Verlags-Klagen gegen Uploaded: finaler Schuss oder Eigentor?

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Wenn das juristische Beil zuschlägt: Verlagsbranche vs. Cyando AG (Uploaded).

 

Uploaded: Gestern jubelte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels über den Ausgang von drei Verfahren, die das Landgericht München eindeutig zugunsten der Kläger entschieden hat. Demnach müssen Sharehoster schon ab dem ersten Hinweis auf illegale Downloads Schadensersatz leisten, wenn sie keine wirksamen Gegenmaßnahmen einleiten. Abschuss frei für alle Sharehoster, die sich auf deutschsprachige Werke spezialisiert haben? Oder muss man die Urteile vielmehr als Eigentore der Verlagsbranche werten? Wir beleuchten die bisherige juristische Taktik der Cyando AG und baten Piraten-Jäger Manuel Bonik um eine ausführliche Einschätzung.


Laut der gestrigen Pressemitteilung des Börsenvereins haben die Buchverlage „einen weiteren Erfolg im Kampf gegen E-Book-Piraterie errungen“. Bisher kam noch kein deutsches Gericht zu dem Ergebnis, dass Sharehoster ohne Verzögerung oder weitere Schritte der Kläger Schadenersatz leisten müssen, sofern sie die Piraterie auf ihren Servern nicht dauerhaft unterbinden. Das soll sich ändern. Vergleichbare Verfahren mehrerer Vertreter der Musik- und Filmindustrie gegen Uploaded laufen noch, die Urteile werden innerhalb der nächsten Monate erwartet. Die Association of American Publishers (AAP) hat das Verfahren aktiv unterstützt, weil es als Muster bzw. Vorbild für weitere Gerichtsentscheidungen dienen könnte.

 

Sharehoster sollen an ihrem eigenen Geschäftsmodell ersticken

Leider nennt die „Presse-Information“ weder Ross noch Reiter. Es wird lediglich erwähnt, dass zwei deutsche Verlagsgruppen und ein internationaler Fachverlag die Klagen gegen die Betreibergesellschaft von ul.to angestrengt haben. Das Landgericht München hat mit den Urteilen vom 18. und 31. März 2016 entschieden, dass der Betreiber „für Urheberrechtsverstöße seiner Nutzer umfangreich mit haftet, weil er trotz Kenntnis über die illegalen Downloads weitere Rechtsverletzungen nicht verhindert habe.

geldnoten eurosDie Verlage hoffen, dass die Sharehoster künftig an ihrem eigenen Geschäftsmodell ersticken. Die Verlags-Juristen wissen genau, die Uploader füllen den Sharehostern nur die Festplatten, wenn sie beim Partnerprogramm, im Ausland Loyalty program genannt, genug Geld für ihren Upload (= das Hochladen der Werke) erhalten. Umso begehrter die heiße Ware ist, umso mehr Downloads werden beim Sharehoster generiert, umso höher fällt dann die Auszahlung für den Uploader aus. Wenn aber die Sharehoster haftbar gemacht werden können und unverzüglich Schadenersatz an die Rechteinhaber zahlen müssen, dann wäre dies im Fall einer höchstrichterlichen Bestätigung das Aus vieler illegaler Anbieter. Und wenn man schon nichts gegen die schwarzen Schafe ausrichten kann, die sich hinter Briefkastenfirmen weit außerhalb der EU verstecken, so kann man wenigstens etwas gegen den Branchenprimus Uploaded tun. Soweit die Hoffnung der Verlage, bzw. die Theorie dahinter.

