ist Windows 10 immerhin auf 58 % der Desktop-PCs weltweit installiert. Ein erheblicher Teil davon erfüllt jedoch nicht die strengen Hardware-Anforderungen für Windows 11. Besonders das Fehlen eines TPM 2.0-Chips oder ältere Prozessoren stellt viele Nutzer vor ein Dilemma: Upgrade oder Neukauf?

Microsoft wirbt für Nachhaltigkeit
Statt einfach neue Geräte zu kaufen, fordert Microsoft in seiner Checkliste zum Supportende von Windows 10, PCs zu überprüfen und gegebenenfalls wiederzuverwenden oder zu recyceln. Der Konzern verweist dabei in einer separaten Informationsseite auf zertifizierte Recyclingstellen und betont den positiven Umwelteffekt durch weniger Elektroschrott:
„Wenn Sie sich von Ihrem alten Gerät verabschieden, achten Sie darauf, es verantwortungsvoll zu recyceln. Reduzieren Sie die Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus Ihres Geräts, indem Sie Ihren alten PC zum verantwortungsvollen Recycling einsenden oder ihn gegen Geld eintauschen, das Sie für einen schnelleren, sichereren, neuen Windows 11-PC verwenden können.“
Möglich wäre auch eine PC-Spende an das gemeinnützige Hilfsprojekt Labdoo. Dieses unterstützt mit gespendeten Laptops u.a. Schulen oder Waisenhäuser weltweit.
Windows 11: Upgrade nicht für alle möglich
Viele Windows-10-Rechner sind technisch nicht in der Lage, auf Windows 11 zu wechseln. Microsoft bietet in solchen Fällen keine offizielle Unterstützung für eine manuelle Installation – auch wenn dies technisch teilweise möglich ist. Nutzer, die sich dennoch für ein Upgrade entscheiden, müssen auf eigene Gefahr handeln.
Sicherheitsrisiken bei weiterer Windows 10-Nutzung
Nach dem 14. Oktober 2025 wird es für Windows 10 keine Sicherheitsupdates, technische Unterstützung oder Fehlerbehebungen mehr geben – ein potenzielles Einfallstor für Hacker und Malware. Besonders private Nutzer und kleine Unternehmen ohne eigene IT-Abteilungen sind gefährdet.
Microsoft empfiehlt deshalb:
- Jetzt prüfen, ob das eigene Gerät Windows 11-kompatibel ist
- Falls nicht: Daten sichern und über ein neues Gerät oder Recycling nachdenken. Dafür gibt Microsoft eine Anleitung zum sicheren Löschen der Daten.
- Alternativ: Windows 10 Extended Security Updates, kurz ESU, nutzen oder auf andere Betriebssysteme wie Linux umsteigen.
Fazit: Jetzt handeln, statt später Probleme lösen
Die Zeit läuft: Nutzer von Windows 10 sollten sich frühzeitig vorbereiten, um nicht in eine Sicherheitsfalle zu tappen. Microsoft setzt auf Nachhaltigkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit – und drängt dabei deutlich zur Aktion. Ob Upgrade, Neukauf oder Recycling – Nichtstun ist keine Option.