DOOM: The Dark Ages
DOOM: The Dark Ages
Bildquelle: Bethesda Softworks

DOOM: The Dark Ages gecrackt

Egoshooter-Fans aufgepasst. Das Game DOOM: the Dark Ages aus Mai 2025 hat Voices38 kürzlich trotz Denuvo gecrackt.

DOOM: The Dark Ages ist eines der ersten Spiele, das mit einer modernen Version von Denuvo geschützt war und trotzdem von Voices38 gecrackt werden konnte. Dem Programmierer gelang es, diesen Egoshooter vom DRM von Denuvo und Steam zu befreien. Das Spiel soll die Vorgeschichte der Doom-Reihe aufzeigen. Damit kehrt der Hersteller id Software zur Begeisterung vieler Gamer zu den Wurzeln dieses Spieles zurück.

Es darf wieder frei Schnauze geballert werden. Dafür verfügt man zusätzlich über ein Schild. Das bedeutet, weniger Fernwaffeneinsatz, mehr Nahkampf. Diese Veränderung beinhaltet natürlich so ihre eigenen Vor- und Nachteile.

DOOM: The Dark Ages überlässt den Spielern die freie Wahl

Klar, man rennt und springt (wie üblich) herum. Doch die endlosen Hüpfspiele und Suchorgien gehören bei diesem Game der Vergangenheit an. Auch zwingt man einen nicht dazu, abhängig vom Spielverlauf eine spezielle Waffe zu benutzen. Um die zahlreichen Gegner auszulöschen, darf jeder die Waffe seiner Wahl einsetzen. Dafür verfügt Doom sogar über eine Handlung mit aufwändig animierten Zwischensequenzen. Doch das wird den meisten egal sein, Hauptsache schicke Grafik und draufhauen. Oder?

Doom
Doom – 1993 und heute.

Egoshooter-Action nur für Erwachsene

Der Hauptdarsteller, der „Doom Slayer“, gilt unter seinen Kollegen als jemand, dem man besser aus dem Weg geht. Sein Schild ist praktisch, nicht nur als Schutz, sondern auch um Gegner regelrecht mit Anlauf zu zerquetschen. Das klingt nicht gerade kindgerecht, ist es auch nicht.

Wer auf mittelalterliche Action steht, kann für seinen Nahkampf auch einen gut ausgerüsteten Morgenstern benutzen, um den Dämonen die Bits auszutreiben. Wichtig ist nur, nach Energiepaketen zu suchen, wenn ihr schwächelt. Ansonsten läutet das nächste Monster womöglich euer persönliches Finale ein.

DOOM: The Dark Ages: Große Spielewelten, aber kein Open-World-Game

DOOM: The Dark Ages ist kein waschechtes Open-World-Spiel, die heutzutage sehr beliebt sind. Aber die Entwickler haben den Gamern große Areale gegönnt, in denen sie sich frei bewegen können. Wer Orientierung braucht, kann die dreidimensionale Übersichtskarte aktivieren oder folgt einfach dem Pfeil. Dieser zeigt stets in Richtung der nächsten größeren Mission. Natürlich müsste man dafür das nächste Ziel lebendig erreichen. Das mag trivial klingen, das ist es aber nicht.

Bevor er den Crack released hat, kam von Voices38 zehn Tage nach der Veröffentlichung ein Crackfix für Assassin’s Creed Mirage Valley of Memory heraus. Beim Forum cs.rin.ru, besser bekannt als die Steam Underground Community, hat er nicht nur das eigentliche Spiel verfügbar gemacht. Mehrere andere User haben bei diversen Sharehostern auch das Buch zum Game mit unzähligen Bildern (Artbook) nebst einem Mitschnitt des original Soundtracks hochgeladen. Beides dürfte der Stimmung dienen, wenn man es denn möchte.

DOOM: The Dark Ages, NFO

Creaminstaller schaltet zusätzliche DLCs frei

Mit dem Creaminstaller gelang es ersten Nutzern, noch zusätzliche Inhalte von DOOM: The Dark Ages freizuschalten. Das kostenlose Tool durchsucht alle Festplatten nach installierten Spielen und versucht dann, automatisch bezahlte Zusatzinhalte (DLCs) im Spiel freizuschalten, ohne dass man sie gekauft hätte. Weitere Informationen findet man bei cs.rin.ru in einem eigenen Thread. Außerdem ist der Creaminstaller auch kostenlos bei GitHub verfügbar.

Hypervisor-Cracks: nützlich oder gefährlich?

Von diesem Teil von Doom gab es zwar schon mal im März diesen Jahres einen Crack, allerdings nur auf Hypervisor-Basis. Über derartige Cracks werden wir erst berichten, wenn man dafür keine Sicherheitsvorkehrungen mehr deaktivieren muss. Der Crack läuft zudem sehr tief im System auf Kernel- oder sogar auf Firmware-Ebene. Dadurch hat das Programm praktisch die vollständige Kontrolle über den Rechner. Was haltet ihr davon? Sind die Cracks mittels Hypervisor eher nützlich oder gefährlich? Hinterlasst uns eure Meinung bitte bei uns im Forum.

Lars Sobiraj

Über

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Früher brachte Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert. In seiner Freizeit geht er am liebsten mit seinem Hund spazieren.