Die juristische Auseinandersetzung fing bereits im Frühjahr 2014 an. Den Anfang nahm der Streit, weil man sich weigerte, effektive Maßnahmen gegen die ausufernde Piraterie der eigenen Benutzer zu ergreifen. Die Sache ist im Prinzip ganz einfach. Eigentlich müsste der One-Click-Hoster nur die bekanntesten Warez-Blogs (wie etwa Lesen.to) oder die Warez-Foren wie myGully.com oder Boerse.to überwachen. Oder halt die Webseiten, die dem Hoster von den Rechtinhabern benannt werden. Wenn dann sofort per Script auf den eigenen Servern alles gelöscht wird, was in den einschlägigen Seiten zum Download angeboten werden soll, dann könnte man die Urheberrechtsverletzungen effektiv eindämmen. Tja, dann würde man natürlich auch das eigene Geschäftsmodell innerhalb kürzester Zeit selbst zunichtemachen. Meine Anfrage per Twitter wurde vom Team von uploaded.net zumindest bisher nicht beantwortet.

firewood

 

Uploaded: Zermürbungstaktik statt Fakten?

 

uploaded-advanced-takedown-toolDie Cyando AG hat eine Rechtsanwaltskanzlei aus München beauftragt, die vor Gericht offenbar eine recht interessante Zermürbungstaktik vollführt hat. Wir hörten, sowohl die Richter als auch die Anwälte der Gegenseite mussten sich in vergeichbaren Fällen durch extrem umfangreiche Schriftsätze arbeiten, um der Argumentation der Münchener Rechtsanwälte folgen zu können. Kritische Stimmen stellen sich dabei häufiger die Frage, ob die Kanzlei pro Seite bezahlt wird. Normalerweise berechnen sich die Kostennoten der Juristen stets auf Basis der geleisteten Arbeitsstunden.

Der von der Cyando AG beauftragte Wiener IT-Dienstleister (I*****), der für die Anti-Piracymaßnahmen zuständig ist, versuchte sich in einem ähnlich gelagerten Fall vor Gericht mit unzähligen Eidesstattlichen Versicherungen zu verteidigen, die absichtlich sehr schwammig formuliert wurden. Man behauptete, man arbeite in einem Dreischichtbetrieb, um die eigenständige Suche nach Urheberrechtsverletzungen abarbeiten zu können. Der angebliche Dreischichtbetrieb der Mitarbeiter dieses Unternehmens konnte aber in beigefügten Arbeitszeitprotokollen nicht belegt werden. Die Zermürbungstaktik der Kanzlei mit ellenlangen Schreiben wurde bereits an mehreren Stellen angewendet. Ob man mit den vielen zum Teil eingescannten Dokumenten den bzw. die Richter beeindrucken wollte?

Auch das angepriesene Advanced Takedown Tool aus dem Jahr 2013 leistet nicht, was es eigentlich leisten soll. So wurde beispielsweise die Anzahl der täglichen Abuse-Mitteilungen auf 2.000 pro Rechteinhaber limitiert. Eingereicht werden kann lediglich der Download-Link bei Uploaded, nicht aber die Quelle (das Warez-Forum bzw. der Blog). Auch der gerne in Anspruch genommene Vergleich mit Dropbox klingt auf Fachleute recht erheiternd, weil bei Dropbox vergleichsweise selten Raubmordkopien hochgeladen werden. Außerdem hat Dropbox im Laufe der vergangenen Jahre ein völlig anderes Geschäftsmodell entwickelt.

 

Manuel Bonik: Das Hase-und-Igel-Spiel geht bald von Neuem los!

 

Der Berliner Autor und Unternehmensberater Manuel Bonik kommentiert:

uploaded deniz cetindagUploaded war in den letzten Jahren sicherlich der schlimmste Filehoster, und insofern trifft es den Richtigen – gratuliere! Erfahrungsgemäß dauert es allerdings nur wenige Wochen oder gar Tage, bis Konkurrenten (von denen es hunderte gibt) übernehmen und das Hase-Igel-Spiel von Neuem losgeht.

Es wäre interessant zu erfahren, welche Art von Verlagen da geklagt haben. Naturwissenschaftliche Verlage haben von dem Urteil nichts, weil deren Geschicke inzwischen in Russland entschieden werden (dazu habe ich übrigens morgen auch einen Artikel in der FAZ), wo Filehoster im alten Sinne in diesem Spiel keine Rolle mehr spielen. Wehe, wenn die sich in Moskau noch mehr für Belletristik interessieren, als sie es im Moment tun!

