Popcorn-Time.to jetzt auch mit synchronisierten Filmen

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Popcorn-Time.to, einer der Ableger der überaus populären P2P-Software, bietet seine Filme nun in den unterschiedlichsten Sprachen an. Zwar wird auf der Webseite des Anbieters ein eingebauter VPN angepriesen, der die Anwender vor Abmahnungen bewahren soll. Die Nutzung ist dennoch mit Vorsicht zu genießen.

In Ergänzung zu den Untertiteln, die dort schon seit längerer Zeit angeboten werden, gibt es beim Ableger Popcorn-Time.to jetzt auch zahlreiche synchronisierte Fassungen von Kinofilmen zu sehen. Das Team teilte den Kollegen von TF auf Anfrage mit, die Software durchsuche stets bei Bedarf die Torrent-Suchmaschinen nach Kinofilmen in einer anderen Sprache als Englisch. Neben dem Bedienfeld für Untertitel gebe es jetzt auch eines für synchronisierte Fassungen. Gerade der Nutzen für Kleinkinder wird angepriesen, weil diese die Untertitel noch nicht lesen können. Derzeit ist dieses Feature nur in der Desktop Version für Windows und Mac OS verfügbar. Die App für Android Smartphones soll schon bald nachgerüstet werden.


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Der Betreiber spricht im Interview mit Andy von TorrentFreak von einem Stream. Technisch gesehen ist dies aber kein Stream. Der Nutzer lädt den Film via P2P herunter und bietet diesen automatisch Dritten zum Upload an. Von daher ist man nicht nur am Download, sondern auch aktiv an der Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken beteiligt. Sollte der Anbieter seinen VPN abschalten, wäre man innerhalb kürzester Zeit Abmahnungen ausgesetzt, die von Filmstudios beauftragte Kanzleien verschicken. Die beaufragten IT-Dienstleister durchsuchen die P2P-Tauschbörsen nach Teilnehmern, die aktuelle Werke mit illegalen Mitteln verbreiten. Den gleichen Gefahren setzt man sich übrigens auch bei der Nutzung des Butter Projects oder Stremio aus.

 

Im Interview: Lars Sobiraj über Popcorn Time | Kanzlei WBS

Video: Welche Gefahren drohen bei der Nutzung von Popcorn Time?

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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5 Kommentare

  1. Sternenflieger sagt:

    Mir Schnuppe. Ich hab nen vpn.

  2. ugurano sagt:

    ich würde es trotzdem nicht anfassen, zu gefährlich

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