Es ist halt dasselbe wie bei ähnlichen früheren „Schlägen gegen die Piraterie„, ob gegen Rapidshare, Kino(x) oder Sci-Hub: Entweder wechseln die einfach die Domain oder es stehen Konkurrenten in den Startlöchern – meist innerhalb weniger Tage, da kommen die äußerst langsam mahlenden Rechts-Mühlen nicht hinterher. Und man darf sich (insbesondere als Beitragszahler des Börsenvereins oder wer immer die Anwaltskosten bezahlt) fragen, wer was von solchen „Schlägen“ hat – womöglich nur die Anwälte?

Der Börsenverein behauptet: „Die neue Rechtsprechung entziehe dem Geschäftsmodell der Sharehoster nun immer mehr die Grundlage.„, und man fragt sich, wie er auf sowas kommt. „Die neue Rechtsprechung“ mag an dieser Stelle Uploaded ein wenig ärgern, aber am Grundsätzlichen ändert sich überhaupt nichts. Und sollte sich Uploaded nun ähnlich wie seinerzeit Rapidshare verabschieden, ist möglicherweise zum Beispiel Nitroflare (Sitz Hongkong) der nächste „Big player“.

uploadedHiesige Institutionen klagen halt (nur), wo sie sich was von hiesiger Jurisdiktion versprechen, und der entziehen sich die (potentiell) Beklagten immer mehr. Schön für den Angler, wenn ihm der Wurm so gut schmeckt, dass es ihm egal sein kann, ob überhaupt noch Fische im Tümpel sind. Und ihm natürlich jemand die Wurm-Rechnungen bezahlt.“

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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37 Kommentare

  1. Anonym_2016 sagt:

    Anscheinend werden nicht nur legale Sachen auf Uploaded.net gespeichert:

    „all-books.net . free download ebooks. All the content we provide is not hosted on our servers. We upload to Uploaded.net, all of our links are 100% safe and uploaded by our members“
    Quelle:
    all-books.net

    „185.7.35.89 > 185.7.35.0/24 > AS60778 > NETBRELLA CORPORATION“
    Quelle:
    https://bgp.he.net/dns/all-books.net#_ipinfo

    „NETBRELLA CORPORATION
    El Dorado
    0000 Panama City
    PANAMA“
    Quelle:
    https://www.ripe.net/membership/indices/data/eu.gsh.html

    „inetnum: 185.7.35.0 – 185.7.35.126

    remarks: | Be friendly …!
    remarks: | Unfriendly emails will be ignored!

    person: IWS Networks Ltd
    address: International Widespread Services Limited
    address: Ras Al Khaimah
    address: P.O. Box 10559
    address: UAE“
    Quelle:
    https://bgp.he.net/ip/185.7.35.89#_whois

    „Nameservers
    dns1.warez-host.com, dns2.warez-host.com “
    Quelle:
    https://bgp.he.net/dns/all-books.net#_dns

    „Warez-Host Is an Excellent Offshore Web Hosting Solution “
    Quelle:
    https://www.warez-host.com/

  2. Anonym_2016 sagt:

    Die englische Firma soll wohl aufgelöst werden:

    „Cyando Limited
    Company Registration Number: 08487211

    Registered Address
    72 HIGH STREET
    HASLEMERE
    SURREY
    GU27 2LA
    There are 381 companies currently registered at this postcode, including this one.

    H***, Daniel
    Director
    Appointed on 21 October 2013
    Nationality: Austrian
    Occupation: Company Director
    Month of birth: June 1984

    Latest Filings
    29 March 2016 First Gazette notice for voluntary strike-off [View PDF]

    17 March 2016 Application to strike the company off the register [View PDF]
    Quelle:
    https://companydb.uk/08487211-cyando-limited#officers

  3. Besucher sagt:

    Gestern war Uploaded mehrfach im Wartungsmodus. Ich dachte gestern, schlechter Moment für Wartungsmodus, wenn grade GoT rauskommt.

  4. Anonym_2016 sagt:

    gleiche englische Adresse:

    „Cyando LTD
    72 High Street
    Haslemere, Surrey
    England, GU27 2LA“
    Quelle:
    https://uploaded.net/about

    „Heramon Trading Cards LTD
    72 High Street, Haslemere, Surrey, GU27 2LA
    Shareholders & Ownership
    Ixolit New Media Development Gmbh“
    Quelle:
    https://companycheck.co.uk/company/08526678/HERAMON-TRADING-CARDS-LTD/group-structure

    siehe auch:
    https://heramon.com/de/impressum

  5. Anna sagt:

    @Lars kaum noch News hier! Du verlierst deine User nach und nach. Von Februar bis März hast du 20 000 Zugriffe verloren! Warum lässt du dein Baby so sterben? Startseite.to, Szenebox.org, Querverweis.net, Feedly.com, Speedlounge.in machen immer Werbung für dich. Was machst du? Du bringst keine Szene-News mehr! Es muss was passieren! Eine Frau schreibt ab und an was für die Tarnkappe, was bringt es für die Tarnkappe?? NICHTS! Wirklich schade!! Komm mir bitte nicht mit der Ausrede: mach es besser. Du hast dieses Projekt zum Leben erweckt!


    • Das wird wieder kommen, ich muss momentan vieles regeln, was keinen Aufschub erlaubt.

      • Don Omerta sagt:

        Seltsam, nach dem der Verkauf der Seite in die Hose gegangen ist kommt nicht mehr viel von Lars. Lars, du weist selber das man die verlorenen User nur schwer wieder zurück bekommt, war das Projekt doch zu groß für dich?


        • Klar bekommt man die Leser wieder zurück. Ich kann schlichtweg nicht überall gleichzeitig sein und alles machen. Die meisten Leute kommen eh über Google und kommen dann nie wieder, außer sie stolpern erneut zufällig aufgrund ihres Suchbegriffs über die Tarnkappe.

          Wenn statt zwei Personen, die sich die Aufgaben eigentlich teilen wollten, nur eine Person übrig bleibt, die auch ein Privatleben hat und Dinge erledigen muss wie die Steuererklärung u.v.m., dann bleibt halt irgendwas ein wenig auf der Strecke. Das liegt in der Natur der Dinge. Lange Zeit habe ich mich ausschließlich um den Content hier gekümmert.

          Jetzt arbeite ich alles auf, was liegengeblieben ist. Vielleicht kannst Du verstehen, dass ich nicht täglich 12 Stunden für ein Projekt tätig sein kann, von dem ich nicht leben kann. Wahrscheinlich wird sich das niemals ändern, wenn überhaupt dann nur sehr langfristig gesehen.

          Es reicht, um den Kühlschrank zu füllen. Aber man weiß eben nie, wann der nächste Spinner mit einer kostenpflichtigen Abmahnung um die Ecke kommt. Dann ist ganz schnell der Umsatz von einem und mehr Jahren auf einen Schlag ***WEG***. Von daher kann man mit den Einnahmen auch nicht kalkulieren. Am besten man behält sie in Anbetracht der Wahrscheinlichkeit, dass schon bald die nächste Klage, Einstweilige Verfügung oder Durchsuchung ins Haus steht, auf dem Konto und hofft, dass nichts Schlimmes passiert.

          • fpussy sagt:

            utsch?

  6. Anonym_2016 sagt:

    “ RT.UPLOADED.NET uses the IP address 185.57.48.152 hosted by Ixolit GmbH in Austria, “
    Quelle:
    https://www.robtex.com/#!dns=rt.uploaded.net

  7. DerRechtsschaffende sagt:

    An alle Uploader, Anzeige ist raus! IP dank tarnkappe gesnifft. Viel Glück bei der Gerichtsverhandlung. ;)


    • Selten so einen Quatsch gelesen. Aber gut, mach Du mal. ;-)

      • Anonym_2016 sagt:

        „IP dank tarnkappe gesnifft“

        Völlig ausgeschlossen ist so etwas meiner Meinung nach nicht. Wenn man Tarnkappe.info aufruft, besucht der Browser zunächst für Sekundenbruchteile andere (Werbe-)Internetseiten, um von dort Bilder zu laden. Das kann man sich im Firefox wie folgt anzeigen lassen:
        Menü: Extras / Web-Entwickler / Netzwerkanalyse, dann auf das Icon „Aktuelle Seite nei laden“ klicken.

        Beispiel für eine solche von TK aufgerufene Internetseite mit einem Bild::
        https://www.friendlyduck.com/pan/scripts/52xzaxvzhiy?a_aid=10051&a_bid=42b1a3ce
        ist ein Ein-Pixel-Bild (weißer Punkt in der Mitte).

        In diesem Beispiel (Werbung für VPN „SpyOFF“) könnte der Betreiber von friendlyduck.com (mutmaßlich Thomas K***) von jedem TK-Besucher die IP-Adresse abfangen und den Zeitstempel mit denjenigen der Kommentare abgleichen.

    • deucoba sagt:

      Don’t feed the trolls and no ice in my ice tea.


    • Warum soll ich seine Füße dafür küssen? Ich habe eine Lebensgefährtin, die übrigens über einen ähnlich hohen IQ verfügt, nur um beim Schwanzvergleich zu bleiben.

      Mehr als eine Frau brauche ich nicht. Außerdem: Was würde mir das nützen? Du willst ja eh im Real Life nicht mit mir reden, was Deine Entscheidung ist, die ich akzeptiere. Also, was soll ich mit den Infos? Du glaubst schon wieder, Du bist viel wichtiger, als Du in Wahrheit bist. Aber lassen wir das lieber…

  8. Anonym_2016 sagt:

    „In gleich 3 Verfahren vor dem LG München hat Uploaded.net der Cyando AG Niederlagen einstecken müssen – irgendwas „lief“ da beim beauftragten „Dienstleister“ für „Anti-Piracy-Maßnahmen“, der IXOLIT New Media Development GmbH des René S*** wohl „verkehrt“; oder bis zu den jetzigen Urteilen eben ziemlich gut…“
    Quelle:
    https://fuchsich.de/2016/04/15/mehrere-schlappen-vor-gericht-fuer-uploaded-der-cyando-ag/

    • Anonym_2016 sagt:

      Ergänzung

      „Sehen wir aber nun mal in das Impressum von gesichtsanalyse.com erscheint dort die UMEX MEDIA GmbH“

      Schaut man sich die Word-Dateien zu den AGB, den Kundeninformationen und der Datenschutzerklärung etwas genauer an wird man feststellen, das diese mit einer auf Nathalie S*** registrierten Word-Version erstellt wurden.“
      Quelle:
      https://abzockerinfo.blogspot.de/2009/05/gesichtsanalysecom.html

  9. Name1 sagt:

    Sonstiges:

    Die nicht inhaltsbezogenen Bilder in Berichten sind echt schwachsinn und sollten weggelassen werden. Weiß leider nicht wie ich diese Art von Bild in diesem Bezug nennen soll? Hat wohl irgendwas mit Interpretation zu tun.

    In diesem Bericht zB das Bild mit der Axt und den Geldscheinen, die füllen doch nur die Seite auf – besser reiner Text und wenig Bild.
    Hingegen Bilder, die direkt etwas mit dem Inhalt zu tun haben sind In Ordnung, auch ein „Eingangsbild“ ist in Ordnung.

  10. guteluft sagt:

    Tja, ihr musstet ja für den überteuerten Dienst von UL zahlen. Bitte. Ich habe SO 4 Jahre, für den gleichen Preis. Selbst Schuld. Ich klopfe mir nur den Staub von der Schulter….ok habe mir ein 15€ Guthaben bei UL mit meinem free Acc aufgebaut, aber yolo.

  11. manuel sagt:

    Hat sich ja angekündigt das da was im Busch ist.. Von Monat zu Monat wurde immer sporadischer ausgezahlt.


    • Das kann aber auch ganz andere Ursachen haben.

    • dude sagt:

      Was redest du für einen Quatsch? In den Letzten Wochen, Monaten, Jahren hat sich nichts verändert was die Auszahlung betrifft. Laut ihren AGB können sie sich bis zu 30 Werktage Zeit lassen, was in etwa 1,5 Monaten enstpricht, und das reizen sie bei einzelnen Auszahlungsmethoden (SEPA/WM) teilweise auch aus. Das ist aber nichts neues, das ist schon seit vielen Jahren, wenn nicht gar schon immer, deren praxis. Amazon und BTC sind davon nicht betroffen, da erhält man die Auszahlung meist innerhalb von 1-2 Werktagen.

      • manuel sagt:

        Es gab eine Zeit da wurde Bitcoin 3-4x die Woche ausgezahlt und Amazon war immer verfügbar. Das hat sich leider in den letzten Monaten zum negativen geändert. Webmoney zahle ich nicht aus da dies seit Jahren schon immer 30 Tage dauert. Bank kann ich nichts zu sagen, da ich kein Gewerbe betreibe.

        • dude sagt:

          Amazon war nicht immer Verfügbar, das kannst du gerne in den einschlägigen Threads auf zb BTO oder WJ nachlesen. Bitcoin wird täglich (nicht aber am WE) ausgezahlt, sofern B4C Voucher verfügbar sind.

          In ihren AGB haben sie klar definiert innerhalb welcher Zeit ausgezahlt wird und daran haben sie sich immer gehalten. Also hör auf solches Halbwissen zu verbreiten.

          • manuel sagt:

            Warum soll ich nachlesen was ich eh schon weiß?

            Du hast natürlich Recht, Uploaded kann nichts dafür wenn 3 Wochen keine B4C Codes verfügbar sind.

            Die Codes werden bei Bit4coin schließlich, wie jeder weiß, in einem Seniorenheim in Oklahoma in einer Beschäftigungsmaßnahme von pflegebedürftigen ältere Mitmenschen ausgewürfelt. Die Qualitätskontrolle durch den manuellen Abruf aller Codes zur Vermeidung von Duplikaten nimmt dabei die meiste Zeit in Anspruch.

            Das Ganze ist einfach nur Gängelung. Bank kann man 10.000€ auszahlen und Bitcoin max 300€ alle paar Wochen.

            • dude sagt:

              Du weichst vom Thema ab. Deine ursprüngliche Aussage war, dass „Von Monat zu Monat wurde immer sporadischer ausgezahlt“ wurde. Das ist falsch und deshalb habe ich dem wiedersprochen. Es hat sich nichts verändert, es läuft alles so gut oder schlecht wie eh und je.

              Da du nun auch noch anfängst dir selbst zu wiedersprechen (amazon Gutschein erst immer verfügbar und plötzlich musst du nichts mehr nachlesen, da du eh weißt dass sie in der Vergangenheit auch nicht immer verfügbar gewesen sind), ist das Thema für mich erledigt.

  12. hahaha sagt:

    Ihr schreibt es doch selbst, dass es sinnlos ist was die Verlage dort machen. Die suchen doch nur nach dem Leistungsschutzrecht neue Möglichkeiten sich völlig lächerlich zu machen. haha

    UL zieht um auf eine Insel, wo DE urteile nicht gelten oder ein Konkurent einer solchen Insel übernimmt einfach.

    Bleibt nur die frage, ob ihr hier auch von den verlagen bezahlt werdet? oder wie kommt ihr zu der aussage UL müsse selbst polizei im internet spielen und foren überwachen? nur weil es die verlage und ihr so wollt? ja ne, ist klar… träumt weiter!

    • fpussy sagt:

      Das Gericht sagt es in seinem Urteil. Nicht die Verlage.
      Die Verlagen haben geklagt und vor Gericht Recht bekommen.
      Muss ja sehr schwer zu verstehen sein.

      Und von den Verlagen bezaht… Nun ja, da scheint jemand die Vorgeschichte in Sachen Tarnkappe nicht zu kennen. Ansonsten wäre sofort klar, dass das Unfug ist.

      • hihihi sagt:

        Und welche Gewichtung hat dieses Urteil eines deutschen Gerichts genau in der Schweiz? :D Jetzt dürfen die Verleger sich gerne auf dieses Urteil berufen und rechtsgültig Schadenersatzforderungen bei allen in deutschland betriebenen Filehostern durchsetzen… oh wait, gibt es überhaupt deutsche betroffene Filehoster?

        • fpussy sagt:

          Kein Schweizer Unternehmen kann ich Deutschland verklagt werden!
          Oh wait, wieso ist Rapidshare bis zum BGH gegangen, obwohl die Verfahren erst nach dem Umzug in die Schweiz angefangen haben?

          Sofern ich zustellen kann, geht auch die Klage an Schweizer Unternehmen.
          Und da die hier in Deutschland „empfangbar“ sind, greift deutsches Recht.
          Der jetzige Fall wurde gegen ein Schweizer Unternehmen geführt.
          Es würde auch mit anderen Ländern gehen, ist aber müheseliger wegen Übersetzungen usw.

          Klar gibt es deutsche Filehoster, nur weil Du hihihihi sie nicht kennst, gibt es sie trotzdem.

          • hihihi sagt:

            Natürlich gibt es die, aber welche Rolle genau spielen sie in dieser Sache?

            • fpussy sagt:

              Liest und verstehst Du Deine eigenen Postings?

              1. Es hat Relevanz für jedes schweizer Unternehmen. Das kann und konnte in Deutschland verklagt werden. Siehst Du möglicherweise ja sogar an dem aktuellen Fall. Uploaded (Schweiz), Kläger in Deutschland, Prozess in Deutschland. So in etwa verstanden?
              2. Hoster, die in Deutschland sitzen, hat es in diesem Verfahren nicht betroffen, es war Uploaded. Aber zukünftig wird es für solche Hoster (auch wenn es nur noch sehr wenige sind) sehr schwer, die Zustellung dauert nämlich nicht 3 Monate wie in der Schweiz.

  13. Anonym_2016 sagt:

    „Der von der Cyando AG beauftragte Wiener IT-Dienstleister (I*****)“

    “ „Abuse Task Force Tool“ (ATF-Tool) entwickelt. 647

    647 Uploaded beauftragt hierbei die Ix0l!t New Media Development GmbH
    Quelle (PDF):
    https://www.for-net.info/wp-content/uploads/2015/08/Gutachten_Cyando_AG.pdf

  14. Manuel Bonik sagt:

    Wäre natürlich schön, wenn man jemals das Aktenzeichen erführe!

    • Manuel Bonik sagt:

      Nämlich 37 O 6200/14 und 7 O 6201/14. Gründe zum Jubeln kann ich da aber nicht entdecken, wie allein an der Aufteilung der Gerichtskosten zu sehen ist. – Aber ihr lest euch das sicher selber durch.

  15. RedDog sagt:

    BlaBlaBla ! Mehr kann man dazu nix sagen

    Edit/ Man Man ^^ Ist echt krass wie Leute daraus nicht lernen und noch ein Gehalt bekommen, wovon ich nur träumen könnte. Aber immer weiter so Ihr Honks lol ! Der Shit wird dann auf einen anderen Hoster verteilt ;)

    In dem Sinne …

  1. 24. August 2018

    […] der letzten Schlappe ist klar: Uploaded muss so schnell wie möglich sein Geschäftsmodell ändern. Ansonsten besteht wegen der horrenden Forderungen der Rechteinhaber die Gefahr, dass dem […]

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